Doorgaan naar inhoud
Gratis verzending vanaf 29€
Verzending 1-2 dagen
4.44 · 245.512+ klanten
Lexicon-vermelding

paddestoel kruid Rungia klossii

Snelle navigatie

paddestoel kruid

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Lamiales (Lamiales)
Familie Acanthaceae
Geslacht Rungia
Soort Rungia klossii
Wetenschappelijke naam Rungia klossii S.Moore
Geaccepteerde naam

Einleitung

Das **Pilzkraut** (*Rungia klossii*) ist eine ausdauernde krautige Pflanzenart aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae), die vorwiegend in den Gebirgen Papua-Neuguineas in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern gedeiht. Ihren Trivialnamen verdankt die Pflanze dem pilzartigen Aroma ihrer Laubblätter, die reich an Proteinen sind und als bedeutendes Blattgemüse (lokal unter anderem „Acanth spinach“ genannt) genutzt werden.[1] Neben der kulinarischen Verwendung dient *Rungia klossii* in der Ethnobotanik des östlichen Hochlands von Papua-Neuguinea als Zusatzstoff in traditionellen medizinischen Zubereitungen.[2]

Fakten (kompakt)

- Neben den verbreiteten Bezeichnungen wird die Art in Papua-Neuguinea lokal auch „moku“, „tani“ oder „kenkaba“ genannt. - Im Kimi-Dialekt des östlichen Hochlands ist die Pflanze unter dem Vernakularnamen „Hefi“ verzeichnet. - Die Kultivierung erfolgt mittlerweile auch in tropischen Gebieten Australiens, Südostasiens, Westafrikas sowie in Teilen Nordamerikas. - Für den erfolgreichen Anbau benötigen die Pflanzen einen Boden-pH-Wert zwischen 5 und 7. - Die Laubblätter weisen nach der Ernte eine sehr begrenzte Haltbarkeit von lediglich zwei bis drei Tagen auf. - In der Ethnomedizin der Kayagana wird *Rungia klossii* routinemäßig zusammen mit Ingwer (*Zingiber officinale*) anderen medizinischen Zubereitungen beigemengt. - Die Verwendung in diesen medizinischen Mixturen dient primär dazu, den Geschmack oder die Textur der Arzneien zu verbessern, anstatt als alleiniger Wirkstoff zu fungieren.[2]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung von *Rungia klossii* erfolgte im Jahr 1916 durch den Botaniker Spencer Le Marchant Moore. Diese Beschreibung wurde in den *Transactions of the Linnean Society of London* veröffentlicht. Das Artepitheton *klossii* ehrt den Zoologen Cecil Boden Kloss, der als Teilnehmer der Expedition, auf der die Pflanze entdeckt wurde, fungierte. Ein taxonomisches Synonym für die Art ist *Justicia klossii* (S.Moore) Mabb. Der im Deutschen gebräuchliche Trivialname Pilzkraut verweist auf das pilzartige Aroma der Laubblätter, welches sich durch Erhitzen verstärkt. In den Ursprungsgebieten in Papua-Neuguinea existieren diverse lokale Bezeichnungen, darunter Acanth spinach, Shombay, Moku, Tani und Kenkaba.[3] In ethnobotanischen Erhebungen in den Eastern Highlands wurde im Sprachraum der Kimi zudem die Bezeichnung Hefi dokumentiert.[4]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Das Pilzkraut (*Rungia klossii*) wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 60 Zentimetern erreicht.[5] Der Stängel wächst aufrecht und weist mehrere hohle Abschnitte auf, die sich an den Knoten verzweigen. An diesen Knoten sind die Laubblätter gegenständig angeordnet. Sowohl der junge Stängel als auch die Laubblätter sind behaart. Die Blattspreiten sind einfach, glatt und dick, wobei sie eine charakteristische gekräuselte Struktur aufweisen. Die generativen Merkmale umfassen zygomorphe Blüten, die endständig in Büscheln wachsen. Diese Blütenstände sind mit kleinen, blasslilafarbenen Hochblättern ausgestattet.[1]

Beschreibung

Das Pilzkraut (*Rungia klossii*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 60 Zentimetern erreicht. Charakteristisch für den Habitus ist der aufrecht wachsende Stängel, der mehrere hohle Abschnitte aufweist und sich an den Knotenpunkten verzweigt. An diesen Knoten sind die Laubblätter gegenständig angeordnet. Ein Erkennungsmerkmal junger Pflanzenteile ist die Behaarung, die sowohl am jungen Stängel als auch an den Laubblättern auftritt. Die Blattspreiten selbst werden als einfach, glatt, von dicker Textur und gekräuselt beschrieben. Während der generativen Phase bildet die Pflanze zygomorphe Blüten aus, die endständig in Büscheln wachsen und kleine, blasslilafarbene Hochblätter besitzen. Seinen Trivialnamen verdankt das Pilzkraut dem charakteristischen Aroma der Blätter, das an Pilze erinnert und sich bei thermischer Zubereitung verstärkt. Physiologisch bemerkenswert ist der hohe Nährstoffgehalt der Pflanze, die mehr Proteine als Pilze sowie signifikante Mengen an Kalzium, Vitamin C, Eisen und Carotinen enthält. Taxonomisch wurde die Art erstmals 1916 von Spencer Le Marchant Moore in den *Transactions of the Linnean Society of London* beschrieben. Das Artepitheton *klossii* ehrt den Zoologen Cecil Boden Kloss, der Teilnehmer jener Expedition war, bei der die Art entdeckt wurde. Ein in der Literatur verzeichnetes Synonym ist *Justicia klossii* (S.Moore) Mabb. In ihrem natürlichen Habitat in Papua-Neuguinea ist die Pflanze an Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern angepasst und bevorzugt fruchtbare, meist feuchte Böden.[7] Ethnobotanische Untersuchungen im östlichen Hochland von Papua-Neuguinea, spezifisch im Sprachraum der Kayagana, dokumentieren, dass *Rungia klossii* dort routinemäßig verschiedenen medizinischen Zubereitungen als Zusatz beigemischt wird.[8]

Ökologie

Das Pilzkraut (*Rungia klossii*) ist an die ökologischen Bedingungen der feuchten Tropen angepasst und besiedelt vorwiegend Gebirgsregionen. Das Verbreitungsgebiet liegt in Papua-Neuguinea in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern, wobei der Ursprung der Art vermutlich in Melanesien liegt. Hinsichtlich der klimatischen Ansprüche bevorzugt die Pflanze jährliche Tagestemperaturen von 12 bis 17 °C. Das Wachstum ist optimal bei einem Jahresniederschlag von 800 bis 1200 mm, wobei eine Toleranzspanne von 500 bis 2000 mm besteht. Als Standort werden sonnige Plätze mit fruchtbaren, meist feuchten Böden bevorzugt. Edaphisch toleriert *Rungia klossii* einen pH-Wert des Substrats zwischen 5 und 7.[10]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Das Pilzkraut (*Rungia klossii*) wird nicht als Schädling, sondern als wertvolle Nutzpflanze klassifiziert, die im Hochland von Papua-Neuguinea als eines der wichtigsten Blattgemüse gilt. Ernährungsphysiologisch ist die Art von hoher Bedeutung, da sie reich an Kalzium, Eisen, Vitamin C sowie Beta-Carotin ist und einen höheren Proteingehalt als Pilze aufweist.[1] In der traditionellen Medizin, etwa in der Kayagana-Sprachregion, wird die Pflanze routinemäßig verschiedenen medizinischen Zubereitungen als Zusatz beigefügt.[2] Spezifische Schadbilder durch die Pflanze sind nicht bekannt; vielmehr stellt die begrenzte Lagerfähigkeit der Blätter von nur zwei bis drei Tagen eine Herausforderung für das kommerzielle Management dar. Für den Anbau sind feuchte tropische Bedingungen in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern sowie fruchtbare Böden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 7 erforderlich.[1] In ethnobotanischen Erhebungen wird die Art als wichtiger Zusatzstoff in oralen Mischungen geführt, ohne dass ihr eine alleinige Indikation gegen spezifische Krankheiten zugeschrieben wird.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Das Pilzkraut (*Rungia klossii*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 60 Zentimetern erreicht. Der Vegetationskörper zeichnet sich durch aufrecht wachsende Stängel mit mehreren hohlen Abschnitten aus, die sich an den Knoten verzweigen. An diesen Knoten sind die Laubblätter gegenständig angeordnet. Morphologisch sind die jungen Stängel sowie die Laubblätter behaart, wobei die Blattspreiten einfach, glatt, dick und gekräuselt ausgeprägt sind. Im generativen Stadium bildet die Art zygomorphe Blüten, die endständig in Büscheln wachsen und kleine, blasslilafarbene Hochblätter besitzen. Biologisch ist die Pflanze an die Bedingungen der feuchten Tropen angepasst und gedeiht optimal in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern. Die Art präferiert jährliche Tagestemperaturen zwischen 12 und 17 °C sowie sonnige Standorte. Hinsichtlich der Wasserversorgung liegt das Optimum bei einem Jahresniederschlag von 800 bis 1200 mm, wobei Mengen zwischen 500 und 2000 mm toleriert werden. Das Pilzkraut benötigt fruchtbare, meist feuchte Böden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 7.[9] In ihrem Ursprungsgebiet Papua-Neuguinea wird *Rungia klossii* nicht nur als Blattgemüse, sondern auch als kulinarische und zierende Pflanze kultiviert. Ethnobotanische Studien belegen zudem die Nutzung als Zusatzstoff in traditionellen medizinischen Zubereitungen, beispielsweise im Sprachgebiet der Kayagana, wo sie oft zusammen mit *Zingiber officinale* verwendet wird.[8] Nach der Ernte weisen die Laubblätter eine geringe Lagerfähigkeit auf und sind nur zwei bis drei Tage haltbar.[9]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Rungia klossii* liegt in Melanesien, wobei der Ursprung der Art vermutlich in Papua-Neuguinea zu verorten ist. Die Erstbeschreibung erfolgte anhand von Exemplaren, die während einer Expedition entdeckt wurden, an der der Namensgeber und Zoologe Cecil Boden Kloss teilnahm. In Papua-Neuguinea ist die Pflanze insbesondere in den Gebirgsregionen verbreitet und gedeiht dort vorwiegend in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern.[1] Spezifische Vorkommen sind unter anderem für die östlichen Hochlandprovinzen dokumentiert, beispielsweise im Sprachgebiet der Kayagana.[2] Neben den natürlichen Beständen wird das Pilzkraut heute auch in anderen tropischen Regionen kultiviert, darunter in Australien, Südostasien und Westafrika. Auch in Teilen Nordamerikas finden sich mittlerweile Anbaubestände. Bezüglich der Standortansprüche bevorzugt *Rungia klossii* das Klima der feuchten Tropen mit jährlichen Tagestemperaturen von 12 bis 17 °C. Obwohl das Hauptvorkommen in den Hochlagen liegt, kann die Art bis zur Küste hinab wachsen. Für ein ideales Wachstum werden Jahresniederschläge von 800 bis 1200 mm benötigt, wobei eine Toleranzspanne von 500 bis 2000 mm besteht. Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte auf fruchtbaren, meist feuchten Böden. Der ideale pH-Wert des Substrats liegt im leicht sauren bis neutralen Bereich zwischen 5 und 7.[1]

Saisonalität & Aktivität

Das Pilzkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in den feuchten Tropen ganzjährig vegetativ aktiv ist. Das optimale Wachstum von *Rungia klossii* erfolgt bei jährlichen Tagestemperaturen zwischen 12 und 17 °C, wobei die Art Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern bevorzugt. Die physiologische Aktivität ist an eine ausreichende Wasserversorgung gebunden, wobei Jahresniederschläge von 800 bis 1200 mm ideal sind, jedoch auch Werte zwischen 500 und 2000 mm toleriert werden.[5] In Bezug auf das öffentliche Interesse zeigt sich in Regionen außerhalb des tropischen Habitats eine ausgeprägte Saisonalität mit Spitzenwerten in den Monaten Mai und Juni. Dies korreliert mit der Vegetationsperiode in gemäßigten Klimazonen, während das Interesse in den Wintermonaten Dezember und Januar auf ein Minimum abfällt.[6]

Bronnen & Referenties

  1. Paul Sillitoe: Roots of the Earth: Crops in the Highlands of Papua New Guinea. Manchester University Press, 1983, ISBN 978-0-7190-0874-0
  2. https://doi.org/10.1186/1746-4269-8-47
  3. Spencer Le Marchant Moore: Transactions of the Linnean Society of London. Botany, Band 9, Teil 1, Seite 135, 1916
  4. Jorim et al.: An ethnobotanical survey of medicinal plants used in the eastern highlands of Papua New Guinea. Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine 2012, 8:47
  5. Plants For A Future: Rungia klossii, abgerufen am 16. März 2021
  6. Suchvolumen-Analyse (aggregiert), Zeitraum bis 01/2026
  7. Wikipedia: Pilzkraut (Rungia klossii). Bearbeitungsstand: 16. März 2021
  8. Jorim, R.Y. et al. (2012): An ethnobotanical survey of medicinal plants used in the eastern highlands of Papua New Guinea. Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine 8:47. https://doi.org/10.1186/1746-4269-8-47
  9. Wikipedia: Pilzkraut (Rungia klossii) - Basierend auf Plants For A Future & Paul Sillitoe (1983)
  10. Wikipedia: Pilzkraut (Rungia klossii), basierend auf Plants For A Future (2021) und Paul Sillitoe (1983)