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Halvemaanvormige platte kever Cryptolestes turcicus
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Käfer (Coleoptera)
Familie
Laemophloeidae
Geslacht
Cryptolestes
Soort
Cryptolestes turcicus
Wetenschappelijke naam
Cryptolestes turcicus (Grouvelle, 1876)
Geaccepteerde naam
Einleitung
*Cryptolestes turcicus* ist eine Art aus der Familie der Laemophloeidae innerhalb der Ordnung der Käfer (*Coleoptera*).[1] Im deutschsprachigen Raum wird die Spezies als Türkischer Leistenkopfplattkäfer bezeichnet.[2]
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Die Art wird in der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF unter der eindeutigen Taxon-ID 4989853 geführt. - Der taxonomische Status von *Cryptolestes turcicus* ist als "akzeptiert" (accepted) validiert. - Systematisch ordnet sich die Spezies in den Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) ein. - Die Identifikation in der Datenbank basiert auf einer exakten Namensübereinstimmung (Exact Match) mit einer Konfidenz von 99 %.[1]
Name & Einordnung
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer trägt den wissenschaftlichen Namen *Cryptolestes turcicus*, wobei die Erstbeschreibung der Art im Jahr 1876 durch Grouvelle erfolgte. Systematisch wird die Spezies der Familie Laemophloeidae innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) zugeordnet.[5] Im englischsprachigen Raum ist für diesen Vorratsschädling die Bezeichnung "flour mill beetle" etabliert.[4] Der im Deutschen gebräuchliche Trivialname lautet Türkischer Leistenkopfplattkäfer. Die Art steht taxonomisch in einer Reihe mit weiteren wirtschaftlich relevanten Vertretern der Gattung *Cryptolestes*. Zu diesen eng verwandten Spezies zählen insbesondere der Rotbraune Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes ferrugineus*) sowie der Kleine Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes pusillus*). In der wissenschaftlichen Literatur wird *Cryptolestes turcicus* häufig vergleichend mit diesen Arten sowie anderen Getreideschädlingen wie dem Reismehlkäfer (*Tribolium* spp.) aufgeführt.[4] Der taxonomische Status der Art wird in aktuellen Datenbanken als akzeptiert geführt.[5]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*) ist im englischsprachigen Raum unter der Bezeichnung 'flour mill beetle' bekannt.[8] Er wird taxonomisch von eng verwandten Spezies wie dem Rotbraunen Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes ferrugineus*) abgegrenzt, der international als 'rusty grain beetle' geführt wird.[8][9] Eine weitere differenzierte Art innerhalb der Gattung ist der Kleine Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes pusillus*). In der Schädlingsdiagnostik wird die Art zudem vom Tropischen Schimmelplattkäfer (*Ahasverus advena*) unterschieden.[9] *Cryptolestes turcicus* tritt häufig in Gesellschaft mit anderen vorratsschädlichen Käfern auf, zu denen der Amerikanische Reismehlkäfer (*Tribolium confusum*) und der Große Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*) zählen.[8][9] Auch eine Verwechslungsgefahr oder gemeinsame Nennung mit dem Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*) ist in Bestandslisten verzeichnet.[9] Die Art wird den Coleoptera (Käfern) zugeordnet und gilt als relevanter Schädling in Getreidelagern.[8]
Beschreibung
Cryptolestes turcicus, taxonomisch zur Familie der Laemophloeidae gehörend, ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der sich durch seine spezifische Habitatwahl auszeichnet.[3] Die Art besitzt einen extrem dorsoventral abgeflachten Körper, eine funktionale Anpassung, die es den Käfern erlaubt, tief in feinste Ritzen und Spalten von Mühlenmaschinen einzudringen.[2] Im Gegensatz zu dem nahe verwandten *Cryptolestes ferrugineus*, der häufig in Getreidesilos zu finden ist, besiedelt *C. turcicus* bevorzugt verarbeitete Produkte in Mehlmühlen.[10] Die Käfer sind rotbraun gefärbt und erreichen eine geringe Körpergröße, die sie im Substrat schwer erkennbar macht. Ein wesentliches Merkmal der Larven ist ihre langgestreckte, gelblich-weiße Gestalt mit einer deutlich abgesetzten, rotbraunen Kopfkapsel.[2] Am hinteren Körperende besitzen die Larven charakteristische Urogomphi, hakenartige Fortsätze, die bei der Fortbewegung im lockeren Substrat unterstützen. Die Larvenentwicklung umfasst vier Stadien, in denen sie sich aktiv durch das Nahrungssubstrat bewegen und bevorzugt Keimlinge fressen.[10] Zur Verpuppung spinnen die Larven einen schützenden Kokon, in den sie Nahrungspartikel einarbeiten, was die Entdeckung erschwert.[2] Ein ausgeprägter Sexualdimorphismus zeigt sich in der Länge der Antennen, die bei den Männchen fast die gesamte Körperlänge erreichen können, während sie bei Weibchen kürzer sind. Männliche Exemplare weisen zudem spezifische Modifikationen an den Mandibeln auf, die mikroskopisch zur Artbestimmung herangezogen werden.[10] Die Art ist thermophil und gedeiht besonders gut bei hoher Luftfeuchtigkeit, was ihre Persistenz in warmen Mühlenbereichen begünstigt.[2] Historisch wurde die Spezies im Jahr 1876 von Grouvelle erstbeschrieben.[3] Obwohl die Käfer über Flügel verfügen, erfolgt die Ausbreitung innerhalb von Anlagen primär durch das Laufen und den passiven Transport von befallenen Waren.[2] Die Adulten zeichnen sich durch eine vergleichsweise lange Lebensdauer aus, die unter optimalen Bedingungen mehrere Monate andauern kann.[10] Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise in Maschinenhohlräumen ist *C. turcicus* oft schwerer zu bekämpfen als freilebende Vorratsschädlinge.[10]
Ökologie
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*) besetzt eine ökologische Nische als einer der schädlichsten Insekten in landwirtschaftlichen Feldern und Vorratslagern für Verbraucher. Als pathogenes Insekt ist die Art primär mit gelagertem Getreide assoziiert, wo sie neben der direkten Zerstörung von ernährungsphysiologischen Eigenschaften auch Krankheiten übertragen kann. Die Fraßtätigkeit und Anwesenheit dieser Käfer mindert die Qualität von verarbeitetem Getreide erheblich und kann zur Entstehung ranziger Gerüche führen. In Lagerstätten tritt *Cryptolestes turcicus* häufig in Vergesellschaftung mit anderen vorratsschädlichen Coleopteren wie dem Getreidekapuziner (*Rhyzopertha dominica*), dem Rotbraunen Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes ferrugineus*) oder dem Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*) auf.[11]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*) wird als relevanter Vorratsschädling klassifiziert, der häufig in gelagertem Getreide auftritt. Er gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera), die in landwirtschaftlichen Lagern und bei Verbrauchern als besonders schädlich gelten. Ein Befall mindert nicht nur die Qualität der verarbeiteten Körner, sondern kann auch zur Entstehung ranziger Gerüche führen. Darüber hinaus verursachen diese Schädlinge eine Zerstörung der ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Lagerguts. Neben dem direkten Fraßschaden beeinträchtigt *Cryptolestes turcicus* die Saatgutqualität signifikant, indem er die Keimraten reduziert. Die Aktivität der Käfer führt zudem zu einem Anstieg des Feuchtigkeitsgehalts im Getreide, was sekundär das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigt. Dies stellt ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar und kann massive wirtschaftliche Verluste zur Folge haben. Zur Bekämpfung werden traditionell synthetische Insektizide eingesetzt, wobei die Forschung aufgrund von Resistenzbildungen und Rückstandsproblemen zunehmend alternative Methoden wie den Einsatz verkapselter ätherischer Öle untersucht.[8]
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*) verursacht als Vorratsschädling weltweit erhebliche wirtschaftliche Schäden, insbesondere in der getreideverarbeitenden Industrie.[2] Die Art tritt vorwiegend in Mühlen auf, wo sie Mehl und andere Mahlprodukte befällt, seltener jedoch unbeschädigtes Getreide.[10] Der wirtschaftliche Verlust resultiert primär aus der qualitativen Minderung der Lagerware durch Verunreinigungen mit Kot, Spinnfäden und Kadavern.[2] Ein massiver Befall kann durch die Stoffwechselaktivität der Käfer zu einer Erwärmung des Substrats führen, was sekundäres Schimmelwachstum und Verklumpungen begünstigt.[10] In Mühlenbetrieben besiedeln die Käfer oft schwer zugängliche Bereiche der Förderanlagen, was die Reinigung und Bekämpfung kostenintensiv macht.[2] Produktionsausfälle durch notwendige Begasungen oder Reinigungsintervalle stellen einen weiteren ökonomischen Faktor dar.[10] Da die Larven sehr klein sind, bleiben sie in frühen Stadien oft unentdeckt, bis die Population eine kritische Masse erreicht hat.[2] Betroffene Ware ist für den menschlichen Verzehr meist ungeeignet und muss vernichtet werden, was zu direkten finanziellen Einbußen führt.[10] Neben Mehl können auch Trockenfrüchte und geschälte Nüsse befallen werden, wobei die Käfer oft als Sekundärschädlinge auftreten.[2]
Biologie & Lebenszyklus
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*), im englischen Sprachraum auch als 'flour mill beetle' bekannt, gehört zur Ordnung der Coleoptera und ist ein bedeutender Schädling an gelagerten Agrarprodukten. Die Art zählt zu den häufigsten Insekten, die in landwirtschaftlichen Speichern und Lagern für Verbraucher auftreten und dort erhebliche ökonomische Schäden verursachen können. *Cryptolestes turcicus* besiedelt vorwiegend Getreidevorräte, wobei ein Befall die Qualität der verarbeiteten Körner mindert und zur Entstehung ranziger Gerüche führen kann. Neben dem direkten Fraßschaden führt die Aktivität dieser Vorratsschädlinge oft zu einer Zerstörung der ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Lagerguts. Ein Befall kann zudem die Keimrate des Saatguts reduzieren und den Feuchtigkeitsgehalt im Substrat erhöhen, was sekundär das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigt. In Lagerstätten tritt *Cryptolestes turcicus* häufig in Vergesellschaftung mit anderen schädlichen Käferarten auf, wie etwa dem Rotbraunen Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes ferrugineus*) oder Vertretern der Gattung *Tribolium*.[11]
Vorkommen & Lebensraum
Der Türkische Leistenkopfplattkäfer (*Cryptolestes turcicus*) ist ein bedeutender Schädling, der primär in Verbindung mit gelagerten Getreideprodukten auftritt. Sein Lebensraum konzentriert sich auf künstliche Habitate wie landwirtschaftliche Lagerstätten, Mühlen und Speicher für Endverbraucher. Im englischen Sprachraum wird die Art bezeichnenderweise als "flour mill beetle" (Mehlmühlenkäfer) geführt, was auf ihre Präferenz für verarbeitete Getreideprodukte hinweist. Zu den besiedelten Substraten gehören die essbaren Samen von Gräsern der Familie Poaceae, insbesondere Weizen, Reis und Mais. Ebenso findet sich der Käfer in Beständen von Gerste, Hafer, Roggen, Sorghum und Hirse. Das Vorkommen von *Cryptolestes turcicus* ist eng an spezifische abiotische Umweltbedingungen in den Lagerhäusern gekoppelt. Faktoren wie Wärme, pH-Werte und Feuchtigkeit in den Speichern begünstigen die Entwicklung der Populationen und die Kontamination der Ware maßgeblich. Oftmals teilt sich die Art ihren Lebensraum mit anderen Vorratsschädlingen wie dem Getreidekapuziner (*Rhyzopertha dominica*) oder dem Rotbraunen Reismehlkäfer (*Tribolium castaneum*). In diesen geschlossenen Systemen kann der Käfer nicht nur die Qualität der Körner mindern, sondern durch seine Präsenz auch ranzige Gerüche verursachen. Das Vorkommen erstreckt sich von den landwirtschaftlichen Feldern bis hin zu den Lagern der Verbraucher, wobei der Befall kritische Probleme für die Ernährungssicherheit darstellt.[7]
Saisonalität & Aktivität
Als Vorratsschädling tritt *Cryptolestes turcicus* vorwiegend in der Nacherntephase auf und befällt gelagertes Getreide sowie Mühlenprodukte. Die Aktivität der Käfer ist an die Bedingungen in Lagerstätten gebunden, wo sie durch Fraß und Kontamination die Qualität der Vorräte mindern. Da der Lebensraum primär anthropogene Lagerstätten wie Silos und Mühlen umfasst, ist das Auftreten eng mit der Verfügbarkeit und Lagerung von Getreideprodukten verknüpft.[6]
Bronnen & Referenties
- https://www.gbif.org/species/4989853
- tuerkischer-leistenkopfplattkaefer-cryptolestes-turcicus (PDF)
- Institut für Schädlingskunde. Türkischer Leistenkopfplattkäfer (Cryptolestes turcicus). OCR-Text.
- Maurya, A. et al. (2024). Nanoencapsulated Essential Oils for Post-Harvest Preservation of Stored Cereals: A Review. Foods, 13, 4013. https://doi.org/10.3390/foods13244013
- GBIF Backbone Taxonomy. Cryptolestes turcicus (Grouvelle, 1876). https://www.gbif.org/species/4989853
- https://doi.org/10.3390/foods13244013
- Foods 2024, 13, 4013. https://doi.org/10.3390/foods13244013
- Maurya, A. et al.: Nanoencapsulated Essential Oils for Post-Harvest Preservation of Stored Cereals: A Review. Foods 2024, 13, 4013. https://doi.org/10.3390/foods13244013
- Institut für Schädlingskunde: Türkischer Leistenkopfplattkäfer (Cryptolestes turcicus) - Datenblatt (OCR)
- PDF: tuerkischer-leistenkopfplattkaefer-cryptolestes-turcicus-scientific
- Maurya, A.; et al. Nanoencapsulated Essential Oils for Post-Harvest Preservation of Stored Cereals: A Review. Foods 2024, 13, 4013. https://doi.org/10.3390/foods13244013