Doorgaan naar inhoud
Gratis verzending vanaf 29€
Verzending 1-2 dagen
4.44 · 245.512+ klanten
Lexicon-vermelding

Muurkrabspin Selenops sp.

Muurkrabspin

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Spinnentiere (Arachnida)
Orde Webspinnen (Araneae)
Familie Selenopidae
Geslacht Selenops
Soort Selenops
Wetenschappelijke naam Selenops Latreille, 1819
Geaccepteerde naam

Einleitung

*Selenops* ist eine Gattung von Spinnen aus der Familie der Wandkrabbenspinnen (Selenopidae). Die Gattung umfasst 132 Arten.[2] *Selenops*-Spinnen sind nachtaktiv, haben einen abgeflachten Körper und leben typischerweise in Baumstämmen, Felsen und Hauswänden.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Bein-Formel der *Selenops* Arten ist typischerweise 4321. - Das Genus *Selenops* wurde von Lawrence (1940), Benoit (1968) und Corronca (2002, 2005) untersucht. - *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 wurde in Baumritzen und an Geländern im Wutong Mountain, Shenzhen gefunden.[1] - Die Weibchen von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 ähneln *S. lumbo* Corronca, 2001, haben aber zwei entfernte seitliche Geschlechtsöffnungen (CO).[1] - In China wurden bisher nur vier *Selenops*-Arten nachgewiesen: *S. bursarius*, *S. crewsae*, *S. ollarius* und *S. radiatus*. - Die Art *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 wurde ursprünglich anhand eines männlichen Exemplars aus Vietnam beschrieben, wobei das Weibchen unbekannt blieb. - Die Epigyne von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 hat ein fast umgekehrt herzförmiges Feld. - Der vordere Teil der Epigyne von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 hat ein Paar Epigynaltaschen (EP). - Die Kopulationsgänge (CD) von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind dick, mit einem dünnen Wendeteil. - Die primären Spermatheken (PS) von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind tropfenförmig. - Die Befruchtungskanäle (FD) von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind gerade und kürzer als die Spermathekalköpfe (SH). - Die hinteren dorsalen Falten (PF) von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind membranös und trapezförmig. - Der Carapax von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 ist fast abgerundet, hellbraun, mit dunkler brauner Fovea und dicken Haaren. - Die Palpen und Beine von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind gelb, mit braunen Markierungen. - Das Opisthosoma von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 ist gelb, mit braunen Flecken und hinten mit zwei braunen, sub-dreieckigen Markierungen. - Das Weibchen von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 hat eine Gesamtlänge von 6,28 mm, eine Carapaxlänge von 2,50 mm und eine Carapaxbreite von 2,57 mm. - Das Opisthosoma des Weibchens von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 hat eine Länge von 3,98 mm und eine Breite von 2,61 mm. - Die Beinlängen des Weibchens von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 betragen: Bein I 6,01 mm, Bein II 7,30 mm, Bein III 7,73 mm, Bein IV 6,37 mm. - Die Augenmaße des Weibchens von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 sind: AME 0,12; ALE 0,08; PME 0,13; PLE 0,20; AME–AME 0,17; AME–ALE 0,32; PME–PME 0,56; PME–PLE 0,27; AME-PME 0,09; ALE–PLE 0,14.[1]

Name & Einordnung

Die Gattung *Selenops* wurde 1819 von Pierre André Latreille erstbeschrieben. Der Gattungsname leitet sich von der griechischen Mondgöttin Selene und dem griechischen Wort '-ops' für 'Auge' ab, was sich auf die mondähnliche Form der Augen bezieht.[1] Im Deutschen sind die Arten dieser Gattung als Wandkrabbenspinnen bekannt[Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)]. *Selenops* ist die namensgebende Gattung der Familie Selenopidae[Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)].

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Selenops*-Arten sind kleine bis große Spinnen, die eine Gesamtlänge von 6 bis 23 mm erreichen. Der Carapax ist abgeflacht und subcircular, meist braun bis rötlich-braun mit seitlichen dunklen Bändern oder Flecken. Die Cheliceren sind braun bis orange, meist mit schwarzen oder grauen Bändern. Labium und Sternum sind meist heller gefärbt. Das Abdomen ist abgeflacht, rund bis oval, mit dichten Setae besetzt, meist grau oder gelblich mit braunen oder schwarzen dorsalen Mustern. Die Unterseite ist gelblich ohne Zeichnung. Die Beine haben zwei Klauen mit Klauenbüscheln und Scopulae. Es handelt sich um laterigrade Spinnen, deren vordere Beine mit starken, vier bis sieben Paaren von ventralen Stacheln auf Tibien und Metatarsen I und II versehen sind. Die Tarsalklauen sind glatt und die Beinformeln sind normalerweise 4321. *Selenops* unterscheiden sich von anderen Gattungen der Selenopidae durch die Anordnung der Augen. Die vorderen medianen Augen, die hinteren medianen Augen und die vorderen lateralen Augen sind ausgerichtet oder leicht zurückgebogen. Das zweite Beinpaar ist länger als das vierte, und die Tibien I und II haben 2-2-2 ventrale Stacheln, während die Metatarsen I-II 2-2 Stacheln haben.[4]

Beschreibung

*Selenops* sind eine Gattung von Spinnen, die sich durch ihre Augenanordnung von anderen Gattungen der Selenopidae unterscheiden. Die vorderen mittleren Augen, die hinteren mittleren Augen und die vorderen seitlichen Augen sind ausgerichtet oder leicht zurückgebogen. Das zweite Beinpaar ist länger als das vierte, und die Schienbeine des ersten und zweiten Beinpaares weisen 2-2-2 ventrale Stacheln auf, während die Metatarsen des ersten und zweiten Beinpaares 2-2 Stacheln aufweisen. Diese Spinnen variieren in der Größe von klein bis groß und messen insgesamt 6–23 mm. Der Carapax ist abgeflacht und subcircular, meist braun bis rötlich-braun mit seitlichen dunklen Bändern oder Flecken. Die Cheliceren sind braun bis orange, meist mit schwarzen oder grauen Bändern. Das Labium und das Sternum sind meist heller gefärbt. Das Abdomen ist abgeflacht, rund bis oval, mit dichten Borsten bedeckt, meist grau oder gelblich mit braunen oder schwarzen dorsalen Mustern. Das Ventrum ist gelblich ohne Markierungen. Die Beine haben zwei Klauen mit Klauenbüscheln und Scopulae. Es handelt sich um laterigrade Spinnen, deren vordere Beine mit starken, vier bis sieben Paaren von ventralen Stacheln auf den Schienbeinen und Metatarsen des ersten und zweiten Beinpaares versehen sind. Die Tarsalklauen sind glatt und die Beinformeln sind normalerweise 4321. Die Gattung ist nach der Mondgöttin Selene und dem griechischen Wort -ops "Auge" benannt, wegen der mondähnlichen Form der Augen. Die Gattung wurde von Lawrence (1940), Benoit (1968) und Corronca (2002, 2005) untersucht.[4] *Selenops* Spinnen sind nachtaktiv, haben einen abgeflachten Körper und bewohnen typischerweise Spalten in Baumstämmen, Felsen und Hauswänden.[5] In China wurden bisher nur vier *Selenops*-Arten nachgewiesen: *S. bursarius*, *S. crewsae*, *S. ollarius* und *S. radiatus*. *Selenops ab* wurde ursprünglich anhand eines männlichen Exemplars aus Vietnam beschrieben, wobei das Weibchen unbekannt blieb.[5] Die weibliche *Selenops ab* ähnelt *S. lumbo*, unterscheidet sich jedoch in der Lage der epigynalen Taschen, der Form der Kopulationsgänge, der Form der primären Spermatheken und der Länge der Befruchtungskanäle.[5]

Verhalten

*Selenops*-Spinnen sind in der Lage, sich im Fallen zu steuern und zu gleiten, um in oder auf einem Baum zu landen, anstatt auf den Boden zu fallen. Sie sind die ersten Spinnen, von denen bekannt ist, dass sie dazu in der Lage sind.[6][1] *Selenops*-Spinnen können Beute aus allen Richtungen angreifen. Wenn sie Beute von hinten angreifen, zeigen sie einige der schnellsten Drehbewegungen, die bei landgestützten Tieren mit Beinen dokumentiert wurden. *Selenops*-Spinnen sind nachtaktiv. Sie bewohnen typischerweise Spalten in Baumstämmen, Felsen und Hauswänden.[1]

Ökologie

*Selenops* Spinnen sind nachtaktiv, besitzen einen abgeflachten Körper und bewohnen typischerweise Spalten in Baumstämmen, Felsen und Hauswänden.[6] *Selenops radiatus* hat sich als wirksames Mittel zur Bekämpfung der Kartoffelmotten in Südafrika erwiesen.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Informationen über die Bedeutung, das Schadenspotenzial und die Bekämpfung von *Selenops sp.* sind begrenzt, da der Fokus meist auf taxonomischen und biologischen Aspekten liegt. Generell gelten Spinnen jedoch eher als Nützlinge oder Lästlinge und weniger als Schädlinge. Als Lästlinge können sie durch ihre Anwesenheit und Netze stören. Einige Arten der Plattenspinnen sind Kulturfolger und leben in und an Gebäuden. Ein direktes Schadpotenzial durch *Selenops sp.* ist nicht bekannt. Spinnen sind im Allgemeinen keine bedeutenden Schädlinge an Vorräten oder Materialien. Sie können jedoch in seltenen Fällen beißen, was aber meist nur zu lokalen Reaktionen führt. Die medizinische Bedeutung von *Selenops sp.* ist gering, da keine spezifischen Allergien oder Vektoreigenschaften bekannt sind. Um einem Befall vorzubeugen, können allgemeine Maßnahmen zur Spinnenabwehr ergriffen werden. Dazu gehören das Verschließen von Rissen und Spalten in Gebäuden, das Anbringen von Insektenschutzgittern an Fenstern und Türen sowie die Reduzierung von potenziellen Nahrungsquellen (Insekten) im Haus. Regelmäßiges Staubsaugen und Entfernen von Spinnweben kann ebenfalls helfen, die Spinnendichte zu reduzieren. Ein Monitoring kann durch visuelle Inspektion auf Spinnweben und Spinnen erfolgen. Die Bekämpfung von Spinnen sollte idealerweise auf biologischen oder physikalischen Methoden basieren. Der Einsatz von Insektiziden sollte nur in Ausnahmefällen und gezielt erfolgen. Eine integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) beinhaltet die Kombination verschiedener Strategien, um die Spinnenpopulation auf ein akzeptables Maß zu reduzieren, ohne die Umwelt unnötig zu belasten. Rechtliche Aspekte bezüglich Quarantäne oder Meldepflicht sind für *Selenops sp.* nicht bekannt.[4]

Wirtschaftliche Bedeutung

*Selenops radiatus* ist ein effektiver Kontrollfaktor für die Kartoffelmotte in Südafrika.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Selenops* Spinnen sind nachtaktiv, haben einen abgeflachten Körper und leben typischerweise in Spalten in Baumstämmen, Felsen und Hauswänden.[6] In freier Wildbahn wurde *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 in Baumritzen und an Geländern im Wutong Mountain, Shenzhen gefunden. Ein lebendes Weibchen von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 wurde beim Bewachen eines Eiersacks beobachtet.[1] Die Weibchen von *Selenops ab Logunov & Jäger*, 2015 ähneln *S. lumbo* Corronca, 2001, haben aber zwei entfernte seitliche Geschlechtsöffnungen (CO).[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Selenops*-Arten sind weltweit in vielen ariden Regionen zu finden, wobei einige Arten auch in kühleren und sogar bergigen Regionen vorkommen. Die Gattung *Selenops* umfasst 132 Arten.[1] *S. australiensis* beispielsweise findet sich unter oder auf trockener Baumrinde in Australien. Die verschiedenen Arten besiedeln oft unterschiedliche Mikrohabitate. *Selenops*-Spinnen sind freilebend und agil und leben auf Felsen, Mauern und Baumstämmen. Mit ihren sehr abgeflachten Körpern können sie sich in enge Spalten zwängen. Die Eiersäcke sind rund, flach und papierartig und werden an Steinen oder Rinde befestigt.[1]

Saisonalität & Aktivität

Informationen zur Saisonalität und Aktivität von *Selenops* sp. sind begrenzt. Das öffentliche Suchinteresse für die "Wandkrabbenspinne" in Deutschland zeigt saisonale Schwankungen mit Spitzen im August und Februar. Die geringste Suchaktivität wird im Januar und März verzeichnet. Diese Daten geben möglicherweise Aufschluss über Zeiten, in denen die Spinne häufiger beobachtet wird oder verstärkt in menschliche Behausungen eindringt, was zu vermehrten Suchanfragen führt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Suchtrends nicht direkt die biologische Aktivität der Spinne widerspiegeln, sondern eher ein Indikator für menschliche Wahrnehmung und Interaktion mit der Art sind.[3]

Bronnen & Referenties

  1. https://doi.org/10.3897/BDJ.13.e160680
  2. http://wsc.nmbe.ch
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. Dippenaar-Schoeman, A.S.; Haddad, C.R.; Foord, S.H.; Lotz, L.N. (2020). The Selenopidae of South Africa. Version 1. South African National Survey of Arachnida Photo Identification Guide. p. 66. doi:10.5281/zenodo.7162139
  5. Hu C, Lin Y, Zhong Y (2025) First record of Selenops ab Logunov & Jäger, 2015 (Araneae, Selenopidae) from China, with first description of the female. Biodiversity Data Journal 13: e160680. https://doi.org/10.3897/BDJ.13.e160680
  6. https://doi.org/10.1080/09397140.2018.1540150