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Clublelie Cordyline fruticosa
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Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Liliopsida (Liliopsida)
Orde
Asparagales (Asparagales)
Familie
Asparagaceae
Geslacht
Cordyline
Soort
Cordyline fruticosa
Wetenschappelijke naam
Cordyline fruticosa (L.) A.Chev.
Geaccepteerde naam
Einleitung
*Cordyline fruticosa*, auch bekannt als Keulenlilie, ist eine immergrüne Strauch- oder kleine Baumart aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie erreicht typischerweise eine Höhe von 1 bis 4,6 Metern. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem tropischen Südostasien, Papuasien und Teilen der westpazifischen Inseln, wurde aber von frühen polynesischen Seefahrern in andere pazifische Inseln wie Hawaii und Neuseeland eingeführt. *Cordyline fruticosa* wird weltweit als Zierpflanze für ihr farbenprächtiges Laub angebaut.[1]
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Fakten (kompakt)
- *Cordyline fruticosa* erreicht typischerweise eine Höhe von 1 bis 4,6 Metern und eine Breite von 0,6 bis 2,4 Metern. - Die Blätter sind lanzettlich bis breit eiförmig, 30–60 cm lang und 5–10 cm breit. - Die Blätter haben eine glatte, glänzende Oberfläche mit paralleler Nervatur und einem bis zu 20 cm langen Blattstiel. - Die Blütenstände sind endständige Rispen von 30–40 cm Länge. - Die Blüten sind klein, duftend, weiß bis lila, mit sechs Blütenhüllblättern und freiliegenden Staubblättern. - Die Früchte sind runde Beeren von 5–7 mm Durchmesser, die bei Reife rot oder violett werden und bis zu 16 glänzend schwarze Samen enthalten. - Das Wurzelsystem ist faserig und sprossbürtig, mit verdickten Rhizomen, die als Speicherorgane für Stärke dienen. - Die Pflanze gedeiht in feuchten, gut durchlässigen, fruchtbaren Böden mit Halbschatten, hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 18–35 °C. - *Cordyline fruticosa* zeigt eine moderate Trockenheitstoleranz, sobald sie etabliert ist, benötigt aber regelmäßige Bewässerung und Düngung für optimales Wachstum. - In der polynesischen und pazifischen Inselkultur, insbesondere auf Hawaii, wo sie als Kī- oder Ti-Pflanze bekannt ist, hat *Cordyline fruticosa* eine große ethnobotanische Bedeutung. - Die Blätter werden traditionell zum Einwickeln von Lebensmitteln, zum Basteln von Röcken, Regenmänteln, zum Decken von Dächern und für medizinische Umschläge bei Beschwerden wie Fieber oder Wunden verwendet. - Die Wurzeln dienen als stärkehaltige Nahrungsquelle, und die Pflanze symbolisiert Schutz und Glück. - Die Einführung durch frühe polynesische Seefahrer erleichterte ihre pantropische Verbreitung. - Die Blätter verdanken ihre Farben den Anthocyanen.[6]
Name & Einordnung
Die Keulenlilie, wissenschaftlich als *Cordyline fruticosa* (L.) A. Chev. bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die Art wurde ursprünglich 1754 von Carl Linnaeus als *Convallaria fruticosa* beschrieben. Auguste Chevalier überführte sie 1919 in die Gattung *Cordyline* und gab ihr den heute gültigen Namen. Der Gattungsname *Cordyline* leitet sich vom griechischen Wort 'kordylē' ab, was 'Keule' bedeutet und sich auf die verdickten unterirdischen Stängel oder Rhizome der Pflanze bezieht. Das Artepitheton *fruticosa* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet 'strauchig' oder 'buschig', was auf die Wuchsform der Pflanze hinweist. Synonyme für *Cordyline fruticosa* sind unter anderem *Dracaena terminalis* L., *Cordyline terminalis* Kunth, *Dracaena ferrea* L., *Cordyline hedychioides* C.T. White & F.J. Cowell und *Taetsia fruticosa* (L.) Merr. Im Deutschen ist die Pflanze als Keulenlilie bekannt. Im Englischen wird sie häufig als 'ti plant', 'good luck plant', 'cabbage tree' oder 'palm lily' bezeichnet. In polynesischen Sprachen gibt es regionale Namen wie 'kī' (Hawaiianisch), 'ʻautī' (Tahitianisch) und 'lauti' (Samoanisch). Die Art wurde historisch in verschiedene Familien eingeordnet, darunter Liliaceae und Agavaceae, bevor sie schließlich in die Familie Asparagaceae eingeordnet wurde. Die Zuordnung zu den Asparagaceae erfolgte basierend auf molekularen Daten und phylogenetischen Analysen. Innerhalb der Asparagaceae wird *Cordyline* der Unterfamilie Lomandroideae zugeordnet. Die Gattung *Cordyline* umfasst etwa 24 Arten immergrüner Sträucher und Bäume, die hauptsächlich im indopazifischen Raum verbreitet sind.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Cordyline fruticosa*, auch bekannt als Keulenlilie, ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der typischerweise eine Höhe von 1 bis 4,6 Meter erreicht. Die Pflanze hat eine Ausladung von 0,6 bis 2,4 Metern. Die Blätter sind auffällig und mehrfarbig in Grün-, Rosa-, Rot- oder Lilatönen oder mit verschiedenen Mustern, die spiralförmig um unverzweigte oder spärlich verzweigte Stämme mit einem Durchmesser von bis zu 7,6 cm angeordnet sind. Der Stamm ist holzig und zylindrisch und verdickt sich oft mit dem Alter. Er weist deutliche Ringe von Blattnarben abgeworfener Blätter auf, was ihm ein strukturiertes Aussehen verleiht. Die Blätter sind lanzettlich bis breit eiförmig, 30 bis 60 cm lang und 5 bis 10 cm breit. Jedes Blatt hat eine glatte, glänzende Oberfläche mit paralleler Nervatur und einem bis zu 20 cm langen, rinnenförmigen Blattstiel, der die Stängelbasis umfasst. Die Blätter sind in dichten, endständigen Rosetten angeordnet. Die Blattfarben variieren stark zwischen den Kultursorten und Wildformen und reichen von tiefgrün bis zu leuchtendem Rot, Rosa, Lila oder bunten Mustern, hauptsächlich aufgrund von Anthocyan-Pigmenten, die schützende und dekorative Eigenschaften verleihen. Die Blüten sind klein, duftend und weiß bis lavendelfarben. Sie haben sechs Blütenhüllblätter und freiliegende Staubblätter. Die Blüten entwickeln sich zu runden Beeren mit einem Durchmesser von 5 bis 7 mm, die rot oder violett reifen und bis zu 16 glänzend schwarze Samen enthalten, die in fleischigem Fruchtfleisch eingebettet sind. Das Wurzelsystem ist faserig und sprossbürtig und entspringt der Basis des Stängels, mit verdickten Rhizomen, die als Speicherorgane für Stärke dienen und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze unter verschiedenen Bedingungen unterstützen. Die Blüten stehen in endständigen rispigen Blütenständen von 30 bis 40 cm Länge, die aus der Rosettenspitze austreten.[3]
Beschreibung
*Cordyline fruticosa*, auch bekannt als Keulenlilie, ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Typischerweise erreicht die Pflanze eine Höhe von 1 bis 4,6 Metern und eine Breite von 0,6 bis 2,4 Metern. Die auffälligen, mehrfarbigen Blätter sind in verschiedenen Grün-, Rosa-, Rot- und Lilatönen oder in gemusterten Variationen vorhanden und spiralig um unverzweigte oder spärlich verzweigte Stämme angeordnet, die bis zu 7,6 cm dick werden können. Im natürlichen Lebensraum zeichnet sich *Cordyline fruticosa* durch einen aufrechten, unverzweigten oder gelegentlich mehrstämmigen Stamm aus, der bis zu 7,5 cm im Durchmesser erreichen kann. Der Stamm ist holzig und zylindrisch, verdickt sich oft mit dem Alter und weist deutliche Ringe von Blattnarben abgeworfener Blätter auf, was ihm ein strukturiertes Aussehen verleiht. Die Blätter sind lanzettlich bis breit eiförmig, 30–60 cm lang und 5–10 cm breit, mit einer glatten, glänzenden Oberfläche und paralleler Nervatur. Die Blätter sind in dichten endständigen Rosetten angeordnet. Die Farben der Blätter variieren stark zwischen den Kultursorten und Wildformen und reichen von tiefgrün bis hin zu leuchtendem Rot, Rosa, Lila oder bunten Mustern, hauptsächlich aufgrund von Anthocyan-Pigmenten, die schützende und dekorative Eigenschaften verleihen. Die Blütenstände sind endständige Rispen von 30–40 cm Länge, die aus der Rosettenspitze austreten und zahlreiche kleine, duftende, weiße bis lilafarbene Blüten mit sechs Blütenhüllblättern und freiliegenden Staubblättern tragen. Diese Blüten entwickeln sich zu runden Beeren von 5–7 mm Durchmesser, die rot oder violett reifen und bis zu 16 glänzend schwarze Samen enthalten, die in fleischigem Fruchtfleisch eingebettet sind. Das Wurzelsystem ist faserig und sprossbürtig und entspringt der Basis des Stammes, mit verdickten Rhizomen, die als Speicherorgane für Stärke dienen und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze unter verschiedenen Bedingungen unterstützen. Die Blüten werden hauptsächlich von Insekten bestäubt. Die Samenverbreitung erfolgt durch Endozoochorie, da Vögel die kleinen, farbenfrohen Beeren fressen und die lebensfähigen Samen ausscheiden. *Cordyline fruticosa* wurde erstmals 1754 von Carl Linnaeus als *Convallaria fruticosa* beschrieben. Später wurde sie von Auguste Chevalier im Jahr 1919 in die Gattung *Cordyline* eingeordnet und erhielt den heute akzeptierten Namen *Cordyline fruticosa* (L.) A. Chev..[3] Der Gattungsname *Cordyline* leitet sich vom griechischen Wort „kordylē“ ab, was „Keule“ bedeutet und sich auf die verdickten unterirdischen Stängel oder Rhizome der Pflanze bezieht. Das Artepitheton *fruticosa* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „strauchartig“ oder „buschig“, was ihre Wuchsform beschreibt.[3]
Verhalten
Die Blüten von *Cordyline fruticosa* locken Insekten zur Bestäubung an. Die runden, roten Beeren dienen als Nahrungsquelle für Vögel, darunter Bülbüls und Tauben. Dies erleichtert die Verbreitung der Samen (Endozoochorie) über fragmentierte Landschaften hinweg. Die Art trägt zur Bodenstabilisierung in erosionsgefährdeten Habitaten wie Flussufern und Hängen bei und hilft, den Sedimentverlust in feuchten tropischen Gebieten zu verhindern.[5]
Ökologie
*Cordyline fruticosa* gedeiht in feuchten, tropischen Umgebungen, insbesondere im schattigen Unterholz von Regenwäldern, an Waldrändern, in Dickichten und in Küstengebieten. Sie kommt häufig vom Meeresspiegel bis in Höhen von bis zu 1.500 Metern vor und toleriert gestörte Standorte wie Lichtungen und Sekundärwachstum, reagiert aber empfindlich auf volles, direktes Sonnenlicht in offenen Lagen, da sie halbschattige oder teilweise schattige Standorte bevorzugt. Die Pflanze benötigt gut durchlässige, fruchtbare Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit, passt sich an Schwankungen der Luftfeuchtigkeit an, ist aber anfällig für Dürreperioden.[5] In ihren natürlichen Ökosystemen kommt *C. fruticosa* in gestörten Gebieten vor und trägt zur Bodenstabilisierung in erosionsgefährdeten Lebensräumen bei, wie z. B. an Flussufern und Hängen, wodurch der Sedimentverlust in feuchten tropischen Gebieten verhindert wird. Die Blüten locken Insektenbestäuber an, während die runden, roten Beeren als Nahrungsquelle für Vögel dienen und die Samenverbreitung über fragmentierte Landschaften hinweg durch Endozoochorie erleichtern. Die Art bevorzugt tropische feuchte Klimazonen mit jährlichen Niederschlägen von mehr als 1.500 mm und Temperaturen zwischen 20 und 30 °C, was mit ihrer pantropischen Verbreitung in feuchten, frostfreien Regionen übereinstimmt.[5] Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich *C. fruticosa* im Allgemeinen als gutartige invasive Art mit geringen ökologischen Auswirkungen verhält und sich hauptsächlich vegetativ in gestörten tropischen Gebieten ausbreitet, ohne nennenswerte Störungen zu verursachen.[5]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Cordyline fruticosa* wird hauptsächlich als Zierpflanze angebaut und hat in den meisten Umgebungen eine geringe ökologische Auswirkung. Allerdings kann sie anfällig für Schädlinge wie Wollläuse, Milben und Nematoden sein. Außerdem kann sie durch Fluoridtoxizität aus Wasser oder Boden geschädigt werden.[1] In Bezug auf Schäden ist *C. fruticosa* anfällig für verschiedene Schädlinge und Krankheiten, die ihr Aussehen und ihre Gesundheit beeinträchtigen können. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Spinnmilben, Wollläuse, Blattläuse, Schildläuse und Thripse. Diese Schädlinge können mit insektiziden Seifen, Gartenbauölen oder systemischen Insektiziden bekämpft werden. Regelmäßiges Waschen mit Seifenwasser kann helfen, einen Befall frühzeitig zu beseitigen.[1] Zu den Krankheiten gehören Wurzelfäule durch Überwässerung, Blattflecken (z. B. Cercospora oder Bakterien) und Fusariumfäule. Diese Krankheiten können durch gute Drainage, gute Luftzirkulation und bei Bedarf durch Fungizide bekämpft werden. In Hawaii beeinträchtigen Viruskrankheiten wie das Ti-Ringspot-Virus das Laub, was am besten durch die Verwendung von sauberem, virusfreiem Pflanzenmaterial verhindert werden kann.[1] Um Schädlings- und Krankheitsprobleme zu vermeiden, sollte *C. fruticosa* in gut durchlässigen, fruchtbaren, lehmigen Böden mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 angebaut werden. Die Pflanze bevorzugt tiefe, feuchte Böden, benötigt aber eine ausgezeichnete Drainage, um Wurzelfäule zu vermeiden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, um den Boden gleichmäßig feucht zu halten, aber Staunässe sollte vermieden werden. Während der Vegetationsperiode sollte monatlich mit einer ausgewogenen NPK-Formel gedüngt werden. Hohe Luftfeuchtigkeit ist für Zimmerpflanzen von Vorteil, die möglicherweise ein Besprühen oder einen Luftbefeuchter benötigen. Außerdem ist es wichtig, die Pflanze vor Temperaturen unter 10 °C zu schützen, da sie frostempfindlich ist. Regelmäßiges Beschneiden abgestorbener oder gelb werdender Blätter trägt dazu bei, die Form zu erhalten und die Verzweigung zu fördern.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Cordyline fruticosa* wird weltweit als Zierpflanze kultiviert und hat daher eine wirtschaftliche Bedeutung im Gartenbau und in der Landschaftsgestaltung. Die Pflanze ist beliebt für ihr farbenprächtiges Laub, das in verschiedenen Farben wie Grün, Rot, Rosa, Lila oder panaschierten Mustern erhältlich ist. Sie wird in tropischen und subtropischen Gebieten als Zierpflanze in Gärten und Parks verwendet. *Cordyline fruticosa* kann auch als Zimmerpflanze in Innenräumen angebaut werden. Zahlreiche Sorten wurden speziell für ihre dekorativen Eigenschaften gezüchtet. In einigen Regionen wird *Cordyline fruticosa* auch für kulinarische und traditionelle Zwecke genutzt, was ihren wirtschaftlichen Wert weiter steigert. Die Blätter werden zum Einwickeln von Lebensmitteln verwendet, und die Wurzeln dienen als Stärkequelle. In der traditionellen Medizin wird die Pflanze zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Allerdings kann *Cordyline fruticosa* auch von Schädlingen wie Wollläusen, Milben und Nematoden befallen werden, was wirtschaftliche Schäden verursachen kann, wenn die Pflanzen in großem Maßstab angebaut werden.[1]
Biologie & Lebenszyklus
*Cordyline fruticosa* vermehrt sich hauptsächlich vegetativ, da viele Ziersorten steril sind, was die Keimfähigkeit der Samen einschränkt und die Erhaltung wünschenswerter Eigenschaften wie der Panaschierung sicherstellt. Zu den vegetativen Methoden gehören Stammstecklinge, Teilung und Abmoosen, die die zuverlässigsten Techniken für den kommerziellen Anbau und den Anbau im Hausgarten darstellen. Stammstecklinge sind der einfachste und gebräuchlichste Ansatz. Für Kopfstecklinge werden gesunde, 15 cm lange Endstücke mit Blättern von jungen Trieben ausgewählt, da diese leichter wurzeln als holzige. Die unteren Blätter werden entfernt und das geschnittene Ende in Wasser oder ein feuchtes Medium wie Perlit, Vermiculit oder ein Torf-Sand-Gemisch gegeben, wobei Halbschatten und hohe Luftfeuchtigkeit durch Besprühen aufrechterhalten werden. Die Wurzeln entwickeln sich typischerweise in 2–4 Wochen, danach kann die Pflanze verpflanzt werden, obwohl die vollständige Etablierung 4–6 Monate dauern kann. Längere Stammstücke, oft als „Ti-Stämme“ (7–12 cm) bezeichnet, können aus reifen Ruten geschnitten, von Blättern befreit und horizontal oder vertikal in ein gut durchlässiges Medium gepflanzt werden; diese sind besonders nützlich, um mehrere Triebe aus einem Stück zu ziehen. Kopfstecklinge werden für panaschierte Sorten bevorzugt, um Farbmuster zu erhalten, da sie sortenechter sind als Samen. Bei der Teilung werden Ableger oder Ausläufer vom Rhizom-Wurzelsystem etablierter Pflanzen während des Umtopfens getrennt, wobei sichergestellt wird, dass jede Teilung Wurzeln und Triebe hat; diese Methode ist im Frühjahr wirksam und liefert schnelle Ergebnisse mit minimalem Risiko des Verlusts von Eigenschaften. Das Abmoosen fördert die Bewurzelung an intakten Zweigen, indem ein holziger Stammabschnitt verletzt, ein Bewurzelungshormon aufgetragen (falls gewünscht) und er in feuchtes Sphagnummoos eingewickelt wird, das mit Plastik bedeckt ist; die Wurzeln bilden sich in etwa 2 Monaten, sodass der abgelegte Zweig abgetrennt und unabhängig eingetopft werden kann. Diese vegetativen Techniken sind bei optimalen Bedingungen zu über 80 % erfolgreich, erfordern jedoch sterile Werkzeuge und Medien, um Fäulnis durch Überwässerung zu verhindern. Die Vermehrung durch Samen ist zwar möglich, aber weniger praktikabel, insbesondere bei Hybriden, da die Reife 6–12 Monate dauert. Frische Samen, die aus reifen Beeren gewonnen werden (die bis zu 16 pro Frucht enthalten), sollten leicht skarifiert und 0,6 cm tief in eine sterile, sandige Blumenerde unter warmen (21–29 °C), feuchten Bedingungen gesät werden; die Sämlinge keimen in 2–6 Wochen und werden verpflanzt, sobald sie mehrere Zentimeter hoch sind. Diese Methode wird aufgrund der Variabilität der Nachkommenmerkmale und des Überwiegens steriler Sorten selten kommerziell eingesetzt. Die Gewebekultur oder Mikrovermehrung ermöglicht die Massenproduktion von krankheitsfreien Pflanzen und wird häufig für Ziersorten eingesetzt. Explantate von jungen Blättern oder Triebspitzen werden oberflächensterilisiert und auf Murashige- und Skoog-Medium kultiviert, das mit Cytokininen zur Triebvermehrung ergänzt ist, gefolgt von der Bewurzelung auf Auxin-angereichertem Medium vor der Akklimatisierung. Diese Technik unterstützt die kommerzielle Skalierbarkeit und vermeidet gleichzeitig Kontaminationsprobleme, die bei der Feldvermehrung häufig auftreten. Die Blüten von *Cordyline fruticosa* sind zwittrig und werden hauptsächlich von Insekten bestäubt. Die Samenverbreitung erfolgt durch Endozoochorie, da Vögel die kleinen, farbenprächtigen Beeren fressen und die lebensfähigen Samen ausscheiden. Frische Samen weisen eine hohe Keimfähigkeit auf und keimen in 2 bis 6 Wochen auf feuchter Erde. Die natürliche Ansamung ist jedoch aufgrund der Schattenintoleranz der Sämlinge gering, die in dichten Unterholzbedingungen nur schwer Fuß fassen können. Die vegetative Vermehrung erfolgt auf natürliche Weise, aber selten durch Wurzelausschläge von der Basis, wo Wurzelausläufer aus Rhizomen austreten, was eine begrenzte klonale Ausbreitung in der Wildnis ermöglicht.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Cordyline fruticosa* ist heimisch in den tropischen und subtropischen Regionen von Südostasien bis in den westlichen Pazifik, einschließlich des Bismarck-Archipels, der Karolinen, Fidschi, der Marianen, der Marshallinseln, Neuguinea, Queensland im nördlichen Australien, der Santa-Cruz-Inseln, der Salomonen, Vanuatu sowie Wallis und Futuna. Diese Verbreitung verortet die Art hauptsächlich im feuchten Tropenbiom von Papuasien und dem westlichen Pazifik, wo sie ihre größte morphologische Vielfalt aufweist, insbesondere in Neuguinea, was auf einen Ursprung in dieser Region hindeutet. Die Art wurde durch den Menschen in andere pazifische Inseln wie Hawaii und Neuseeland eingeführt. Frühe polynesische Siedler verbreiteten sie vor etwa 3.000 bis 1.500 Jahren über Ozeanien. Spätere Einführungen erfolgten in Amerika, Afrika und Europa, hauptsächlich als Zierpflanze.[5] Heute ist *C. fruticosa* weltweit in den Tropen weit verbreitet und hat sich in Regionen wie dem tropischen Afrika (z. B. Komoren und Inseln im Golf von Guinea), Teilen Asiens (z. B. Assam und Südchina) und Amerika etabliert, wo sie in geeigneten Klimazonen gedeiht. *Cordyline fruticosa* gedeiht in feuchten, tropischen Umgebungen, besonders im schattigen Unterholz von Regenwäldern, an Waldrändern, in Dickichten und in Küstengebieten. Sie kommt häufig vom Meeresspiegel bis in Höhen von 1.500 Metern vor. Die Pflanze toleriert gestörte Standorte wie Lichtungen und Sekundärwachstum, reagiert aber empfindlich auf volles, direktes Sonnenlicht, da sie halbschattige Standorte bevorzugt. Sie benötigt gut durchlässige, fruchtbare Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit, passt sich an unterschiedliche Luftfeuchtigkeit an, ist aber anfällig für Dürreperioden.[5] In ihren natürlichen Ökosystemen kommt *C. fruticosa* in gestörten Gebieten vor und trägt zur Bodenstabilisierung in erosionsgefährdeten Lebensräumen bei, wie z. B. an Flussufern und Hängen, wodurch der Sedimentverlust in feuchten, tropischen Gebieten verhindert wird. Die Blüten locken Insektenbestäuber an, während die runden, roten Beeren als Nahrungsquelle für Vögel dienen und die Samenverbreitung über fragmentierte Landschaften hinweg fördern. Die Art bevorzugt tropische, feuchte Klimazonen mit jährlichen Niederschlägen von über 1.500 mm und Temperaturen zwischen 20 und 30 °C, was mit ihrer pantropischen Verbreitung in feuchten, frostfreien Regionen übereinstimmt.[5]
Saisonalität & Aktivität
*Cordyline fruticosa* blüht hauptsächlich in den Frühlings- und Sommermonaten, wenn die Bedingungen tropisch sind. Die Blüten sind bisexuell und werden hauptsächlich von Insekten bestäubt. Die Samen keimen auf feuchter Erde innerhalb von 2 bis 6 Wochen. Die Blüte erfolgt hauptsächlich bei ausgewachsenen Pflanzen unter geeigneten tropischen Bedingungen. Die Vermehrung kann durch vegetative Methoden wie Stammstecklinge, Teilung und Luftschichtung erfolgen. Die Triebspitzen werden bevorzugt für panaschierte Sorten verwendet, um Farbmuster zu erhalten. Die Keulenlilie bevorzugt tropische, feuchte Umgebungen. Die Pflanze ist frostempfindlich und sollte vor Temperaturen unter 10°C geschützt werden.[3] Das öffentliche Interesse an der Keulenlilie (*Cordyline fruticosa*) erreicht in Deutschland typischerweise im April und Mai seinen Höhepunkt. Im Gegensatz dazu ist das Suchinteresse im Dezember und Februar am geringsten.[4]
Bronnen & Referenties
- https://plants.ces.ncsu.edu/plants/cordyline-fruticosa/
- https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:533580-1
- https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Cordyline+fruticosa
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.11866
- Literaturzusammenfassung: Cordyline fruticosa