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Lexicon-vermelding
Kandelaar bloemen Ceropegia ampliata
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Gentianales (Gentianales)
Familie
Apocynaceae
Geslacht
Ceropegia
Soort
Ceropegia ampliata
Wetenschappelijke naam
Ceropegia ampliata E.Mey.
Geaccepteerde naam
Einleitung
*Ceropegia ampliata* ist eine ausdauernde, sukkulente Pflanzenart aus der Gattung der Leuchterblumen (*Ceropegia*) innerhalb der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über das östliche Südafrika sowie einige wenige Populationen auf Madagaskar.[1] Die Pflanzen bilden bis zu zwei Meter lange, kriechende oder schwach windende Triebe und besitzen spezialisierte Kesselfallen-Blüten, die chemische Lockstoffe abgeben.[1][2] Die Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1835 durch Ernst Heinrich Friedrich Meyer.[1]
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Innerhalb der Tribus Ceropegieae wird die Art taxonomisch der Untertribus Stapeliinae zugeordnet. - Als wissenschaftliches Standardwerk für die Art gilt das von Focke Albers und Ulli Meve herausgegebene *Sukkulenten-Lexikon Band 3* (Asclepiadaceae), das 2002 im Ulmer Verlag erschien.[1] - Messungen der flüchtigen Duftstoffe ergaben eine Emissionsrate von durchschnittlich 140,9 ng pro Stunde und Blüte. - In chemischen Analysen (NMDS) gruppiert sich das Duftprofil von *Ceropegia ampliata* in die Nähe der verwandten Arten *Ceropegia haygarthii* und *Ceropegia carnosa*.[11] - Neben den Hauptkomponenten enthält der Blütenduft auch geringe Anteile (ca. 1,5 %) an (E)-4,8-Dimethyl-1,3,7-nonatrien. - Das chemische Profil der Blüte setzt sich aus einer Mischung von Aliphaten, Aromaten und verschiedenen Terpenoiden zusammen.[11]
Name & Einordnung
Die wissenschaftliche Erstbeschreibung von *Ceropegia ampliata* erfolgte im Jahr 1835 durch den Botaniker Ernst Heinrich Friedrich Meyer. Publiziert wurde diese Beschreibung in dem Werk *Commentariorum de Plantis Africae Australioris* auf Seite 194.[3] Die Art ist taxonomisch der Gattung der Leuchterblumen (*Ceropegia*) zugeordnet, welche zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) gehört.[3][4] Innerhalb dieser Familie wird die Art in die Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) gestellt.[3] Auf der Ebene der Tribus zählt *Ceropegia ampliata* zu den Ceropegieae und wird dort der artenreichen Subtribus Stapeliinae zugerechnet. Der vollständige und akzeptierte wissenschaftliche Name lautet *Ceropegia ampliata* E.Mey..[4]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Ceropegia ampliata ist eine ausdauernde, sukkulente Kletterpflanze, die sich durch fleischige und schlanke Sprossachsen auszeichnet.[3] Die Triebe wachsen kriechend oder windend und entspringen einer knollig verdickten Wurzelbasis, die als Speicherorgan dient.[6] Ein charakteristisches Merkmal sind die stark reduzierten, winzigen Blätter, die herzförmig bis lanzettlich geformt sind.[3] Da diese Blätter hinfällig sind und sehr früh abfallen, erscheint die Pflanze den Großteil der Zeit blattlos, wobei die Photosynthese über die grünen Stängel erfolgt.[6] Die auffälligen Blüten erscheinen einzeln oder in kleinen Gruppen an den Knoten der Sprossachse.[3] Die Blütenkrone (Corolla) ist röhrenförmig und besitzt eine markante, ballonartige Aufblähung an der Basis, die für die Art bestimmend ist.[6] Dieser basale Kessel ist weißlich bis blassgrün gefärbt und mit deutlichen grünen Längsnerven durchzogen.[3] Oberhalb der Aufblähung verengt sich die Kronröhre zu einem zylindrischen Hals, der sich zur Mündung hin wieder leicht erweitert.[6] Die fünf Kronzipfel an der Spitze sind schmal, grünlich gefärbt und an ihren Enden verwachsen, wodurch sie eine käfigartige Struktur über der Blütenöffnung bilden.[3] Im Inneren der Blüte befindet sich die komplexe Nebenkrone (Gynostegium), welche die verschmolzenen Geschlechtsorgane enthält.[6] Die Bestäubung erfolgt durch kleine Fliegen, die durch die Reuse in den Kessel gelockt werden und dort temporär gefangen bleiben.[3] Als Früchte bildet die Art typische, paarweise angeordnete Balgfrüchte aus.[6] Die darin enthaltenen Samen sind mit einem seidigen Haarschopf (Coma) versehen, der die Verbreitung durch den Wind ermöglicht.[3] Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Ceropegia-Arten sind aufgrund der extrem stark aufgeblähten Blütenbasis gering, auch wenn die vegetativen Teile weniger spezifisch sind.[6]
Beschreibung
Bei *Ceropegia ampliata* handelt es sich um eine ausdauernde, sukkulente Pflanzenart, die der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) zugeordnet wird. Die Art zeichnet sich durch ihre kriechende oder schwach windende Wuchsform aus, wobei die wenig verzweigten Stängel Längen von bis zu zwei Metern erreichen können. Diese Triebe besitzen einen Durchmesser von etwa 4 bis 5 Millimetern, sind fein längsgerieft und weisen eine raue Oberfläche auf. Im Substrat verankert sich die Pflanze mittels fleischiger, spindeliger Wurzeln, die typischerweise in Büscheln angeordnet sind. Die lanzettlichen Laubblätter erreichen Dimensionen von 5 bis 10 cm Länge und 2 bis 3 cm Breite, fallen jedoch leicht ab, was den sukkulenten Charakter der Sprossachsen betont. Das markanteste Merkmal der Art sind die bis zu 7 Zentimeter langen Blüten, die als komplexe Kesselfallen fungieren. Der Blütenstand ist sitzend und umfasst eine bis vier Blüten, wobei oft mehrere gleichzeitig geöffnet sind, um die Schauwirkung zu erhöhen. Die Kronblätter zeigen eine weißliche oder grünlich-weiße Grundfärbung, die von grünen Längsstreifen durchzogen ist. Anatomisch gliedert sich die Blüte in einen stark aufgeblähten, kugeligen Kronkessel an der Basis (1,5 bis 2,5 × 2 bis 3 cm) und eine sich anschließende trichterförmige Kronröhre. Der Kronkessel kann seitlich leicht eingedellt sein, während die Röhre innen behaart ist und am Beginn ein ringförmiges rotes Band aufweist. Die Kronzipfel sind an den Spitzen verwachsen, bilden eine käfigartige Struktur und sind innen grün bis gelbgrün gefärbt.[5] Chemische Analysen des Blütendufts zeigten das Vorhandensein von Verbindungen wie Linalool, (E)-β-Ocimen und furanoidem (Z)-Linalooloxid. Obwohl die einzelne Blüte nur geringe Duftmengen abgibt, wird angenommen, dass die hohe Anzahl gleichzeitig geöffneter Blüten ein starkes chemisches Signal für Bestäuber erzeugt.[7] Die Pollinien sind schmal-eiförmig und messen etwa 0,5 bis 0,6 mm in der Länge.[5] Historisch wurde die Art erstmals im Jahr 1835 von Ernst Heinrich Friedrich Meyer in der Publikation *Commentariorum de Plantis Africae Australioris* beschrieben.[8] Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das östliche Südafrika sowie einige wenige Populationen auf Madagaskar.[5]
Ökologie
Wie andere Vertreter der Gattung verfügt *Ceropegia ampliata* über spezialisierte Kesselfallenblumen, die funktionell an die Bestäubung durch Fliegen (Myiophilie) angepasst sind.[9] Die Anlockung der Bestäuber erfolgt primär über chemische Signale, wobei das Duftprofil der Art spezifische Ähnlichkeiten zu anderen Leuchterblumen und verwandten Gattungen aufweist. Analysen der flüchtigen organischen Verbindungen zeigten, dass der Blütenduft von *Ceropegia ampliata* durch (E)-β-Ocimen (39,2 %), (Z)-3-Hexen-1-yl-acetat (20,5 %) und furanoides (Z)-Linalooloxid (19,5 %) dominiert wird. Diese Verbindungen, insbesondere Linalool und (E)-β-Ocimen, sind typisch für Pflanzen, die Bestäuber durch Nahrungs- oder Brutplatztäuschung anlocken. Obwohl die einzelne Blüte nur vergleichsweise geringe Mengen an Duftstoffen abgibt, präsentiert die Pflanze oft mehrere gleichzeitig geöffnete Blüten, was vermutlich die Stärke des chemischen Signals für die Bestäuber erhöht.[10] Als ausdauernde Sprosssukkulente ist die Art zudem physiologisch an ihre Habitate angepasst, indem sie Wasser in den bis zu 5 mm dicken, fleischigen Stängeln speichert.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Wirtschaftlich ist *Ceropegia ampliata* primär als Zierpflanze von Bedeutung und wird inzwischen in Spezialgärtnereien gezogen sowie regelmäßig angeboten. Die Art gilt in der Kultur als relativ pflegeleicht und zeichnet sich durch Blühfreudigkeit mit zwei oder mehr Blühperioden im Jahr aus.[5] Es liegen keine Berichte über eine Relevanz als Agrarschädling oder Lästling vor. Ökologisch ist die Pflanze durch ihre spezialisierten Kesselfallenblüten charakterisiert, die funktionell der Bestäubung durch Fliegen dienen. Zur Anlockung von Bestäubern emittiert *Ceropegia ampliata* ein spezifisches Duftgemisch, in dem chemische Verbindungen wie (E)-β-Ocimen und Linalool identifiziert wurden. Die abgegebene Duftmenge pro einzelner Blüte ist dabei quantitativ gering. Das chemische Profil der Duftstoffe zeigt Ähnlichkeiten zu verwandten Arten wie *Riocreuxia torulosa*, was auf parallele chemische Strategien zur Insektenanlockung hindeutet.[6]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung von *Ceropegia ampliata* beschränkt sich auf die Nutzung als Zierpflanze im Gartenbau. Die Art wird in Spezialgärtnereien kultiviert und ist inzwischen regelmäßig im kommerziellen Handel erhältlich. Sie gilt in der Kultur als relativ pflegeleicht und zeichnet sich durch eine hohe Blühfreudigkeit aus, wobei sie zwei oder mehr Blühperioden im Jahr hervorbringt.[5]
Biologie & Lebenszyklus
Bei *Ceropegia ampliata* handelt es sich um eine ausdauernde Sprosssukkulente, deren kriechende oder schwach windende Stängel bis zu zwei Meter lang werden können. Die Pflanze gilt als blühfreudig und zeigt in Kultur zwei oder mehr Blühperioden pro Jahr.[1] Der Blütenstand ist ein- bis vierblütig, wobei oft mehrere Blüten gleichzeitig geöffnet sind, was vermutlich das chemische Signal für Bestäuber verstärkt. Die Art bildet komplexe Kesselfallenblumen aus, die darauf spezialisiert sind, Bestäuber vorübergehend im aufgeblähten Kronkessel gefangen zu halten.[1][6] Die trichterförmige Kronröhre ist innen behaart, was funktionell mit dem Rückhalt und der Lenkung der Insekten zusammenhängt.[1] Zur Anlockung der Bestäuber emittieren die Blüten Duftstoffe, wobei chemische Analysen Verbindungen wie (Z)-3-Hexen-1-yl-acetat, Linalool und (E)-β-Ocimen nachgewiesen haben. Im Gegensatz zu vielen hochspezialisierten Verwandten nutzt *Ceropegia ampliata* ein eher generalisiertes Bestäubungssystem durch Fliegen.[6] Die Bestäubung erfolgt durch Pollinien, die paarweise über ein mechanisches Klemmschloss (Corpusculum) verbunden sind und an die Mundwerkzeuge oder Beine der Bestäuber angeheftet werden.[1][6]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Ceropegia ampliata* liegt im südlichen Afrika, wobei sich die Populationen auf mehrere Länder konzentrieren. Ein Schwerpunkt der Verbreitung befindet sich in Südafrika, insbesondere in den Provinzen Ostkap, KwaZulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo.[3] Darüber hinaus ist die Art in Eswatini sowie in Teilen von Mosambik und Tansania heimisch. Historische Aufzeichnungen weisen zudem auf Vorkommen auf Madagaskar hin, was ein relativ großes Areal für diese Spezies belegt.[6] In ihrem natürlichen Habitat besiedelt die Pflanze vorwiegend trockene bis halbtrockene Klimazonen. Typische Lebensräume sind das sogenannte Bushveld, steinige Hänge und trockenes Gebüsch. Dort wächst *Ceropegia ampliata* häufig im Schutz anderer Vegetation.[3] Als windende Kletterpflanze nutzt sie Sträucher und kleine Bäume als Kletterhilfe, um in lichtreichere Schichten vorzudringen.[6] Die Böden an den Naturstandorten sind meist gut durchlässig, steinig und nährstoffarm.[3] Eine vertikale Verbreitung ist bis in mittlere Höhenlagen dokumentiert, solange diese frostfrei bleiben.[6] In Europa existieren keine natürlichen Wildbestände dieser wärmeliebenden Art. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie ausschließlich als kultivierte Zimmer- oder Gewächshauspflanze bekannt.[3] Aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit ist eine erfolgreiche Auswilderung oder Etablierung in den gemäßigten Breiten Mitteleuropas nicht möglich. Weltweite Beobachtungsdaten außerhalb Afrikas sind daher fast immer auf menschliche Pflege in botanischen Sammlungen oder Privathaushalten zurückzuführen.[6]
Saisonalität & Aktivität
Bei *Ceropegia ampliata* handelt es sich um eine blühfreudige Art, die im Jahresverlauf zwei oder mehr Blühperioden aufweist. An den sitzenden Blütenständen können während der Aktivitätsphasen mehrere Blüten gleichzeitig geöffnet sein.[5] Diese gleichzeitige Öffnung mehrerer Blüten (Mass display) dient vermutlich dazu, ein stärkeres chemisches Signal zu erzeugen, da die Einzelblüten nur geringe Mengen an Duftstoffen wie (E)-β-Ocimen und Linalool abgeben. Das öffentliche Interesse an Leuchterblumen korreliert saisonal mit dem Herbst und zeigt deutliche Spitzenwerte in den Monaten September und Oktober.[6]
Bronnen & Referenties
- Wikipedia: Ceropegia ampliata (OCR-Text aus PDF: leuchterblumen)
- Heiduk, A. et al. (2021). Fly Pollination of Kettle Trap Flowers of Riocreuxia torulosa. Plants, 10, 1564. https://doi.org/10.3390/plants10081564
- Meyer, E. H. F. (1835). Commentariorum de Plantis Africae Australioris, S. 194.
- GBIF Backbone Taxonomy. Ceropegia ampliata E.Mey. https://www.gbif.org/species/7150889
- Focke Albers, Ulli Meve (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon Band 3 Asclepiadaceae. Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-8001-3982-8
- https://doi.org/10.3390/plants10081564
- Heiduk, A. et al.: Fly Pollination of Kettle Trap Flowers of Riocreuxia torulosa (Ceropegia-Anisotominae). Plants 2021, 10, 1564. https://doi.org/10.3390/plants10081564
- Meyer, E.: Commentariorum de Plantis Africae Australioris. Leipzig 1835
- Heiduk, A. et al.: Fly Pollination of Kettle Trap Flowers of Riocreuxia torulosa (Ceropegieae-Anisotominae): A Generalized System of Floral Deception. Plants 2021, 10, 1564. https://doi.org/10.3390/plants10081564
- Heiduk, A. et al.: Plants 2021, 10, 1564, S. 5 (Table 2).
- Heiduk, A. et al. (2021): Fly Pollination of Kettle Trap Flowers of Riocreuxia torulosa. Plants 10, 1564. https://doi.org/10.3390/plants10081564