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Lexicon-vermelding

Schefflera Schefflera arboricola

Schefflera

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Apiales (Apiales)
Familie Araliaceae
Geslacht Schefflera
Soort Schefflera arboricola
Wetenschappelijke naam Schefflera arboricola Hayata, 1916
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, ist eine immergrüne Strauch- oder Kleinbaumart aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Sie stammt ursprünglich aus der Provinz Hainan in China und aus Taiwan, wo sie in feuchten, tropischen Habitaten als kletternde oder epiphytische Pflanze wächst. Aufgrund ihres dichten, pflegeleichten Wuchses wird sie häufig als Zierpflanze oder Hecke kultiviert und ist unter den Trivialnamen Zwerg-Strahlenaralie oder Kleine Strahlenaralie bekannt.[1]

Gemeenschapsanalyse

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Laatst op 24.04.2026
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Fakten (kompakt)

- *Heptapleurum arboricola* erreicht im Freien in tropischen Regionen eine Höhe von 3–6 Metern, bleibt aber in Innenräumen typischerweise kürzer. - Die Pflanze bevorzugt gut durchlässige, organisch-reiche Böden mit gefiltertem Licht und mäßiger Bewässerung.[6] - *H. arboricola* weist eine Toleranz gegenüber Trockenheit, Salz und Halbschatten auf und ist somit für die USDA-Winterhärtezonen 9b-12b geeignet. - Die Art wurde in Regionen wie Bermuda, Florida, Hawaii, Jamaika und den Nansei-Inseln eingeführt, wo sie sich manchmal in gestörten Gebieten wie Kiefern-Felslandschaften einbürgert. - Beliebte Kultivare sind 'Variegata' und 'Trinette' mit panaschiertem Laub.[6] - *H. arboricola* hat ethnobotanische Anwendungen, einschließlich lokaler medizinischer Anwendungen für unspezifische Beschwerden und als Sichtschutzpflanze in der Landschaftsgestaltung. - Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Samen oder Stammstecklinge, was ihre Beliebtheit im Innen- und Außenbereich weltweit unterstützt. - Die morphologischen Eigenschaften, die diese Platzierung untermauern, umfassen die handförmig zusammengesetzten Blätter – oft als „Zwerg-Schirmbaum“ für ihre strahlenförmige Anordnung beschrieben – und die zusammengesetzten dichasialen Blütenstände mit doldigen Teilblütenständen, die für *Heptapleurum* im Vergleich zu anderen abgetrennten Gattungen diagnostisch sind. - Die Art wurde erstmals 1916 von Bunzô Hayata in *Icones Plantarum Formosanarum* veröffentlicht.[6]

Name & Einordnung

*Heptapleurum arboricola*, ehemals bekannt als *Schefflera arboricola*, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Die Art wurde erstmals 1916 von Bunzô Hayata als *Heptapleurum arboricola* beschrieben. Elmer Drew Merrill ordnete die Art 1929 der Gattung *Schefflera* zu und schuf damit das heute als primäres Synonym geltende *Schefflera arboricola* (Hayata) Merr..[1] Nach einer taxonomischen Revision im Jahr 2020 wurde die Art jedoch wieder in die Gattung *Heptapleurum* eingeordnet. Diese Revision basierte auf molekularen Beweisen aus Kern- und Plastiden-DNA-Sequenzen, die zeigten, dass die breit gefasste Gattung *Schefflera* (sensu lato) polyphyletisch ist und mindestens fünf verschiedene Kladen umfasst, die eine separate Gattungserkennung erfordern. Der Gattungsname *Heptapleurum* leitet sich von den griechischen Wörtern 'hepta' (sieben) und 'pleuron' (Rippe oder Seite) ab und bezieht sich auf die typischerweise sieben Blättchen pro Blatt. Das Artepitheton *arboricola* stammt aus dem Lateinischen, von 'arbor' (Baum) und '-cola' (Bewohner), was auf die epiphytische oder baumkletternde Wuchsform der Pflanze hinweist. Trivialnamen für *Heptapleurum arboricola* sind Zwerg-Strahlenaralie, Kleine Schefflera und Hawaiianische Strahlenaralie. Regional finden sich auch die Bezeichnungen Schirmtanne und Octopus-Baum.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der in der Natur 4–8 m hoch wird. In Innenräumen erreicht die Pflanze typischerweise eine Höhe und Breite von 1 bis 2 Metern. Die Stämme sind holzig und weisen eine aufrechte, verzweigte Wuchsform auf. Gelegentlich wächst sie auch kletternd, besonders in feuchten Umgebungen, wo sie Luftwurzeln aus den unteren Stämmen bildet. Die wechselständigen, handförmig gefiederten Blätter sind in einer schirmartigen Anordnung angeordnet. Jeder Blattstiel misst 6–20 cm Länge und trägt 7–9 (selten bis zu 12) ledrige, glänzend grüne Blättchen. Die Blättchen sind verkehrt eiförmig-länglich bis elliptisch oder länglich, 6–12 cm lang und 1,5–4,5 cm breit, mit ganzrandigen Rändern, keilförmigen Basen und stumpfen bis plötzlich zugespitzten Spitzen. Beide Oberflächen sind kahl, mit 4–6 Paaren von hervortretenden sekundären Adern und deutlicher tertiärer Nervatur, was ihr glänzendes Aussehen verstärkt. Die Blütenstände von *Heptapleurum arboricola* sind endständige Rispen von Dolden, spärlich sternförmig behaart und verkahlend, mit primären Achsen bis zu 3–8 cm Länge und sekundären Achsen bis zu 10 cm, was zu einer insgesamt verzweigten Struktur von 20–30 cm Länge führt. Die Blüten sind in traubig angeordneten Dolden angeordnet, jede Dolde 0,7–1 cm im Durchmesser und mit 5–10 Blüten auf 1,5–3 mm langen Stielen. Einzelne Blüten sind klein, zwittrig und blassgelbgrün bis weißgrün, mit einem Durchmesser von 5–6 mm. Sie weisen eine typische *Araliaceae*-Morphologie auf, mit einem fast ganzrandigen Kelch mit 5 Kelchblättern, einer Krone aus 5 Blütenblättern, 5 Staubblättern, die sich mit den Blütenblättern abwechseln, und einem unterständigen Fruchtknoten, der 5- (selten 6-) fächrig mit 5 Fächern und sitzenden Narben ist. Die Blütezeit in ihrem natürlichen Habitat ist von Juli bis Oktober. Die Früchte von *Heptapleurum arboricola* sind fast kugelförmige Steinfrüchte mit einem Durchmesser von etwa 5 mm. Sie erscheinen zunächst als grüne oder orangefarbene, drüsige Strukturen, die zu orange oder rotviolett reifen, bevor sie bei voller Reife schwarz werden. Jede Steinfrucht enthält typischerweise 2–5 Samen, die von einem harten, knorpeligen Endokarp umschlossen sind, das deutliche Pyrenen bildet. Die Reifezeit der Früchte erstreckt sich über mehrere Monate von Spätsommer bis Frühwinter.[1]

Beschreibung

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). In seiner natürlichen Umgebung wächst er oft als kletternde oder epiphytische Pflanze. Die Art stammt aus der Provinz Hainan in China und aus Taiwan, wo sie in feuchten, tropischen Habitaten vorkommt. Sie zeichnet sich durch glänzende, handförmige Blätter mit 7–9 elliptischen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen aus, die in einem schirmartigen Quirl angeordnet sind. Die Blüten sind klein, rot und stehen in endständigen Rispen von Dolden. Die Früchte sind kleine, orangefarbene Steinfrüchte, die sich bei Reife schwarz färben.[1] Im Freien erreicht *H. arboricola* in tropischen Regionen eine Höhe von 3–6 Metern, während sie in Innenräumen typischerweise kleiner bleibt. Die Art gedeiht in ihrer Heimat entlang von Flussufern und in feuchten Wäldern in Höhenlagen bis zu 900 Metern. Sie klettert oft auf andere Pflanzen oder wächst epiphytisch, was zu ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte, schattige Umgebungen beiträgt. Die Pflanze bevorzugt gut durchlässige, organisch reiche Böden mit gefiltertem Licht und mäßiger Bewässerung. Sie ist tolerant gegenüber Trockenheit, Salz und Halbschatten und eignet sich daher für die USDA-Winterhärtezonen 9b–12b. *Heptapleurum arboricola* wurde in Regionen wie Bermuda, Florida, Hawaii, Jamaika und den Nansei-Inseln eingeführt, wo sie sich manchmal in gestörten Gebieten wie Kiefern-Felslandschaften einbürgert. In Florida gilt sie jedoch als invasiv, da sie sich über den Anbau hinaus ausbreiten kann.[1] Neben ihrem Zierwert, der durch beliebte Sorten wie 'Variegata' und 'Trinette' mit panaschiertem Laub unterstrichen wird, hat *H. arboricola* auch ethnobotanische Anwendungen, darunter lokale medizinische Anwendungen für unspezifische Beschwerden und als Sichtschutzpflanze in der Landschaftsgestaltung. Sie enthält jedoch Calciumoxalatkristalle, die sie für Katzen und Hunde giftig machen, wenn sie aufgenommen werden, was in haustierfreundlichen Umgebungen Vorsicht gebietet. Die Vermehrung ist unkompliziert über Samen oder Stängelstecklinge, was ihre Popularität im Innen- und Außenbereich weltweit unterstützt.[1] Die Art wurde erstmals im frühen 20. Jahrhundert außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets dokumentiert und um 1926 als Zierpflanze durch botanische Gärten wie die Kew Gardens in London eingeführt. Seitdem hat sie sich durch menschlichen Anbau und Handel weit verbreitet und ist zu einer beliebten Zimmer- und Landschaftspflanze in frostfreien Regionen weltweit geworden.[1]

Verhalten

Die verfügbaren Quellen enthalten keine spezifischen Informationen über das Verhalten von *Heptapleurum arboricola* (ehemals *Schefflera arboricola*) in Bezug auf Fortbewegung, Orientierung, Kommunikation, Aggregationsverhalten, Territorialität, Abwehrverhalten oder Interaktionen mit Artgenossen oder anderen Arten. Daher kann keine detaillierte Beschreibung des Verhaltens dieser Pflanze gegeben werden.

Ökologie

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, ist in den subtropischen Regionen Ostasiens beheimatet, insbesondere in der Provinz Hainan in Südchina und in Taiwan, wo sie natürlich in bewaldeten Umgebungen vorkommt. Diese Art gedeiht im Unterholz feuchter, tiefliegender Regenwälder, die durch hohe Luftfeuchtigkeit und schattige Bedingungen gekennzeichnet sind. Sie ist häufig an Flussufern und in feuchten Wäldern in Höhenlagen von Meereshöhe bis etwa 900 Metern zu finden und bevorzugt gut durchlässige Böden, die Feuchtigkeit speichern.[2] In ihren natürlichen Lebensräumen wächst *H. arboricola* oft als kletternder Strauch oder kleiner Kletterer, gelegentlich epiphytisch auf Bäumen, und integriert sich in die verschiedenen Schichten tropischer, immergrüner Laubwälder. Die Blüten von *Heptapleurum arboricola* werden wahrscheinlich von Insekten bestäubt, hauptsächlich von Bienen und Fliegen, die vom Nektar der Blüten angelockt werden. Die Früchte werden hauptsächlich durch Ornithochorie verbreitet, da die leuchtenden, fleischigen Steinfrüchte frugivore Vögel anlocken, die die Früchte fressen und lebensfähige Samen ausscheiden, wodurch die Ausbreitung gefördert wird. Die Art wird voraussichtlich keinem signifikanten Aussterberisiko ausgesetzt sein und ist nicht bedroht, mit geringem Vertrauen, und hat stabile Populationen in ihrem begrenzten, aber geschützten natürlichen Verbreitungsgebiet. Allerdings kann die Art in bestimmten Regionen invasiv sein und dichte Bestände an gestörten Standorten wie städtischen Randgebieten und Kiefernfelsen bilden, indem sie durch Vögel verbreitete Samen produziert.[2] In China wird ein Insektizid auf pflanzlicher Basis zum Schutz von *Schefflera arboricola* vor Schädlingen eingesetzt, das Inhaltsstoffe wie Kürbis, Algenmehl, Bittermelone, Nikotin und Ginkgoblätter enthält. Es gibt auch ein chemisches Herbizid, das speziell für *Schefflera arboricola*-Anbauflächen entwickelt wurde, um Unkraut zu entfernen, ohne die Pflanzen zu schädigen. Extrakte aus *Schefflera octophylla*, einer verwandten Art, werden in botanischen Insektiziden zur Bekämpfung von Blattläusen verwendet.[5]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Heptapleurum arboricola*, ehemals *Schefflera arboricola*, wird sowohl als Zierpflanze als auch in der Landschaftsgestaltung verwendet, kann aber auch Probleme verursachen. Die Pflanze enthält Calciumoxalatkristalle, die für Katzen und Hunde giftig sind, was Vorsicht in Haushalten mit Haustieren erfordert.[4] In einigen Regionen, wie beispielsweise Florida, wurde *H. arboricola* als invasiv eingestuft, da sie sich über den Anbau hinaus ausbreiten kann. Allerdings wird ihr invasives Potenzial in Florida als gering eingeschätzt. Die Pflanze ist nicht tödlich für den Menschen, aber der Verzehr von Blättern oder Früchten kann zu sofortigen Schmerzen und Schwellungen im Mund führen. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann bei empfindlichen Personen zu Dermatitis führen. Es wird empfohlen, beim Beschneiden oder Umtopfen Handschuhe zu tragen, um das Risiko zu minimieren. Bei Einnahme sollte der Mund gründlich mit Wasser oder Milch ausgespült und bei anhaltenden Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden. Für Hunde und Katzen ist die Pflanze giftig, da sie unlösliche Calciumoxalatkristalle enthält, die beim Kauen orale Reizungen, übermäßigen Speichelfluss und Erbrechen verursachen können. Terpenoide und Saponine tragen ebenfalls zu Magen-Darm-Beschwerden bei. Es wird empfohlen, die Pflanzen außerhalb der Reichweite von Haustieren aufzubewahren und bei Einnahme sofort einen Tierarzt zu konsultieren.[4] Zur Bekämpfung von Schädlingen an *Schefflera arboricola* gibt es Insektizide auf pflanzlicher Basis, die Inhaltsstoffe wie Kürbis, Algenmehl, Bittermelone, Nikotin und Ginkgoblätter enthalten. Diese umweltfreundlichen Methoden zielen darauf ab, Ertragsverluste durch Insektenbefall zu verhindern. Es gibt auch chemische Herbizide, die speziell für *Schefflera arboricola*-Anbauflächen entwickelt wurden, um Unkraut zu entfernen, ohne die Pflanzen zu schädigen. Diese Herbizide enthalten Ammoniumglyphosat, Nitrophenol und verschiedene Pflanzenextrakte. Extrakte aus *Schefflera octophylla* und verwandten Arten werden auch in botanischen Insektiziden zur Bekämpfung von Blattläusen verwendet.[5] Um Schädlingsbefall vorzubeugen, sollte auf eine gute Luftzirkulation und indirektes Licht geachtet werden. Regelmäßiges Besprühen mit Wasser kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und Schädlinge fernzuhalten. Bei Befall können die Pflanzen mit einer milden Seifenlösung abgewischt oder mit einem Insektizid behandelt werden.[4]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Heptapleurum arboricola*, ehemals *Schefflera arboricola*, liegt hauptsächlich in ihrer Nutzung als Zierpflanze. Sie wird weltweit als Zimmerpflanze und in tropischen Regionen als Landschaftspflanze kultiviert. Die Beliebtheit der Art führte zu einem bedeutenden internationalen Handel mit Topfpflanzen, insbesondere aus Asien.[4] Es gibt jedoch auch negative wirtschaftliche Aspekte, da *H. arboricola* in einigen Regionen als invasive Art gilt. In Florida beispielsweise kann sie sich in gestörten Gebieten wie Kiefern- und Felslandschaften ausbreiten.[4] Um *Heptapleurum arboricola* vor Schädlingen zu schützen, wurde ein Insektizid auf pflanzlicher Basis entwickelt, das Kürbis, Algenmehl, Bittermelone, Nikotin und Ginkgoblätter enthält. Ein weiteres Patent beschreibt ein chemisches Herbizid zur Unkrautbekämpfung in *Heptapleurum arboricola*-Kulturen, das Ammoniumglyphosat, Nitrophenol und Pflanzenextrakte enthält. Extrakte aus *Schefflera octophylla*, einer verwandten Art, werden in botanischen Insektiziden zur Bekämpfung von Blattläusen eingesetzt.[5] Die Pflanze enthält Calciumoxalatkristalle, die für Katzen und Hunde giftig sind, was zu potenziellen Tierarztkosten führen kann, wenn Haustiere die Pflanze fressen.[4]

Biologie & Lebenszyklus

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der in seiner natürlichen Umgebung als terrestrische oder epiphytische Pflanze vorkommt. In feuchten Umgebungen kann er auch kletternd wachsen und Luftwurzeln ausbilden. Die Art zeichnet sich durch handförmig zusammengesetzte Blätter aus, die aus 7–9 (selten bis zu 12) Teilblättchen bestehen. Die Blätter sind glänzend grün und elliptisch bis verkehrt-eiförmig geformt. Die Blütenstände von *Heptapleurum arboricola* sind endständige Rispen, die aus Dolden zusammengesetzt sind. Die einzelnen Blüten sind klein, zwittrig und blassgelb-grün bis weiß-grünlich gefärbt. Die Bestäubung erfolgt wahrscheinlich durch Insekten (Entomophilie), wobei Bienen und Fliegen durch den Nektar angelockt werden. Die Blütezeit erstreckt sich in der Heimat von Juli bis Oktober. Die Früchte sind kugelförmige Steinfrüchte von etwa 5 mm Durchmesser. Zunächst sind sie grün oder orange, reifen dann über orange oder rot-violett zu schwarz ab. Jede Frucht enthält typischerweise 2–5 Samen, die von einem harten, knorpeligen Endokarp umschlossen sind. Die Reifezeit der Früchte erstreckt sich vom späten Sommer bis zum frühen Winter. Die Ausbreitung der Samen erfolgt hauptsächlich durch Vögel (Ornithochorie), die die fleischigen Früchte fressen und die Samen ausscheiden. Die vegetative Vermehrung erfolgt hauptsächlich über Stammstecklinge, die im Frühjahr oder Sommer von gesunden Trieben entnommen werden. Diese Stecklinge werden in ein feuchtes, gut durchlässiges Medium gesteckt und bei hoher Luftfeuchtigkeit und indirektem Licht bewurzelt. Auch die Vermehrung durch Abmoosen ist möglich, wobei ein Trieb angeritzt, mit Bewurzelungshormon behandelt und in feuchtem Sphagnummoos eingewickelt wird, bis sich Wurzeln bilden. Die Vermehrung über Samen ist weniger verbreitet, da die Keimung langsam ist. Frische Samen können nach Vorbehandlung in einem sterilen Medium bei hoher Luftfeuchtigkeit keimen. In der Massenproduktion wird auch Gewebekultur zur schnellen, klonalen Vermehrung eingesetzt. Luftwurzeln unterstützen die vegetative Ausbreitung, indem sie bei Kontakt mit dem Boden Wurzeln bilden.[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Heptapleurum arboricola*, ehemals als *Schefflera arboricola* bekannt, stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Ostasiens, insbesondere aus der Provinz Hainan in Südchina und Taiwan. Dort wächst die Art natürlich in feuchten Waldgebieten. Sie gedeiht im Unterholz von feuchten Tiefland-Regenwäldern, die sich durch hohe Luftfeuchtigkeit und schattige Bedingungen auszeichnen. Häufig findet man sie an Flussufern und in feuchten Wäldern in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis etwa 900 Meter, wobei sie gut durchlässige, aber feuchte Böden bevorzugt.[4] In ihren natürlichen Lebensräumen wächst *H. arboricola* oft als kletternder Strauch oder kleine Kletterpflanze, gelegentlich auch epiphytisch auf Bäumen. Sie integriert sich in die verschiedenen Schichten tropischer, immergrüner Laubwälder.[4] Die Art wurde im frühen 20. Jahrhundert außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets erstmals dokumentiert, als sie um 1926 als Zierpflanze durch botanische Gärten wie die Kew Gardens in London eingeführt wurde. Seitdem hat sie sich durch menschlichen Anbau und Handel weit verbreitet und ist zu einer beliebten Zimmer- und Gartenpflanze in frostfreien Regionen weltweit geworden. Die Art hat sich an mehreren tropischen und subtropischen Standorten eingebürgert, darunter die Ryukyu-Inseln Japans, die Hawaii-Inseln (Kauaʻi, Oʻahu, Maui und Hawaiʻi), Florida in den Vereinigten Staaten, Bermuda, Jamaika, die Kanarischen Inseln Spaniens, Sizilien in Italien, die Türkei, das nördliche Queensland in Australien und Teile Südafrikas. Eingebürgerte Populationen etablieren sich oft in feuchten, gestörten Lebensräumen wie Waldrändern und städtischen Gebieten.[4] Obwohl *H. arboricola* im Allgemeinen nicht sehr aggressiv ist, zeigt sie in bestimmten Regionen ein invasives Potenzial und bildet dichte Bestände an gestörten Standorten wie städtischen Randgebieten und Kiefern-Felslandschaften durch eine reiche Samenproduktion, die von Vögeln verbreitet wird. In Florida wird ihr invasives Potenzial jedoch als gering eingeschätzt. Im Allgemeinen bevorzugt die Pflanze warme, feuchte Bedingungen mit minimalem Frost.[4]

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit von *Heptapleurum arboricola* erstreckt sich von Juli bis Oktober und fällt somit in die Zeit vom Hochsommer bis zum Frühherbst. Die Bestäubung erfolgt wahrscheinlich durch Insekten (Entomophilie), insbesondere durch Bienen und Fliegen, die durch den Nektar der Blüten angelockt werden. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Früchte. Die Früchte reifen über mehrere Monate, wobei die Reifezeit vom späten Sommer bis zum frühen Winter reicht. Die Verbreitung der Samen erfolgt hauptsächlich durch Vögel (Ornithochorie), die die fleischigen Früchte fressen und die Samen ausscheiden.[2] Das öffentliche Interesse an der *Schefflera*, gemessen anhand von Suchanfragen, zeigt saisonale Schwankungen mit Höhepunkten im Januar und Februar und Tiefpunkten im Juli und Dezember. Diese Schwankungen im Suchinteresse könnten mit der Zimmerpflanzenpflege oder dem Wunsch nach Zimmerbegrünung in den Wintermonaten zusammenhängen.[3]

Wetenschappelijk onderzoek en patenten

CN-109418328-A Biological Onbekend

Ein Insektizid für Schefflera arboricola für Frühling und Sommer sowie dessen Herstellungsverfahren

Zhang Xiansheng (2017)

Relevantie: 8/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt ein spezifisches Insektizid zum Schutz von Schefflera arboricola vor Schädlingen während der Wachstumsphasen im Frühling und Sommer. Die Formulierung basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Kürbis, Algenmehl, Bittermelone, Nikotin und Ginkgoblättern. Es zielt darauf ab, Ertragsverluste durch Insektenbefall in Schefflera-Plantagen zu verhindern. Die Methode ist umweltfreundlich und nutzt Synergien verschiedener Pflanzenextrakte.

CN-107307013-A Chemical Onbekend

Ein spezielles Herbizid für die Begrünung mit Schefflera arboricola und dessen Herstellungsverfahren

Guangxi Xinyahuangting Landscape Eng Company Ltd. (2017)

Relevantie: 6/10

Samenvatting

Dieses Patent beschreibt eine chemische Herbizidzusammensetzung, die speziell für Anbauflächen von Schefflera arboricola entwickelt wurde. Die Mischung enthält unter anderem Ammoniumglyphosat, Nitrophenol und verschiedene Pflanzenextrakte. Ziel ist es, Unkraut effektiv zu entfernen, ohne die Schefflera-Pflanzen zu schädigen, wodurch die Nährstoffkonkurrenz im Boden verringert wird. Die Erfindung betont die Sicherheit der Materialien und die Umweltverträglichkeit für Zierpflanzenplantagen.

CN-106614813-A Biological Onbekend

Zusammensetzung zur Vorbeugung und Behandlung von Weizenblattläusen sowie Herstellungsverfahren und Anwendung

Chongqing Medical Test Reagent Institute, Chongqing Medical & Pharmaceutical College (2016)

Relevantie: 7/10

Samenvatting

Die Erfindung betrifft ein botanisches Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen an Weizen. Es nutzt Extrakte aus verschiedenen Pflanzen, darunter Schefflera octophylla (eine Verwandte der Schefflera arboricola), sowie Monstera und Wolfsmilchgewächsen. Diese pflanzliche Zusammensetzung wirkt effektiv gegen Schädlinge, ohne Rückstände zu hinterlassen oder den Ertrag zu beeinträchtigen. Es ist ein Beispiel für die Nutzung von Schefflera-Arten als Wirkstoffquelle im Pflanzenschutz.

Bronnen & Referenties

  1. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:90845-1
  2. https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Schefflera+arboricola
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/pdf/10.5555/20203515070
  5. https://patents.google.com/patent/CN109418328A/en
  6. Literaturzusammenfassung: Heptapleurum arboricola