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Lexicon-vermelding

Dieffenbachia Dieffenbachia seguine

Dieffenbachia

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Liliopsida (Liliopsida)
Orde Alismatales (Alismatales)
Familie Araceae
Geslacht Dieffenbachia
Soort Dieffenbachia seguine
Wetenschappelijke naam Dieffenbachia seguine (Jacq.) Schott
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Dieffenbachia seguine*, auch bekannt als Dumb Cane, ist eine krautige, ausdauernde Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie ist in den tropischen Regionen Mittelamerikas, der Karibik und Südamerikas beheimatet, darunter Länder wie Mexiko, Belize, Brasilien und Puerto Rico. Die Pflanze ist bekannt für ihren giftigen Saft, der Calciumoxalat-Raphide enthält, die bei Einnahme oder Kontakt mit Schleimhäuten starke Reizungen, Schwellungen und vorübergehenden Sprachverlust verursachen können, daher der gebräuchliche Name „Dumb Cane“.[1] Synonyme für *Dieffenbachia seguine* sind *Dieffenbachia amoena*, *D. maculata* und *D. picta*.[1]

Gemeenschapsanalyse

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Laatst op 17.04.2026
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Fakten (kompakt)

- *Dieffenbachia seguine* kann im Freien eine Höhe von 2–3 Metern erreichen, während sie in Kultivierung meist kürzer ist (bis zu 1–2 Meter). - Die Blätter von *Dieffenbachia seguine* können bis zu 40 cm lang werden und sind typischerweise grün mit cremeweißen oder elfenbeinfarbenen Mustern entlang der Adern oder als Flecken. - *Dieffenbachia seguine* produziert saisonal weiße Blüten, die Kalla-Lilien ähneln, mit einem Spadix, der von einer blassgrünen Spatha von bis zu 15 cm Länge umschlossen ist. - Nach der Blüte bilden sich bei *Dieffenbachia seguine* Büschel von orangeroten Beeren, die Samen enthalten, obwohl die Blüte und Fruchtbildung in Innenräumen selten vorkommen.[4] - *Dieffenbachia seguine* wurde im 18. Jahrhundert in Europa weit verbreitet kultiviert und im 19. Jahrhundert nach ihrer Einführung aus Brasilien um 1830 in Österreich populär gemacht. - Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets ist *Dieffenbachia seguine* in einigen tropischen und subtropischen Gebieten eingebürgert und potenziell invasiv geworden, darunter Teile von Florida und pazifische Inseln. - In den eingebürgerten Gebieten kann *Dieffenbachia seguine* dichte Bestände bilden und die einheimische Vegetation verdrängen. - *Dieffenbachia seguine* wurde ursprünglich 1760 von Nikolaus Joseph von Jacquin als *Arum seguine* beschrieben, basierend auf Exemplaren aus der Karibik. - Heinrich Wilhelm Schott überführte *Arum seguine* 1829 in die Gattung *Dieffenbachia* und formalisierte damit ihre eindeutige Identität innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). - *Dieffenbachia seguine* ist die Typusart der Gattung *Dieffenbachia* und dient als Referenz für die Merkmale der Gattung.[4]

Name & Einordnung

*Dieffenbachia seguine*, auch bekannt als Dieffenbachie, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Die Art wurde ursprünglich 1760 von Nikolaus Joseph von Jacquin als *Arum seguine* beschrieben, basierend auf Exemplaren aus der Karibik. Heinrich Wilhelm Schott überführte sie 1829 in die Gattung *Dieffenbachia*.[1] Synonyme für *Dieffenbachia seguine* sind unter anderem *Dieffenbachia amoena*, *D. maculata* und *D. picta*. Diese Namen wurden in älterer botanischer Literatur häufig verwendet, um Varianten zu beschreiben, die heute unter der aktuellen Nomenklatur zusammengefasst sind. *Dieffenbachia seguine* ist die Typusart der Gattung *Dieffenbachia* und dient als Referenz für die Merkmale der Gattung. Der Gattungsname *Dieffenbachia* ehrt Joseph Dieffenbach (1796–1863), den Obergärtner der botanischen Gärten von Schloss Schönbrunn in Wien.[1] Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Kultivierung und Einführung exotischer Pflanzen in Europa im frühen 19. Jahrhundert. Der Ursprung des Artepithetons *seguine* ist ungewiss. Im Deutschen ist die Pflanze als Dieffenbachie bekannt. Im Englischen wird sie häufig als "dumb cane" oder "seguine" bezeichnet.[1] Der Name "dumb cane" (stummer Stock) rührt von der historischen Verwendung der Pflanze her, bei der Sklavenhalter im 19. Jahrhundert in der Karibik Sklaven zwangen, den Saft der Pflanze zu schlucken, was zu Schwellungen und vorübergehendem Sprachverlust führte.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Dieffenbachia seguine*, auch bekannt als dumb cane, ist eine krautige, ausdauernde Pflanze. Sie erreicht im Freien eine Höhe von 2–3 Metern, in Kultivierung meist 1–2 Meter. Der Stängel ist fleischig, unverzweigt oder spärlich verzweigt und kann bis zu 2 m hoch werden. Er ist zylindrisch, etwa 3 cm dick, grün mit deutlichen Blattnarben und sondert bei Verletzung einen milchigen, ätzenden Saft ab. Die Blätter sind rosettenartig nahe der Spitze des Stängels angeordnet. Sie sind groß, eiförmig bis länglich-eiförmig, 20–50 cm lang und 12–24 cm breit, mit zugespitztem Apex und keilförmiger bis fast herzförmiger Basis. Die Blattspreiten sind glänzend und dunkelgrün, oft mit weißen, gelben oder hellgrünen Flecken und Klecksen. Die Blattstiele sind 10–40 cm lang, größtenteils umhüllend und grün oder weiß gefleckt. Der Blütenstand ist achselständig, typischerweise in Gruppen von 2–3. Der Blütenstandsstiel ist 4–25 cm lang, die grüne Spatha ist fleischig und 11–30 cm lang und umschließt einen weißen Spadix von 10–19 cm Länge, der kleine, eingeschlechtliche Blüten trägt. Die Frucht ist eine Beere, die rot oder orangerot reift und Samen enthält, die in Fruchtfleisch eingebettet sind. An den Knoten bildet die Pflanze Adventivwurzeln, besonders wenn die Stängel niederliegen, wodurch Ableger im klonalen Wachstum entstehen. Die Art ist einhäusig und bildet eingeschlechtliche männliche und weibliche Blüten am selben Spadix innerhalb eines einzigen Blütenstandes. Der Spadix weist einen basalen weiblichen Teil mit 20–25 zweifächrigen, mit der Achse verwachsenen Fruchtknoten auf, einen mittleren sterilen Abschnitt mit Staminodien und einen apikalen männlichen Teil mit Synandrien. Die Blüte ist protogynisch und dichogam, um Fremdbestäubung zu fördern. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Blatthornkäfer der Gattung *Cyclocephala*, die durch Thermogenese (bis zu 4 °C über Umgebungstemperatur) und Aasgerüche des Spadix angelockt werden. Die Käfer dringen nachts in die Spatha ein, wenn die weiblichen Blüten empfänglich sind, und übertragen Pollen über 24–72 Stunden auf männliche Blütenstände. Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich die Fruchtknoten zu leuchtend roten oder orangefarbenen Beeren, die jeweils 1–3 Samen mit einer winzig warzigen Testa enthalten. Die Früchte reifen in 9–12 Monaten, wobei die Samenverbreitung hauptsächlich durch Vögel erfolgt, die vom farbenfrohen, süßen Mesokarp angelockt werden, obwohl die Schwerkraft lokal dazu beitragen kann.[1]

Beschreibung

*Dieffenbachia seguine*, bekannt als Dieffenbachie, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie zeichnet sich durch ihre aufrechten bis niederliegenden Stängel und auffällig gemusterten Blätter aus. In freier Wildbahn erreicht *Dieffenbachia seguine* eine Höhe von 2 bis 3 Metern, während sie in Kultivierung meist kürzer bleibt und etwa 1 bis 2 Meter erreicht. Die Art ist bekannt für ihren giftigen Milchsaft, der bei Kontakt mit Schleimhäuten Reizungen, Schwellungen und vorübergehenden Sprachverlust verursachen kann, was ihr den Beinamen "Dumb Cane" (Stummer Stock) eingebracht hat. Im natürlichen Habitat wächst *Dieffenbachia seguine* typischerweise im Unterholz tropischer Regenwälder, wo sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Sie bevorzugt feuchte, gut durchlässige und humusreiche Böden in niedrigen bis mittleren Höhenlagen. Die Pflanze ist in den Neotropen beheimatet und kommt von Südmexiko über Zentralamerika, das nördliche Südamerika und verschiedene karibische Inseln vor. Sie spielt eine Rolle in der Biodiversität des Unterholzes, indem sie zur Habitatstruktur beiträgt und Bestäuber sowie Samenverbreiter unterstützt. Die Blätter von *Dieffenbachia seguine* sind groß, eiförmig bis länglich-eiförmig, und weisen oft auffällige Muster aus weißen, gelben oder hellgrünen Flecken und Klecksen auf. Die Blütestände sind achselständig und bestehen aus einem grünen Hüllblatt (Spatha), das einen weißen Kolben (Spadix) umschließt, der kleine, eingeschlechtliche Blüten trägt. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Blatthornkäfer der Gattung *Cyclocephala*, die durch die Thermogenese des Kolbens und dessen unangenehmen Geruch angelockt werden. Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich leuchtend rote oder orangefarbene Beeren, die jeweils 1 bis 3 Samen enthalten. Die Art wurde erstmals 1760 von Nikolaus Joseph Jacquin als *Arum seguine* beschrieben, basierend auf Exemplaren, die von Martinique in Westindien stammten. Heinrich Wilhelm Schott überführte sie 1832 in die Gattung *Dieffenbachia*.[1] *Dieffenbachia seguine* hat mehrere akzeptierte Synonyme, darunter *Dieffenbachia amoena*, *D. maculata* und *D. picta*. Diese Namen wurden in älterer botanischer Literatur häufig verwendet, um Varianten zu beschreiben, die heute unter der aktuellen akzeptierten Nomenklatur zusammengefasst sind.[1] Als Typusart der Gattung *Dieffenbachia* dient *D. seguine* als Referenz für die Merkmale der Gattung.[1]

Verhalten

*Dieffenbachia seguine* wird hauptsächlich durch Scarabäuskäfer der Gattung *Cyclocephala* bestäubt. Diese Käfer werden durch die Thermogenese des Spadix (bis zu 4 °C über der Umgebungstemperatur) und durch Aasgerüche angelockt. Sie dringen nachts in die Spatha ein, wenn die weiblichen Blüten empfänglich sind, und übertragen den Pollen über 24–72 Stunden auf die männlichen Blütenstände. Die Ausbreitung der Samen erfolgt hauptsächlich durch Vögel, die von dem farbenfrohen, süßen Mesokarp angelockt werden, obwohl die Schwerkraft lokal eine Rolle spielen kann. Asexuelle Vermehrung findet in natürlichen Populationen durch klonales Wachstum statt, wobei Stängel an den Knoten wurzeln, um Rameten zu produzieren und zur räumlichen genetischen Struktur beizutragen, obwohl dies im Vergleich zur sexuellen Vermehrung begrenzt ist.[1]

Ökologie

*Dieffenbachia seguine* ist im Unterholz tropischer Regenwälder und an den Rändern feuchter Wälder in der Karibik, in Zentralamerika und im nördlichen Südamerika beheimatet. Sie gedeiht in schattigen Umgebungen, wo das Kronendach Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bietet. Sie wächst typischerweise in niedrigen bis mittleren Höhenlagen von Meereshöhe bis etwa 1500 Metern in Regionen, die durch gleichbleibende Wärme und Feuchtigkeit gekennzeichnet sind. Die Pflanze bevorzugt feuchte, gut durchlässige, humusreiche Böden, die ihr Wachstum in den feuchten, organischen Streuschichten der Regenwaldböden unterstützen. Optimale klimatische Bedingungen sind eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von oft über 70 % und Temperaturen zwischen 18 °C und 27 °C, was die stabilen Mikroklimata ihres natürlichen Unterholzhabitats widerspiegelt. Halbschatten ist essenziell, da die Exposition gegenüber voller Sonne zu Chlorose und verminderter Vitalität führen kann, was ihr Vorkommen auf ungestörte oder halbgstörte Waldgebiete beschränkt und nicht auf offene, stark degradierte Standorte. Ökologisch gesehen spielt *Dieffenbachia seguine* eine Rolle in der Biodiversität des Unterholzes, indem sie zur Habitatstruktur beiträgt und Bestäuber und Samenausbreiter durch ihre Blüten und Früchte unterstützt. Sie kann zwar in Sekundärwäldern naturalisieren, gedeiht aber im Allgemeinen am besten in Primärwaldgebieten, wo sie zur Aufrechterhaltung der Ökosystemstabilität beiträgt, indem sie Bodendecker bildet und die Ansammlung organischer Substanz fördert. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Blatthornkäfer der Gattung *Cyclocephala*, die durch Thermogenese (bis zu 4 °C über der Umgebungstemperatur) und Aasgerüche angelockt werden. Die Käfer betreten die Spatha nachts, wenn die weiblichen Blüten empfänglich sind, und übertragen Pollen über 24–72 Stunden auf männliche Blütenstände. Die Samenverbreitung wird hauptsächlich durch Vögel vermittelt, die von dem farbenprächtigen, süßen Mesokarp angelockt werden, obwohl die Schwerkraft lokal dazu beitragen kann.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Dieffenbachia seguine*, auch bekannt als Dumb Cane, ist aufgrund ihrer Toxizität sowohl von Bedeutung als auch potenziell schädlich. Die Pflanze enthält Calciumoxalat-Raphiden, die bei Berührung oder Einnahme Reizungen verursachen können. Diese Raphiden sind nadelartige Kristalle, die in allen Teilen der Pflanze vorkommen. Die Pflanze ist als Zimmerpflanze beliebt, aber Vorsicht ist geboten, da sie für Mensch und Tier giftig ist. Der Kontakt mit der Pflanze kann zu Reizungen in Mund, Rachen und auf der Haut führen. Aufgrund ihrer Toxizität ist *Dieffenbachia seguine* kein Nützling, sondern eher ein Lästling, insbesondere in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren. Das Vorhandensein von Calciumoxalat-Raphiden macht die Pflanze giftig, was bei Einnahme oder Kontakt mit Schleimhäuten zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Symptome einer Vergiftung sind starke Reizungen, Schwellungen und vorübergehender Verlust der Sprache, daher der gebräuchliche Name „Dumb Cane“.[1] Um Probleme zu vermeiden, sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, z. B. das Aufstellen der Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Bei der Handhabung der Pflanze sollten Handschuhe getragen werden, und nach dem Kontakt sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Es gibt keine spezifischen Überwachungsmethoden, aber die Früherkennung umfasst das Erkennen von Symptomen wie übermäßigem Speichelfluss, Erbrechen oder Schwierigkeiten beim Schlucken bei Haustieren oder Kindern, die möglicherweise mit der Pflanze in Kontakt gekommen sind.[1] Es gibt keine biologischen oder physikalischen Bekämpfungsmethoden im Zusammenhang mit *Dieffenbachia seguine*, da es sich nicht um einen Schädling im herkömmlichen Sinne handelt. Die Bekämpfung konzentriert sich auf die Vermeidung von Kontakt und die Behandlung von Symptomen nach Exposition. Es gibt keine rechtlichen Aspekte wie Quarantäne- oder Meldepflichten im Zusammenhang mit dieser Pflanze. Der Schwerpunkt liegt auf der Information der Öffentlichkeit über ihre Toxizität und der Förderung eines sicheren Umgangs.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

*Dieffenbachia seguine* wird weltweit als Zierpflanze gehandelt und gehört zu den zehn beliebtesten krautigen Zierpflanzen im Gartenbau. Trotz ihrer Beliebtheit ist Vorsicht geboten, da die Pflanze giftig ist und bei Berührung Reizungen an Mund, Rachen und Haut verursachen kann.[1] Historisch gesehen wurde *Dieffenbachia seguine* im 19. Jahrhundert auf karibischen Plantagen als Strafe eingesetzt, indem Sklaven gezwungen wurden, die Pflanze zu essen, was zu Schwellungen und vorübergehendem Sprachverlust führte, daher der Name "Dumb Cane". Die Pflanze enthält Calciumoxalat-Raphiden, die bei Kontakt oder Einnahme Reizungen verursachen.[1] Die Beliebtheit als Zimmerpflanze stieg Mitte des 20. Jahrhunderts, als Millionen von Pflanzen in den Vereinigten Staaten und Europa wegen ihrer Schattenverträglichkeit und ihres ästhetischen Reizes angebaut wurden.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Dieffenbachia seguine* ist eine einhäusige Pflanze, die sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf demselben Blütenstand, dem Spadix, produziert. Die Blüten sind eingeschlechtig, wobei der Spadix einen basalen weiblichen Abschnitt mit 20–25 zweikarpelligen, mit der Achse verwachsenen Fruchtknoten, einen mittleren sterilen Abschnitt mit Staminodien und einen apikalen männlichen Abschnitt mit Synandrien aufweist. Um Fremdbestäubung zu fördern, ist die Blüte protogyn und dichogam. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Blatthornkäfer der Gattung *Cyclocephala*, die durch die Thermogenese des Spadix (bis zu 4 °C über der Umgebungstemperatur) und Aasgerüche angelockt werden. Die Käfer dringen nachts in die Spatha ein, wenn die weiblichen Blüten empfänglich sind, und übertragen den Pollen über 24–72 Stunden auf die männlichen Blütenstände. Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich die Fruchtknoten zu leuchtend roten oder orangefarbenen Beeren, die jeweils 1–3 Samen mit einer winzig warzigen Testa enthalten. Die Früchte reifen in 9–12 Monaten, wobei die Samenverbreitung hauptsächlich durch Vögel erfolgt, die von dem farbenfrohen, süßen Mesokarp angelockt werden, obwohl die Schwerkraft lokal dazu beitragen kann. Die asexuelle Vermehrung erfolgt in natürlichen Populationen durch klonales Wachstum, wobei Stängel an den Knoten wurzeln, um Rameten zu produzieren und zur räumlichen genetischen Struktur beizutragen, obwohl sie im Vergleich zur sexuellen Vermehrung begrenzt ist. In der Kultivierung wird dies durch Stammstecklinge oder Ableger ergänzt, aber die natürliche vegetative Ausbreitung bildet bescheidene Kolonien. Die Vermehrung erfolgt am besten im Frühjahr oder Frühsommer, da die aktive Wachstumsphase der Pflanze die Bewurzelung fördert. Stecklinge sollten bei hellen, indirekten Lichtverhältnissen bei Temperaturen um die 24–27 °C mit hoher Luftfeuchtigkeit platziert werden, um die Wurzelentwicklung zu fördern, die typischerweise innerhalb von 3–8 Wochen erfolgt. Die Teilung ist eine wirksame Methode für ausgewachsene Pflanzen, bei der Ableger oder Triebe während des Umtopfens von der Mutterpflanze getrennt werden, wobei sichergestellt wird, dass jede Teilung Wurzeln und mindestens einen Wachstumspunkt hat. Die Luftschichtung eignet sich für größere, langbeinige Exemplare, um die Bewurzelung an intakten Stängeln vor der Trennung zu fördern; ein flacher Einschnitt wird am Stängel gemacht, mit feuchtem Sphagnummoos verpackt und in Plastik eingewickelt, um die Feuchtigkeit zu halten, bis sich Wurzeln bilden, typischerweise über mehrere Wochen.[3]

Vorkommen & Lebensraum

*Dieffenbachia seguine*, auch bekannt als Dumb Cane, ist eine krautige, ausdauernde Pflanze, die in den tropischen Regionen Zentralamerikas, der Karibik und Südamerikas beheimatet ist. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südmexiko über Mittelamerika bis nach Nord- und West-Zentral-Südamerika sowie auf verschiedene karibische Inseln. Genauer gesagt kommt die Pflanze in Mexiko an der Atlantikküste in den Bundesstaaten Veracruz, Oaxaca, Chiapas, Tabasco und Campeche vor. In ganz Mittelamerika ist die Art von Belize südwärts bis Panama verbreitet, einschließlich Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und El Salvador.[1] In Nord-Südamerika erstreckt sich *D. seguine* über Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und Brasilien, insbesondere in den nördlichen, nordöstlichen, südöstlichen und westlichen Regionen Brasiliens. In der Karibik ist die Pflanze auf Kuba, Jamaika, Hispaniola (Haiti und Dominikanische Republik), Puerto Rico, den Cayman Islands, Trinidad und Tobago, den Leeward Islands, den Windward Islands und den venezolanischen Antillen heimisch.[1] Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets wurde *D. seguine* in Regionen wie den Galápagos-Inseln (insbesondere auf Santa Cruz und San Cristóbal, wo sie invasiv ist), in Teilen Floridas, wo sie als invasiv gilt, und auf verschiedenen pazifischen Inseln wie den Gesellschaftsinseln, den Karolinen und Hawaii eingeführt und eingebürgert. *Dieffenbachia seguine* gedeiht hauptsächlich im Unterholz tropischer Regenwälder und an den Rändern feuchter Wälder in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in der Karibik, Mittelamerika und im nördlichen Südamerika. Diese Art bevorzugt schattige Umgebungen, in denen das Kronendach Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bietet, so dass sie als wichtiger Bestandteil der Waldbodenvegetation wachsen kann. Am häufigsten ist sie in niedrigen bis mittleren Höhenlagen anzutreffen, typischerweise vom Meeresspiegel bis etwa 1500 Meter, in Regionen, die durch gleichbleibende Wärme und Feuchtigkeit gekennzeichnet sind. Die Pflanze bevorzugt feuchte, gut durchlässige, humusreiche Böden, die ihr Wachstum in den feuchten, organischen Streuschichten der Regenwaldböden unterstützen. Optimale klimatische Bedingungen sind eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von oft über 70 % und Temperaturen zwischen 18 °C und 27 °C, was die stabilen Mikroklimata ihres natürlichen Unterholzhabitats widerspiegelt. Halbschatten ist unerlässlich, da die Exposition gegenüber voller Sonne zu Chlorose und verminderter Vitalität führen kann, was ihr Vorkommen auf ungestörte oder halbstörte Waldgebiete und nicht auf offene, stark degradierte Standorte beschränkt.[1]

Saisonalität & Aktivität

Als tropische Pflanze bevorzugt *Dieffenbachia seguine* ganzjährig warme und feuchte Bedingungen, was ihre Aktivität beeinflusst. Die Pflanze gedeiht bei Temperaturen zwischen 18°C und 24°C und verträgt kurzzeitig auch bis zu 15°C. Temperaturen unter 10°C können jedoch zu Blattfall führen. Hohe Luftfeuchtigkeit von 50-60% ist wichtig, um trockene Blattspitzen zu vermeiden. In ihrer natürlichen Umgebung blüht *Dieffenbachia seguine* saisonal und produziert weiße Blüten, die Kalla-Lilien ähneln. Auf die Blüte folgen orange-rote Beeren, die Samen enthalten. Allerdings ist die Blüte und Fruchtbildung in Innenräumen selten. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Scarabäus-Käfer der Gattung *Cyclocephala*, die durch Thermogenese und Aasgerüche angelockt werden. Die Früchte reifen innerhalb von 9-12 Monaten. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Ausläuferbildung, wobei die Stängel an den Knoten wurzeln und zur Bildung von Klonen beitragen.[1] Die Spitzenmonate des öffentlichen Interesses an der Dieffenbachie liegen in Deutschland im März und Mai, während das Interesse im Dezember und Oktober am geringsten ist.[2]

Bronnen & Referenties

  1. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.18910
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  3. https://bsapubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.3732/ajb.0800276
  4. Literaturzusammenfassung: Dieffenbachia seguine