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Lexicon-vermelding

Graan roofmijt Cheyletus eruditus

Graan roofmijt

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Spinnentiere (Arachnida)
Orde Laufmilben (Trombidiformes)
Familie Cheyletidae
Geslacht Cheyletus
Soort Cheyletus eruditus
Wetenschappelijke naam Cheyletus eruditus (Schrank, 1781)
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die **Getreideraubmilbe** (*Cheyletus eruditus*) ist eine Art der Raubmilben (Cheyletidae) aus der Ordnung der Trombidiformes, die weltweit als dominanter Räuber in landwirtschaftlichen Lagersystemen verbreitet ist. Sie ernährt sich primär von anderen Arthropoden wie der Mehlmilbe (*Acarus siro*) oder Staubläusen (*Liposcelis* spp.) und wird aufgrund dieser Eigenschaft kommerziell zur biologischen Schädlingsbekämpfung im Vorratsschutz eingesetzt.[2][3] Neben ihrem Nutzen als Nützling ist die Art jedoch auch als Quelle von Allergenen und als möglicher Auslöser der als „Grain itch“ (Getreidekrätze) bekannten Dermatitis beim Menschen dokumentiert.[3][4]

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
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Laatst op 21.05.2026
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Fakten (kompakt)

- Zur effizienten Massenzucht für den biologischen Vorratsschutz werden die Raubmilben unter anderem mit Hausstaubmilben gefüttert, die auf einem Substrat aus Mehl, Fischgrätenpulver und Hefe vermehrt wurden.[3] - In Laborversuchen bei 24 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 75–85 % konnte innerhalb von 40 Tagen ein Populationsanstieg der Milben von ca. 175 % bis 2800 % beobachtet werden.[2] - Eine relative Luftfeuchtigkeit von 63 % erwies sich in Studien als kritische Untergrenze, die das Überleben und das Populationswachstum der Art hemmt, während Beutetiere wie *Liposcelis* spp. unter diesen Bedingungen noch überleben können. - Für eine erfolgreiche inokulative Freilassung wird ein Räuber-Beute-Verhältnis von 1:10 oder niedriger empfohlen, um einen ausreichenden Bestandsaufbau der Nützlinge zu gewährleisten.[2] - Als natürliches Bekämpfungsmittel gegen *Cheyletus eruditus* in Wohnräumen haben sich sauerstoffhaltige Terpenoide aus dem ätherischen Öl der Japanischen Zeder als wirksam erwiesen. - Biotechnologische Verfahren ermöglichen die Isolierung und Reinigung spezifischer Allergene aus der Milbe, die als standardisiertes Rohmaterial für medizinische Diagnosen und Therapien dienen.[3] - Die Variabilität in der Effizienz der Schädlingsbekämpfung zwischen verschiedenen Studien wird teilweise auf die Existenz unterschiedlicher Biotypen innerhalb der Gattung *Cheyletus* zurückgeführt.[2]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art *Cheyletus eruditus* wird dem Naturforscher Schrank im Jahr 1781 zugeschrieben.[1][2] Taxonomisch wird die Milbe in die Ordnung Trombidiformes und die Familie der Cheyletidae gestellt.[2] Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung Getreideraubmilbe als Trivialname etabliert.[3] Zusammen mit der verwandten Art *Cheyletus malaccensis* gilt sie als eine der dominantesten Raubmilbenarten in landwirtschaftlichen Lagersystemen der gemäßigten und tropischen Zonen. Ein bekanntes kommerzielles Präparat auf Basis dieser Art wird im Vorratsschutz unter dem Namen Cheyletin® vertrieben.[2]

Beschreibung

Die Getreideraubmilbe (*Cheyletus eruditus*) ist eine räuberische Milbe aus der Familie der Cheyletidae, die taxonomisch der Ordnung der Trombidiformes zugeordnet wird.[2][1] Sie gilt als eine der dominantesten und am weitesten verbreiteten Cheyletiden-Arten in landwirtschaftlichen Nachernte-Systemen, wobei ihr Verbreitungsschwerpunkt in gemäßigten Klimazonen liegt. Als effektiver natürlicher Feind macht sie Jagd auf eine Vielzahl von Arthropoden, darunter Vorratsmilben wie *Acarus siro* sowie Staubläuse der Gattungen *Liposcelis* und *Lepinotus*. Die Art zeichnet sich durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit aus und kann unter diversen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen in Lagerstätten überleben. Der Lebenszyklus umfasst neben dem Eistadium mehrere mobile Entwicklungsstufen, zu denen Larven und Nymphen zählen, bevor das adulte Stadium erreicht wird. Eine vollständige Entwicklung ist in einem Temperaturbereich von 12 bis 35 °C möglich, wobei eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 90 % bevorzugt wird. Ein charakteristisches Merkmal der Fortpflanzungsbiologie ist die Parthenogenese, die es Weibchen ermöglicht, Nachkommen ohne Befruchtung durch Männchen zu produzieren. Dies führt dazu, dass Populationen in Lagerstätten oft primär aus weiblichen Tieren bestehen. Die Populationsdynamik unterliegt saisonalen Schwankungen, wobei sich die Bestände in den Sommer- und Herbstmonaten bei höheren Temperaturen rasch vermehren.[2] Als Überlebensstrategie bei Mangel an Beutetieren greift *C. eruditus* auf Kannibalismus zurück, ein Verhalten, das auch bei anderen Raubmilben beobachtet wird.[2] Im direkten Vergleich zur verwandten Art *Cheyletus malaccensis*, die eher in der tiefen Getreidemasse vorkommt und tropische Regionen bevorzugt, ist *C. eruditus* häufiger in Getreiderückständen zu finden.[2] Obwohl beide Arten koexistieren können, gilt *C. eruditus* als besser an gemäßigte Bedingungen angepasst.[2] Neben der ökologischen Bedeutung im biologischen Vorratsschutz ist die Milbe auch biochemisch relevant, da aus ihr gereinigte Allergene für diagnostische Zwecke gewonnen werden.[3]

Verhalten

Das Verhalten von *Cheyletus eruditus* ist primär durch seine räuberische Lebensweise als natürlicher Feind verschiedener Arthropoden, einschließlich Milben und Vorratsschädlingen wie Staubläusen (*Liposcelis* spp.), geprägt. Innerhalb der Speichergemeinschaft interagiert die Art durch komplexe trophische Beziehungen, wobei auch Konkurrenz und intragilde Prädation auftreten können. Ein charakteristisches Verhaltensmerkmal ist der Kannibalismus, den die Milben als Überlebensstrategie anwenden, sobald bevorzugte Beutetiere wie *Liposcelis decolor* nicht mehr verfügbar sind. Im Gegensatz zu der verwandten Art *Cheyletus malaccensis*, die tief in das Schüttgut eindringen kann, ist *Cheyletus eruditus* häufiger in Getreiderückständen zu finden. Diese räumliche Präferenz korreliert mit ihrer Anpassung an gemäßigte Klimazonen, während andere Cheyletiden eher in tropischen Bedingungen dominieren. Die Populationsdynamik und das Jagdverhalten werden dabei stark durch das Vorhandensein von Beute sowie abiotische Faktoren wie Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst.[2]

Ökologie

*Cheyletus eruditus* ist eine dominierende Raubmilbenart in landwirtschaftlichen Nachernte-Systemen, die sowohl in gemäßigten als auch in tropischen Regionen verbreitet ist. Innerhalb von Lagerstätten besiedelt die Art bevorzugt Getreiderückstände, da sie im Gegensatz zu verwandten Arten wie *Cheyletus malaccensis* weniger effektiv in tiefere Schichten von Schüttgut eindringen kann. Das Beutespektrum umfasst diverse Arthropoden, darunter Vorratsmilben wie *Acarus siro* sowie Staubläuse der Gattungen *Liposcelis* und *Lepinotus*. Ökologische Interaktionen innerhalb der Gemeinschaft sind komplex und beinhalten Konkurrenz sowie Prädation innerhalb der eigenen Gilde (intraguild predation). Bei Abwesenheit von Beutetieren greift *Cheyletus eruditus* auf Kannibalismus zurück, um das Überleben der Population zu sichern. Die Populationsentwicklung ist stark temperaturabhängig und beschleunigt sich in den warmen Sommer- und Herbstmonaten. Der Lebenszyklus kann in einem Temperaturbereich von 12 bis 35 °C vollständig durchlaufen werden. Hinsichtlich der Feuchtigkeit benötigt die Art eine relative Luftfeuchte zwischen 60 und 90 %, wobei Werte um 63 % bereits eine limitierende Wirkung auf das Überleben und Wachstum haben.[2] Aufgrund dieser ökologischen Eigenschaften wird die Art, beispielsweise in der Tschechischen Republik, gezielt als Nützling im biologischen Vorratsschutz etabliert und kommerziell genutzt.[2][3]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Cheyletus eruditus* spielt eine Doppelrolle als bedeutender Nützling im biologischen Vorratsschutz sowie als potenzieller Verursacher gesundheitlicher Beschwerden bei Menschen. Als dominanter Räuber in landwirtschaftlichen Systemen der gemäßigten Klimazonen wird die Milbe gezielt zur Bekämpfung von Vorratsschädlingen wie der Mehlmilbe (*Acarus siro*) und Staubläusen (*Liposcelis* spp.) eingesetzt.[2][9] In der Tschechischen Republik ist sie unter dem Handelsnamen „Cheyletin“ als einziges kommerzielles Raubmilben-Produkt für Lebensmittellager, Getreidesilos und leere Lagerhallen zugelassen. Der Einsatz erfolgt durch inundative Freilassung, was den Bedarf an chemischen Pestiziden minimieren kann.[7] Studien belegen, dass *C. eruditus* Populationen von *Liposcelis decolor* in Getreideproben um bis zu 87,5 % reduzieren kann.[10] Trotz ihres Nutzens in der Landwirtschaft ist die Art medizinisch relevant, da sie beim Menschen die sogenannte „Grain itch“ (Getreidekrätze) auslösen kann, eine kutane Erkrankung, die durch starken Juckreiz gekennzeichnet ist.[8] Zudem wurden spezifische Allergene aus der Milbe isoliert, die für die Diagnose und Behandlung von milbeninduzierten Allergien bedeutsam sind.[3] Zur Prävention und Bekämpfung in Wohnräumen wurden pflanzliche Akarizide auf Basis von Terpenoiden der Japanischen Zeder entwickelt, die effektiv gegen *C. eruditus* wirken. Für den kommerziellen Einsatz existieren patentierte Massenzuchtverfahren, bei denen beispielsweise Hausstaubmilben als Beutetiere dienen, um große Populationen der Raubmilbe kostengünstig zu produzieren.[3]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Cheyletus eruditus* liegt primär in ihrer Funktion als Nützling im biologischen Vorratsschutz, insbesondere in integrierten Schädlingsbekämpfungssystemen (IPM) für gelagertes Getreide. Als natürlicher Feind kontrolliert sie Populationen von schädlichen Arthropoden, darunter auch solche, die Resistenzen gegen chemische Pestizide wie Phosphin entwickelt haben, wie etwa die Staublaus *Liposcelis decolor*. In der Tschechischen Republik ist die Art unter dem Handelsnamen Cheyletin® als einziges kommerzielles Raubmilbenprodukt für den Einsatz in Lebensmittellagern, Getreidesilos und Saatgutlagern zugelassen. Der Einsatz ermöglicht eine Reduktion chemischer Pestizide durch die biologische Desinfektion von leeren Lagerhallen, Sackwaren und Transportcontainern.[2] Zur Gewährleistung der Verfügbarkeit für die Landwirtschaft wurden patentierte Verfahren zur kostengünstigen Massenzucht entwickelt. Neben dem landwirtschaftlichen Nutzen besitzt die Milbe medizinisch-ökonomische Relevanz als Quelle von Allergenen, für deren Diagnose und Behandlung spezifische biotechnologische Produkte patentiert wurden. In Wohnbereichen kann sie als Lästling auftreten, was zur Entwicklung spezifischer Akarizide auf Basis natürlicher Terpenoide führte.[7]

Biologie & Lebenszyklus

*Cheyletus eruditus* ist ein generalistischer Räuber, der sich von einer Vielzahl von Arthropoden ernährt, darunter Vorratsmilben wie *Acarus siro* sowie Staubläuse der Gattungen *Liposcelis* und *Lepinotus*. Die Milbe greift dabei alle Entwicklungsstadien ihrer Beute an. Ein wesentliches Merkmal ihrer Fortpflanzungsbiologie ist die Fähigkeit zur Parthenogenese, wodurch sie ihre Nachkommenschaft auch ohne Männchen effektiv vergrößern kann. Vor der Eiablage zeigen die Weibchen eine nomadische Phase, die unter anderem durch Hunger stimuliert wird. Der vollständige Lebenszyklus kann in einem Temperaturbereich von 12 bis 35 °C und bei einer relativen Luftfeuchtigkeit (RH) von 60 bis 90 % absolviert werden. Die maximale Produktion von Nachkommen wurde unter Laborbedingungen bei 24 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 75 bis 85 % beobachtet. Unter diesen optimalen Bedingungen kann die Population innerhalb von 40 Tagen um etwa 1750 bis 2800 % anwachsen. Niedrige Luftfeuchtigkeiten um 63 % wirken sich hingegen nachteilig auf das Überleben und das Populationswachstum aus.[2] Im Gegensatz zu verwandten Arten wie *Cheyletus malaccensis* ist *C. eruditus* stärker an gemäßigte Klimazonen angepasst. Hinsichtlich des Habitats findet sich die Art häufiger in Getreiderückständen als im tiefen Schüttgut, da ihre Eindringtiefe in das Substrat begrenzt ist. Die Art neigt zu Kannibalismus, was als Überlebensstrategie dient, wenn die Dichte der Beutetiere gering ist.[2] Für die biotechnologische Massenzucht werden unter anderem Hausstaubmilben als Futterquelle genutzt, die auf Substraten wie Mehl und Hefe kultiviert werden.[3]

Vorkommen & Lebensraum

*Cheyletus eruditus* zählt zu den dominantesten und am weitesten verbreiteten Raubmilbenarten in landwirtschaftlichen Nachernte-Systemen sowohl in gemäßigten als auch in tropischen Regionen. Der primäre Lebensraum der Art umfasst Lagerstätten für Vorratsgüter, wobei sie regelmäßig in gelagertem Getreide, Getreiderückständen, leeren Lagerhäusern und Saatgutlagern nachgewiesen wird.[6] Im Vergleich zu verwandten Arten wie *Cheyletus malaccensis* besiedelt *C. eruditus* bevorzugt Getreiderückstände anstatt der tiefen Getreidemasse, da sie weniger effektiv in das Schüttgut eindringen kann. Die Milben treten in diesen Lagergemeinschaften als natürliche Feinde verschiedener Gliederfüßer auf und ihre Präsenz ist eng an das Vorkommen von Beutetieren wie Staubläusen gebunden. In der Tschechischen Republik ist die Art beispielsweise in Lebensmittellagersystemen so etabliert, dass sie dort kommerziell genutzt wird.[6] Die physikalischen Bedingungen des Lebensraums spielen eine entscheidende Rolle: *C. eruditus* kann seinen Lebenszyklus in einem Temperaturbereich von 12 bis 35 °C und bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 90 % vollenden. Besonders in den Sommer- und Herbstmonaten, wenn die Temperaturen in den Lagerstätten hoch sind, vermehren sich die Populationen rasch.[6]

Saisonalität & Aktivität

Die Populationen von *Cheyletus eruditus* vermehren sich besonders rasch während der Sommer- und Herbstmonate, wenn die Temperaturen vergleichsweise hoch sind. Der vollständige Lebenszyklus dieser Raubmilbe kann in einem Temperaturbereich von 12 bis 35 °C sowie bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 90 % absolviert werden. Experimentelle Untersuchungen belegen, dass die Populationsgröße bei moderaten Temperaturen von 20 °C und 24 °C signifikant ansteigt, sofern eine ausreichende Luftfeuchtigkeit von 75 % oder 85 % gegeben ist. Trockene Bedingungen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 63 % oder weniger wirken sich hingegen nachteilig auf das Überleben und das Wachstum der Population aus, weshalb *Cheyletus eruditus* in Getreidelagern vorwiegend in Perioden mit höherer Umgebungsfeuchtigkeit effektiv zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden kann.[2] Diese biologische Hauptaktivitätsphase spiegelt sich auch im öffentlichen Informationsbedarf wider, der im Juli einen deutlichen saisonalen Höhepunkt erreicht.[5]

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

CN-106071076-A Biological Onbekend

Eine Art Verfahren zur Nutzung von Hausstaubmilben zur Zucht von Cheyletus eruditus

Cui Yubao (2016)

Relevantie: 9/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt eine effiziente Methode zur Massenzucht der Raubmilbe Cheyletus eruditus unter Verwendung von Hausstaubmilben als Beute. Zunächst wird das Futter für die Beutetiere (Mehl, Fischgrätenpulver, Hefe) vorbereitet und die Beutemilben vermehrt. Sobald eine bestimmte Dichte erreicht ist, werden die Raubmilben im Verhältnis 1:20 bis 1:100 hinzugefügt. Das Verfahren ermöglicht eine kostengünstige Produktion dieser Nützlinge im großen Maßstab bei kontrollierter Temperatur und Feuchtigkeit. Dies ist besonders relevant für den biologischen Vorratsschutz, wo C. eruditus als Nützling eingesetzt wird.

CN-106632631-A Chemical Onbekend

Allergen für Cheyletidae

Beijing Xinhualian Xiehe Pharmaceutical Company Ltd. (2015)

Relevantie: 5/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft die Herstellung eines gereinigten Allergens aus Cheyletus eruditus für biotechnologische oder medizinische Zwecke. Der Prozess umfasst die Zucht, Sammlung, Entfettung und Extraktion der Milben, gefolgt von Filtration und Gefriertrocknung. Ziel ist die Gewinnung eines standardisierten Rohmaterials für die Diagnose oder Behandlung von Allergien, die durch diese Milbenart ausgelöst werden. Es ist weniger eine Bekämpfungsmethode im landwirtschaftlichen Sinne, sondern adressiert die gesundheitlichen Auswirkungen des Schädlings.

JP-H06239714-A Chemical Onbekend

Akarizid

Jiyumoku Chushutsu Seibun Riyo (1991)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Das Patent stellt ein Akarizid vor, das auf sauerstoffhaltigen Terpenoiden aus dem ätherischen Öl der Japanischen Zeder basiert. Es wird explizit als wirksam gegen Cheyletus eruditus sowie andere Milbenarten wie Hausstaubmilben beschrieben. Die Innovation liegt in der Nutzung natürlicher Pflanzenextrakte, die für Menschen und Tiere ungiftig sind und einen angenehmen Duft haben. Dies macht das Mittel besonders geeignet für die Anwendung in Wohnräumen zur direkten Bekämpfung der Milben.

CS-236250-B1 Biological Onbekend

Verfahren zur Zucht von Raubmilben

Zdarkova Eva, Verner Petr, Horak Emil (1983)

Relevantie: 6/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt ein Verfahren zur Zucht von Raubmilben, wobei der Kontext und die Autoren (z.B. Zdarkova Eva) stark auf Cheyletus eruditus hindeuten. Es handelt sich um eine grundlegende Methode zur Vermehrung dieser Nützlinge für den Einsatz im Vorratsschutz. Da keine detaillierte Zusammenfassung vorliegt, basiert die Bewertung auf dem Titel und den bekannten Arbeiten der Erfinder. Die Relevanz ergibt sich aus der Notwendigkeit, diese Räuber in ausreichender Zahl für die biologische Schädlingsbekämpfung bereitzustellen.

Bronnen & Referenties

  1. https://www.gbif.org/species/2131793
  2. https://doi.org/10.3390/insects14090717
  3. https://patents.google.com/patent/CN106071076A/en
  4. James, William D.; Berger, Timothy G.; et al. (2006). Andrews' Diseases of the Skin: clinical Dermatology. Saunders Elsevier.
  5. Suchinteresse-Zeitreihe: Getreideraubmilbe (Deutschland)
  6. Danso, J.K.; Opit, G.P.; Giles, K.L.; Noden, B.H. (2023). Ecological Interactions of Predatory Mites... Insects 2023, 14, 717. https://doi.org/10.3390/insects14090717 (S. 2)
  7. Patent CN106071076A (2016)
  8. Wikipedia: Grain itch (Article OCR)
  9. Danso, J.K. et al. (2023). Ecological Interactions of Predatory Mites... Insects 2023, 14, 717.
  10. Danso, J.K. et al. (2023). Table 2 in: Insects 2023, 14, 717.