Fakten (kompakt)
- Die Pheromonzusammensetzung zur Bekämpfung von *Erannis defoliaria* enthält 3*Z*,6*Z*,9*Z*-Nonadecatrien und *cis*-6,7-Epoxy-3*Z*,9*Z*-nonadecadien, welche die Sexuallockstoffe der Weibchen imitieren. - Die Pheromonzusammensetzungen können sowohl zum Monitoring mittels Fallen als auch zur direkten Populationskontrolle durch die Verwirrungstechnik (Mating Disruption) genutzt werden. - In Feldversuchen mit Pheromonen wurde eine extrem hohe Fangleistung im Vergleich zu Kontrollfallen ohne Pheromone festgestellt. - Die Bekämpfung mit Pheromonen kann mit Insektiziden kombiniert werden, um die angelockten Schädlinge direkt abzutöten.[4] - Die Raupen des Großen Frostspanners seilen sich Ende Juni mit einem Spinndrüsenfaden zum Verpuppen in die Streuschicht ab. - Die Larven des Großen Frostspanners sind sehr polyphag und ernähren sich von Blättern und Knospen verschiedener Laubbäume wie Eiche, Buche oder Hainbuche. - Auch Obstbäume werden von den Larven befallen.[1]
Der Große Frostspanner trägt den wissenschaftlichen Namen *Erannis defoliaria* (Clerck, 1759). Die Art gehört zur Familie der Spanner (Geometridae).[3] Die Falter der Art *E. defoliaria* schlüpfen in der Regel von Ende September bis Anfang Oktober. Die Weibchen sind flügellos. Die flugfähigen Männchen werden von einem Sexualpheromon angelockt, das von den Weibchen abgegeben wird.[3] Dieses Pheromon besteht hauptsächlich aus 3*Z*,6*Z*,9*Z*-Nonadecatrien und *cis*-6,7-Epoxy-3*Z*,9*Z*-nonadecadien.[2]
Die Falter von *Erannis defoliaria* weisen einen deutlichen Sexualdimorphismus auf. Die Flügel der Männchen sind variabel gefärbt. Die Weibchen hingegen sind flügellos und haben einen gelb-schwarz gescheckten Körper. Ihre Körperlänge beträgt etwa 14 Millimeter. Auffällig sind die langen und kräftigen Beine der Weibchen, die ihnen beim Klettern helfen. Die Eier des Großen Frostspanners sind direkt nach der Ablage blassgelb, später rosa bis rot-orange gefärbt. Die Raupen haben eine bräunliche Grundfärbung. Kurz vor der Verpuppung erreichen sie eine Länge von maximal 35 Millimeter. Die Larven sind wie die Falter recht variabel gefärbt.[1]
Der Große Frostspanner, wissenschaftlich als *Erannis defoliaria* bekannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art zeichnet sich durch eine deutliche Variabilität in der Färbung der männlichen Falter aus, während die Weibchen flügellos sind und einen gelb-schwarz gescheckten Körper besitzen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 14 Millimetern und sind durch ihre kräftigen Beine auffällig, die ihnen beim Klettern helfen. Die Eier von *Erannis defoliaria* sind unmittelbar nach der Ablage blassgelb, verändern ihre Farbe jedoch später zu rosa bis rot-orange. Die Raupen weisen eine bräunliche Grundfärbung auf und erreichen kurz vor der Verpuppung eine Länge von bis zu 35 Millimetern. Wie die Falter zeigen auch die Larven eine bemerkenswerte Farbvariabilität. Die Raupen bewegen sich auf eine charakteristische Weise fort, indem sie ihren Körper zu einem "Katzenbuckel" formen, was typisch für Spannerraupen ist. Die Falter schlüpfen in der Regel von Ende September bis Anfang Oktober und sind hauptsächlich in den Monaten Oktober und November aktiv. Die flugunfähigen Weibchen klettern an Baumstämmen, Mauern oder Baumpfählen empor und locken die Männchen mit einem Sexualpheromon an. Dieses Pheromon besteht aus einer spezifischen Zusammensetzung von 3Z,6Z,9Z-Nonadecatrien und cis-6,7-Epoxy-3Z,9Z-nonadecadien, welche die männlichen Falter selektiv anzieht. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier im Kronenbereich verschiedener Laubbäume an Zweige, Knospen und Rinde ab. Die Jungraupen schlüpfen meist im April des Folgejahres und beginnen sofort mit dem Fraß an Knospen und Blättern. Die Raupen von *Erannis defoliaria* sind sehr polyphag und ernähren sich von den Blättern und Knospen verschiedener Laubbäume wie Eiche, Buche oder Hainbuche, aber auch von Obstbäumen. Das Raupenstadium dauert etwa zweieinhalb Monate, bevor sich die Raupen Ende Juni mit Hilfe eines Spinndrüsenfadens zum Verpuppen in die Streuschicht des Erdbodens abseilen. *Erannis defoliaria* kann zusammen mit anderen Schädlingen wie dem Kleinen Frostspanner (*Operophtera brumata*) oder dem Eichenprozessionsspinner (*Thaumetopoea processionea*) durch Kahlfraß größere Schäden anrichten und sogar zum Absterben von Bäumen führen. Besonders in Obstplantagen können diese Schmetterlinge erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.[3]
Die Weibchen des Großen Frostspanners sind flugunfähig und kriechen mit ihren kräftigen Beinen an Baumstämmen, Mauern oder Baumpfählen empor. Sie locken die flugfähigen Männchen mit einem Sexualpheromon an. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier im Kronenbereich von Laubbäumen an Zweige, Knospen und Rinde ab. Die Raupen des Großen Frostspanners seilen sich Ende Juni mit einem Spinndrüsenfaden zum Verpuppen in die Streuschicht ab.[1] Die Pheromonzusammensetzung zur Bekämpfung von *Erannis defoliaria* besteht aus 3Z,6Z,9Z-Nonadecatrien und cis-6,7-Epoxy-3Z,9Z-nonadecadien, welche die Sexuallockstoffe der Weibchen imitieren und männliche Falter anziehen. Diese Methode kann zur Populationskontrolle durch Verwirrungstechnik oder zum Monitoring mittels Fallen genutzt werden.[2]
Die Raupen von *Erannis defoliaria* sind sehr polyphag und ernähren sich von Blättern und Knospen verschiedener Laubbäume wie Eiche, Buche oder Hainbuche. Auch Obstbäume werden von den Larven befallen. Die Weibchen des Großen Frostspanners locken die Männchen mit einem Sexualpheromon an.[1] Dieses Pheromon besteht hauptsächlich aus 3*Z*,6*Z*,9*Z*-Nonadecatrien und *cis*-6,7-Epoxy-3*Z*,9*Z*-nonadecadien.[2]
Der Große Frostspanner (*Erannis defoliaria*) gilt als typischer Pflanzenschädling, der in Kombination mit anderen Schädlingen wie dem Kleinen Frostspanner (*Operophtera brumata*), dem Eichenprozessionsspinner (*Thaumetopoea processionea*) oder dem Schwammspinner (*Lymantria dispar*) durch wiederholten Kahlfraß zum Absterben von Bäumen führen kann. Besonders in Obstplantagen können diese Schmetterlinge große wirtschaftliche Schäden verursachen. Um die Eiablage der flugunfähigen Weibchen in den Baumkronen zu verhindern, wird empfohlen, Bäume und Baumpfähle bis Mitte September mit Leimringen zu sichern. Zur Bekämpfung der Raupen können verschiedene Insektizide im Frühjahr zu Beginn der Laubentwicklung in die Baumkronen ausgebracht werden. Geeignet sind beispielsweise Bt-Präparate, die ein Toxin des Bodenbakteriums *Bacillus thuringiensis* enthalten.[3] Eine spezifische Pheromonzusammensetzung zur gezielten Bekämpfung von *E. defoliaria* enthält 3Z,6Z,9Z-Nonadecatrien und cis-6,7-Epoxy-3Z,9Z-nonadecadien. Diese synthetischen Lockstoffe imitieren die Sexuallockstoffe der Weibchen und ziehen selektiv männliche Falter an, was sowohl zum Monitoring mittels Fallen als auch zur direkten Populationskontrolle durch die Verwirrungstechnik genutzt werden kann. Die Kombination mit Insektiziden ist ebenfalls möglich, um die angelockten Schädlinge direkt abzutöten.[2]
Der Große Frostspanner (*Erannis defoliaria*) ist ein typischer Pflanzenschädling, der in der Lage ist, zusammen mit anderen Schädlingen wie dem Kleinen Frostspanner (*Operophtera brumata*), dem Eichenprozessionsspinner (*Thaumetopoea processionea*) oder dem Schwammspinner (*Lymantria dispar*) durch wiederholten Kahlfraß selbst größere Bäume zum Absterben zu bringen. Besonders große wirtschaftliche Schäden können diese Schadschmetterlinge in Obstplantagen anrichten.[1] Um die Falter zu bekämpfen, werden Pheromonzusammensetzungen eingesetzt, die 3Z,6Z,9Z-Nonadecatrien und cis-6,7-Epoxy-3Z,9Z-nonadecadien enthalten. Diese synthetischen Lockstoffe imitieren die Sexuallockstoffe der Weibchen und ziehen selektiv männliche Falter an. Die Methode kann sowohl zum Monitoring mittels Fallen als auch zur direkten Populationskontrolle durch die Verwirrungstechnik (Mating Disruption) genutzt werden. In Feldversuchen zeigte sich eine extrem hohe Fangleistung im Vergleich zu Kontrollfallen ohne Pheromone. Zusätzlich ist die Kombination mit Insektiziden möglich, um die angelockten Schädlinge direkt abzutöten.[2]