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Grondwantsen Veel voorkomende grondwantsen
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Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Familie
Lygaeidae
Soort
Lygaeidae
Wetenschappelijke naam
Lygaeidae
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ist eine in Europa und Vorderasien weit verbreitete Wanzenart, die häufig in Gärten, Parks und an Waldrändern anzutreffen ist. Die Insekten ernähren sich, indem sie mit ihrem unter dem Körper verborgenen Stechrüssel Pflanzensamen aussaugen. Sie wird als Lästling eingestuft, da sie im Winter gelegentlich mit Brennholz in Wohnräume eingeschleppt wird, dort jedoch keine Schäden verursacht und meist rasch abstirbt.[1]
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Falls in Einzelfällen eine aktive Bekämpfung der Tiere erforderlich sein sollte, können Insektensprays mit Kontaktinsektiziden wie Pyrethrum oder Deltamethrin eingesetzt werden. - Ähnlich wie die Gemeine Bodenwanze wird auch die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) in den Wintermonaten bisweilen in Wohnungen aufgefunden. - In der bildlichen Dokumentation zur Artabgrenzung wird zudem die Schwalbenwanze (*Oeciacus hirundinis*) als Vergleichsobjekt herangezogen.[4]
Name & Einordnung
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Gemeinen Bodenwanze lautet *Rhyparochromus vulgaris*, wobei die Erstbeschreibung dem Autor Schilling im Jahr 1829 zugeschrieben wird. Im deutschsprachigen Raum ist die Art unter dem Trivialnamen Gemeine Bodenwanze bekannt. Sie wird der Gruppe der Bodenwanzen zugeordnet, die in Europa und Vorderasien weit verbreitet sind. Häufig wird die Spezies in denselben Habitaten wie Gärten, Parks oder Waldrändern angetroffen wie die taxonomisch abzugrenzende und deutlich farbigere Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*). Im Kontext von im Winter in Wohnungen aufgefundenen Insekten wird *Rhyparochromus vulgaris* zudem oft vergleichend mit der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) genannt, die ein ähnliches Überwinterungsverhalten zeigt.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Gemeinen Bodenwanze lautet *Rhyparochromus vulgaris*. Ein wichtiges morphologisches Merkmal ist der Stechrüssel der Tiere, welcher dazu dient, Pflanzensamen auszusaugen. Dieser Rüssel ist im Ruhezustand normalerweise unter dem Körper der Insekten verborgen. Hinsichtlich der Färbung ist *Rhyparochromus vulgaris* deutlich weniger farbig als die oft in ähnlichen Habitaten vorkommende Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*). Zur Abgrenzung und Bestimmung ist zudem relevant, dass neben der Gemeinen Bodenwanze auch die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) im Winter in Wohnräumen gefunden werden kann. Auch die Schwalbenwanze (*Oeciacus hirundinis*) wird in diesem Kontext als unterscheidbare Art aufgeführt.[3]
Beschreibung
Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ist eine in Europa und Vorderasien weit verbreitete Insektenart. Sie besiedelt vorzugsweise Lebensräume wie Gärten, Parks oder Waldränder. In diesen Habitaten tritt sie häufig in ähnlichen Bereichen wie die Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*) auf, wobei *Rhyparochromus vulgaris* im direkten Vergleich deutlich weniger farbenfroh erscheint. Ein wesentliches anatomisches Merkmal für die Nahrungsaufnahme ist der Stechrüssel, der im Ruhezustand normalerweise unter dem Körper des Insekts verborgen liegt. Mit diesem Organ sind die Tiere darauf spezialisiert, Pflanzensamen auszusaugen. Im Herbst suchen die Wanzen gezielt abgestorbenes Holz auf, um geschützt unter der Rinde zu überwintern. Dieses Verhalten führt gelegentlich dazu, dass die Tiere zusammen mit Brennholz in menschliche Behausungen eingeschleppt werden. In solchen Fällen wird die Art als Lästling klassifiziert, wobei sie im Innenbereich aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit meist rasch abstirbt. Ein ähnliches Auftreten in Wohnungen während der Wintermonate ist auch bei der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) zu beobachten. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art wird Schilling und dem Jahr 1829 zugeordnet.[1]
Verhalten
Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ernährt sich phytophag, indem sie mit ihrem Stechrüssel Pflanzensamen aussaugt. Dieser Rüssel liegt im Ruhezustand unter dem Körper des Insekts verborgen. Hinsichtlich der Habitatwahl hält sich die Art häufig in Gärten, Parks oder an Waldrändern auf. Ein charakteristisches Verhalten zeigt sich im Herbst, wenn die Wanzen gezielt abgestorbenes Holz aufsuchen, um unter der Rinde zu überwintern. Durch dieses Überwinterungsverhalten gelangen die Tiere im Winter oft unbeabsichtigt mit Brennholz in menschliche Wohnräume. Dort verenden sie jedoch in der Regel rasch, da sie die niedrige Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen physiologisch nicht tolerieren.[1]
Ökologie
Die *Gemeine Bodenwanze* (*Rhyparochromus vulgaris*) besiedelt vorwiegend Gärten, Parkanlagen sowie Waldränder. In diesen Lebensräumen ist die Art häufig anzutreffen, ähnlich wie die Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*). Trophisch sind die Insekten auf Pflanzensamen spezialisiert, die sie mit ihrem Stechrüssel aussaugen. Dieser Rüssel wird im Ruhezustand unter dem Körper verborgen getragen. Als Überwinterungshabitat dient im Herbst abgestorbenes Holz, wobei die Tiere Schutz unter der Rinde suchen. Die Art zeigt eine Empfindlichkeit gegenüber niedriger Luftfeuchtigkeit; gelangen Individuen im Winter mit Brennholz in beheizte Wohnräume, sterben sie aufgrund der Trockenheit meist rasch ab.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die *Gemeine Bodenwanze* (*Rhyparochromus vulgaris*) wird aus Sicht der Schädlingsbekämpfung höchstens als Lästling eingestuft. Ein Auftreten in menschlichen Behausungen ist meist darauf zurückzuführen, dass die Tiere im Winter zusammen mit Brennholz ins Haus eingeschleppt werden. In der Natur suchen diese Wanzen im Herbst gezielt abgestorbenes Holz auf, um unter der Rinde zu überwintern. Gelangen die Insekten dabei in beheizte Innenräume, sterben sie aufgrund der dort herrschenden niedrigen Luftfeuchtigkeit normalerweise rasch ab. Aufgrund dieser natürlichen Mortalität im häuslichen Umfeld erübrigen sich aktive Bekämpfungsmaßnahmen in der Regel. Sollte es in Einzelfällen dennoch erforderlich sein, die Wanzen zu bekämpfen, können Insektensprays eingesetzt werden. Als wirksame Inhaltsstoffe für solche Maßnahmen werden Kontaktinsektizide wie Pyrethrum oder Deltamethrin genannt. Ein materielles Schadpotenzial liegt nicht vor, da die Tiere ihren Stechrüssel primär zum Aussaugen von Pflanzensamen nutzen. Dieser Rüssel ist im Ruhezustand normalerweise unter dem Körper der Insekten verborgen. Das Phänomen des winterlichen Auftretens in Wohnungen teilt *Rhyparochromus vulgaris* mit der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*).[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) besitzt keine Relevanz als Agrar- oder Materialschädling, sondern wird fachlich höchstens als Lästling eingestuft. Eine wirtschaftliche Schädigung durch Fraß an Nutzpflanzen liegt nicht vor, da die Tiere lediglich Pflanzensamen mit ihrem Stechrüssel aussaugen. Das Auftreten in menschlichen Behausungen ist ein zufälliges Ereignis, das meist im Zusammenhang mit der Lagerung von Brennholz steht. Da die Wanzen unter der Rinde von Totholz überwintern, werden sie in der kalten Jahreszeit passiv in Häuser eingeschleppt. In Innenräumen überleben die Tiere aufgrund der dort herrschenden niedrigen Luftfeuchtigkeit meist nicht lange. Ein dauerhafter Befall oder eine Vermehrung innerhalb von Gebäuden findet daher nicht statt, wodurch keine Schäden an der Bausubstanz entstehen. Aus diesem Grund erübrigen sich in der Regel kostenintensive professionelle Bekämpfungsmaßnahmen. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine chemische Behandlung gewünscht sein, beschränken sich die Aufwendungen auf handelsübliche Insektensprays mit Kontaktinsektiziden wie Pyrethrum oder Deltamethrin.[1]
Biologie & Lebenszyklus
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Gemeinen Bodenwanze lautet *Rhyparochromus vulgaris* (Schilling, 1829). Biogeographisch ist die Art in Europa sowie in Vorderasien weit verbreitet. Als bevorzugte Habitate besiedeln die Tiere häufig Gärten, Parks oder Waldränder. Morphologisch zeichnen sich diese Insekten durch einen Stechrüssel aus, der der Nahrungsaufnahme dient. Dieser Rüssel wird in der Ruheposition normalerweise unter dem Körper verborgen getragen. Die Ernährungsweise von *Rhyparochromus vulgaris* ist phytophag, wobei sie spezifisch Pflanzensamen aussaugen. Ein wesentlicher Bestandteil des Lebenszyklus ist die Überwinterungsstrategie der Adulten. Im Herbst suchen die Bodenwanzen gezielt nach abgestorbenem Holz. Die Überwinterung erfolgt anschließend geschützt unter der Rinde. Werden die Tiere während dieser Phase mit Brennholz in Wohnräume verbracht, stört dies ihre Diapause. Physiologisch sind die Wanzen an die Bedingungen in beheizten Innenräumen schlecht angepasst. Aufgrund der dort herrschenden niedrigen Luftfeuchtigkeit sterben die Tiere in der Regel rasch ab. Eine aktive Fortpflanzung oder Entwicklung findet unter diesen Umständen im Haus nicht statt. Dieses Auftreten in Gebäuden ähnelt dem Verhalten der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*), die im Winter ebenfalls in Wohnungen gefunden werden kann.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ist in Europa und Vorderasien weit verbreitet. Zu den typischen Lebensräumen dieser Art zählen Gärten, Parkanlagen sowie Waldränder. In diesen Habitaten tritt sie häufig in ähnlichen Bereichen auf wie die bekannte Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*). Die Wanzen nutzen ihren unter dem Körper verborgenen Stechrüssel, um an Pflanzensamen zu saugen, was ihre Standortwahl beeinflusst. Im Herbst verlagert sich der Aufenthaltsort der Tiere, da sie gezielt abgestorbenes Holz aufsuchen. Unter der Rinde von Totholz finden sie den notwendigen Schutz, um die kalte Jahreszeit zu überwintern. Dieser spezifische Überwinterungsplatz führt dazu, dass *Rhyparochromus vulgaris* im Winter gelegentlich in Gebäude gelangt. Dies geschieht meist passiv, indem die Tiere zusammen mit Brennholz ins Haus eingeschleppt werden. In Wohnräumen wird die Art daher als Lästling wahrgenommen, obwohl sie dort eigentlich nicht heimisch ist. Aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen sterben die Wanzen dort jedoch meist rasch ab. Ein dauerhaftes Vorkommen in Innenräumen ist daher unwahrscheinlich, da die klimatischen Bedingungen nicht ihren Ansprüchen genügen. Ähnlich wie die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) wird auch die Gemeine Bodenwanze somit nur zufällig und temporär in Wohnungen gefunden.[1]
Saisonalität & Aktivität
Das saisonale Verhalten von *Rhyparochromus vulgaris* ist stark durch die Überwinterungsstrategie geprägt. Im Herbst suchen die Tiere gezielt abgestorbenes Holz auf, um sich dort unter der Rinde vor der Kälte zu schützen. Dieses Verhalten führt dazu, dass die Wanzen im Winter häufig passiv mit Brennholz in menschliche Wohnräume eingeschleppt werden. In beheizten Innenräumen ist die Überlebensdauer der Tiere jedoch meist kurz, da sie aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit rasch absterben.[1] Das öffentliche Interesse an der Art zeigt im Jahresverlauf zwei deutliche Schwerpunkte. Ein signifikanter Anstieg der Suchanfragen ist im Juli zu verzeichnen, was auf eine hohe Aktivität der Tiere in den Sommermonaten hindeutet. Ein zweiter, kleinerer Peak tritt im März auf, was zeitlich mit dem Ende der Überwinterung oder der verstärkten Wahrnehmung in Brennholzvorräten zusammenfallen dürfte.[2] Außerhalb der Winterruhe sind die Tiere in ihren natürlichen Habitaten wie Gärten, Parks und an Waldrändern anzutreffen.[1]
Bronnen & Referenties
- Institut für Schädlingskunde: Gemeine Bodenwanzen bekämpfen
- Suchinteresse-Zeitreihe: Bodenwanzen (Deutschland), aggregierte Daten
- Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde, Gemeine Bodenwanzen bekämpfen, Seite 1
- https://schaedlingskunde.de