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Quitten Cydonia oblonga

Quitten

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Rosales (Rosales)
Familie Rosaceae
Gattung Cydonia
Art Cydonia oblonga
Wissenschaftlicher Name: Cydonia oblonga Mill.
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Cydonia oblonga*, bekannt als Quitte, ist die einzige Art der Gattung *Cydonia* innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der sommergrüne Baum oder Strauch stammt ursprünglich aus Westasien, einschließlich der Kaukasusregion sowie Gebieten der heutigen Türkei und des Iran. Die Quitte wird seit über 4.000 Jahren kultiviert und war im klassischen Griechenland und Rom ein Symbol für Fruchtbarkeit.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Quitte wird 5 bis 10 Meter hoch und hat eine dichte, verzweigte Krone. - Die rohe Quitte ist aufgrund ihres hohen Tanningehalts hart, herb und ungenießbar. - Die Quitte hat eine reiche Geschichte, die bis ins alte Mesopotamien zurückreicht. - Im antiken Griechenland und Rom symbolisierte sie Fruchtbarkeit und wurde Bräuten an Hochzeitstagen angeboten.[14] - Die Quitte verbreitete sich in der Antike im Mittelmeerraum und erreichte ihren Höhepunkt in Europa im 19. Jahrhundert. - Ihr Anbau ging aufgrund veränderter landwirtschaftlicher Präferenzen zurück, ist aber in Regionen wie dem Nahen Osten, der Türkei und Teilen des Mittelmeers weiterhin von Bedeutung. - Die Quitte wird wegen ihres hohen Pektingehalts geschätzt, wodurch sie sich ideal für Konfitüren, Gelees, Marmeladen und traditionelle Süßwaren wie Membrillo oder Cotignac eignet. - Die Samen der Quitte produzieren ein Schleimgel, das in der traditionellen Medizin zur Linderung von Husten und Verdauungsproblemen verwendet wird. - Der Baum wird als Zwergwurzelstock für Birnen verwendet, um die Baumgröße zu kontrollieren und die Fruchtqualität zu verbessern. - Die Quitte wird wegen ihrer attraktiven blassrosa Blüten und ihrer kompakten Form als Zierpflanze angebaut und eignet sich für Hecken oder Bonsai. - Sie gedeiht in gemäßigten Klimazonen mit gut durchlässigem Boden und verträgt Temperaturen bis zu -25 °C, benötigt aber Kühlstunden für die Fruchtbildung. - Die gekochte Frucht ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. - Die Quitte kann ein mehrstämmiges Gebilde bilden, das bis zu 4,5 bis 6 Meter breit werden kann. - Die Quitte hat eine langsame Wachstumsrate und erreicht ihre volle Größe über mehrere Jahre. - Unter geeigneten Bedingungen in gemäßigten Klimazonen kann sie bis zu 50 Jahre oder älter werden.[14]

Name & Einordnung

Die Quitte, wissenschaftlich als *Cydonia oblonga* Mill. klassifiziert, ist die einzige Art innerhalb der Gattung *Cydonia*, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Der wissenschaftliche Name *Cydonia* leitet sich von der antiken Stadt Kydonia auf Kreta ab, die für ihre Quitten bekannt war. Die Quitte wird im Deutschen auch als Apfelquitte oder Birnenquitte bezeichnet, abhängig von der Form der Frucht. *Cydonia oblonga* gehört zur Unterfamilie Amygdaloideae und zur Tribus Maleae, wodurch sie eine enge phylogenetische Beziehung zu anderen Kernobstgewächsen wie Äpfeln (*Malus*) und Birnen (*Pyrus*) aufweist. Phylogenetisch stellt *Cydonia* eine alte Linie innerhalb der Tribus Maleae dar, die ihren Ursprung vor etwa 49–54 Millionen Jahren im Eozän hatte.[1] Genetische Studien deuten darauf hin, dass *C. oblonga* eine basale Position im Maleae-Clade einnimmt, mit Hinweisen auf intergenerische Hybridisierungspotenziale mit *Malus*- und *Pyrus*-Arten, was zu fertilen Hybriden wie *Cydomalus* (*Cydonia* × *Malus*) und *Pyronia* (*Pyrus* × *Cydonia*) führt.[1] Einige Klassifikationen schlagen Unterarten wie *C. oblonga* subsp. *pyriformis* für birnenförmige Varianten vor, obwohl die Art in der modernen Botanik weitgehend ungeteilt bleibt.[1] Die Chromosomenzahl von *C. oblonga* beträgt 2n = 34 (x = 17), was mit der Basiszahl für die Tribus Maleae übereinstimmt. Dies ermöglicht Züchtungsbemühungen durch Kreuzkompatibilität mit verwandten Kernobstfrüchten und unterstützt die Entwicklung von Hybridunterlagen für Krankheitsresistenz und Wuchskraft. Die Quitte hat eine lange Geschichte und stammt aus Westasien, wobei das Zentrum ihrer Diversität im Transkaukasus liegt, der Armenien, Aserbaidschan, den Iran, das südwestliche Russland und Turkmenistan umfasst.[1] Die Domestizierung der Quitte begann um 4000 v. Chr. in den Regionen zwischen dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer und erstreckte sich bis in das alte Mesopotamien und die frühen iranischen Hochebenen.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Quitte (*Cydonia oblonga*) ist ein kleiner, sommergrüner Baum oder Strauch der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie erreicht eine Höhe von 3 bis 6 Metern mit einer abgerundeten Krone. Die Äste sind dornig und die Rinde ist anfangs glatt und gräulich, wird aber mit dem Alter rauer. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, einfach und elliptisch bis breit eiförmig, 5 bis 10 Zentimeter lang mit einer spitzen Spitze und einer abgerundeten oder fast herzförmigen Basis. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und glänzend, die Unterseite ist mit einer gräulich-wolligen Behaarung bedeckt und färbt sich im Herbst sattgelb. Die Blüten erscheinen einzeln an kurzen Trieben im Frühjahr. Die Blütenknospen sind rosa, öffnen sich aber zu großen, etwa 5 Zentimeter breiten Blüten in Weiß- bis Blassrosatönen. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Honigbienen. Die Quittenfrucht ist eine Apfelfrucht, typischerweise apfel- oder birnenförmig und 7 bis 12 Zentimeter lang. Junge Früchte haben eine flaumige, behaarte Haut, die sich bei Reife im Herbst hell goldgelb färbt. Das Fruchtfleisch ist hart und adstringierend und verströmt ein starkes blumiges Aroma. Rohe Quitten sind aufgrund ihres hohen Tanningehalts bitter und ungenießbar. Gekocht entwickelt die Frucht eine gelartige Konsistenz, da sie reich an Pektin ist, was sie ideal für Konserven macht. Es gibt über 100 benannte Quittensorten weltweit, die sich in Form, Größe, Geschmack und Widerstandsfähigkeit unterscheiden. Einige Sorten haben eine große Fruchtgröße von bis zu 12 bis 18 cm Länge. Die Sorte 'Leskovac' aus Serbien hat eine Zwergwuchsform und wird etwa 3 Meter hoch. Die Früchte der Wildformen sind kleiner und bitterer als die der kultivierten Sorten.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Cydonia oblonga*, die Quitte, kann verschiedenen Schädlingen und Krankheiten zum Opfer fallen, die ihre Gesundheit und Fruchtqualität beeinträchtigen können. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Blattläuse wie die Apfelblattlaus (*Aphis pomi*), die sich von den Blättern ernähren und zu Verformungen führen können, insbesondere bei jungen Bäumen. Der Apfelwickler (*Cydia pomonella*) kann ebenfalls Schaden anrichten, indem seine Larven sich in die sich entwickelnden Früchte einbohren. San-José-Schildläuse (*Quadraspidiotus perniciosus*) können sich an Zweigen und Ästen ansiedeln, Saft saugen und den Baum schwächen. Integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen (IPM) sind entscheidend, um diese Schädlinge zu kontrollieren, wobei der Schwerpunkt auf Überwachung, Hygiene und minimalem Einsatz chemischer Mittel liegt. Neemöl kann als organische Option gegen Blattläuse und Schildläuse eingesetzt werden. Die Förderung nützlicher Insekten wie Marienkäfer, die Blattläuse fressen, kann ebenfalls zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen. Zu den bedeutendsten Krankheiten, die Quittenbäume befallen, gehört der Feuerbrand, der durch das Bakterium *Erwinia amylovora* verursacht wird und sich durch Welken und Schwarzwerden von Trieben, Blüten und Krebsgeschwüren äußert. Auch der Bakterienbrand kann zu wassergetränkten Läsionen an Blättern und Früchten führen. Echter Mehltau, eine Pilzkrankheit, kann Blätter, Triebe und Früchte mit einem weißen, pudrigen Belag bedecken. Pilzkrankheiten wie die Monilia-Fruchtfäule (*Monilinia* spp.) können zum Absterben von Blüten, Triebkrebs und schneller Fäulnis der Früchte führen. Der Quittenrost (*Gymnosporangium clavipes*) verursacht gelb-orangefarbene Läsionen an Blättern, Stängeln und Früchten, was zu vorzeitigem Blattfall führt. Das Management dieser Krankheiten umfasst das Beschneiden infizierter Teile bei trockenem Wetter, die Verwendung resistenter Unterlagen und die Anwendung von Fungiziden auf Kupferbasis als vorbeugende Spritzmittel während der Ruheperiode oder der frühen Blüte. Wurzelgallennematoden (*Meloidogyne* spp.) können in armen, sandigen Böden eine Bedrohung darstellen und Gallen an den Wurzeln bilden, die die Nährstoffaufnahme und die Baumvitalität beeinträchtigen. Die Fruchtfolge mit Nichtwirtspflanzen wie Gräsern kann helfen, die Nematodenpopulationen zu reduzieren. Quittensamen werden in der traditionellen Medizin wegen ihrer schleimlösenden Eigenschaften zur Linderung von Husten und Verdauungsproblemen verwendet.[1] In der Kosmetik werden Quittenextrakte zur Hautaufhellung eingesetzt. Quittengel, kombiniert mit Mandelöl und Bienenwachs, wird in Hautpflegesalben verwendet. In pharmazeutischen Zubereitungen wird Quitte in Hustenmitteln verwendet, um gereizte Schleimhäute zu beruhigen.[3]

Biologie & Lebenszyklus

Die Quitte (*Cydonia oblonga*) ist ein sommergrüner, kleiner Baum oder Strauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie erreicht eine Höhe von 3 bis 6 Metern und bildet eine dichte, verzweigte Krone. Die Quitte blüht im späten Frühjahr nach dem Blattaustrieb mit einzeln stehenden, auffälligen, weiß bis blassrosa gefärbten Blüten von etwa 5 cm Durchmesser. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Honigbienen. Die Quitte trägt birnen- oder apfelförmige Früchte, die 7 bis 12 cm lang werden. Junge Früchte sind von einem Flaum bedeckt, der sich bei Reife im Herbst in eine goldgelbe, aromatische Schale verwandelt. Rohe Quitten sind aufgrund ihres hohen Tanningehalts hart, herb und ungenießbar. Die Vermehrung der Quitte erfolgt hauptsächlich vegetativ, um die spezifischen Eigenschaften der Sorte zu erhalten, da die Vermehrung über Samen zu erheblicher genetischer Variation führt. Eine gängige Methode ist die Verwendung von etwa 20–25 cm langen Hartholzstecklingen, die im Spätwinter von einjährigen Trieben geschnitten werden. Diese Stecklinge wurzeln leicht in einem gut durchlässigen Medium bei Temperaturen um 20–25 °C. Für die kommerzielle Produktion ist die Veredelung auf kompatible Unterlagen innerhalb der Familie der Rosengewächse von Bedeutung. Dabei werden Edelreiser auf Quitte A oder Provence Quitte BA29 veredelt, um einen schwachwüchsigen Effekt zu erzielen. Die Kopulation ist eine häufig verwendete Methode, um eine sichere Verbindung zwischen Edelreis und Unterlage zu gewährleisten. Die Erhaltung eines ausgewogenen Wachstums und nachhaltiger Erträge wird durch jährliches Ausdünnen der Früchte in Jahren mit starkem Fruchtansatz gefördert, um eine alternierende Tragweise zu reduzieren und Astbruch zu vermeiden. In Regionen mit strengen Wintern benötigen junge Bäume Schutzmaßnahmen wie das Mulchen der Wurzeln oder das Einwickeln der Stämme, um Frostschäden zu vermeiden. Die Ernte erfolgt im Spätherbst, wenn sich die Früchte von grün nach gelb verfärben und einen starken aromatischen Duft verströmen. Reife Quittenbäume bleiben 30 bis 50 Jahre lang produktiv und liefern je nach Sorte und Standort jährlich 50 bis 100 kg Früchte. Nachhaltige Pflegemaßnahmen umfassen organische Ansätze wie Kompostdüngung und die Anpflanzung von stickstoffbindenden Arten wie Klee oder Leguminosen um den Baum herum, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und den Bedarf an synthetischen Mitteln zu reduzieren.[1] Quittensamen enthalten Schleimstoffe, die in der Pharmazie genutzt werden, um beispielsweise Hustenreiz zu lindern. Der Schleim legt sich schützend über die gereizten Schleimhäute im Mund- und Rachenraum.[3]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    25.11.2025

  • Dresden, DE-SN, Deutschland

    06.11.2025

  • Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

    19.10.2025

  • Saksa

    17.10.2025

  • Westerstede, Niedersachsen, Deutschland

    14.10.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Die Quitte (*Cydonia oblonga*) ist ein kleiner, sommergrüner Baum oder Strauch, der ursprünglich aus Westasien stammt, einschließlich der Kaukasusregion und Gebiete der heutigen Türkei und des Iran. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst felsige Hänge und Waldränder.[1] Die Quitte wurde bereits um 4000 v. Chr. in der Region zwischen dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer domestiziert und breitete sich von dort aus in den Nahen Osten und das Mittelmeerbecken aus.[1] Um 1000 v. Chr. erreichte sie Griechenland, wo sie in die lokale Landwirtschaft und Kultur integriert wurde. In der Römerzeit war der Anbau von Quitten im gesamten Reich weit verbreitet. Im Mittelalter spielten europäische Klöster eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung von Quittensorten.[1] Östlich breitete sich die Frucht entlang der Seidenstraße um das 1. Jahrhundert n. Chr. über persische Vermittler nach China aus. Heute wird die Quitte weltweit in gemäßigten Klimazonen angebaut. Sie ist winterhart in den USDA-Zonen 5 bis 9 und verträgt Wintertemperaturen bis zu -15°C bis -25°C. Für eine optimale Fruchtproduktion benötigt sie 200 bis 500 Kältestunden (Stunden unter 7,2°C). Die Quitte bevorzugt einen Standort in voller Sonne und gut durchlässige, lehmige Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Sie ist jedoch toleranter gegenüber schwereren Tonböden, solange Staunässe vermieden wird. Die Quitte ist trockenheitstolerant, sobald sie etabliert ist. Die wichtigsten Anbauregionen liegen in Asien und im Nahen Osten. Die Türkei ist mit 197.503 Tonnen der weltweit größte Produzent und macht etwa 28 % der Weltproduktion aus. Weitere wichtige Produzenten sind China, Usbekistan, Iran und Marokko. In Europa ist die Produktion relativ stabil.[1] Beobachtungsdaten zeigen ein regelmäßiges Vorkommen in Europa, einschließlich Deutschland[Datenverfügbarkeit (System)][Zeitreihen-Analyse: Beobachtungen (aggregiert)].

Saisonalität & Aktivität

*Cydonia oblonga*, allgemein bekannt als Quitte, blüht im späten Frühjahr, nachdem die Blätter ausgetrieben sind. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte bis Ende des Frühjahrs. Die Quitte trägt eine Apfelfrucht, die typischerweise eine Länge von 7 bis 12 cm erreicht. Die Früchte reifen im Herbst und nehmen dann eine goldgelbe Farbe an. Die Ernte erfolgt im späten Herbst, wenn sich die Früchte von grün nach gelb verfärben und ein starkes, aromatisches Aroma verströmen. Die Quitte benötigt 200 bis 500 Kühlstunden (Stunden unter 7,2 °C, aber über dem Gefrierpunkt), um die Winterruhe zu brechen und eine gleichmäßige Fruchtbildung zu fördern. Die Quitte ist winterhart in den USDA-Zonen 5 bis 9 und verträgt Wintertemperaturen bis zu -15 °C bis -25 °C.[1] Die Haupterntezeit für Quitten in Deutschland ist im Oktober.[2]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

WO-2020214118-A1 Biological Anmeldung

Pflanzliche Zusammensetzung zur Händedesinfektion

Nanobiotech Arge Inovasyon Saglik Ueruenleri Sanayi VE Ticaret Ltd. Sirketi (2020)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Das Patent stellt ein natürliches Händedesinfektionsmittel vor. Es basiert auf einer Mischung verschiedener Pflanzenextrakte, wobei Cydonia oblonga (Quittensamen) explizit als Zutat aufgeführt ist. Die Quittensamen werden wahrscheinlich wegen ihrer gelbildenden und hautpflegenden Eigenschaften genutzt, um der Austrocknung durch Alkohol entgegenzuwirken. Es ist eine Alternative zu rein chemischen Desinfektionsmitteln.

CN-105853313-A Chemical Unbekannt

Aufhellende TCM-Zusammensetzung für Kosmetika mit Adenophora tetraphylla

MA Dianwei (2016)

Relevanz: 7/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft eine kosmetische Zusammensetzung zur Hautaufhellung. Cydonia oblonga ist mit 10-18 Gewichtsteilen einer der Hauptbestandteile der Rezeptur. Durch die synergistische Wirkung der Pflanzenextrakte soll ein milder, aber effektiver Aufhellungseffekt erzielt werden. Die Quitte spielt hier eine zentrale Rolle in der Wirkstoffmatrix zur Verbesserung des Hautbildes.

DE-102016105925-A1 Chemical Unbekannt

Chinesisches Heilmittel für Körperreinigungsmittel oder Badeschaum mit Sonnenschutzwirkung

Langear Technology Company Ltd. (2016)

Relevanz: 5/10

Zusammenfassung

Beschrieben wird ein Zusatz für Reinigungsmittel, der den hauteigenen Sonnenschutz verstärkt. Die Formulierung enthält Holzquittenextrakt (hier vermutlich Cydonia oder Chaenomeles) als einen von fünf Hauptwirkstoffen neben Kiwi und Orange. Die Kombination verbindet traditionelle Medizin mit moderner Hautpflege, um UV-Schutz zu bieten. Der Quittenextrakt trägt hierbei wesentlich zur pflegenden und schützenden Wirkung der Mischung bei.

AT-11909-U1 Chemical Unbekannt

Pflegesalbe

Blochberger Brigitte (2010)

Relevanz: 10/10

Zusammenfassung

Dieses Gebrauchsmuster beschreibt eine sehr spezifische Pflegesalbe. Sie besteht zu 40% aus Quittengel, kombiniert mit Mandelöl, Bienenwachs und Lanolin. Hier ist Cydonia oblonga (als Gel) der absolute Hauptbestandteil und Träger der pflegenden Wirkung. Die Rezeptur ist einfach und stellt die Quitte in den Mittelpunkt der Anwendung.

DE-202006008541-U1 Biological Unbekannt

Pharmazeutische Zubereitung als reizlinderndes Mittel, insbesondere gegen Husten

Klosterfrau Mcm Vetrieb GmbH (2006)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Dieses Gebrauchsmuster beschreibt ein Hustenmittel auf Basis von Schleimstoffdrogen. Cydonia oblonga (Quitte) wird explizit als bevorzugter Partner in Kombination mit Isländisch Moos genannt. Der Quittenschleim dient dazu, gereizte Schleimhäute im Mund- und Rachenraum physikalisch abzudecken und zu beruhigen. Die Erfindung nutzt die spezifischen schleimbildenden Eigenschaften der Quitte als zentrales Wirkprinzip gegen trockenen Reizhusten.

Quellen & Referenzen

  1. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.17341
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  3. https://extension.psu.edu/quince-an-autumn-fruit
  4. https://ucanr.edu/site/fruit-nut-research-information-center/quince
  5. https://www.indexbox.io/blog/quince-world-market-overview-2024-3/
  6. https://extension.arizona.edu/sites/default/files/2024-10/FruitTreeChillingRequirements.pdf
  7. https://landscapeplants.oregonstate.edu/plants/cydonia-oblonga
  8. http://www.hort.cornell.edu/fruit/mfruit/quince.html
  9. https://prospectbooks.co.uk/wp-content/uploads/2014/09/Quinces_extract.pdf
  10. https://ipm.missouri.edu/MEG/2018/9/quince/
  11. https://growingfruit.org/t/quince-grafting/29017
  12. https://pnwhandbooks.org/plantdisease/host-disease/quince-cydonia-oblonga-leaf-spot
  13. https://treespiritwisdom.com/tree-spirit-wisdom/quince-tree-symbolism/
  14. Literaturzusammenfassung: Quince