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Lexicon-vermelding

Askever Leperisinus varius

Askever
Ergernis

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Käfer (Coleoptera)
Familie Curculionidae
Geslacht Hylesinus
Soort Leperisinus varius
Wetenschappelijke naam Leperisinus varius (Fabricius, 1775)

Einleitung

Der Bunte Eschenbastkäfer, wissenschaftlich *Leperisinus varius* (Fabricius, 1775), ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Er befällt vor allem Eschen und gilt als Schädling an diesen Bäumen. Seinen deutschen Trivialnamen verdankt *Leperisinus varius* der charakteristischen Färbung, bei der die Oberseite des Körpers zum Teil von gelbbraunen Schuppen bedeckt ist.[1]

Fakten (kompakt)

- Der wissenschaftliche Name des Bunten Eschenbastkäfers ist *Leperisinus varius* (Fabricius, 1775). - Der Bunte Eschenbastkäfer gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). - Der Bunte Eschenbastkäfer ist auch unter dem älteren wissenschaftlichen Namen *Hylesinus varius* bekannt, da er früher der Gattung *Hylesinus* zugeordnet wurde. - Die Larvengänge des Bunten Eschenbastkäfers sind rund vier Zentimeter lang. - Der Bunte Eschenbastkäfer ist ein typischer Sekundärschädling. - Der Bunte Eschenbastkäfer befällt vor allem Eschen, die bereits durch abiotische oder biotische Faktoren vorgeschädigt sind. - Bei starkem Befall durch den Bunten Eschenbastkäfer kann die sogenannte „Eschenrose“ entstehen. - Zur direkten Bekämpfung des Bunten Eschenbastkäfers können Kontaktinsektizide eingesetzt werden. - Befallene Bäume sollten vor dem Mai gefällt werden, um die Entwicklung der neuen Käfergeneration zu verhindern.[1]

Name & Einordnung

Der Bunte Eschenbastkäfer trägt den wissenschaftlichen Namen *Leperisinus varius* (Fabricius, 1775). Die Art wurde ursprünglich von Fabricius im Jahr 1775 beschrieben. Der Käfer gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Früher wurde er der Gattung *Hylesinus* zugeordnet, daher der ältere wissenschaftliche Name *Hylesinus varius*. Der deutsche Trivialname ist "Bunter Eschenbastkäfer". Der Käfer verdankt seinen deutschen Trivialnamen der charakteristischen Färbung, bei der die Oberseite des Körpers zum Teil von gelbbraunen Schuppen bedeckt ist.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Bunte Eschenbastkäfer (*Leperisinus varius*) verdankt seinen Namen der charakteristischen Färbung, die durch gelbbraune Schuppen auf der Körperoberseite entsteht. Auffällig sind die langen, gelblichen Borsten, die den Kopf des Käfers bedecken. Auf den Flügeldecken befinden sich Punktreihen aus zahlreichen, kleinen Vertiefungen. Die Larvengänge sind rund vier Zentimeter lang und zweigen senkrecht von dem Klammergang ab. Sie liegen zum Teil sehr dicht beieinander, ohne sich jedoch zu berühren. Die Gänge bohren sich tief in das Splintholz des befallenen Baumes ein, wo sich auch die Puppenwiegen der Käfer befinden.[1]

Beschreibung

Der Bunte Eschenbastkäfer, wissenschaftlich als *Leperisinus varius* bekannt (Fabricius, 1775), ist ein Rüsselkäfer (Curculionidae). Der Käfer verdankt seinen deutschen Trivialnamen der charakteristischen Färbung, die durch gelbbraune Schuppen auf der Oberseite des Körpers entsteht. Auffällig sind auch die langen, gelblichen Borsten, die den Kopf des Käfers bedecken. Auf den Flügeldecken befinden sich Punktreihen aus zahlreichen, kleinen Vertiefungen. Die Larvengänge sind etwa vier Zentimeter lang und zweigen senkrecht von dem Klammergang ab. Die Gänge bohren sich tief in das Splintholz des befallenen Baumes ein, wo sich auch die Puppenwiegen der Käfer befinden. Die Jungkäfer verlassen im Juli und August ihre Puppenwiegen und führen einen Reifungsfraß an grüner Rinde im Kronenbereich des Baumes durch. Die hier angelegten Fraßgänge sind kurz und unregelmäßig. Bei starkem Befall entsteht die sogenannte „Eschenrose“, eine lokale, rosettenartige Wucherung. In den Gängen findet auch die Überwinterung statt.[1]

Verhalten

Die Larvengänge des Bunten Eschenbastkäfers (*Leperisinus varius*) sind etwa vier Zentimeter lang und zweigen senkrecht von dem Klammergang ab, wobei sie teilweise sehr dicht beieinander liegen, ohne sich jedoch zu berühren. Die Käfer bohren ihre Gänge tief in das Splintholz der befallenen Bäume. Nach dem Schlüpfen führen die Jungkäfer einen Reifungsfraß an grüner Rinde im Kronenbereich des Baumes durch. Dabei werden auch die Stämme von noch jungen Eschen angefressen, wobei kurze Fraßgänge entstehen, die unregelmäßig in alle Richtungen verlaufen. In den Gängen, die die Käfer beim Reifungsfraß aushöhlen, findet schließlich auch die Überwinterung statt.[1]

Ökologie

*Leperisinus varius*, bekannt als Bunter Eschenbastkäfer, schädigt vor allem Eschen, einschließlich der Gemeinen Esche (*Fraxinus excelsior*) sowie der Arten *Fraxinus ornus* und *Fraxinus americana*. Andere Baumarten werden selten befallen.[1] *Leperisinus varius* ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem Eschen befällt, die durch abiotische (z. B. Trockenheit, Überschwemmung oder Hagel) oder biotische Faktoren (z. B. Befall mit Pilzen oder saugenden Insekten) bereits vorgeschädigt sind. Auch die Rinde von frisch geschlagenen Eschen kann befallen werden.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Bunte Eschenbastkäfer (*Leperisinus varius*) schädigt vor allem Eschen, insbesondere die Gemeine Esche (*Fraxinus excelsior*) sowie die Arten *Fraxinus ornus* und *Fraxinus americana*. Andere Baumarten werden selten befallen.[1] *Leperisinus varius* ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem Eschen befällt, die durch abiotische (z. B. Trockenheit, Überschwemmung oder Hagel) oder biotische Faktoren (z. B. Befall mit Pilzen oder saugenden Insekten) bereits vorgeschädigt sind. Auch die Rinde von frisch geschlagenen Eschen kann befallen werden. Bei starkem Befall entsteht die sogenannte „Eschenrose“, eine lokale, rosettenartige Wucherung. Geschädigt wird dabei nur die Rinde, der Holzanteil wird nicht in Mitleidenschaft gezogen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollten befallene Bäume vor Mai gefällt werden, um die Entwicklung und das Ausschlüpfen der neuen Käfergeneration zu verhindern. Zur direkten Bekämpfung können Kontaktinsektizide auf die Rinde potenziell gefährdeter Bäume gesprüht werden, bevor sich die Weibchen zur Eiablage einbohren.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Bunte Eschenbastkäfer (*Leperisinus varius*) schädigt vor allem Eschen, was ihn in der Forstwirtschaft zu einem bedeutenden Schädling macht. Er befällt vor allem Eschen, die bereits durch abiotische Faktoren wie Trockenheit, Überschwemmung oder Hagel geschwächt sind. Auch biotische Faktoren wie Pilzbefall oder saugende Insekten können die Bäume vorschädigen und anfälliger für den Käfer machen. Der Käfer befällt auch die Rinde von frisch geschlagenen Eschen. Bei starkem Befall kann die sogenannte „Eschenrose“ entstehen, eine lokale, rosettenartige Wucherung, die das Erscheinungsbild der Bäume beeinträchtigt. Die Larvengänge bohren sich tief in das Splintholz der befallenen Bäume ein, was die Stabilität des Holzes mindert. Um die Ausbreitung zu verhindern, müssen befallene Bäume vor Mai gefällt werden.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Bunte Eschenbastkäfer (*Leperisinus varius*) ist eine einheimische Art. Die Käfer legen sogenannte Klammergänge an, die maximal zehn Zentimeter lang werden und einen Durchmesser von etwa zwei Millimetern haben. In diesen Klammergängen findet die Eiablage statt. Die Larvengänge, die etwa vier Zentimeter lang sind, zweigen senkrecht von den Klammergängen ab und liegen teilweise sehr dicht beieinander, ohne sich zu berühren. Die Larven bohren sich tief in das Splintholz des befallenen Baumes. Im Splintholz befinden sich auch die Puppenwiegen der Käfer. Die Jungkäfer verlassen im Juli und August ihre Puppenwiegen und führen direkt im Anschluss einen Reifungsfraß an grüner Rinde im Kronenbereich des Baumes durch. Teilweise werden auch die Stämme junger Eschen angefressen. Die Fraßgänge sind kurz, weniger als zwei Zentimeter lang, und verlaufen unregelmäßig in alle Richtungen. Bei starkem Befall entsteht die sogenannte „Eschenrose“, eine lokale, rosettenartige Wucherung. Allerdings wird nur die Rinde geschädigt, nicht der Holzanteil. In den Gängen, die die Käfer beim Reifungsfraß aushöhlen, findet auch die Überwinterung statt.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Der Bunte Eschenbastkäfer, *Leperisinus varius*, ist eine einheimische Art. Er kommt hauptsächlich in Eschen vor. In Mitteleuropa befällt er neben der Gemeinen Esche (*Fraxinus excelsior*) auch die Eschenarten *Fraxinus ornus* und *Fraxinus americana*. Andere Baumarten werden selten befallen. Die Käfer leben und entwickeln sich unter der Rinde von Eschen. Die Weibchen legen ihre Eier in den sogenannten Klammergängen ab, die bis zu zehn Zentimeter lang sein können. Die Larvengänge zweigen senkrecht von diesen Klammergängen ab. Die Gänge bohren sich tief in das Splintholz der befallenen Bäume. Die Käfer überwintern auch in den Gängen, die sie beim Reifungsfraß aushöhlen.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Jungkäfer des Bunten Eschenbastkäfers (*Leperisinus varius*) verlassen im Juli und August ihre Puppenwiegen. Direkt im Anschluss an den Schlupf findet ein Reifungsfraß an grüner Rinde im Kronenbereich des Baumes statt. Die Käfer überwintern in den Gängen, die sie beim Reifungsfraß ausgehöhlt haben.[1] Das öffentliche Interesse an Eschenbastkäfern scheint saisonal zu variieren, mit einem erhöhten Suchinteresse in den Monaten Februar und März.[2]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Deutschland

    05.01.2026

  • Scharnhorst(Verden) Gasth. Müller, 27283 Verden (Aller), Deutschland

    04.11.2025

  • 91781

    29.10.2025

  • Eisenach, Thüringen, Deutschland

    14.10.2025

  • Ruhla, Thüringen, Deutschland

    10.09.2025

Daten: iNaturalist

Bronnen & Referenties

  1. PDF: bunter-eschenbastkaefer-leperisinus-varius
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)