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Snellopende kevers Pseudoophonus rufipes
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Käfer (Coleoptera)
Familie
Carabidae
Geslacht
Harpalus
Soort
Pseudoophonus rufipes
Wetenschappelijke naam
Pseudoophonus rufipes (DeGeer, 1774)
Einleitung
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer, wissenschaftlich *Pseudoophonus rufipes*, ist eine Art aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er kann in verschiedenen Habitaten wie Gärten, Wiesen und Feldern gefunden werden.[1] Unter bestimmten Umständen kann *P. rufipes* in Erdbeerkulturen Schäden verursachen, indem er die Früchte anfällt und so den Befall mit *Botrytis cinerea* begünstigt.[1]
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Fakten (kompakt)
- Der wissenschaftliche Name des Behaarten Erdbeersamenlaufkäfers ist *Pseudoophonus rufipes* (DeGeer, 1774). - *Pseudoophonus rufipes* ist ein Synonym für *Harpalus rufipes*. - Der Käfer gehört zum Reich der Tiere (Animalia), dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda), der Klasse der Insekten (Insecta) und der Ordnung der Käfer (Coleoptera). - Die Art gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und zur Gattung *Harpalus*.[3]
Name & Einordnung
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer trägt den wissenschaftlichen Namen *Pseudoophonus rufipes* (DeGeer, 1774). Zuvor war die Art unter dem Namen *Harpalus rufipes* bekannt. Der Käfer gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae). Im Deutschen wird er als Behaarter Erdbeersamenlaufkäfer bezeichnet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer (*Pseudoophonus rufipes*) erreicht eine Körperlänge von 14 bis 17 Millimetern. Die Grundfärbung des Körpers ist mattschwarz. Die Flügeldecken, auch Elytren genannt, sind mit gelblichen Haaren bedeckt. Die Fühler und Beine des Käfers sind rotbraun gefärbt. Wie alle Laufkäfer besitzt *Pseudoophonus rufipes* kräftige Beine, die ihm eine schnelle Fortbewegung ermöglichen.[1]
Beschreibung
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer, wissenschaftlich als *Pseudoophonus rufipes* bekannt (früher auch als *Harpalus rufipes* geführt), ist eine Carabidenart, die in verschiedenen Habitaten vorkommt, darunter Gärten, Wiesen, Felder, Ackerrandstreifen und Hecken in der Agrarlandschaft.[1] Wie alle Laufkäfer zeichnet sich auch *P. rufipes* durch kräftige Beine aus, die ihm eine schnelle Fortbewegung ermöglichen. Obwohl die Käfer flugfähig sind, nutzen sie diese Fähigkeit eher selten. Adulte Käfer sind in der Regel von April bis November aktiv. Die Weibchen legen zwischen Juli und September etwa zehn bis 15 Eier in den Boden ab. Die Larven graben sich nach dem Schlüpfen nahezu vertikale Gänge in den Boden, wo sie den Großteil ihrer Entwicklung verbringen.[1] *P. rufipes* durchläuft drei Larvenstadien. In den ersten beiden Larvenstadien suchen die Larven aktiv auf der Bodenoberfläche nach Pflanzensamen, die sie in ihre Gänge tragen und dort verzehren. Larven im dritten Stadium ernähren sich ausschließlich von Pflanzensamen, die sich bereits in ihren Gängen befinden. Im Labor wurden Grassamen und Samen von Weißem Gänsefuß (*Chenopodium album*) von den Larven bevorzugt. Untersuchungen in England ergaben eine Dichte von drei bis 20 Larven pro Quadratmeter. Die Larven verpuppen sich im Frühsommer des Folgejahres in einer Tiefe von 15 bis 45 Zentimetern im Boden. Frisch geschlüpfte Käfer erscheinen im August an der Bodenoberfläche, um sich fortzupflanzen. Etwa ein Drittel der adulten Käfer überlebt den Winter und pflanzt sich im folgenden Jahr erneut fort. Die adulten Käfer fressen unter anderem die Nüsschen von Erdbeeren (*Fragaria × ananassa*). Zudem werden auch Schnecken, Würmer und Erdbeerfrüchte verzehrt, wobei letztere bis auf die Hüllen abgefressen werden. Diese Fraßweise kann die Früchte schädigen und den Befall mit *Botrytis cinerea* (Grauschimmel) begünstigen. Aus diesem Grund wird der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer als Pflanzenschädling betrachtet.[1]
Verhalten
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer (*Pseudoophonus rufipes*) ist flugfähig, fliegt aber nur selten. Adulte Käfer sind in der Regel von April bis November aktiv. Die flugfähigen Käfer werden durch künstliche Lichtquellen angelockt und dringen durch Fenster, Türen oder Lichtschächte in die Häuser ein. Wie alle Laufkäfer besitzt *Pseudoophonus rufipes* kräftige Beine, mit denen sich die Tiere erstaunlich schnell fortbewegen können. Die Weibchen legen meist nur zehn bis 15 Eier zwischen Juli und September in den Boden ab. Die Larven graben nahezu vertikale Gänge in den Boden, in denen sie die meiste Zeit ihrer Entwicklung verbringen.[1]
Ökologie
*Pseudoophonus rufipes*, auch bekannt als Behaarter Erdbeersamenlaufkäfer, ist eine recht häufige Carabidenart, die eine Vielzahl von Habitaten besiedelt, darunter Gärten, Wiesen, Felder, Ackerrandstreifen oder Hecken in der Agrarlandschaft. Die adulten Käfer sind in der Regel von April bis November aktiv. Die Larven des Behaarten Erdbeersamenlaufkäfers graben fast vertikale Gänge in den Boden, wo sie die meiste Zeit ihrer Entwicklung verbringen. Die ersten beiden Larvalstadien suchen aktiv auf der Bodenoberfläche nach Pflanzensamen, die sie dann im Schutz ihrer Gänge verzehren. Larven im dritten Larvalstadium sind nicht mehr auf der Bodenoberfläche aktiv, sondern ernähren sich nur noch von den Pflanzensamen, die sich bereits in den Gängen befinden. Im Laborversuch wurden Grassamen und Samen von *Chenopodium album* (Weißer Gänsefuß) von den Larven des Behaarten Erdbeersamenlaufkäfers bevorzugt. Nach Untersuchungen in England findet man zwischen drei und 20 Larven pro Quadratmeter. Die adulten Käfer fressen unter anderem die Nüsschen von Erdbeeren (*Fragaria × ananassa*) und verzehren diese bis auf die Hüllen.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer (*Pseudoophonus rufipes*) wird als Pflanzenschädling angesehen, da er Erdbeerfrüchte befällt und bis auf die Hüllen verzehrt. Dadurch werden die Früchte beschädigt und anfällig für *Botrytis cinerea*, den Erreger des Grauschimmels. In einer Erdbeerkultur in Sachsen verursachte der Käfer im Jahr 1939 Schäden, bei denen 80 % der Früchte verfaulten.[1] Im Spätsommer wandern *P. rufipes* oft in Häuser ein, angelockt durch künstliche Lichtquellen. Aufgrund der hohen Populationsdichte im Freiland kann es zu einem Massenauftreten in Kellerräumen kommen.[1] Obwohl *P. rufipes* weder ein Hygiene- noch ein Materialschädling ist, kann Handlungsbedarf bestehen. Abgestorbene Käfer können Aasfresser wie Speckkäfer anlocken. Um das Eindringen der Käfer in Gebäude zu verhindern, sollten Türen, Fenster und Lichtschächte mit Fliegengittern gesichert werden. Zur direkten Bekämpfung der Käfer können Kontaktinsektizide wie Pyrethrum oder synthetische Pyrethroide eingesetzt werden.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer (*Pseudoophonus rufipes*) wird als Pflanzenschädling angesehen, da er Erdbeerfrüchte bis auf die Hüllen abfrisst und somit beschädigt. An den verletzten Stellen kann sich *Botrytis cinerea*, der Erreger des Grauschimmels, ansiedeln. Laut einer Publikation aus dem Jahr 1939 verursachte der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer in einer Erdbeerkultur in Sachsen so große Schäden, dass 80 % der Früchte verfaulten.[1]
Biologie & Lebenszyklus
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer (*Pseudoophonus rufipes*) ist eine häufige Art der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er besiedelt diverse Habitate wie Gärten, Wiesen, Felder, Ackerrandstreifen und Hecken in Agrarlandschaften. Adulte Käfer sind von April bis November aktiv. Die Weibchen legen meist nur zehn bis 15 Eier zwischen Juli und September in den Boden ab. Die Larven graben fast vertikale Gänge in den Boden, wo sie die meiste Zeit ihrer Entwicklung verbringen. *Pseudoophonus rufipes* durchläuft drei Larvenstadien. Die ersten beiden Larvenstadien suchen aktiv auf der Bodenoberfläche nach Pflanzensamen, die sie in ihre Gänge tragen, um sie dort zu verzehren. Larven im dritten Stadium sind nicht mehr an der Bodenoberfläche aktiv und ernähren sich nur noch von Pflanzensamen, die sich bereits in ihren Gängen befinden. Im Labor wurden Grassamen und Samen von Weißem Gänsefuß (*Chenopodium album*) von den Larven bevorzugt. In England fand man zwischen drei und 20 Larven pro Quadratmeter. Nach der Überwinterung verpuppen sich die Larven im Frühsommer des Folgejahres in einer Tiefe von 15 bis 45 Zentimetern im Boden. Frisch geschlüpfte Käfer erscheinen im August an der Bodenoberfläche, um sich fortzupflanzen. Ungefähr ein Drittel der adulten Käfer überwintert und pflanzt sich im folgenden Jahr erneut fort. Die adulten Käfer fressen unter anderem die Nüsschen von Erdbeeren (*Fragaria × ananassa*).[1]
Vorkommen & Lebensraum
Der Behaarte Erdbeersamenlaufkäfer, *Pseudoophonus rufipes* (früher *Harpalus rufipes* genannt), ist eine recht häufige Art aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er besiedelt eine Vielzahl von Habitaten. Dazu gehören Gärten, Wiesen, Felder, Ackerrandstreifen und Hecken in der Agrarlandschaft. Adulte Käfer sind in der Regel von April bis November aktiv. *Pseudoophonus rufipes* wandert häufig auch in Häuser ein, vor allem im Spätsommer. Die flugfähigen Käfer werden durch künstliche Lichtquellen angelockt und dringen durch Fenster, Türen oder Lichtschächte in die Häuser ein. Da die Art im Freiland sehr häufig ist und teilweise in großer Populationsdichte auftritt, kann es mitunter zu einem Massenauftreten des Behaarten Erdbeersamenlaufkäfers in Kellerräumen kommen.[1]
Saisonalität & Aktivität
Adulte *Pseudoophonus rufipes* sind in der Regel von April bis November aktiv. Die Weibchen legen meist nur zehn bis 15 Eier zwischen Juli und September in den Boden ab. Die Larven graben nahezu vertikale Gänge in den Boden, in denen sie die meiste Zeit ihrer Entwicklung verbringen. *Pseudoophonus rufipes* besitzt drei Larvenstadien. Die ersten beiden Larvalstadien suchen aktiv auf der Bodenoberfläche nach Pflanzensamen. Larven im dritten Larvalstadium sind dagegen nicht mehr auf der Bodenoberfläche aktiv, sondern ernähren sich nur noch von den Pflanzensamen, die sich bereits in den Gängen befinden. Nach der Überwinterung verpuppen sich die Larven im Frühsommer des darauf folgenden Jahres in einer Tiefe von 15 bis 45 Zentimeter im Boden. Die frisch geschlüpften Käfer erscheinen schließlich im August an der Bodenoberfläche, um sich fortzupflanzen. Ungefähr ein Drittel der adulten Käfer schafft es zu überwintern und sich auch im darauf folgenden Jahr noch einmal fortzupflanzen.[1] Das Suchinteresse für "Schnellläufer Käfer" in Deutschland erreicht seinen Höhepunkt im Juli.[2]
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Bronnen & Referenties
- PDF: behaarter-erdbeersamenlaufkaefer-pseudoophonus-rufipes
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://www.gbif.org/species/4475225