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Speck kevers Dermestidae

Speck kevers
Matig risico Allergeen Kan bijten Plaag Fysiek gevaar

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Käfer (Coleoptera)
Familie Dermestidae
Soort Dermestidae
Wetenschappelijke naam Dermestidae
Geaccepteerde naam

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
2
Waarnemingen in de afgelopen 12 maanden
Gegevens van de Silberkraft Community
Laatst op 12.04.2026
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Einleitung

Die Speckkäfer (*Dermestidae*) sind eine weltweit verbreitete Familie der Käfer (Coleoptera) innerhalb der Überfamilie Bostrichoidea, die etwa 1.700 bis 2.000 beschriebene Arten in rund 66 Gattungen umfasst.[1][2] Charakteristisch ist ihre Ernährung von tierischen, oft keratinhaltigen Materialien, weshalb sie vielfach als bedeutende Materialschädlinge an Textilien, Vorräten und Museumsexponaten auftreten.[1][3] Ergänzend werden bestimmte Aas fressende Arten wie *Dermestes maculatus* gezielt als Nützlinge in der Taxidermie eingesetzt, um Skelette effizient und schonend von Geweberesten zu reinigen.[4][5]

Biologie & Lebenszyklus

Speckkäfer durchlaufen eine holometabole Entwicklung über die vier Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago, wobei der gesamte Lebenszyklus je nach Art und Umweltbedingungen zwischen drei Monaten und zwei Jahren dauern kann.[1][3] Die Fortpflanzung wird häufig durch chemische Kommunikation eingeleitet, bei der Männchen, etwa bei *Dermestes maculatus*, Sexualpheromone aus Abdominaldrüsen abgeben, um Weibchen anzulocken. Nach der Paarung legen die Weibchen Gelege von 2 bis 20 Eiern direkt an geeigneten Nährsubstraten ab, um den Larven sofortigen Zugang zu Futter zu gewährleisten.[6] Die Fertilität ist hoch, wobei Weibchen von *Dermestes maculatus* und *Dermestes ater* im Laufe ihres Lebens zwischen 200 und 800 Eier produzieren können. Die Entwicklungsdauer der Eier ist invers temperaturabhängig und reicht von etwa 2 Tagen bei 32 °C bis zu 7 Tagen bei 20 °C.[1] Das Larvenstadium ist die längste und aktivste Phase, in der die Tiere 5 bis 20 Häutungsstadien durchlaufen und Größen von bis zu 15 mm erreichen.[3][1] Larven ernähren sich primär von keratinhaltigen Materialien tierischen Ursprungs wie Wolle, Fellen, Federn und getrocknetem Fleisch oder, wie bei *Trogoderma*-Arten, von Getreideprodukten.[3][6] Zur Verwertung dieser Nahrung besitzen sie spezialisierte Verdauungsenzyme, die in der Lage sind, resistente Proteine wie Keratin aufzuspalten.[6] Im Gegensatz dazu stellen adulte Käfer ihre Ernährung oft um und fressen überwiegend Pollen, Nektar oder pflanzliche Überreste, wobei sie nur noch minimalen Schaden an keratinösen Materialien anrichten.[1] Larven zeigen häufig ein Aggregationsverhalten, um in Gruppen die Feuchtigkeit besser zu halten und die Thermoregulation zu optimieren. Unter ungünstigen Bedingungen wie Nahrungsmangel oder Kälte können Larven, insbesondere beim Khaprakäfer (*Trogoderma granarium*), in eine fakultative Diapause eintreten, die Monate bis Jahre andauern kann.[6] Die Verpuppung erfolgt in einer exaraten Puppe, oft geschützt in einem Kokon oder der letzten Larvenhaut, und dauert je nach Temperatur 4 bis 30 Tage.[1] Das Temperaturoptimum für die Entwicklung vieler Arten liegt zwischen 25 und 30 °C; Temperaturen über 35 °C oder unter 20 °C führen zu erhöhter Mortalität oder Entwicklungsverzögerungen.[6] Adulte Käfer leben nach dem Schlupf wenige Wochen bis Monate, wobei Paarung und Ausbreitung Priorität vor der Nahrungsaufnahme haben.[3]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Agnes-Viertel, 50 Köln, Deutschland

    18.01.2026

  • Hünstetten-Bechtheim Feuerwehr, 65510 Hünstetten, Deutschland

    17.01.2026

  • Hamburg, Deutschland

    15.01.2026

  • Landshut, Isargestade, 84028 Landshut, Deutschland

    12.01.2026

  • Deutschland

    08.01.2026

Daten: iNaturalist

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

DE-19618210-A1 Chemical Onbekend

Verfahren zur Bekämpfung und Vernichtung von Schädlingen in Museen und Kunstgalerien

Binker Materialschutz GmbH (1996)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt ein Verfahren zur Bekämpfung von Materialschädlingen, spezifisch auch der Familie Dermestidae (Speckkäfer), in sensiblen Bereichen wie Museen oder Kirchen. Die Kernidee ist der Einsatz von gasförmigem Ameisensäureester in einer Konzentration von 5 bis 90 mg/l. Die Behandlung erfolgt in umschlossenen Räumen oder Zelten bei Temperaturen zwischen 5 und 37 Grad Celsius. Die Methode ist besonders relevant für den Schutz von Kunstwerken und Textilien, da sie effektiv Schädlinge abtötet, ohne die empfindlichen Materialien zu beschädigen.

DE-19620050-A1 Chemical Onbekend

Verfahren zur Abtötung von Insekten und Pilzen in Baumaterialien oder Kunstwerken

Binker Materialschutz GmbH (1996)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft eine Begasungsmethode zur Eliminierung von Insekten, einschließlich Dermestidae, sowie Pilzen in organischen Materialien und Gebäudeteilen. Als Wirkstoff werden Isothiocyanate verwendet, die in Konzentrationen von 5 bis 400 mg/l in den Behandlungsraum eingebracht werden. Das Verfahren nutzt eine spezielle Vorrichtung, um den Wirkstoff durch Erhitzung zu verdampfen und in Räume wie Kirchen oder Folienzelte zu leiten. Es bietet eine kombinierte Wirkung gegen tierische Schädlinge und Pilzbefall an historischen Objekten.

DE-19633595-C1 Chemical Toegekend

Verfahren zur Abtötung von Insekten in Textilien, Kunstwerken oder Nahrungsmitteln

Angermeier S Schaedlingsbekaem (1996)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Das Patent beschreibt den Einsatz von gasförmigem Sulfonylfluorid zur Bekämpfung eines breiten Spektrums von Schädlingen, wobei Dermestidae explizit genannt werden. Das Gas wird in Konzentrationen von 0,1 bis 185 g/m³ verwendet, um Schädlinge in Lagerräumen, Mühlen oder an Kunstgegenständen abzutöten. Die Methode ist flexibel bei Temperaturen von 5 bis 37 Grad Celsius einsetzbar, wobei die Konzentration an die Temperatur angepasst wird. Dies ist besonders relevant für den Vorratsschutz sowie den Erhalt von Kulturgütern, da das Gas tief in Materialien eindringt.