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Lexicon-vermelding

Caloglyphus anomalus Caloglyphus anomalus

Caloglyphus anomalus

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Spinnentiere (Arachnida)
Orde Hornmilben (Sarcoptiformes)
Familie Acaridae
Geslacht Sancassania
Soort Caloglyphus
Wetenschappelijke naam Caloglyphus Berlese, 1924

Einleitung

Die Art *Caloglyphus anomalus* wird der Gattung *Caloglyphus* innerhalb der Familie Acaridae zugeordnet. Taxonomisch gehören diese Milben zur Klasse der Spinnentiere (*Arachnida*) sowie zur Ordnung der Sarcoptiformes.[1] In einigen taxonomischen Systematiken wird die Gattung *Caloglyphus* als Synonym zu *Sancassania* geführt.[2]

Fakten (kompakt)

- *Caloglyphus polyphyllae* produziert Sexualpheromone, die neben ihrer Anlockwirkung auch antifungale Eigenschaften aufweisen und das Pilzwachstum hemmen können. - In einer Untersuchung von Trockenfruchtlagern in China wurde *Caloglyphus berlesei* neben *Carpoglyphus lactis* und *Tyrophagus putrescentiae* als eine der dominanten Milbenarten identifiziert. - Die Gattung umfasst eine Vielzahl spezifischer Arten, darunter *Caloglyphus argillaceus*, *Caloglyphus armatus* und *Caloglyphus baloghi*. - Weitere taxonomisch erfasste Vertreter sind *Caloglyphus muscarius* und *Caloglyphus fimetarius*, die beide im Jahr 1993 von Sevastianov und Tamam-Nasem-Marros beschrieben wurden. - Historische Beschreibungen der Gattung beinhalten Arten wie *Caloglyphus sphaerogaster* (Zakhvatkin, 1937) und *Caloglyphus rodriguezi* (Samsinak, 1980). - Auch *Caloglyphus krameri* (Berlese) und *Caloglyphus phyllagnathae* (Chinniah & Mohanasundaram, 1996) werden der Gattung zugeordnet.[5]

Name & Einordnung

Die Gattung *Caloglyphus*, der die Art taxonomisch angehört, wird der Familie Acaridae innerhalb der Ordnung Sarcoptiformes zugeordnet. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Gattung erfolgte durch Antonio Berlese im Jahr 1923.[1] In aktuellen taxonomischen Datenbanken wird *Caloglyphus* (Berlese, 1924) als Synonym der Gattung *Sancassania* geführt.[2] Systematisch gehören diese Milben zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida) und dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda). Zu den in der Literatur verzeichneten verwandten Arten zählen unter anderem *Caloglyphus berlesei*, *Caloglyphus mycophagus* sowie *Caloglyphus krameri*.[1] Vertreter dieser Gattung, wie *Caloglyphus berlesei*, sind als Vorratsmilben bekannt und können in gelagerten Produkten auftreten.[3]

Beschreibung

Die Gattung *Caloglyphus* (Berlese, 1923) umfasst Milben aus der Familie der Acaridae innerhalb der Ordnung Sarcoptiformes.[4] Taxonomisch wird die Gruppe in aktuellen Systematiken teils als Synonym der Gattung *Sancassania* betrachtet.[2] Vertreter dieser Gattung sind mikroskopisch kleine Spinnentiere, die primär als Vorratsschädlinge in Erscheinung treten. Sie besiedeln bevorzugt dauerhafte Lebensmittelvorräte. Häufige Nachweise erfolgen in getrockneten Früchten wie Feigen, Aprikosen und Kastanien. Eine physiologische Besonderheit der *Caloglyphus*-Arten ist ihre ausgeprägte Abhängigkeit von hohen Feuchtigkeitswerten. Diese spezifischen Umweltbedingungen sind zwingend erforderlich, um eine rasche Entwicklung der Individuen zu gewährleisten. Ebenso ist eine hohe Feuchtigkeit notwendig, um den Aufbau von Populationen zu ermöglichen. Gegenüber Trockenheit zeigen die Tiere eine hohe Empfindlichkeit. Niedrige Luftfeuchtigkeit führt bei diesen Milben schnell zur letalen Dehydrierung. In ihrem Habitat treten sie oft in Biozönosen mit anderen Milbenarten auf. Beispielsweise wurde die Art *Caloglyphus berlesei* in fast 77 % von untersuchten, befallenen Trockenobstproben identifiziert. Neben dem direkten Fraßschaden liegt ihre Bedeutung in der Produktion von Allergenen. Diese können gesundheitliche Risiken für den Menschen bergen. Des Weiteren fungieren die Milben als Vektoren für Mikroorganismen. Sie verbreiten aktiv Pilzsporen und Bakterien und tragen so zur Kontamination von Lagergut bei. Chemische Kommunikation spielt innerhalb der Gattung eine wesentliche Rolle. Bei verwandten Arten wie *Caloglyphus polyphyllae* wurden spezifische Sexualpheromone und Exsudate dokumentiert. Diese chemischen Signale steuern unter anderem das Paarungsverhalten der Tiere.[5] Die Gattung beinhaltet diverse Arten wie *Caloglyphus mycophagus*, *Caloglyphus krameri* und *Caloglyphus rodriquezi*.[4]

Ökologie

*Caloglyphus anomalus* besiedelt vorwiegend Habitate, die reich an zerfallender organischer Substanz sind, wie feuchte Böden oder Kompost.[6] Die Art ernährt sich primär saprophag von verrottendem Pflanzenmaterial und Pilzen, kann jedoch fakultativ als Prädator von Nematoden auftreten.[7] Ein zentrales Element der Ökologie von *Caloglyphus anomalus* ist die Phoresie, bei der sich das heteromorphe Deutonymphen-Stadium (Hypopus) an Insekten anheftet, um neue Nahrungsquellen zu erreichen.[6] Als Transportwirte fungieren häufig Käfer, die in ähnlichen ökologischen Nischen vorkommen.[7] Die Entwicklung und das Überleben der Populationen sind stark von hoher Luftfeuchtigkeit und dem Vorhandensein geeigneter Mikroorganismen im Substrat abhängig.[6]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Gattung *Caloglyphus* wird taxonomisch der Familie Acaridae und der Ordnung Sarcoptiformes zugeordnet.[8] Vertreter dieser Gattung, wie *Caloglyphus berlesei*, treten als Vorratsschädlinge in Erscheinung und wurden unter anderem in getrockneten Aprikosen, Feigen und Kastanien nachgewiesen. Ein Befall durch Milben in Trockenfrüchten birgt gesundheitliche Risiken, da diese Organismen Allergene produzieren und als Vektoren für verschiedene Pilzarten und Bakterien fungieren können. Wirtschaftlich ist das Auftreten von *Caloglyphus*-Arten und anderen Vorratsmilben von hoher Relevanz, da Märkte wie die Europäische Union und die USA strenge Grenzwerte bis hin zu einer Null-Toleranz für Milbenbefall in Lebensmitteln vorschreiben. Dies führt bei Befall zu erheblichen ökonomischen Verlusten durch die Zurückweisung von Warenchargen. Für ihre Entwicklung und das Populationswachstum sind diese Milben stark auf erhöhte Feuchtigkeit angewiesen, während sie gegenüber Trockenheit eine hohe Empfindlichkeit zeigen. Präventive Maßnahmen und das Management konzentrieren sich daher auf die Kontrolle abiotischer Faktoren, insbesondere die Reduzierung der Feuchtigkeit in Lagereinrichtungen, um die Vermehrung der Schädlinge zu hemmen.[5]

Bronnen & Referenties

  1. Barry O'Connor, ed. (2008). "Acaridae Species Listing". Biology Catalog. Texas A&M University.
  2. https://www.gbif.org/species/4652183
  3. Miliordos, D.-E. et al. (2025). Review on the Occurrence of Mycotoxigenic Fungi in Dried Fruits. Toxins, 17, 313. https://doi.org/10.3390/toxins17070313
  4. Wikipedia: Caloglyphus (OCR Page 1-2)
  5. https://doi.org/10.3390/toxins17070313
  6. PDF: caloglyphus-anomalus
  7. PDF: caloglyphus-anomalus-scientific
  8. Wikipedia OCR, Page 1. Scientific classification: Caloglyphus.