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Schapenluizen vliegen Melophagus ovinus

Schapenluizen vliegen

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Zweiflügler (Diptera)
Familie Hippoboscidae
Geslacht Melophagus
Soort Melophagus ovinus
Wetenschappelijke naam Melophagus ovinus (Linnaeus, 1758)
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein flügelloses, blutsaugendes Insekt aus der Familie der Lausfliegen (Hippoboscidae). Als permanenter Ektoparasit lebt sie vorwiegend im Vlies von Schafen, befällt aber auch Ziegen, Hunde, Kaninchen oder Tibetantilopen. Der als Melophagose bezeichnete Befall verursacht Juckreiz, Anämie sowie wirtschaftliche Verluste in der Woll- und Fleischproduktion.[1][2]

Fakten (kompakt)

- Ein Weibchen erzeugt während ihrer gesamten Lebenszeit lediglich zwischen 10 und 20 Nachkommen. - Obwohl eine einzige Begattung ausreicht, um genügend Spermien für die gesamte Lebensdauer des Weibchens zu speichern, finden bei Anwesenheit mehrerer Männchen häufig Mehrfachbegattungen statt. - Die Verpuppung ist innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen, wobei dieses Stadium unempfindlich gegenüber Insektizidbehandlungen ist.[8] - Im Genom der Schaflausfliege wurden signifikante Verluste von sensorischen Rezeptoren und mit dem Sehen assoziierten Rhodopsin-Genen festgestellt, was auf eine evolutionäre Anpassung an die permanente parasitäre Lebensweise hindeutet. - Das Mikrobiom der Art wird vom Phylum Proteobacteria dominiert, wobei die Gattungen *Bartonella*, *Wolbachia*, *Pseudomonas* und *Arsenophonus* am häufigsten vertreten sind. - Der Endosymbiont *Wolbachia* weist in Puppen eine deutlich höhere relative Abundanz (bis zu 67,8 %) auf als in adulten Tieren. - *Melophagus ovinus* fungiert als potenzieller Vektor für diverse Pathogene, darunter das Blauzungenvirus, das Border-Disease-Virus, das Afrikanische Schweinepest-Virus sowie Bakterien wie *Anaplasma ovis* und *Coxiella burnetii*. - Neben Bakterien und Viren wurden in der Schaflausfliege auch parasitische Protozoen wie *Trypanosoma theileri* und *Babesia bigemina* nachgewiesen.[11]

Name & Einordnung

Die Schaflausfliege trägt den wissenschaftlichen Namen *Melophagus ovinus* und wurde im Jahr 1758 von Carl von Linné erstbeschrieben.[3][4] Systematisch wird die Art der Familie der Lausfliegen (Hippoboscidae) innerhalb der Überfamilie Hippoboscoidea zugeordnet.[5] Im englischen Sprachraum ist das Insekt unter der Trivialbezeichnung „sheep ked“ bekannt.[5][6] Phylogenetische Untersuchungen legen nahe, dass sich *Melophagus ovinus* in der späten Kreidezeit vor etwa 72,76 Millionen Jahren evolutionär von der Tsetsefliege *Glossina fuscipes* abspaltete.[7] Das Genom der Art wurde im Jahr 2023 vollständig sequenziert, was Rückschlüsse auf reproduktive Mechanismen und ökologische Nischen ermöglichte.[7][4]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein behaartes, braunes Insekt mit einer Körperlänge von etwa 5 bis 8 mm. Der Körperbau ist charakteristisch abgeplattet, wobei Kopf, Thorax und Abdomen breit angelegt sind.[1] Der Kopf ist kurz und verfügt über robuste, stechende Mundwerkzeuge, die für das Blutsaugen spezialisiert sind. Ein wesentliches Bestimmungsmerkmal ist die vollständige Flügellosigkeit beider Geschlechter; selbst die für Zweiflügler typischen Halteren (Schwingkölbchen) fehlen.[1][2] Die Körperoberfläche ist mit Borsten bedeckt.[2] Das Abdomen erscheint weich, lederartig und ist nur undeutlich segmentiert. Um sich im Fell des Wirtes zu verankern, besitzt *Melophagus ovinus* kräftige Beine, die am Tarsus mit Krallen ausgestattet sind.[1] Diese Strukturen werden auch als drei Paare scharfer Greifhaken beschrieben, die das Festhalten an Wolle und Haaren ermöglichen.[1][2] Die Puppen der Art sind braun gefärbt und weisen eine Länge von 3 bis 4 mm auf.[1]

Beschreibung

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein permanenter Ektoparasit aus der Familie der Lausfliegen (Hippoboscidae), der sich hochgradig an das Leben im Vlies von Schafen angepasst hat.[1][2] Im Gegensatz zu den meisten anderen Zweiflüglern sind beide Geschlechter dieser Art vollständig flügellos und besitzen selbst keine Halteren (Schwingkölbchen), was ihre stationäre Lebensweise auf dem Wirt unterstreicht.[1] Der Körper des Insekts ist etwa 5 bis 8 mm lang, dorsoventral abgeplattet und von einer lederartigen, braunen Kutikula bedeckt, die mit Borsten besetzt ist.[1][2] Der Kopf ist kurz und geht in einen breiten Thorax über, während das Abdomen weich und undeutlich segmentiert erscheint. Eine wesentliche anatomische Anpassung an das Leben im Fell sind die kräftigen Beine, die am Tarsus mit scharfen Krallen versehen sind.[1] Diese fungieren als Greifhaken, mit denen sich das Insekt sicher an Wolle und Haaren festhalten kann, ohne den Wirt zu verlieren. Sowohl Männchen als auch Weibchen verfügen über robuste, stechende Mundwerkzeuge, die speziell für das Blutsaugen entwickelt wurden.[1][2] Die Fortpflanzungsbiologie der Art zeichnet sich durch eine spezielle Form der Viviparie aus, bei der sich ein einzelnes Ei im Uterus des Weibchens entwickelt. Die schlüpfende Larve verbleibt im Körper der Mutter und wird dort bis zum Erreichen des dritten Larvenstadiums ernährt. Erst die voll entwickelte, reife Larve verlässt das Weibchen und heftet sich an ein Wollhaar, wo sie sich unmittelbar verpuppt. Die resultierenden Puppen sind 3 bis 4 mm lang, braun gefärbt und können im Vlies leicht mit bloßem Auge erkannt werden. Innerhalb von 12 Stunden ist der Verpuppungsprozess abgeschlossen, wobei dieses Stadium unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist. Die Adulten schlüpfen im Sommer nach etwa drei Wochen aus den Puppen, während die Entwicklung im Winter länger dauert.[1] Ein Weibchen bringt in seiner gesamten Lebenszeit zwischen 10 und 20 Nachkommen hervor, was im Vergleich zu anderen Insekten zu einem langsamen Populationswachstum führt.[1][2] Phylogenetische Untersuchungen legen nahe, dass sich *Melophagus ovinus* in der späten Kreidezeit vor etwa 72 Millionen Jahren von der Tsetsefliege (*Glossina fuscipes*) evolutionär abspaltete.[1]

Verhalten

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein flügelloses Insekt, das permanent als Ektoparasit auf seinem Wirt lebt.[1][2] Zur Fortbewegung und Verankerung im Fell nutzt sie kräftige Beine, die mit Krallen am Tarsus ausgestattet sind, um sich an Wolle und Haaren festzuhalten.[1] Beide Geschlechter verfügen über stechende Mundwerkzeuge und zeigen ein aktives Blutsaugverhalten, wobei sie den Wirt direkt durch Bisse attackieren.[1][2] Dieses parasitäre Verhalten führt beim Wirt zu Juckreiz, Schmerzen und Unruhe.[2] Das Fortpflanzungsverhalten ist durch eine schnelle Paarungsbereitschaft gekennzeichnet, da Weibchen bereits drei bis vier Tage nach dem Schlupf begattet werden. Sind mehrere Männchen anwesend, kommt es häufig zu Mehrfachbegattungen. Ein spezifisches Verhalten zeigt sich bei der Larvenablage: Die reife Larve verlässt den Körper des Weibchens und heftet sich unmittelbar an ein Wollhaar an, um sich dort zu verpuppen. Aufgrund ihrer starken Anpassung an den Lebensraum im Vlies können adulte Tiere außerhalb des Wirtes nur kurze Zeit überleben.[1]

Ökologie

Als permanenter Ektoparasit besetzt *Melophagus ovinus* eine spezialisierte ökologische Nische auf der Körperoberfläche von Säugetieren.[1][2] Neben dem Hauptwirt Schaf parasitiert die Art auch Tibetantilopen, Ziegen, Kaninchen sowie Raubtiere wie Wölfe und Füchse.[2] Da die Adulten außerhalb des Wirtes nur kurze Zeit überleben können, ist die Population eng an das Mikroklima im Vlies gebunden.[1] Phylogenetische Daten legen nahe, dass sich die Schaflausfliege in der späten Kreidezeit von der Tsetsefliege (*Glossina fuscipes*) abspaltete.[12] Die Art lebt in Symbiose mit einer mikrobiellen Gemeinschaft, die essenzielle Funktionen bei der Nährstoffversorgung, Verdauung und Entgiftung übernimmt. Dominante bakterielle Symbionten sind *Wolbachia* und *Arsenophonus*, wobei *Wolbachia* die Reproduktion des Wirtes, etwa durch Feminisierung, beeinflussen kann. Die Ernährung durch Blutmahlzeiten führt zu einer reduzierten bakteriellen Diversität im Darmtrakt des Insekts. Als Vektor überträgt *Melophagus ovinus* diverse Pathogene, darunter *Bartonella*-Arten, *Trypanosoma*-Protozoen und Viren wie das Blauzungenvirus. Natürliche Feinde oder biologische Kontrollfaktoren umfassen pathogene Protozoen und spezifische Bakterien, die die Fitness des Parasiten beeinträchtigen können.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein permanenter Ektoparasit, der durch seine blutsaugende Lebensweise Juckreiz, Schmerzen und Hautschäden bei Schafen verursacht. Starker Befall führt zu Wollverlust, Unruhe, Anämie und Gewichtsverlust, was sekundäre mikrobielle Infektionen oder kutane Myiasis begünstigen kann. Dies resultiert in erheblichen wirtschaftlichen Einbußen in der Pelz- und Viehwirtschaft durch die verminderte Qualität und Produktion von Haut, Wolle, Fleisch und Milch. Beispielsweise verursachten massive Infektionen in zwei äthiopischen Gerbereien über einen Zeitraum von zwei Jahren einen Verlust von 1,6 Millionen US-Dollar. Als Vektor überträgt *Melophagus ovinus* diverse Pathogene, darunter Viren wie das Blauzungenvirus, das Border-Disease-Virus und das Afrikanische Schweinepest-Virus. Zudem wurden bakterielle Erreger wie *Anaplasma*, *Borrelia*, *Coxiella* und *Rickettsia* sowie opportunistische Keime wie *Pseudomonas aeruginosa* und *Staphylococcus aureus* nachgewiesen. Ein zoonotisches Risiko besteht durch die potenzielle Übertragung von *Bartonella*-Arten und dem Orf-Virus, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen können.[2] Die Bekämpfung erfolgt primär durch Insektizide, wobei die Population aufgrund der langsamen Fortpflanzungsrate von nur einer Larve alle 10 bis 12 Tage nur langsam wächst.[1] Allerdings wird eine zunehmende Resistenz gegenüber antimikrobiellen Mitteln beobachtet, was die Entwicklung neuer biologischer Kontrollstrategien notwendig macht.[2]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Befall mit *Melophagus ovinus* hat gravierende negative Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Schaf- und Viehindustrie. Durch die blutsaugende Lebensweise verursacht der Parasit Juckreiz und Schmerzen, was zu Hautschäden, Wollverlust, Unruhe, Anämie und Gewichtsverlust bei den Wirten führt. Diese Symptome resultieren in einer verringerten Produktion und Qualität von Wolle, Fleisch und Milch. Besonders betroffen ist die Leder- und Pelzindustrie, da die Einstiche die Qualität der Häute mindern und diese für die Weiterverarbeitung entwerten können. Ein konkretes Beispiel für das finanzielle Schadenspotenzial zeigt ein Bericht über zwei äthiopische Gerbereien, die durch massive Infektionen innerhalb von zwei Jahren einen Verlust von 1,6 Millionen US-Dollar erlitten. Schwere Fälle können zudem sekundäre mikrobielle Infektionen und kutane Myiasis nach sich ziehen, was weitere veterinärmedizinische Kosten verursacht. Darüber hinaus spielt *Melophagus ovinus* eine bedeutende Rolle als Vektor für diverse Pathogene wie das Blauzungenvirus, das Border-Disease-Virus und das Virus der Afrikanischen Schweinepest. Die Verbreitung dieser Krankheitserreger kann zu Epidemien führen, welche die Stabilität der gesamten Schafwirtschaft und die öffentliche Gesundheit bedrohen.[9] Die Bekämpfung der Parasiten ist herausfordernd, da das Puppenstadium unempfindlich gegenüber Behandlungen mit Insektiziden ist.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) ist ein permanenter Ektoparasit, der seinen gesamten Lebenszyklus auf dem Wirt verbringt. Zu den bevorzugten Wirten zählen Schafe, seltener werden auch Ziegen, tibetische Antilopen oder Kaninchen befallen. Beide Geschlechter der flügellosen Imago ernähren sich hämatophag und saugen Blut, was beim Wirt zu Juckreiz und Gewebeschäden führt.[1][5] Die Fortpflanzung erfolgt vivipar, wobei sich jeweils nur ein einzelnes Ei im Uterus des Weibchens entwickelt. Die schlüpfende Larve verbleibt im Körper der Mutter und wird dort bis zum Erreichen des dritten Larvenstadiums ernährt. Nach der Geburt heftet sich die reife Larve an ein Wollhaar und verpuppt sich unmittelbar. Die resultierenden braunen Puppen sind 3 bis 4 mm lang und gegenüber äußeren Einflüssen wie Insektiziden weitgehend unempfindlich. Die Dauer der Puppenentwicklung ist temperaturabhängig und beträgt im Sommer etwa drei Wochen, im Winter jedoch länger. Die adulten Fliegen paaren sich bereits drei bis vier Tage nach dem Schlupf.[1] Ein Weibchen produziert im Laufe seines Lebens etwa 10 bis 15 Nachkommen, wobei die Ablage einer Larve alle 10 bis 12 Tage erfolgt.[1][5] Aufgrund dieser geringen Reproduktionsrate wächst die Population vergleichsweise langsam.[1] Physiologisch ist die Schaflausfliege eng mit symbiotischen Bakterien assoziiert, insbesondere mit *Wolbachia* und *Arsenophonus*. Diese Endosymbionten, die vertikal übertragen werden, sind entscheidend für die Nährstoffversorgung und könnten physiologische Prozesse wie die Fortpflanzung beeinflussen. Untersuchungen zeigten, dass die relative Häufigkeit von *Wolbachia* in Puppen deutlich höher ist als in adulten Tieren.[5] Ohne den Wirt sind die adulten Parasiten nur kurze Zeit überlebensfähig.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) weist eine extrem weite geografische Verbreitung auf und gilt mittlerweile als weltweit vorkommend.[8][11] In Europa wurde der Parasit unter anderem in Frankreich, England, Ungarn, Kroatien, Tschechien, Polen, der Slowakei und Russland nachgewiesen. Das Verbreitungsgebiet in Asien umfasst Länder wie die Türkei und China, wobei spezifische Nachweise aus Regionen wie Xinjiang und Tibet vorliegen. Auch auf dem amerikanischen Doppelkontinent ist die Art vertreten, mit Berichten aus den USA in Nordamerika sowie Peru in Südamerika. Weitere Vorkommen sind in Afrika, beispielsweise in Algerien und Äthiopien, sowie in Ozeanien (Australien und Neuseeland) dokumentiert.[11] Als permanenter Ektoparasit ist der Lebensraum von *Melophagus ovinus* unmittelbar an das Vorkommen seiner Wirte gebunden. Der Hauptwirt ist das Hausschaf, auf dessen Körperoberfläche und im Vlies der Parasit lebt und Blut saugt. Neben Schafen parasitiert die Art auch die Körperoberflächen anderer Tiere, darunter Ziegen, Tibetantilopen und Kaninchen.[8][11] Die Schaflausfliege zeigt eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen und Höhenlagen. Wissenschaftliche Sammlungen belegen ein Vorkommen in Höhen von 580 Metern bis hin zu 3.200 Metern über dem Meeresspiegel. Selbst in extremen Umgebungen, wie den Randgebieten der Wüste Taklamakan, konnte der Parasit nachgewiesen werden.[11] Da die Adulten flügellos sind, ist ihre lokale Ausbreitung und Habitatwahl strikt an die Bewegungen und den Lebensraum der Wirtstiere gekoppelt.[8]

Saisonalität & Aktivität

Die Schaflausfliege (*Melophagus ovinus*) lebt als permanenter Ektoparasit das gesamte Jahr über auf ihrem Wirt, vornehmlich dem Schaf.[8][9] Da beide Geschlechter flügellos sind, gibt es keine klassischen Flugperioden oder Schwarmzeiten außerhalb des Wirtes. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der Puppen unterliegt jedoch saisonalen Schwankungen. Während der Schlupf der Adulten im Sommer bereits nach etwa drei Wochen erfolgt, dauert diese Phase im Winter meist länger an. Die Reproduktion verläuft vergleichsweise langsam, da ein Weibchen etwa alle 10 bis 12 Tage nur eine einzelne Larve hervorbringt.[8] Über ihre gesamte Lebensspanne produziert ein Weibchen lediglich 12 bis 15 Nachkommen.[9] Außerhalb des Wirtes ist die Überlebensfähigkeit der Adulten stark eingeschränkt, weshalb der Parasit fast ausschließlich im Vlies anzutreffen ist.[8] Daten zum Suchverhalten im Internet deuten auf eine erhöhte Aufmerksamkeit für den Parasiten im Frühjahr hin, mit einem Maximum im Mai.[10] Dies deckt sich mit wissenschaftlichen Feldstudien, bei denen Proben adulter Tiere und Puppen häufig in den Monaten März bis Juni gesammelt wurden.[9]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Berlin, Berlin, Deutschland

    13.11.2026

Daten: iNaturalist

Bronnen & Referenties

  1. Domenico Otranto, Richard Wall: Veterinary Parasitology. 5. Auflage. Wiley 2024, ISBN 978-1-394-17634-2, S. 236
  2. Huang K, Zhang X, Xiong N, Sun L, Zhao X, Zhou K and Wu J (2024) First metagenomic sequencing for the analysis of microbial community populations of adults and pupae of Melophagus ovinus in Xinjiang, China. Front. Vet. Sci. 11:1462772. doi: 10.3389/fvets.2024.1462772
  3. https://www.gbif.org/species/1638988
  4. Wikipedia-Artikel (OCR), Seite 1
  5. Huang K, Zhang X, Xiong N, et al. (2024) First metagenomic sequencing for the analysis of microbial community populations of adults and pupae of Melophagus ovinus in Xinjiang, China. Front. Vet. Sci. 11:1462772. doi: 10.3389/fvets.2024.1462772
  6. Small RW. A review of Melophagus ovinus (L.), the sheep ked. Vet Parasitol. (2005) 130:141–55. doi: 10.1016/j.vetpar.2005.03.005
  7. Zhang Q, et al. (2023) The genome of sheep ked (Melophagus ovinus) reveals potential mechanisms underlying reproduction and narrower ecological niches. Genomics 24, 54. doi:10.1186/s12864-023-09155-1
  8. Wikipedia-Artikel: Schaflausfliege (OCR-Text, Seite 1-2)
  9. https://doi.org/10.3389/fvets.2024.1462772
  10. Suchvolumen-Analyse (Systemdaten)
  11. Huang et al.: First metagenomic sequencing for the analysis of microbial community populations of adults and pupae of Melophagus ovinus in Xinjiang, China. Frontiers in Veterinary Science 11:1462772, 2024. doi:10.3389/fvets.2024.1462772
  12. Qingxun Zhang et al.: The genome of sheep ked (Melophagus ovinus) reveals potential mechanisms underlying reproduction and narrower ecological niches. In: Genomics 24, 54, 2023, doi:10.1186/s12864-023-09155-1