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Goliath-tarantula Theraphosa blondi

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Goliath-tarantula

Taxonomie

Rijk Tiere (Animalia)
Stam Gliederfüßer (Arthropoda)
Klas Spinnentiere (Arachnida)
Orde Webspinnen (Araneae)
Familie Theraphosidae
Geslacht Theraphosa
Soort Theraphosa blondi
Wetenschappelijke naam Theraphosa blondi (Latreille, 1804)
Geaccepteerde naam

Einleitung

Theraphosa blondi, im Deutschen auch als Riesenvogelspinne oder Goliath-Vogelspinne bekannt, ist eine Webspinne aus der Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae). Mit einer Körperlänge von bis zu 12 Zentimetern und einer Beinspannlänge von bis zu 30 Zentimetern gilt sie als die größte Vogelspinne der Welt.[1][2] Die stark behaarten, rost- bis kastanienbraun gefärbten Tiere bewohnen tropische Regenwälder im Norden Südamerikas, unter anderem in Brasilien, Surinam und Französisch-Guayana.[1]

Fakten (kompakt)

- Das Abdomen kann in Gefangenschaft bei übermäßiger Fütterung die Größe eines Tennisballs erreichen. - Adulte Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch einen weniger kräftigen Körperbau und eine oft dunklere Färbung. - Die Jungtiere weisen beim Schlüpfen bereits eine Größe von 1,5 bis 2 cm auf, was etwa der Dimension einer ausgewachsenen weiblichen Gartenkreuzspinne entspricht. - Bis zum Jahr 2001 galt die Gattung *Theraphosa*, in die Thorell die Art 1870 stellte, als monotypisch. - Eine häufig mit *Theraphosa blondi* verwechselte, sehr ähnliche Art ist die erst im Jahr 2010 beschriebene *Theraphosa stirmi*. - Der ursprüngliche Artname *Mygale blondii* enthielt ein überflüssiges „i“, das bereits 1874 durch John Traherne Moggridge korrigiert wurde.[2]

Name & Einordnung

Die Art führt den wissenschaftlich akzeptierten Namen *Theraphosa blondi*. Als Autor der Erstbeschreibung wird Latreille genannt, wobei die Benennung auf das Jahr 1804 datiert ist. Systematisch wird die Spezies der Gattung *Theraphosa* zugeordnet. Sie gehört zur Familie der Theraphosidae. Innerhalb der Klassifikation ist die Art Teil der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Diese Ordnung wird der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) untergliedert. Auf der Ebene des Stammes zählt *Theraphosa blondi* zu den Gliederfüßern (Arthropoda). Das übergeordnete Reich bilden die Tiere (Animalia).[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Theraphosa blondi* gilt laut dem Guinness-Buch der Rekorde als die größte Vogelspinne überhaupt und erreicht eine Körperlänge von bis zu 12 Zentimetern sowie eine Beinspannlänge von bis zu 30 Zentimetern.[1] Wissenschaftliche Vergleichsdaten nennen Körperlängen bis zu 13 Zentimetern bei einer Masse von etwa 175 Gramm.[2] Besonders schwere Weibchen können ein Gewicht von bis zu 200 Gramm erreichen. Die Grundfärbung der stark behaarten Tiere variiert von Rost- bis Kastanienbraun. Charakteristisch sind die mächtigen Beißklauen, die eine Länge von circa 2,5 Zentimetern erreichen. Das Abdomen kann, insbesondere bei starker Fütterung in Gefangenschaft, die Dimensionen eines Tennisballs annehmen. Oftmals erscheint die Behaarung des Hinterleibs lückenhaft, da die Spinne ihre Brennhaare regelmäßig zum Auskleiden der Wohnröhre abstreift. Hinsichtlich des Sexualdimorphismus sind adulte Männchen meist dunkler gefärbt und weniger kräftig gebaut als die weiblichen Exemplare. Ein wesentliches taxonomisches Unterscheidungsmerkmal zu vielen anderen Vogelspinnenarten findet sich an den Extremitäten der Männchen. Diese tragen am ersten Beinpaar keine Schienbeinhaken (Tibiaapophysen). Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit der erst 2010 beschriebenen Art *Theraphosa stirmi*, die früher oft mit *Theraphosa blondi* verwechselt wurde. Bereits die Jungtiere weisen beim Schlüpfen eine beachtliche Größe von 1,5 bis 2 Zentimetern auf. Dies entspricht ungefähr der Größe einer ausgewachsenen Gartenkreuzspinne.[1]

Beschreibung

Die *Theraphosa blondi*, im Deutschen oft als Riesenvogelspinne oder Goliath-Vogelspinne bezeichnet, gilt laut dem Guinness-Buch der Rekorde als die größte Vogelspinne überhaupt. Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu 12 Zentimetern und eine enorme Beinspannlänge von bis zu 30 Zentimetern.[4] Das Gewicht der Weibchen kann bis zu 200 Gramm betragen, wobei wissenschaftliche Untersuchungen Körpermasse um 175 Gramm bestätigen.[4][2] Ihr Erscheinungsbild ist durch eine starke, rost- bis kastanienbraune Behaarung geprägt.[4] Die Beißklauen dieser Art sind massiv und erreichen eine Länge von ca. 2,5 Zentimetern. Ein spezifisches Merkmal ist der oft unvollständig behaarte Hinterleib, da die Spinne ihre Wohnröhren regelmäßig mit ihren Brennhaaren auskleidet. Sie gehört zu den Bombardierspinnen, die vor dem Abstreifen dieser Haare warnende Stridulationsgeräusche erzeugen. Das Abdomen kann in Gefangenschaft bei entsprechender Fütterung die Größe eines Tennisballs erreichen. Ein deutlicher Sexualdimorphismus zeigt sich darin, dass adulte Männchen weniger kräftig gebaut und oft dunkler gefärbt sind als Weibchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spezies fehlen den Männchen von *Theraphosa blondi* die Schienbeinhaken (Tibiaapophysen) am ersten Beinpaar.[4] Die Entwicklung verläuft über einen Kokon, der ca. 100 bis 150 Eier enthält. Die Jungtiere sind beim Schlüpfen mit 1,5 bis 2 Zentimetern bereits so groß wie eine ausgewachsene Gartenkreuzspinne.[4] Die Art zeichnet sich durch eine hohe Lebenserwartung aus, wobei Vertreter der Familie Theraphosidae in Gefangenschaft über 30 Jahre alt werden können.[2] Taxonomisch wurde die Art 1804 von Pierre André Latreille als *Mygale blondii* erstbeschrieben. Eine Verwechslungsgefahr bestand lange Zeit mit der erst 2010 als eigenständig beschriebenen *Theraphosa stirmi*.[4]

Verhalten

Als bodenbewohnender Räuber gräbt *Theraphosa blondi* tiefe Wohnhöhlen in das Erdreich.[4][2] Diese Bauten dienen den Tieren insbesondere in Trockenzeiten als ausreichend feuchte Rückzugsmöglichkeit. Die Spinne kleidet ihre Wohnröhre regelmäßig mit ihren Brennhaaren aus, was oft zu einer unvollständigen Behaarung des Hinterleibs führt. Im Abwehrverhalten zählt die Art zu den sogenannten Bombardierspinnen. Vor dem aktiven Abstreifen der Brennhaare erzeugen die Tiere Warnlaute, die als Stridulation bezeichnet werden. Trotz ihres sonstigen Verhaltens zeigen sich die Weibchen bei der Paarung weniger aggressiv als erwartet. Im Gegensatz zu vielen anderen Vogelspinnenarten tragen die Männchen am ersten Beinpaar keine Schienbeinhaken (Tibiaapophysen).[4] In Gefangenschaft können Vertreter der Familie Theraphosidae ein Alter von über 30 Jahren erreichen.[2]

Ökologie

Als bodenbewohnender Räuber ist *Theraphosa blondi* auf die feuchten Habitate des tropischen Regenwaldes in Südamerika, insbesondere im Norden Brasiliens, Surinam und Französisch-Guayana, spezialisiert.[4][2] In ihrem natürlichen Lebensraum ist die Art auf eine hohe Luftfeuchtigkeit von ca. 80 bis 95 % bei Temperaturen zwischen 25 und 32 °C angewiesen. Um diese mikroklimatischen Bedingungen zu gewährleisten, gräbt die Spinne tiefe Wohnhöhlen in die Erde, die ihr besonders in Trockenzeiten als feuchtes Rückzugsgebiet dienen. Das Mikroklima innerhalb dieser Bauten unterscheidet sich dabei messbar vom Makroklima der Umgebung. Zur Verteidigung und Sicherung ihres Territoriums kleidet sie ihre Wohnröhre regelmäßig mit Brennhaaren aus und erzeugt bei Störung durch Stridulation Warnlaute, was ihr die Zuordnung zu den Bombardierspinnen einbrachte.[4] Trotz ihres Trivialnamens ernährt sich die Riesenvogelspinne primär von Wirbellosen, wobei adulte Exemplare eine Körpermasse von etwa 175 Gramm erreichen können.[2] In ihrem Ökosystem fungiert *Theraphosa blondi* nicht nur als Prädator, sondern auch als Beute; so wird sie von indigenen Völkern wie den De’áruwa als Lebensmittel genutzt, wobei ihr Geschmack dem von Krabben oder Langusten ähneln soll.[7] Die Art zeichnet sich durch eine hohe Überlebensfähigkeit aus und kann in Gefangenschaft ein Alter von über 30 Jahren erreichen.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Theraphosa blondi wird nicht als klassischer Vorrats- oder Materialschädling klassifiziert, besitzt jedoch aufgrund ihrer Größe und Verteidigungsmechanismen medizinische und kulturelle Relevanz. Die Art verfügt über Beißklauen, die eine Länge von etwa 2,5 Zentimetern erreichen können.[1] Das Gift der Spinne enthält spezifische Peptide (TlTx1, TlTx2, TlTx3), die auf die Funktion von Kaliumkanälen wirken.[8] Ein für den Menschen oft relevanterer Abwehrmechanismus ist das Abstreifen von Brennhaaren (Bombardierspinne), welche Haut- und Schleimhautreizungen verursachen können. Diesem Verhalten gehen häufig warnende Zischlaute, sogenannte Stridulationen, voraus.[1] Eine Nutzung durch den Menschen erfolgt unter anderem als Lebensmittel; bei den De’áruwa in Südamerika gilt die Spinne als essbar, wobei ihr Geschmack dem von Langusten oder Krabben ähnelt.[7][9] In der Terraristik ist die Art ein beliebter Pflegling, wobei zum Schutz der Bestände teilweise Ausfuhrverbote, beispielsweise aus Französisch-Guayana, bestehen.[1] In Gefangenschaft können Vertreter der Familie Theraphosidae ein Alter von über 30 Jahren erreichen.[10]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Theraphosa blondi* beschränkt sich primär auf ihre Nutzung im internationalen Tierhandel sowie als lokale Nahrungsressource. Aufgrund ihres Status als größte Spinne der Welt und ihres imposanten Erscheinungsbildes ist die Art ein begehrter Pflegling in der Terraristik. Die Verfügbarkeit auf dem Markt wird jedoch durch regulatorische Maßnahmen beeinflusst, da zurzeit ein Ausfuhrverbot für diese Gattung aus Französisch-Guayana besteht. Diese Handelsbeschränkung hat dazu geführt, dass die Preise für verfügbare Nachzuchttiere deutlich angestiegen sind.[2] Abseits des kommerziellen Handels dient die Spinne in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet auch der menschlichen Ernährung.[7] Bei südamerikanischen Ureinwohnern, wie etwa der Gruppe der De’áruwa, wird *Theraphosa blondi* als Lebensmittel gesammelt und genutzt.[2] Der kulinarische Wert der Tiere wird dabei oft mit dem von Krustentieren verglichen, da ihr Geschmack dem von Langusten oder Krabben ähnelt.[7] Es liegen keine Berichte über negative wirtschaftliche Auswirkungen durch Fraßschäden an landwirtschaftlichen Kulturen vor, womit die Art nicht als Schädling eingestuft wird.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Die Paarung von *Theraphosa blondi* ist für das Männchen mit erheblichen Risiken verbunden, da es im Gegensatz zu vielen anderen Theraphosiden keine Tibiaapophysen besitzt, um die Cheliceren des Weibchens mechanisch zu blockieren.[2] Um die Aggressivität des Weibchens zu senken, kündigen Männchen ihre Paarungsbereitschaft durch intensives Trommeln auf dem Substrat vor der Wohnröhre an.[2][6] Nach erfolgreicher Kopulation produziert das Weibchen einen Eikokon, der im Vergleich zu anderen Vogelspinnenarten eine geringe Anzahl von 50 bis 150 Eiern enthält.[6] Die Eier sind jedoch verhältnismäßig groß, was dazu führt, dass die Nymphen beim Schlupf bereits eine Körperlänge von etwa zwei Zentimetern aufweisen.[2][6] Die embryonale Entwicklung im Kokon dauert temperaturabhängig etwa sechs bis acht Wochen, bevor die Larven schlüpfen.[6] Das weitere Wachstum erfolgt über regelmäßige Häutungen (Ecdysis), wobei Männchen die Geschlechtsreife meist nach drei bis vier Jahren erreichen. Weibchen benötigen für die Entwicklung zur Adultphase oft vier bis sechs Jahre.[2] Nach der Reifehäutung ist die Lebensdauer der Männchen auf wenige Monate bis maximal ein Jahr begrenzt, während Weibchen ein Alter von 15 bis 25 Jahren erreichen können.[2][6] *Theraphosa blondi* ernährt sich als opportunistischer Lauerjäger, der seine Beute vorwiegend nachts aus der Sicherheit der Wohnröhre heraus erbeutet.[6] Das Nahrungsspektrum besteht primär aus großen Wirbellosen wie Insekten und Würmern, umfasst jedoch regelmäßig auch kleine Wirbeltiere wie Amphibien, Nager oder kleine Reptilien.[2][6] Die Verdauung erfolgt extraintestinal, indem Verdauungsenzyme in die Beute injiziert werden, um das Gewebe zu verflüssigen.[6] Bei Bedrohung erzeugt die Art durch Stridulation, dem Reiben von Borsten an den Pedipalpen und dem ersten Beinpaar, ein deutlich hörbares Zischgeräusch als Warnsignal.[2][6] Als aktive Verteidigung bombardiert die Spinne Angreifer mit Brennhaaren des Typs III vom Abdomen, die bei potenziellen Fressfeinden starke Reizungen der Schleimhäute und Atemwege auslösen. Zudem besitzt die Art die physiologische Fähigkeit zur Autotomie, wodurch sie bei einem Angriff Gliedmaßen abwerfen kann, die über nachfolgende Häutungszyklen regeneriert werden.[6]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Theraphosa blondi* befindet sich im tropischen Regenwald Südamerikas. Es umfasst spezifisch den Norden Brasiliens, Surinam sowie Französisch-Guayana.[4] Im Gegensatz zu vielen anderen Vogelspinnenarten, die aride Wüsten besiedeln, ist diese Spezies an humide Umgebungen angepasst.[2] Die Spinne bevorzugt feuchte Habitate, in denen die Luftfeuchtigkeit ca. 80 bis 95 Prozent beträgt. Die Umgebungstemperaturen liegen in diesem Lebensraum üblicherweise zwischen 25 und 32 Grad Celsius. Um sich vor Austrocknung zu schützen, gräbt *Theraphosa blondi* tiefe Wohnhöhlen in das Erdreich. Diese Bauten ermöglichen ihr, auch während Trockenzeiten eine ausreichend feuchte Rückzugsmöglichkeit zu nutzen. Das Mikroklima innerhalb dieser unterirdischen Bauten unterscheidet sich dabei messbar vom Makroklima der Umgebung. Eine biogeographische Abgrenzung ist zur ähnlichen Art *Theraphosa stirmi* nötig, die in Guyana und Surinam vorkommt und früher oft mit *Theraphosa blondi* verwechselt wurde. Für Arten dieser Gattung besteht aus Französisch-Guayana derzeit ein Ausfuhrverbot.[4]

Saisonalität & Aktivität

Theraphosa blondi ist an die Bedingungen des tropischen Regenwaldes angepasst, wo ganzjährig Temperaturen zwischen 25 und 32 °C sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80 bis 95 % vorherrschen. Um sich vor klimatischen Schwankungen zu schützen, legt die Spinne tiefe Wohnhöhlen im Erdreich an. Diese Grabaktivität ist besonders als Anpassung an saisonale Trockenzeiten relevant, da die tiefen Bauten eine ausreichend feuchte Rückzugsmöglichkeit bieten, wenn die Umgebung austrocknet. Das Mikroklima innerhalb dieser Bauten unterscheidet sich dabei messbar vom Makroklima der Umgebung.[4] Die Art gilt als extrem langlebig und kann in menschlicher Obhut ein Alter von über 30 Jahren erreichen.[2] Ein Eikokon umfasst etwa 100 bis 150 Eier, aus denen Jungtiere mit einer Größe von bereits 1,5 bis 2 Zentimetern schlüpfen.[4] Daten zum öffentlichen Suchinteresse zeigen im Jahresverlauf Spitzenwerte in den Monaten September und Juni.[5]

Bronnen & Referenties

  1. Rudolff, J.-P., Weinmann, D.: A new gigant tarantula from Guyana. Arthropoda Scientia 1(1), 2010
  2. https://doi.org/10.1038/s41597-025-06507-2
  3. https://www.gbif.org/species/5170451
  4. Wikipedia-Artikel: Theraphosa blondi (OCR-Text)
  5. Suchinteresse-Zeitreihe (Systemdaten)
  6. PDF: goliath-vogelspinne-scientific (Internes Dokument)
  7. R. C. West: Eating Bird-Eating Spiders. In: FAUNA. 1(1), 1997, S. 46–53.
  8. Ebbinghaus, J. et al.: Modulation of Kv4.2 channels by a peptide isolated from the venom of the giant bird-eating tarantula Theraphosa leblondi. In: Toxicon. 43(8), 2004, S. 923–932.
  9. West, R. C.: Ein Festmenü aus Vogelspinnen. In: Reptilia. 2(4), 1997, S. 27–29.
  10. Zhang, Y. et al.: Chromosome-scale genome and lncRNA annotation of the Orange Baboon Tarantula (Pterinochilus murinus). Scientific Data 13:191, 2026. https://doi.org/10.1038/s41597-025-06507-2