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Lexicon-vermelding

Harlekijn wilg Salix integr

Harlekijn wilg

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Malpighiales (Malpighiales)
Familie Salicaceae
Geslacht Salix
Soort Salix integra
Wetenschappelijke naam Salix integra Thunb.
Geaccepteerde naam

Einleitung

Die Harlekinweide (*Salix integra*) ist ein laubabwerfender Strauch aus der Gattung der Weiden (*Salix*) innerhalb der Familie der Weidengewächse (Salicaceae).[1][2] Die in Ostasien heimische Art wird aufgrund ihrer dekorativen Eigenschaften häufig als Zierpflanze kultiviert und dient in natürlichen Habitaten der Uferbefestigung sowie der Phytoremediation von Schwermetallen. Historisch wurde das Taxon zeitweise als Varietät der Purpur-Weide (*Salix purpurea*) geführt, gilt jedoch heute als eigenständige, eng verwandte Art.[3]

Gemeenschapsanalyse

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Laatst op 17.05.2026
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Fakten (kompakt)

- Die männlichen Blüten verfügen über zwei verwachsene Staubblätter sowie rote Staubbeutel. - Weibliche Blüten sind im Detail durch rote Narben gekennzeichnet. - Die einzelnen, behaarten Kapselfrüchte weisen eine Länge von lediglich 2 bis 3 Millimetern auf. - In der Ruhephase toleriert der Strauch Temperaturen bis zu -20 °C. - Junge Triebe und die innere Rinde sind essbar und dienten trotz ihres bitteren Geschmacks historisch als Notnahrung. - Im japanischen Sprachraum wird die Pflanze lokal als *Inukori-yanagi* bezeichnet. - Systematisch wird die Art der Ordnung der Malpighiales (Malpighienartige) und der Klasse Magnoliopsida zugeordnet.[10] - Die historische Einordnung als Varietät erfolgte spezifisch unter der Bezeichnung *Salix purpurea* var. *multinervis*.[10]

Name & Einordnung

Der gültige wissenschaftliche Name der Art lautet *Salix integra*, wobei die Erstbeschreibung auf den schwedischen Botaniker Carl Peter Thunberg zurückgeht.[1][2] Thunberg beschrieb die Pflanze im Jahr 1784 basierend auf Exemplaren, die er während seiner Forschungsreisen in Japan gesammelt hatte. Der Gattungsname *Salix* entstammt dem Lateinischen und wurde bereits in der antiken römischen Literatur als Bezeichnung für Weiden verwendet. Das Art-Epitheton *integra* leitet sich vom lateinischen Adjektiv *integer* für „ganz“ oder „ungeteilt“ ab, was sich auf die glatten, ungelappten Blattränder bezieht.[1] Aufgrund morphologischer Ähnlichkeiten und enger phylogenetischer Verwandtschaft wurde die Pflanze historisch zeitweise als Varietät der Purpur-Weide unter der Bezeichnung *Salix purpurea* var. *multinervis* geführt.[1] Im deutschsprachigen Raum ist die Art unter dem Trivialnamen Harlekinweide bekannt, was oft spezifisch mit den buntlaubigen Zuchtformen assoziiert wird.[4] International gebräuchliche Bezeichnungen sind unter anderem das englische „dappled willow“ sowie der japanische Name *Inukori-yanagi*.[1] Systematisch wird *Salix integra* innerhalb der Familie der Weidengewächse (Salicaceae) der Gattung *Salix* zugeordnet.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der sommergrüne Strauch *Salix integra* erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern und bildet durch basale Verzweigung oft dichte Dickichte mit ausgebreiteten Ästen.[1][2] Die Rinde älterer Zweige und Stämme ist glatt und graugrün gefärbt, während junge Triebe im Frühjahr rötlich bis gelblich, kahl und glänzend erscheinen. Die elliptisch-länglichen Laubblätter messen 2 bis 5 cm in der Länge sowie 1 bis 2 cm in der Breite. Sie sind beidseitig blassgrün, vollständig kahl und weisen einen meist ganzrandigen, zur Spitze hin gelegentlich scharf gezähnten Rand auf. Die Blattstellung ist charakteristischerweise gegenständig oder fast gegenständig, wobei an kräftigen Trieben auch dreizählige Quirle auftreten können.[1] Im Herbst verfärbt sich das Laub vor dem Abwurf gelb.[2] Die Blütezeit liegt im April bis Mai, wobei die Kätzchen noch vor dem Blattaustrieb erscheinen. *Salix integra* ist diözisch, bildet also männliche und weibliche Blüten auf getrennten Individuen aus. Die 1 bis 2,5 cm langen Kätzchen sind bei männlichen Pflanzen gelblich, während weibliche Kätzchen eine grünliche Färbung aufweisen. Männliche Blüten besitzen zwei verwachsene Staubblätter mit roten Staubbeuteln. Weibliche Blüten zeichnen sich durch flaumig behaarte, eiförmige Fruchtknoten und rote Narben aus. Die im Juni reifenden Früchte sind 2 bis 3 mm lange, behaarte Kapseln. Diese springen zweiklappig auf und entlassen winzige Samen, die mit einem baumwollartigen Haarschopf versehen sind.[1] Zuchtformen wie 'Hakuro-nishiki' weichen durch panaschierte Blätter in Rosa, Weiß und Grün sowie lachsrosa Wintertriebe deutlich von der Wildform ab.[4] Historisch wurde die Art aufgrund morphologischer Ähnlichkeiten oft als Varietät *Salix purpurea* var. *multinervis* geführt.[1]

Beschreibung

Salix integra ist ein sommergrüner Strauch, der durch einen vielstämmigen Wuchs charakterisiert ist und typischerweise Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern erreicht. Im natürlichen Lebensraum bildet die Art durch ihre ausladenden Äste und die vegetative Vermehrung über Wurzelausläufer oft dichte Dickichte, die wesentlich zur Stabilisierung von Uferzonen beitragen.[1][3] Die jungen Triebe erscheinen im Frühjahr rötlich bis gelblich mit einer glänzenden, kahlen Oberfläche, bevor sie im Saisonverlauf zu einer graugrünen Rinde verholzen. Ein spezifisches anatomisches Merkmal ist die Blattstellung, die meist gegenständig oder fast gegenständig ist, an kräftigen Trieben jedoch auch in dreizähligen Quirlen auftreten kann.[1] Der wissenschaftliche Artname *integra* (ganzheitlich) verweist auf die elliptisch-länglichen Blätter, deren Ränder meist glatt oder nur zur Spitze hin gezähnt sind.[2] Die Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), wobei männliche und weibliche Blüten auf separaten Individuen in Kätzchenform angelegt sind. Die Blütezeit liegt im April bis Mai vor dem Blattaustrieb, wobei männliche Kätzchen durch gelbliche Färbung und rote Staubbeutel auffallen, während weibliche Kätzchen grünlich mit roten Narben erscheinen. Die Bestäubung erfolgt primär durch Insekten (Entomophilie), unterstützt durch Windverbreitung. Nach der Befruchtung entwickeln sich auf den weiblichen Pflanzen behaarte Kapseln, die winzige, mit baumwollartigen Haaren versehene Samen freisetzen. Diese Samen besitzen eine extrem kurze Lebensfähigkeit von oft nur wenigen Tagen und benötigen zur Keimung sofortigen Kontakt mit feuchtem Substrat.[1] Ökologisch zeichnet sich *Salix integra* durch ein weitreichendes, faseriges Wurzelsystem aus, das effektiv Sedimente bindet und Schwermetalle wie Cadmium akkumulieren kann.[3] Die Wurzeln gehen Symbiosen mit endophytischen stickstofffixierenden Bakterien ein, was das Wachstum in nährstoffarmen, nassen Böden ohne die Bildung spezieller Knöllchen ermöglicht.[6] Historisch wurde die Art erstmals 1784 von Carl Peter Thunberg basierend auf japanischen Exemplaren beschrieben.[2] Phylogenetisch steht sie *Salix purpurea* sehr nahe und wurde früher taxonomisch als deren Varietät *S. purpurea* var. *multinervis* geführt.[1] Im Gegensatz zu vielen anderen Weidenarten toleriert sie zwar kurzzeitige Überflutungen, reagiert jedoch empfindlich auf langanhaltende Trockenheit im Wurzelbereich.[3]

Verhalten

Die Fortpflanzungsbiologie von *Salix integra* ist durch Diözie geprägt, wobei die Bestäubung primär durch Insekten (Entomophilie) erfolgt, die durch das Angebot von Nektar und Pollen angelockt werden. Ergänzend zur Insektenbestäubung findet unter bestimmten Bedingungen auch eine Windbestäubung statt. Die Ausbreitung der Samen erfolgt anemochor über den Wind, unterstützt durch feine, baumwollartige Haare an den Samen, sowie hydrochor über Wasser in Überflutungsgebieten. Als chemische Abwehrstrategie gegen Fraßfeinde lagert die Pflanze Salicin, ein phenolisches Glykosid, in Blättern und Rinde ein, das auf bestimmte Insektenschädlinge abschreckend wirkt. Trotz dieser chemischen Barriere werden junge Triebe und Blätter von Säugetieren wie Hirschen und Kaninchen als Nahrungsquelle genutzt. *Salix integra* interagiert zudem als Wirtspflanze mit Blattläusen, deren Honigtauausscheidungen wiederum räuberische Insekten und Vögel anlocken.[1] Eine wesentliche physiologische Anpassung ist die Symbiose mit endophytischen, stickstofffixierenden Bakterien im Wurzelbereich, die das Wachstum auf nährstoffarmen, nassen Böden ohne die Bildung von Wurzelknöllchen ermöglicht.[6] Das vegetative Ausbreitungsverhalten ist durch starke Wurzelbrut gekennzeichnet, wodurch die Pflanze dichte Dickichte bildet, die zur Stabilisierung von Uferzonen beitragen.[1] Die Art zeigt zudem die physiologische Verhaltensanpassung, Schwermetalle wie Cadmium und Blei aktiv in Wurzeln und Sprossen zu akkumulieren, um Belastungen im Boden zu tolerieren.[3]

Ökologie

Salix integra besiedelt in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet vorwiegend feuchte Lebensräume wie Flussufer, Bachränder und Feuchtwiesen, wo sie oft dichte Dickichte bildet.[3][2] Die Art bevorzugt feuchte, gut durchlässige Lehmböden und stabilisiert durch ihr ausgedehntes, faseriges Wurzelsystem Sedimente in Uferzonen, was effektiv Erosion verhindert. In diesen Auenökosystemen trägt der Strauch zur Wasserfiltration bei, indem er überschüssige Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor aufnimmt und so Eutrophierungsrisiken mindert.[2] Die Bestäubung der zweihäusigen Blüten erfolgt primär durch Insekten wie Bienen, wobei ergänzend auch Windbestäubung stattfindet.[4][6] Trotz des Gehalts an Salicin, einem phenolischen Abwehrstoff in den Blättern, dienen das Laub und junge Triebe als Nahrungsquelle für Säugetiere wie Hirsche und Kaninchen.[6][2] Die Pflanze fungiert zudem als Wirt für Blattläuse, deren Honigtau wiederum räuberische Insekten und Vögel anlockt, was komplexe trophische Interaktionen im Nahrungsnetz fördert.[6][8] Eine ökologische Besonderheit ist die Symbiose mit endophytischen stickstofffixierenden Bakterien im Wurzelbereich, die das Wachstum auf nährstoffarmen, nassen Böden unterstützen.[6][4] Aufgrund ihrer Fähigkeit, Schwermetalle wie Cadmium und Blei in Wurzeln und Sprossen zu akkumulieren, besetzt Salix integra eine wichtige Nische in der Phytoremediation belasteter Böden.[2][3] Zu den natürlichen Gegenspielern zählen pilzliche Erreger wie Glomerella miyabeana (Weidenanthraknose), die besonders unter feuchten Bedingungen Blattflecken und Triebsterben verursachen können.[9][7]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Salix integra gilt primär als Nützling, der aufgrund seiner dekorativen Eigenschaften kultiviert wird und ökologische Funktionen wie die Stabilisierung von Uferzonen sowie die Phytoremediation von Schwermetallen wie Cadmium übernimmt.[3][2] Medizinisch relevant ist der Gehalt an Salicin in Rinde und Blättern, das schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen besitzt.[3] Zu den häufigsten Schädlingen zählen Blattläuse, die sich an frischen Trieben ansammeln und Blattverformungen verursachen können. Bohrinsekten stellen eine weitere Bedrohung dar, da ihre Tunnelaktivität in den Stängeln zum Absterben von Pflanzenteilen führt. Unter feuchten Bedingungen tritt Weidenanthraknose (verursacht durch *Glomerella miyabeana*) auf, erkennbar an Blattflecken, Triebsterben und Krebsbildung an der Rinde. Gelegentlich werden auch Mehltau und Rostpilze beobachtet, die jedoch meist geringere Schäden anrichten.[4] Trotz der enthaltenen Abwehrstoffe werden junge Triebe und Blätter häufig von Wildtieren wie Rehen und Kaninchen verbissen.[2] Präventive Maßnahmen umfassen die Standortwahl mit guter Luftzirkulation und Drainage sowie regelmäßigen Rückschnitt, um Pilzinfektionen vorzubeugen. In kälteren Regionen schützt das Mulchen des Wurzelbereichs mit organischem Material vor Frostschäden. Bei akutem Befall durch saugende Insekten kommen insektizide Seifen oder Gartenbauöle zum Einsatz, während kupferhaltige Fungizide gegen Anthraknose in feuchten Frühjahren wirksam sind. Im gewerblichen Anbau werden teils chemische Bodenbehandlungen, etwa mit Trichlorfon, zur Steigerung der Insektenresistenz bei Stecklingen patentiert.[4] Die Art zeigt keine invasiven Tendenzen und unterliegt keinen spezifischen Quarantänebestimmungen, obwohl sie in einigen Regionen wie Schweden verwildert vorkommt.[3]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Salix integra* liegt primär im Zierpflanzenbau, wo Sorten wie 'Hakuro-nishiki' und 'Flamingo' weltweit als hochpreisige Containerpflanzen und Hochstämmchen gehandelt werden.[2] In ihrem nativen Verbreitungsgebiet Ostasien werden die flexiblen Zweige traditionell für Flechtarbeiten und die Korbherstellung genutzt, während die Rinde als Quelle für Tannine in der Lederverarbeitung dient.[3][2] Die kommerzielle Relevanz für das Kunsthandwerk wird durch spezifische Patentanmeldungen unterstrichen, die Verfahren zur optimierten Massenvermehrung und Insektenresistenz von Stecklingen beschreiben.[4] Im Bereich der Umwelttechnologie gewinnt die Art an Bedeutung, da sie Schwermetalle wie Cadmium, Blei, Kupfer und Zink akkumuliert und somit zur Phytoremediation kontaminierter Böden eingesetzt werden kann. Zudem findet *Salix integra* im ökologischen Ingenieurwesen Anwendung zur Stabilisierung von Flussufern und zur Erosionskontrolle, was Infrastrukturschäden in Überschwemmungsgebieten mindert.[2][3] Wirtschaftliche Einbußen in der Produktion entstehen hauptsächlich durch Pilzerkrankungen wie die Weidenanthraknose (*Glomerella miyabeana*) sowie durch stängelbohrende Insekten, die zu Qualitätsverlusten oder dem Absterben von Baumschulware führen.[9][7] Um Ausfälle zu minimieren, werden Ziersorten häufig auf resistente Unterlagen wie *Salix alba* veredelt, was die Stabilität und Krankheitsresistenz der Verkaufsware erhöht.[2] Historisch war auch die Extraktion von Salicin aus der Rinde für medizinische Zwecke relevant, spielt jedoch heute gegenüber synthetischen Analgetika eine untergeordnete Rolle.[3]

Biologie & Lebenszyklus

Salix integra ist ein laubabwerfender Strauch, der durch basale Verzweigung dichte Dickichte bildet und Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern erreicht.[1][3] Die Art ist diözisch, bildet also getrennte männliche und weibliche Individuen aus, wobei die Blütezeit im April bis Mai noch vor dem Blattaustrieb liegt.[5][3] Die Bestäubung der 1 bis 2,5 cm langen Kätzchen erfolgt primär durch Insekten (Entomophilie), insbesondere Bienen, wenngleich auch Windbestäubung möglich ist. Nach der Befruchtung entwickeln sich an den weiblichen Pflanzen behaarte Kapselfrüchte, die bei Reife aufplatzen und zahlreiche winzige Samen freigeben.[1][4] Diese Samen sind mit einem baumwollartigen Haarschopf versehen, der die Windverbreitung (Anemochorie) ermöglicht, besitzen jedoch nur eine extrem kurze Keimfähigkeit von wenigen Tagen.[4][2] Neben der sexuellen Fortpflanzung vermehrt sich der Strauch vegetativ durch Wurzelausläufer, was besonders an feuchten Standorten zur Koloniebildung führt.[2] Die Pflanze zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus und toleriert als kältetolerantes Gehölz Temperaturen bis zu -20 °C in der Ruhephase.[1][2] Physiologisch ist Salix integra an wechselfeuchte Bedingungen angepasst und verträgt kurzzeitige Überschwemmungen, reagiert jedoch empfindlich auf langanhaltende Trockenheit im Wurzelbereich.[2][7] Eine Besonderheit ist die Symbiose mit endophytischen, stickstofffixierenden Bakterien im Wurzelgewebe, die das Wachstum auf nährstoffarmen Böden ohne die Bildung von Wurzelknöllchen unterstützen.[6][4] Trotz des Gehalts an Salicin, einem phenolischen Glykosid zur Insektenabwehr, werden junge Triebe und Blätter von Säugetieren wie Hirschen und Kaninchen gefressen.[1][3] Zu den spezifischen Schädlingen zählen Blattläuse, deren Honigtau wiederum Raubtieren als Nahrung dient, sowie stängelbohrende Insektenlarven.[8][4] Unter feuchten Bedingungen ist die Art anfällig für Pilzinfektionen wie Weiden-Anthraknose (Glomerella miyabeana) oder Rostpilze.[9][2] Die Pflanze besitzt zudem die physiologische Fähigkeit, Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Zink aktiv über das Wurzelsystem aufzunehmen und in der Biomasse zu akkumulieren.[2]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Salix integra* erstreckt sich über die gemäßigten Zonen Ostasiens.[1][3] Es umfasst den Fernen Osten Russlands (Primorsky Krai), die koreanische Halbinsel sowie die japanischen Inseln Hokkaido und Honshu.[1][5] In China ist die Art in den nördlichen und nordöstlichen Provinzen wie Hebei, Heilongjiang, Jilin, Liaoning und der Inneren Mongolei heimisch.[1] Die Pflanze besiedelt primär feuchte Habitate, insbesondere Flussufer, Bachränder und Feuchtwiesen, wo sie oft dichte Dickichte bildet.[3][4] *Salix integra* bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Lehmböden, die eine konstante Feuchtigkeit aufweisen und periodische Überschwemmungen tolerieren. Langanhaltende Trockenheit im Wurzelbereich wird hingegen schlecht vertragen. In ihren natürlichen Auenlebensräumen vergesellschaftet sich die Art häufig mit anderen Weiden wie *Salix reinii* sowie diversen Seggenarten. Das Vorkommen konzentriert sich auf das Tiefland kühlerer Klimazonen, wobei die Pflanze Temperaturen bis zu -20 °C übersteht.[3] Außerhalb ihres nativen Areals wurde die Weide weltweit in gemäßigte Regionen eingeführt, insbesondere nach Nordamerika und Europa.[5][2] In Europa ist sie vorwiegend als Ziergehölz in Gärten und Parks verbreitet und gedeiht in den Winterhärtezonen 5 bis 8.[3][2] Punktuell treten verwilderte Bestände auf, beispielsweise wurde eine Einbürgerung in feuchten Habitaten in Schweden dokumentiert, ohne dass die Art dort invasives Verhalten zeigt.[3] Durch ihr faseriges Wurzelsystem trägt *Salix integra* in Uferzonen maßgeblich zur Bodenstabilisierung und zum Erosionsschutz bei.[2] Beobachtungsdaten bestätigen die weite Verbreitung in kultivierten Umgebungen der Nordhalbkugel, während die Art in der südlichen Hemisphäre fehlt.[3]

Saisonalität & Aktivität

Salix integra ist ein laubabwerfender Strauch, dessen saisonale Aktivität im zeitigen Frühjahr beginnt.[1] Die Blütezeit erstreckt sich in den nativen Verbreitungsgebieten typischerweise von April bis Mai, wobei die Kätzchen noch vor dem Blattaustrieb erscheinen.[1][3] Männliche Pflanzen bilden gelbliche Blütenstände aus, während die Kätzchen weiblicher Exemplare eine grünliche Färbung aufweisen.[1] Die Bestäubung erfolgt in dieser Phase primär durch Insekten (Entomophilie), woraufhin die Früchte im späten Frühjahr heranreifen.[4] Die Samenfreisetzung findet hauptsächlich im Juni statt, wobei das Saatgut nur eine sehr kurze Lebensdauer von wenigen Tagen besitzt und sofortige Feuchtigkeit zur Keimung benötigt.[1][3] Parallel zur Blüte entwickeln sich die neuen Triebe, die im Frühling oft rötlich bis gelblich gefärbt sind und im Jahresverlauf vergrünen.[4] Im Herbst verfärbt sich das Laub gelb, bevor der Blattabwurf den Übergang in die winterliche Ruhephase markiert.[1] Während der Dormanz toleriert die Art Temperaturen bis zu -20°C, wobei die kahlen Stämme oft eine dekorative rote Färbung behalten.[3][2] In kälteren Regionen (USDA-Zone 5) wird ein Winterschutz des Wurzelbereichs empfohlen, um Frostschäden zu vermeiden.[2] Das öffentliche Suchinteresse spiegelt diesen biologischen Rhythmus wider und erreicht seine Höchstwerte in den Monaten Mai und Juni, dem Zeitraum der intensivsten Vegetations- und Blühphase.[3]

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Kürten, North Rhine-Westphalia, Deutschland

    22.10.2025

  • Deutschland

    19.10.2025

  • Deutschland

    28.09.2025

  • Dithmarschen, DE-SH, Deutschland

    28.09.2025

  • Timrade, Rickert, Schleswig-Holstein, Deutschland

    27.09.2025

Daten: iNaturalist

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

CN-112021012-A Chemical Registratie

Insektenresistentes Stecklingsverfahren für Salix integra

Funan Jiali Arts & Crafts Company Ltd. (2020)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt ein spezifisches Verfahren zur Anzucht von Salix integra (Harlekinweide), das den Schutz vor Insekten integriert. Die Kernidee ist die Einarbeitung von Trichlorfon-Pulver in den Pflanzboden sowie das Sprühen einer Lösung zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung vor dem Stecken. Durch diese chemische Vorbehandlung und definierte Bewässerungsschritte wird die Überlebensrate der Stecklinge erhöht. Das Verfahren reduziert den späteren Pflegeaufwand und stärkt die Insektenresistenz der Jungpflanzen.

CN-111296089-A Biological Registratie

Künstliches Zuchtverfahren für Salix integra, Setzlinge und Anwendung

Liu Weibin (2020)

Relevantie: 6/10

Samenvatting

Dieses Patent stellt eine Methode vor, um die Bewurzelungsrate von Salix integra-Stecklingen durch eine Nährlösung zu verbessern. Die verholzten Zweige werden vor dem Einpflanzen in einer Mischung aus braunem Zucker, weißem Essig und Wasser eingeweicht. Diese Behandlung versorgt die Stecklinge mit Nährstoffen und verändert physiologische Mechanismen, um eine schnellere Wurzelbildung zu fördern. Die Methode ist kostengünstig und adressiert das Problem niedriger Anwachsraten bei der künstlichen Vermehrung.

CN-104920020-A Biological Onbekend

Verfahren zur Anzucht von Salix integra-Setzlingen durch Stecklinge

Funan Mengfa Crafts Company Ltd. (2015)

Relevantie: 6/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft eine optimierte Methode zur vegetativen Vermehrung der Harlekinweide mittels Stecklingen. Der Prozess umfasst eine spezielle Behandlung des Pflanzbodens sowie die gezielte Vorbereitung der Schnittstellen an den Stecklingen. Ziel ist es, die Bewurzelung und damit die Überlebensrate der Setzlinge im Vergleich zu Standardmethoden deutlich zu steigern. Es handelt sich um eine praxisorientierte Anweisung für die effiziente Massenvermehrung.

Bronnen & Referenties

  1. http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&taxon_id=200005871
  2. https://www.gbif.org/species/7266382
  3. https://temperate.theferns.info/plant/Salix+integra
  4. https://patents.google.com/patent/CN112021012A/en
  5. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:777860-1
  6. https://www.frontiersin.org/journals/microbiology/articles/10.3389/fmicb.2020.00924/full
  7. https://landscapeplants.oregonstate.edu/plants/salix-integra-hakuro-nishiki
  8. http://content.ces.ncsu.edu/aphids
  9. https://extension.sdstate.edu/sites/default/files/2021-08/S-00014-21.pdf
  10. Literaturzusammenfassung: Salix integra