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Lexicon-vermelding

Tayberry Rubus fruticosus × idaeus

Tayberry

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Rosales (Rosales)
Familie Rosaceae
Geslacht Rubus
Soort Rubus
Wetenschappelijke naam Rubus L.
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere (*Rubus fruticosus*) und Himbeere (*Rubus idaeus*) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie entstand in Schottland durch Züchtung und wird für ihre aromatischen, länglichen Früchte geschätzt. Die Taybeere ist eine relativ neue Obstart, die sich durch ihren besonderen Geschmack und ihre vielseitige Verwendbarkeit auszeichnet.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Taybeere ist eine relativ neue Obstart, die in Schottland durch Kreuzung von Brombeere und Himbeere entstanden ist. - *Rubus fruticosus* ist eine Sammelart, die über 300 Mikroarten umfasst, was die taxonomische Einordnung erschwert. - *Rubus fruticosus* ist in West- und Mitteleuropa heimisch und wurde in viele gemäßigte Zonen weltweit eingeführt. - In vielen nicht-heimischen Regionen wird *Rubus fruticosus* als invasive Art eingestuft, da sie sich schnell vegetativ ausbreitet und dichte Dickichte bildet. - *Rubus fruticosus* bietet Nektar und Pollen für Bienen und andere Bestäuber, sowie Früchte als Nahrungsquelle für Vögel, Säugetiere und Insekten. - Die Blätter und Wurzeln von *Rubus fruticosus* werden traditionell als Adstringentien zur Behandlung von Durchfall und Wunden verwendet.[3] - *Rubus fruticosus* gehört zum Reich der Pflanzen (Plantae), Abteilung Tracheophyta, Klasse Magnoliopsida, Ordnung Rosales, Familie Rosaceae, Gattung Rubus, Untergattung Rubus und Art R. fruticosus.[3] - Innerhalb der Gattung *Rubus* wird *R. fruticosus* in das Brombeer-Aggregat eingeordnet, das als *Rubus fruticosus* agg. bekannt ist. - Dieses Aggregat umfasst hauptsächlich Taxa aus den Sektionen Glandulosus, Rubus sensu stricto und Corylifolii, alle unter der Untergattung Rubus.[3]

Name & Einordnung

Die Taybeere, wissenschaftlich als *Rubus fruticosus × idaeus* bezeichnet, ist eine Hybride aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Gattungsname *Rubus* stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet Brombeere oder Dornstrauch, möglicherweise abgeleitet von *ruber* für „rot“, was sich auf die rötlichen Farbtöne der Stängel oder unreifen Früchte bezieht. Das Artepitheton *fruticosus* stammt ebenfalls aus dem Lateinischen und bedeutet „strauchig“ oder „buschig“, basierend auf *frutex* für Strauch, was die ausladende, holzige Wuchsform der Pflanze beschreibt. *Rubus fruticosus* wurde erstmals 1753 von Carl Linnaeus in seinem Werk *Species Plantarum* beschrieben. *Rubus fruticosus* ist ein Sammelbegriff für einen polymorphen Aggregatkomplex, der Hunderte von apomiktischen Kleinarten innerhalb der Familie Rosaceae umfasst. Akzeptierte Synonyme innerhalb dieses Aggregats sind unter anderem *Rubus nessensis* W.E. Rogers und *Rubus pyrenaeus* Genev., sowie *Rubus laciniatus* Willd. und *Rubus ulmifolius* Schott, die regionale Variationen und historische taxonomische Aufteilungen widerspiegeln. Die frühere Verwendung des Namens *Rubus fruticosus* war oft fehlerhaft, insbesondere außerhalb Europas.[1] In Nordamerika wurde er fälschlicherweise auf einheimische Arten wie *Rubus allegheniensis* (Allegheny-Brombeere) angewendet, sowie auf eingeführte invasive Arten wie *Rubus armeniacus* (Himalaya-Brombeere), die lange Zeit als Synonym oder Varietät von *R. fruticosus* behandelt wurde.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist ein Strauch, der durch seine Wuchsform dichte Dickichte bilden kann und bis zu 4 Meter hoch wird. Die Pflanze hat zweijährige Stängel, wobei die Primocanes im späten Winter erscheinen und schnell wachsen, während die Floricanes im zweiten Jahr blühen und fruchten, bevor sie absterben. Die Stängel, auch Canes genannt, sind anfangs aufrecht, werden dann aber bogenförmig und können bis zu 7 Meter lang werden. Bei Kontakt mit dem Boden wurzeln sie an den Spitzen oder Knoten, was zur vegetativen Ausbreitung beiträgt. Die Stängel sind rund, gerippt oder fünfeckig im Querschnitt und verändern ihre Farbe von weich und grün an den Spitzen zu holzig und rot-violett an der Basis. Die Primocanes sind grün bis rötlich-braun, während die Floricanes verholzen und Stacheln tragen. Die gekrümmten Stacheln sind 3–12 mm lang und unterschiedlich dicht. Die Blätter sind wechselständig und zusammengesetzt, typischerweise mit 3–5 gezähnten Blättchen, wobei das Endblättchen mit 20–90 mm Länge und 12–55 mm Breite am größten ist. Die Blättchen sind auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite heller und flaumig, mit gesägten Rändern. Die Blüten der Taybeere sind typischerweise weiß bis blassrosa und haben einen Durchmesser von 2–3 cm. Sie bestehen aus fünf sich ausbreitenden Blütenblättern, die zahlreiche Staubblätter und Stempel umgeben, die auf einem konischen Blütenboden angeordnet sind. Die Blüten blühen von Mai bis September in gemäßigten Regionen, hauptsächlich an den zweijährigen Floricanes. Der Blütenstand bildet endständige Trauben oder rispenartige Büschel mit 5–20 Blüten, wobei jede Blüte an einem kurzen Stiel von weniger als 1,5 cm Länge sitzt und von fünf grünen Kelchblättern begleitet wird. Die Frucht der Taybeere ist eine Sammelsteinfrucht, die eine beerenartige Struktur bildet und typischerweise 1–2 cm lang ist. Sie entwickelt sich aus dem reifen Fruchtknoten der Blüte, ist zunächst grün und wird bei Reife zwischen Juli und September in gemäßigten Regionen rot bis glänzend schwarz. Jede Frucht besteht aus 20–100 einzelnen Steinfrüchten, die um einen zentralen Blütenboden angeordnet sind, wobei jede Steinfrucht einen einzelnen Samen enthält. Im Gegensatz zu Himbeeren (*Rubus idaeus*) bleibt die reife Brombeerfrucht bei der Ernte an ihrem festen Kern (Blütenboden) haften, wodurch eine zusammenhängende Struktur entsteht, die keine hohle Mitte hinterlässt.[1]

Beschreibung

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere (*Rubus fruticosus*) und Himbeere (*Rubus idaeus*). Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Als Strauch wächst die Taybeere mehrjährig und sommergrün, wobei sie dichte Dickichte bilden kann und eine Höhe von bis zu 4 Metern erreicht. Die Stängel, auch Ruten genannt, sind mit Stacheln besetzt und können eine Länge von bis zu 7 Metern erreichen, wobei sie sich bogenförmig ausbreiten und an den Spitzen oder Knoten Wurzeln schlagen, wenn sie den Boden berühren, was zur vegetativen Vermehrung beiträgt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und zusammengesetzt, typischerweise mit 3 bis 5 gezähnten Blättchen, die auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite heller sind. Im Winter werden die Blätter abgeworfen. Die Blüten der Taybeere sind in der Regel weiß bis blassrosa und haben einen Durchmesser von 2 bis 3 cm. Sie bestehen aus fünf sich ausbreitenden Blütenblättern, die zahlreiche Staubblätter und Stempel umgeben, die auf einem konischen Blütenboden angeordnet sind. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September, wobei die Blüten hauptsächlich an den zweijährigen Ruten (Floricanes) erscheinen. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Insekten wie Bienen und Fliegen, die vom reichlich vorhandenen Nektar und Pollen angezogen werden. Die Taybeere ist selbstfruchtbar, aber eine Fremdbestäubung durch Insekten kann den Samenansatz und die genetische Vielfalt erhöhen. Die Früchte sind Sammelsteinfrüchte, die eine beerenartige Struktur bilden und typischerweise 1 bis 2 cm lang sind. Sie entwickeln sich aus dem Fruchtknoten der Blüte und reifen von grün über rot bis glänzend schwarz, normalerweise zwischen Juli und September. Jede Frucht besteht aus 20 bis 100 einzelnen Steinfrüchten, die um einen zentralen Blütenboden angeordnet sind, wobei jede Steinfrucht einen einzelnen Samen enthält. Im Gegensatz zu Himbeeren bleibt die reife Taybeere beim Pflücken an ihrem festen Kern (Blütenboden) haften, sodass keine hohle Mitte entsteht. Die Taybeere bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 und wächst sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. Sie ist frosthart bis -15 °C, wobei junge Triebe empfindlich auf späte Frühjahrsfröste unter -3 °C reagieren können.[1]

Verhalten

Es liegen keine Informationen über das spezifische Verhalten der Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) in den Quellen vor. Die Quellen beschreiben jedoch das Verhalten der Elternart *Rubus fruticosus* (Brombeere). *Rubus fruticosus* bildet dichte Dickichte, die andere Pflanzenarten verdrängen und so um Licht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Die Ausbreitung erfolgt sowohl sexuell über Samen, die von Vögeln und Säugetieren verbreitet werden, als auch asexuell über Wurzelausläufer, Stammspitzenbewurzelung und Absenker. Die Blüten von *Rubus fruticosus* locken zahlreiche Insekten an, darunter Honigbienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge, die die Bestäubung fördern. Die Brombeeren dienen Vögeln und Säugetieren als Nahrungsquelle, die so zur Samenverbreitung beitragen.[1]

Ökologie

Da es sich bei der Taybeere um eine Hybride handelt, ähneln viele ihrer ökologischen Interaktionen denen ihrer Elternarten, insbesondere der Brombeere (*Rubus fruticosus*). *Rubus fruticosus* lockt mit seinen Blüten verschiedene Insekten zur Bestäubung an, darunter Honigbienen (*Apis mellifera*). Die Früchte dienen als Nahrungsquelle für Vögel und Säugetiere, die so zur Samenverbreitung beitragen. Die Wurzeln von *Rubus fruticosus* beherbergen endophytische Bakterien, darunter stickstofffixierende Arten, die das Pflanzenwachstum fördern. Die dichten Dickichte, die *Rubus fruticosus* bildet, können jedoch auch die Etablierung anderer Pflanzenarten unterdrücken. Die Blätter und Triebe werden von verschiedenen Herbivoren gefressen, wobei die dornigen Stängel einen gewissen Schutz bieten. Als Wirtspflanze kann *Rubus fruticosus* von Pilzen wie *Elsinoë veneta* befallen werden, der Anthraknose verursacht, sowie von Viren, die von Milben übertragen werden und auch Kulturpflanzen befallen können.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere und Himbeere, die sowohl positive als auch negative Aspekte aufweisen kann. In einigen Regionen kann die Taybeere als Schädling betrachtet werden, insbesondere wenn sie sich unkontrolliert ausbreitet und einheimische Pflanzen verdrängt. Ihr dichtes Wachstum kann den Zugang zu Gebieten erschweren und die landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigen. Obwohl die Taybeere keine bedeutende medizinische Relevanz hat, können ihre Früchte bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen eines Befalls sind das schnelle Wachstum der Pflanze, die Bildung dichter Dickichte und die Ausbreitung durch Wurzelausläufer oder Absenker. Eine frühzeitige Erkennung ist wichtig, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Präventive Maßnahmen umfassen das regelmäßige Beschneiden der Pflanze, um ihr Wachstum einzudämmen, sowie die Entfernung von Wurzelausläufern und Absenkern. Bauliche Maßnahmen wie das Anbringen von Wurzelsperren können ebenfalls helfen, die Ausbreitung zu begrenzen. Ein konsequentes Monitoring ist wichtig, um neue Triebe frühzeitig zu erkennen und zu entfernen. Zur Bekämpfung können verschiedene Methoden eingesetzt werden. Mechanische Maßnahmen wie das Ausgraben der Pflanzen und das Entfernen der Wurzeln sind effektiv, aber arbeitsintensiv. Chemische Bekämpfungsmittel wie Glyphosat können ebenfalls eingesetzt werden, sollten aber mit Vorsicht und unter Beachtung der Umweltauswirkungen verwendet werden. Biologische Bekämpfungsmethoden sind für die Taybeere nicht spezifisch bekannt. Integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) beinhaltet eine Kombination aus verschiedenen Methoden, um die Taybeere effektiv zu kontrollieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Rechtliche Aspekte bezüglich Quarantäne oder Meldepflicht sind für die Taybeere nicht bekannt.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere und Himbeere, wobei die wirtschaftliche Bedeutung sich hauptsächlich aus ihrem Anbau und Verkauf als Obstpflanze ergibt. Im kommerziellen Anbau und in Hausgärten werden Taybeeren wegen ihrer Früchte kultiviert, die frisch verzehrt oder zu Marmeladen, Säften und anderen Produkten verarbeitet werden können. Ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, wenn die Pflanzen von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden, was die Ernte reduziert oder die Qualität der Früchte mindert. *Rubus fruticosus* kann als Wirtspflanze für verschiedene Schädlinge und Krankheiten dienen, die auch andere *Rubus*-Arten befallen können. Dazu gehören beispielsweise die Himbeer-Gallmücke (*Resseliella theobaldi*) oder verschiedene Pilzkrankheiten. Der Befall kann zu Ernteausfällen und Qualitätsminderungen führen, was wirtschaftliche Einbußen für die Anbauer bedeutet. Die Bekämpfung dieser Schädlinge und Krankheiten verursacht zusätzliche Kosten für Pflanzenschutzmaßnahmen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere (*Rubus fruticosus*) und Himbeere (*Rubus idaeus*). Als solche weist sie Merkmale beider Elternarten auf. *Rubus fruticosus* selbst ist ein Sammelart, die eine Vielzahl von Mikroarten und Hybriden umfasst, was die genaue taxonomische Einordnung erschwert. Die Blüten der Taybeere sind zwittrig und werden hauptsächlich durch Insekten bestäubt. Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere Insekten tragen zur Bestäubung bei, indem sie Nektar und Pollen sammeln. Die Bestäubung kann auch selbstständig erfolgen, wobei die Übertragung von Pollen innerhalb derselben Blüte stattfindet. Die Früchte sind Sammelsteinfrüchte, die sich aus den Fruchtknoten der Blüte entwickeln. Sie sind zunächst grün, reifen dann rot und schließlich fast schwarz. Die Reifezeit liegt meist zwischen Juli und September. Die Ausbreitung der Taybeere erfolgt hauptsächlich durch den Menschen, entweder durch Anpflanzung oder vegetative Vermehrung. Vögel und Säugetiere können ebenfalls zur Ausbreitung beitragen, indem sie die Früchte fressen und die Samen ausscheiden. Die Taybeere wächst als Strauch und bildet Ruten, die im ersten Jahr als Primocanes wachsen und im zweiten Jahr als Floricanes Blüten und Früchte tragen. Die Ruten können sich an den Spitzen bewurzeln, wenn sie den Boden berühren, was zur vegetativen Ausbreitung beiträgt. Die Taybeere bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigen, leicht sauren Böden. Sie ist frosthart, kann aber durch späte Fröste geschädigt werden. Die Taybeere kann durch verschiedene Pilzkrankheiten und Viren befallen werden. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Anthraknose und die Blackberry leaf mottle virus. Auch verschiedene Insekten können die Taybeere befallen und schädigen. Die Taybeere bildet Symbiosen mit endophytischen Bakterien, einschließlich stickstofffixierender Arten, die das Pflanzenwachstum und die Nährstoffaufnahme verbessern.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Die Taybeere (*Rubus fruticosus × idaeus*) ist eine Hybride aus Brombeere (*Rubus fruticosus*) und Himbeere (*Rubus idaeus*). Da es sich um eine kultivierte Hybride handelt, gibt es kein natürliches Verbreitungsgebiet. Die Taybeere wird hauptsächlich in gemäßigten Klimazonen angebaut, wo sowohl Brombeeren als auch Himbeeren gedeihen. Sie bevorzugt Standorte mit vollem Sonnenlicht und gut durchlässigen, fruchtbaren Böden. Weltweit wird die Taybeere in Regionen mit ähnlichen klimatischen Bedingungen wie Europa und Nordamerika angebaut. In Europa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region), findet man sie häufig in Hausgärten und auf kleineren Anbauflächen. Da die Taybeere keine Wildpflanze ist, kommt sie nicht in natürlichen Habitaten wie Wäldern oder Wiesen vor. Stattdessen wird sie in der Nähe von Siedlungen, in Gärten und auf landwirtschaftlichen Flächen kultiviert. Die Taybeere ist nicht dafür bekannt, sich invasiv zu verbreiten. Ihre Ausbreitung ist in der Regel auf die bewusste Anpflanzung durch den Menschen beschränkt. Sie bildet keine dichten Dickichte wie ihre Elternarten, da sie auf menschliche Pflege angewiesen ist, um optimal zu wachsen und zu fruchten. Die Taybeere wird in der Regel in niedrigeren Höhenlagen angebaut, da sie keine extreme Kälte oder lange Frostperioden verträgt. Sie wird nicht in extremen Höhen gefunden. Die Taybeere wird hauptsächlich wegen ihrer Früchte angebaut, die frisch verzehrt oder zu Marmeladen, Säften und anderen Produkten verarbeitet werden können.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit der Elternart *Rubus fruticosus* erstreckt sich von Mai bis September. Die Reife der Früchte erfolgt von Juli bis September.[1] Das öffentliche Interesse an der Taybeere, einem Hybrid, erreicht in Deutschland seinen Höhepunkt im Mai und Juni, während es im Januar und Dezember am geringsten ist.[2]

Bronnen & Referenties

  1. https://www.rhs.org.uk/fruit/blackberries-and-hybrid-berries/grow-your-own
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  3. Literaturzusammenfassung: Rubus fruticosus