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Lexicon-vermelding

Saeckelblume Ceanothus impressus:

Saeckelblume

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Rosales (Rosales)
Familie Rhamnaceae
Geslacht Ceanothus
Soort Ceanothus impressus
Wetenschappelijke naam Ceanothus impressus Trel.
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Ceanothus impressus*, im Deutschen auch als Sankt-Barbaras-Säckelblume bezeichnet, ist eine immergrüne Pflanzenart aus der Gattung der Säckelblumen (*Ceanothus*) innerhalb der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae).[1][2] Das natürliche Verbreitungsgebiet des kleinblättrigen Strauches liegt im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Art wird aufgrund ihrer Eigenschaften als Zierpflanze kultiviert.[1]

Fakten (kompakt)

- Systematisch wird die Art der Klasse der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) und der Ordnung der Rosenartigen (Rosales) zugeordnet.[2] - Der Blütenaufbau ist fünfzählig mit einer doppelten Blütenhülle, bestehend aus fünf Kelchblättern und fünf Kronblättern. - In der Blüte sind fünf kurze Staubblätter sowie ein Diskus ausgebildet. - Der Fruchtknoten ist halbunterständig und der Griffel mehrästig. - Die Pflanzen bilden dreifächrige Kapselfrüchte, die gehörnt sein können.[4]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Art lautet *Ceanothus impressus* Trel. Sie wird systematisch der Gattung der Säckelblumen (*Ceanothus*) innerhalb der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae) zugeordnet.[3][2] Im deutschsprachigen Raum ist für diese Spezies der Trivialname Sankt-Barbaras-Säckelblume gebräuchlich. Wie andere Vertreter der Gattung wird sie im allgemeinen Sprachgebrauch manchmal botanisch unkorrekt als „Kalifornischer Flieder“ bezeichnet, da die blauen Blütenrispen an Fliederblüten erinnern, obwohl keine direkte Verwandtschaft besteht. Eine bekannte Sorte dieser Art ist *Ceanothus impressus* 'Victoria'.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Sankt-Barbaras-Säckelblume (*Ceanothus impressus*) wächst als immergrüner Strauch. Charakteristisch für diese Art ist das kleinblättrige Laub, das auch im Winter eine ornamentale Struktur behält. Die Laubblätter sind, wie bei den meisten Vertretern der Gattung, ungeteilt und oval, wobei sie bei dieser Art besonders zierlich wirken. Die Blattadern sind bei vielen *Ceanothus*-Arten deutlich eingesenkt, und die Blattränder können je nach Art ganzrandig, gekerbt oder gesägt sein. Es sind kleine, schuppenförmige oder knotige Nebenblätter ausgebildet. Die Blütenstände setzen sich aus vielen dreiblütigen, zymösen Teilblütenständen zusammen, die in rispigen oder trugdoldigen Gesamtblütenständen angeordnet sind. Die einzelnen, gestielten Blüten sind fünfzählig und messen weniger als 5 Millimeter in der Länge. Sie besitzen fünf lanzettliche bis dreieckige Kelchblätter, deren Färbung derjenigen der fünf Kronblätter ähnelt. Bei der Sorte 'Victoria' zeigt sich die Blüte im Frühsommer in einem tiefen Blau. Der Fruchtknoten ist dreikammerig und halbunterständig, während der Griffel mehrästig ausgebildet ist. Aus den Blüten entwickeln sich trockene oder fleischige, dreifächrige Kapselfrüchte, die gehörnt sein können. Im Wurzelbereich geht die Pflanze eine Symbiose, die sogenannte Aktinorrhiza, mit stickstofffixierenden Bakterien ein.[4]

Beschreibung

Die Sankt-Barbaras-Säckelblume (*Ceanothus impressus*) ist eine immergrüne Art aus der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae).[9][10] Sie wächst typischerweise als Strauch und zeichnet sich durch ein auffällig kleinblättriges Erscheinungsbild aus. Die Laubblätter sind klein, oval und ungeteilt, wobei sie eine Länge von wenigen Zentimetern erreichen. Ein markantes Merkmal, auf das sich auch das Artepitheton bezieht, sind die auf der Blattoberseite deutlich eingesenkten Blattadern. Im Gegensatz zu laubwerfenden Arten der Gattung behält *Ceanothus impressus* sein Laub auch im Winter, was der Pflanze eine dauerhafte ornamentale Struktur verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich in den Frühsommer, wobei die Art tiefblaue Blüten hervorbringt. Diese stehen in dichten, rispigen oder trugdoldigen Gesamtblütenständen zusammen. Die Einzelblüten sind fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle mit fünf Kelch- und fünf Kronblättern. Die Farbe der Kronblätter liegt im blauen Spektrum, was für die Gattung charakteristisch ist. Nach der Blüte entwickeln sich dreifächrige Kapselfrüchte, die trocken oder fleischig sein können.[4] Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt im US-Bundesstaat Kalifornien.[9][10] In ihrem Lebensraum besiedelt die Pflanze oft trockene Standorte und zeigt eine hohe Toleranz gegenüber Trockenheit.[4] Eine ökologische Besonderheit ist die Symbiose im Wurzelbereich mit stickstofffixierenden Bakterien der Gattung *Frankia*. Diese als Aktinorrhiza bekannte Anpassung ermöglicht der Pflanze das Überleben auf stickstoffarmen Böden.[8] In der Gartenkultur ist die Sorte 'Victoria' besonders bekannt, da sie als sehr robust gilt und über kräftig grünes Blattwerk verfügt. Diese Zuchtform wird häufig als Zierpflanze verwendet und blüht spektakulär hellblau.[4]

Ökologie

Die Arten der Gattung *Ceanothus*, zu der auch *Ceanothus impressus* zählt, gehen im Wurzelbereich eine Symbiose mit stickstofffixierenden Actinomycetaceae der Gattung *Frankia* ein, die als Aktinorrhiza bezeichnet wird. In ihren natürlichen Lebensräumen, insbesondere in den trockenen Bergwäldern der amerikanischen Pazifikküste, fungieren sie als die wichtigsten stickstofffixierenden Pflanzen.[8] *Ceanothus impressus* ist in Kalifornien heimisch und besiedelt dort spezifische Habitate.[9][10] Generell wachsen Vertreter dieser Gattung auf Felsen oder in trockenen Wäldern auf steinigem oder sandigem Boden, wobei sie häufig auch in Küstennähe anzutreffen sind. Die Pflanzen tolerieren Trockenheit und Salz, während anhaltende Bodenfeuchtigkeit oder Nässe ihre Lebensdauer verkürzt. Zudem vertragen die meisten Arten keinen Schatten.[9]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Art *Ceanothus impressus*, auch als Sankt-Barbaras-Säckelblume bekannt, wird primär als Zierpflanze genutzt und im Handel angeboten.[4][6] Besonders die Sorte 'Victoria' gilt als die robusteste der immergrünen Säckelblumen und behält ihre ornamentale Struktur auch im Winter bei. Ihre Bedeutung liegt im gärtnerischen Bereich, wo sie wegen ihres kräftigen, grünen Laubes und der tiefblauen Blüte im Frühsommer geschätzt wird.[4] Ökologisch fungieren *Ceanothus*-Arten als Nützlinge, da sie in ihren natürlichen Lebensräumen die wichtigsten stickstofffixierenden Pflanzen darstellen. Sie gehen im Wurzelbereich eine Symbiose mit Bakterien der Gattung *Frankia* ein, was als Aktinorrhiza bezeichnet wird.[8] Ein Befall durch spezifische Schädlinge wird in den Quellen nicht hervorgehoben, jedoch reagieren die Pflanzen empfindlich auf falsche Standortbedingungen. Das zentrale Element der Schadensprävention ist die Vermeidung von permanenter Bodenfeuchtigkeit und Nässe, da diese Faktoren die Lebensdauer der Pflanzen verkürzen. *Ceanothus*-Arten sind an trockene, steinige oder sandige Böden angepasst und vertragen sowohl Trockenheit als auch Salz. Zur Vermeidung physiologischer Schäden ist ein sonniger Standort erforderlich, da die meisten Arten keinen Schatten vertragen. Für die Kulturform 'Victoria' wird präventiv ein geschützter Standort empfohlen, an dem das Laub gut zur Geltung kommen kann.[4] Es liegen keine Hinweise auf eine gesundheitliche Relevanz für den Menschen oder ein invasives Verhalten vor.[4][6]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Ceanothus impressus* liegt primär in der Nutzung als Zierpflanze im Garten- und Landschaftsbau. Aufgrund der attraktiven, oft reichlich gebildeten Blütenstände werden Säckelblumen und deren Hybriden kommerziell vermarktet. Insbesondere die Sorte 'Victoria' wird als die robusteste der immergrünen Säckelblumen hervorgehoben und gärtnerisch genutzt. Diese Zuchtform zeichnet sich durch ein kräftiges grünes Blattwerk sowie eine tiefblaue Blüte im Frühsommer aus. Da das zierliche Laub immergrün ist, behält die Pflanze auch im Winter eine ornamentale Struktur, was ihren Wert für die ganzjährige Gartengestaltung erhöht.[4] Ein weiterer positiver Aspekt ist die Fähigkeit der Pflanzen, im Wurzelbereich eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien der Gattung *Frankia* einzugehen, die sogenannte Aktinorrhiza. In ihren natürlichen Lebensräumen in den trockenen Bergwäldern der Pazifikküste zählen sie dadurch zu den wichtigsten stickstofffixierenden Pflanzen, was zur Bodenverbesserung beiträgt.[8]

Biologie & Lebenszyklus

Wie alle Vertreter der Gattung geht *Ceanothus impressus* im Wurzelbereich eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien der Familie Actinomycetaceae (Gattung *Frankia*) ein, wobei sich sogenannte Aktinorrhiza bilden. Durch diese physiologische Anpassung fungieren die Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen, oft trockenen Bergwäldern, als bedeutende Stickstofffixierer.[8] Die Art wächst als immergrüner Strauch, wobei die Blätter auch im Winter erhalten bleiben und der Pflanze eine dauerhafte Struktur verleihen. Die Blütezeit der robusten Sorte 'Victoria' liegt im Frühsommer, wenn tiefblaue Blüten gebildet werden. Die Blütenstände sind botanisch als Rispen oder Trugdolden definiert, die sich aus vielen dreiblütigen, zymösen Teilblütenständen zusammensetzen. Die einzelnen Blüten sind klein, gestielt und fünfzählig, wobei sie einen Diskus sowie einen halbunterständigen, dreikammerigen Fruchtknoten aufweisen. Nach der Bestäubung entwickeln sich dreifächrige Kapselfrüchte, die trocken oder fleischig und teilweise gehörnt sein können. Ökologisch ist *Ceanothus impressus* an Trockenheit angepasst; Bodenfeuchtigkeit oder ständige Nässe verkürzen die Lebensdauer der Pflanzen erheblich. Die meisten Arten der Gattung vertragen keinen Schatten und bevorzugen sonnige Standorte auf steinigen oder sandigen Böden.[4]

Vorkommen & Lebensraum

Die Sankt-Barbaras-Säckelblume (*Ceanothus impressus*) hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im US-Bundesstaat Kalifornien.[6] Damit entspricht sie dem allgemeinen Verbreitungsmuster der Gattung, deren Artenvielfalt sich fast ausschließlich auf Nord- bis Mittelamerika konzentriert, wobei der Großteil an der amerikanischen Westküste heimisch ist.[4] Wie fast alle Vertreter der Säckelblumen besiedelt die Art typischerweise Standorte auf Felsen oder in trockenen Wäldern, wobei steinige oder sandige Böden bevorzugt werden. Häufig sind diese Pflanzen in Küstennähe anzutreffen, da sie eine natürliche Toleranz gegenüber Salzeinfluss und Trockenheit aufweisen. Im Gegensatz dazu vertragen die Pflanzen meist keine Staunässe oder dauerhafte Beschattung, was ihre Lebensdauer am Standort verkürzen kann.[7] Eine bedeutende ökologische Anpassung an diese oft nährstoffarmen Habitate ist die Symbiose im Wurzelbereich mit stickstofffixierenden Bakterien der Gattung *Frankia* (Aktinorrhiza).[8] Außerhalb des natürlichen Areals wird *Ceanothus impressus* als Zierpflanze kultiviert, wobei insbesondere die Sorte 'Victoria' als robust gilt.[5] Diese kleinblättrige Art ist immergrün und behält ihre ornamentale Struktur auch in den Wintermonaten bei.[6]

Saisonalität & Aktivität

Die Sorte *Ceanothus impressus* 'Victoria' bildet ihre tiefblauen Blüten im Frühsommer aus. Da diese Art immergrün ist, behält sie ihr zierliches Laub auch während der Wintermonate und bewahrt ihre ornamentale Struktur. Die Mehrzahl der *Ceanothus*-Arten wächst generell immergrün, es existieren jedoch auch einige laubwerfende Arten in Gebieten mit kälteren Wintern. Die Hybride *Ceanothus* × *delileanus* gilt als sehr winterhart.[4] Ergänzend zeigen aggregierte Suchdaten ein gesteigertes öffentliches Interesse an der Pflanze im Oktober.[5]

Bronnen & Referenties

  1. Wikipedia: Säckelblumen (OCR-Text aus PDF-Quelle)
  2. https://www.gbif.org/species/3039310
  3. Säckelblumen. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie (OCR-Text, Seite 3-4)
  4. Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Random House Australia 2003
  5. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  6. Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7
  7. D. Moerman: Native American Ethnobotany. Timber Press, Oregon 1988
  8. N. J. Ritchie, D. D. Myrold: Geographic distribution and genetic diversity of Ceanothus-infective Frankia strains. In: Appl Environ Microbiol. Band 65, 1999, S. 1378–1383
  9. Datenblatt Ceanothus bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.
  10. Ceanothus im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program.