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Koolwitje vlinder uiterlijk Pieris brassicae

Koolwitje vlinder uiterlijk
Ergernis

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Insekten (Insecta)
Orde Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie Pieridae
Geslacht Pieris
Soort Pieris brassicae
Wetenschappelijke naam Pieris brassicae (Linnaeus, 1758)
Geaccepteerde naam

Einleitung

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Art ist bekannt für ihre weißen Flügel mit schwarzen Spitzen und Flecken sowie eine Flügelspannweite von 50 bis 70 mm.[1] *P. brassicae* ist in Europa, Nordafrika und Asien beheimatet und gilt als bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, insbesondere an Kreuzblütlergewächsen wie Kohl, Brokkoli und Blumenkohl, wo ihre Raupen erhebliche Schäden verursachen können.[1]
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Fakten (kompakt)

- Die Typuslokalität von *Pieris brassicae* ist Schweden.[16] - *P. brassicae* teilt eine enge phylogenetische Beziehung mit *Pieris rapae* und weist etwa 86 % durchschnittliche Nukleotididentität auf. - Die Art hat evolutionäre Ursprünge in der Paläarktis, von wo aus sie ihr Verbreitungsgebiet ausgedehnt hat. - Der Gattungsname *Pieris* wurde von Franz von Paula Schrank im Jahr 1801 etabliert. - Das lateinische Wort *brassica* bedeutet Kohl und unterstreicht die enge Verbindung der Art zu Pflanzen der Gattung *Brassica* als primäre Larvenwirte. - Carl Linnaeus beschrieb die Art erstmals 1758 als *Papilio brassicae* innerhalb der breiten Gattung *Papilio*. - Im Jahr 1763 ordnete Giovanni Antonio Scopoli sie als *Pontia brassicae* der Gattung *Pontia* zu. - Weitere jüngere Synonyme sind *Mancipium brassicae* Hübner, 1806 (Linnaeus Basionym) und *Pieris eryngii* Villers, 1789.[16]

Name & Einordnung

Der Große Kohlweißling, wissenschaftlich als *Pieris brassicae* bezeichnet, ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Art wurde erstmals 1758 von Carl Linnaeus in seinem Werk *Systema Naturae* als *Papilio brassicae* beschrieben. Später, im Jahr 1763, wurde sie von Giovanni Antonio Scopoli als *Pontia brassicae* der Gattung *Pontia* zugeordnet. Franz von Paula Schrank etablierte 1801 die Gattung *Pieris*, von dem griechischen Wort "Pierides", eine Bezeichnung für die neun Musen der griechischen Mythologie, deren weiße Gewänder möglicherweise die Namensgebung der überwiegend weißen Schmetterlinge inspirierten. Das Artepitheton *brassicae* ist die Genitivform des lateinischen Wortes *brassica*, was Kohl bedeutet und auf die enge Verbindung der Art mit Pflanzen der Gattung *Brassica* als primäre Wirtspflanzen der Larven hinweist. Junior-Synonyme umfassen *Mancipium brassicae* Hübner, 1806 und *Pieris eryngii* Villers, 1789. Seit der Etablierung der Gattung *Pieris* durch Schrank hat die Art diese Zuordnung beibehalten.[1] Der vollständige Name *Pieris brassicae* (Linnaeus, 1758) wurde im 19. Jahrhundert durch nachfolgende taxonomische Arbeiten und offizielle zoologische Nomenklaturlisten stabilisiert. Im Deutschen ist die Art als Großer Kohlweißling bekannt. Im Englischen wird *Pieris brassicae* häufig als "large white butterfly" oder "cabbage white" bezeichnet.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) ist ein Schmetterling aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Flügelspannweite beträgt bei Männchen 50 bis 65 mm, während die Weibchen mit 55 bis 70 mm im Allgemeinen etwas größer sind. Die Körperlänge beträgt etwa 20 bis 24 mm. Der Körper ist mit feinen, weißen Schuppen bedeckt, was dem Falter sein helles Aussehen verleiht. Die Fühler sind keulenförmig, schwarz mit weißen Spitzen, und dienen der sensorischen Wahrnehmung während des Fluges. Die Flügeloberseiten sind überwiegend weiß, mit schwarzen Spitzen an den Vorderflügeln, die sich entlang der Ränder biegen. Männchen haben typischerweise keine schwarzen Flecken auf den Vorderflügeln, während Weibchen zwei deutliche schwarze Flecken und manchmal einen zusätzlichen schwarzen Strich aufweisen. Die Hinterflügel weisen bei beiden Geschlechtern eine Reihe kleiner schwarzer Randflecken auf. Saisonale Unterschiede zeigen sich darin, dass die Falter der Frühjahrsgeneration hellere, gräuliche Markierungen aufweisen, verglichen mit den dunkleren Sommerformen. Auf der Unterseite sind die Vorderflügel weiß mit einer gelblichen Spitze und zwei schwarzen Flecken, während die Hinterflügel gelb mit schwarzen Randflecken sind. Diese gelbe Färbung ist bei beiden Geschlechtern gleich. Der Saugrüssel dient der Aufnahme von Nektar und verfügt über spezielle Sensillen zur Geschmackserkennung. Die Eier von *Pieris brassicae* sind tonnen- oder kegelförmig, etwa 1 mm hoch, mit Längsrippen und werden typischerweise in Gruppen von 20 bis 100 auf den Unterseiten der Wirtsblattpflanzen abgelegt. Frisch abgelegte Eier sind blass strohfarben, dunkeln innerhalb von 24 Stunden zu gelb nach und werden kurz vor dem Schlüpfen gräulich-schwarz, wobei die Larvenform durch die Schale sichtbar wird. Die Larven durchlaufen fünf Stadien, wobei die frisch geschlüpften Larven des ersten Stadiums zylindrisch, hellgelb und etwa 6 mm lang sind, mit einem leicht schwarzen Kopf und spärlichen Haaren. Im Laufe der Entwicklung werden die Larven samtig grün-gelb und entwickeln schwarze Flecken, eine prominente gelbe Rückenlinie und kurze weiße Haare. Das letzte Larvenstadium erreicht eine Länge von bis zu 40 mm mit einem schwarz-grauen Kopf. Die Puppen sind 20 bis 26 mm lang und 5 bis 7 mm breit, befestigt an einem Substrat über einen Cremaster und gesichert durch einen Seidengürtel. Sie weisen eine variable Tarnung durch Farben auf, die von blassgrün bis gräulich-weiß, gelb-braun oder weißlich mit schwarzen Punkten und Flecken reichen kann.[1]

Beschreibung

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) ist ein Schmetterling aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Er zeichnet sich durch seine weißen Flügel mit schwarzen Spitzen und Flecken aus. Die Flügelspannweite beträgt 60–70 mm, die Körperlänge etwa 20 mm. Die Art ist in Europa, Nordafrika und Asien beheimatet und besiedelt Gärten, Felder und Gebiete mit Kreuzblütler-Vegetation.[1] *P. brassicae* ist als bedeutender Schädling in der Landwirtschaft bekannt, insbesondere an Kohl, Brokkoli und Blumenkohl, wo seine geselligen Larven erhebliche Entlaubung und Ernteverluste von bis zu 40 % verursachen können.[1] Der Lebenszyklus von *P. brassicae* umfasst in gemäßigten Regionen wie Großbritannien typischerweise 1–2 Generationen pro Jahr, in wärmeren südlichen Gebieten jedoch bis zu 7. Die Eier werden in Gruppen von 20–100 auf den Blattunterseiten der Wirtspflanzen abgelegt und schlüpfen nach 4–14 Tagen zu hellgrünen Larven. Diese durchlaufen fünf Stadien über 11–54 Tage, werden 25–40 mm groß und verfärben sich zu blaugrün gefleckt mit gelben Streifen und schwarzen Markierungen. Die Puppen, die graugrün und 20–24 mm lang sind, überwintern 6–8 Monate in Diapause und schlüpfen im Frühjahr als Falter, um sich von Nektar zu ernähren und Eiablageplätze zu suchen. Ökologisch gesehen sind die Falter nomadisch und wanderfreudig und können beträchtliche Entfernungen zurücklegen. Die Larven sind monophag an Brassicaceae-Pflanzen und bevorzugen solche, die reich an Glucosinolaten sind, welche ihr Wachstum fördern und einen chemischen Schutz gegen Fressfeinde bieten. Natürliche Feinde wie Vögel, parasitäre Wespen wie *Cotesia glomerata* und Entomopathogene wie *Bacillus thuringiensis* helfen bei der Regulierung der Populationen. Menschliche Eingriffe wie Insektizide werden oft im Pflanzenschutz eingesetzt. Das invasive Potenzial des Schmetterlings hat zur Etablierung außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets geführt, beispielsweise in Neuseeland, was aufgrund seiner Bedrohung für die lokale Landwirtschaft zu Ausrottungsmaßnahmen führte. Die Art wurde erstmals 1758 von Carl Linnaeus als *Papilio brassicae* beschrieben. Der Gattungsname *Pieris* wurde von Franz von Paula Schrank im Jahr 1801 etabliert und leitet sich vom griechischen "Pierides" ab, was sich auf die neun Musen in der Mythologie bezieht. Das Epitheton *brassicae* ist die Genitivform des lateinischen *brassica*, was Kohl bedeutet und die enge Verbindung der Art mit Pflanzen der Gattung *Brassica* als primäre Larvenwirte hervorhebt. Die Falter der Frühlingsgeneration sind typischerweise kleiner, während die der Sommergeneration größer sind. Die Flügelzeichnung variiert saisonal, wobei die Frühlingsformen dunkler gefärbt sind als die Sommerformen. Die Farbe der Puppen kann ebenfalls variieren, wobei grüne Puppen durch gelbes Licht und braune Puppen durch blaues Licht gefördert werden. Mehrere Unterarten von *Pieris brassicae* werden anerkannt, die sich hauptsächlich durch Variationen in der Flügelfärbung, Musterung, Größe und Genitalmorphologie unterscheiden.[1]

Verhalten

Männchen von *Pieris brassicae* lokalisieren Weibchen hauptsächlich durch aktive Patrouillenflüge in der Nähe von Wirtspflanzen und verlassen sich dabei auf visuelle Reize, um Weibchen im Flug zu erkennen und zu verfolgen. Die Anziehung auf kurze Distanz wird durch aphrodisierende Pheromone vermittelt, die von spezialisierten Strukturen auf den Flügeln des Männchens freigesetzt werden, einschließlich der Verbindung Brassicalacton. Diese chemischen Signale verstärken den Paarungserfolg, indem sie Akzeptanzverhalten bei empfänglichen Weibchen auslösen. Laborbeobachtungen bestätigen, dass die Paarung unter Tageslichtbedingungen über 200 Lumen pro Quadratfuß und Temperaturen von 20–32 °C bereitwillig erfolgt.[2] Territoriales Verhalten ist bei *P. brassicae* im Vergleich zu anderen Weißlingen minimal, wobei Männchen keine starke Verteidigung fester Gebiete oder Ressourcen zeigen. Stattdessen können Interaktionen zwischen Männchen während der Patrouillen kurze Verfolgungsjagden beinhalten, um Rivalen abzuschrecken, aber diese etablieren keine dauerhaften Territorien. Dieses Fehlen ausgeprägter Territorialität trägt dazu bei, dass der beobachtete Geschlechtsdimorphismus der Art relativ subtil ist. Adulte Tiere zeigen einen deutlichen Tagesrhythmus, wobei die Flug- und Paarungsaktivität mittags unter optimalen Temperaturen ihren Höhepunkt erreicht, angetrieben von einer intrinsischen circadianen Reaktion, die sich an die Tagesbedingungen anpasst. Nachts ruhen die Individuen auf der Vegetation und bleiben bis zum Morgengrauen inaktiv. Soziale Interaktionen zwischen adulten Tieren sind weitgehend solitär, wobei die Paarungsraten in kontrollierten Umgebungen unabhängig von der Populationsdichte sind, obwohl Larvenstadien eine gesellige Nahrungsaufnahme in Gruppen zeigen. *Pieris brassicae* zeigt ein ausgeprägtes Wanderverhalten, wobei Frühlingsgenerationen nordöstliche Flüge durch Europa unternehmen und oft Entfernungen von bis zu 800 km in aufeinanderfolgenden Generationen zurücklegen. Diese Bewegungen werden durch den Wind unterstützt, was eine effiziente Fernreise ermöglicht, und wurden mit Radarbeobachtungen in Regionen wie Großbritannien und Kontinentaleuropa verfolgt, die massive Zuflüsse von adulten Tieren zeigen, die von südlichen Überwinterungsgebieten ankommen. Im Herbst wandern die adulten Tiere nach Süden, angetrieben von ähnlichen Umweltreizen, um in milderen Klimazonen zu brüten und es den Populationen zu ermöglichen, nördliche Brutgebiete im Frühjahr wieder zu besiedeln. Die Überwinterung in gemäßigten Zonen umfasst hauptsächlich die Puppenruhe, die 6–8 Monate dauert, während der die Puppen ruhen, um kalte Bedingungen zu überleben. Die Diapause wird fakultativ im Puppenstadium durch Umweltfaktoren ausgelöst, darunter Temperaturen unter 10 °C und kurze Photoperioden (typischerweise weniger als 11 Stunden Licht), die den Beginn ungünstiger Jahreszeiten signalisieren. Die Photoperiode spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Ausrichtung der Flugrichtung, wobei adulte Tiere nach der Diapause im Frühjahr bevorzugt nach Norden und adulte Tiere im Herbst nach Süden zu geeigneten Brutgebieten fliegen. Diese Wanderungsmuster tragen wesentlich zur Ausdehnung des Verbreitungsgebiets der Art bei, insbesondere nach Norden als Reaktion auf die Klimaerwärmung, wie durch zunehmende Sichtungen in Nordeuropa belegt wird. Im Vereinigten Königreich werden Populationsdynamik und Migrationseinflüsse durch systematische Schmetterlingszählungen überwacht, die jährliche Zuflüsse und Häufigkeitsschwankungen verfolgen, um Invasionsrisiken und ökologische Veränderungen zu bewerten.[2]

Ökologie

Die Falter von *Pieris brassicae* ernähren sich hauptsächlich von Nektar verschiedener Blütenpflanzen und dienen als Generalisten bei der Bestäubung, ohne auf die Wirtspflanzen ihrer Larven beschränkt zu sein.[2] Zu den häufigen Nektarquellen gehören Disteln (*Cirsium* spp. und *Carduus* spp.), Hasenglöckchen (*Hyacinthoides non-scripta*) und Günsel (*Ajuga reptans*). Dieser Nahrungsspielraum ermöglicht es den Faltern, verschiedene florale Ressourcen in ihrem Verbreitungsgebiet zu nutzen, im Gegensatz zu der spezialisierten Ernährung der Larvenstadien. Die Larven sind oligophag und ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), nutzen aber auch Arten aus anderen Familien wie den Tropaeolaceae. Bevorzugt werden Wirtspflanzen, die reich an Glucosinolaten sind, schwefelhaltigen sekundären Pflanzenstoffen, die für Brassicaceae charakteristisch sind. Die Weibchen wählen Wirtspflanzen aus, indem sie mit ihren Tarsen auf den Blättern trommeln und so glucosinolatreiche Standorte erkennen. Die Raupen von *Pieris brassicae* werden von verschiedenen natürlichen Feinden gejagt, insbesondere in ihren frühen Entwicklungsstadien. Vögel wie Blaumeisen (*Cyanistes caeruleus*) und Kohlmeisen (*Parus major*) sind bedeutende Fressfeinde, die oft junge Larven auf Wirtspflanzen angreifen. Auch Hausspatzen (*Passer domesticus*) fressen sie.[2] Parasitismus stellt eine Hauptursache für die Sterblichkeit von *P. brassicae* dar, wobei Brackwespen wie *Cotesia glomerata* die wichtigsten Endoparasitoide der Larven sind.[2] Die Weibchen von *C. glomerata* legen mehrere Eier in die Wirtslarven, was zu Parasitierungsraten von 50-80 % unter Feldbedingungen führt. Auch Raupenfliegen wie *Exorista larvarum* parasitieren Larven, indem sie auf oder in der Nähe von ihnen ihre Eier ablegen, wobei die schlüpfenden Maden den Wirt innerlich verzehren. Entomopathogene Pilze wie *Beauveria bassiana* infizieren Larven durch das Eindringen in die Kutikula, was in feuchten Umgebungen zu hohen Sterblichkeitsraten führt und als natürliches Mittel zur biologischen Schädlingsbekämpfung dient.[2] Um diesen Bedrohungen zu begegnen, setzt *P. brassicae* mehrere Strategien zur Abwehr von Fressfeinden ein, die sich auf das Larvenstadium konzentrieren. Die gelb-schwarze aposematische Färbung der Larven signalisiert visuellen Fressfeinden wie Vögeln ihre Ungenießbarkeit und reduziert die Angriffsrate. Larven nehmen Glucosinolate aus Wirtspflanzen wie Kohl auf und bauen sie in ein defensives Regurgitat ein, das Fressfeinde durch chemische Toxizität bei der Abgabe abschreckt.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) ist ein bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, insbesondere für Kreuzblütler wie Kohl, Brokkoli und Grünkohl. Die Larven fressen unersättlich an den Blättern dieser Pflanzen, was zu Ernteverlusten von bis zu 80 % führen kann. In Indien und der Türkei wurden Ernteverluste von über 40 % gemeldet, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führt.[2] Ausbrüche von *P. brassicae* erreichen oft während der Sommergenerationen ihren Höhepunkt, wenn sich die Populationen in warmen Bedingungen schnell vermehren können, was die Schäden noch verstärkt.[2] Seit seiner Erstbeschreibung durch Linnaeus im Jahr 1758 ist *P. brassicae* als Schädling bekannt. Das Management von *Pieris brassicae* umfasst integrierte Ansätze, die chemische, biologische und kulturelle Methoden kombinieren, um Ernteschäden zu minimieren und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu reduzieren.[2] Die chemische Bekämpfung umfasst hauptsächlich synthetische Insektizide wie Pyrethroide (z. B. Cypermethrin und Deltamethrin), die auf Larven und Erwachsene abzielen, indem sie die Funktion des Nervensystems stören. Allerdings ist in Populationen aufgrund wiederholter Exposition eine Resistenz gegen Pyrethroide entstanden, wobei biochemische Mechanismen wie erhöhte entgiftende Enzyme die Wirksamkeit im Laufe der Zeit verringern. Als Alternative bieten *Bacillus thuringiensis* (Bt)-Formulierungen, die Cry-Toxine produzieren, die die Zellen des Larvenmitteldarms schädigen, eine wirksame Bekämpfung gegen Larven im frühen Stadium.[2] Biologische Bekämpfungsstrategien betonen natürliche Feinde, um *P. brassicae*-Populationen nachhaltig zu unterdrücken. Parasitoide wie *Cotesia vestalis* (Hymenoptera: Braconidae) werden freigesetzt, um auf Larven abzuzielen, wobei Feldstudien hohe Parasitierungsraten zeigen, die das Überleben und die Fortpflanzung des Wirts reduzieren, was es zu einer umweltfreundlichen Option für Kreuzblütler macht.[2] Ebenso hat *Cotesia rubecula* eine Kompatibilität bei der Parasitierung von *P. brassicae*-Larven gezeigt, obwohl sie häufiger gegen verwandte Arten wie *P. rapae* eingesetzt wird. Pheromonbasiertes Monitoring mithilfe synthetischer Sexpheromonfallen hilft bei der Erkennung der Anwesenheit von Erwachsenen und dem Timing von Interventionen, wobei Fallen Männchen während der Spitzenflugzeiten effektiv einfangen, um Entscheidungen zum integrierten Schädlingsmanagement (IPM) zu treffen.[2] Die Ausrottungsbemühungen waren in isolierten Fällen erfolgreich, insbesondere in Neuseeland, wo *P. brassicae* im Jahr 2010 entdeckt und bis 2016 durch ein Multi-Agentur-Programm vollständig ausgerottet wurde, das etwa 100 km² umfasste. Zu den Methoden gehörten intensive Überwachung mit über 263.000 Inspektionen, Anreize für öffentliche Meldungen, Insektizidanwendungen (z. B. Spinosad), Entfernung von Wirtspflanzen und Augmentation von Parasitoiden wie *Cotesia glomerata* und *Pteromalus puparum*.[2] Aus Naturschutzsicht hat *P. brassicae* den Status "Geringe Besorgnis" gemäß der Europäischen Roten Liste, was seine weite Verbreitung und stabile Populationen in Eurasien und Nordafrika widerspiegelt, ohne dass es weltweit einen formellen Schutzstatus gibt.[2] Die Raupen des Kohlweißlings können durch den Verzehr von Kohl wertvolle Verbindungen anreichern, die synthetisch schwer herzustellen sind. Dies bietet eine wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeit für befallene Ernten in der Pharma- oder Kosmetikindustrie.[8]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Larven des *Pieris brassicae*, auch bekannt als Großer Kohlweißling, sind bedeutende Schädlinge in der Landwirtschaft, insbesondere für Kreuzblütler wie Kohl, Brokkoli und Grünkohl. Der Fraß der Larven an den Blättern dieser Pflanzen kann zu erheblichen Ernteausfällen von bis zu 80 % führen. In Indien und der Türkei wurden Ernteverluste von über 40 % gemeldet, was zu beträchtlichen wirtschaftlichen Schäden in der Kohlproduktion führt. Die Schäden treten vor allem während der Sommergenerationen auf, wenn sich die Populationen schnell vermehren und die Auswirkungen durch warme Bedingungen noch verstärkt werden.[1] Seit seiner Erstbeschreibung durch Linnaeus im Jahr 1758 ist *P. brassicae* als Schädling bekannt. Die Art wurde durch den Transport von kontaminiertem Pflanzenmaterial in neue Regionen eingeschleppt, was zur Etablierung von Populationen außerhalb ihres ursprünglichen eurasischen Verbreitungsgebiets führte. Um die Schäden durch *Pieris brassicae* zu minimieren, werden verschiedene Bekämpfungsstrategien eingesetzt, darunter chemische, biologische und kulturelle Methoden.[1] Chemische Bekämpfungsmittel wie Pyrethroide (z. B. Cypermethrin und Deltamethrin) werden eingesetzt, um Larven und adulte Falter zu bekämpfen, indem sie die Funktion des Nervensystems stören. Allerdings hat sich aufgrund wiederholter Exposition eine Resistenz gegen Pyrethroide entwickelt. Als Alternative werden Formulierungen von *Bacillus thuringiensis* (Bt) eingesetzt, die Cry-Toxine produzieren, die die Zellen des Mitteldarms der Larven schädigen und eine wirksame Bekämpfung ermöglichen.[1] Biologische Bekämpfungsstrategien setzen auf natürliche Feinde, um die Populationen von *P. brassicae* auf nachhaltige Weise zu unterdrücken. Parasitoide wie *Cotesia vestalis* werden freigesetzt, um die Larven zu befallen, was die Überlebens- und Reproduktionsrate der Wirte reduziert. Pheromonbasiertes Monitoring mit synthetischen Sexuallockstofffallen hilft bei der Erkennung der Anwesenheit von adulten Faltern und der zeitlichen Steuerung von Bekämpfungsmaßnahmen.[1] In Neuseeland wurde *P. brassicae* im Jahr 2010 entdeckt und bis 2016 durch ein Programm mit intensiver Überwachung, öffentlichen Meldeanreizen, Insektizidanwendungen, Entfernung von Wirtspflanzen und Freisetzung von Parasitoiden wie *Cotesia glomerata* und *Pteromalus puparum* vollständig ausgerottet. Die Kosten für die Ausrottung beliefen sich auf 4,97 Millionen NZ$.[1] Ein wässriger Extrakt aus den Larven von *Pieris brassicae* kann als Antioxidans verwendet werden, da die Larven durch den Verzehr von Kohl wertvolle Verbindungen anreichern, die synthetisch schwer herzustellen sind. Xenorhabdus-Bakterien können als biologisches Bekämpfungsmittel gegen *Pieris brassicae* eingesetzt werden. Die Bakterien wirken oral toxisch und sind hitzestabil.[8] Neue Harnstoffderivate und Phosphorsäureester-Verbindungen können als Insektizide gegen die Larven des Kohlweißlings eingesetzt werden [4, 5].

Biologie & Lebenszyklus

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) weist ein polygynes Paarungssystem auf, bei dem sich Männchen während ihres Lebens mit mehreren Weibchen paaren, während sich Weibchen meist nur einmal paaren. Männchen patrouillieren aktiv in geeigneten Habitaten, um empfangsbereite Weibchen zu finden, die potenzielle Partner anhand flüchtiger chemischer Signale bewerten, die von den Männchen freigesetzt werden. Während der Balz legen die Männchen spezielle Flügeldrüsen frei, um aphrodisierende Pheromone freizusetzen, darunter Brassicalacton, Hexahydrofarnesylaceton und Phytol, die die Empfänglichkeit des Weibchens stimulieren und den Kopulationserfolg erhöhen, wenn sie von den Fühlern des Weibchens erkannt werden. Die Kopulation folgt auf eine erfolgreiche Balz und dauert durchschnittlich 75 Minuten, oft am Nachmittag unter günstigen Bedingungen mit moderater Temperatur (20–32 °C) und ausreichend Licht. Nach der Kopulation übertragen die Männchen Benzylcyanid auf die Weibchen als Anti-Aphrodisiakum, wodurch ihre Attraktivität für nachfolgende Verehrer verringert und der Fortpflanzungserfolg der Männchen gefördert wird. Die Eiablage beginnt 2–3 Tage nach der Paarung, wobei die Weibchen Eier in kompakten Gelegen von 10–150 Stück auf die Unterseite der Blätter der Wirtspflanze legen und Standorte bevorzugen, die reich an Glucosinolaten wie Sinigrin sind, die sie durch Tarsaltrommeln mit den Vorderbeinen erkennen. Weibchen vermeiden aktiv die Eiablage auf Pflanzen, die bereits Eier tragen, wahrscheinlich um das Risiko von Räubern und Parasiten für ihre Nachkommen zu minimieren. Die Lebenszeit-Fekundität eines einzelnen Weibchens erreicht bis zu 500 Eier über mehrere Gelege über 8–10 Tage und erreicht unter optimalen Bedingungen wie dem Zugang zu Honiglösung 6–7 Tage nach dem Schlüpfen ihren Höhepunkt. In wärmeren Klimazonen unterstützt dies bis zu sieben Generationen jährlich in südlichen Regionen. Die Eier schlüpfen typischerweise 5–10 Tage nach der Eiablage und leiten das Larvenstadium ein. Die Eier von *Pieris brassicae* schlüpfen typischerweise nach 5-14 Tagen, abhängig von Umweltbedingungen wie der Temperatur, wobei wärmere Perioden die Entwicklung auf bis zu 4-6 Tage beschleunigen und kühleres Wetter sie auf über zwei Wochen verlängern kann. Nach dem Schlüpfen sind die Neonaten gesellig, schlüpfen in Gruppen und ernähren sich zunächst in Gruppen auf der Unterseite der Blätter der Wirtspflanze, was Schutz bietet und die gemeinsame Nahrungssuche erleichtert. Die Larvenentwicklung verläuft über fünf Stadien über einen Gesamtzeitraum von 2-4 Wochen, beeinflusst von Faktoren wie Temperatur und Qualität der Wirtspflanze, mit einer Dauer von 11 bis 54 Tagen unter verschiedenen Bedingungen.[2] Das Wachstum erfolgt über die Häutung, bei der die Larven ihr Exoskelett abwerfen; jedes Stadium verdoppelt sich ungefähr in der Größe und geht vom kleinen, blassen ersten Stadium (ca. 2-3 mm lang) zum robusten letzten Stadium (bis zu 30-35 mm) über. Frühe Stadien bleiben hochgradig gesellig und skelettieren Blätter in Gruppen, während spätere Stadien eine erhöhte Ausbreitung zeigen und halbsammlerisch werden, da Individuen wandern, um Wettbewerb und erschöpfte Nahrungsressourcen zu vermeiden. Höhere Temperaturen (15-30 °C) verkürzen die Larvendauer und erhöhen die Wachstumsraten, während suboptimale Bedingungen wie kühlere Temperaturen die Entwicklung verlängern und die Mortalität erhöhen können. Die Verpuppung folgt auf die letzte Larvenhäutung, wobei reife Larven kurze Strecken wandern, um sich auf der Wirtspflanze oder nahegelegenen vertikalen Strukturen wie Stängeln, Zäunen oder Gebäuden zu verpuppen, wobei sie eine Chrysalis bilden, die durch einen seidenen Cremaster aufgehängt und oft mit einer seidenen Matte gesichert ist. Das Puppenstadium dauert unter günstigen Sommerbedingungen 7-14 Tage, kann sich aber aufgrund der Diapause deutlich verlängern, insbesondere in nördlichen Populationen, wo kurze Tageslängen und niedrigere Temperaturen eine fakultative Winterdiapause von 6-8 Monaten auslösen, um zu überwintern. Die Diapause wird durch Umweltreize wie Photoperiode (Tageslängen unter 16 Stunden) und Temperatur ausgelöst, wodurch Puppen kalte Perioden mit erhöhter Stoffwechselunterdrückung und Kältetoleranz durch Kohlenhydratanreicherung überstehen können. Das Schlüpfen der Adulten, oder Eclosion, erfolgt typischerweise am Morgen, wobei der Schmetterling die Puppenhülle aufbricht und seinen Körper ausstülpt; die Ausdehnung und Aushärtung der Flügel dauert dann 1-2 Stunden, da Hämolymphe in die Flügel gepumpt wird, wodurch die Flugbereitschaft ermöglicht wird. Dieser Prozess ist temperaturempfindlich, wobei wärmere Morgen die schnellere Sklerotisierung erleichtern und kühlere Bedingungen die vollständige Ausdehnung potenziell verzögern. Die Beendigung der Diapause erfolgt nach Einwirkung von Winterbedingungen, typischerweise über 6-8 Monate, wodurch das Schlüpfen mit dem Frühling synchronisiert wird. Die Männchen von *Pieris brassicae* lokalisieren Partner hauptsächlich durch aktive Patrouillenflüge in der Nähe von Wirtspflanzen und verlassen sich auf visuelle Reize, um Weibchen im Flug zu erkennen und zu verfolgen.[2]

Vorkommen & Lebensraum

Der Große Kohlweißling (*Pieris brassicae*) ist in der Paläarktis heimisch und kommt in Europa, Nordafrika und Asien vor. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Irland im Westen bis nach Russland im Osten, von Marokko bis Ägypten in Nordafrika und ostwärts bis zum Himalaya und Japan in Asien. Die Art bewohnt offene, sonnige Umgebungen wie Grasland, Wiesen, Felder und Gärten. Sie bevorzugt kultivierte und gestörte Gebiete gegenüber dichter, natürlicher Vegetation und meidet Wälder und schattige Waldgebiete.[1] *P. brassicae* kommt häufig in Höhenlagen von bis zu 2.000 m im westlichen Himalaya und bis zu 3.000 m in Bergregionen wie den Alpen vor. Die Art wurde durch menschliche Aktivitäten in andere Regionen eingeschleppt, insbesondere durch den internationalen Handel mit landwirtschaftlichen Produkten. Sie hat sich in Südafrika etabliert, wo sie erstmals 1994 im Westkap entdeckt wurde und seitdem zu einem bedeutenden Schädling von Kreuzblütlerkulturen geworden ist. Die Art ist auch in Chile etabliert, wo sie erstmals 1971 nachgewiesen wurde und sich seither weit verbreitet hat. Einschleppungen nach Australien führten wahrscheinlich aufgrund von Abfang- und Kontrollmaßnahmen an den Grenzen nicht zu einer Etablierung.[1] In Neuseeland wurde *P. brassicae* 2010 in Nelson entdeckt, was ein Tilgungsprogramm auslöste; die Population wurde bis 2016 durch den Einsatz der Sterilen Insekten Technik in Kombination mit anderen Kontrollmethoden vollständig beseitigt.[1] Innerhalb ihres natürlichen europäischen Verbreitungsgebietes, insbesondere in Agrarlandschaften, erreicht *P. brassicae* während der Hauptsaison hohe Populationsdichten. Die Art ist gut an gemäßigte Klimate angepasst, wobei die optimale Entwicklung bei Temperaturen zwischen 15°C und 30°C stattfindet, und profitiert von hohen Sonnenstunden und niedriger Luftfeuchtigkeit für das Populationswachstum. In den nördlichen Regionen ihres Verbreitungsgebietes, wie z.B. in Teilen Europas, bringt sie in der Regel zwei Generationen pro Jahr hervor (bivoltin), während sie in südlichen Gebieten mit drei bis vier oder mehr Generationen jährlich multivoltin ist, abhängig von den lokalen Bedingungen.[1] *P. brassicae* hat sich gut an städtische und vorstädtische Umgebungen angepasst und kommt häufig in Stadtgärten und Parks vor, wo sie anthropogene Lebensräume ausnutzt, die sich mit ihrem europäischen Verbreitungsgebiet überschneiden. Die Falter unternehmen im Frühjahr nordöstliche Wanderungen über Europa, wobei sie oft Strecken von bis zu 800 km in aufeinanderfolgenden Generationen zurücklegen. Im Herbst wandern die Falter, angetrieben von ähnlichen Umweltreizen, nach Süden, um in milderen Klimazonen zu brüten und es den Populationen zu ermöglichen, die nördlichen Brutgebiete im Frühjahr wieder zu besiedeln.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Flugzeit der Falter der ersten Generation des *Pieris brassicae* erstreckt sich von Mitte April bis Anfang Juni. Die Falter der zweiten Generation sind zwischen Mitte Juli und Ende August anzutreffen. In besonders günstigen Jahren kann es in den Monaten September und Oktober noch zu einer dritten Faltergeneration kommen. In gemäßigten Regionen wie Großbritannien treten typischerweise ein bis zwei Generationen pro Jahr auf, während in wärmeren südlichen Gebieten bis zu sieben Generationen jährlich vorkommen können. Die Weibchen legen ihre Eier ab 2–3 Tage nach der Paarung in Gruppen von 10–150 auf die Unterseite von Wirtspflanzenblättern. Die Eier schlüpfen in der Regel nach 5–10 Tagen. Die Larven durchlaufen fünf Stadien über einen Zeitraum von 2–4 Wochen, wobei die Dauer von Faktoren wie Temperatur und Qualität der Wirtspflanze beeinflusst wird. Die Verpuppung erfolgt nach der letzten Larvenhäutung. Die Puppen überwintern in kühleren Umgebungen für 6–8 Monate in Diapause. Die Falter sind tagaktiv, wobei die Hauptflug- und Paarungsaktivität mittags bei optimalen Temperaturen stattfindet. Im Frühjahr unternehmen die Falter Wanderflüge in nordöstlicher Richtung über Europa, oft über Strecken von bis zu 800 km. Im Herbst wandern die Falter südwärts, um in milderen Klimazonen zu brüten.[2]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Buchen, Abzw. Hainstadt, 74722 Buchen, Deutschland

    25.12.2025

  • Deutschland

    20.12.2025

  • Deutschland

    05.12.2025

  • Home 67583 Guntersblum, Deutschland

    16.11.2025

  • Leer, DE-NI, Deutschland

    12.11.2025

Daten: iNaturalist

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

WO-2009090540-A3 Biological Onbekend

Wässriger Extrakt aus Pieris brassicae Larven und dessen Verwendung als Antioxidans

University DO Porto, Branquinho DE Andrade Paula CR, Ribeiro Valentao Patricia Carl, Ferreira DE Sousa Carla Sara, Micael Pereira David Alexandre (2009)

Relevantie: 6/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt einen Ansatz, die Larven des Kohlweißlings nicht nur zu bekämpfen, sondern als Ressource zu nutzen. Es wird ein wässriger Extrakt aus den Larven gewonnen, der starke antioxidative Eigenschaften besitzt. Die Larven akkumulieren durch den Verzehr von Kohl wertvolle Verbindungen, die synthetisch schwer herzustellen sind. Dies bietet eine wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeit für befallene Ernten in der Pharma- oder Kosmetikindustrie.

US-2003213012-A1 Biological Onbekend

Pestizide Mittel aus Xenorhabdus-Kulturen

(2003)

Relevantie: 10/10

Samenvatting

Dieses Patent ist eng verwandt mit Index 1 und beschreibt Methoden zur Abtötung von Schädlingen mittels Xenorhabdus-Bakterien. Es wird ein isoliertes pestizides Agens definiert, das oral gegen Pieris brassicae wirkt. Es ist proteolyseresistent und hitzestabil, was die praktische Anwendung auf dem Feld erleichtert. Zudem wird die DNA-Sequenzierung für die pestizide Aktivität offenbart.

MY-136245-A Biological Onbekend

Pestizide Mittel aus Xenorhabdus-Spezies

University of Warwick (1997)

Relevantie: 10/10

Samenvatting

Hier wird ein biologisches Bekämpfungsmittel basierend auf Bakterien der Gattung Xenorhabdus (z.B. X. nematophilus) vorgestellt. Das Material wirkt oral toxisch spezifisch gegen Pieris brassicae und andere Schädlinge. Besonders hervorzuheben ist die Hitzestabilität und die synergistische Wirkung in Kombination mit Bacillus thuringiensis (Bt). Es bietet eine effektive biologische Alternative zu chemischen Mitteln.

NL-7905155-A Chemical Onbekend

1-Benzoyl- oder Pyridylcarbonylharnstoff- und Thioharnstoffderivate

Duphar International Research (1979)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft neue Harnstoffderivate, die als Insektizide und Mitizide eingesetzt werden. Sie zeigen eine höhere Aktivität als strukturell ähnliche bekannte Verbindungen. Besonders effektiv sind sie gegen die Larven des Kohlweißlings (Pieris brassicae). Die Anwendung kann in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Vorratsschutz erfolgen.

FR-2412557-A1 Chemical Onbekend

5(3)-Hydroxy-pyrazol-(thio)phosphorsäureester-Verbindungen als Insektizide

Montedison Spa (1978)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Das Patent beschreibt neue chemische Verbindungen auf Basis von Phosphorsäureestern. Diese wirken als Insektizide, Akarizide und Nematozide. In Tests wurde eine spezifische Wirksamkeit gegen Larven von Pieris brassicae nachgewiesen. Die Verbindungen zeichnen sich durch eine geringe Toxizität für Säugetiere aus.

Bronnen & Referenties

  1. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.41157
  2. https://ahdb.org.uk/knowledge-library/biology-and-management-of-the-large-white-butterfly-on-brassicas
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  4. https://rusinsects.com/pi-bras.htm
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  12. https://www.brc.ac.uk/biblio/was-it-migration-exceptional-abundance-large-white-butterfly-pieris-brassicae-l-1992
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  14. https://iwt.ie/wp-content/uploads/2018/05/Cabbage-White-Butterfly.pdf
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  16. Literaturzusammenfassung: Pieris brassicae