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Lexicon-vermelding

Borstelvoetig Borstelvoet

Borstelvoetig
Ergernis

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Doppelfüßer (Diplopoda)
Orde Polyxenida (Polyxenida)
Familie Polyxenidae
Geslacht Polyxenus
Soort Polyxenus lagurus
Wetenschappelijke naam Polyxenus lagurus (Linnaeus, 1758)
Geaccepteerde naam

Einleitung

Der Pinselfüßer (*Polyxenus lagurus*) ist eine Art der Doppelfüßer (Diplopoda). Namensgebend sind die Haarbüschel am Hinterleib der Tiere. Sie leben natürlich in Wäldern, wo man sie häufig unter Baumrinde findet.[1]

Fakten (kompakt)

- Pinselfüßer fressen neben Grünalgen und Flechten auch abgestorbenes Laub. - *Polyxenus lagurus* erreicht eine Länge von etwa drei bis vier Millimetern. - Die Tiere können sehr gut klettern und sogar an senkrechten, glatten Flächen wie Glas empor klettern.[1]

Name & Einordnung

Der Pinselfüßer, wissenschaftlich als *Polyxenus lagurus* (Linnaeus, 1758) bekannt, gehört zur Familie der Polyxenidae. Der deutsche Trivialname "Pinselfüßer" bezieht sich auf die auffälligen Haarbüschel am Hinterleib der Tiere. *Polyxenus lagurus* wurde ursprünglich von Carl Linnaeus im Jahr 1758 beschrieben.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Pinselfüßer (*Polyxenus lagurus*) besitzt 13 Beinpaare. Namensgebend für die Doppelfüßer (Diplopoden) ist die Verschmelzung der Segmente zu Doppelsegmenten, wobei jedes dieser Doppelsegmente zwei Beinpaare aufweist. Dieses Merkmal ist auch bei *Polyxenus lagurus* erkennbar, wenn man die Tiere von der Bauchseite betrachtet. Im Gegensatz zu anderen Diplopodenfamilien haben Pinselfüßer keinen harten Körper, da ihre Kutikula keine Kalkeinlagerungen enthält. Die achtgliedrigen Antennen sind relativ kurz. Der Körper der Tiere ist dicht behaart, wobei an jedem Körperring seitlich ein Büschel relativ langer Haare entspringt, die die Beine verdecken. Auch Kopf und Rücken der Tiere sind mit Haaren besetzt. Auffällig sind zwei Büschel langer Haare am Hinterende des Pinselfüßers, die aus langen, am Ende gebogenen Haaren bestehen und stark an die Pfeilhaarbüschel von *Anthrenus*-Arten erinnern. Die langen Haare am Hinterleib dienen der Abwehr von Feinden. Wird ein Pinselfüßer beispielsweise von einer Ameise angegriffen, so streckt er ihr seine Haarbüschel entgegen. Einzelne Haare wickeln sich dann um Borsten am Körper der Ameise, worauf diese von ihrem Opfer ablässt. *Polyxenus lagurus* erreicht eine Länge von etwa drei bis vier Millimetern. Dieser Pinselfüßer kann hervorragend klettern und somit auch an glatten, senkrechten Flächen wie Glas empor klettern.[1]

Beschreibung

Der Pinselfüßer (*Polyxenus lagurus*) ist ein kleines, auffälliges Gliedertier, das zur Klasse der Doppelfüßer (Diplopoda) gehört. Diese Art zeichnet sich durch ihren weichen, ungepanzerten Körper aus, im Gegensatz zu den meisten anderen Doppelfüßern, die einen harten, kalkhaltigen Panzer besitzen.[1] *P. lagurus* ist von einer dichten Behaarung bedeckt, die ihm ein zotteliges Aussehen verleiht. Die Haare sind in Büscheln angeordnet, die seitlich an jedem Körperring entspringen und die Beine teilweise verdecken. Besonders auffällig sind die zwei Büschel langer, gebogener Haare am Hinterende des Körpers, die an Pfeilhaarbüschel von Larven des Museumskäfers erinnern. Diese Haarbüschel dienen der Abwehr von Fressfeinden, indem sie sich an den Borsten des Angreifers verhaken. Die Tiere erreichen eine Länge von etwa drei bis vier Millimetern. Ihre achtgliedrigen Antennen sind relativ kurz.[1] *P. lagurus* besitzt 13 Beinpaare. Die Verschmelzung der Segmente zu Doppelsegmenten, ein typisches Merkmal der Doppelfüßer, ist auch bei dieser Art erkennbar, wenn man sie von der Bauchseite betrachtet. Pinselfüßer sind exzellente Kletterer und können sich auch auf glatten, senkrechten Flächen fortbewegen. Die Art bewohnt vorzugsweise kühle und feuchte Standorte, wie Wälder, wo sie unter Baumrinde zu finden ist. Sie ernähren sich von Grünalgen, Flechten und abgestorbenem Laub. Die Entwicklung vom Ei bis zum adulten Tier dauert je nach Temperatur sechs bis acht Monate.[1]

Verhalten

Die langen Haare am Hinterleib des Pinselfüssers dienen der Abwehr von potenziellen Feinden. Wird ein Pinselfüsser beispielsweise von einer Ameise angegriffen, so streckt er seine Haarbüschel entgegen. Einzelne Haare wickeln sich dann um Borsten am Körper der Ameise, worauf diese von ihrem Opfer ablässt. *Polyxenus lagurus* kann hervorragend klettern und sich auch an glatten, senkrechten Flächen wie Glas festhalten.[1]

Ökologie

Der natürliche Lebensraum der Pinselfüßer sind Wälder. Besonders häufig findet man die Tiere unter Baumrinde. *Polyxenus lagurus* bevorzugt kühle und feuchte Aufenthaltsorte. Permanente Trockenheit (weniger als 60 % relative Luftfeuchtigkeit) und hohe Temperaturen (über 30 °C) kann *Polyxenus lagurus* nicht tolerieren. Pinselfüßer besitzen die Fähigkeit, ihren Flüssigkeitsbedarf bei hoher Luftfeuchtigkeit auch aus dem in der Luft enthaltenen Wasserdampf zu decken. Pinselfüsser fressen neben Grünalgen auch Flechten oder abgestorbenes Laub. Im Freiland leben die Tiere beispielsweise in Trockenmauern oder unter Baumrinde.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Eine Bekämpfung von Pinselfüßern (*Polyxenus lagurus*) ist in der Regel nicht notwendig, da sie in Wohnungen nicht lange überleben. Treten Pinselfüßer regelmäßig in Häusern auf, so muss nach der Ursache gesucht und diese dann beseitigt werden. Beispielsweise könnten sich die Tiere in Stapeln mit feuchtem Brennholz oder in feuchtem Heu auf dem Speicher von Scheunen vermehren. Sobald man die Entwicklungsorte beseitigt hat, wird auch der Befall aufhören. Weder die Übertragung von Krankheiten durch die Tiere ist dokumentiert, noch gelten Pinselfüßer als Materialschädlinge. Im Freiland leben die Tiere beispielsweise in Trockenmauern oder unter Baumrinde.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

In der Regel kommen Pinselfüsser im Freiland vor, wo die Tiere beispielsweise in Trockenmauern oder unter Baumrinde leben. Es ist weder die Übertragung von Krankheiten durch die Tiere dokumentiert, noch gelten Pinselfüsser als Materialschädlinge. Eine Bekämpfung von Pinselfüssern ist in der Regel nicht notwendig, da sie in Wohnungen nicht lange überleben. Treten Pinselfüsser regelmäßig in Häusern auf, so muss nach der Ursache gesucht und diese dann beseitigt werden. Beispielsweise könnten sich die Tiere in Stapeln mit feuchtem Brennholz oder in feuchtem Heu auf dem Speicher von Scheunen vermehren. Sobald man die Entwicklungsorte beseitigt hat, wird auch der Befall aufhören.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Pinselfüßer (*Polyxenus lagurus*) besitzt 13 Beinpaare. Namensgebend für die Doppelfüßer (Diplopoden) ist die Verschmelzung von Segmenten zu Doppelsegmenten, wobei jedes Doppelsegment zwei Beinpaare aufweist.[1] Dieses Merkmal ist auch bei *P. lagurus* erkennbar, wenn man die Tiere von der Bauchseite betrachtet. Anders als andere Diplopodenfamilien haben Pinselfüßer keinen harten Panzer, da ihre Kutikula keine Kalkeinlagerungen enthält. Die achtgliedrigen Antennen sind relativ kurz. Der Körper der Tiere ist dicht behaart, wobei an jedem Körperring seitlich ein Büschel relativ langer Haare entspringt, die die Beine verdecken. Auch Kopf und Rücken sind mit Haaren besetzt. Am Hinterende befinden sich zwei auffällige Büschel langer Haare, die am Ende gebogen sind und an die Pfeilhaarbüschel von *Anthrenus*-Arten erinnern. Diese Haare dienen der Abwehr von Feinden. Bei einem Angriff streckt der Pinselfüßer seine Haarbüschel entgegen, wobei sich einzelne Haare um Borsten am Körper des Angreifers wickeln, woraufhin dieser vom Opfer ablässt.[1] *P. lagurus* erreicht eine Länge von etwa drei bis vier Millimetern. Die Art ist in weiten Teilen Europas verbreitet, insbesondere in Wäldern unter Baumrinde. Pinselfüßer fressen Grünalgen, Flechten und abgestorbenes Laub. Sie bevorzugen kühle und feuchte Orte und tolerieren keine dauerhafte Trockenheit (unter 60 % relativer Luftfeuchtigkeit) oder hohe Temperaturen (über 30 °C). Sie können ihren Flüssigkeitsbedarf bei hoher Luftfeuchtigkeit auch aus dem in der Luft enthaltenen Wasserdampf decken. Die Entwicklung vom Ei zum adulten Tier dauert je nach Temperatur sechs bis acht Monate.[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Polyxenus lagurus*, der Pinselfüsser, ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Wälder, wo er besonders häufig unter Baumrinde zu finden ist. Die Tiere bevorzugen kühle und feuchte Aufenthaltsorte. Permanente Trockenheit (unter 60 % relative Luftfeuchtigkeit) und hohe Temperaturen (über 30 °C) werden von *Polyxenus lagurus* nicht toleriert. Pinselfüsser besitzen die Fähigkeit, ihren Flüssigkeitsbedarf bei hoher Luftfeuchtigkeit auch aus dem in der Luft enthaltenen Wasserdampf zu decken. Studien aus dem Jahr 2006 belegen dies. Die Gesamtentwicklung vom Ei bis zum adulten Tier dauert je nach Temperatur zwischen sechs und acht Monate. Im Freiland leben Pinselfüsser beispielsweise in Trockenmauern oder unter Baumrinde.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Gesamtentwicklung vom Ei bis zum adulten Tier des Pinselfüssers (*Polyxenus lagurus*) dauert je nach Temperatur zwischen sechs und acht Monate.[1] Permanente Trockenheit (unter 60 % relative Luftfeuchtigkeit) und hohe Temperaturen (über 30 °C) kann *P. lagurus* nicht tolerieren.[1]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Bremen-East, 28 Bremen-Oberneuland, Germany

    16.05.2026

  • Germany

    10.05.2026

  • Germany

    10.05.2026

  • Deutschland

    09.05.2026

  • Augsburg, Mittelberger Straße, 86163 Augsburg, Deutschland

    08.05.2026

Daten: iNaturalist

Bronnen & Referenties

  1. PDF: pinselfuesser