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Lexicon-vermelding

Vogelkers Prunus avium

Vogelkers

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Rosales (Rosales)
Familie Rosaceae
Geslacht Prunus
Soort Prunus avium
Wetenschappelijke naam Prunus avium (L.) L.
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) ist eine Pflanzenart aus der Gattung *Prunus* innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Namenszusatz *avium* bezieht sich auf die Früchte, die gern von Vögeln gefressen werden.[1] Die Wildform der Vogelkirsche ist von den Zuchtformen der Knorpelkirsche (*Prunus avium* subsp. *duracina*) und der Herzkirsche (*Prunus avium* subsp. *juliana*) abgeleitet.[1]

Gemeenschapsanalyse

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Fakten (kompakt)

- Die Vogelkirsche ist in Deutschland der Forstbaum des Jahres 2010 gewesen. - Die Vogelkirsche ist ein Lichtbaum und Pionierbaumart. - Die Vogelkirsche bevorzugt mäßig trockene bis frische, nährstoffreiche, basenreiche, lockere und gut durchlüftete Böden. - Die Vogelkirsche ist relativ kurzlebig und erreicht selten ein Alter über 100 Jahre. - Die Vogelkirsche ist ein wichtiger Bestandteil von Laubmischwäldern und Hecken. - Die Vogelkirsche bietet zahlreichen Tierarten Nahrung und Lebensraum. - Die Vogelkirsche ist eine wichtige Bienenweide. - Die Vogelkirsche wird häufig zur Befestigung von Hängen und Böschungen verwendet. - Die Vogelkirsche ist ein attraktiver Zierbaum für Gärten und Parks.[1]

Name & Einordnung

Die Vogelkirsche trägt den wissenschaftlichen Namen *Prunus avium* (L.) L..[2] Der Namenszusatz *avium* leitet sich vom lateinischen Wort *avis* für Vogel ab und bezieht sich auf die Früchte, die gern von Vögeln gefressen werden. Die Römer nannten die Frucht *cerasum* und den Baum *cerasus* oder *prunus cerasus* („Pflaume von Cerasus“). Der deutsche Name Vogelkirsche deutet auf die natürliche Ausbreitung der Pflanze durch die früchteverzehrenden Vögel hin. Die ersten Zuchtformen mit größeren und süßeren Früchten waren schon vor rund 2400 Jahren an der Schwarzmeerküste bekannt, wie aus einem antiken Bericht des Griechen Xenophon hervorgeht. Das deutsche Wort Kirsche (bereits mittelhochdeutsch auch *kirsche*, älter *kirse* und *kërse*, althochdeutsch *kirsa*) geht auf westgermanisch *kirissa zurück, lateinisch *cerasum* auf altgriechisch κεράσιον (*kerásion*) für die Steinfrucht beziehungsweise *keraséa* oder κερασός (*kerasos*) für den Kirschbaum (*Prunus avium*). Verwandt sind französisch *cerise*, englisch *cherry*, spanisch *cereza* und russisch Черешня (*čerešnja*). Im heutigen Romanesco heißt die Kirsche *cerasa*, sizilianisch *cirasa* und piemontesisch *ciresa*.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 15 bis 20, selten bis zu 30 Metern erreicht. Der Stammdurchmesser kann über 60 Zentimeter, selten über 1 Meter und manchmal bis über 1,5 Meter erreichen.[4][5][2] Die Rinde junger Zweige ist anfangs grün, kahl, glatt, lederartig, glänzend und später rötlich grau gefärbt. Sie enthält breite, rostfarbene Lentizellen, und es sind Querstreifen erkennbar. Die schwärzliche Borke löst sich waagerecht langsam ab und wird „Ringelborke“ genannt. Die Krone ist breit kegelförmig. Die Zweige sind dick und reichlich mit Kurztrieben versehen. An Langtrieben befindet sich eine Endknospe. Die Winterknospen sind eiförmig ellipsoid. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der 2 bis 7 Zentimeter lange, unbehaarte Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende meist zwei, selten drei, rote, extraflorale Nektarien. Die einfache Blattspreite ist mit einer Länge von 3 bis 15 Zentimetern und einer Breite 2 bis 7 Zentimetern verkehrteiförmig-elliptisch bis elliptisch-eiförmig und am oberen Ende mehr oder weniger lang zugespitzt. Der Blattrand ist unregelmäßig und grob doppelt gesägt mit drüsigen Spitzen. Die Blattoberseite ist kahl und frischgrün, auf der dunkler grünen Blattunterseite sind die Nerven anfangs leicht behaart. Es sind sieben bis zwölf Seitennerven auf jeder Seite des Hauptnerves vorhanden. Die Herbstfärbung des Laubes ist intensiv rot und gelb. Die zwei linealen Nebenblätter sind etwa 1 Zentimeter lang mit drüsig gesägten Rändern. An Kurztrieben wird ein kleiner, fast sitzender, doldiger Blütenstand gebildet, der meist drei bis vier (zwei bis sechs) Blüten enthält. Dieser weist am Grund kleine, nicht laubblattartige Knospenschuppen auf. Die Blüten erscheinen zusammen mit den Blättern etwa von April bis Mai. Der abstehende Blütenstiel ist kahl und 2 bis 6 Zentimeter lang. Die zwittrige Blüte ist bei einem Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der kahle Blütenbecher (Hypanthium) ist kelchförmig und etwa 5 Millimeter × 4 Millimeter groß. Die fünf ganzrandigen, lang elliptischen, kahlen und rötlich gefärbten Kelchblätter sind etwa so lang wie der Blütenbecher und nach dem Abblühen zurückgekrümmt. Die fünf freien, weißen Kronblätter sind ganzrandig, verkehrt-eiförmig und 9 bis 15 Millimeter lang. Die ungefähr 20 bis 34 Staubblätter sind kürzer als die Kronblätter. Die Staubbeutel sind gelb. Der einkammerige Fruchtknoten ist mittelständig, also nicht mit dem Blütenbecher verwachsen. Der kahle Griffel ist etwa so lang wie die Staubblätter. Der Fruchtstiel ist nickend. Die Steinfrüchte sind bei einem Durchmesser von 6 bis 25 Millimetern fast kugelig bis ellipsoid oder eiförmig. Das „Fruchtfleisch" ist süß, bei den Wildformen leicht bittersüß. Beim länglich-eiförmigen und glatten Steinkern reicht die Länge von 7 bis 9 Millimeter bei den Wildformen, bis zu 9 bis 16 Millimeter bei den kultivierten Formen. Das Endokarp ist glatt. Die Früchte reifen etwa von Juni bis Juli und färben sich dann schwarzrot.[2]

Beschreibung

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 15 bis 20, selten bis zu 30 Metern erreicht. Der Stammdurchmesser erreicht über 60 Zentimeter, selten bis über 1 Meter, manchmal auch bis über 1,5 Meter.[1][5][2] Die Rinde junger Zweige ist anfangs grün, kahl, glatt, lederartig, glänzend und später rötlich grau gefärbt. Sie enthält breite, rostfarbene Lentizellen, und es sind Querstreifen erkennbar. Die schwärzliche Borke löst sich waagerecht langsam ab und wird „Ringelborke“ genannt. Wahrscheinlich sind dank dieser Ringelborke die Wildform und die Kulturformen immun gegen Mistelbefall geworden. Ihre Krone ist breit kegelförmig. Die Zweige sind dick und reichlich mit Kurztrieben versehen. An Langtrieben befindet sich eine Endknospe. Die Winterknospen sind eiförmig ellipsoid. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der 2 bis 7 Zentimeter lange, unbehaarte Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende zwei rötliche Nektardrüsen. In der Knospenlage ist die Blattspreite gefaltet. Die einfache Blattspreite ist mit einer Länge von 3 bis 15 Zentimetern und einer Breite 2 bis 7 Zentimetern verkehrteiförmig-elliptisch bis elliptisch-eiförmig und am oberen Ende mehr oder weniger lang zugespitzt. Die Basis der Blattspreite ist keilförmig bis gerundet. Der Blattrand ist unregelmäßig und grob doppelt gesägt mit drüsigen Spitzen. Die Blattoberseite ist kahl und frischgrün, auf der dunkler grünen Blattunterseite sind die Nerven anfangs leicht behaart. Es sind sieben bis zwölf Seitennerven auf jeder Seite des Hauptnerves vorhanden. Die Herbstfärbung des Laubes ist intensiv rot und gelb. Die zwei linealen Nebenblätter sind etwa 1 Zentimeter lang mit drüsig gesägten Rändern. An Kurztrieben wird ein kleiner, fast sitzender, doldiger Blütenstand gebildet, der nur meist drei bis vier (zwei bis sechs) Blüten enthält. Dieser weist am Grund kleine, nicht laubblattartige Knospenschuppen auf. Während der Blütezeit sind die inneren Knospenschuppen zurückgeschlagen. Die Blüten erscheinen zusammen mit den Blättern etwa von April bis Mai. Der abstehende Blütenstiel ist kahl und 2 bis 6 Zentimeter lang. Die zwittrige Blüte ist bei einem Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der kahle Blütenbecher (Hypanthium) ist kelchförmig und etwa 5 Millimeter × 4 Millimeter groß. Die fünf ganzrandigen, lang elliptischen, kahlen und rötlich gefärbten Kelchblätter sind etwa so lang wie der Blütenbecher und nach dem Abblühen zurückgekrümmt. Die fünf freien, weißen Kronblätter sind ganzrandig, verkehrt-eiförmig und 9 bis 15 Millimeter lang. Die ungefähr 20 bis 34 Staubblätter sind kürzer als die Kronblätter. Die Staubbeutel sind gelb. Der einkammerige Fruchtknoten ist mittelständig, also nicht mit dem Blütenbecher verwachsen. Der kahle Griffel ist etwa so lang wie die Staubblätter. Die Blütezeit reicht von April bis Mai.[1] Bei älteren, frei stehenden Vogelkirschen können gleichzeitig bis zu einer Million Blüten blühen.[4] Der Fruchtstiel ist nickend. Die Steinfrüchte sind bei einem Durchmesser von 6 bis 25 Millimetern fast kugelig bis ellipsoid oder eiförmig. Das „Fruchtfleisch" ist süß, bei den Wildformen leicht bittersüß. Beim länglich-eiförmigen und glatten Steinkern reicht die Länge von 7 bis 9 Millimeter bei den Wildformen, bis zu 9 bis 16 Millimeter bei den kultivierten Formen. Das Endokarp ist glatt. Die Früchte reifen etwa von Juni bis Juli und färben sich dann schwarzrot.[1]

Ökologie

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) ist ein winterkahler Laubbaum, der anfänglich schnell wächst.[6] Sie erreicht ein Lebensalter von 80 bis 90 Jahren, kann aber auch bis zu 300 Jahre alt werden.[6][7] Die Vogelkirsche bildet eine VA-Mykorrhiza aus. Die vegetative Vermehrung erfolgt sehr reichlich durch Wurzelsprosse, die oft meterweit von der Ausgangspflanze entfernt sind. Am oberen Ende des Blattstiels sitzen meist zwei, selten drei, rote, extraflorale Nektarien, an denen Zuckersaft abgegeben wird. Dieser dient vermutlich als "Polizistenfutter" für Ameisen, insbesondere der *Formica obscuripes*. Die Nektarproduktion in den Drüsen ist in den ersten Wochen nach dem Knospenaustrieb besonders groß und zieht größere Mengen der Ameise an, die die Larven verschiedener Schmetterlinge und anderer Schadinsekten angreifen. Blütenökologisch handelt es sich um homogame nektarführende Scheibenblumen. Die Blüten duften schwach nach Honig, wobei der Nektar vom Blütenbecher abgesondert wird. Die Narbe ist erst 36 Stunden nach der Blütenöffnung empfängnisfähig, wobei Selbstbestäubung zum Teil erfolgreich ist. Ausbreitungsmechanismen sind die Verdauungsausbreitung durch Säuger, die Mundausbreitung beim Abschälen des Fruchtfleischs durch Vögel sowie die Versteckausbreitung durch Eichhörnchen und Mäuse. Kernbeißer können die Steinkerne knacken. Die Keimblätter ergrünen nach der Keimung oberhalb des Bodens (epigäische Keimung).[6]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) kann von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden, was ihre Gesundheit und Vitalität beeinträchtigen kann. Zu den bedeutendsten Schädlingen gehört die Kirschfruchtfliege, deren Maden die Kirschen ungenießbar machen, was zu erheblichen Ernteausfällen führen kann. Pilze der Gattung *Monilinia* können ebenfalls Schäden an Früchten und Bäumen verursachen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sind verschiedene Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen möglich. Eine wichtige Maßnahme ist die Förderung der Baumgesundheit durch optimale Standortbedingungen und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Regelmäßige Kontrollen auf Befallsanzeichen wie beispielsweise Blattverfärbungen, Fraßspuren oder das Auftreten von Schädlingen sind essenziell für eine Früherkennung. Bei Befall durch die Kirschfruchtfliege können Gelbtafeln zur Reduktion der Population eingesetzt werden. Biologische Bekämpfungsmaßnahmen umfassen den Einsatz von Nützlingen wie beispielsweise Schlupfwespen, die die Larven der Kirschfruchtfliege parasitieren. In manchen Regionen ist der Anbau resistenter oder toleranter Kirschsorten eine sinnvolle Strategie, um den Schädlingsdruck zu minimieren. Der Einsatz von zugelassenen Insektiziden sollte nur im Notfall und unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf Nützlinge erfolgen. Eine integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) kombiniert verschiedene Strategien, um die Schädlinge effektiv zu kontrollieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren. Die genannten Maßnahmen tragen dazu bei, die Vogelkirsche und ihre Früchte vor Schäden zu schützen und ihre ökologische und wirtschaftliche Bedeutung zu erhalten.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Süßkirsche, eine Zuchtform der Vogelkirsche (*Prunus avium*), ist aufgrund ihres hohen Zuckergehalts im Nektar (21–58 %) und des hohen Zuckerwerts (bis zu 1,5 mg Zucker je Tag je Blüte) eine geschätzte Tracht in der Imkerei. Das Holz des Kirschbaums wird vor allem als Furnierholz für den Innenausbau und als Möbelholz verwendet.[8] Im Kirschanbau stellt die Kirschfruchtfliege einen problematischen Schädling dar, da madige Kirschen vom Verbraucher kaum toleriert werden. Pilze der Gattung *Monilinia* können Schäden an Früchten und Bäumen verursachen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Vogelkirsche (*Prunus avium*) ist blütenökologisch gesehen eine homogame, nektarführende Scheibenblume. Ihre Blüten duften schwach nach Honig, wobei der Nektar vom Blütenbecher abgesondert wird, wodurch dieser stärker duftet als die Kronblätter. Für Blütenbesucher, insbesondere Bienen, ist der Nektar leicht zugänglich, und Honigbienen sammeln auch reichlich Pollen. Auf dem Körper einer Biene können sich bis zu einer Million Pollenkörner befinden. Die Narbe ist erst 36 Stunden nach der Blütenöffnung empfängnisfähig, und Selbstbestäubung ist teilweise erfolgreich. Nach dem Abblühen wird der Blütenbecher aufgrund eines ringförmigen Abtrennungsgewebes abgeworfen. Die Vogelkirsche ist nach 20 bis 25 Jahren blühfähig. Die Ausbreitung der Diasporen, also der einsamigen Steinfrüchte, erfolgt durch Verdauungsausbreitung durch Säugetiere und Mundausbreitung durch Vögel, die das Fruchtfleisch abschälen. Eichhörnchen und Mäuse betreiben Versteckausbreitung, und Kernbeißer können die Steinkerne knacken. Die Keimblätter ergrünen nach der Keimung oberhalb des Bodens (epigäische Keimung). An den Blattstielen sitzen extraflorale Nektarien, die Zuckersaft absondern, vermutlich als "Polizistenfutter" für Ameisen. Die Nektarproduktion ist in den ersten Wochen nach dem Knospenaustrieb besonders hoch und zieht Ameisen der Art *Formica obscuripes* an, die die Larven verschiedener Schmetterlinge und anderer Schadinsekten angreifen.[6]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Vogelkirsche (*Prunus avium*) umfasst das submeridionale bis gemäßigte Europa, die nördliche Türkei, den Kaukasus, Transkaukasien und den nördlichen Iran. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt im Westen Europas bei ungefähr 54° nördlicher Breite, im Osten auf einer Linie von Minsk über Kursk und Woronesch bis Rostow am Don und im südlichen Mittelasien. In Skandinavien ist die Nordgrenze aufgrund der Schwierigkeit, Wild- und Kulturformen zu unterscheiden, unklar. Eingebürgert wurde die Vogelkirsche in Nordafrika, im südlichen Turkestan, Vorderindien und im östlichen Nordamerika. Die Wilde Vogelkirsche wächst in krautreichen Laub- und Nadelmischwaldgesellschaften wie Eichen-Hainbuchen-, Buchen-, Ahorn-Linden-Steilhang- oder Erlen-Ulmen-Wäldern. Sie ist eine Charakterart des Carpinionverbandes, in dem sich auch ihr Schwerpunkt befindet. In anderen Waldgesellschaften kommt sie meist nur beigemischt vor. Die Art kann allerdings aufgrund ihrer starken Eigenverjüngung dominant regelrechte Vogelkirschenwälder bilden, die zur Umwandlung in terminale Eichen-Buchen-Wälder sehr lange benötigen. Die Vogelkirsche ist als wärmeliebendes Halbschattengewächs außerdem an Waldrändern, in Hecken, auf Steinrücken, Holunder-Kirschen-, Schneeball-Hartriegel- und Schlehen-Gebüschen sowie in höheren Lagen auch in den Vorwaldgesellschaften von Rotbuchenwäldern zu finden. Die bevorzugten Böden sind frische (sickerfeuchte), mittel- bis tiefgründige, nährstoff- bis basenreiche Lehm- oder Mullböden. In den Alpen erreicht die Vogelkirsche Höhenlagen bis 1700 Meter, im Kaukasus bis 2000 Meter.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit der Vogelkirsche (*Prunus avium*) erstreckt sich von April bis Mai. Ältere, freistehende Vogelkirschen können während dieser Zeit gleichzeitig bis zu einer Million Blüten tragen.[1] Das öffentliche Interesse an der Vogelkirsche erreicht seinen Höhepunkt in den Monaten April und Mai, was mit ihrer Blütezeit zusammenfällt.[3]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Germany

    05.03.2026

  • Naturpark Obere Donau, Inzigkofen, Baden-Württemberg, Deutschland

    03.03.2026

  • Schöpstal, Sachsen, Deutschland

    28.02.2026

  • Deutschland

    14.02.2026

  • Deutschland

    05.02.2026

Daten: iNaturalist

Bronnen & Referenties

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelkirsche
  2. https://www.gbif.org/species/3020791
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. https://www.baum-des-jahres.de/2010/vogelkirsche#:~:text=Die%20Vogelkirsche%20(Prunus%20avium)%20ist,bis%201%2C5%20Meter%20erreichen.
  5. https://treesandshrubs.online/articles/prunus/prunus-avium/
  6. Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait. 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.
  7. Prunus avium L. (PDF), bei Forstschutz & Dendrologie, ETH Zürich, 1995.
  8. Helmut Horn, Cord Lüllmann: Das große Honigbuch, Kosmos, Stuttgart 3. Aufl. 2006, S. 31. ISBN 3-440-10838-4