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Lexicon-vermelding

Mens vluchtte Pulex irriteert

Mens vluchtte
Matig risico Allergeen Kan bijten Ziektevector Fysiek gevaar Kan steken

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Flöhe (Siphonaptera)
Familie Pulicidae
Geslacht Pulex
Soort Pulex irritans
Wetenschappelijke naam Pulex irritans Linnaeus, 1758
Geaccepteerde naam

Einleitung

Der **Menschenfloh** (*Pulex irritans*) ist ein flügelloses, ektoparasitäres Insekt aus der Familie der Pulicidae, das weltweit verbreitet ist und neben dem Menschen ein breites Spektrum an Säugetieren wie Hunde, Schweine und Nagetiere befällt.[1][2] Ursprünglich in Mittel- oder Südamerika beheimatet, wurde die Art durch menschliche Aktivitäten global verschleppt und ist als Vektor für Erreger wie *Rickettsia typhi* sowie als Zwischenwirt für Bandwürmer von medizinischer Bedeutung.[1] Morphologisch unterscheidet sich *P. irritans* von vielen anderen Floharten durch das Fehlen von Stachelkämmen (Ctenidien) an Kopf und Pronotum, was eine wichtige Abgrenzung zu Verwechslungsarten darstellt.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Menschenfloh (*Pulex irritans*) durchläuft eine vollständige Metamorphose (holometabole Entwicklung), die die Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago umfasst.[1][2] Die Fortpflanzung erfolgt opportunistisch und polygynandrisch, wobei die Paarung meist auf oder in der Nähe des Wirts nach einer Blutmahlzeit stattfindet.[1] Weibchen benötigen zwingend Blutproteine für die Eireifung und legen pro Mahlzeit etwa 4 bis 8 Eier ab.[1][3] Ein einzelnes Weibchen kann im Laufe seines Lebens von bis zu 196 Tagen insgesamt bis zu 448 Eier produzieren.[1] Die ovalen, perlweißen Eier (ca. 0,5 mm lang) werden nicht am Wirt befestigt, sondern fallen in dessen Umgebung, wie Nester oder Bodenritzen.[2] Die Larven schlüpfen temperaturabhängig nach 3 bis 10 Tagen und durchlaufen drei Entwicklungsstadien.[1] Diese beinlosen, lichtscheuen Larven ernähren sich von organischem Detritus und insbesondere vom kotartigen, getrockneten Blut adulter Flöhe, das für ihr Wachstum essenziell ist.[2] Bei optimalen Temperaturen um 25 °C dauert die Larvenentwicklung 9 bis 15 Tage, kann sich jedoch unter kühleren Bedingungen auf bis zu 200 Tage verlängern.[1][3] Das dritte Larvenstadium spinnt einen Seidenkokon, der zur Tarnung mit Staub und Debris aus der Umgebung maskiert wird.[2] In diesem Stadium kann die Puppe bei ungünstigen Umweltbedingungen in eine bis zu 300 Tage andauernde Diapause eintreten.[1] Unter optimalen Bedingungen (21–30 °C, hohe Luftfeuchtigkeit) ist der gesamte Lebenszyklus in 3 bis 4 Wochen abgeschlossen.[3] Adulte Tiere können über ein Jahr leben, wobei ihre Überlebensdauer ohne Wirt stark variiert und bei hoher Trockenheit sinkt.[1][2] *P. irritans* zeigt eine geringe Wirtsspezifität und befällt neben dem Menschen ein breites Spektrum an Säugetieren, darunter Schweine, Hunde, Katzen und Nagetiere. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 70–90 % ist für das Überleben der immaturen Stadien kritisch, um Austrocknung zu verhindern. Zu den natürlichen Feinden zählen entomopathogene Nematoden wie *Steinernema carpocapsae*, die Larven im Substrat parasitieren und abtöten.[3]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Baden-Württemberg, Deutschland

    17.08.2024

  • Niedersachsen, Deutschland

    18.07.2024

Daten: iNaturalist