Fakten (kompakt)
- Pedikulizide Behandlungszusammensetzungen, die spezifische Wirkstoffe mit Stabilisatoren kombinieren, werden zur Bekämpfung von Läusen und Nissen, einschließlich der Filzlaus, eingesetzt. - Ascaridol, ein Wirkstoff aus den Blättern von *Chenopodium graveolens*, kann als ungiftiges Insektizid gegen Filzläuse verwendet werden. - Spinosyn oder dessen Derivate können als Wirkstoff in Formulierungen zur Bekämpfung von Filzlausbefall eingesetzt werden.[3]
Der wissenschaftliche Name der Filzlaus lautet *Pthirus pubis* (Linnaeus, 1758). Die Art wurde ursprünglich von Carl von Linné im Jahr 1758 beschrieben. Der Gattungsname *Pthirus* gehört zur Familie Pthiridae. Im Deutschen ist sie als Filzlaus bekannt. Die Filzlaus ist eng mit der Kopflaus (*Pediculus capitis*) verwandt.[1]
Die Filzlaus (*Pthirus pubis*) ist ein паразитическое Insekt, das ausschließlich den Menschen befällt. Adulte Filzläuse sind relativ klein. Die chemische Bekämpfung von Filzläusen und ihren Eiern (*Nissen*) kann durch die Kombination spezifischer pedikulizider Wirkstoffe mit Stabilisatoren erfolgen. Ascaridol, ein Wirkstoff aus den Blättern von *Chenopodium graveolens*, kann als ungiftiges Insektizid gegen *Pthirus pubis* eingesetzt werden. Spinosyn oder dessen Derivate können ebenfalls als Wirkstoff gegen Filzlausbefall verwendet werden.[3]
*Pthirus pubis*, bekannt als Filzlaus, ist ein паразитическое Insekt, das ausschließlich den Menschen befällt. Sie gehört zur Familie der Pthiridae innerhalb der Ordnung Psocodea. Filzläuse sind spezialisiert auf das Leben in behaarten, schweißdrüsenreichen Körperregionen des Menschen. Im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, den Kopf- (*Pediculus capitis*) und Kleiderläusen (*Pediculus humanus*), scheinen Filzläuse keine Infektionskrankheiten zu übertragen. Beim Blutsaugen sondern Filzläuse ein Speicheldrüsensekret in die Wunde ab, was zu starkem Juckreiz an der Einstichstelle führt. Dieser Juckreiz kann zu Kratzen führen, was wiederum bakterielle Sekundärinfektionen begünstigen kann. Um die Einstichstellen herum können unregelmäßige Hautverfärbungen entstehen, die bis zu drei Zentimeter Durchmesser erreichen können. Zur Behandlung von Filzlausbefall werden insektizidhaltige Präparate eingesetzt, die auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Kleidung, die in den vorangegangenen 24 Stunden getragen wurde, sollte bei mindestens 60°C gewaschen werden, um Nissen, Larven und Imagines abzutöten.[2] Ein Patent aus dem Jahr 2002 beschreibt chemische Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Läusen und Nissen, einschließlich der Filzlaus, durch die Kombination spezifischer pedikulizider Wirkstoffe mit Stabilisatoren. Ein weiteres Patent aus dem Jahr 2000 beschreibt ein pedikulizides Produkt auf Basis von Ascaridol aus *Chenopodium graveolens*, das als ungiftige Alternative zu synthetischen Insektiziden gilt. Eine Erfindung aus dem Jahr 1999 nutzt Spinosyn oder dessen Derivate als Wirkstoff gegen Filzlausbefall, formuliert als Shampoo mit Tensiden und Amiden.[3]
Filzläuse (*Pthirus pubis*) befallen ausschließlich den Menschen und leben auf behaarten, schweißdrüsenreichen Körperregionen. Beim Blutsaugen geben sie ein Speicheldrüsensekret in die Wunde ab.[2]
*Pthirus pubis*, auch bekannt als Filzlaus, ist ein Ektoparasit, der ausschließlich den Menschen befällt. Filzläuse gelten als Lästlinge, da sie durch ihren Stich Juckreiz verursachen und somit das Wohlbefinden beeinträchtigen. Beim Blutsaugen geben die Filzläuse ein Speicheldrüsensekret in die Wunde ab, was zu starkem Juckreiz an der Einstichstelle führt. Das Kratzen aufgrund des Juckreizes kann bakterielle Sekundärinfektionen verursachen. Um die Einstichstelle herum können unregelmäßige Hautverfärbungen entstehen, die einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern erreichen können. Im Gegensatz zu den nah verwandten Arten Kleiderlaus (*Pediculus humanus*) oder Kopflaus (*Pediculus capitis*) scheinen Filzläuse keine Infektionskrankheiten zu übertragen. Zur Therapie von *Pthirus pubis* werden insektizidhaltige Präparate eingesetzt, die auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Kleidung, die während der vorangegangenen 24 Stunden getragen wurde, sollte bei mindestens 60°C gewaschen werden, um Nissen, Larvenstadien und Imagines der Filzlaus abzutöten.[2] Chemische Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Läusen und Nissen beinhalten oft pedikulizide Wirkstoffe mit Stabilisatoren wie Polymeren oder Cellulosederivaten. Diese Mischung wird direkt auf die betroffene Haut und das Haar aufgetragen, wobei die Stabilisatoren die Wirksamkeit und Anhaftung der Wirkstoffe verbessern. Eine weitere Möglichkeit ist ein pedikulizides Produkt auf Basis von Ascaridol, einem Wirkstoff aus den Blättern von *Chenopodium graveolens*, das als Shampoo, Creme, Gel oder Spray formuliert wird. Spinosyn oder dessen Derivate können ebenfalls als aktiver Wirkstoff gegen Filzlausbefall eingesetzt werden, wobei spezifische Formulierungen wie Shampoos mit Tensiden und Amiden verwendet werden.[3]
Die wirtschaftliche Bedeutung von *Pthirus pubis* (Filzlaus) ergibt sich hauptsächlich aus den Kosten für Behandlung und Prävention des Befalls. Es gibt Patente für chemische Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Läusen und Nissen, einschließlich der Filzlaus. Diese beinhalten die Kombination von pedikuliziden Wirkstoffen mit Stabilisatoren, die direkt auf die betroffene Haut und das Haar aufgetragen werden, um sowohl adulte Läuse als auch deren Eier abzutöten. Ein weiteres Patent beschreibt ein pedikulizides Produkt auf Basis von Ascaridol aus den Blättern von *Chenopodium graveolens*, das als Shampoo, Creme, Gel oder Spray formuliert wird, um *Pthirus pubis* und Kopfläuse zu eliminieren. Dieses Mittel wirkt auch gegen Bakterien und Pilze und stellt eine natürliche Alternative zu synthetischen Insektiziden dar. Des Weiteren werden Formulierungen mit Spinosyn oder dessen Derivaten zur Bekämpfung von menschlichem Lausbefall eingesetzt, insbesondere gegen *Pthirus pubis*. Diese Shampoos enthalten Tenside und Amide, die auf nasses Haar aufgetragen werden, um die Läuse abzutöten und deren Entfernung zu erleichtern.[3]