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Kaars duizendknoop Persicaria amplexicaulis
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Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Caryophyllales (Caryophyllales)
Familie
Polygonaceae
Geslacht
Bistorta
Soort
Persicaria amplexicaulis
Wetenschappelijke naam
Persicaria amplexicaulis (D.Don) Ronse Decr.
Einleitung
*Persicaria amplexicaulis* (in der wissenschaftlichen Literatur häufig als *Bistorta amplexicaulis* geführt) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Die Art ist in den gemäßigten Breiten verbreitet und kommt unter anderem im westlichen Himalaya in Höhenlagen zwischen 1600 und 2800 Metern vor, wo sie feuchte Mikrohabitate in gemäßigten Wäldern besiedelt. Taxonomisch wird die Gruppe *Bistorta* vielfach in die Gattung *Persicaria* gestellt, wobei die Pflanze als Geophyt oder Hemikryptophyt wächst.[1][2]
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Fakten (kompakt)
- Die Art wird taxonomisch der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) zugeordnet. - Systematisch gehört sie zur Klasse der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida). - Übergeordnet zählt die Pflanze zum Stamm der Gefäßpflanzen (Tracheophyta). - Der vollständige wissenschaftliche Name inklusive Autorkürzel für das Taxon lautet *Persicaria amplexicaulis* (D.Don) Ronse Decr..[7] - In der Global Biodiversity Information Facility (GBIF) wird der Status des Namens *Persicaria amplexicaulis* als Synonym zu *Bistorta amplexicaulis* mit einer Konfidenz von 98 % geführt.[7]
Name & Einordnung
Die Art wird in der wissenschaftlichen Literatur häufig unter dem Namen *Bistorta amplexicaulis* (D.Don) Greene geführt, findet sich jedoch in floristischen Analysen auch unter der Bezeichnung *Persicaria amplexicaulis*. Sie ordnet sich taxonomisch in die Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) sowie die Unterfamilie Polygonoideae ein. Innerhalb dieser Unterfamilie gehört die Spezies zur Tribus Persicarieae.[2] Die Gattung *Persicaria* wurde historisch oft als Sektion der Gattung *Polygonum* geführt, wird heute jedoch überwiegend als eigenständige Gattung behandelt, in die teilweise auch *Bistorta*-Arten gestellt werden. Der Gattungsname *Persicaria* leitet sich vom lateinischen Wort *persica* für Pfirsich ab und bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Laubblätter mancher Arten mit denen des Pfirsichs.[1] Der Name der Familie Polygonaceae entstammt den griechischen Begriffen *poly* (viel) und *goni* (Knie oder Gelenk), was auf die charakteristischen, geschwollenen Knoten am Stängel verweist.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Vertreter der Gattung *Persicaria*, zu denen der Kerzenknöterich (*Persicaria amplexicaulis*, synonym *Bistorta amplexicaulis*) zählt, wachsen als einjährige oder seltener ausdauernde krautige Pflanzen.[1] In ökologischen Untersuchungen im Himalaya wurde die Art spezifisch als Geophyt klassifiziert.[2] Die Stängel sind selbstständig aufrecht bis niederliegend und meist krautig, gelegentlich auch verholzt. Die wechselständigen Laubblätter können gestielt oder ungestielt sein, wobei die Blattspreiten einfach und schmal bis elliptisch-eiförmig geformt sind.[1] Hinsichtlich der Blattgröße werden die Laubblätter von *Bistorta amplexicaulis* als Mikrophylle charakterisiert.[2] Ein wesentliches Bestimmungsmerkmal sind die Tuten (Ochreae), welche röhrenförmig und häutig ausgebildet sind und an der Öffnung oft gewimpert erscheinen. Die generativen Merkmale umfassen end- oder seitenständige Blütenstände, die ährig oder traubig aufgebaut sind und viele Blüten enthalten. Die Tuten der Hochblätter (Ochreolae) sind ebenfalls röhrig und gewimpert bis zerteilt. Das Perianth besteht aus vier bis fünf Blütenhüllblättern, die meist bis zur Mitte geteilt sind. Die Blüten verfügen über vier bis acht Staubblätter, deren Staubbeutel gelb, rosa oder rot gefärbt sind. Die Früchte sind bikonvexe bis dreikantige Nüsschen, die kahl, glänzend und dunkelbraun bis schwarz gefärbt sind.[1]
Beschreibung
Die Art *Persicaria amplexicaulis*, in aktuellen wissenschaftlichen Erhebungen häufig unter dem Namen *Bistorta amplexicaulis* geführt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Unterfamilie Polygonoideae. Innerhalb der Klassifikation der Lebensformen nach Raunkiaer wird die Spezies als Geophyt eingestuft, was auf eine Überdauerung mittels unterirdischer Erneuerungsknospen hinweist. Die Laubblätter der Pflanze werden morphometrisch der Kategorie der Nanophylle zugeordnet. Das natürliche Habitat der Art umfasst die gemäßigten Breiten, wobei sie im westlichen Himalaya, spezifisch in Regionen wie dem Jhelum Valley, in Höhenlagen von über 3000 Metern dokumentiert wurde. Ökologisch zeigt *Persicaria amplexicaulis* eine Präferenz für feuchte Standorte und ist ein fester Bestandteil der Flora in temperierten Wäldern sowie subalpinen Zonen. In phyto-soziologischen Analysen tritt die Art als kodominantes Element in verschiedenen Waldgesellschaften auf, darunter in *Pinus-Viburnum-Grandiflorum*-Gemeinschaften sowie in *Abies-Picea-Pinus*-Assoziationen. Ihr vertikales Verbreitungsmuster erstreckt sich über einen weiten Bereich, wobei Beobachtungen Vorkommen zwischen 1600 und 2800 Metern sowie in höheren Lagen bestätigen.[2] Wie für die Gattung *Persicaria* (und *Bistorta*) typisch, verfügt die Pflanze über stängelumfassende Tuten (Ochreae), die an den Knotenpunkten der Stängel sitzen.[1] Die Art ist oft mit anderen Vertretern der Knöterichgewächse vergesellschaftet, darunter *Bistorta affinis* und verschiedene *Rumex*-Arten.[2]
Ökologie
In den Gebirgsökosystemen des westlichen Himalaya tritt *Persicaria amplexicaulis* (in wissenschaftlichen Erhebungen oft als *Bistorta amplexicaulis* geführt) als Geophyt auf, der ungünstige Jahreszeiten mittels unterirdischer Erneuerungsknospen überdauert. Die Art zeigt eine Präferenz für feuchte Mikrohabitate und besiedelt Höhenlagen zwischen 1600 und 3320 Metern, wobei sie vorwiegend in der gemäßigten bis subalpinen Zone zu finden ist. Pflanzensoziologisch ist der Kerzenknöterich eng mit verschiedenen Waldgesellschaften assoziiert; so tritt er in *Pinus*-*Viburnum*-*Grandiflorum*-Gemeinschaften an nordwestlich exponierten Hängen oft als kodominante Art auf. Ebenso ist die Pflanze in *Betula*-*Abies*-*Rosa*-Gesellschaften an schattigen Nordhängen sowie in *Abies*-*Picea*-*Pinus*-Mischwäldern verbreitet.[6] Die Art gedeiht auf Böden, die typischerweise einen pH-Wert im leicht sauren Bereich (ca. 6,2 bis 6,6) aufweisen und reich an organischem Kohlenstoff sind. Die Bodentextur an diesen Standorten wird oft von Schluff und Lehm dominiert. Morphologisch ist die Art durch die Ausbildung von Mikrophyllen charakterisiert, was als Anpassung an die klimatischen Bedingungen der Gebirgsregionen gilt. In diesen Lebensräumen vergesellschaftet sich *Persicaria amplexicaulis* häufig mit Gehölzen wie *Pinus wallichiana*, *Abies pindrow* und *Viburnum grandiflorum*.[6]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Kerzenknöterich (*Persicaria amplexicaulis*, oft unter dem Synonym *Bistorta amplexicaulis* geführt) besitzt primär ökologische Relevanz und wird in Mitteleuropa als Zierpflanze verwendet, während er in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet im Himalaya ein wesentlicher Bestandteil der Vegetation ist.[1][2] In den gemäßigten bis subalpinen Zonen, etwa im Kaschmir-Himalaya, tritt die Art als kodominante Spezies in verschiedenen Waldgesellschaften auf, beispielsweise in Assoziation mit *Pinus wallichiana* und *Viburnum grandiflorum*. Die Pflanze gilt nicht als Schädling, sondern fungiert als ökologischer Indikator, dessen Vorkommen stark mit edaphischen Faktoren wie dem Schluffgehalt, der Bodenfeuchtigkeit und dem Gehalt an organischem Kohlenstoff korreliert. In ihrem nativen Habitat unterliegt die Art keinem Bekämpfungsbedarf, sondern ist vielmehr durch anthropogene Störungen wie Entwaldung, Überweidung und Infrastrukturentwicklung bedroht. Die Pflanzengemeinschaften, in denen *Persicaria amplexicaulis* vorkommt, zeichnen sich durch einen hohen Grad an Endemismus aus und beherbergen zahlreiche medizinisch genutzte Pflanzenarten, was die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen unterstreicht. Ein Monitoring der Bestände erfolgt im wissenschaftlichen Kontext, um die Auswirkungen von Klimafaktoren und Höhengradienten auf die Biodiversität zu erfassen. Präventive Maßnahmen konzentrieren sich folglich auf den Habitatschutz und die Regulierung der Landnutzung, um die Erosion und Degradierung der Standorte zu verhindern.[2]
Biologie & Lebenszyklus
Der Kerzenknöterich (*Persicaria amplexicaulis*, syn. *Bistorta amplexicaulis*) ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die innerhalb der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) zur Unterfamilie Polygonoideae zählt.[1][2] Nach der Lebensformklassifikation von Raunkiaer handelt es sich bei dieser Art um einen Geophyten, der ungünstige Jahreszeiten mittels unterirdischer Erneuerungsknospen überdauert. Die Blätter der Pflanze werden morphologisch als Mikrophylle klassifiziert. Das Verbreitungsgebiet im westlichen Himalaya erstreckt sich über eine weite Höhenamplitude, wobei Vorkommen zwischen 1764 und 3578 Metern dokumentiert sind. Die Art besiedelt vorwiegend feuchte Mikrohabitate in gemäßigten bis subalpinen Waldzonen. Soziologisch ist *Persicaria amplexicaulis* in diverse Pflanzengesellschaften integriert, darunter Gemeinschaften dominiert von *Pinus wallichiana*, *Viburnum grandiflorum* und *Berberis lycium* in Höhenlagen von 2500 bis 2700 Metern. In tieferen Lagen zwischen 1764 und 2035 Metern findet sich die Art in *Cedrus-Berberis-Viburnum*-Assoziationen. In der subalpinen Zone, etwa in der *Betula-Abies-Rosa*-Gemeinschaft auf über 3000 Metern, wächst sie vergesellschaftet mit Arten wie *Rumex acetosa* und *Rheum webbianum*. Die Standorte zeichnen sich oft durch spezifische edaphische Faktoren aus, wobei die Art in Gebieten mit höherer Bodenfeuchtigkeit und organischem Kohlenstoffgehalt gedeiht.[2] Allgemein weisen Vertreter der Gattung *Persicaria* röhrenförmige, häutige Tuten (Ochreae) auf, die an der Öffnung gewimpert sein können. Die Blütenstände sind end- oder seitenständig und enthalten oft viele Blüten, aus denen sich nussartige Früchte entwickeln.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Die Art *Persicaria amplexicaulis*, die taxonomisch auch als Synonym zu *Bistorta amplexicaulis* geführt wird, ist in der Himalaya-Region verbreitet.[4][5] Spezifische Vorkommen sind für den westlichen Himalaya im Gebiet von Kaschmir dokumentiert, wo die Pflanze ein wesentliches Element der Flora darstellt. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich über einen weiten Höhenbereich von der gemäßigten bis in die subalpine Zone. Beobachtungen belegen eine Höhenverbreitung, die von etwa 1600 Metern bis auf über 3300 Meter reicht. Ein konkreter Fundort im Jhelum-Tal wurde beispielsweise auf einer Höhe von 3093 Metern verzeichnet. Die Pflanze wächst als Geophyt und ist fester Bestandteil verschiedener Waldgesellschaften. Sie vergesellschaftet sich häufig mit Gehölzen wie der Tränen-Kiefer (*Pinus wallichiana*) und dem Großblütigen Schneeball (*Viburnum grandiflorum*). Auch in Wäldern, die von der Himalaya-Zeder (*Cedrus deodara*) oder der Himalaya-Birke (*Betula utilis*) dominiert werden, tritt die Art auf. Bevorzugte Standorte finden sich oft an Hängen mit nördlicher oder nordwestlicher Ausrichtung. Die Böden in diesen Habitaten weisen in untersuchten Populationen pH-Werte auf, die häufig zwischen 6,2 und 6,7 liegen.[5] Generell sind Vertreter der Gruppe in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel verbreitet.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die Art *Persicaria amplexicaulis* (in wissenschaftlichen Erhebungen oft unter dem Synonym *Bistorta amplexicaulis* geführt) wird als Geophyt klassifiziert. Diese Lebensform zeichnet sich dadurch aus, dass die Pflanze ungünstige Jahreszeiten durch unterirdische Erneuerungsknospen überdauert.[2] In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet im westlichen Himalaya ist die Aktivitätsphase eng an den saisonalen Verlauf des Klimas in den temperaten Zonen gebunden. Die Hauptvegetationsperiode korreliert mit den Sommermonaten, die in der untersuchten Region etwa von April bis Oktober andauern. Während dieser Zeitspanne fallen etwa 40 % der jährlichen Niederschläge als Regen, was das Wachstum begünstigt.[3] Die Art besiedelt Höhenlagen zwischen etwa 1600 und über 3000 Metern, wie beispielsweise Funde auf 3093 Metern im Jhelum Valley belegen.[2] In diesen Höhenlagen herrschen im Winter tiefe Temperaturen und Schneebedeckung vor, weshalb die oberirdischen Pflanzenteile in der kalten Jahreszeit absterben und eine Ruhephase eintritt. Die Pflanzen profitieren in ihrer Wachstumsphase von den durch den Monsun beeinflussten, feuchteren Bedingungen des Sommers. Ökologische Studien ordnen die Art verschiedenen Pflanzengesellschaften zu, die an diesen saisonalen Wechsel von schneereichen Wintern und regenreichen Sommern angepasst sind.[3]
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Bronnen & Referenties
- Wikipedia: Knöteriche
- https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2024.e36571
- Gillani, S.W. et al.: Phyto-ecological studies and distribution patterns of subfamily Polygonoideae in relation to edaphic factors across diverse ecological zones. Heliyon 10 (2024) e36571
- GBIF Backbone Taxonomy. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/39omei accessed via GBIF.org
- Gillani et al., Heliyon 10 (2024) e36571, p. 1
- Gillani, S.W., et al. (2024): Phyto-ecological studies and distribution patterns of subfamily Polygonoideae in relation to edaphic factors across diverse ecological zones. Heliyon 10, e36571. https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2024.e36571
- https://www.gbif.org/species/4036951