Populaire zoekopdrachten
Lexicon-vermelding
Fuchsia's Fuchsia magellanica:
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Myrtales (Myrtales)
Familie
Onagraceae
Geslacht
Fuchsia
Soort
Fuchsia magellanica
Wetenschappelijke naam
Fuchsia magellanica Lam.
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die **Scharlach-Fuchsie** (*Fuchsia magellanica*), auch **Magellan-Fuchsie** oder **Freilandfuchsie** genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae).[1] Dieser laubabwerfende Strauch ist in den gemäßigten Regenwäldern und Küstengebüschen des südlichen Südamerikas heimisch, wo sein Verbreitungsgebiet von Feuerland bis nach Peru reicht.[1][2] Als eine der ergiebigsten Nektarquellen in ihrem Habitat nimmt die Art eine ökologische Schlüsselrolle für bestäubende Kolibris wie *Sephanoides sephaniodes* sowie die heimische Hummel *Bombus dahlbomii* ein.[2]
Fuchsia's Afbeeldingen en foto's van echte waarnemingen
10 foto'sGemeenschapsanalyse
1
Waarnemingen in de afgelopen 12 maanden
Gegevens van de Silberkraft Community
Laatst op 22.04.2026
Word lid van de community
Upload een foto en help ons soorten te registreren.
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Die Art hat sich als Neophyt in milden ozeanischen Klimazonen etabliert, insbesondere im Südwesten Irlands und Großbritanniens, wo sie oft verwildert riesige Hecken bildet.[2] - In der traditionellen Medizin der Mapuche-Ureinwohner wird die Pflanze unter dem Namen "Chilco" genutzt, wobei Aufgüsse aus Blättern und Rinde fiebersenkend, harntreibend und menstruationsfördernd wirken sollen.[9] - Auf der Insel Réunion sowie in Teilen Hawaiis wird *Fuchsia magellanica* als invasive Spezies eingestuft, da sie in höheren Lagen native Ökosysteme dominieren kann.[2] - Die intensive rote und violette Färbung der Blütenkelche und Kronblätter basiert chemisch auf hohen Konzentrationen der Anthocyane Peonidin und Malvidin.[9] - Die Chromosomenzahl beträgt diploid 2n = 22, was sie genetisch von vielen polyploiden Zuchtformen unterscheidet.[2] - Neben der medizinischen Nutzung verwenden indigene Völker das Holz und die Rinde traditionell zur Herstellung schwarzer Farbstoffe für Textilien.[9] - Die Sorte 'Riccartonii', die um 1830 in Schottland selektiert wurde, gilt als widerstandsfähiger als die reine Wildform und ist genetisch oft schwer von dieser zu unterscheiden.[2]
Name & Einordnung
Die Scharlach-Fuchsie (*Fuchsia magellanica* Lam.) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae).[1][2] Im deutschsprachigen Raum sind neben dem Hauptnamen auch die Bezeichnungen Magellan-Fuchsie oder Freilandfuchsie gebräuchlich. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1786 durch den französischen Botaniker und Zoologen Jean-Baptiste de Lamarck.[1] Innerhalb der Gattung werden diverse Varietäten unterschieden, darunter *Fuchsia magellanica* var. *arauco*, *var. conica* sowie *var. discolor*.[1] Weitere beschriebene Formen sind *var. globosa*, *var. gracilis*, *var. longipedunculata* und *var. macrostema*.[1] Die Varietät *Fuchsia magellanica* var. *alba* wird taxonomisch als Synonym zu *var. molinae* betrachtet. Systematisch wird die Art der Sektion *Quelusia* zugeordnet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Scharlach-Fuchsie (*Fuchsia magellanica*) wächst als laubabwerfender Strauch, der an seinem Naturstandort Wuchshöhen von über 3 Metern erreicht, in Mitteleuropa jedoch meist nur bis zu 1,5 Meter hoch wird. Die gegenständigen bis wirteligen Laubblätter sind bis zu 7 cm lang, eiförmig bis elliptisch geformt und kurz gestielt. Die leicht ledrigen Blattspreiten sind meist schwach behaart bis kahl und besitzen einen gezähnten bis gesägten, teils ausgeschweiften Rand. Die hängenden, röhrenförmigen Blüten stehen einzeln oder paarweise in den Blattachseln und sind an bis zu 5 cm langen Stielen befestigt.[5] Die Blüten erreichen eine Gesamtlänge von 40 bis 50 mm bei einem Durchmesser von 5 bis 12 mm.[2] Der zweigliedrige Blütenbecher ist grün bis rot gefärbt, mehr oder weniger fein behaart und zylindrisch geformt.[5] Der meist rote, seltener weißliche Kelch besitzt lange, spitze Zipfel mit Maßen von 12–25 × 3–8 mm. Die aufrechten, dachigen und verkehrt-eiförmigen Kronblätter sind mit 7–20 mm Länge und 4–7 mm Breite kürzer als der Kelch.[5][2] Die Farbe der Krone variiert von rot bis purpur oder blau-violett, seltener ist sie weißlich. Es sind acht lange Staubblätter und ein unterständiger, vierkammeriger Fruchtknoten mit einem langen, keulenförmigen Griffel und schwach gelappter Narbe vorhanden. Als Früchte werden bis zu 2 cm lange, schwärzliche und ellipsoide Beeren gebildet, die fleischig, kahl und vielsamig sind. Die enthaltenen Samen sind klein, variabel geformt und bis etwa 1 Millimeter groß.[5]
Beschreibung
Die Scharlach-Fuchsie (*Fuchsia magellanica*) wächst als laubabwerfender Strauch, der an seinen natürlichen Standorten Wuchshöhen von über 3 Metern erreichen kann, in Mitteleuropa jedoch meist auf etwa 1,5 Meter begrenzt bleibt. Das Laubwerk besteht aus gegenständigen bis wirteligen Blättern, die eiförmig bis elliptisch geformt sind und an kurzen Stielen sitzen. Die bis zu 7 cm langen, leicht ledrigen Blattspreiten sind meist schwach behaart bis kahl und weisen einen gezähnten bis gesägten, teils ausgeschweiften Rand auf, wobei die Nebenblätter früh abfallen. Die Art ist protogyn (vorweiblich) und bildet achselständige, hängende Blüten aus, die einzeln oder paarweise an bis zu 5 cm langen Stielen angeordnet sind.[5] Die röhrenförmigen, pendelnden Blüten weisen wissenschaftlichen Messungen zufolge eine Länge von 40 bis 50 mm und einen Durchmesser von 5 bis 12 mm auf.[6] Der zweigliedrige Blütenbecher ist grün bis rot gefärbt und zylindrisch geformt, während der meist rote Kelch kurz verwachsen ist und in langen, spitzen Zipfeln endet, die 12 bis 25 mm lang sind. Die kürzere, rot bis purpur oder blau-violett gefärbte Krone besteht aus aufrechten, dachigen, verkehrt-eiförmigen Kronblättern mit einer Länge von 7 bis 20 mm.[5][6] Die Blüten sind duftlos und enthalten acht lange Staubblätter sowie einen unterständigen, vierkammerigen Fruchtknoten mit einem langen, keulenförmigen Griffel.[5] Die Blütezeit der Art erstreckt sich vom Frühling bis in den Herbst.[6] Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich bis zu 2 cm lange, schwärzliche und ellipsoide Beeren, die fleischig, kahl und vielsamig sind.[5] Diese Früchte reifen typischerweise zwischen November und Mai und enthalten zahlreiche kleine Samen.[6] Die Chromosomenzahl von *Fuchsia magellanica* beträgt 2n = 44 oder 120.[5]
Verhalten
Das Fortpflanzungsverhalten von *Fuchsia magellanica* ist durch ein gemischtes Paarungssystem gekennzeichnet, das Selbstkompatibilität mit einer starken Abhängigkeit von Bestäubern für eine maximale Samenproduktion kombiniert.[2] Die Blüten sind protogyn (vorweiblich), was bedeutet, dass die weiblichen Geschlechtsorgane vor den männlichen reifen, um Fremdbestäubung zu begünstigen.[1] Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühling bis in den Herbst, wobei einzelne Blüten mehrere Tage lang bestehen bleiben. Zu den primären Interaktionspartnern gehören der Kolibri *Sephanoides sephaniodes* und die heimische Hummel *Bombus dahlbomii*, die als legitime Bestäuber fungieren. Eine antagonistische Interaktion besteht mit der invasiven Hummel *Bombus terrestris*, die als primärer Nektarräuber Löcher in die Blütenbasis beißt, um Nektar zu entnehmen, ohne die Bestäubung durchzuführen. Als physiologische Reaktion auf diesen Nektarraub reduziert die Pflanze ihre Nektarproduktionsrate signifikant um den Faktor vier. Auch die verfügbare Nektarmenge (Standing Crop) ist in beschädigten Blüten fast dreimal geringer als in unversehrten Exemplaren. Trotz der durch den Raub veränderten Besuchsmuster der Bestäuber zeigt *Fuchsia magellanica* eine hohe Resilienz, da der Samenansatz durch diese Störung nicht signifikant beeinträchtigt wird. Neben den Bestäubern interagiert die Art mit Frugivoren wie Vögeln und Eidechsen, welche die Früchte konsumieren und so zur Samenverbreitung beitragen.[2]
Ökologie
Die Art nimmt in den gemäßigten Regenwäldern und Küstengebüschen des südlichen Südamerikas eine ökologische Schlüsselrolle als reichhaltige und verlässliche Nektarquelle ein. Sie verfügt über ein gemischtes Paarungssystem, das zwar Selbstkompatibilität aufweist, für eine optimale Samenproduktion jedoch stark von Bestäubern abhängt. Zu den wichtigsten legitimen Bestäubern (Mutualisten) zählen der Kolibri *Sephanoides sephaniodes* sowie die heimische Hummelart *Bombus dahlbomii*. Zusätzlich besuchen Insekten wie *Argopteron aureipennis* und Vögel wie *Elaenia albiceps* die Blüten. Eine signifikante ökologische Interaktion stellt der Nektarraub dar, bei dem Tiere die Blütenbasis durchbeißen, um Nektar zu entnehmen, ohne die Fortpflanzungsorgane zu berühren. Als primäre Nektarräuber fungieren der heimische Vogel *Phrygilus patagonicus* und insbesondere die invasive Hummel *Bombus terrestris*. Untersuchungen zeigten, dass der Nektarraub durch *Bombus terrestris* die Nektarproduktionsrate um den Faktor vier reduziert und den Bestand an verfügbarem Nektar erheblich verringert. Dies führt zu Verhaltensänderungen bei den Blütenbesuchern: Während der Kolibri *Sephanoides sephaniodes* seine Besuche an beschädigten Blüten reduziert, nutzen andere Insekten wie die Honigbiene (*Apis mellifera*) die vorhandenen Löcher für sekundären Nektarraub. Trotz der veränderten Besuchsmuster und der reduzierten Nektarmenge hat der Nektarraub keinen signifikanten negativen Einfluss auf den Samenansatz, da die Bestäubungsleistung der verbleibenden Fauna für die Reproduktion ausreicht. Für die Samenverbreitung interagiert *Fuchsia magellanica* mit Frugivoren, darunter Vögel und Eidechsen, welche die fleischigen Beeren verzehren.[7]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Als Zierpflanze besitzt *Fuchsia magellanica* eine hohe gärtnerische Relevanz, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Fuchsien-Arten in Mitteleuropa als weitgehend winterhart gilt und im Freiland kultiviert werden kann. Die Pflanze bildet essbare, wenngleich geschmacklich wenig intensive Beeren aus.[1] In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in den gemäßigten Regenwäldern Südamerikas fungiert der Strauch als ökologische Schlüsselart und wichtige Nektarquelle für heimische Bestäuber wie den Kolibri *Sephanoides sephaniodes*. Ein spezifisches Schadbild an den Blüten entsteht durch die invasive Dunkle Erdhummel (*Bombus terrestris*), die als Nektarräuber Löcher in die Basis der Blütenröhre beißt, um an den Nektar zu gelangen, ohne die Blüte zu bestäuben. Diese mechanischen Verletzungen führen zu einer drastischen Reduktion der Nektarproduktionsrate um den Faktor vier sowie zu einer Verringerung des stehenden Nektarvorrats. Das veränderte Nektarangebot beeinflusst das Verhalten der Bestäuber, wobei legitime Bestäuber ihre Besuche reduzieren, während der sekundäre Nektarraub durch die Nutzung der vorhandenen Löcher zunimmt. Trotz dieser Störungen und der reduzierten Bestäuberfrequenz konnte in Studien kein signifikanter Rückgang des Samenansatzes festgestellt werden. Die reproduktive Sicherheit der Pflanze wird durch ihre Fähigkeit zur teilweisen Selbstbestäubung und eine generelle Widerstandsfähigkeit gegenüber Schwankungen in der Bestäuberaktivität gewährleistet. Somit stellt der Nektarraub durch invasive Hummeln zwar eine Verhaltensänderung im Ökosystem dar, gefährdet jedoch nach aktuellem Kenntnisstand nicht den Fortbestand der Populationen von *Fuchsia magellanica*.[8]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung von *Fuchsia magellanica* liegt primär in ihrer Nutzung als Zierpflanze im Gartenbau. Aufgrund ihrer relativen Frosthärte wird sie im Handel oft als Freilandfuchsie vermarktet und ist in vielen botanischen Gärten sowie privaten Sammlungen vertreten.[1] Historisch lässt sich ein früher kommerzieller Erfolg im England des späten 18. Jahrhunderts belegen, wo der Gärtner James Lee durch die vegetative Vermehrung und den Verkauf eines einzelnen Exemplars hohe Umsätze erzielte. In der modernen Pflanzenzucht fungiert die Art als wichtige Elternpflanze für zahlreiche kommerziell vertriebene Hybriden. Zwar sind die Früchte der Pflanze essbar, sie haben jedoch wegen ihres geringen Genusswertes keine nennenswerte Bedeutung als Nahrungsmittel.[1] In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Chile steht die Pflanze in einem indirekten Zusammenhang mit der Agrarwirtschaft, da sie von der zur Bestäubung von Nutzpflanzen eingeführten Hummelart *Bombus terrestris* frequentiert wird. Diese invasive Hummelart, die für die landwirtschaftliche Bestäubung importiert wurde, wirkt sich als Nektaräuber auf die Bestäubungsdynamik der wildwachsenden *Fuchsia magellanica* aus.[6]
Biologie & Lebenszyklus
Die Scharlach-Fuchsie (*Fuchsia magellanica*) ist eine protogyne (vorweibliche) Pflanzenart, deren zwittrige Blüten über einen zweigliedrigen Blütenbecher und einen Nektar absondernden Diskus verfügen.[5] Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühling bis in den Herbst, gefolgt von der Fruchtbildung, die typischerweise zwischen November und Mai erfolgt. Die Art weist ein gemischtes Paarungssystem auf, das zwar eine teilweise Selbstkompatibilität zulässt, für eine maximale Samenproduktion jedoch auf Fremdbestäubung angewiesen ist. In den gemäßigten Wäldern des natürlichen Verbreitungsgebiets fungieren primär der Kolibri *Sephanoides sephaniodes* und die heimische Hummel *Bombus dahlbomii* als Bestäuber der hängenden Röhrenblüten. Die Blüten sind anfällig für primären Nektarraub, bei dem Arten wie die invasive Hummel *Bombus terrestris* oder der Vogel *Phrygilus patagonicus* die Blütenbasis seitlich aufbeißen, um an den Nektar zu gelangen, ohne die reproduktiven Organe zu berühren. Untersuchungen zeigen, dass Nektarraub zwar die verfügbare Nektarmenge signifikant reduziert, den generellen Samenansatz jedoch nicht beeinträchtigt, da die Bestäubungsleistung durch die legitimen Besucher ausreichend bleibt.[2] Als Ausbreitungseinheiten dienen bis zu 2 Zentimeter lange, fleischige und vielsamige Beeren, die von Frugivoren wie Vögeln und Eidechsen verzehrt werden.[2][5] Die Samen sind klein und variabel geformt, wobei die Chromosomenzahl der Art mit 2n = 44 oder 120 angegeben wird.[5]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Fuchsia magellanica* erstreckt sich über die gemäßigten Regenwälder und küstennahen Buschlandschaften des südlichen Südamerikas.[4] Es reicht von Zentralchile und Argentinien bis hinunter nach Feuerland.[1][4] In den südlichen und zentralen Anden ist die Art von Feuerland bis nach Peru verbreitet. Aufgrund dieser Herkunft aus kühlen Klimazonen gilt die Pflanze als recht frosthart. Am Naturstandort wächst die Scharlach-Fuchsie bevorzugt in Gebüschen sowie an Waldrändern, die in der Nähe von Gewässern liegen.[1] Sie gedeiht in der Matrix einheimischer Wälder, die Teil eines biodiversen, gemäßigten Ökosystems mit hohem Endemismusgrad sind.[4] Die vertikale Verbreitung reicht dabei bis in Höhenlagen von 1700 Metern.[1] Studien in Südchile dokumentieren Vorkommen entlang eines Höhengradienten, der 1300 Meter überschreitet.[4] Historisch gelangte die Art im späten 18. Jahrhundert nach Europa, wobei sie der Überlieferung nach vom schottischen Gärtner James Lee entdeckt und ab 1793 in England vertrieben wurde. Bereits im Jahr 1796 wurden erste Exemplare in Mitteleuropa in der Nähe von Leipzig kultiviert. Heutzutage wird die reine Art vorwiegend in botanischen Gärten und Liebhabersammlungen gepflegt, dient jedoch als wichtige Elternpflanze für zahlreiche Hybriden.[1] In ihrem ursprünglichen Habitat spielt *Fuchsia magellanica* eine ökologische Schlüsselrolle als eine der reichhaltigsten Nektarquellen für die dortige Fauna.[4]
Saisonalität & Aktivität
Die Scharlach-Fuchsie (*Fuchsia magellanica*) wächst als laubabwerfender Strauch, der in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet eine ausgedehnte Reproduktionsphase zeigt.[1][2] In den gemäßigten Regenwäldern des südlichen Südamerikas erstreckt sich die Blütezeit vom Frühling bis in den Herbst. Die Fruchtbildung findet am Naturstandort typischerweise zwischen November und Mai statt, wobei einzelne Blüten mehrere Tage überdauern. Feldstudien zur Interaktion mit Bestäubern wurden während der Hauptblütezeit in den Monaten Januar bis März durchgeführt. Die Nektarproduktion der Blüten unterliegt dynamischen zeitlichen Mustern von Sekretion und Reabsorption, die durch genetische und umweltbedingte Faktoren beeinflusst werden. Zu den tagaktiven Blütenbesuchern zählen der Kolibri *Sephanoides sephaniodes* sowie die Hummel *Bombus dahlbomii*, deren Aktivitäten beispielsweise in den Morgenstunden dokumentiert wurden.[2] Das öffentliche Suchinteresse in Deutschland zeigt hingegen ein abweichendes saisonales Muster mit Spitzenwerten im April und Mai, was der typischen Pflanzzeit auf der Nordhalbkugel entspricht.[3]
Bronnen & Referenties
- Wikipedia: Scharlach-Fuchsie (Fuchsia magellanica), Version aus OCR-Quelle
- https://doi.org/10.7717/peerj.20253
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- Valdivia et al. (2025): Nectar robbing by the invasive bumblebee Bombus terrestris... PeerJ 13:e20253. https://doi.org/10.7717/peerj.20253
- Jelitto, Schacht, Simon: Die Freilandschmuckstauden. 5. Auflage, Verlag Eugen Ulmer & Co., 2002, ISBN 3-8001-3265-6
- Valdivia et al. (2025): Nectar robbing by the invasive bumblebee Bombus terrestris changes the behavior of native flower visitors of Fuchsia magellanica but not seed set. PeerJ, DOI 10.7717/peerj.20253
- Valdivia et al. (2025): Nectar robbing by the invasive bumblebee Bombus terrestris (Apidae) changes the behavior of native flower visitors of Fuchsia magellanica Lam. (Onagraceae) but not seed set. PeerJ 13:e20253. DOI: 10.7717/peerj.20253
- Valdivia et al. (2025). Nectar robbing by the invasive bumblebee Bombus terrestris (Apidae) changes the behavior of native flower visitors of Fuchsia magellanica Lam. (Onagraceae) but not seed set. PeerJ, 13:e20253. https://doi.org/10.7717/peerj.20253
- https://doi.org/10.1016/j.sajb.2013.02.170