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Lexicon-vermelding

Bacon mijt Lardoglyphus konoi

Bacon mijt

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Spinnentiere (Arachnida)
Orde Hornmilben (Sarcoptiformes)
Familie Acaridae
Geslacht Lardoglyphus
Soort Lardoglyphus konoi
Wetenschappelijke naam Lardoglyphus konoi (Sasa & Asanuma, 1951)
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Lardoglyphus konoi* ist eine Milbenart aus der Familie der Lardoglyphidae, die taxonomisch den Astigmata zugeordnet wird. Die Art wurde 1951 von Sasa und Asanuma erstbeschrieben. Adulte Tiere und Nymphen der Gattung ernähren sich typischerweise von trocknendem oder getrocknetem Fisch. Phylogenetische Analysen des mitochondrialen Genoms zeigen eine enge Verwandtschaft zu *Carpoglyphus lactis*.[1]

Fakten (kompakt)

- Mit Ausnahme des Gens *nad6* nutzen alle proteinkodierenden Gene des mitochondrialen Genoms ATN als Startcodon. - Alle 13 proteinkodierenden Gene weisen vollständige Stopcodons auf, die entweder als TAG oder TAA vorliegen. - Die ribosomalen RNA-Gene *rrnS* und *rrnL* haben eine exakte Länge von 666 beziehungsweise 1031 Basenpaaren. - Die größte nicht-kodierende Region des Genoms umfasst 292 Basenpaare und ist spezifisch zwischen den Transfer-RNA-Genen *trnF* und *trnS1* lokalisiert. - Das sequenzierte Referenzexemplar (Nummer Lk 20200109) ist in der GenBank unter der Zugriffsnummer MW784238 hinterlegt.[4] - Während *Lardoglyphus konoi* rezent auf Fisch gefunden wird, wurden die verwandten Arten *Lardoglyphus radovskyi* und *Lardoglyphus robustisetosus* spezifisch aus dem Darminhalt menschlicher Mumien beschrieben.[9]

Name & Einordnung

Die Art *Lardoglyphus konoi* (Sasa & Asanuma, 1951) ist eine Milbenart aus der Gattung *Lardoglyphus* Oudemans, 1927. Sie wird der Familie Lardoglyphidae zugeordnet, die taxonomisch zur Ordnung der Sarcoptiformes und der Gruppe der Astigmatina zählt.[2][1] Phylogenetische Analysen auf Basis des mitochondrialen Genoms deuten auf eine enge Verwandtschaft von *Lardoglyphus konoi* mit der Art *Carpoglyphus lactis* hin.[1] Innerhalb der Gattung *Lardoglyphus* existieren neben *Lardoglyphus konoi* weitere beschriebene Spezies, darunter *Lardoglyphus angelinae* (Olsen, 1982), *Lardoglyphus falconidus* (Philips & Norton, 1979) und *Lardoglyphus zacheri* (Oudemans, 1927).[2] In der taxonomischen Datenbank GBIF wird die Art unter dem Status „accepted“ geführt und der Klasse Arachnida (Spinnentiere) zugeordnet.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Lardoglyphus konoi* ist ein Vertreter der Familie Lardoglyphidae innerhalb der Ordnung Sarcoptiformes. Die Art wird taxonomisch der Unterklasse Acari (Milben) und der Gruppe Astigmatina zugerechnet. Für die molekularbiologische Bestimmung ist das mitochondriale Genom relevant, das eine Länge von 14.269 Basenpaaren besitzt und aus 37 Genen besteht. Diese genetische Struktur umfasst 13 proteinkodierende Gene, 22 Transfer-RNAs sowie zwei ribosomale RNA-Gene. Phylogenetische Untersuchungen weisen auf eine enge genetische Verwandtschaft mit der Art *Carpoglyphus lactis* hin. Der Lebenszyklus der Milbe beinhaltet neben dem Adultstadium auch Nymphenstadien sowie ein Hypopus-Stadium, das sich zur Tritonymphe häutet. Da morphologische Details in den vorliegenden Quellen nicht spezifiziert sind, dient das Vorkommen an getrocknetem Fisch als wichtiges ökologisches Indiz für das Auftreten von Adulten und Nymphen.[8]

Beschreibung

*Lardoglyphus konoi* ist eine Milbenart, die taxonomisch der Familie Lardoglyphidae innerhalb der Ordnung Sarcoptiformes zugeordnet wird.[2] Die Spezies wurde im Jahr 1951 von Sasa und Asanuma wissenschaftlich erstbeschrieben. Phylogenetische Analysen positionieren *Lardoglyphus konoi* in enger Verwandtschaft zu *Carpoglyphus lactis*. Das mitochondriale Genom der Art umfasst 14.269 Basenpaare und kodiert für 37 Gene, wobei die meisten transfer-RNAs (tRNAs) stark verkürzt sind und spezifische Strukturmerkmale wie fehlende T- oder D-Arme aufweisen. Der Entwicklungszyklus von *Lardoglyphus konoi* beinhaltet verschiedene Stadien, darunter das Hypopus-Stadium (eine heteromorphe Deutonymphe), welches für das Überleben und die Verbreitung essentiell ist. Wissenschaftliche Beobachtungen dokumentieren das spezifische Anheftungsverhalten dieses Hypopus sowie dessen anschließende Häutung zur Tritonymphe. Adulte Tiere und Nymphen sind ökologisch spezialisiert und ernähren sich primär von trocknendem oder getrocknetem Fisch.[1] Die Gattung *Lardoglyphus* selbst wurde bereits 1927 von Oudemans aufgestellt und umfasst neben *L. konoi* weitere Arten wie *L. angelinae* und *L. zacheri*.[2]

Verhalten

Generell ernähren sich sowohl die adulten Tiere als auch die Nymphen der Gattung *Lardoglyphus* von trocknendem oder getrocknetem Fisch. Spezifische Untersuchungen zu *Lardoglyphus konoi* befassten sich mit den biologischen Verhaltensweisen, wobei insbesondere das Anheftungsverhalten des Hypopus-Stadiums (eines Nymphenstadiums) dokumentiert wurde. Dieses Verhalten ist eng mit dem Entwicklungszyklus verknüpft, der die Häutung vom Hypopus zur Tritonymphe umfasst.[8] Neben dem Vorkommen an Fischprodukten wurden Vertreter der Gattung auch im Darminhalt menschlicher Mumien nachgewiesen, was auf eine Nutzung verschiedener gelagerter organischer Substrate hindeutet.[10]

Ökologie

Adulte und Nymphen der Gattung *Lardoglyphus* ernähren sich primär von trocknendem oder getrocknetem Fisch. Spezifische Populationen von *Lardoglyphus konoi* wurden beispielsweise auf Märkten in der Provinz Anhui (China) gesammelt und im Labor erfolgreich auf Trockenfisch als Nahrungssubstrat kultiviert.[1] Neben rezenten Vorkommen in gelagerten Lebensmitteln wurden Vertreter der Gattung auch in archäologischen Kontexten nachgewiesen; so fanden sich zwei *Lardoglyphus*-Arten im Darminhalt menschlicher Mumien.[7] Untersuchungen zum Lebenszyklus von *Lardoglyphus konoi* dokumentieren das Verhalten des Hypopus (eines speziellen Deutonymphen-Stadiums), insbesondere dessen Anheftungsverhalten und die anschließende Häutung zur Tritonymphe. Phylogenetische Analysen deuten zudem darauf hin, dass *Lardoglyphus konoi* eng mit *Carpoglyphus lactis* verwandt ist.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Vertreter der Gattung *Lardoglyphus* treten primär als Vorratsschädlinge in Erscheinung, wobei sich sowohl Adulte als auch Nymphen generell von trocknendem oder getrocknetem Fisch ernähren.[1] Spezifisch wurde *Lardoglyphus angelinae* als Schädling an Trockenfisch aus dem Orient beschrieben.[11] Auch *Lardoglyphus konoi* ist in diesem Kontext relevant; Exemplare dieser Art wurden beispielsweise auf Märkten in der Provinz Anhui (China) gesammelt und anschließend im Labor erfolgreich mit getrocknetem Fisch kultiviert.[1] Die Gattung besitzt zudem eine historische Dimension, da zwei *Lardoglyphus*-Arten im Darminhalt menschlicher Mumien identifiziert wurden.[9] Biologische Studien zu *Lardoglyphus konoi* befassten sich unter anderem mit dem Anheftungsverhalten des Hypopus-Stadiums sowie dessen Häutung zur Tritonymphe. Phylogenetische Analysen deuten darauf hin, dass *Lardoglyphus konoi* eng mit der Art *Carpoglyphus lactis* verwandt ist.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung der Gattung *Lardoglyphus* liegt primär in ihrem Auftreten als Vorratsschädling an proteinreichen Lebensmitteln. Generell ernähren sich sowohl Adulte als auch Nymphen dieser Milben von trocknendem oder bereits getrocknetem Fisch. Spezifisch wurde *Lardoglyphus konoi* auf Märkten, wie dem Lugang Market in der chinesischen Provinz Anhui, direkt auf getrocknetem Fisch nachgewiesen und gesammelt.[1] Auch die verwandte Art *Lardoglyphus angelinae* wird explizit als Schädling von Trockenfisch aus dem Orient klassifiziert.[11] Die Assoziation der Gattung mit gelagerten organischen Materialien ist historisch belegt, da Spezies im Darminhalt menschlicher Mumien gefunden wurden, was auf einen Befall der dortigen Vorräte oder Konservierungsmittel hindeutet.[9]

Biologie & Lebenszyklus

Adulte und Nymphen von *Lardoglyphus konoi* ernähren sich vorwiegend von trocknendem oder getrocknetem Fisch. In Laborversuchen lässt sich die Art erfolgreich mit getrocknetem Fisch als alleiniges Nahrungssubstrat kultivieren.[4] Neben dem rezenten Vorkommen auf Lebensmitteln wurde die Spezies auch archäologisch in den Darminhalten menschlicher Mumien nachgewiesen.[9] Der Entwicklungszyklus der Milbe beinhaltet ein Hypopus-Stadium, welches ein spezifisches Anheftungsverhalten aufweist. Dieses Dauerstadium häutet sich im weiteren Verlauf zur Tritonymphe. Untersuchungen zur internen Morphologie und zum biologischen Verhalten liegen vor, wobei genetische Analysen des mitochondrialen Genoms eine enge Verwandtschaft zu *Carpoglyphus lactis* aufzeigen.[4]

Vorkommen & Lebensraum

Der primäre Lebensraum von *Lardoglyphus konoi* ist eng an das Vorhandensein spezifischer organischer Nahrungsquellen gebunden. Sowohl die adulten Tiere als auch die Nymphen ernähren sich vorwiegend von trocknendem oder bereits getrocknetem Fisch. Aufgrund dieser Spezialisierung tritt die Art als Vorratsschädling in Erscheinung. In der Fachliteratur wird *Lardoglyphus konoi* als Schädling von Trockenfisch aus dem Orient beschrieben. Aktuelle molekularbiologische Studien belegen das Vorkommen der Art in der Volksrepublik China. Konkrete Funddaten stammen beispielsweise vom Lugang-Markt im Bezirk Yijiang der Stadt Wuhu in der Provinz Anhui. Dort wurden Exemplare im Jahr 2020 gesammelt und anschließend unter Laborbedingungen auf getrocknetem Fisch weitergezüchtet. Diese Fundumstände verdeutlichen die Anpassung an synanthrope Lebensräume wie Märkte und Lagerstätten. Phylogenetische Analysen zeigen zudem eine enge Verwandtschaft zu *Carpoglyphus lactis*.[1] Die Gattung *Lardoglyphus* ist generell für die Besiedlung gelagerter organischer Materialien bekannt. So wurden verwandte Spezies der Gattung sogar in den Darminhalten menschlicher Mumien identifiziert, was auf eine historische Assoziation mit menschlichen Hinterlassenschaften hindeutet.[7]

Saisonalität & Aktivität

Adulte und Nymphen von *Lardoglyphus konoi* sind vorwiegend an trocknendem oder getrocknetem Fisch zu finden, der ihnen als Nahrungsgrundlage dient.[4] In wissenschaftlichen Feldstudien konnten aktive Exemplare im späten September (konkret am 22. September) in Marktumgebungen gesammelt und anschließend im Labor kultiviert werden. Dies belegt eine Aktivität der Populationen im frühen Herbst.[4] Der Lebenszyklus der Art beinhaltet ein spezialisiertes Hypopus-Stadium, dessen Verhalten durch das Anheften an Oberflächen oder Vektoren sowie die anschließende Häutung zur Tritonymphe charakterisiert ist. Dieses Stadium dient oft der Überdauerung oder Verbreitung unter spezifischen Umweltbedingungen.[5] Aggregierte Daten zum öffentlichen Suchinteresse zeigen eine saisonale Spitze im November. Im Gegensatz dazu ist das Interesse in den Wintermonaten Januar und Februar am geringsten.[6]

Bronnen & Referenties

  1. Wang, M.-Q., et al. (2021). Determination of the complete mitochondrial genome of Lardoglyphus konoi (Acari: Astigmata). Mitochondrial DNA Part B, 6(11), 3222–3223. https://doi.org/10.1080/23802359.2021.1990147
  2. Wikipedia: Lardoglyphus (OCR Source)
  3. GBIF Backbone Taxonomy. Lardoglyphus konoi. https://www.gbif.org/species/4651913
  4. Wang, M.-Q., et al. (2021). Determination of the complete mitochondrial genome of Lardoglyphus konoi (Acari: Astigmata). Mitochondrial DNA Part B, 6:11, 3222–3223. https://doi.org/10.1080/23802359.2021.1990147
  5. Okamoto M, Matsumoto K, Shirasaka R. (1991). Studies on the attaching behavior of the Lardoglyphus konoi (Acari, Lardoglyphidae) hypopus and its molting into the tritonymph. Med Entomol Zool. 42(3): 219–228.
  6. Aggregated Search Trends Data (2026). Keyword: Speckmilbe, Geo: DE.
  7. Baker, A. S. (1990). Two new species of Lardoglyphus Oudemans (Acari: Lardoglyphidae) found in the gut contents of human mummies. Journal of Stored Products Research, 26(3), 139–147. https://doi.org/10.1016/0022-474X(90)90014-J
  8. https://doi.org/10.1080/23802359.2021.1990147
  9. Baker, Anne S. (1990). Two new species of Lardoglyphus Oudemans (Acari: Lardoglyphidae) found in the gut contents of human mummies. Journal of Stored Products Research. 26 (3): 139–147. doi:10.1016/0022-474X(90)90014-J
  10. https://doi.org/10.1016/0022-474X(90)90014-J
  11. Olsen, A. R. (1982). A new pest of dried fish from the Orient, Lardoglyphus angelinae new sp. (Acarina:Acaridae). Journal of Stored Products Research, 18(4):181–188.