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Lexicon-vermelding

satsuma Citrus reticula subsp.

satsuma

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Sapindales (Sapindales)
Familie Rutaceae
Geslacht Citrus
Soort Citrus reticulata
Wetenschappelijke naam Citrus reticulata Blanco
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die Satsuma, wissenschaftlich als *Citrus reticulata* klassifiziert, ist eine Mandarinen-Unterart aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Die genaue taxonomische Einordnung innerhalb der Gattung *Citrus* ist komplex und Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Die Satsuma wird aufgrund ihres süßen Geschmacks und der leichten Schälbarkeit weltweit angebaut.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Tachibana-Orange wird botanisch als wahrscheinliche Hybride zwischen *Citrus reticulata* (Mandarine) und *Citrus ryukyuensis* klassifiziert. - Die Frucht der Tachibana-Orange ist kugelförmig bis leicht abgeflacht und misst 2–3,5 cm im Durchmesser. - Das Fruchtfleisch der Tachibana-Orange ist in 6–7 Segmente unterteilt. - Der Saft der Tachibana-Orange ist intensiv bitter und aromatisch, was ihn roh weitgehend ungenießbar macht. - Der Duft der Tachibana-Orange erinnert an eine Mischung aus Kumquat, Blutorange und Grapefruit.[6] - Die Tachibana-Orange erscheint in der Chronik *Nihon Shoki* aus dem 8. Jahrhundert als die "Frucht der Unsterblichkeit". - Während der Heian-Zeit (794–1185) verwendeten Aristokraten die Schale der Tachibana-Orange für Parfümerie. - In der Edo-Zeit (1603–1868) symbolisierte die Tachibana-Orange Opfergaben in Ritualen. - Die Tachibana-Orange schmückt Puppensets zum Mädchentag und ist sogar auf der 500-¥-Münze abgebildet. - Die Tachibana-Orange ist auf Japans Globaler Roter Liste der gefährdeten Pflanzen aufgeführt, wobei die wilden Populationen äußerst selten sind. - Seit 2011 gibt es das Nara Tachibana Project, das den Erhalt der Tachibana-Orange durch das Pflanzen von Tausenden von Bäumen zum Ziel hat. - Das Nara Tachibana Project entwickelt Nischenprodukte wie Tees, Marmeladen und aromatisierte Gins.[6] - Der akzeptierte binäre Name ist *Citrus × tachibana* (Makino) Yu. Tanaka, was ihren Hybridstatus widerspiegelt.[6] - Synonyme umfassen *Citrus reticulata* subsp. *tachibana* (Makino) D. Rivera, Obón, De la Torre & A.Barber, die sie mit Mandarin-Untergruppen in Einklang bringen.[6] - Das Tanaka-System, das über 150 *Citrus*-Arten anhand morphologischer Unterschiede erkennt, klassifiziert sie als eine eigene Art, *C. tachibana*.[6] - Das Swingle-System, das breitere Gruppierungen mit weniger Arten (etwa 16) betont, integriert sie als eine Sorte oder Unterart von *C. reticulata* in den Mandarinenkomplex.[6] - Genetisch entstand die Tachibana-Orange als homoploide Hybride zwischen der Ryukyu-Insel-Mandarine (*C. ryukyuensis*).[6]

Name & Einordnung

Die Satsuma, wissenschaftlich als *Citrus reticulata* geführt, ist ein Vertreter der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Die genaue taxonomische Einordnung der Satsuma ist komplex, da es sich um eine Unterart oder Kultivargruppe von *Citrus reticulata* handeln kann. Die grundlegende Art, *Citrus reticulata* Blanco, wurde erstmals von Francisco Manuel Blanco beschrieben. Innerhalb der Zitrus-Taxonomie gibt es unterschiedliche Systeme, die die Einordnung beeinflussen. Einige Systeme erkennen über 150 *Citrus*-Arten basierend auf morphologischen Unterschieden, während andere, breiter gefasste Gruppierungen mit weniger Arten bevorzugen. Die Satsuma wird daher unterschiedlich behandelt, was die Debatten in der Zitrusklassifizierung widerspiegelt. Einige Synonyme für die Satsuma könnten existieren, abhängig von der taxonomischen Behandlung. Trivialnamen für die Satsuma umfassen verschiedene regionale Varianten, die jedoch in den bereitgestellten Quellen nicht detailliert aufgeführt sind. Im Deutschen ist sie allgemein als Satsuma bekannt.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana*) ist ein kleiner immergrüner Baum oder Strauch, der typischerweise eine Höhe von 3–10 m erreicht. Einige Exemplare können bis zu 12 m hoch werden. Sie besitzt eine kompakte oder dichte Krone mit dicken Ästen und Blättern, was zu ihrem buschigen Aussehen beiträgt. Die einjährigen Zweige sind kahl und kantig, während ältere Zweige gestreift sind. Dornen sind, wenn vorhanden, nadelförmig und etwa 3 mm lang, fehlen aber an reifen Zweigen oder sind nicht dauerhaft. Die Blätter sind immergrün und bestehen aus einem einzelnen Fiederblatt, das eiförmig-elliptisch ist und 4–8 cm lang und 2–4,5 cm breit ist. Sie haben stumpf gezähnte Ränder, eine breit zugespitzte Spitze und eine konvexe Basis. Der Blattstiel ist kurz (0,5–1 cm), kahl und trägt schmale Flügel, die an die Blattspreite angrenzen. Zerdrückte Blättchen verströmen einen mandarinenartigen Duft und haben undeutliche Öldrüsen. Sonnenexponierte Blättchen sind schwach oder stark zusammengefaltet, während schattige Blättchen flach oder schwach sind. Die Blätter sind fast ledrig und die Ränder sind ganz bis gekerbt. Die Blüten sind klein, achselständig und einzeln oder gelegentlich in Büscheln von 2–3. Die Blütenstiele sind 2 mm lang und kahl. Der Kelch hat einen Durchmesser von 3 mm und weist zurückgebogene, bewimperte Kelchblätter auf. Die Blütenblätter sind weiß, 1–1,2 cm lang und blühen während der sommerlichen Regenzeit, typischerweise im Juni in Japan. Die Blüten sind fünfzählig, 1,2–1,4 cm im Durchmesser und haben etwa 20 Staubblätter. Die Frucht ist eine Hesperidie, die breiter als lang und etwas abgeflacht ist, mit einem seitlichen Durchmesser von 2–3 cm und 6–7 Segmenten. Die Schale ist glatt und ledrig, mit verstreuten Öldrüsen, anfangs grün und färbt sich im Spätherbst (Oktober–November) gelb bis rot-orange, wenn sie reif ist. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist säuerlich-süß, ergibt aber einen bitteren, fast ungenießbaren Saft. Jedes Segment enthält 1–2 große Samen, und die Frucht reift etwa 18 Monate nach der Blüte und hat keinen Nabel.[1] Die Vermehrung von *C. tachibana* erfolgt hauptsächlich asexuell durch Apomixis über Nucellarembryonie, was zu polyembryonalen Samen führt, die genetische Klone der Mutterpflanze sind. Dieses Merkmal wird von ihrer Mandarinen-Abstammung vererbt und ist mit einer dominanten Insertion im *CitRKD1*-Gen verbunden. Dieser Mechanismus ermöglicht die klonale Vermehrung und unterscheidet sie von sexuell reproduzierenden Verwandten. Die Art weist eine hohe Frost- und Schneebeständigkeit auf und ist damit eine der widerstandsfähigsten in der Gattung *Citrus*.[1]

Beschreibung

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana*), auch bekannt als Tachibana-Mandarine, ist eine kleine, wilde Zitrusfrucht, die in Japan beheimatet ist. Sie zeichnet sich durch einen kompakten, immergrünen Baum, einen bitter-herben Geschmack und tiefe kulturelle Wurzeln aus, die über ein Jahrtausend zurückreichen. Sie ist eine von nur zwei in Japan heimischen Zitrusarten – die andere ist die Okinawa-Shiikuwasa (*Citrus depressa*). Es wird angenommen, dass sich die Tachibana aus alten Einführungen von mandarinenähnlichen Vorfahren entwickelt hat, die möglicherweise über Samen, die von Vögeln, Menschen oder Meeresströmungen vom asiatischen Festland transportiert wurden, vor Tausenden von Jahren ankamen. Sie wächst als winterharter Strauch oder Baum, der eine Höhe von 3–10 Metern erreicht, mit dichten, lanzettlichen Blättern und einzelnen weißen Blüten, die im Frühsommer blühen und Früchte tragen, die von Oktober bis November reifen. Die Frucht selbst ist kugelförmig bis leicht abgeflacht und misst 2–3,5 cm im Durchmesser, mit einer glatten, gelb- bis orangefarbenen Schale und orangefarbenem Fruchtfleisch, das in 6–7 Segmente unterteilt ist. Obwohl ihr Geschmacksprofil säuerlich-süß ist, ist ihr Saft intensiv bitter und aromatisch, wodurch sie roh weitgehend ungenießbar ist, aber wegen ihres würzigen Duftes geschätzt wird, der an eine Mischung aus Kumquat, Blutorange und Grapefruit erinnert.[1] Historisch gesehen wird die Tachibana in der japanischen Kultur verehrt und erscheint in der Chronik *Nihon Shoki* aus dem 8. Jahrhundert als die „Frucht der Unsterblichkeit“, die mit einem mythischen Baum aus der Unterwelt verbunden ist, der in der Präfektur Nara gepflanzt wurde. Sie wird in etwa 70 Gedichten aus der alten Anthologie *Man'yōshū* gefeiert. Während der Heian-Zeit (794–1185) verwendeten Aristokraten ihre Schale für Parfümerie, während sie in der Edo-Ära (1603–1868) Opfergaben in Ritualen symbolisierte. Heute schmückt sie Puppensets zum Mädchentag und ist sogar auf der 500-Yen-Münze abgebildet, was ihre dauerhafte symbolische Rolle als Darstellung von Ewigkeit und Wohlstand unterstreicht. Botanisch wird die Tachibana als wahrscheinlicher Hybrid zwischen *Citrus reticulata* (Mandarine) und *Citrus ryukyuensis* (ein 2021 identifizierter wilder Vorfahre; obwohl die Taxonomie umstritten bleibt) klassifiziert. Sie gedeiht in immergrünen Wäldern im Süden Japans (Honshu, Shikoku, Kyushu und Ryukyu-Inseln), Südkorea und Taiwan und weist eine starke Frost- und Schneebeständigkeit bis zu –6 °C auf (USDA-Zone 9). Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Rolle als Vorfahre vieler kultivierter japanischer Zitrussorten ist sie heute aufgrund von Habitatverlust und Hybridisierung mit eingeführten Arten gefährdet und steht auf Japans Global Red List of Threatened Plants als kritisch seltene Wildpopulation. Zeitgenössische Wiederbelebungsbemühungen, wie das Nara Tachibana Project seit 2011, zielen darauf ab, sie zu erhalten, indem Tausende von Bäumen gepflanzt und Nischenprodukte wie Tees, Marmeladen und aromatisierte Gins entwickelt werden, was ihr Potenzial in der modernen Küche und im Naturschutz trotz begrenzter kommerzieller Rentabilität aufgrund kurzer Haltbarkeit und intensiver Bitterkeit hervorhebt.[1]

Verhalten

Es liegen keine Informationen zum Verhalten von *Citrus reticulata subsp.* in den Quellen vor.

Ökologie

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana*) gedeiht in dichten, immergrünen, subtropischen Wäldern und Küstenbergwäldern. Sie benötigt volle Sonneneinstrahlung und ausreichend Platz, da die Bäume eine Höhe von 3 bis 10 (bis zu 12) Metern erreichen können. Außerdem benötigt sie gut durchlässige Böden, um die Gesundheit der Wurzeln zu gewährleisten und Staunässe zu vermeiden. Die Tachibana-Orange weist eine außergewöhnliche Klimatoleranz unter den Zitrusarten auf und ist sehr widerstandsfähig gegen Frost und Schnee, wodurch sie in gemäßigten bis subtropischen Umgebungen überleben kann. Sie kann Temperaturen bis zu etwa -6 °C aushalten, was der USDA-Winterhärtezone 9 entspricht. In Taiwan wächst sie in höheren Lagen, wo die klimatischen Bedingungen denen auf Meereshöhe im Norden Japans entsprechen, was ihr Überleben in kühleren, erhöhten Nischen ermöglicht. Die Seltenheit der Art ist auf den Verlust von Lebensräumen durch Entwaldung, Urbanisierung und landwirtschaftliche Expansion zurückzuführen, was zu begrenzten Wildvorkommen und ihrer Einstufung als potenziell gefährdet durch das japanische Umweltministerium ab 2025 geführt hat. Dieser Status unterstreicht zusammen mit der Aufnahme in die Rote Liste der gefährdeten Pflanzen Japans die Anfälligkeit ihrer ökologischen Nische und den dringenden Bedarf an Schutzmaßnahmen für die verbleibenden Populationen.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana* oder *Citrus reticulata subsp. tachibana*) ist im Allgemeinen kein Schädling im traditionellen Sinne, sondern eher eine gefährdete Wildpflanze mit kultureller Bedeutung.[5] Allerdings können andere *Citrus reticulata*-Sorten von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden, die sich negativ auf Ernteerträge und die Gesundheit der Bäume auswirken. Einige *Citrus*-Arten können anfällig für Befall durch Insekten wie Zitrusblattminierer, Blattläuse, Schildläuse und Wollläuse sein, die das Wachstum beeinträchtigen und Viren übertragen können. Pilzkrankheiten wie Zitruskrätze und Wurzelfäule können ebenfalls Schäden verursachen. Diese Schädlinge und Krankheiten können zu vermindertem Wachstum, Blattverfärbungen, Fruchtschäden und im schlimmsten Fall zum Absterben der Pflanze führen. Obwohl die Tachibana-Orange selbst nicht im Vordergrund medizinischer Forschung steht, werden andere *Citrus reticulata*-Sorten auf ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile untersucht. Extrakte aus *Citrus unshiu*-Blüten, einer Satsuma-Mandarine, werden in Hautaufhellungszusammensetzungen verwendet, da sie die Melaninproduktion hemmen. Verbindungen aus den Blättern der Satsuma-Mandarine zeigen krebshemmende Wirkung. Früherkennung von Schädlingsbefall oder Krankheiten bei *Citrus reticulata*-Sorten umfasst die regelmäßige Inspektion der Blätter, Stängel und Früchte auf Anzeichen von Insekten, Verfärbungen oder ungewöhnlichen Wucherungen. Der Einsatz von Fallen kann helfen, Schädlingspopulationen zu überwachen. Präventive Maßnahmen umfassen die Aufrechterhaltung einer guten Baumgesundheit durch richtige Bewässerung und Düngung, das Beschneiden zur Verbesserung der Luftzirkulation und die Entfernung von befallenem Pflanzenmaterial. Biologische Bekämpfungsmethoden umfassen den Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern zur Bekämpfung von Blattläusen oder parasitären Wespen zur Bekämpfung von Zitrusblattminierern. Physikalische Methoden umfassen das Abspritzen von Pflanzen mit Wasser, um Schädlinge zu entfernen, oder das Anbringen von Barrieren, um den Befall zu verhindern. Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, wobei auf die Verwendung gezielter und umweltfreundlicher Produkte zu achten ist. Die integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) umfasst eine Kombination dieser Methoden, um Schädlingspopulationen zu minimieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Es gibt Verfahren zur genetischen Transformation der Satsuma-Mandarine (*Citrus unshiu*) mittels *Agrobacterium tumefaciens*. Dieses Verfahren ermöglicht die Massenvermehrung und genetische Verbesserung der Pflanze.[2]

Wirtschaftliche Bedeutung

Extrakte aus der Blüte der *Citrus reticulata subsp.* werden in der Kosmetikindustrie zur Hautaufhellung eingesetzt, da sie die Melaninproduktion in Melanomzellen hemmen können. Die Blätter der *Citrus reticulata subsp.* enthalten Verbindungen, die gegen Krebszellen wirken und somit für pharmazeutische Zwecke interessant sind. Ein Verfahren zur genetischen Transformation der *Citrus reticulata subsp.* ermöglicht die Massenvermehrung und genetische Verbesserung der Pflanze für Züchtungs- und Forschungszwecke. Die *Citrus reticulata subsp.* wird auch zur Herstellung von Marmelade verwendet, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde.[4]

Biologie & Lebenszyklus

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana*) ist eine kleine, wilde Zitrusfrucht, die in Japan beheimatet ist. Sie wächst als robuster Strauch oder Baum, der eine Höhe von 3–10 Metern erreicht. Die Blätter sind immergrün und lanzettlich, die weißen Blüten blühen im Frühsommer. Die Früchte reifen von Oktober bis November. Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich asexuell durch Apomixis über Nuzellarembryonie, wodurch polyembryonische Samen entstehen, die genetische Klone der Mutterpflanze sind. Dieser Mechanismus ermöglicht die klonale Vermehrung. Die Tachibana-Orange zeigt eine starke Frost- und Schneebeständigkeit und ist damit eine der widerstandsfähigsten in der Gattung *Citrus*. Sie ist in Ostasien beheimatet, mit einer Kernverbreitung von Südkorea nordwärts bis nach Südwestjapan. Sie kommt in Taiwan, Südkorea, den Ryukyu-Inseln, Kyushu, Shikoku und Südhonshu vor.[1] In freier Wildbahn ist *C. tachibana* selten und durch Lebensraumverlust und Hybridisierung bedroht. Die Art gedeiht in dichten subtropischen immergrünen Wäldern und Küstengebirgswäldern. Sie benötigt volle Sonneneinstrahlung und gut durchlässige Böden. Die Tachibana-Orange ist frostbeständig bis etwa -6 °C.[1] Die frühesten dokumentierten Hinweise auf die Tachibana-Orange finden sich in den alten japanischen Chroniken *Kojiki* und *Nihon Shoki* aus dem 8. Jahrhundert. In der japanischen Kultur symbolisiert die Tachibana-Orange Langlebigkeit, Wohlstand und ewigen Duft. Die Blüten wurden im Heian-Zeit (794–1185) zur Parfümierung von Kleidung verwendet. Die Tachibana-Orange wird hauptsächlich wegen ihrer Schale und ihres Saftes verwendet, um ihre Bitterkeit auszugleichen. Sie wird zu Marmelade, Kräutertees und Tachibana koshō verarbeitet.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Die Tachibana-Orange (*Citrus tachibana* oder *Citrus reticulata* subsp. *tachibana*) ist eine wilde Zitrusart, die in Ostasien beheimatet ist. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südtaiwan nordwärts bis ins südwestliche Japan und nach Südkorea. Dieses Gebiet umfasst Taiwan, Südkorea, die Ryukyu-Inseln (einschließlich Okinawa), Kyushu, Shikoku und das südliche Honshu bis in zentrale Regionen wie Shizuoka, wo sie in warmen, subtropischen Küstenregionen gedeiht. Die Tachibana-Orange stammt wahrscheinlich von Zitrusvorfahren vom asiatischen Festland ab und verbreitete sich über Landbrücken, die den asiatischen Kontinent während der Eiszeit mit Taiwan, dem Ryukyu-Archipel und Japan verbanden. Diese Verbindungen ermöglichten die Migration, bevor steigende Wasserspiegel die Populationen in prähistorischen Wildwäldern isolierten. Genetische Analysen stützen dieses biogeografische Muster und deuten auf eine Abspaltung von verwandten asiatischen Mandarinen über diese alten Pfade hin.[2] In freier Wildbahn ist *C. tachibana* heute selten und stark gefährdet, was sie in weiten Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets zu einer potenziell gefährdeten Art macht. Sie wird vom japanischen Umweltministerium seit 2025 offiziell als potenziell gefährdet (NT) eingestuft und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen Japans, was den Rückgang der Populationen aufgrund von Habitatverlust und Hybridisierung mit kultivierten Zitrussorten widerspiegelt. Die Naturschutzbemühungen konzentrieren sich auf den Erhalt verbliebener wilder Bestände in isolierten Küstenwäldern. Die Tachibana-Orange weist eine außergewöhnliche Klimatoleranz unter den Zitrusarten auf und ist sehr widerstandsfähig gegen Frost und Schnee, was das Überleben in gemäßigten bis subtropischen Umgebungen ermöglicht. Diese Anpassung ermöglicht es ihr, Temperaturen bis zu etwa -6 °C zu überstehen, was der USDA-Winterhärtezone 9 entspricht. In Taiwan wächst sie in höheren Lagen, wo die klimatischen Bedingungen denen auf Meereshöhe im nördlichen Japan entsprechen, was ihr Fortbestehen in kühleren, erhöhten Nischen ermöglicht. In freier Wildbahn gedeiht die Tachibana-Orange in dichten subtropischen immergrünen Wäldern und Küstengebirgswäldern und benötigt volle Sonneneinstrahlung, ausreichend Platz für Bäume mit einer Höhe von 3–10 (–12) Metern und gut durchlässige Böden, um die Gesundheit der Wurzeln zu unterstützen und Staunässe zu vermeiden. Diese Vorlieben stimmen mit ihren prähistorischen Wildpopulationen überein, die seit der Antike in isolierten, ungestörten Gebieten ihres Verbreitungsgebiets überlebt haben. Die Seltenheit der Art beruht auf dem ব্যাপক Habitatverlust durch Entwaldung, Urbanisierung und landwirtschaftliche Expansion, was zu begrenzten Wildvorkommen und ihrer Einstufung als potenziell gefährdet (NT) durch das japanische Umweltministerium ab 2025 führt. Dieser Status unterstreicht zusammen mit der Aufnahme in die Rote Liste der gefährdeten Pflanzen Japans die Anfälligkeit ihrer ökologischen Nische und den dringenden Naturschutzbedarf für die verbleibenden Populationen.[2]

Saisonalität & Aktivität

Die *Citrus tachibana*, auch bekannt als Tachibana-Orange, blüht im Frühsommer, typischerweise im Juni in Japan. Die Früchte reifen im späten Herbst, von Oktober bis November. Die Reifezeit der Frucht beträgt etwa 18 Monate nach der Blüte. Die Tachibana-Orange zeigt eine starke Frost- und Schneebeständigkeit, wodurch sie in gemäßigten bis subtropischen Umgebungen überleben kann. Sie kann Temperaturen bis zu etwa -6 °C aushalten. Die Sorte ist immergrün und behält so das ganze Jahr über ihre Blätter. Die Tachibana-Orange vermehrt sich hauptsächlich asexuell durch Apomixis über Nuzellarembryonie, was zu polyembryonischen Samen führt, die genetische Klone der Mutterpflanze sind. Dies ermöglicht eine klonale Vermehrung.[2] Das öffentliche Interesse an Satsumas, einer verwandten Zitrusfrucht, erreicht in Deutschland typischerweise im Oktober und November seinen Höhepunkt. Das geringste Interesse besteht im Mai und Juli.[3]

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

KR-20160024027-A Chemical Onbekend

Hautaufhellende Zusammensetzung unter Verwendung von Hesperetin

Jejulove Company Ltd. (2014)

Relevantie: 7/10

Samenvatting

Dieses Patent nutzt spezifisch Hesperetin, gewonnen aus den Blüten der Satsuma-Mandarine, zur Hautaufhellung. Es wird gezeigt, dass dieser Extrakt die Melaninproduktion in Melanomzellen hemmt. Die direkte Verwertung eines spezifischen Teils (Blüte) der Satsuma für eine definierte biochemische Wirkung macht es relevant.

KR-20140121626-A Biological Onbekend

Hautaufhellende Zusammensetzung unter Verwendung eines Extrakts aus Citrus unshiu Blüten

Jejulove Company Ltd. (2013)

Relevantie: 7/10

Samenvatting

Ähnlich wie das vorherige Patent beschreibt dieses die Verwendung von Extrakten aus der Blüte der Satsuma-Mandarine (Citrus unshiu) als aktiven Inhaltsstoff zur Hautaufhellung. Es fokussiert auf die biologische Aktivität des Blütenextrakts zur Hemmung der Melaninbildung. Es stellt eine spezifische wertschöpfende Nutzung der Pflanze dar.

KR-20130061655-A Chemical Onbekend

Pharmazeutische Zusammensetzung gegen Krebs enthaltend isolierte Verbindungen aus Extrakt von Citrus unshiu Blättern

Jeju National University of Ind Academic Cooperation Foundation (2012)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Das Patent identifiziert spezifische Verbindungen (wie 2,4-Di-tert-butylphenol) in den Blättern der Satsuma-Mandarine (Citrus unshiu), die gegen Krebszellen wirken. Es wird eine Chloroform-Fraktion des Methanolextrakts verwendet, die gegen Magen-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs wirksam ist. Dies ist eine hochrelevante Nutzung spezifischer biologischer Bestandteile der Satsuma für medizinische Zwecke.

KR-100799159-B1 Biological Toegekend

Agrobacterium-vermittelte Transformation unter Verwendung von somatischem embryogenem Kallus bei 'Miyagawa Wase' Satsuma-Mandarine und transgene Pflanzen daraus

Cheju National University of Ind Academy of Coop (2006)

Relevantie: 9/10

Samenvatting

Das Patent beschreibt ein Verfahren zur genetischen Transformation der Satsuma-Mandarine ('Miyagawa Wase') mittels Agrobacterium tumefaciens. Es nutzt Kallusgewebe aus unbefruchteten Samen, um transgene Pflanzen zu regenerieren, was mit herkömmlichen Methoden schwierig ist. Das Verfahren ermöglicht die Massenvermehrung und genetische Verbesserung der Pflanze. Es ist hochrelevant für die Züchtung und biologische Forschung an dieser Spezies.

Bronnen & Referenties

  1. https://www.gbif.org/species/3190172
  2. https://idtools.org/citrus_id/index.cfm?packageID=1179&entityID=8405
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. https://enamifarm.com/lineup.html
  5. https://www.env.go.jp/nature/kisho/5th-rl-2025-book/01-5thredlist-vascularplant.pdf
  6. Literaturzusammenfassung: Tachibana orange