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Lexicon-vermelding

Pinda platte kever Oryzaephilus mercator

Pinda platte kever

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Käfer (Coleoptera)
Familie Silvanidae
Geslacht Oryzaephilus
Soort Oryzaephilus mercator
Wetenschappelijke naam Oryzaephilus mercator (Fauvel, 1889)
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Oryzaephilus mercator*, auch als Erdnussplattkäfer bekannt, ist ein kleiner, abgeflachter Käfer aus der Familie der Silvanidae, der weltweit als Vorratsschädling an Getreideprodukten, Trockenfrüchten, Schokolade und Tabak auftritt. Die Art ähnelt biologisch stark dem Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*), unterscheidet sich jedoch durch größere Augen, eine schmalere, dreieckigere Kopfpartie hinter den Augen sowie die Flugfähigkeit der adulten Tiere. Im Gegensatz zu verwandten Arten, die kohlenhydratreiche Nahrung bevorzugen, findet sich *Oryzaephilus mercator* häufiger in Produkten mit hohem Ölgehalt wie Nüssen und Erdnüssen.[1]
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Fakten (kompakt)

- Das Einfrieren befallener Lebensmittel bei -18 °C über einen Zeitraum von sechs Tagen tötet alle Entwicklungsstadien des Käfers ab. - Bei kommerziellen Getreidelagerungen, die länger als sechs Monate andauern, wird häufig eine Pestizidanwendung empfohlen, um einen Befall zu verhindern.[14] - Die Art fungiert als Vektor für mykotoxinbildende Pilze, wobei Sporen sowohl auf dem Exoskelett als auch im Verdauungstrakt der Insekten transportiert werden.[15] - Im Gegensatz zu anderen Schädlingen führt der Befall von Trockenfrüchten durch *O. mercator* nicht zu einem signifikanten Gewichtsverlust der Ware, sondern primär zur Kontamination durch Kot (Frass) und tote Körperteile. - Die metabolische Aktivität und Respiration der Käfer erzeugt in Lagerstätten sogenannte „Hot Spots“ mit lokal erhöhter Temperatur und Feuchtigkeit, was ideale Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzgemeinschaften schafft. - Als Sekundärschädling an Früchten ist die Art oft nicht in der Lage, intakte Fruchthäute zu durchdringen, und besiedelt daher bevorzugt Ware, die bereits von Primärschädlingen beschädigt wurde.[15]

Name & Einordnung

Die Spezies trägt den wissenschaftlichen Namen *Oryzaephilus mercator* und wurde im Jahr 1889 durch Fauvel erstbeschrieben.[2][3] Systematisch wird der Käfer der Familie Silvanidae (Plattkäfer) innerhalb der Ordnung Coleoptera zugeordnet.[3][4] In der taxonomischen Historie findet sich die Bezeichnung *Silvanus mercator*, die auf eine frühere Kombination oder Synonymie hinweist.[5] International ist die Art unter dem englischen Trivialnamen "merchant grain beetle" bekannt.[2][6] Die biologische Klassifikation grenzt *Oryzaephilus mercator* eng von der verwandten Art *Oryzaephilus surinamensis* ab, wobei morphologische Unterschiede am Kopf und den Augen als Differenzierungsmerkmale dienen.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Erdnussplattkäfer (*Oryzaephilus mercator*) ist ein kleiner, abgeflachter Käfer mit einer Körperlänge von etwa 2,5 mm. Die Biologie dieser Art ist nahezu identisch mit der des Getreideplattkäfers (*Oryzaephilus surinamensis*), jedoch lassen sich die beiden Arten morphologisch differenzieren.[11] Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal sind die Augen, die bei *O. mercator* größer ausgebildet sind als bei der verwandten Art.[11] Zudem ist die Kopfform charakteristisch: Der Bereich direkt hinter den Augen ist bei *O. mercator* schmaler als bei *O. surinamensis*, dessen Kopf eine eher dreieckige Form aufweist.[11] Im Gegensatz zu *O. surinamensis* sind die adulten Tiere von *O. mercator* flugfähig. Die Larven sind gelblich-weiß gefärbt und besitzen einen braunen Kopf. Sie erreichen eine Länge von bis zu 3 mm und bewegen sich aktiv durch das Nahrungssubstrat. Vor der Verpuppung häuten sich die Larven zwei- bis viermal.[11] Die Verpuppung erfolgt in einer kokonartigen Struktur, die durch das Zusammenfügen kleiner Getreidekörner und Kornbruchstücke konstruiert wird.[11][12]

Beschreibung

Oryzaephilus mercator, allgemein bekannt als Erdnussplattkäfer, ist ein kleiner Käfer aus der Familie der Silvanidae mit einer Körperlänge von etwa 2,5 mm. Der Körper ist charakteristisch abgeflacht, was dem Tier ermöglicht, sich in engen Spalten von Vorratslagern und Verpackungen zu verbergen. Diese Art ist ein weltweit verbreiteter Schädling, der ein breites Spektrum an pflanzlichen Produkten befällt, darunter Getreide, Trockenfrüchte, Schokolade und Tabak.[13] Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*) zeigt *O. mercator* eine trophische Präferenz für ölhaltige Nahrungsmittel wie Nüsse und Erdnüsse, während *O. surinamensis* häufiger auf kohlenhydratreichen Getreideprodukten zu finden ist.[10] Ein entscheidendes anatomisches Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Arten ist die Form des Kopfes.[13] Bei *O. mercator* ist der Bereich unmittelbar hinter den Augen schmaler als bei *O. surinamensis*, was dem Kopf eine dreieckigere Anmutung verleiht.[13] Zudem besitzt *O. mercator* im Vergleich größere Augen.[13] Ein weiterer signifikanter biologischer Unterschied ist die Flugfähigkeit: Adulte Exemplare von *O. mercator* sind flugfähig, wohingegen *O. surinamensis* diese Fähigkeit fehlt. Der Lebenszyklus umfasst ein produktives Reproduktionsverhalten, bei dem Weibchen jährlich zwischen 500 und 1000 Eier direkt im Nahrungssubstrat ablegen. Aus diesen schlüpfen gelblich-weiße Larven mit einer braunen Kopfkapsel, die eine Länge von bis zu 3 mm erreichen können. Diese Larven sind sehr aktiv und bewegen sich fressend durch das Substrat. Sie ernähren sich primär von beschädigten Körnern, sind jedoch auch in der Lage, ganze Kerne zu penetrieren und auszuhöhlen. Während ihrer Entwicklung durchlaufen die Larven zwei bis vier Häutungen.[13] Zur Verpuppung konstruieren sie eine kokonartige Struktur, indem sie kleine Nahrungspartikel und Kornbruchstücke miteinander verbinden.[13][10] Der gesamte Entwicklungszyklus vom Ei bis zum adulten Käfer ist temperaturabhängig und dauert ungefähr 27 bis 50 Tage. Historisch wurde die Art im Jahr 1889 von Fauvel erstbeschrieben und taxonomisch eingeordnet.[13] In der Lagerhaltung führt der Befall durch *O. mercator* nicht nur zu Masseverlust, sondern auch zur Kontamination durch Frass und Insektenteile.[10]

Verhalten

Im Gegensatz zum nahe verwandten Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*) sind die adulten Käfer von *Oryzaephilus mercator* flugfähig. Die Larven sind aktiv und bewegen sich während der Nahrungsaufnahme durch das Substrat. Vor der Verpuppung zeigen die Larven ein konstruktives Verhalten, indem sie eine kokonartige Struktur aus kleinen Getreidekörnern und Fragmenten zusammenfügen.[7] *Oryzaephilus mercator* tritt häufig als Sekundärschädling auf, der intakte Früchte oft nicht durchdringen kann und daher von Vorbeschädigungen durch Primärschädlinge profitiert.[8] Dennoch sind die Käfer prinzipiell in der Lage, ganze Körner zu penetrieren, wenngleich beschädigtes Korn die bevorzugte Nahrungsquelle darstellt.[7] Aufgrund ihrer geringen Körpergröße und kryptischen Lebensweise können sie sich effektiv in Spalten von Lagereinrichtungen und Maschinen verbergen. Die Art zeigt eine ausgeprägte Präferenz für ölhaltige Nahrungsmittel und ist daher häufiger an Nüssen und Erdnüssen zu finden als an kohlenhydratreichen Trockenfrüchten.[8]

Ökologie

Der Erdnussplattkäfer (*Oryzaephilus mercator*) ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der Produkte pflanzlichen Ursprungs wie Getreide, Trockenfrüchte, Schokolade und Tabak besiedelt.[7][8] Im ökologischen Vergleich zum nah verwandten Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*), der Kohlenhydrate präferiert, zeigt *O. mercator* eine deutliche Spezialisierung auf ölhaltige Nahrungsmittel und tritt daher häufiger an Nüssen und Erdnüssen auf.[8] Im Gegensatz zu *O. surinamensis* sind die adulten Käfer flugfähig, was ihre Mobilität und Ausbreitung im Habitat erhöht. Die Weibchen legen jährlich zwischen 500 und 1000 Eier direkt im Nahrungssubstrat ab, in dem sich die mobilen Larven entwickeln. Zur Verpuppung konstruieren die Larven eine kokonartige Struktur, indem sie kleine Kornfragmente oder Nahrungspartikel miteinander verkleben.[7] Durch die metabolische Respiration aktiver Käferpopulationen entstehen in Lagerstätten Wärme und Feuchtigkeit, sogenannte „Hot Spots“, welche ideale mikroklimatische Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzen schaffen.[7][8] *O. mercator* fungiert zudem als Vektor für mykotoxinbildende Pilze (z. B. *Aspergillus*, *Penicillium*), deren Sporen auf dem Exoskelett oder im Verdauungstrakt der Insekten transportiert werden. Zur chemischen Verteidigung und Interaktion geben die Käfer Benzochinone ab, ein krebserregendes Sekret, das einen unangenehmen Geruch verursacht und das Substrat kontaminiert.[8]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Oryzaephilus mercator* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der Getreideprodukte sowie Trockenfrüchte, Schokolade, Arzneimittel und Tabak befällt.[7] Im Vergleich zum nah verwandten *Oryzaephilus surinamensis* präferiert diese Art Produkte mit höherem Ölgehalt und tritt daher häufig an Baumnüssen und Erdnüssen auf.[10] Zwar werden primär beschädigte Körner gefressen, die Käfer können jedoch auch intakte Kerne penetrieren. Die Fraßaktivität führt zur Zerstörung des Lagerguts, während der Stoffwechsel der Population die Feuchtigkeitsaufnahme des Getreides erhöht und somit sekundäres Schimmelwachstum begünstigt.[7] In Trockenfrüchten führt der Befall weniger zu Gewichtsverlust, sondern zu einer erheblichen Kontamination durch Insektenkot und Körperteile. Zudem können diese Vorratsschädlinge als Vektoren für Pilzsporen dienen und so die Verbreitung von Mykotoxinen fördern.[10] Da die Adulten im Gegensatz zu *O. surinamensis* flugfähig sind, können sie sich leichter ausbreiten. Zur Prävention im Haushalt sollten gefährdete Lebensmittel in versiegelten Behältern gelagert werden. Eine effektive physikalische Bekämpfungsmethode ist das Einfrieren befallener Waren bei -18 °C für sechs Tage, wodurch alle Lebensstadien abgetötet werden. In kommerziellen Lagern sind die Reinigung der Silos vor der Neubefüllung sowie der Einsatz von Begasungsmitteln durch Fachpersonal gängige Kontrollmaßnahmen.[7]

Wirtschaftliche Bedeutung

*Oryzaephilus mercator* ist weltweit verbreitet und gilt als einer der häufigsten Schädlinge in Getreide und Getreideprodukten. Das Wirtsspektrum umfasst neben Getreide auch Trockenfrüchte, Schokolade, Arzneidrogen und Tabak.[2] Im Gegensatz zum nahe verwandten Getreideplattkäfer (*Oryzaephilus surinamensis*) bevorzugt *O. mercator* Nahrungsmittel mit höherem Ölgehalt und ist daher besonders relevant als Schädling an Baumnüssen und Erdnüssen.[1] Die Käfer fressen primär an gebrochenen Körnern, sind jedoch auch in der Lage, ganze Kerne zu durchdringen. Dieser Fraß führt zur Zerstörung des Getreides und zu Masseverlusten (Schwund).[2] Bei Trockenfrüchten resultiert der wirtschaftliche Schaden weniger aus dem Gewichtsverlust, sondern primär aus der Kontamination der Ware durch Insektenkot und Körperteile.[1] Zudem erhöht der Stoffwechsel einer Käferpopulation die Feuchtigkeit im Lagergut, was die Wasseraufnahme des Getreides steigert und sekundäres Schimmelpilzwachstum verursachen kann.[2] Ein Befall führt im Großhandel häufig zur Zurückweisung der Ware aufgrund von Qualitätsmängeln oder phytosanitären Vorschriften, was signifikante finanzielle Verluste nach sich zieht.[1] Zur Vermeidung wirtschaftlicher Schäden sind in kommerziellen Lagern oft Reinigungsmaßnahmen, Begasungen oder der Einsatz von Pestiziden erforderlich, insbesondere bei Lagerdauern von über sechs Monaten.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Die Biologie von *Oryzaephilus mercator* weist starke Parallelen zu der des verwandten Getreideplattkäfers (*Oryzaephilus surinamensis*) auf, unterscheidet sich jedoch darin, dass die adulten Käfer flugfähig sind. Die Weibchen legen über den Zeitraum eines Jahres zwischen 500 und 1000 Eier, die direkt im Nahrungssubstrat platziert werden. Aus diesen schlüpfen gelblich-weiße Larven mit einem braunen Kopf, die sehr aktiv sind und sich fressend durch das Substrat bewegen. Die Larven erreichen eine Körperlänge von bis zu 3 mm und durchlaufen während ihrer Entwicklung zwei bis vier Häutungen. Zur Verpuppung konstruieren sie eine kokonartige Struktur, indem sie kleine Getreidekörner oder Nahrungspartikel zusammenkleben. Der gesamte Lebenszyklus vom Ei bis zum adulten Insekt dauert ungefähr 27 bis 50 Tage. Als Vorratsschädling befällt *Oryzaephilus mercator* diverse Produkte pflanzlichen Ursprungs, darunter Getreide, Trockenfrüchte, Schokolade, Drogen und Tabak.[11] Im Vergleich zu *O. surinamensis*, der kohlenhydratreiche Nahrung bevorzugt, findet man *O. mercator* häufiger auf Produkten mit höherem Ölgehalt, wie beispielsweise Baumnüssen und Erdnüssen.[10] Obwohl beschädigte Körner die Hauptnahrungsquelle darstellen, sind die Käfer in der Lage, auch intakte Körner zu penetrieren.[11] Der durch den Befall verursachte Schaden entsteht weniger durch Gewichtsverlust der Ware, sondern primär durch die Kontamination mit Kot und Insektenteilen.[10] Alle Entwicklungsstadien des Käfers können abgetötet werden, indem die befallenen Lebensmittel für sechs Tage bei -18 °C eingefroren werden.[11]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Leipzig, Sachsen, Deutschland

    31.10.2024

  • Köwe-Einkaufszentrum, Regensburg, Bavaria, Deutschland

    29.08.2024

  • Leipzig, Sachsen, Deutschland

    24.09.2022

  • Leipzig, Sachsen, Deutschland

    23.09.2022

  • Leipzig, Sachsen, Deutschland

    23.09.2022

Daten: iNaturalist