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Vleesvlieg Vlees vliegt
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Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Zweiflügler (Diptera)
Familie
Sarcophagidae
Soort
Sarcophagidae
Wetenschappelijke naam
Sarcophagidae
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die Familie Sarcophagidae wird im Deutschen als Fleischfliegen bezeichnet, zu der die Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* (FALLÉN, 1816) zählt. Es handelt sich um weltweit verbreitete, mittelgroße Fliegen, die vor allem als Hygieneschädlinge eingestuft werden. Da sie sowohl Kot als auch Nahrungsmittel wie Fleisch nutzen, können sie humanpathogene Krankheitskeime übertragen.[1]
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ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Zur präventiven Abwehr eines Befalls verhindern Fliegengitter an Fenstern und Türen das Eindringen der Insekten in Gebäude[5]
- Für die direkte Bekämpfung stehen neben UV-Lampen auch Fliegenfallen, Insektensprays und Fliegenstrips zur Verfügung[5]
- Bei der Verwendung von UV-Lichtfallen werden die Fliegen durch das abgestrahlte Licht angelockt und bleiben anschließend auf einer integrierten Klebefolie haften[5]
- Der Einsatz von UV-Lampen ist im Freien unzulässig, da durch die Lichtquelle auch nützliche Insekten angezogen und getötet werden[5]
- Die rechtliche Grundlage für das Verbot von UV-Insektenvernichtern im Außenbereich bildet in Deutschland die Bundesartenschutzverordnung[5]
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Artname der hier beschriebenen Fleischfliege lautet *Sarcophaga haemorrhoidalis*, wobei die Erstbeschreibung dem Autor Fallén im Jahr 1816 zugeschrieben wird. Taxonomisch gehört die Art in die Familie der Sarcophagidae. Im deutschen Sprachraum wird diese Familie als Fleischfliegen bezeichnet.[2] Unter diesem Begriff werden generell mittelgroße Fliegen zusammengefasst, zu denen auch *Sarcophaga haemorrhoidalis* zählt.[2][3]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die wissenschaftliche Bezeichnung der beschriebenen Art lautet *Sarcophaga haemorrhoidalis* (FALLÉN, 1816). Systematisch wird sie in die Familie Sarcophagidae eingeordnet, welche im Deutschen als Fleischfliegen bezeichnet wird. Es handelt sich bei diesen Insekten generell um mittelgroße Fliegen. Ein funktionelles Merkmal des Kopfbereichs sind die leckend-saugenden Mundwerkzeuge der Adulttiere. Mit diesen Werkzeugen nehmen die Imagines Flüssigkeiten auf, die beispielsweise aus Fleisch und Kot austreten, oder ernähren sich von Nektar. Die Entwicklung der Art verläuft über ein Larvenstadium, welches sich in Substraten wie Tierkadavern, Fleisch oder Kot findet. Die Überwinterung erfolgt anschließend entweder als Larve oder im Stadium der Puppe.[1]
Beschreibung
Die Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* wird taxonomisch der Familie Sarcophagidae zugeordnet, welche im deutschen Sprachraum allgemein als Fleischfliegen bezeichnet wird. Es handelt sich bei diesen Insekten um mittelgroße Fliegen, die charakteristischerweise über leckend-saugende Mundwerkzeuge verfügen. Diese anatomische Anpassung erlaubt es den Imagines, sich primär von Nektar zu ernähren, darüber hinaus jedoch auch an Fleisch und Kot austretende Flüssigkeiten aufzunehmen. Aufgrund dieses breiten Nahrungsspektrums, das sowohl Fäkalien als auch Lebensmittel wie Fleisch umfasst, gilt die Art als relevanter Hygieneschädling. Durch den Wechsel zwischen diesen Substraten können die Fliegen humanpathogene und veterinärmedizinisch bedeutsame Krankheitskeime verbreiten. Das Verbreitungsgebiet von *Sarcophaga haemorrhoidalis* ist global, die Art kommt weltweit vor. Der Lebenszyklus ist durch eine hohe Reproduktionsrate gekennzeichnet, sodass pro Jahr mehrere Generationen ausgebildet werden können. Die Larvenentwicklung vollzieht sich in organischem Material wie Kot, Tierkadavern oder Fleisch. Um ungünstige jahreszeitliche Bedingungen zu überdauern, erfolgt die Überwinterung in den Entwicklungsstadien als Larve oder Puppe. Neben ihrer Rolle als Hygieneschädling tritt die Art auch als Parasit bei Tieren auf. In Mitteleuropa sind hiervon vor allem Schafe betroffen, wobei das Phänomen auch in tropischen und subtropischen Gebieten bei Haustieren beobachtet wird. Die Larven verursachen dabei verschiedene Formen der Myiasis, darunter Wundmyiasis sowie okuläre, rektale, urogenitale und aurikuläre Myiasis. Gelegentlich wird auch der Mensch parasitiert; so sind beispielsweise Fälle aus Israel bekannt, bei denen *Sarcophaga haemorrhoidalis* eine aurikuläre Myiasis bei Kindern auslöste.[2]
Verhalten
Die Imagines von *Sarcophaga haemorrhoidalis* nutzen ihre leckend-saugenden Mundwerkzeuge zur Nahrungsaufnahme. Das Nahrungsspektrum der erwachsenen Tiere umfasst Nektar sowie Flüssigkeiten, die aus Fleisch und Kot austreten. Bei der Wahl der Entwicklungssubstrate für die Larven zeigen die Weibchen eine Präferenz für Kot, Tierkadaver oder Fleisch. Die Art ist multivoltin und kann pro Jahr mehrere Generationen ausbilden. Zur Überwinterung verbleiben die Tiere im Larven- oder Puppenstadium. Ein spezifisches parasitäres Verhalten zeigt sich im Befall von Wild- und Haustieren, wobei gelegentlich auch Menschen als Wirt genutzt werden. Dabei verursacht *Sarcophaga haemorrhoidalis* verschiedene Formen der Myiasis in Wunden sowie in okulären, aurikulären, rektalen und urogenitalen Bereichen. In Bezug auf die Orientierung reagieren die Fliegen positiv phototaktisch auf UV-Licht und fliegen entsprechende Lichtquellen gezielt an. Zudem zeigen sie ein invasives Verhalten, indem sie durch offene Fenster und Türen aktiv in Gebäude eindringen.[1]
Ökologie
Die Fleischfliege *Sarcophaga haemorrhoidalis* ist weltweit verbreitet und nimmt im Ökosystem sowohl die Rolle eines Destruenten als auch eines fakultativen Parasiten ein. Die Imagines ernähren sich mittels leckend-saugender Mundwerkzeuge von Nektar sowie von Flüssigkeiten, die aus Fleisch und Kot austreten. Die Larvenentwicklung findet in organischen Substraten wie Tierkadavern, Fleisch oder Exkrementen statt. Dieser Entwicklungszyklus ermöglicht die Ausbildung mehrerer Generationen pro Jahr, wobei die Überwinterung im Larven- oder Puppenstadium erfolgt.[1] Neben der saprophagen Lebensweise verursacht die Art bei Wild- und Haustieren, in Mitteleuropa insbesondere bei Schafen, verschiedene Formen der Myiasis (z. B. Wundmyiasis). Auch beim Menschen ist eine parasitäre Besiedlung möglich, wobei unter anderem Fälle von aurikulärer Myiasis dokumentiert sind.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* wird vor allem als Hygieneschädling eingestuft, da sie sowohl Nahrungsmittel wie Fleisch als auch Kot als Nahrungsquelle nutzt. Durch diesen Wechsel zwischen Substraten können die Fliegen humanpathogene Keime und veterinärmedizinisch bedeutsame Krankheiten verbreiten. Neben der Kontamination verursacht die Spezies verschiedene Formen der Myiasis, darunter Wundmyiasis sowie okuläre, aurikuläre, rektale und urogenitale Varianten. In Mitteleuropa sind unter den Haustieren vor allem Schafe von einem Befall betroffen. Gelegentlich parasitiert *Sarcophaga haemorrhoidalis* auch den Menschen, wie dokumentierte Fälle von aurikulärer Myiasis bei Kindern in Israel zeigen. Als präventive bauliche Maßnahme verhindern Fliegengitter an Fenstern und Türen das Eindringen der Insekten in Wohnräume. Zur direkten Bekämpfung stehen physikalische und chemische Methoden wie Fliegenfallen, Insektensprays und Fliegenstrips zur Verfügung. In sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der Lebensmittelindustrie werden häufig UV-Lampen eingesetzt. Diese locken die Fliegen mittels UV-Licht an, woraufhin die Tiere auf einer integrierten Klebefolie haften bleiben. Da durch diese Methode auch nützliche Insekten getötet werden, ist der Einsatz von UV-Lampen im Freien nach der Bundesartenschutzverordnung unzulässig.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung der Fleischfliege *Sarcophaga haemorrhoidalis* begründet sich vor allem durch ihren Status als Hygieneschädling. Da diese Fliegen sowohl Kot als auch Lebensmittel wie Fleisch als Nahrungsquelle nutzen, können sie Krankheitskeime verschleppen. Die Übertragung humanpathogener und veterinärmedizinisch relevanter Erreger führt zu Risiken in der Lebensmittelhygiene. Besonders betroffen sind lebensmittelverarbeitende Betriebe, Restaurants sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäuser und Pflegeheime. Zur Vermeidung wirtschaftlicher und gesundheitlicher Schäden werden in diesen Bereichen spezifische Bekämpfungsmaßnahmen wie UV-Lampen empfohlen. In der Landwirtschaft verursacht die Art zudem Schäden durch Parasitismus an Nutztieren. Während dies besonders in tropischen und subtropischen Regionen relevant ist, sind in Mitteleuropa vor allem Schafe betroffen. Die Fliegen lösen verschiedene Formen der Myiasis aus, darunter Wundmyiasis sowie Befall der Augen, Ohren oder des Urogenitaltrakts. Neben Nutztieren werden auch Haustiere und gelegentlich Menschen befallen, wie Berichte über aurikuläre Myiasis bei Kindern belegen.[2]
Biologie & Lebenszyklus
Die Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* gehört zur Familie der Sarcophagidae, die allgemein als Fleischfliegen bezeichnet werden. Es handelt sich um mittelgroße Fliegen, die weltweit verbreitet sind. Die Imagines besitzen leckend-saugende Mundwerkzeuge, mit denen sie Nektar sowie aus Fleisch und Kot austretende Flüssigkeiten aufnehmen. Für die Entwicklung der Larven dienen primär Substrate wie Kot, Tierkadaver oder Fleisch als Nahrungsgrundlage. Aufgrund der Nutzung von Fäkalien und Lebensmitteln gelten diese Fliegen als Hygieneschädlinge, die humanpathogene und veterinärmedizinisch bedeutsame Keime übertragen können. Pro Jahr können mehrere Generationen ausgebildet werden. Die Überwinterung der Art erfolgt im Stadium der Larve oder der Puppe. Neben der saprophagen Lebensweise tritt *Sarcophaga haemorrhoidalis* auch als Erreger von Myiasis bei Tieren auf. In Mitteleuropa sind hiervon vor allem Schafe betroffen. Das Befallsspektrum umfasst Wundmyiasis sowie okuläre, aurikuläre, rektale und urogenitale Formen. Gelegentlich parasitiert die Art auch am Menschen. So wurden beispielsweise Fälle aus Israel dokumentiert, bei denen eine aurikuläre Myiasis bei Kindern durch diese Fliegenart verursacht wurde.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Die zur Familie der Sarcophagidae gehörende Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* ist weltweit verbreitet. Ihr Vorkommensgebiet umfasst sowohl tropische und subtropische Regionen als auch Mitteleuropa. In den gemäßigten Breiten Mitteleuropas sind im landwirtschaftlichen Umfeld vor allem Schafe von einem Befall betroffen. Die adulten Fliegen nutzen Lebensräume, die ihnen Zugang zu Nektar sowie zu austretenden Flüssigkeiten an Fleisch und Kot bieten. Diese organischen Substrate wie Tierkadaver, Kot oder Fleisch dienen gleichzeitig als Entwicklungshabitat für die Larven. Als Kulturfolger dringen *Fleischfliegen* auch in menschliche Behausungen ein, wo sie als Hygieneschädlinge an Nahrungsmitteln zu finden sind. Die Art nutzt sowohl Fäkalien als auch Lebensmittel als Nahrungsquelle, was ihre Präsenz in Siedlungsbereichen begünstigt. Neben der saprophagen Lebensweise in toter Biomasse tritt die Art in ihren Verbreitungsgebieten auch parasitär an Wild- und Haustieren auf. Gelegentlich wird auch der Mensch als Wirt angenommen, wie dokumentierte Fälle von Myiasis aus Israel belegen. In den besiedelten Habitaten können pro Jahr mehrere Generationen ausgebildet werden. Die Überwinterung erfolgt in der Regel im Larven- oder Puppenstadium.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die Art *Sarcophaga haemorrhoidalis* ist in der Lage, pro Jahr mehrere Generationen auszubilden. Die Überwinterung dieser Fliegen erfolgt dabei entweder im Larvenstadium oder als Puppe. Obwohl die Art weltweit verbreitet ist, zeigt sich in Mitteleuropa ein deutliches saisonales Muster.[2] Analysen von Suchanfragen deuten darauf hin, dass das öffentliche Interesse und die damit verbundene Präsenz der Tiere in den Sommermonaten Juli und August am höchsten sind. Im Gegensatz dazu ist die Relevanz in den späten Wintermonaten Februar und März statistisch am geringsten.[4]
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Bronnen & Referenties
- Institut für Schädlingskunde, Dr. Martin Felke: Fleischfliegen bekämpfen
- Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde, 'Fleischfliegen bekämpfen'
- Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde, 'Abbildung 1: Die Fleischfliege Sarcophaga haemorrhoidalis'
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse Fleischfliege (Deutschland)
- https://schaedlingskunde.de