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Lexicon-vermelding

Corneliaanse kers Cornus mas

Corneliaanse kers

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Cornales (Cornales)
Familie Cornaceae
Geslacht Cornus
Soort Cornus mas
Wetenschappelijke naam Cornus mas L.
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Cornus mas*, bekannt als Kornelkirsche, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Dieser sommergrüne, mehrstämmige Strauch oder kleine Baum ist in Süd- und Mitteleuropa, im Kaukasus und in Westasien beheimatet. Die Kornelkirsche wird aufgrund ihrer frühen gelben Blüten und essbaren Früchte seit der Antike kultiviert. Sie wird von der Chinesischen Kornelkirsche (*Cornus officinalis*) durch morphologische Merkmale unterschieden.[1]

Gemeenschapsanalyse

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Laatst op 07.03.2026
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Fakten (kompakt)

- *Cornus mas* kann eine Höhe von 4,5 bis 7,6 Metern erreichen und sich 4,5 bis 6 Meter breit ausdehnen. - Die reifen, ovalen, leuchtend roten Steinfrüchte sind 1/2 bis 1 Zoll lang und haben einen länglichen Kern, der fest am Fruchtfleisch haftet. - Die Blätter sind elliptisch bis eiförmig, 2 bis 4 Zoll lang, oberseits dunkelgrün und unterseits heller, und verfärben sich im Herbst purpurrot. - Die Kornelkirsche ist winterhart (USDA-Zonen 4–8), toleriert Beschneidung und passt sich städtischen Bedingungen, voller Sonne bis Halbschatten und gut durchlässigen Böden an. - Die essbaren Früchte werden in der traditionellen europäischen und asiatischen Küche zur Herstellung von Marmeladen, Gelees, Sirupen, Kuchen, Weinen und Backwaren verwendet. - Die Pflanze hat eine volksmedizinische Bedeutung bei der Behandlung von Beschwerden wie Verdauungsproblemen, Anämie und Hepatitis, was auf ihr reiches phytochemisches Profil einschließlich Antioxidantien und Vitaminen zurückzuführen ist.[14] - Innerhalb der Gattung *Cornus* wird sie in die Untergattung *Cornus* subg. *Cornus* eingeordnet.[14] - Diese Art unterscheidet sich von der eng verwandten *Cornus officinalis* (Chinesische Kornelkirsche) durch mehrere morphologische Merkmale, darunter Blätter mit 3–5 Paaren von Seitennerven im Vergleich zu 6–7 bei *C. officinalis*, und längere Blütenstiele (durchschnittlich 7,22 mm gegenüber kürzeren bei *C. officinalis*).[14] - Genetische Analysen unter Verwendung von Inter-Simple Sequence Repeat (ISSR)-Markern haben 89,7 % polymorphe Fragmente identifiziert, wobei 18,8 % spezifisch für *C. mas* und 18,6 % einzigartig für *C. officinalis* sind, was ihre Differenzierung und begrenztes Hybridisierungspotenzial bestätigt.[14] - Im Gegensatz dazu unterscheidet sich *Cornus mas* von *Cornus sanguinea* (Gemeiner Hartriegel) in Habitus und Blütenstand, mit einzelnen Stämmen mit gefleckter graubrauner bis roter Rinde und leuchtend gelben Blüten, während *C. sanguinea* gehäufte Stämme, kastanienbraune bis rötlich-braune Rinde und weiße Blüten aufweist. - Jüngste genetische Studien, die zwischen 2020 und 2025 durchgeführt wurden, haben die Vielfalt innerhalb von *Cornus mas* unter Verwendung von Simple Sequence Repeat (SSR)-Markern hervorgehoben. - Die Bewertung von 50 Akzessionen aus Osteuropa mit neun SSR-Markern ergab 85 Allele, was eine hohe Polymorphie (Polymorphismus-Informationsgehalt im Bereich von 0,39 bis 0,86) belegt und drei genetische Cluster mittels Bayesianischer Analyse unterstützt. - Reife Stämme entwickeln eine schuppige, sich ablösende Rinde und können Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. - Die Früchte reifen im Spätsommer bis Frühherbst und bieten einen säuerlichen Geschmack mit Noten von Cranberry und Sauerkirsche.[14]

Name & Einordnung

Die Kornelkirsche, wissenschaftlich als *Cornus mas* L. bezeichnet, gehört zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Der Gattungsname *Cornus* stammt vom lateinischen Wort "cornu" für Horn, was sich auf die Härte und Dichte des Holzes bezieht. Das Artepitheton *mas* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "männlich", womit die Art von der "weiblichen" *Cornus sanguinea* unterschieden wurde. Zu den Trivialnamen zählen im Deutschen Kornelkirsche. Im Englischen ist die Art als cornelian cherry oder cornelian cherry dogwood bekannt. Französischsprachige Bezeichnungen sind cornouiller mâle. Im Türkischen wird sie kızılcık genannt, was "rote Beere" bedeutet. Im Armenischen ist die Bezeichnung hon (oder hone).[1] *Cornus mas* wird innerhalb der Gattung *Cornus* der Untergattung *Cornus* subg. *Cornus* zugeordnet. Sie unterscheidet sich von der Chinesischen Kornelkirsche (*Cornus officinalis*) durch morphologische Merkmale wie die Anzahl der Blattadern und die Länge der Blütenstiele.[1] Im Vergleich zur Blutroten Hartriegel (*Cornus sanguinea*) weist *Cornus mas* einen solitär wachsenden Stamm mit gefleckter graubrauner bis roter Rinde und hellgelben Blüten auf, während *C. sanguinea* durch gruppierte Stämme, rotbraune Rinde und weiße Blüten gekennzeichnet ist.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Cornus mas*, auch bekannt als Kornelkirsche, ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der typischerweise eine Höhe von 4,5 bis 7,6 Metern erreicht und sich 4,5 bis 6 Meter breit ausdehnt. Er bildet eine dichte, mehrstämmige Wuchsform mit horizontaler Verzweigung. Die Stämme älterer Exemplare entwickeln eine schuppige, sich abschälende Borke und können Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Die Zweige sind dunkelbraun, während jüngere Zweige schlank, kantig, grünlich und behaart sind. Die Blätter sind gegenständig, einfach und in der Form eiförmig bis elliptisch, mit einer Länge von 5 bis 10 cm und einer Breite von 2 bis 4 cm. Sie haben einen glatten Rand und eine glänzende, dunkelgrüne Oberseite, die unterseits heller und auf beiden Seiten kahl ist. Im Herbst kann das Laub eine Mischung aus gelben, grünen und rötlich-violetten Farbtönen aufweisen, obwohl die Herbstfärbung oft unbedeutend ist. Die kleinen, gelben und zwittrigen Blüten messen 5 bis 10 mm im Durchmesser und sind in dichten, abgerundeten Zymen oder Dolden mit 10 bis 25 Blüten angeordnet, die vor dem Laubaustrieb erscheinen. Die Blütezeit liegt im späten Winter bis frühen Frühling, typischerweise von Februar bis März in gemäßigten Zonen. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie Bienen. Die Frucht ist eine längliche bis ellipsoide Steinfrucht von 1 bis 2 cm Länge mit einem einzelnen Kern, die sich im Spätsommer bis Herbst leuchtend rot färbt, wenn sie reif ist. Die essbaren Früchte werden hauptsächlich von Vögeln verbreitet, die sie fressen und so zur Samenverbreitung beitragen.[1] *Cornus mas* unterscheidet sich von *Cornus officinalis* durch Blätter mit 3–5 Paaren von Seitennerven im Vergleich zu 6–7 bei *C. officinalis*, sowie längere Blütenstiele.[1] Im Unterschied zu *Cornus sanguinea* hat *Cornus mas* meist einen einzelnen Stamm mit gefleckter graubrauner bis roter Rinde und leuchtend gelben Blüten, während *C. sanguinea* gehäufte Stämme, rotbraune Rinde und weiße Blüten hat.[1]

Beschreibung

*Cornus mas*, bekannt als Kornelkirsche, ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Strauch oder kleiner Baum. Typischerweise erreicht er eine Höhe von 4,5 bis 7,6 Metern und eine Breite von 4,5 bis 6 Metern. Er bildet eine ovale bis runde Krone mit schlanken Stämmen. In seinem natürlichen Lebensraum, der sich über Süd- und Mitteleuropa, die Kaukasusregion und Westasien erstreckt, findet man ihn in trockenen Laubwäldern, Gebüschlandschaften und an Waldrändern. Die Kornelkirsche zeichnet sich durch ihre frühe Blütezeit im Frühjahr aus. Die kleinen, leuchtend gelben Blüten erscheinen vor den Blättern in dichten Büscheln. Nach der Blüte entwickeln sich ovale, leuchtend rote Steinfrüchte mit einem säuerlichen Geschmack, der an Cranberries und Sauerkirschen erinnert. Die elliptischen bis eiförmigen Blätter sind oberseits dunkelgrün und unterseits heller, im Herbst färben sie sich purpurrot. Die reifen Stämme entwickeln eine schuppige, sich abschälende Rinde und können Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Die Äste sind dunkelbraun, während jüngere Zweige schlank, kantig, grünlich und behaart sind. Die Blätter sind gegenständig, einfach und eiförmig bis elliptisch, mit glatten Rändern und einer glänzenden, dunkelgrünen Oberseite, die unterseits heller und auf beiden Seiten unbehaart ist. Die kleinen, gelben, zwittrigen Blüten messen 5 bis 10 mm im Durchmesser und sind in dichten, gerundeten Zymen oder Dolden von 10 bis 25 Blüten angeordnet, die vor dem Laubaustrieb erscheinen. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie Bienen. Die Frucht ist eine längliche bis ellipsoide Steinfrucht, 1 bis 2 cm lang mit einem einzelnen Kern, die sich im Spätsommer bis Herbst leuchtend rot färbt. Die Verbreitung der essbaren Früchte erfolgt hauptsächlich durch Vögel.[1] Im Vergleich zu *Cornus officinalis* (Chinesische Kornelkirsche) hat *Cornus mas* Blätter mit 3–5 Paaren von Seitennerven, während *C. officinalis* 6–7 aufweist.[1] Die Stiele der Blüten sind mit durchschnittlich 7,22 mm auch länger als bei *C. officinalis*.[1] Im Gegensatz zu *Cornus sanguinea* (Blutroter Hartriegel) hat *Cornus mas* einzelne Stämme mit gefleckter graubrauner bis roter Rinde und leuchtend gelben Blüten, während *C. sanguinea* gehäufte Stämme, rotbraune Rinde und weiße Blüten hat. Der Gattungsname *Cornus* leitet sich vom lateinischen Wort *cornu* ab, was „Horn“ bedeutet und sich auf die außergewöhnliche Härte und Dichte des Holzes bezieht. Das Artepitheton *mas* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „männlich“.[1]

Verhalten

Informationen zum Verhalten von *Cornus mas* sind in den bereitgestellten Quellen nicht enthalten. Daher kann keine entsprechende Sektion erstellt werden.

Ökologie

*Cornus mas* gedeiht in Waldunterwuchs, an Waldrändern und auf felsigen Hängen innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets, das sich von Mittel- und Südeuropa bis nach Westasien erstreckt. Sie kommt an warmen, trockenen Standorten von Meereshöhe bis 1500 Meter Höhe vor. Oft ist sie Teil von thermophilen gemischten Laubwäldern zusammen mit Eichen, Hainbuchen und Manna-Eschen oder in submediterranen Strauchvegetationsgesellschaften. Diese Art ist lichtbedürftig, aber anpassungsfähig und toleriert Halbschatten bis volle Sonne in offenen oder halbschattigen Bereichen wie lichten Wäldern und Waldhecken. Sie bevorzugt gut durchlässige, feuchte und nährstoffreiche Böden, die von sandig bis schwer tonig reichen, mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,5, zeigt aber eine breite Anpassungsfähigkeit, einschließlich an alkalische Bedingungen. Einmal etabliert, zeigt *Cornus mas* eine moderate Trockenheitstoleranz, wodurch sie für trockenere Lebensräume geeignet ist. Klimatisch ist sie in den USDA-Zonen 4 bis 8 winterhart und verträgt Wintertemperaturen bis zu -30 °C und moderate Sommer in kontinentalen bis submediterranen Regionen. Ökologisch gesehen bieten ihre frühblühenden Blüten wichtigen Nektar für Bestäuber wie Bienen im späten Winter oder frühen Frühling, während die reifen Früchte als Nahrungsquelle für Vögel und andere Wildtiere dienen und so die Samenverbreitung unterstützen. Die Pflanze hat kein invasives Potenzial in ihren eingeführten Gebieten. Die frühen Blüten unterstützen Bestäuber, insbesondere einheimische Bienen der Gattung *Andrena*. Die Früchte dienen als Nahrungsquelle für Vögel und andere Wildtiere und tragen so zur Samenverbreitung bei.[4]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Cornus mas*, auch bekannt als Kornelkirsche, ist im Allgemeinen weder als Schädling noch als Lästling bekannt, sondern wird vielmehr für seine vielfältigen positiven Eigenschaften geschätzt. Die Pflanze hat eine lange Geschichte der Nutzung durch den Menschen, die bis in die Antike zurückreicht, und wird heute vor allem wegen ihrer essbaren Früchte und ihres Zierwertes angebaut. Es gibt keine Hinweise darauf, dass *Cornus mas* als Wirt für bedeutende Schädlinge oder Krankheiten dient, die erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen würden. Gelegentlich können Blattminen oder Gallmilben auftreten, die jedoch in der Regel nur geringfügige ästhetische Auswirkungen haben und durch rechtzeitigen Rückschnitt betroffener Teile kontrolliert werden können. Die Früchte der Kornelkirsche sind reich an Vitamin C, Anthocyanen und Phenolen, was sie ernährungsphysiologisch wertvoll macht. In der traditionellen Medizin werden sie zur Behandlung von Diabetes, Entzündungen und Harnwegsinfektionen eingesetzt. Jüngste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Extrakte von *Cornus mas* antioxidative, entzündungshemmende und antidiabetische Wirkungen haben. Es gibt keine Berichte über allergische Reaktionen oder andere gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit dem Verzehr von Kornelkirschen. Da *Cornus mas* im Allgemeinen widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten ist, sind keine speziellen Präventionsmaßnahmen erforderlich. Ein guter Standort mit ausreichend Sonnenlicht und gut durchlässigem Boden trägt zu einer gesunden Entwicklung der Pflanze bei. Gelegentliches Beschneiden nach der Blüte kann helfen, die Form der Pflanze zu erhalten und die Luftzirkulation zu verbessern. Die Vermehrung kann durch Samen, Stecklinge oder Absenker erfolgen. Obwohl *Cornus mas* keine bedeutenden Schäden verursacht, können seine Samen und Steine potenziell für die Bioenergieproduktion genutzt werden. Forschungen haben gezeigt, dass diese Nebenprodukte durch Hydrothermalliquefaction in Bioöl oder durch Pyrolyse in Biokohle und Syngas umgewandelt werden können. Diese Anwendungen sind jedoch noch experimentell und nicht kommerziell verbreitet.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Kornelkirsche (*Cornus mas*) hat eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf ihre Nutzung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Die Früchte werden traditionell zu Marmeladen, Gelees, Sirupen, Weinen und Backwaren verarbeitet. Sie sind reich an Vitamin C, Anthocyanen und Phenolen, was sie für die Lebensmittelherstellung interessant macht. In der traditionellen Medizin werden der Kornelkirsche antidiabetische und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben, was sie zu einer potenziellen Ressource für pharmazeutische Anwendungen macht.[1] Ein Patent beschreibt die Verwendung von Kornelkirschenmehl, Kernextrakten oder isolierten Wirkstoffen aus den Kernen als Zusatzstoff in Tierfutter oder Lebensmitteln zur Förderung der Gesundheit. Ein weiteres Patent beschreibt ein Verfahren zur Herstellung einer antimikrobiellen Lösung aus dem Fruchtfleisch der Kornelkirsche, die gegen Bakterien wie *Pseudomonas aeruginosa* und *Staphylococcus aureus* wirksam ist.[2] Das Holz der Kornelkirsche ist sehr hart und dicht, was es in der Vergangenheit für die Herstellung von Werkzeugen und Waffen wertvoll machte. Heutzutage wird es noch für die Herstellung von robusten Geräten verwendet, beispielsweise für Stöcke von Hirten in der italienischen Maremma. Die Blätter der Kornelkirsche können aufgrund ihres Tanningehalts zur Lederherstellung verwendet werden, und die Rinde liefert einen gelben Farbstoff für Textilien. Post-Harvest-Rückstände wie Samen und Steine haben Potenzial für die Bioenergieproduktion.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Cornus mas*, auch bekannt als Kornelkirsche, ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum. Die Blüte erfolgt im späten Winter bis frühen Frühling, typischerweise von Februar bis März in gemäßigten Zonen. Die kleinen, gelben, zwittrigen Blüten (5 bis 10 mm Durchmesser) erscheinen vor den Blättern in dichten, gerundeten Zymen oder Dolden mit 10 bis 25 Blüten. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie Bienen. Die Früchte sind länglich bis ellipsoid, 1 bis 2 cm lang, enthalten einen einzelnen Kern und färben sich bei Reife im Spätsommer bis Herbst leuchtend rot. Die Verbreitung der Samen erfolgt hauptsächlich durch Vögel, die die Früchte fressen. Die Früchte sind essbar. *Cornus mas* zeichnet sich durch eine frühe Blüte aus, die Insekten in einer kritischen Zeit Nahrung bietet, gefolgt von der Fruchtproduktion, die Vögeln zugute kommt. Die Früchte reifen im Spätsommer bis Frühherbst. Die Kornelkirsche ist einhäusig. Die Vermehrung kann durch Samen erfolgen, die eine Kältebehandlung benötigen, um die Keimruhe zu brechen. Die Samen werden im Herbst gesammelt und vor der Aussaat im Herbst oder Frühjahr etwa 2-3 Monate bei 4°C stratifiziert. Die Keimung erfolgt typischerweise über 13-14 Wochen bei Temperaturen von 21-29°C. Alternativ können im Sommergenommene Weichholz- oder Halbreife Stecklinge verwendet werden, die mit Indol-3-Buttersäure (IBA) behandelt und unter intermittierendem Nebel bewurzelt werden. Das Abmoosen, insbesondere das Grabenabmoosen, ist eine weitere effektive Vermehrungsmethode, bei der sich Wurzeln entwickeln können, während der Zweig noch mit der Mutterpflanze verbunden ist. Etablierte Pflanzen benötigen nur wenig Pflege. Das jährliche Beschneiden nach der Blüte im Frühjahr hilft, die Pflanze zu formen, Wurzelausläufer zu entfernen und einen aufrechten oder mehrstämmigen Wuchs zu fördern. *Cornus mas* kann 50-150 Jahre alt werden. Die Früchte der *Cornus mas* enthalten viel Vitamin C. Die Früchte enthalten Anthocyane und Phenole. Die Früchte werden zu Marmeladen und Konfitüren verarbeitet.[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Cornus mas*, auch bekannt als Kornelkirsche, ist heimisch in einem Gebiet, das sich von Süd- und Mitteleuropa bis nach Westasien erstreckt. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Länder wie Frankreich, die Ukraine, Albanien, Österreich, Deutschland, die Schweiz und die Türkei. Im Einzelnen erstreckt sich das Areal von Frankreich ostwärts bis in die Ukraine, einschließlich der Krim, und umfasst den Kaukasus, den Libanon, Syrien und den Iran. Die Kornelkirsche kommt in gemäßigten Zonen vor, wo sie an Waldrändern, in Gebüschen und in offenen Wäldern wächst. Sie bevorzugt warme, trockene Standorte in Höhenlagen von 0 bis 1500 Metern. Typische Habitate sind thermophile Mischwälder mit Eichen, Hainbuchen und Manna-Eschen oder submediterrane Gebüschvegetation. Außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets wurde die Art eingeführt, beispielsweise auf den Britischen Inseln, wo sie bereits 1551 als Zier-, Heil- und Nutzpflanze kultiviert wurde.[3] Allerdings verwilderte sie dort erst im 20. Jahrhundert. In Nordamerika, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wurde *Cornus mas* vor 1800 eingeführt und ist heute im Gartenbau weit verbreitet. Gelegentlich entweicht sie in die freie Natur, bleibt aber eine nicht-heimische Art. Die Kornelkirsche gedeiht in lichten Wäldern und an Waldrändern und toleriert sowohl teilweise Beschattung als auch volle Sonne. Sie bevorzugt gut durchlässige, feuchte und nährstoffreiche Böden, die von sandig bis schwerem Lehm reichen können, mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,5. Sie ist jedoch auch anpassungsfähig an alkalische Bedingungen und weist eine moderate Trockenheitstoleranz auf, sobald sie etabliert ist. Klimatisch ist sie in den USDA-Zonen 4 bis 8 winterhart und verträgt Wintertemperaturen bis zu -30 °C.[3] Beobachtungen zeigen ein regelmäßiges Vorkommen der Kornelkirsche in Deutschland.[2]

Saisonalität & Aktivität

*Cornus mas*, auch bekannt als Kornelkirsche, blüht im späten Winter bis frühen Frühling, typischerweise von Februar bis März in gemäßigten Zonen. Die Blütezeit beginnt, bevor die Blätter austreiben. Die kleinen, gelben Blüten erscheinen in dichten, runden Zymen oder Dolden mit 10 bis 25 Blüten. Die Früchte reifen im Spätsommer bis Herbst. Die reifen, hellroten Steinfrüchte sind essbar. Die Früchte werden hauptsächlich von Vögeln verbreitet, die sie fressen und so zur Samenverbreitung beitragen. Die frühe Blütezeit der Pflanze unterstützt Insektenbestäuber zu einer kritischen Zeit, gefolgt von der Fruchtproduktion, die Vögeln als Nahrungsquelle dient.[1] Das öffentliche Interesse an der Kornelkirsche erreicht saisonale Höchststände im August und September. Das geringste Suchinteresse besteht im Dezember und Januar.[2]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Rumeln - Kaldenhausen, 47 Duisburg-Rheinhausen, Deutschland

    07.12.2025

  • Freising, 85354 Freising, Deutschland

    04.12.2025

  • Deutschland

    28.11.2025

  • Germany

    25.11.2025

  • Geislingen (Steige), 73312 Geislingen an der Steige, Deutschland

    19.11.2025

Daten: iNaturalist

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

EP-3024470-A1 Biological Onbekend

Zusatzstoff für Tierfutter, Nahrungsmittel, Trinkwasser oder pharmazeutische Zubereitungen

Erber AG (2014)

Relevantie: 9/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft einen Zusatzstoff, der spezifisch aus der Kornelkirsche (Cornus mas und verwandte Arten) hergestellt wird. Verwendet werden Kornelkirschenmehl, Kernextrakte oder isolierte Wirkstoffe aus den Kernen der Frucht. Das Produkt dient als biologischer Zusatz in Tierfutter oder Lebensmitteln, um gesundheitsfördernde Wirkungen zu erzielen. Es nutzt die bioaktiven Substanzen der Pflanze für ernährungsphysiologische oder pharmazeutische Zwecke. Die Innovation liegt in der gezielten Verwertung der Kerne und des Mehls dieser spezifischen Pflanzengattung.

GR-1008363-B Chemical Onbekend

Präparat mit starker antimikrobieller Wirkung aus biochemisch behandeltem Fruchtfleisch der Kornelkirsche

Kyriakopoulos Antonios Mariou (2013)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Das Patent beschreibt ein Verfahren zur Herstellung einer antimikrobiellen Lösung auf Basis von frischem Fruchtfleisch der Kornelkirsche (Cornus mas). Durch die Mischung des Fruchtfleischs mit Natriumbromid und Phosphoroxiden entsteht ein Produkt, das effektiv gegen Bakterien wie Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus wirkt. Die Innovation liegt in der biochemischen Aktivierung der Pflanzenbestandteile durch Natriumbromid. Experimente zeigten eine vollständige Hemmung des Bakterienwachstums. Es zeigt potenzielle Anwendungen im biomedizinischen Bereich zur Desinfektion oder Behandlung.

Bronnen & Referenties

  1. https://naturewalk.yale.edu/trees/cornaceae/cornus-mas/cornelian-cherry-28-0
  2. https://plants.ces.ncsu.edu/plants/cornus-mas/
  3. https://www.mdpi.com/1424-2818/15/10/1031
  4. https://landscapeplants.oregonstate.edu/plants/cornus-mas
  5. https://www.princetonnj.gov/1519/March-2024---Cornelian-Cherry-Dogwood
  6. https://dendro.cnre.vt.edu/DENDROLOGY/SYLLABUS/factsheet.cfm?ID=280
  7. https://nwwildflowers.com/compare/?t=Cornus%2Bmas%2C%2BCornus%2Bsanguinea
  8. https://avshar-wine.am/en/collections/vodka-en/fruit/vodka-cornelian-cherry/
  9. https://medievalmeadandbeer.wordpress.com/2018/05/01/an-ancient-fruit-the-cornelian-cherry/
  10. https://snohomishcountywa.gov/DocumentCenter/View/43277
  11. https://botanicgardens.uw.edu/about/blog/2023/08/01/august-2023-plant-profile-cornelian-cherry/
  12. https://christensensplantcenter.com/ar_docs/Cornus_mas.pdf
  13. http://www.international-agrophysics.org/Pyrolysis-valorisation-of-fruit-processing-residues-energy-and-emission-potential%2C211086%2C0%2C2.html
  14. Literaturzusammenfassung: Cornus mas