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Veldbug Rhaphigaster nebulosa
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Familie
Pentatomidae
Geslacht
Rhaphigaster
Soort
Rhaphigaster nebulosa
Wetenschappelijke naam
Rhaphigaster nebulosa (Poda, 1761)
Geaccepteerde naam
Einleitung
*Rhaphigaster nebulosa*, bekannt als Graue Feldwanze, ist eine Wanzenart aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie ist die einzige Art der Gattung *Rhaphigaster*. Diese mittelgroße bis große Wanze zeichnet sich durch ihren schildförmigen Körper mit variablen, dunklen, gefleckten Markierungen auf der Flügelmembran und cremefarbenen Bändern auf den Antennen aus. Einzigartig ist auch der nach vorne gerichtete Stachel auf der Unterseite des zweiten Abdominalsegments.[1]
Gemeenschapsanalyse
1
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Laatst op 14.05.2026
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Fakten (kompakt)
- Die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) ist die einzige Art der Gattung *Rhaphigaster*. - *Rhaphigaster nebulosa* ist bekannt für ihren Schildförmigen Körper, der 14–16 mm lang wird. - Die Art ist in der Paläarktis beheimatet und hat sich aufgrund der Klimaerwärmung nordwärts ausgebreitet. - Die Graue Feldwanze wurde erstmals 2002 in den Niederlanden und etwa zur gleichen Zeit in Deutschland gesichtet. - Im Jahr 2010 wurde die Graue Feldwanze erstmals in Großbritannien nachgewiesen, wo sie sich in Südengland etabliert hat. - Die Graue Feldwanze ist ein polyphager Pflanzenfresser, der sich von Pflanzensaft verschiedener Laubbäume und Sträucher ernährt. - Zu den von der Grauen Feldwanze bevorzugten Pflanzenfamilien gehören Fagaceae (z.B. Eichen), Rosaceae (z.B. Weißdorn, Pflaume) und Betulaceae (z.B. Hasel). - Die Graue Feldwanze bewohnt sonnige, trockene Umgebungen wie Hecken, Parks, Gärten, Obstgärten und Waldränder. - Wie andere Baumwanzen verteidigt sich *Rhaphigaster nebulosa* durch die Freisetzung einer stark riechenden chemischen Substanz aus ihren Metathoraxdrüsen, wenn sie gestört wird. - Adulte Graue Feldwanzen sind das ganze Jahr über aktiv und überwintern in geschützten Lagen wie Südwänden oder in Gebäuden in städtischen Gebieten. - Die Graue Feldwanze ist ein schlechter Flieger und erzeugt während des Fluges ein lautes, summendes Geräusch. - Die Nymphen der Grauen Feldwanze erscheinen von Juli bis September und sind ebenfalls polyphag. - Die Familie Pentatomidae, zu der die Graue Feldwanze gehört, umfasst weltweit über 4.700 Arten. - Die Familie Pentatomidae zeichnet sich durch einen schildförmigen Körper und stechend-saugende Mundwerkzeuge aus, die zum Fressen von Pflanzensaft oder anderen Insekten geeignet sind. - Die Graue Feldwanze wurde ursprünglich von Nikolaus Poda von Neuhaus im Jahr 1761 als *Cimex nebulosus* beschrieben. - Der Typenfundort der Grauen Feldwanze wird in der Originalbeschreibung als „Graecia“ angegeben, was aber als Steiermark interpretiert wird.[4]
Name & Einordnung
Die Graue Feldwanze, wissenschaftlich bekannt als *Rhaphigaster nebulosa*, wurde ursprünglich von Nikolaus Poda von Neuhaus im Jahr 1761 als *Cimex nebulosus* beschrieben. Die Beschreibung erfolgte in seinem Werk *Insecta Musei Graecensis, quae in ordines, genera et species juxta Systema Naturae Linnaei digessit*. Der Gattungsname *Rhaphigaster* wurde 1833 von François Louis Nompar de Caumont de Laporte festgelegt. *Rhaphigaster nebulosa* ist die Typusart der Gattung *Rhaphigaster*. Die Art hat mehrere jüngere Synonyme, darunter *Cimex atomarius* Fabricius, 1775, *Cimex sagittifer* Goeze, 1778, *Cimex lentiginosus* Gmelin, 1790 und *Pentatoma stigmatica* Palisot de Beauvois, 1811.[1] Eine weitere Varietät ist *Rhaphigaster nebulosa* var. *impunctata* Garbiglietti, 1869. Es gab auch Fehlidentifizierungen, wie *Cimex baccarum* (non Linnaeus, 1758) durch Scopoli, 1763. Der Fundort der Originalbeschreibung ist „Graecia“, was jedoch als Steiermark, Österreich, interpretiert wird, basierend auf Podas Sammlung. *Rhaphigaster nebulosa* ist die einzige Art ihrer Gattung *Rhaphigaster*. Die Familie Pentatomidae umfasst weltweit über 4.700 Arten. Im Deutschen ist sie als Graue Feldwanze bekannt. Auf Englisch wird sie als "mottled shieldbug" bezeichnet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) ist eine mittelgroße bis große Wanze, die eine Körperlänge von 14 bis 16 mm erreicht. Sie gehört zur Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Der Körper der adulten Wanzen ist schildförmig, was typisch für Baumwanzen ist. Die Grundfarbe der Oberseite ist bräunlich mit einer ausgedehnten, unregelmäßigen dunklen Marmorierung. Diese entsteht durch zahlreiche kleine, schwarze Gruben (Foveae) und dunkle, runde Flecken auf dem Corium und der Membran der Vorderflügel. Die Unterseite des Abdomens weist schwarze und gelbe Markierungen auf, darunter rechteckige gelbe Flecken entlang des Connexivums. Ein auffälliges Merkmal ist ein langer, nach vorne gerichteter Dorn, der vom zweiten abdominalen Sterniten zwischen den Basen der mittleren und hinteren Beine hervorsteht. Der Kopf ist dreieckig geformt und besitzt ein viergliedriges Rostrum, das zum Anstechen von Pflanzengewebe geeignet ist. Die dunklen Antennen weisen drei cremefarbene Bänder an der Basis der Segmente III, IV und V auf. Das Pronotum ist ebenfalls mit Foveae versehen, die zum marmorierten Erscheinungsbild beitragen. Setae (Borsten) fehlen am Körper. Die hinteren Tarsen sind schwarz gefärbt. Männchen sind tendenziell etwas kleiner als Weibchen, wobei es subtile Unterschiede in den Genitalplatten gibt. Die Intensität der dorsalen Marmorierung kann regional und individuell variieren. Die Eier werden in Gelegen von etwa 40 Stück in Linien oder Kreisen auf Pflanzenoberflächen abgelegt. Die Eier sind tonnenförmig und etwa 1 mm lang. Die Nymphen durchlaufen fünf Stadien und zeigen variable Farben, wobei frühe Stadien blass sind und spätere eine ähnliche Marmorierung wie die Erwachsenen entwickeln.[1]
Beschreibung
Die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) ist eine Wanzenart aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie ist die einzige Art der Gattung *Rhaphigaster*.[1] *R. nebulosa* erreicht eine Körperlänge von 14 bis 16 mm und besitzt einen typischen schildförmigen Körper. Die Grundfarbe der Oberseite ist bräunlich mit einer variablen, dunklen, melierten Zeichnung. Die Fühler sind dunkel und weisen drei cremefarbene Bänder an der Basis der Segmente III, IV und V auf. Auf der Unterseite des zweiten Abdominalsegments befindet sich ein markanter, nach vorne gerichteter Stachel. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen und weisen geringfügige Unterschiede in den Genitalplatten auf. Die Intensität der dorsalen Sprenkelung variiert regional und individuell. Die Art ist polyphag und ernährt sich von Pflanzensaft verschiedener Laubbäume und Sträucher, darunter Eiche, Buche, Hasel, Weißdorn und Pflaume. Sowohl die adulten Wanzen als auch die Nymphen stechen mit ihrem Rüssel in die Pflanzenteile und saugen den Saft. Gelegentlich fressen sie auch tote Insekten oder Larven von Blattkäfern. Die Wanzen bewohnen sonnige, trockene Umgebungen wie Hecken, Parks, Gärten, Obstgärten und Waldränder und sind oft in der Nähe von Laubbäumen zu finden.[1] Wie andere Baumwanzen verteidigt sich *R. nebulosa* durch die Absonderung eines stark riechenden chemischen Sekrets aus den Metathoraxdrüsen, wenn sie gestört wird. Die adulten Tiere sind das ganze Jahr über aktiv und überwintern in Gruppen an geschützten Orten wie Südwänden oder in Gebäuden. Sie sind schlechte Flieger und erzeugen während des Fluges ein lautes, summendes Geräusch. Die Nymphen durchlaufen fünf Stadien und entwickeln sich über eine Generation pro Jahr. Sie erscheinen von Juli bis September und sind ebenfalls polyphag. Die Weibchen legen ihre Eier in Gelegen von etwa 40 Stück auf Pflanzenoberflächen ab. Die Eier sind tonnenförmig und etwa 1 mm lang. Die frühen Nymphenstadien sind gesellig, während die späteren eher einzelgängerisch leben. Die Nymphen besitzen abdominale Duftdrüsen zur Verteidigung. Die Antennen der Nymphen weisen ähnliche Bänderungsmuster wie die der adulten Tiere auf. Die Häutung erfolgt auf den Wirtspflanzen, wobei die Nymphenphase mehrere Wochen dauert. *Rhaphigaster nebulosa* wurde ursprünglich 1761 von Nikolaus Poda von Neuhaus als *Cimex nebulosus* beschrieben. Die Typuslokalität ist Griechenland, wird aber als Steiermark, Österreich, interpretiert. Die Art hat sich in den letzten Jahren nach Nordeuropa ausgebreitet, was auf die Klimaerwärmung zurückgeführt wird.[1]
Verhalten
*Rhaphigaster nebulosa* verteidigt sich durch die Freisetzung von flüchtigen Verbindungen aus ihren Metathoraxdrüsen, wenn sie gestört oder bedroht wird. Diese Drüsen produzieren ein Gemisch, das hauptsächlich aus Aldehyden wie (E)-2-Hexenal und (E)-2-Octenal, Estern wie (E)-2-Hexenylacetat und Kohlenwasserstoffen einschließlich n-Tridecan besteht. Die Aldehyde wirken als Reizstoffe und Warnsignale, während die Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel und Repellentien wirken. Diese Zusammensetzung ist typisch für *Pentatomidae* und sorgt für einen stechenden Geruch, der oft als übelriechend oder an Koriander erinnernd beschrieben wird, was auf die prominente (E)-2-Hexenal-Komponente zurückzuführen ist. Verhaltensreaktionen ergänzen die chemische Abwehr, einschließlich der Freisetzung von Duftstoffen, die durch mechanische Störungen wie Handhabung oder Raubtierversuche ausgelöst werden. Bei unreifen Stadien verlassen sich Nymphen auf dorsale abdominale Duftdrüsen (DAGs) zum chemischen Schutz und produzieren ähnliche flüchtige Verbindungen, aber in einem geselligen Kontext, der die Abwehr durch einen Verdünnungseffekt verstärkt, bei dem die Gruppierung das individuelle Risiko der Prädation verringert. Diese Geselligkeit, die bei unappetitlichen *Pentatomidae*-Nymphen üblich ist, verstärkt die kollektive Freisetzung von Alarmpheromonen und zieht möglicherweise Artgenossen an, während Angreifer abgewehrt werden. Die Abwehrsekrete schrecken Wirbeltierräuber wirksam ab, indem sie Reizungen und Aversionen verursachen, wobei Verbindungen wie (E)-2-Decenal eine Toxizität gegenüber Insekten aufweisen. Darüber hinaus können die Düfte doppelt als Aggregationssignale für Partner oder Artgenossen in nicht bedrohlichen Szenarien fungieren. Erwachsene sind das ganze Jahr über aktiv, überwintern als Aggregate an geschützten Orten wie Südwänden oder in Innenräumen in städtischen Gebieten und tauchen im Frühjahr wieder auf. Sie sind schlechte Flieger und erzeugen während des trägen Fluges ein lautes summendes Geräusch.[2]
Ökologie
*Rhaphigaster nebulosa* ist eine polyphage Art, die sich hauptsächlich von Pflanzensaft verschiedener breitblättriger Laubbäume ernährt, darunter Eiche (*Quercus* spp.), Buche (*Fagus sylvatica*), Hasel (*Corylus avellana*), Weißdorn (*Crataegus* spp.) und Pflaume (*Prunus* spp.). Sowohl adulte Wanzen als auch Nymphen stechen mit ihrem Rüssel Pflanzengewebe an und injizieren enzymatischen Speichel, um Pflanzensaft und Zellinhalte zu verflüssigen und aufzunehmen, wobei sie oft Blätter, Stängel, Früchte und Samen befallen, was zu lokalem Welken, Verfärbungen oder Verformungen führen kann.[3] Zusätzlich zu ihrer pflanzlichen Ernährung ernähren sich *R. nebulosa* gelegentlich von toten Insekten und Chrysomeliden-Käferlarven.[3] Die Eier von *R. nebulosa* werden von Hymenopteren-Parasitoiden befallen, insbesondere von *Trissolcus japonicus*, einem eingeführten Eiparasitoiden, der ursprünglich zur biologischen Bekämpfung der invasiven Marmorierten Baumwanze (*Halyomorpha halys*) eingesetzt wurde. Zu den einheimischen Eiparasitoiden gehört *Trissolcus antakyaensis*, eine Scelionidenwespe, die aus *R.-nebulosa*-Eiern in der Türkei beschrieben wurde.[3] Nymphen und adulte Wanzen werden von Dipterenarten parasitiert, wie z. B. der Raupenfliege *Cylindromyia bicolor*, von der berichtet wurde, dass sie aus *R.-nebulosa*-Wirten in Europa schlüpft, was ihre Rolle als Endoparasitoid anzeigt.[3] Darüber hinaus infiziert der Mermithiden-Nematode *Hexamermis* sp. *R. nebulosa*, wobei in italienischen Populationen Parasitierungsraten von 24,7 % bei Weibchen und 33,6 % bei Männchen berichtet wurden. Die chemische Abwehr erfolgt primär durch die Freisetzung flüchtiger Verbindungen aus den Metathorax-Duftdrüsen, wenn sie gestört oder bedroht werden. Diese Drüsen, die sich bei adulten Wanzen auf der Unterseite des Thorax befinden, produzieren ein Gemisch, das hauptsächlich aus Aldehyden wie (E)-2-Hexenal und (E)-2-Octenal, Estern wie (E)-2-Hexenylacetat und Kohlenwasserstoffen einschließlich n-Tridecan besteht, die zusammen über 90 % des Sekrets ausmachen.[3]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Rhaphigaster nebulosa*, auch bekannt als Graue Feldwanze, ist ein polyphager Pflanzenfresser, der sich hauptsächlich von Pflanzensäften verschiedener Laubbäume ernährt. Dazu gehören Eiche, Buche, Hasel, Weißdorn und Pflaume. Sowohl adulte Wanzen als auch Nymphen stechen mit ihrem Rüssel in Pflanzengewebe, um Pflanzensaft zu saugen, was zu lokalem Welken, Verfärbungen oder Deformationen führen kann.[1] Gelegentlich frisst *R. nebulosa* auch tote Insekten oder Larven von Blattkäfern. Im Allgemeinen gilt die Graue Feldwanze nicht als bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, da ihre Populationen selten ein Ausmaß erreichen, das zu erheblichen Ernteausfällen führt. Die Auswirkungen ihrer Fraßtätigkeit beschränken sich meist auf kosmetische Schäden an Wild- und Zierbäumen. Die Wanzen verteidigen sich durch die Absonderung von Duftstoffen aus ihren Metathoraxdrüsen, insbesondere bei Störung oder Bedrohung. Diese Absonderungen enthalten Aldehyde, Ester und Kohlenwasserstoffe, die zusammen einen üblen Geruch erzeugen, der abschreckend wirkt. Nymphen nutzen ähnliche Duftdrüsen am Abdomen zur Verteidigung. Zu den natürlichen Feinden der Grauen Feldwanze gehören Spinnen, Ameisen, räuberische Insekten wie Florfliegen- und Marienkäferlarven sowie Vögel, die vor allem die Nymphen erbeuten.[1] Die Eier von *R. nebulosa* werden von parasitoiden Wespen befallen, darunter *Trissolcus japonicus*, die ursprünglich zur biologischen Bekämpfung der Marmorierten Baumwanze eingeführt wurde. Auch heimische Arten wie *Trissolcus antakyaensis* parasitieren die Eier. Nymphen und adulte Wanzen werden von parasitären Fliegen wie *Cylindromyia bicolor* und Mermithiden-Nematoden befallen. Die Parasitierungsraten durch diese natürlichen Feinde können in Feldstudien bis zu 34 % erreichen und tragen zur natürlichen Populationsregulation bei. Da *Rhaphigaster nebulosa* hauptsächlich in Wäldern, Hecken, Parks und Gärten vorkommt und keine bedeutenden Schäden in der Landwirtschaft verursacht, sind spezifische Bekämpfungsmaßnahmen in der Regel nicht erforderlich. Präventive Maßnahmen beschränken sich auf die Förderung natürlicher Feinde und die Erhaltung gesunder Pflanzenbestände, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingsbefall zu erhöhen. In städtischen Gebieten können adulte Wanzen im Herbst in Gebäude eindringen, um zu überwintern. Das Abdichten von Gebäudeöffnungen kann helfen, das Eindringen zu verhindern. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass *Rhaphigaster nebulosa* eine gesundheitliche oder medizinische Bedeutung hat.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Rhaphigaster nebulosa* ernährt sich polyphag an verschiedenen breitblättrigen Laubbaumarten, darunter Eiche (*Quercus* spp.), Buche (*Fagus sylvatica*), Hasel (*Corylus avellana*), Weißdorn (*Crataegus* spp.) und Pflaume (*Prunus* spp.). Sowohl adulte Wanzen als auch Nymphen stechen mit ihrem Rüssel Pflanzengewebe an und injizieren enzymatischen Speichel, um Pflanzensaft und Zellinhalte zu verflüssigen und aufzunehmen. Dies kann zu lokalem Welken, Verfärbungen oder Deformationen an Blättern, Stängeln, Früchten und Samen führen. Es liegen jedoch keine Berichte über größere wirtschaftliche Schäden vor, da die Populationen selten ein Ausmaß erreichen, das zu erheblichen Ernteausfällen führt. Die Auswirkungen der Nahrungsaufnahme beschränken sich im Allgemeinen auf kosmetische Effekte bei wild wachsenden Bäumen und Zierbäumen und weniger auf die kommerzielle Landwirtschaft.[3]
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8 foto'sBiologie & Lebenszyklus
*Rhaphigaster nebulosa* hat einen univoltinen Lebenszyklus und vollendet somit eine Generation pro Jahr in ihrem Verbreitungsgebiet in Europa. Die adulten Tiere gehen im Herbst, typischerweise von Oktober bis April, in eine Diapause über und suchen geschützte Überwinterungsplätze wie Mauern, unter Baumrinde oder in Gebäuden in städtischen Gebieten auf. Während dieser Zeit sind sie inaktiv, um die winterlichen Bedingungen zu überstehen. Bei steigenden Temperaturen im Frühjahr verlassen die überwinterten adulten Tiere ihre Winterquartiere und thermoregulieren sich, indem sie sich an sonnenbeschienenen Flächen sonnen, um ihre Aktivität zu optimieren. Die aktive Saison beginnt mit der Eiablage im April bis Mai, wenn die Weibchen Eier in Gelegen auf den Wirtspflanzen ablegen. Die Nymphen schlüpfen kurz darauf und durchlaufen von Mai bis Juli fünf Entwicklungsstadien, wobei die gesamte Nymphenphase unter günstigen Bedingungen etwa einen Monat dauert. Die neue Generation von adulten Tieren erscheint im Juli bis August, frisst und paart sich, um sich auf die anschließende Überwinterungsphase vorzubereiten. In nördlichen Regionen wie Großbritannien können sich diese Zeiträume nach hinten verschieben, wobei Nymphen von Mitte Juli bis Mitte August beobachtet werden und adulte Tiere im September ihren Höhepunkt erreichen. Die Lebensdauer der adulten Tiere beträgt 1 bis 2 Jahre, wobei die Lebensspanne von Umweltfaktoren wie der Temperatur beeinflusst wird; wärmere Bedingungen können die Aktivität und die Fortpflanzungsleistung nach der Diapause verlängern. Diese verlängerte adulte Phase ermöglicht das Überleben im Winter und die zeitliche Steuerung der Fortpflanzung im folgenden Frühjahr, was zum Fortbestand der Art in verschiedenen Klimazonen beiträgt. Die Paarung findet im Sommer durch überwinterte adulte Tiere statt. Nach der Kopulation legen die Weibchen Eier in flachen Gelegen ab, typischerweise auf den Unterseiten der Blätter der Wirtspflanzen. Jedes Weibchen legt ein Gelege von etwa 40 Eiern in einer Masse oder in Reihen. Es gibt keine elterliche Fürsorge für die Eier oder Nymphen. Die Eier schlüpfen nach 1–2 Wochen unter geeigneten Umweltbedingungen, woraufhin sich die Nymphen selbstständig ausbreiten, um mit dem Fressen zu beginnen. Die gesamte Fruchtbarkeit der Weibchen beträgt etwa 40–60 Eier, dies kann jedoch je nach Qualität und Verfügbarkeit der Wirtspflanzen variieren. *Rhaphigaster nebulosa* ist eine polyphage Art, die sich hauptsächlich von Pflanzensaft verschiedener breitblättriger Laubbäume ernährt, darunter Eiche (*Quercus* spp.), Buche (*Fagus sylvatica*), Hasel (*Corylus avellana*), Weißdorn (*Crataegus* spp.) und Pflaume (*Prunus* spp.). Adulte Tiere und Nymphen stechen mit ihrem Rüssel in das Pflanzengewebe und injizieren enzymatischen Speichel, um den Saft und den Zellinhalt zu verflüssigen und zu extrahieren, wobei sie oft auf Blätter, Stängel, Früchte und Samen abzielen, was zu lokalem Welken, Verfärbungen oder Verformungen führen kann.[1] Zusätzlich zu ihrer pflanzlichen Ernährung ernährt sich *R. nebulosa* gelegentlich von toten Insekten und Chrysomelidae-Käferlarven.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Rhaphigaster nebulosa*, auch bekannt als Graue Feldwanze, ist eine Wanzenart aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie ist die einzige Art der Gattung *Rhaphigaster*. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist die Paläarktis, die Südeuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Teile West- und Zentralasiens umfasst. Dazu gehören Regionen wie Österreich, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Serbien, Slowenien, Spanien, die Schweiz, die Türkei, Algerien, Marokko, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Iran, Irak, Kasachstan, Syrien, Turkmenistan und Usbekistan. Die Art wurde erstmals 1761 von Nikolaus Poda von Neuhaus anhand von Exemplaren aus Österreich beschrieben.[1] In den letzten Jahrzehnten hat sich *R. nebulosa* nach Nord- und Westeuropa ausgebreitet. In Großbritannien wurde die Art erstmals 2010 im Raum London nachgewiesen, und ihre Etablierung und Ausbreitung nach Norden, einschließlich Südengland und den Kanalinseln, wurde bestätigt. Ähnliche Ausbreitungen gab es in den Niederlanden (Erstnachweis 2002) und in Deutschland, wo die Populationen in den letzten zwei Jahrzehnten Hunderte von Kilometern nach Norden vorgedrungen sind. Jüngste Ausbreitungen umfassen Polen (Nachweise von 2020–2023) und Russland (Erstnachweis im Gebiet Woronesch um 2021). Diese Ausbreitungen werden hauptsächlich auf die allmähliche Klimaerwärmung zurückgeführt, die die thermophile Natur der Art begünstigt. Die Graue Feldwanze bewohnt hauptsächlich warme Laubwälder, Hecken, Parks und Gärten in ihrem Verbreitungsgebiet in Europa. Sie ist eng an Laubbäume wie Eiche (*Quercus* spp.), Buche (*Fagus sylvatica*), Hasel (*Corylus avellana*) und Birke (*Betula* spp.) gebunden, wo sowohl adulte Wanzen als auch Nymphen häufig auf Stämmen und Blättern anzutreffen sind.[1] Als thermophile Art bevorzugt *R. nebulosa* Regionen mit milden Wintern und warmen Sommern, was ihre Vorliebe für gemäßigte Klimate in Süd- und Mitteleuropa widerspiegelt. Sie kommt typischerweise in Höhenlagen bis zu 1.200 m vor. Zum Überwintern suchen adulte Wanzen geschützte Orte wie mit Efeu bewachsene Mauern, Bodenstreu oder unter Baumrinde auf, um die kälteren Perioden zu überstehen. Die Art zeigt eine bemerkenswerte Anpassung an städtische und vorstädtische Umgebungen und tritt zunehmend in Siedlungen, auf Balkonen und in Obstgärten in der Nähe menschlicher Bauwerke auf. Im Herbst dringen adulte Wanzen oft in Gebäude ein, um Wärme für die Überwinterung zu suchen, ein Verhalten, das ihre Flexibilität in veränderten Landschaften unterstreicht, während sie gleichzeitig die Verbindung zu natürlichen Waldrändern aufrechterhalten.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) durchläuft einen univoltinen Lebenszyklus, das heißt, es wird jährlich eine Generation ausgebildet. Adulte Wanzen überwintern in der Diapause, typischerweise von Oktober bis April, und suchen geschützte Orte wie Mauern, unter Baumrinde oder in Gebäuden auf. Während dieser Zeit sind sie inaktiv, um die winterlichen Bedingungen zu überstehen. Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr werden die überwinterten adulten Tiere aktiv und sonnen sich, um ihre Aktivität zu optimieren. Die Eiablage erfolgt von April bis Mai, wobei die Weibchen Eier in Gruppen auf Wirtspflanzen ablegen. Die Nymphen schlüpfen kurz darauf und durchlaufen von Mai bis Juli fünf Stadien, wobei die gesamte Nymphenphase unter günstigen Bedingungen etwa einen Monat dauert. Die neue Generation von adulten Wanzen erscheint von Juli bis August, frisst und paart sich, um sich auf die anschließende Überwinterungsphase vorzubereiten. In nördlicheren Regionen wie Großbritannien können sich diese Zeitabläufe nach hinten verschieben, wobei Nymphen von Mitte Juli bis Mitte August und adulte Tiere im September beobachtet werden. Die Lebensdauer der adulten Tiere beträgt 1 bis 2 Jahre und wird durch Umweltfaktoren wie die Temperatur beeinflusst; wärmere Bedingungen können die Aktivität und die Fortpflanzungsleistung nach der Diapause verlängern. Diese verlängerte adulte Phase ermöglicht das Überleben im Winter und die zeitliche Steuerung der Fortpflanzung im folgenden Frühjahr, was zum Fortbestand der Art in verschiedenen Klimazonen beiträgt. Das Suchinteresse an Feldwanzen in Deutschland zeigt saisonale Spitzen im September und Oktober.[1]
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Van de Silberkraft Community, opgenomen met OpenInsect
Bronnen & Referenties
- https://www.britishbugs.org.uk/heteroptera/Pentatomidae/rhaphigaster_nebulosa.html
- https://www.mdpi.com/2075-4450/11/9/588
- https://www.mdpi.com/1999-4907/14/5/861
- Literaturzusammenfassung: Rhaphigaster nebulosa