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Lexicon-vermelding
Mairuebe Brassica rapa var. majalis
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Brassicales (Brassicales)
Familie
Brassicaceae
Geslacht
Brassica
Soort
Brassica rapa
Wetenschappelijke naam
Brassica rapa L.
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die Mairübe (*Brassica rapa* subsp. *rapa* var. *majalis*) ist eine Gemüsepflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), die taxonomisch den Rübsen zugeordnet wird.[1][2] Als beliebtes Wurzelgemüse stellte sie vor der weiten Verbreitung der Kartoffel einen wesentlichen Bestandteil der nordeuropäischen Ernährung dar. Die Pflanze gilt als Wirt für den Erreger der Kohlhernie (*Plasmodiophora brassicae*) und weist eine hohe Anfälligkeit für diese Krankheit auf.[2]
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Zu den verwandten Formen innerhalb der Unterart *Brassica rapa* subsp. *rapa* zählen neben der Mairübe auch das Teltower Rübchen, die Bayerische Rübe und die Pfatterer Rübe. - In der phytopathologischen Forschung wird für die Mairübe und verwandte Rübsen-Formen der EPPO-Code BRSRR verwendet.[2] - Die historische Sorte 'Svedjerova' lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückdatieren und wurde traditionell auf Brandrodungsflächen in Nordeuropa angebaut. - Neben dem Schweregrad der Erkrankung zeigten Studien bei der Sorte 'Petrowski' eine konkrete Befallshäufigkeit (Disease Incidence) von 81,8 %. - Für die Sorte 'Jaune Boule d’Or' wurde in denselben Untersuchungen eine Befallshäufigkeit von 72,4 % ermittelt.[2]
Name & Einordnung
Die Mairübe wird in der botanischen Nomenklatur als *Brassica rapa* subsp. *rapa* var. *majalis* oder taxonomisch als *Brassica rapa* subsp. *rapa* f. *majalis* geführt.[2][3] Sie ist eine Varietät innerhalb der Art *Brassica rapa* L. (Rübsen), die weltweit verbreitet ist, deren genaue ursprüngliche Heimat jedoch als nicht bekannt gilt.[1] Die Erstbeschreibung der übergeordneten Gattung *Brassica* wurde durch Carl von Linné in den *Species Plantarum* (Tomus II) im Jahr 1753 aufgestellt.[4] Der deutsche Gattungsname „Kohl“ leitet sich vom althochdeutschen *kôl* beziehungsweise *chôl* ab, was eine Entlehnung aus dem lateinischen *caulis* („Stängelkohl“ oder „Strunk“) darstellt. Zu den historischen Synonymen der Gattung zählen unter anderem *Rapa* Mill., *Napus* K.F.Schimp. & Spenn. sowie *Brassicastrum* Link.[1] Im englischsprachigen Raum ist die Pflanze als „May turnip“ oder „early garden turnip“ bekannt.[2][3] Systematisch wird die Mairübe häufig gemeinsam mit der Herbstrübe und dem Teltower Rübchen unter der Unterart *Brassica rapa* subsp. *rapa* zusammengefasst. Die Gattung selbst wird der Tribus Brassiceae innerhalb der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) zugeordnet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Mairübe (*Brassica rapa* var. *majalis*) gehört als Varietät der Art *Brassica rapa* zur Gattung *Brassica*, deren Vertreter als ein-, zwei- oder mehrjährige krautige Pflanzen wachsen.[1][2] Die Pflanzen erreichen üblicherweise Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimetern, wobei die Spanne insgesamt zwischen 10 und 100 Zentimetern liegen kann. Die Stängel sind meist verzweigt ausgebildet. Die Laubblätter sind sowohl grundständig als auch wechselständig am Stängel angeordnet. Je nach Ausprägung können diese Blätter gestielt oder sitzend sein. Die Blattspreiten sind in ihrer Größe und Form sehr unterschiedlich gestaltet. Die traubigen Blütenstände sind in der Regel nicht verzweigt. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig, wobei die vier Kronblätter charakteristisch in Form eines Kreuzes angeordnet sind. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Als Früchte bildet die Pflanze Schoten aus. Die Chromosomenzahl beträgt bei den Naturformen 2n = 20.[1] In der landwirtschaftlichen Nutzung wird die Mairübe als Gemüsekultur („Vegetable crop“) klassifiziert.[2] Taxonomisch wird sie auch als *Brassica rapa* subsp. *rapa* var. *majalis* geführt.[2] Sie wird teilweise synonym zur Herbstrübe (*Brassica rapa* subsp. *rapa*) betrachtet oder mit dieser in eine Gruppe gestellt.[1]
Beschreibung
Die Mairübe (*Brassica rapa var. majalis*), taxonomisch auch als *Brassica rapa subsp. rapa f. majalis* geführt, ist eine Kulturpflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).[2] Sie zählt zur Gruppe der Speiserüben und ist eng verwandt mit der Herbstrübe sowie dem Teltower Rübchen, die ebenfalls der Unterart *Brassica rapa subsp. rapa* zugeordnet werden.[1] Historisch waren verschiedene Kultivare der Mairübe ein bedeutender Bestandteil der Ernährung in Nordeuropa, bevor die Kartoffel diese Rolle übernahm. Bekannte und untersuchte Sorten dieser Varietät sind beispielsweise 'Jaune Boule d’Or' und 'Petrowski'. Ein wesentliches physiologisches Merkmal der Mairübe ist ihre ausgeprägte Anfälligkeit gegenüber bodenbürtigen Krankheitserregern. Insbesondere gegenüber *Plasmodiophora brassicae*, dem Erreger der Kohlhernie, zeigt die Pflanze keine Resistenz. In vergleichenden Studien wiesen Mairüben einen hohen Krankheitsindex (Disease Severity Index) zwischen 66,6 und 75,4 auf, was sie deutlich von resistenteren *Brassica*-Verwandten wie dem Ölrettich unterscheidet. Diese hohe Empfindlichkeit führte dazu, dass Kohlhernie bereits vor der Intensivierung des Rapsanbaus in den 1940er Jahren ein weit verbreitetes Problem auf Flächen mit Rübenanbau darstellte.[2] Allgemein teilen Mairüben die vegetativen Merkmale der Gattung *Brassica*, die als ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen mit meist verzweigten Stängeln wachsen. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und können je nach Art gestielt oder sitzend sein. Als Varietät von *Brassica rapa* ist die Mairübe Teil einer weltweit verbreiteten Art, deren genaue ursprüngliche Heimat nicht exakt bekannt ist.[1] Die Nutzung erfolgt primär als Gemüsekultur auf Ackerflächen, wobei sie sich durch ihre spezifische Rübenbildung auszeichnet.[2]
Ökologie
Als Wirtspflanze spielt *Brassica rapa var. majalis* eine signifikante Rolle im Lebenszyklus des bodenbürtigen Erregers der Kohlhernie (*Plasmodiophora brassicae*), für den sie eine hohe Anfälligkeit zeigt. In vergleichenden Studien wiesen Sorten wie 'Jaune Boule d’Or' und 'Petrowski' hohe Krankheitsindex-Werte (DSI) zwischen 66,4 und 75,4 auf. Die Infektion der Wurzeln führt dazu, dass sich das Inokulum des Pathogens im Boden vermehrt, was die phytosanitäre Situation für nachfolgende Kreuzblütler-Kulturen verschlechtert. Die Keimung der Ruhesporen von *Plasmodiophora brassicae* wird dabei durch Wurzelexsudate der Wirtspflanzen sowie durch die spezifische mikrobielle Gemeinschaft in der Rhizosphäre stimuliert. Historisch war die Unterart eng mit spezifischen Anbausystemen verknüpft; so wurde die alte finnische Landrasse 'Svedjerova' traditionell auf Brandrodungsflächen (*svedjebruk*) in Nordeuropa kultiviert, bevor die Kartoffel an Bedeutung gewann.[2]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Mairübe (*Brassica rapa var. majalis*) ist eine traditionsreiche Gemüsepflanze, die in Nordeuropa vor der Einführung der Kartoffel ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellte. Im landwirtschaftlichen Anbau gilt die Varietät als hochgradig anfällig für den bodenbürtigen Erreger *Plasmodiophora brassicae*, den Verursacher der Kohlhernie. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen bei gängigen Sorten wie 'Jaune Boule d’Or' und 'Petrowski' hohe Befallsraten mit einem Krankheitsindex (Disease Severity Index) von bis zu 75,4. Auch historische Landrassen, wie die finnische Sorte 'Svedjerova', weisen eine hohe Empfindlichkeit gegenüber dem Pathogen auf, was auf eine lange Historie der Krankheit im Rübenanbau hindeutet. Das typische Schadbild umfasst Hypertrophien an den Wurzeln, die Bildung von Gallen sowie Missbildungen der Pfahlwurzel, was zu erheblichen Ernteverlusten führt. Da die Dauersporen des Erregers bis zu 20 Jahre im Boden überdauern können, ist die chemische Bekämpfung schwierig und die Einhaltung weiter Fruchtfolgen essenziell.[2] Der Anbau von *Brassica rapa var. majalis* kann das Inokulum im Boden signifikant vermehren, weshalb er in Rotationen mit anderen anfälligen Kreuzblütlern wie Winterraps vermieden werden sollte, um einen Anstieg des Infektionsdrucks zu verhindern. Hohe Bodenfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 18 und 24 °C begünstigen eine Infektion der Wurzelhaare durch Zoosporen. Zur Prävention gehört die strikte Feldhygiene, insbesondere die Reinigung von Maschinen und Schuhwerk, um eine Verschleppung von kontaminiertem Boden und Sporen zu unterbinden. Zudem können DNA-basierte Bodentests eingesetzt werden, um das Risiko eines Befalls vor der Aussaat abzuschätzen und Ausbrüche in gefährdeten Feldern zu vermeiden.[2]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Mairübe (*Brassica rapa* var. *majalis*) ist als populäres Wurzelgemüse wirtschaftlich relevant, besitzt jedoch eine hohe Anfälligkeit für den Erreger der Kohlhernie (*Plasmodiophora brassicae*).[2] In wissenschaftlichen Bioassays zeigten Kultivare wie 'Jaune Boule d’Or' und 'Petrowski' hohe Krankheits-Schwere-Indizes (DSI) von bis zu 75,4, was sie als hoch anfällig klassifiziert.[8] Diese Anfälligkeit stellt ein ökonomisches Risiko für die gesamte landwirtschaftliche Fruchtfolge dar, da infizierte Pflanzen das Inokulum des Pathogens im Boden vermehren. Eine Erhöhung der Sporendichte im Boden gefährdet nachfolgende, wirtschaftlich bedeutende Cash Crops wie Winterraps (*Brassica napus*). Historisch betrachtet waren Rüben in Nordeuropa vor der Etablierung der Kartoffel ein wichtiges Grundnahrungsmittel, wobei Ertragsausfälle durch Kohlhernie bereits vor dem intensivierten Rapsanbau der 1940er Jahre bekannt waren.[2]
Biologie & Lebenszyklus
Die Mairübe (*Brassica rapa* var. *majalis*), im Deutschen auch als Herbstrübe bezeichnet, ist eine Varietät des Rübsen (*Brassica rapa*) innerhalb der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).[1][3] Als krautige Pflanze durchläuft sie vegetative und generative Entwicklungsphasen, wobei die Chromosomenzahl der Naturformen 2n = 20 beträgt. Im vegetativen Stadium bildet die Pflanze eine verdickte Rübe als Speicherorgan aus, während die generative Phase durch traubige Blütenstände mit vierzähligen, kreuzförmig angeordneten Blüten und die Bildung von Schoten gekennzeichnet ist.[1] Biologisch fungiert die Mairübe als Wirtspflanze für verschiedene bodenbürtige Pathogene, insbesondere für *Plasmodiophora brassicae*, den Erreger der Kohlhernie. Der Lebenszyklus dieses Pathogens an der Wirtspflanze beginnt mit der Keimung von Dauersporen im Boden, die primäre Zoosporen freisetzen und die Wurzelhaare infizieren. Nach einer primären intrazellulären Phase folgen die Freisetzung sekundärer Zoosporen und die Infektion des Rindengewebes, was durch pflanzeneigene hormonelle Fehlregulationen zu Wurzelhypertrophien (Gallen) führt. In wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen sich Kultivare wie 'Jaune boule d’Or' und 'Petrowski' als hochgradig anfällig, mit Krankheits-Schwere-Indizes (DSI) von 66,4 bis 75,4. Historisch betrachtet stellten diese Rüben in Nordeuropa vor der Einführung der Kartoffel ein essentielles Grundnahrungsmittel dar.[7] Alte Landrassen wie die finnische Sorte 'Svedjerova' lassen sich bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgen.[7]
Vorkommen & Lebensraum
Die Art *Brassica rapa*, zu der die Varietät *majalis* (Mairübe) gehört, hat ihre Ursprünge wahrscheinlich in China sowie in den Küstenregionen vom Mittelmeer bis zum Schwarzen Meer.[6] Eine exakte geografische Urheimat der Art lässt sich heute jedoch nicht mehr eindeutig bestimmen, da sie weitläufig kultiviert wird. Global betrachtet ist *Brassica rapa* inzwischen weltweit verbreitet.[1] In Nordeuropa nahmen Speiserüben (*Brassica rapa* subsp. *rapa*) historisch eine zentrale Stellung in der Ernährung ein. Vor der Etablierung der Kartoffel stellten sie in Regionen wie Skandinavien ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar.[6] Historische Belege deuten darauf hin, dass Rübenkultivare bereits im 13. Jahrhundert in Finnland und Schweden angebaut wurden. Der primäre Lebensraum der Mairübe sind heute landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen. Sie wird dort oft in Fruchtfolgen integriert, beispielsweise im Wechsel mit anderen Nutzpflanzen oder als Zwischenfrucht. In diesen Agrarökosystemen interagiert die Pflanze intensiv mit der Bodenmikrobiologie und dient als Wirt für bodenbürtige Pathogene wie *Plasmodiophora brassicae*. Studien belegen, dass *Brassica rapa*-Sorten auf befallenen Böden eine hohe Anfälligkeit für die Kohlhernie zeigen. Zu den in Europa relevanten und untersuchten Kultivaren zählen unter anderem 'Jaune Boule d’Or' und 'Petrowski'.[6]
Saisonalität & Aktivität
Die Mairübe (*Brassica rapa* subsp. *rapa* var. *majalis*) wird agrarwissenschaftlich als Gemüsekultur klassifiziert und in Studien zur Pflanzengesundheit untersucht. Historisch betrachtet wurden verschiedene Kultivare der Mairübe häufig auf Ackerflächen kultiviert.[3] In der botanischen Systematik wird die Mairübe im deutschsprachigen Raum oft im Kontext der Herbstrübe unter der übergeordneten Unterart *Brassica rapa* subsp. *rapa* geführt.[1] Spezifische Sorten wie 'Jaune Boule d’Or' finden in der Forschung Verwendung, um beispielsweise die Anfälligkeit gegenüber Erregern wie *Plasmodiophora brassicae* zu bewerten. Die Pflanze wird dabei taxonomisch von anderen Rübenformen, wie der 'Early garden turnip', abgegrenzt.[3] Hinsichtlich der öffentlichen Aufmerksamkeit zeigt sich eine ausgeprägte Saisonalität im Jahresverlauf. Ein signifikanter Spitzenwert (Peak) im Suchinteresse ist dabei im Monat November zu verzeichnen.[5] Dies könnte mit der taxonomischen und kulinarischen Nähe zur im Herbst geernteten Herbstrübe zusammenhängen.[1] Im Gegensatz dazu fällt das Interesse in den Wintermonaten Januar und Februar auf die niedrigsten Werte ab.[5]
Bronnen & Referenties
- Wikipedia: Kohl (OCR Text)
- https://doi.org/10.3390/pathogens13090739
- Wallenhammar, A.-C. et al.: Susceptibility of Oilseed Radish Cultivars and Various Brassica Crops to Plasmodiophora brassicae. Pathogens 2024, 13, 739, Table 1.
- Carl von Linné: Species Plantarum. Band 2. Stockholm 1753, S. 666.
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (Mairuebe), aggregiert.
- Wallenhammar, A.-C.; Edin, E.; Jonsson, A. Susceptibility of Oilseed Radish (Raphanus sativus subsp. oleiferus) Cultivars and Various Brassica Crops to Plasmodiophora brassicae. Pathogens 2024, 13, 739. https://doi.org/10.3390/pathogens13090739
- Wallenhammar, A.-C. et al.: Pathogens 2024, 13, 739, S. 2
- Wallenhammar, A.-C.; Edin, E.; Jonsson, A. Susceptibility of Oilseed Radish Cultivars and Various Brassica Crops to Plasmodiophora brassicae. Pathogens 2024, 13, 739, Table 2.