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Zwarte graankever Tenebroides mauritanicus
Snelle navigatie
Taxonomie
Rijk
Tiere (Animalia)
Stam
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas
Insekten (Insecta)
Orde
Käfer (Coleoptera)
Familie
Trogossitidae
Geslacht
Tenebroides
Soort
Tenebroides mauritanicus
Wetenschappelijke naam
Tenebroides mauritanicus (Linnaeus, 1758)
Geaccepteerde naam
Einleitung
Der **Schwarze Getreidenager** (*Tenebroides mauritanicus*) ist eine Käferart aus der Familie der Trogossitidae, die ursprünglich aus Afrika stammt und der Unterordnung Polyphaga angehört. Als bedeutender Vorratsschädling ist er heute weltweit in gemäßigten und kalten Klimazonen verbreitet und befällt vorwiegend Mais sowie Sojabohnen. Die Art überwintert oft als Imago in Holz oder Sägemehl, wobei sowohl die Käfer als auch die Larven durch Fraß und Verunreinigungen große Schäden an gelagerten Lebensmitteln verursachen können.[1] In der Fachliteratur wird die Spezies häufig auch als „Cadelle“ bezeichnet.[2]
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
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Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Fakten (kompakt)
- Das vollständige mitochondriale Genom von *Tenebroides mauritanicus* umfasst eine Länge von 15.696 Basenpaaren. - Der GC-Gehalt des mitochondrialen Genoms liegt bei 29,65 %, wobei die Basenverteilung von Adenin (38,37 %) und Thymin (31,98 %) dominiert wird. - Genetisch kodiert das mitochondriale Genom für 13 proteinkodierende Gene (PCGs), 22 Transfer-RNA-Gene und 2 ribosomale RNA-Gene. - Während die meisten proteinkodierenden Gene mit den Codons ATT oder ATG starten, beginnt das Gen *COXI* ungewöhnlicherweise mit dem Startcodon TCG. - Bei den Genen *COXIII* und *ND4* wurden im Rahmen der Sequenzierung abnormale Stoppcodons identifiziert. - Für die Erstellung des Referenzgenoms wurden Exemplare mittels Sexualpheromon-Fallen in der chinesischen Provinz Fujian (Yangli) gefangen.[1]
Name & Einordnung
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Art lautet *Tenebroides mauritanicus*, wobei die Erstbeschreibung durch Linnaeus im Jahr 1758 erfolgte.[1][4] Systematisch wird der Käfer der Familie Trogossitidae zugeordnet, einer kleinen Käferfamilie innerhalb der Unterordnung Polyphaga.[1] Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung "Schwarzer Getreidenager" etabliert.[3] In der internationalen Literatur, spezifisch in englischsprachigen Quellen, wird die Art häufig als "Cadelle" geführt. Der Ursprung von *Tenebroides mauritanicus* liegt auf dem afrikanischen Kontinent. Von dort aus hat sich die Spezies als bedeutender Vorratsschädling sowohl in warmen als auch in kalten Klimazonen etabliert. Zur genaueren taxonomischen Einordnung wurde das komplette mitochondriale Genom sequenziert und unter der GenBank-Zugriffsnummer OM161967 registriert. Phylogenetische Analysen auf Basis der Maximum-Likelihood-Methode zeigen, dass *Tenebroides mauritanicus* genetisch eng mit *Byturus ochraceus* verwandt ist und mit diesem ein Cluster bildet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Schwarze Getreidenager (*Tenebroides mauritanicus*) wird systematisch der Familie der Trogossitidae innerhalb der Unterordnung Polyphaga zugeordnet. Genetische Analysen zeigen eine phylogenetische Nähe zu *Byturus ochraceus*. Der Entwicklungszyklus der Art umfasst sowohl das adulte Stadium als auch das Larvenstadium, wobei beide Formen überwintern können, häufig in Holzbrettern oder Sägemehl. Die Larven sind als Schädlinge bekannt, deren Häutungsreste und Exkremente Nahrungsmittel wie Sojabohnen und Mais verunreinigen können. Eine dorsale Ansicht des adulten Käfers ist in der wissenschaftlichen Beschreibung dokumentiert (siehe Abbildung 1).[1] Zur Bestimmung und Abgrenzung werden in der Schädlingskunde diverse ähnliche Arten herangezogen, die potenziell verwechselt werden können oder ähnliche Habitate besiedeln. Hierzu zählen unter anderem der Schwarze Reismehlkäfer (*Tribolium madens*) und der Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer (*Alphitobius diaperinus*). Ebenfalls relevant für die Unterscheidung sind der Mehlkäfer (*Tenebrio molitor*) sowie der Große Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*). Weitere Arten, die im gleichen Kontext auftreten, sind der Getreidekapuziner (*Rhizopertha dominica*) und der Große Kornbohrer (*Prostephanus truncatus*).[3]
Beschreibung
Der Schwarze Getreidenager, wissenschaftlich als *Tenebroides mauritanicus* (Linnaeus, 1758) bezeichnet, ist ein Käfer aus der Familie der Trogossitidae innerhalb der Unterordnung Polyphaga. Ursprünglich auf dem afrikanischen Kontinent beheimatet, hat sich die Art global verbreitet und tritt heute als bedeutender Vorratsschädling in Erscheinung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich sowohl über gemäßigte als auch über kalte Klimazonen, was auf eine hohe Anpassungsfähigkeit hindeutet. In seinem natürlichen Lebenszyklus überwintert der Käfer gewöhnlich im Adultstadium. Als Rückzugsorte für die Überwinterung dienen den erwachsenen Tieren dabei häufig Holzbretter und Sägemehl. Es ist jedoch ebenfalls dokumentiert, dass die Art die kalte Jahreszeit im Larvenstadium überdauern kann. Die Larven sind für ihr hohes Schadpotenzial bekannt und ernähren sich vorwiegend von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Sojabohnen und Mais. Durch ihre Fraßtätigkeit und die Ausscheidung von Exkrementen kontaminieren sie Nahrungsmittelvorräte erheblich und verursachen große wirtschaftliche Schäden. Trotz dieser Bedeutung als weit verbreiteter Lebensmittelschädling wurde *Tenebroides mauritanicus* in der wissenschaftlichen Forschung lange Zeit vernachlässigt. Neuere Untersuchungen konzentrieren sich auf die genetische Charakterisierung der Art, wobei das mitochondriale Genom mit einer Länge von 15.696 Basenpaaren vollständig sequenziert wurde. Dieses Genom kodiert für 13 Proteine, 22 Transfer-RNAs und zwei ribosomale RNAs, was wichtige Einblicke in die biologischen Grundlagen des Käfers gewährt. Phylogenetische Analysen auf Basis dieser Daten zeigen, dass *Tenebroides mauritanicus* genetisch eng mit der Art *Byturus ochraceus* verwandt ist und mit dieser in einem Cluster steht. Diese molekularen Erkenntnisse dienen als Basis für die Populationsgenetik und die molekulare Taxonomie der Spezies. Das Verständnis der genetischen Evolution und der Verwandtschaftsverhältnisse liefert zudem wichtige Informationen für die Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung und Prävention.[1]
Verhalten
Das Verhalten von *Tenebroides mauritanicus* ist stark an seine Lebensweise als Vorratsschädling angepasst. Die Art ernährt sich vorwiegend von Sojabohnen und Mais, wobei insbesondere die Larven durch das Schälen der Körner und die Verunreinigung durch Kot beträchtliche Schäden verursachen. Ein wesentlicher Aspekt der Überlebensstrategie ist das Überwinterungsverhalten. Adulte Käfer suchen zum Überwintern bevorzugt Schutz in Holzbrettern und Sägemehl. Neben den erwachsenen Tieren sind auch die Larven in der Lage zu überwintern. Diese Verhaltensanpassung erlaubt es der ursprünglich aus Afrika stammenden Art, sowohl in warmen als auch in kalten Klimazonen erfolgreich zu bestehen. In der innerartlichen Kommunikation spielen chemische Signale eine wichtige Rolle. *Tenebroides mauritanicus* reagiert auf spezifische Sexpheromone, was sich wissenschaftlich für den gezielten Fang von Exemplaren mittels Pheromonfallen nutzen lässt.[1]
Ökologie
Ursprünglich stammt *Tenebroides mauritanicus* aus Afrika, hat sich jedoch global als relevanter Schädling etabliert. Die Art besiedelt erfolgreich sowohl Regionen mit hohen Temperaturen als auch kalte Klimazonen. Als Überwinterungshabitat nutzen die adulten Käfer bevorzugt Holzbretter und Sägemehl, wobei auch eine Überwinterung im Larvenstadium möglich ist. Im ökologischen Kontext ernährt sich der Käfer primär von gelagerten Vorräten wie Sojabohnen und Mais. Die Larven schädigen diese Ressourcen nicht nur durch Fraß, sondern kontaminieren sie zusätzlich durch Häutungsreste und Exkremente. Phylogenetische Analysen der mitochondrialen DNA zeigen, dass *Tenebroides mauritanicus* genetisch eng mit *Byturus ochraceus* verwandt ist. Taxonomisch gehört die Art zur Familie der Trogossitidae in der Unterordnung Polyphaga.[8]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Tenebroides mauritanicus* ist ein wirtschaftlich relevanter Vorratsschädling, der sowohl in warmen als auch in kalten Zonen massive Schäden verursacht. Die Art befällt vorwiegend Lagerbestände von Sojabohnen und Mais. Das hohe Schadpotenzial resultiert nicht nur aus dem direkten Fraß an den Körnern, sondern auch aus der Kontamination der Nahrungsmittel durch Kot. Durch diese Verunreinigungen wird das Lagergut oft unbrauchbar, was zu großen ökonomischen Einbußen führt. Als besonders widerstandsfähig erweist sich der Schädling durch seine Fähigkeit, in verschiedenen Stadien zu überwintern. Adulte Käfer suchen dazu oft Schutz in Holzbrettern oder Sägemehl, aber auch die Larven können die kalte Jahreszeit überdauern. Für das Monitoring und den Fang der Tiere werden Methoden wie der Einsatz von Sexuallockstoffen (Pheromonfallen) angewendet. Die Entwicklung effektiver Kontrollstrategien ist aufgrund der weiten Verbreitung und der Zerstörungskraft dieser Käferart ein zentraler Gegenstand aktueller genetischer Forschung.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Schwarze Getreidenager (*Tenebroides mauritanicus*) ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der ursprünglich aus Afrika stammt und heute sowohl in gemäßigten als auch in kalten Klimazonen von wirtschaftlicher Relevanz ist. Die Art besitzt ein hohes Zerstörungspotenzial und befällt primär gelagerte Agrarprodukte wie Mais und Sojabohnen. Wirtschaftliche Schäden werden insbesondere durch die Larven verursacht, die sich direkt von den Vorräten ernähren. Neben dem reinen Substanzverlust durch Fraßschäden führt der Befall zu einer erheblichen Qualitätsminderung der betroffenen Waren. Die Kontamination der Nahrungsmittel erfolgt dabei maßgeblich durch die Exkremente der Larven sowie durch Rückstände der Fraßtätigkeit, was die betroffenen Chargen für den Verzehr oder die Weiterverarbeitung unbrauchbar machen kann. Aufgrund seiner Einstufung als ökonomisch bedeutsamer Schädling innerhalb der vorratschädlichen Käfer (Coleoptera) liegt ein Fokus der Forschung auf der Entwicklung effektiver Präventions- und Bekämpfungsstrategien.[8]
Biologie & Lebenszyklus
Der Schwarze Getreidenager (*Tenebroides mauritanicus*) gehört zur Familie der Trogossitidae und hat seinen Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent. Die Art hat sich mittlerweile global etabliert und tritt als bedeutender Vorratsschädling sowohl in gemäßigten als auch in kalten Klimazonen auf. Der Lebenszyklus der Käfer beinhaltet eine Überwinterungsphase, die überwiegend im Adultstadium erfolgt. Als geschützte Rückzugsorte für die Diapause nutzen die adulten Tiere häufig Holzbretter sowie Sägemehl. Neben den Imagines sind jedoch auch die Larven physiologisch in der Lage, den Winter zu überdauern. Die Ernährung von *Tenebroides mauritanicus* konzentriert sich primär auf pflanzliche Vorräte, wobei insbesondere Sojabohnen und Mais befallen werden. Die Larven verursachen direkte Fraßschäden an den Körnern und schälen diese im Prozess der Nahrungsaufnahme. Ein wesentlicher Teil des Schadpotenzials entsteht zudem durch die Kontamination der Nahrungsmittelvorräte mit Larvenkot. Trotz der hohen Zerstörungskraft und der weiten Verbreitung wurde die spezifische Biologie der Art in der Vergangenheit wissenschaftlich wenig untersucht. Molekularbiologische Studien haben das mitochondriale Genom von *Tenebroides mauritanicus* vollständig sequenziert, welches eine Gesamtlänge von 15.696 Basenpaaren aufweist. Dieses Genom kodiert für insgesamt 13 proteinkodierende Gene. Zusätzlich wurden im Genom 22 Transfer-RNA-Gene sowie zwei ribosomale RNA-Gene identifiziert. Phylogenetische Analysen auf Basis dieser genetischen Daten zeigen eine enge Verwandtschaftsbeziehung zu der Art *Byturus ochraceus*. Diese genetischen Informationen bilden die Grundlage für das Verständnis der Populationsgenetik und der evolutionären Entwicklung dieses Vorratsschädlings.[7]
Vorkommen & Lebensraum
Der Schwarze Getreidenager (*Tenebroides mauritanicus*) hat seinen ursprünglichen Verbreitungsschwerpunkt auf dem afrikanischen Kontinent. Von dort aus hat sich die Art global ausgebreitet und gilt heute als weit verbreiteter Vorratsschädling. Das aktuelle Verbreitungsgebiet umfasst sowohl Regionen mit hohen Temperaturen als auch kalte Klimazonen, was auf eine hohe ökologische Anpassungsfähigkeit hindeutet. Primär besiedelt der Käfer Lagerstätten für landwirtschaftliche Erzeugnisse, wobei er weltweit als bedeutender Schädling eingestuft wird. Zu den bevorzugten Habitaten zählen Vorräte von Mais und Sojabohnen, die der Art als Nahrungsgrundlage dienen. Innerhalb von Gebäuden und Speichern nutzen die Tiere spezifische Strukturen als Rückzugsorte. Die Überwinterung erfolgt in der Regel im Erwachsenenstadium, wobei die Käfer Schutz in Holzbrettern und Sägemehl suchen. Auch die Larvenstadien sind in der Lage, in diesen hölzernen Substraten und Sägespänen zu überwintern. Durch diese Nistweise in der Bausubstanz von Lagern ist die Art oft dauerhaft in betroffenen Einrichtungen präsent. Das Vorkommen ist eng an die Lagerung von Getreide und ähnlichen Produkten gebunden, wo die Art durch Fraß und Verunreinigung große Schäden anrichtet.[6]
Saisonalität & Aktivität
Der Schwarze Getreidenager (*Tenebroides mauritanicus*) tritt als relevanter Schädling sowohl in Regionen mit hohen Temperaturen als auch in kalten Zonen auf. Die Art verfügt über spezifische Strategien, um ungünstige klimatische Bedingungen während der kalten Jahreszeit zu überdauern. In der Regel erfolgt die Überwinterung im Stadium des erwachsenen Käfers. Als geschützte Rückzugsorte nutzen die Adulten hierfür bevorzugt Holzbretter oder Ansammlungen von Sägemehl innerhalb der Lagerstätten. Neben den Imagines sind auch die Larven von *Tenebroides mauritanicus* in der Lage, den Winter zu überleben. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht das Fortbestehen der Populationen in Vorratslagern über den Jahreswechsel hinweg.[1] Ergänzende Daten zum öffentlichen Suchinteresse zeigen eine deutliche Fokussierung im Juni, was auf eine erhöhte Aktivität oder Sichtbarkeit der Tiere im Frühsommer hindeuten kann. Im Gegensatz dazu fällt das Interesse in den Wintermonaten Januar und Februar auf ein Minimum ab, was mit der beschriebenen Ruhephase korrespondiert.[5]
Bronnen & Referenties
- https://doi.org/10.1080/23802359.2023.2189494
- Wu DM. 1997. Biological characteristics and prevention methods of Cadelle. Grain Oil Technol Econ. 2:52–53
- Institut für Schädlingskunde: Schwarzer Getreidenager (Tenebroides mauritanicus)
- https://www.gbif.org/species/1161887
- Suchinteresse-Zeitreihe: Getreidekäfer Schwarz (Deutschland)
- Wang, Y., et al. (2023). The complete mitochondrial genome of Tenebroides mauritanicus Linnaeus, 1758 (Coleoptera: Trogossitidae). Mitochondrial DNA Part B, 8(3), 447–450. https://doi.org/10.1080/23802359.2023.2189494
- Wang, Y., Zhou, B., Lin, Y., Weng, M., Zhang, Z., & Tong, Y. (2023). The complete mitochondrial genome of Tenebroides mauritanicus Linnaeus, 1758 (Coleoptera: Trogossitidae). Mitochondrial DNA Part B, 8(3), 447–450. https://doi.org/10.1080/23802359.2023.2189494
- Wang, Y., et al. (2023). The complete mitochondrial genome of Tenebroides mauritanicus Linnaeus, 1758 (Coleoptera: Trogossitidae). Mitochondrial DNA Part B, 8:3, 447-450. https://doi.org/10.1080/23802359.2023.2189494