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Lexicon-vermelding
Stellaire winden Ipomoea lobata
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Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Solanales (Solanales)
Familie
Convolvulaceae
Geslacht
Ipomoea
Soort
Ipomoea lobata
Wetenschappelijke naam
Ipomoea lobata (Cerv.) Thell.
Geaccepteerde naam
Einleitung
Die **Sternwinde** oder **Spanische Flagge** (*Ipomoea lobata*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanzenart aus der Gattung der Prunkwinden (*Ipomoea*) innerhalb der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae).[1] Ursprünglich im südwestlichen Mexiko und Teilen Mittelamerikas beheimatet, wächst sie als Schlingpflanze bevorzugt in laubabwerfenden Wäldern und Eichenwäldern.[1][2] Aufgrund ihrer auffälligen Blütenstände wird die Art weltweit in den Tropen und Subtropen sowie in gemäßigten Breiten als Zierpflanze kultiviert.[1] Historisch ist sie auch unter dem Basionym *Mina lobata* bekannt, unter dem die Erstbeschreibung erfolgte.[3]
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Die Art wird systematisch der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales) zugeordnet. - Innerhalb der botanischen Klassifikation gehört die Sternwinde zur Klasse der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) und zum Phylum der Gefäßpflanzen (Tracheophyta). - In der internationalen Datenbank der Global Biodiversity Information Facility (GBIF) wird die Spezies unter der eindeutigen Kennnummer (Usage Key) 11065948 geführt. - Der taxonomische Status von *Ipomoea lobata* ist als akzeptiert („accepted“) validiert.[13]
Name & Einordnung
Die Sternwinde oder Spanische Flagge (*Ipomoea lobata*) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Prunkwinden (*Ipomoea*) innerhalb der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae).[4] Das Basionym der Art lautet *Mina lobata*, unter welchem die Erstbeschreibung im Jahr 1824 durch Vicente Cervantes in dem Werk „Novorum Vegetabilium Descriptiones“ erfolgte. Diese Beschreibung basierte auf kultivierten Exemplaren, deren Ausgangsmaterial ursprünglich in Mexiko gesammelt wurde. Die heute gültige Neukombination zu *Ipomoea lobata* (Cerv.) Thell. publizierte Albert Thellung im Jahr 1919 in der „Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich“. Innerhalb der Gattung *Ipomoea* wird die Art der Sektion *Mina* und der Untergattung *Quamoclit* zugeordnet. Zu den dokumentierten Synonymen zählen unter anderem *Quamoclit lobata* (Cerv.) House, *Ipomoea versicolor* Meisn., *Convolvulus mina* (G.Don) Kuntze sowie *Mina cordata* Micheli. Das Artepitheton *lobata* nimmt Bezug auf die gelappten Laubblätter der Pflanze.[3] Den Trivialnamen „Spanische Flagge“ verdankt die Art dem auffälligen Farbwechsel der Blüten, der von Rot über Orange zu Gelb und Weiß verläuft.[5] Im spanischsprachigen Verbreitungsgebiet, spezifisch in Mexiko, ist zudem die Bezeichnung „Cresta de gallo“ gebräuchlich.[6]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Sternwinde (*Ipomoea lobata*) wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und bildet eine Schlingpflanze aus. Die Stängel sind glatt oder gerillt, erreichen eine Länge von 3 bis zu 6 Metern und sind allenfalls an den Knoten leicht behaart. Die wechselständig an der Sprossachse angeordneten Laubblätter sind in einen bis zu 10 Zentimeter langen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die häutige Blattspreite ist bei einer Länge und Breite von jeweils 3 bis 12 Zentimetern im Umriss eiförmig und dreilappig mit einem stumpfen oder zugespitzten oberen Ende. Die Blattränder sind in der Regel glatt, selten jedoch an den unteren Blattlappen gezähnt. Die Blütenstände sind gegabelte, bis zu 40 Zentimeter lange Wickel, in denen die Blüten einseitswendig stehen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die fünf gleich gestalteten, zugespitzten Kelchblätter sind 1,5 Zentimeter lang und besitzen stumpfe Enden. Die fünf Kronblätter sind röhrig-sackartig verwachsen, etwas aufgeblasen, gebogen und erreichen eine Länge von 1,8 bis 2 Zentimetern. Charakteristisch ist der Farbwechsel der Krone: Die Knospe ist rot, wechselt kurz vor der Öffnung nach Orange, wird im geöffneten Zustand gelblich und später oft fast weiß. Die fünf Staubblätter sind mehr als doppelt so lang wie die Krone und ragen weit aus dieser heraus. Die Staubfäden sind weiß gefärbt und tragen gelbe Staubbeutel, wobei der weiße Griffel die Staubblätter überragt. Die kahle Kapselfrucht besitzt einen Durchmesser von 6 bis 7 Millimetern. Sie enthält ein bis vier kugelige, braune bis schwarze Samen mit einem Durchmesser von 4 bis 5 Millimetern.[6]
Beschreibung
Die Sternwinde (*Ipomoea lobata*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die als Schlingpflanze wächst und Stängellängen von 3 bis 6 Metern erreicht. Die Stängel sind glatt oder gerillt und zeigen allenfalls an den Knoten eine leichte Behaarung. Die wechselständig an der Sprossachse angeordneten Laubblätter sind in einen bis zu 10 Zentimeter langen Blattstiel und eine häutige Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist im Umriss eiförmig und charakteristisch dreilappig, wobei die Länge und Breite jeweils 3 bis 12 Zentimeter beträgt. Die Blattlappen enden stumpf oder zugespitzt, und die Blattränder sind meist glatt, selten an den unteren Lappen gezähnt.[6] Das Artepitheton *lobata* bezieht sich explizit auf diese gelappte Form der Laubblätter.[3] In ihren natürlichen Heimatgebieten liegt die Blütezeit der Art zwischen September und November. Die Blütenstände sind als gegabelte, bis zu 40 Zentimeter lange Wickel ausgebildet, in denen die Blüten einseitswendig stehen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind zu einer röhrig-sackartigen Form verwachsen, die leicht aufgeblasen und gebogen ist und 1,8 bis 2 Zentimeter lang wird. Ein herausragendes Merkmal ist der Farbwechsel der Krone während der Anthese: Die Knospen sind zunächst rot, färben sich kurz vor der Öffnung orange und verblassen im geöffneten Zustand von Gelblich zu fast Weiß. Diesem auffälligen Farbverlauf verdankt die Art den Trivialnamen „Spanische Flagge“. Die fünf Staubblätter ragen weit aus der Krone heraus und sind mehr als doppelt so lang wie diese. Die Staubfäden sind weiß mit gelben Staubbeuteln, während der ebenfalls weiße Griffel die Staubblätter noch überragt. Als Früchte bildet die Pflanze kahle Kapselfrüchte mit einem Durchmesser von 6 bis 7 Millimetern aus. Diese enthalten ein bis vier braune bis schwarze Samen, die kugelig geformt sind und einen Durchmesser von 4 bis 5 Millimetern aufweisen.[6] Systematisch wird die Art der Sektion *Mina* innerhalb der Untergattung *Quamoclit* zugeordnet.[2]
Ökologie
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet besiedelt *Ipomoea lobata* vorwiegend laubabwerfende Wälder sowie Eichenwälder. Die Art gedeiht dabei in Höhenlagen, die sich von 0 bis 1300 Meter erstrecken. Das ursprüngliche Vorkommen reicht vom südlichen Mexiko bis nach Südamerika.[12] In diesen Heimatgebieten liegt die Blütezeit der Pflanze zwischen September und November. Ein ökologisch auffälliges Merkmal ist der ausgeprägte Farbwechsel der Blütenkrone während des Aufblühens. Dieser Wechsel verläuft von einer roten Färbung der Knospe über Orange bis hin zu Gelblich-Weiß bei der geöffneten Blüte. Die weit aus der Krone herausragenden Staubblätter und der Griffel lassen auf eine Anpassung an spezifische Bestäuber schließen. Außerhalb ihres natürlichen Areals hat sich die Art in verschiedenen Regionen als Neophyt etabliert. Dies betrifft tropische Länder in Amerika, Asien sowie Afrika einschließlich Madagaskar.[9]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Sternwinde besitzt ihre primäre Bedeutung als Zierpflanze, die weltweit in den Tropen und Subtropen sowie in gemäßigten Breiten als einjährige Kultur Verwendung findet. Aufgrund ihrer globalen Verbreitung wird *Ipomoea lobata* in einigen tropischen Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas sowie auf Madagaskar mittlerweile als Neophyt eingestuft.[8] In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in Mexiko wird die Art in entsprechenden Fachverzeichnissen als Unkraut („Maleza“) geführt.[6] Spezifische Angaben zu landwirtschaftlichen Schäden, Toxizität oder notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen gehen aus den vorliegenden Quellen nicht hervor.
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung der Sternwinde (*Ipomoea lobata*) beschränkt sich gemäß den vorliegenden Quellen primär auf ihre Nutzung als Zierpflanze. Aufgrund ihrer ästhetischen Eigenschaften ist die Art in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet und wird dort im Gartenbau verwendet. Auch in gemäßigten Breiten erfolgt eine kommerzielle Kultivierung, wobei die Pflanze dort in der Regel als einjährige Zierpflanze angepflanzt wird.[5] In einigen tropischen Ländern Amerikas, Afrikas (inklusive Madagaskar) sowie in Asien tritt die Art als Neophyt auf.[8] Spezifische Berichte über wirtschaftliche Schäden, etwa durch invasives Verhalten, oder eine Nutzung als Nutzpflanze jenseits des Zierpflanzenbaus gehen aus den Quellen nicht hervor.
Biologie & Lebenszyklus
*Ipomoea lobata* ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die als Schlingpflanze Wuchshöhen von 3 bis 6 Metern erreicht.[10][11] Die Stängel sind glatt oder gerillt und an den Knoten allenfalls leicht behaart.[11] In ihrem natürlichen Habitat in Mexiko und Mittelamerika wächst die Art in laubabwerfenden Wäldern sowie Eichenwäldern in Höhenlagen zwischen 0 und 1300 Metern.[10][11] Während sie am natürlichen Standort perennierend ist, wird sie in gemäßigten Breiten meist als einjährige Zierpflanze kultiviert, da sie nicht winterhart ist.[10] Die Blütezeit in den Heimatgebieten erstreckt sich von September bis November. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und weisen eine doppelte Blütenhülle auf. Ein physiologisches Charakteristikum ist der Farbwechsel der Krone während der Anthese: Die zunächst rote Knospe färbt sich vor der Öffnung orange, während die offene Blüte gelblich bis fast weiß wird. Die Fortpflanzungsorgane sind räumlich exponiert, wobei die fünf Staubblätter mehr als doppelt so lang wie die Krone sind und weit aus dieser herausragen. Der weiße Griffel überragt die gelben Staubbeutel zusätzlich. Nach der Bestäubung bilden sich kahle, vierklappige Kapselfrüchte mit einem Durchmesser von 6 bis 7 Millimetern. Jede Frucht enthält ein bis vier kugelige Samen, die braun bis schwarz gefärbt sind. Die Samen erreichen einen Durchmesser von 4 bis 5 Millimetern.[11]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Ipomoea lobata* liegt im südlichen Mexiko sowie in Guatemala. Innerhalb Mexikos ist die Art in den Bundesstaaten Michoacán, San Luis Potosí und Guerrero heimisch.[8] Es existieren zudem Angaben, wonach das indigene Areal bis nach Südamerika reicht.[9] Die Pflanzen besiedeln vorwiegend laubabwerfende Wälder sowie Eichenwälder. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich dabei auf Höhenlagen zwischen 0 und 1300 Metern. Außerhalb des ursprünglichen Heimatgebietes tritt die Art in einigen tropischen Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas, einschließlich Madagaskar, als Neophyt auf.[8] Als Zierpflanze ist *Ipomoea lobata* in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet. In den gemäßigten Breiten wird sie ebenfalls kultiviert, wächst dort jedoch in der Regel als einjährige Pflanze.[5]
Saisonalität & Aktivität
In den Heimatgebieten liegt die Blütezeit von *Ipomoea lobata* zwischen September und November.[5] Die Art wächst als ausdauernde krautige Pflanze, wird jedoch in gemäßigten Breiten in der Regel als einjährige Zierpflanze kultiviert.[5][2] Analysen des Suchinteresses in Deutschland zeigen saisonale Spitzenwerte in den Monaten April und Mai, während die Aufmerksamkeit im Oktober und Dezember gegen Null tendiert.[7]
Bronnen & Referenties
- Plants of the World Online (POWO), Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew
- Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program
- Albert Thellung: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, Band 64, 1919, S. 775
- Plants of the World Online (POWO): Ipomoea lobata, abgerufen am 10. September 2025
- Andreas Bärtels: Farbatlas Tropenpflanzen, E. Ulmer, Stuttgart, 1989, S. 155
- Malezas de México: Convolvulaceae - Ipomoea lobata (Cerv.) Thell. - Cresta de gallo
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert), Deutschland, 2026
- Plants of the World Online (POWO): Ipomoea lobata. Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew
- Germplasm Resources Information Network (GRIN): Ipomoea lobata. USDA, ARS, National Genetic Resources Program
- POWO = Plants of the World Online. Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Abgerufen am 10. September 2025.
- Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 10. September 2013.
- USDA, ARS, National Genetic Resources Program: Ipomoea lobata im Germplasm Resources Information Network (GRIN).
- https://www.gbif.org/species/11065948