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Lexicon-vermelding

non Lymantria monacha

non

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie Erebidae
Geslacht Lymantria
Soort Lymantria monacha
Wetenschappelijke naam Lymantria monacha Linnaeus, 1758
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die **Nonne** (*Lymantria monacha*) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Erebidae.[1][2] Dieser in Europa und Asien verbreitete polyphage Forstschädling verursacht als Defoliator insbesondere an Fichten und Kiefern bedeutende Schäden.[2] Ein historisches Synonym der Art lautet *Liparis monacha*.[1]

Gemeenschapsanalyse

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Laatst op 21.05.2026
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Fakten (kompakt)

- Der Arzt Johann Heinrich Jördens empfahl im Jahr 1798 als historische Bekämpfungsmaßnahmen das händische Absammeln der Raupen durch Kinder oder Landleute, das Entzünden von Nachtfeuern sowie die Vereisung von Bäumen.[1] - Als Ursachen für Massenvermehrungen wurden im 18. Jahrhundert neben einem wärmeren Klima auch der Rückgang von Vögeln durch ungeregelte Jagd vermutet. - Zur chemischen Bekämpfung bei prophylaktischem Versagen wird unter anderem das Insektizid Cyhalothrin eingesetzt.[1] - Das komplexe Sexualpheromon der Weibchen besteht aus einer Mischung von drei Epoxiden (darunter Disparlure und Monachalure) sowie einem Alken. - Feldversuche in den Karpaten zeigten, dass eine synthetische Mischung im Verhältnis 10:10:1 von (±)-Disparlure, (±)-Monachalure und (Z)-2-Methyl-7-octadecen die höchste Anlockwirkung auf Männchen erzielt. - Die chemische Verbindung (Z)-7-Octadecen wirkt als Inhibitor und reduziert die Attraktivität von Pheromonfallen signifikant, wenn sie beigemischt wird. - Da die negativen Enantiomere von Disparlure und Monachalure keine abschreckende Wirkung auf *Lymantria monacha* haben (im Gegensatz zu anderen Arten), können für das Monitoring kostengünstigere racemische Mischungen verwendet werden. - Kommerzielle Pheromonfallen zur Überwachung der Bestände nutzen spezifische Lockstoff-Varianten wie das Produkt „atraLYMON“. - Moderne „grüne“ Syntheseverfahren für die Pheromone nutzen Lithiumiodid als Katalysator, um die früher übliche Verwendung von toxischen Quecksilberverbindungen zu vermeiden.[7]

Name & Einordnung

Die Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Lymantria monacha* und wurde im Jahr 1758 von Carl von Linné erstbeschrieben.[1][2][3] Ein in der Literatur verzeichnetes älteres Synonym ist *Liparis monacha*.[1] In historischen Quellen des 18. Jahrhunderts, wie den Werken von Johann Heinrich Jördens, wurde die Spezies zudem unter der Bezeichnung *Phalaena monacha* geführt.[1] Systematisch wird der Falter der Unterfamilie der Trägspinner (Lymantriinae) zugeordnet, die heute zur Familie der Erebidae gestellt wird.[1][2][3] Ältere Klassifikationen ordneten die Trägspinner teilweise der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) zu. Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Nonne“ etabliert, während historisch für die Larve auch der Name „kleine Fichtenraupe“ verwendet wurde.[1] International ist die Art im Englischen als „Nun moth“ bekannt.[2] Ergänzend findet sich im englischen Sprachraum der Trivialname „Black Arches“.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Falter von *Lymantria monacha* erreichen eine Flügelspannweite von 30 bis 50 Millimetern. Es liegt ein Sexualdimorphismus vor, bei dem die Weibchen deutlich größer als die männlichen Tiere sind. Die Grundfärbung der Vorderflügel ist weiß und mit vielen verschieden dicken, zackigen dunklen Bändern und Punkten versehen. Die Hinterflügel weisen eine beige Farbe auf und sind durch schwarze Saumpunkte gekennzeichnet. Neben der hellen Normalform tauchen hin und wieder auch gänzlich schwarze Individuen auf. Während einer Massenvermehrung können bis zu 50 Prozent der neuen Generation fast schwarz gefärbt sein. Diese dunklen Formen besitzen eine gewisse Ähnlichkeit mit den Männchen des Schwammspinners (*Lymantria dispar*). Die Eier werden in kleinen Paketen von 20 bis 100 Stück unter Rinden oder an glatten Baumstämmen unter Flechten abgelegt.[1] Zur chemischen Kommunikation und Anlockung der Männchen produzieren die Weibchen spezifische Sexualpheromone, die Komponenten wie Disparlure und Monachalure enthalten.[2]

Beschreibung

Die Nonne (*Lymantria monacha*) ist ein zur Familie der Erebidae zählender Nachtfalter, der ursprünglich von Carl von Linné im Jahr 1758 wissenschaftlich erstbeschrieben wurde.[1][3] Als polyphage Art ist sie in den Nadel- und Mischwäldern der Paläarktis von Europa bis Ostasien verbreitet und gilt als bedeutender Defoliator.[2] Die Falter weisen einen ausgeprägten Sexualdimorphismus auf, wobei die Weibchen eine deutlich größere Flügelspannweite als die männlichen Tiere erreichen, die generell zwischen 30 und 50 Millimetern liegt. Das typische Erscheinungsbild ist durch eine weiße Grundfärbung mit charakteristischen dunklen, zackigen Bändern und Punkten geprägt, was auf Rinden eine effektive Tarnung bietet. Eine Besonderheit der Art ist die Neigung zum Melanismus: Neben der hellen Normalform treten regelmäßig vollständig schwarze Individuen auf. In Phasen einer Massenvermehrung kann der Anteil dieser fast schwarzen Morphen bis zu 50 Prozent der Population einer neuen Generation ausmachen. Diese dunklen Formen weisen eine phänotypische Ähnlichkeit zu den Männchen des verwandten Schwammspinners (*Lymantria dispar*) auf. Die Hinterflügel der Nonne sind im Kontrast zu den Vorderflügeln beigefarben und mit schwarzen Saumpunkten versehen. Der Lebenszyklus umfasst ein Larvenstadium, das Ende April beginnt und durch spezifische Verhaltensanpassungen gekennzeichnet ist. Frisch geschlüpfte Raupen verbleiben zunächst witterungsabhängig einige Stunden bis Tage in dichten Ansammlungen, die forstwirtschaftlich als „Raupenspiegel“ bezeichnet werden. Zur Ausbreitung und Vermeidung innerartlicher Konkurrenz nutzen die Larven den Wind, indem sie sich an einem selbst gesponnenen Seidenfaden von den Baumkronen herablassen und auf benachbarte Bäume tragen lassen. Anatomisch sind die Raupen an das Fressen von Nadeln angepasst; eine einzelne Raupe vertilgt während ihrer Entwicklung etwa 1000 Fichtennadeln oder 200 Kiefernnadeln.[1] Zur Partnerfindung nutzen die Weibchen hochspezifische Sexualpheromone wie Disparlure und Monachalure, die aus Drüsen an der Abdomenspitze abgegeben werden, um Männchen über weite Distanzen anzulocken.[2]

Verhalten

Das Verhalten der Larven von *Lymantria monacha* ist durch eine spezifische Ausbreitungsstrategie gekennzeichnet. Frisch geschlüpfte Raupen verbleiben zunächst witterungsabhängig einige Stunden bis Tage in Gruppen, ein Vorgang, der forstwirtschaftlich als „Raupenspiegel“ bezeichnet wird. Anschließend klettern die Larven in die Baumkronen, spinnen einen Seidenfaden und lassen sich durch den Wind auf benachbarte Bäume verdriften, wodurch die innerartliche Konkurrenz minimiert wird. Adulte Weibchen zeigen bei der Eiablage ein selektives Verhalten, indem sie gezielt noch nicht befallene Bäume aufsuchen.[4] Die sexuelle Kommunikation erfolgt primär über chemische Signale. Weibchen emittieren ein komplexes Pheromongemisch, das unter anderem aus Epoxiden wie Disparlur und Monachalur sowie Alkenen besteht. Männchen reagieren auf diese Duftstoffe mit Anflugverhalten, wobei Feldversuche zeigten, dass eine spezifische Mischung aus (±)-Disparlur, (±)-Monachalur und (Z)-2-Methyl-7-octadecen im Verhältnis 10:10:1 die höchste Anziehungskraft besitzt. Umgekehrt kann die Anwesenheit bestimmter anderer Komponenten, wie (Z)-7-Octadecen, eine hemmende Wirkung auf die Anlockung der Männchen ausüben.[7]

Ökologie

Die Art besiedelt als polyphager Schädling vorwiegend dichte Fichten- und Kiefernwälder in Europa und Asien, nutzt aber auch Mischbestände mit Laubbäumen als Habitat. Die Raupen ernähren sich primär von Fichten (*Picea abies*) und Kiefern (*Pinus sylvestris*), akzeptieren jedoch auch Lärchen, Tannen, Douglasien sowie diverse Laubhölzer wie Rotbuche, Hainbuche oder Stiel-Eiche und Zwergsträucher wie die Heidelbeere.[4][7] Während der Entwicklung frisst eine einzelne Raupe etwa 1000 Fichten- oder 200 Kiefernnadeln, wobei durch das Abbeißen von Nadelresten die geschädigte Biomasse doppelt so hoch ist wie die konsumierte. Fichten sterben ab einem Nadelverlust von 70 Prozent ab, während Kiefern bis zu 90 Prozent Defoliation tolerieren können. Der Fraßschaden begünstigt Sekundärinfektionen durch pathogene Pilze sowie den Befall durch Rindenbrüter wie Borkenkäfer und Bockkäfer. Um innerartliche Konkurrenz zu vermeiden, lassen sich die Jungraupen an Spinnfäden vom Wind auf benachbarte Wirtsbäume verdriften. Zu den natürlichen Feinden zählen Vögel, deren Bestandsrückgang historisch mit Massenvermehrungen in Verbindung gebracht wurde, sowie Parasitoide wie Schlupfwespen, Viren und Bakterien.[4] Die chemische Kommunikation erfolgt über spezifische Sexualpheromone wie Disparlure und Monachalure, die eine reproduktive Isolation zum sympatrisch vorkommenden Schwammspinner (*Lymantria dispar*) gewährleisten.[7][8]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Nonne (*Lymantria monacha*) gilt als extrem gefährlicher Nadelholzschädling in Europa und Asien, dessen Raupenfraß zum Absterben ganzer Baumbestände führen kann.[2] Bevorzugte Wirtsbäume sind Fichten (*Picea abies*) und Kiefern (*Pinus sylvestris*), wobei auch Tannen, Lärchen, Douglasien sowie Laubbäume wie Buchen und Eichen befallen werden.[1][2] Im Frühjahr fressen die Larven zunächst an den Knospen und gehen später zum Fraß an den Nadeln über. Eine einzelne Raupe vertilgt etwa 1000 Fichten- oder 200 Kiefernnadeln und beschädigt durch unvollständigen Fraß nochmals die gleiche Menge. Kritische Schwellenwerte für das Baumsterben liegen bei 70 Prozent Nadelverlust für Fichten und 90 Prozent für Kiefern. Der Kahlfraß erhöht zudem die Schaddisposition gegenüber Sekundärschädlingen wie Borkenkäfern, Bockkäfern oder pathogenen Pilzen. Zur langfristigen Prävention wird der forstliche Umbau von anfälligen Monokulturen hin zu lichten Mischbeständen empfohlen.[1] Ein ständiges Monitoring der Populationsdichte ist essenziell, um Massenvermehrungen frühzeitig zu erkennen.[1][2] Hierfür kommen Pheromonfallen zum Einsatz, die männliche Falter mittels synthetischer Sexuallockstoffe wie racemischem Disparlure oder spezifischen Mischungen (z. B. atraLYMON) anlocken.[2] Entsprechende chemische Zusammensetzungen können auch zur Verwirrung der Schädlinge genutzt werden, um die Paarung zu stören.[8] Bei akuten Ausbrüchen werden biologische Bekämpfungsmittel auf Basis von Viren, Bakterien oder Schlupfwespen sowie chemische Insektizide wie Cyhalothrin eingesetzt.[1] Historische Bekämpfungsmethoden umfassten im 18. Jahrhundert noch das händische Absammeln der Raupen oder den Einsatz von Nachtfeuern.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Nonne (*Lymantria monacha*) zählt zu den bedeutendsten Schädlingen in den Nadelwäldern Europas und Asiens, wobei insbesondere Fichten (*Picea abies*) und Kiefern (*Pinus sylvestris*) sowie Lärchen und Douglasien betroffen sind.[2][1] Der wirtschaftliche Schaden resultiert primär aus dem massiven Nadelverlust durch die Raupen, wobei ein einzelnes Tier etwa 200 Kiefern- oder 1000 Fichtennadeln frisst und eine ebenso große Menge durch Abbeißen beschädigt. Fichten sterben bereits bei einem Nadelverlust von 70 Prozent ab, während Kiefern bis zu 90 Prozent Verlust tolerieren.[1] Neben den direkten Ausfällen begünstigt der Kahlfraß Sekundärinfektionen durch Borkenkäfer, Bockkäfer oder Pilze, was die forstwirtschaftlichen Verluste weiter erhöht.[2][1] Historische Berichte dokumentieren verheerende Massenvermehrungen, etwa im 18. Jahrhundert oder im Umfeld des Ersten Weltkriegs, die große Schäden in der Forstwirtschaft verursachten.[1] Zur Vermeidung ökonomischer Schäden werden Bestände mittels Pheromonfallen überwacht, um Populationsentwicklungen frühzeitig zu erkennen.[2] Bekämpfungsmaßnahmen umfassen den Einsatz von Insektiziden wie Cyhalothrin, biologischen Mitteln oder spezifischen Pheromonkompositionen zur Paarungsstörung.[1][8]

Biologie & Lebenszyklus

Die Flugzeit der Imagines einer Generation erstreckt sich von Juli bis Anfang September. Die sexuelle Kommunikation und Partnerfindung erfolgt dabei über spezifische Pheromone wie Disparlure und Monachalure, die von den Weibchen produziert werden. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 300 Eier in kleinen Gelegen von 20 bis 100 Stück ab. Diese Gelege werden bevorzugt unter Rindenschuppen oder an glatten Baumstämmen unter Flechten platziert. Die Eiablage konzentriert sich meist auf den unteren Stammbereich, findet bei Massenvermehrungen jedoch auch im Kronenbereich statt. Der Schlupf der Larven beginnt Ende April und markiert den Start einer Fraßperiode, die bis in den Juni andauert. Jungraupen verharren zunächst je nach Witterung einige Stunden bis Tage in dichten Gruppen, dem sogenannten „Raupenspiegel“. Anschließend klettern sie in die Baumkronen, um sich dort zu verteilen. Zur weiteren Ausbreitung und Vermeidung innerartlicher Konkurrenz lassen sich die Raupen an Spinnfäden vom Wind auf benachbarte Bäume verdriften. Als Nahrungspflanzen bevorzugen die Larven Nadelhölzer wie Fichte (*Picea abies*) und Kiefer (*Pinus sylvestris*). Daneben werden auch Weißtanne, Lärche sowie diverse Laubbäume wie Rotbuche oder Stiel-Eiche und Zwergsträucher wie Heidelbeere genutzt. Im frühen Stadium fressen die Tiere an den ersten Knospen, während spätere Stadien die Nadeln verzehren. Eine einzelne Raupe konsumiert während ihrer Entwicklung etwa 1000 Fichten- oder 200 Kiefernnadeln. Durch den Fraßvorgang wird beim Abbeißen oft eine ebenso große Menge an Nadeln beschädigt. Massenvermehrungen der Population treten in zyklischen Abständen von etwa drei bis fünf Jahren auf. Zu den natürlichen Regulatoren zählen Viren, Bakterien sowie parasitoide Schlupfwespen.[2]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Lymantria monacha* erstreckt sich vom Norden der Iberischen Halbinsel über weite Teile West- und Mitteleuropas bis in die gemäßigte Zone Ostasiens.[5] Die nördliche Arealgrenze verläuft dabei über Oslo, Uppsala und Sankt Petersburg bis nach Perm und reicht zwischen dem 43. und 57. Breitengrad bis nach Japan. Südlich wird das Vorkommen durch Mittelspanien, Korsika, die dalmatinische Küste sowie den Norden Griechenlands begrenzt. Auch im europäischen Teil der Türkei bis hin zum Schwarzen Meer ist die Art verbreitet. Als primären Lebensraum besiedelt die Nonne dichte Nadelwälder, wobei Fichten- und Kiefernwälder bevorzugt werden. Teilweise dienen darüber hinaus Mischwälder als geeignetes Biotop für die Populationen.[5] In Europa und Asien gilt der Falter als einer der bedeutendsten Schädlinge, die Kahlfraß an Nadelgehölzen verursachen.[6] Das Spektrum der Wirtspflanzen ist polyphag und umfasst primär Fichten (*Picea abies*) und Kiefern (*Pinus sylvestris*). Daneben werden weitere Nadelgehölze wie Weißtanne (*Abies alba*), Europäische Lärche (*Larix decidua*) und Douglasie als Nahrungsquelle genutzt.[5][6] Ergänzend dienen Laubbäume wie Rotbuche (*Fagus sylvatica*), Stiel-Eiche (*Quercus robur*), Hainbuche (*Carpinus betulus*) und Espe (*Populus tremula*) als Futterpflanzen. Auch an Kulturapfel (*Malus domestica*) sowie Berg-Ahorn (*Acer pseudoplatanus*) wurde Fraß beobachtet. Selbst Zwergsträucher der Bodenvegetation, wie Heidelbeere (*Vaccinium myrtillus*) und Moorbeere (*Vaccinium uliginosum*), werden von den Raupen angenommen.[5] Spezifische Vorkommen wurden beispielsweise in 70 bis 100 Jahre alten Fichtenbeständen der Ostkarpaten (Rumänien) wissenschaftlich untersucht.[6]

Saisonalität & Aktivität

Die Flugzeit einer Generation der Nonne (*Lymantria monacha*) erstreckt sich von Juli bis Anfang September. Die Phase der Raupenentwicklung beginnt bereits Ende April und dauert bis in den Juni an. Im Frühjahr fressen die Larven zunächst an den ersten Knospen und gehen später dazu über, die Nadeln zu verzehren. Frisch geschlüpfte Raupen verweilen je nach Witterung einige Stunden bis Tage in sogenannten „Raupenspiegeln“ zusammen, bevor sie sich verteilen. Die Eiablage erfolgt in kleinen Paketen unter Rinden oder Flechten, wobei die Eier bis zum Schlupf im nächsten Frühjahr ruhen. Populationsschwankungen treten zyklisch auf, wobei es etwa alle drei bis fünf Jahre zu Massenvermehrungen kommen kann.[4] Wissenschaftliche Feldstudien bestätigen die Aktivität adulter Männchen im Hochsommer, wobei Fänge in Pheromonfallen spezifisch zwischen Ende Juli und Mitte August dokumentiert wurden.[2]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Müggenburg, Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

    04.09.2025

  • Müggenburg, Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

    01.09.2025

  • Müggenburg, Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

    27.08.2025

  • Bayern, Deutschland

    27.08.2026

  • Maria Beinberg, Gachenbach, Bavaria, Deutschland

    26.08.2025

Daten: iNaturalist

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

US-5683708-A Pheromone Toegekend

Chemische Zusammensetzung zur Beeinflussung des Verhaltens der Nonne (Lymantria monacha) und des Schwammspinners (Lymantria dispar)

University of Fraser Simon (1995)

Relevantie: 10/10

Samenvatting

Dieses Patent ist hochrelevant, da es spezifische chemische Zusammensetzungen (Disparlure und Derivate) beschreibt, um das Verhalten der Nonne (Lymantria monacha) zu manipulieren. Es werden chirale und racemische Formen von Epoxy-Octadecan verwendet. Die Methode dient der Überwachung oder der Verwirrung der Schädlinge, um die Paarung zu stören. Es ist eine direkte Anwendung zur Schädlingsbekämpfung.

Bronnen & Referenties

  1. Wikipedia: Nonne (Schmetterling), OCR-Extrakt, Seite 1
  2. https://doi.org/10.3390/ijms26020568
  3. https://www.gbif.org/species/1820372
  4. Günter Ebert: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 4, Nachtfalter II. Ulmer Verlag Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3474-8
  5. Wikipedia-Artikel (OCR), S. 3-4
  6. Vasian, I. et al. (2025): Green Synthesis, Formulation and Test Field of Lymantria monacha L. Sex Pheromone. Int. J. Mol. Sci. 26, 568. https://doi.org/10.3390/ijms26020568
  7. Vasian, I. et al.: Green Synthesis, Formulation and Test Field of Lymantria monacha L. Sex Pheromone. Int. J. Mol. Sci. 2025, 26, 568. https://doi.org/10.3390/ijms26020568
  8. https://patents.google.com/patent/US5683708A/en