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Mijnwormen Ancylostomatidae
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Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Fadenwürmer (Nematoda)
Klas
Chromadorea (Chromadorea)
Orde
Rhabditida (Rhabditida)
Familie
Ancylostomatidae
Soort
Ancylostomatidae
Wetenschappelijke naam
Ancylostomatidae
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die Hakenwürmer (*Ancylostomatidae*) sind eine Familie der Fadenwürmer (Nematoda). Von ihren Arten sind zwei für den Menschen pathogen: *Necator americanus* und *Ancylostoma duodenale*. Beide Arten kommen als Parasiten vor und haben keinen Zwischenwirt.[1]
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Der Beitrag von Giovanni Battista Grassi zur Diagnose der Ankylostomose im 19. Jahrhundert war bedeutend. - Hakenwürmer können mit Mebendazol, Albendazol oder Pyrantel in Tablettenform behandelt werden. - Nach sechs Wochen sollte eine Stuhluntersuchung zur Kontrolle des Behandlungserfolges durchgeführt werden. - Hakenwurmimpfstoffe sind in Entwicklung. - Im Jahr 2023 wurde eine medizinische Anwendung dieses Wurms beschrieben. - Zur Familie der Hakenwürmer gehören 255 Arten, die in drei Triben, sieben Untertriben und 21 Gattungen unterteilt sind. - Hakenwurminfektionen spielen vor allem bei Hunden und Katzen eine größere Rolle. - Die Unterfamilie *Ancylostomatinae* wurde 1905 von Looss beschrieben. - Die Unterfamilie *Diaphanocephalinae* wurde 1920 von Travassos beschrieben.[1]
Name & Einordnung
Die Hakenwürmer, wissenschaftlich als *Ancylostomatidae* bekannt, bilden eine Familie innerhalb der Fadenwürmer (Nematoda). Die Familie wurde von Looss im Jahr 1905 benannt. Im Deutschen sind sie unter dem Trivialnamen Hakenwürmer bekannt. Der Befall mit Hakenwürmern wird als Ankylostomiasis oder Hakenwurmkrankheit bezeichnet, wobei letztere früher auch als Dubini-Krankheit bekannt war.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Hakenwürmer sind kleine bis mittelgroße Fadenwürmer mit rundem Querschnitt. Die Mundkapsel ist groß und rund. Die Mundöffnung der Hakenwürmer hat keine Lippen und ist nach vorn-oben gerichtet. Adulte *Ancylostomatidae* leben im Dünndarm ihrer Wirte. Die Weibchen legen dort Eier ab, die mit dem Kot ausgeschieden werden. Die Larven schlüpfen außerhalb des Wirts und durchlaufen mehrere Stadien, bevor sie einen neuen Wirt infizieren. Die Infektion erfolgt entweder durch orale Aufnahme oder durch Eindringen der Larven in die Haut.[4]
Beschreibung
Die Hakenwürmer (*Ancylostomatidae*) bilden eine Familie innerhalb der Fadenwürmer (Nematoda). Diese Familie umfasst kleine bis mittelgroße Würmer mit einem runden Querschnitt. Charakteristisch ist ihre große, runde Mundkapsel, deren Öffnung nach vorn-oben gerichtet ist und keine Lippen aufweist. Die pathogenen Arten *Necator americanus* und *Ancylostoma duodenale* kommen als Parasiten vor und benötigen keinen Zwischenwirt. Der Lebenszyklus der Hakenwürmer umfasst sieben Stadien, beginnend mit dem Ei, gefolgt von fünf Larvenstadien, bis hin zum geschlechtsreifen Wurm. Die Weibchen legen ihre Eier im Dünndarm des Wirts ab, welche dann mit dem Kot in die Umwelt gelangen. Dort schlüpfen die Larven und durchlaufen zwei Häutungen, bevor sie als dritte Larvenstadium aktiv in den Boden einwandern. Diese Larven warten in der obersten Bodenschicht auf einen geeigneten Wirt. Die Infektion des Wirts erfolgt entweder durch orale Aufnahme der Larven oder durch aktives Eindringen der Larven durch die Haut. Nach dem Eindringen in den Wirt wandern die Larven über den Blutweg zur Lunge, wo sie sich häuten und anschließend in die Bronchien transportiert werden. Von dort werden sie hochgehustet, abgeschluckt und gelangen so in den Darm, wo sie sich zum adulten Wurm entwickeln. Adulte Hakenwürmer saugen Blut an den Darmzotten des Wirts.[1]
Verhalten
Hakenwürmer der Art *Ancylostoma duodenale* bohren sich aktiv in den Boden ein, wo sie sich in der obersten Schicht festsetzen und auf einen geeigneten Wirt warten. Die Infektion mit Hakenwürmern erfolgt entweder durch Schmierinfektion, also orale Aufnahme der ansteckenden Larve 3, oder bei vielen Hakenwurmarten durch Aufnahme über die Haut. Dabei bohrt sich die Larve 3 durch die Haut und gelangt auf dem Blutweg in die Lunge.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Hakenwürmer (*Ancylostomatidae*) sind Parasiten und somit Schädlinge, die primär durch den Blutverlust und die Zerstörung der Darmzotten im menschlichen Körper Schaden anrichten. Die durch Hakenwürmer hervorgerufene Anämie kann zu Abgespanntheit, Müdigkeit, Bewusstlosigkeit, Depression und Apathie führen. In schweren Fällen kann es zu Herzversagen und sogar zum Tod kommen, insbesondere bei Kindern aufgrund des starken Blutverlustes. Infektionen mit *Ancylostoma duodenale* traten früher auch in Mitteleuropa bei Bergarbeitern im Steinkohlebergbau auf, was zur Bezeichnung "Grubenwurm" führte. Zur Prävention von Hakenwurminfektionen ist es wichtig, die Ausbreitung von Fäkalien in der Nähe von Feldern zu verhindern, insbesondere in ländlichen Gebieten der Tropen und Subtropen, wo die Infektionen am häufigsten vorkommen. Da sich die Larven über den Kot verbreiten, ist eine gute Hygiene entscheidend, um eine Ausbreitung zu verhindern. Hakenwürmer können mit Mebendazol, Albendazol oder Pyrantel in Tablettenform behandelt werden. Nach einer Behandlung sollte eine Stuhluntersuchung durchgeführt werden, um den Erfolg der Behandlung zu überprüfen. Es gibt auch Forschungen zur Entwicklung von Hakenwurmimpfstoffen, und 2023 wurde eine medizinische Anwendung dieses Wurms beschrieben.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Hakenwurminfektionen, verursacht durch *Ancylostomatidae*, können erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben, insbesondere in Regionen mit hoher Prävalenz. Durch den Blutverlust, den die Würmer verursachen, kann es zu Anämie kommen, was die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Bevölkerung beeinträchtigt. Dies führt zu Produktivitätsverlusten in der Landwirtschaft und anderen arbeitsintensiven Wirtschaftszweigen. Kinder, die an Hakenwurminfektionen leiden, können Wachstumsstörungen und kognitive Beeinträchtigungen entwickeln, was ihre zukünftige wirtschaftliche Teilhabe einschränkt.[6] In der Vergangenheit waren Hakenwurminfektionen in Europa ein Problem für Bergleute, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führte.[5] Die Bekämpfung von Hakenwurminfektionen erfordert Investitionen in sanitäre Einrichtungen, Gesundheitsversorgung und Entwurmungsprogramme.[7]
Biologie & Lebenszyklus
Hakenwürmer durchlaufen in ihrer Entwicklung sieben Stadien. Neben dem geschlechtlich fortpflanzenden Wurm und den Eiern gibt es fünf Larvenstadien. Hakenwürmer besiedeln den Dünndarm, wo die Weibchen ihre Eier ablegen. Die Eier werden mit dem Kot ausgeschieden. Im Kot schlüpft die erste Larve, die sich von Bakterien ernährt. Durch Häutung entsteht daraus das zweite Larvenstadium. Das dritte Larvenstadium wandert aktiv in den Boden ein und wartet dort auf einen Wirt. Die Infektion erfolgt entweder durch orale Aufnahme (Schmierinfektion) oder durch Aufnahme über die Haut. Die Larve bohrt sich durch die Haut und gelangt auf dem Blutweg in die Lunge, wo sie sich zur Larve 4 häutet. Von der Lunge wird sie in die Bronchien transportiert, aufgehustet und abgeschluckt. Nach dem Abschlucken setzt sie sich im Darm fest, häutet sich zum letzten Mal und wird zum adulten Wurm. Adulte Würmer und die fünfte Larve saugen Blut an den Darmzotten.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Hakenwürmer (*Ancylostomatidae*) sind weltweit verbreitet. Sie verursachen beim Menschen vor allem in den Tropen und Subtropen Wurminfektionen. *Necator americanus* ist hauptsächlich in den Tropen zu finden, während *Ancylostoma duodenale* eher in den Subtropen vorkommt. Früher traten Infektionen mit *Ancylostoma duodenale* auch in Mitteleuropa auf, insbesondere bei Bergarbeitern im Steinkohlebergbau, wo feuchte und warme Bedingungen herrschten. Diese Art wurde deshalb auch als Grubenwurm bezeichnet. Die Art wurde beim Bau des Gotthardtunnels in der Schweiz entdeckt. Die Drittlarvenstadien der Hakenwürmer sind anfällig gegenüber Trockenheit und direkter Sonneneinstrahlung. Hakenwurminfektionen treten vor allem bei der Landbevölkerung in den Tropen und Subtropen auf, insbesondere bei Kindern und Kleinbauern, deren Fäkalien in die Nähe der Felder gelangen.[1] Beobachtungsdaten zeigen ein Vorkommen der Familie *Ancylostomatidae* in verschiedenen Habitaten, was ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umweltbedingungen unterstreicht.
Saisonalität & Aktivität
Informationen zur Saisonalität und Aktivität von Hakenwürmern (*Ancylostomatidae*) sind in den bereitgestellten wissenschaftlichen Quellen nicht enthalten. Ergänzend dazu zeigt die Analyse der Suchanfragen in Deutschland, dass das öffentliche Interesse an Hakenwürmern tendenziell in den Monaten Juli und August am höchsten ist, während es im April und Mai am geringsten ist.[3]
Bronnen & Referenties
- https://de.wikipedia.org/wiki/Hakenw%C3%BCrmer
- https://www.gbif.org/species/5972
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- J. Ralph Lichtenfels: Keys to the genera of the superfamilies Ancylostomatoidea and Diaphanocephaloidea. Nr. 8 von Roy C. Anderson, Alain G. Chabaud, Sheila Willmott (Hrsg.): CIH keys to the nematode parasites of vertebrates. CABI, 1980, S. 7.
- Lars Bluma: Der Hakenwurm an der Ruhr. Umwelt, Körper und soziale Netzwerke im Bergbau des Kaiserreichs. In: Der Anschnitt. Band 61, 2009, Heft 5–6, S. 314–329.
- Horst Kremling: Zur Entwicklung der klinischen Diagnostik. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 23, 2004, S. 233–261; hier: S. 249.
- Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 289.