Die Gurke (*Cucumis sativus*) ist eine einjährige, kriechende oder kletternde Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), deren zylindrische Früchte botanisch als Panzerbeeren gelten, kulinarisch jedoch als Gemüse genutzt werden. Ursprünglich in der Himalaya-Region und Südasien beheimatet, wurde die Art vor etwa 3.000 Jahren in Indien domestiziert und zählt heute mit einer Weltproduktion von über 95 Millionen Tonnen zu den wirtschaftlich bedeutendsten Kürbisgewächsen.[3][1] Historische Quellen verwechselten die echte Gurke häufig mit der Schlangenmelone (*Cucumis melo* subsp. *melo* Flexuosus Group), da *Cucumis sativus* den Mittelmeerraum erst deutlich später erreichte.[3]
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Biologie & Lebenszyklus
Die Gurke (*Cucumis sativus*) ist eine einjährige, kriechende oder kletternde Rankpflanze, deren Wurzelsystem aus einer Pfahlwurzel und flachen Faserwurzeln in den oberen 60 cm des Bodens besteht. Der Lebenszyklus beginnt mit der Samenkeimung, die bei optimalen Bodentemperaturen von 20 bis 30 °C innerhalb von 3 bis 10 Tagen erfolgt. Es schließt sich eine vegetative Wachstumsphase von 4 bis 6 Wochen an, in der die Pflanze Blätter und Ranken ausbildet, bevor etwa 50 bis 70 Tage nach der Pflanzung die Fruchtbildung einsetzt. Die Entwicklungsdauer ist stark temperaturabhängig; aktives Wachstum stoppt unter 15 °C, und bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt erleidet die Pflanze irreversible Schäden. Reproduktionsbiologisch ist die Art meist monözisch, bildet also separate männliche und weibliche Blüten auf demselben Individuum aus. Die Bestäubung erfolgt primär durch Insekten wie Bienen, da der klebrige Pollen nicht durch Wind verbreitet werden kann. Bei erfolgreicher Befruchtung entwickeln sich die Samen im unterständigen Fruchtknoten, während unzureichend bestäubte Blüten oft abortieren. Parthenokarpe Zuchtformen können Früchte jedoch auch ohne Bestäubung und Samenbildung ansetzen. Physiologisch produziert die Pflanze zur Abwehr von Herbivoren Cucurbitacine, bittere Triterpenoide, sowie volatile Terpene, die natürliche Feinde von Schädlingen anlocken. Auf biochemischer Ebene wurden in den Samen spezifische Proteine wie Cusativin identifiziert, die als Inhibitoren der Proteinbiosynthese wirken. Zudem spielen Enzyme wie die Fettsäure-9-Hydroperoxid-Lyase eine Rolle bei der Modifikation flüchtiger Abwehrstoffe. Zu den natürlichen Feinden zählen Gurkenkäfer (*Acalymma vittatum*), Blattläuse und Spinnmilben, die Fraßschäden verursachen oder Krankheiten übertragen. Pathogene wie der Falsche Mehltau (*Pseudoperonospora cubensis*) oder das Gurkengrünscheckungsmosaikvirus stellen signifikante Mortalitätsfaktoren dar. Für ein optimales Wachstum benötigt die Pflanze fruchtbare, gut drainierte Böden mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,0 und eine konstante Feuchtigkeitsversorgung.[2]
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Eberswalde, Kranbau, 16225 Eberswalde, Deutschland
24.08.2021
Daten: iNaturalist
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Wetenschappelijk onderzoek en patenten
US-2021285008-A1BiologicalRegistratie
Resistenz gegen das Gurkengrünscheckungsmosaikvirus in Cucumis sativus
Seminis Vegetable Seeds Inc. (2021)
Relevantie:9/10
Samenvatting
Hier wird die Züchtung von Gurkenpflanzen beschrieben, die eine erhöhte Resistenz gegen das Gurkengrünscheckungsmosaikvirus (CGMMV) aufweisen. Das Patent stellt Methoden zur Identifizierung und Selektion entsprechender Pflanzen mittels genetischer Marker bereit. Dies ist eine direkte Bekaempfungsmethode gegen einen spezifischen Erreger, der die Gurke befällt. Die Innovation ist hochgradig praxisrelevant für die Landwirtschaft.
WO-0050575-A3BiologicalOnbekend
Nukleinsäuresequenz einer Fettsäure-9-Hydroperoxid-Lyase aus der Gurke (Cucumis sativus)
Calgene Llc (2000)
Relevantie:8/10
Samenvatting
Dieses Patent beschreibt die Isolierung und Nutzung von DNA-Sequenzen, die für das Enzym 9-Hydroperoxid-Lyase in Gurken kodieren. Durch die Expression dieses Enzyms in transgenen Pflanzen können flüchtige Aldehyde modifiziert werden. Dies dient primär der Erhöhung der Krankheitsresistenz der Pflanze. Die Innovation liegt in der genetischen Modifikation zur Stärkung der pflanzeneigenen Abwehr.
ES-2052442-A1BiologicalOnbekend
Verfahren zur Gewinnung einer ribosomalen RNA-Ribonuklease mit proteinbiosynthesehemmender Aktivität aus Samen von Cucumis sativus L. und deren Verwendung
University of Valladolid (1992)
Relevantie:6/10
Samenvatting
Es wird ein Protein namens Cusativin aus Gurkensamen isoliert, das als katalytischer Inhibitor der Proteinbiosynthese wirkt. Das Patent beschreibt den detaillierten Aufreinigungsprozess mittels verschiedener Chromatographie-Schritte bis zur Homogenität. Die Entdeckung bietet Einblicke in die biochemischen Abwehrmechanismen oder Speicherproteine der Samen. Es ist wissenschaftlich relevant für das Verständnis der biologischen Aktivität von Cucumis sativus.