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Geldboom Crassula ovata
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Taxonomie
Rijk
Pflanzen (Plantae)
Stam
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde
Saxifragales (Saxifragales)
Familie
Crassulaceae
Geslacht
Crassula
Soort
Crassula ovata
Wetenschappelijke naam
Crassula ovata (Mill.) Druce
Geaccepteerde naam
Einleitung
*Crassula ovata*, bekannt als Geldbaum, ist eine sukkulente Strauch- oder Halbstrauchart aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südöstlichen Mosambik und den südöstlichen Kapprovinzen Südafrikas, wo sie hauptsächlich in subtropischen Biom vorkommt.[1] Aufgrund ihrer pflegeleichten Art und ihres Aussehens als Miniaturbaum ist *C. ovata* weltweit eine beliebte Zimmerpflanze. Trivialnamen sind auch Jade-Plant, Money Plant, Lucky Plant oder Money Tree. Synonyme sind *Cotyledon ovata* Mill., *Crassula portulacea* Lam. und *Crassula argentea* Thunb..[1]
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Fakten (kompakt)
- *Crassula ovata* kann im Freien eine Höhe von 2,4 bis 3 Metern erreichen, wenn die Bedingungen ideal sind. - Die Blätter können sich bei intensiver Sonneneinstrahlung rötlich färben. - Die Pflanze ist in den USDA-Zonen 11 bis 12 winterhart, wird aber hauptsächlich in gemäßigten Regionen im Haus angebaut. - *Crassula ovata* bevorzugt einen gut durchlässigen, lehmigen Boden und helles, indirektes Licht. - Die Pflanze sollte mäßig gegossen werden, wobei der Boden zwischen den Wassergaben vollständig abtrocknen sollte, um die Bedingungen ihrer natürlichen, ariden Umgebung nachzuahmen. - Der Gattungsname *Crassula* stammt vom lateinischen Wort „crassus“ und bedeutet „dick“, was sich auf die fleischige Beschaffenheit der Pflanzen dieser Gattung bezieht. - Das Artepitheton *ovata* stammt vom lateinischen Wort „ovatus“ und bedeutet eiförmig, was sich auf die Form der Blätter bezieht. - *Crassula ovata* hat dokumentierte Anwendungen in der traditionellen Medizin und als geringfügige Nahrungsquelle in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet. - In einigen asiatischen Traditionen hat *Crassula ovata* eine kulturelle Bedeutung als Symbol für Wohlstand und Glück und wird oft in Häusern oder Büros für Feng-Shui-Zwecke aufgestellt. - Obwohl die Pflanze im Allgemeinen resistent gegen Schädlinge ist, kann sie anfällig für Wollläuse, Schuppeninsekten und durch Überwässerung verursachte Wurzelfäule sein. - Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1768 durch Philip Miller als *Cotyledon ovata*. - George Claridge Druce klassifizierte sie 1917 in die Gattung *Crassula* um. - Die Gattung *Crassula* umfasst 218 anerkannte Arten (Stand 2024), von denen die meisten in Südafrika beheimatet sind. - Die übrigen Arten sind weiter über aride und semi-aride Regionen weltweit verbreitet.[6]
Name & Einordnung
*Crassula ovata*, bekannt als Geldbaum, gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und zur Gattung Dickblatt (*Crassula*). Die Art wurde ursprünglich 1768 von Philip Miller als *Cotyledon ovata* beschrieben. George Claridge Druce klassifizierte sie 1917 in die Gattung *Crassula* um. Der akzeptierte wissenschaftliche Name ist somit *Crassula ovata* (Mill.) Druce. Der Gattungsname *Crassula* stammt vom lateinischen Wort „crassus“ für dick oder fett, was sich auf die fleischigen Blätter der Pflanzen dieser Gattung bezieht. Das Artepitheton *ovata* leitet sich vom lateinischen Wort „ovatus“ ab und bedeutet eiförmig, was sich auf die Form der Blätter bezieht.[1] Synonyme für *Crassula ovata* sind *Cotyledon ovata* Mill. (1768), *Crassula portulacea* Lam. und *Crassula argentea* Thunb..[1] Im Deutschen ist die Pflanze als Geldbaum bekannt. Zu den internationalen Trivialnamen gehören Jade Plant, Money Plant, Lucky Plant und Money Tree. Der Name „Jade Plant“ rührt von den glänzenden, grünen Blättern her, die an Jade-Edelsteine erinnern. Die Bezeichnungen „Money Plant“, „Lucky Plant“ und „Money Tree“ entspringen kulturellen Assoziationen, insbesondere im Feng Shui und in asiatischen Traditionen, wo die Pflanze aufgrund ihrer münzähnlichen Blätter und ihres robusten Wachstums als Glücksbringer für Wohlstand gilt.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Crassula ovata*, bekannt als Geldbaum, ist ein immergrüner, sukkulenter Strauch mit einem aufrechten, vielstämmigen und ausladenden Wuchs, der eine kompakte buschige oder kleine baumartige Struktur bildet. In seiner natürlichen Umgebung kann er eine Höhe von 0,6 bis 2,5 Metern erreichen, wird aber in Innenräumen oft kleiner, etwa 1 bis 2 Meter hoch. Die Pflanze ist durchgehend unbehaart und hat verzweigte Stängel, die dick, fleischig und spröde sind. Neue Triebe sind grün oder rötlich-braun, während ältere Stängel mit zunehmendem Alter braun, holzig und grau werden und bis zu 5 cm dick werden können. Die Blätter sind gegenständig, fast sitzend und fleischig, in Paaren im rechten Winkel entlang der Stängel angeordnet und an den Zweigenden gehäuft. Sie sind verkehrt eiförmig bis abgerundet oder elliptisch, 2,5 bis 9 cm lang und 2 bis 4 cm breit, mit einer glänzenden, dicken Textur, die die Wasserspeicherung für die Dürretoleranz ermöglicht. Typischerweise sind die Blätter dunkelgrün, entwickeln aber rote Ränder, wenn sie voller Sonne oder Stressbedingungen wie intensivem Licht ausgesetzt sind. Junge Pflanzen haben eine kompaktere Form als ausgewachsene Exemplare, die mit der Zeit eine baumartige Struktur entwickeln. Die Blütenstände von *Crassula ovata* bestehen aus endständigen, rundköpfigen, schirmtraubigen Rispen oder zusammengesetzten Zymen, die gestielt und oft dicht mit zahlreichen Blüten besetzt sind und dichte, abgerundete Büschel von bis zu 20 cm Länge bilden. Die Blüten sind klein und sternförmig, 5–8 mm im Durchmesser, mit Farben von weiß bis rosa, und sie verströmen einen dezenten süßen Duft, der Bestäuber anlockt. Jede Blüte hat fünf spreizende Blütenblätter, die lanzettlich bis lanzettlich-länglich und 7–10 mm lang sind, sowie fünf aufrechte Kelchblätter, die 1–2 mm lang, breit-deltförmig und spitz sind. Die Blüten enthalten zehn Staubblätter mit weißen, 4–5 mm langen Staubfäden und violetten Staubbeuteln, während das Gynoezeum aus fünf, 3–4 mm langen Stempeln mit kurzen oder fehlenden Griffeln besteht. Zehn längliche, weiße Nektarschuppen wechseln sich mit den Staubfäden ab, um Nektar für Besucher zu produzieren.[1]
Beschreibung
*Crassula ovata*, bekannt als Geldbaum, ist eine sukkulente, immergrüne Pflanze, die zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) gehört. Sie wächst typischerweise als Strauch oder Halbstrauch. In ihrer natürlichen Umgebung erreicht sie Höhen von 0,6 bis 2,5 Metern, kann aber in Innenräumen auch bis zu 1 bis 2 Meter hoch werden. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre dicken, fleischigen Blätter aus, die ihr den lateinischen Namen *Crassula* (dick) eingebracht haben. Die Blätter sind gegenständig angeordnet, fast sitzend und haben eine obovate bis elliptische Form. Sie sind meist dunkelgrün, können aber bei direkter Sonneneinstrahlung rote Ränder entwickeln. Junge Pflanzen haben eine kompaktere Form, während ältere Exemplare eine baumartige Struktur entwickeln. Die Stängel sind dick, fleischig und verzweigt, wobei junge Triebe grün oder rötlich-braun sind und ältere Stängel eine braune, holzige und graue Farbe annehmen können. Die Blütenstände von *Crassula ovata* sind endständige, rundliche, schirmtraubige Rispen oder zusammengesetzte Zymen, die oft dicht mit zahlreichen Blüten besetzt sind. Die kleinen, sternförmigen Blüten sind weiß bis rosa und verströmen einen leichten, süßen Duft, der Bestäuber anlockt. Die Blütezeit liegt in der natürlichen Umgebung im Spätherbst bis Frühwinter und wird durch kurze Tage und kühle Temperaturen ausgelöst. Im Innenbereich kann es erforderlich sein, kühlere Bedingungen und reduziertes Gießen zu simulieren, um die Blüte zu fördern. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine, aufspringende Kapseln, die zahlreiche winzige Samen enthalten, obwohl die Samenproduktion in Kulturen ohne menschliches Zutun selten ist. *Crassula ovata* stammt aus dem südlichen Afrika, insbesondere aus den Provinzen Ostkap und KwaZulu-Natal in Südafrika sowie dem südöstlichen Mosambik. Dort wächst sie bevorzugt an trockenen, felsigen Hängen und Felsvorsprüngen mit sandigen oder sandig-lehmigen Böden. Die Art ist an aride Bedingungen angepasst und nutzt den Crassulaceen-Säurestoffwechsel (CAM), um die Wassernutzungseffizienz zu erhöhen. Ihre sukkulenten Blätter und Stängel dienen als Wasserspeicher.[1] In ihrem Ökosystem interagiert *C. ovata* mit verschiedenen Insekten, die von ihren Blüten angezogen werden. Die harten, wachsartigen Blätter bieten einen gewissen Schutz vor starkem Verbiss durch Pflanzenfresser. Die Art bildet oft gemischte Gemeinschaften mit anderen Sukkulenten wie Aloen und Wolfsmilchgewächsen.[1]
Verhalten
Informationen zum Verhalten von *Crassula ovata* sind in den bereitgestellten Quellen nicht enthalten. Daher kann keine entsprechende Sektion erstellt werden.
Ökologie
*Crassula ovata* gedeiht im subtropischen Dickicht-Biom, insbesondere im Albany-Dickicht, wo sie trockene, felsige Hänge und Aufschlüsse besiedelt, oft auf armen, sandigen oder sandig-tonigen Böden mit sommerdominantem Niederschlag zwischen 400 und 800 mm jährlich. Dieser Lebensraum zeichnet sich durch offene Strauchlandschaften und geschützte Schluchten aus, die Schutz vor extremen Winden bieten und die Pflanze gleichzeitig den periodischen Dürren aussetzen, die für die Regionen Eastern Cape und KwaZulu-Natal charakteristisch sind. Die Art weist wichtige physiologische und morphologische Anpassungen an trockene Bedingungen auf, darunter der Crassulaceen-Säurestoffwechsel (CAM)-Photosynthese, der die Wassernutzungseffizienz verbessert, indem er die CO₂-Aufnahme nachts ermöglicht, wenn die Stomata geöffnet sind, wodurch die Transpiration tagsüber minimiert wird. Ihre sukkulenten Blätter und Stängel speichern Wasser.[5] In ihrem natürlichen Ökosystem interagiert *C. ovata* mit verschiedenen Insekten, die von ihren schwach süß duftenden, sternförmigen Blüten wegen Nektar und Pollen angezogen werden. Obwohl die Dickichtvegetation für Pflanzenfresser wie Ziegen und andere Tiere schmackhaft ist, bieten die zähen, wachsartigen Blätter der Pflanze einen gewissen Schutz vor starkem Verbiss. Sie kommt häufig in Gesellschaft mit anderen Sukkulenten vor, darunter Aloen (*Aloe* spp.) und Wolfsmilchgewächse (*Euphorbia* spp.), und bildet gemischte Gemeinschaften, die die Artenvielfalt im Unterholz von strauchdominierten Dickichten erhöhen.[5] Populationen von *C. ovata* sind durch Überweidung durch Nutztiere bedroht, die bis zu 80 % der Albany-Dickicht-Habitate geschädigt hat, wodurch die Pflanzendecke reduziert und die Bodenstruktur verändert wurde. Habitatverlust durch landwirtschaftliche Expansion und Aufforstung fragmentiert ihr Verbreitungsgebiet zusätzlich, obwohl die Art selbst weit verbreitet ist und derzeit nicht zurückgeht.[5] Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets zeigt *C. ovata* potenzielles invasives Verhalten in nicht heimischen Gebieten wie Teilen der Vereinigten Staaten, wo ihre Dürretoleranz die Etablierung in mediterranen Klimazonen erleichtert.[5]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Crassula ovata*, auch bekannt als Geldbaum, ist anfällig für verschiedene Schädlinge und Krankheiten, die seine Gesundheit und sein Aussehen beeinträchtigen können.[5] Obwohl die Pflanze in einigen Kulturen als Glücksbringer gilt [5], kann sie bei Befall oder unsachgemäßer Pflege Probleme verursachen. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Wollläuse, Spinnmilben und Schuppeninsekten, die den Pflanzensaft saugen und so zu Welke, Vergilbung und Wachstumsstörungen führen können. Wollläuse sind oft als kleine, weiße, baumwollartige Ansammlungen an Stängeln und Blättern zu erkennen. Spinnmilben verursachen eine feine Sprenkelung auf den Blättern und hinterlassen manchmal feine Netze. Schuppeninsekten erscheinen als harte, unbewegliche Beulen an Stängeln und Blättern. Um einem Befall vorzubeugen, sollten neue Pflanzen vor der Integration in eine bestehende Sammlung auf Anzeichen von Schädlingen untersucht und für mindestens zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Eine gute Luftzirkulation und die Vermeidung von Überbelegung können ebenfalls dazu beitragen, das Risiko eines Schädlingsbefalls zu verringern. Die Aufrechterhaltung einer gesunden Pflanze durch richtige Bewässerung und Lichteinfall minimiert die Anfälligkeit. Bei einem Befall können Wollläuse durch Abwischen mit in Alkohol getränkten Wattestäbchen oder durch Auftragen von insektizider Seife entfernt werden. Spinnmilben können durch Erhöhung der Luftfeuchtigkeit oder durch den Einsatz von Akariziden bekämpft werden. Schuppeninsekten lassen sich durch Abschaben oder mit Hilfe von Gartenbauölen beseitigen. Neben Schädlingen kann *Crassula ovata* auch von Krankheiten befallen werden, insbesondere von Wurzelfäule, die durch Überwässerung und schlechte Bodendrainage verursacht wird. Wurzelfäule führt dazu, dass die Wurzeln schwarz und matschig werden, die Blätter gelb werden und die Pflanze schließlich zusammenbricht. Um Wurzelfäule zu verhindern, ist es wichtig, eine gut durchlässige Erde zu verwenden und die Pflanze nur zu gießen, wenn die Erde trocken ist. Betroffene Pflanzen sollten aus dem Topf genommen werden, wobei die befallenen Wurzeln mit einem sterilen Werkzeug entfernt und in frische, trockene Erde umgetopft werden sollten. Auch die pulverförmige Mehltaukrankheit kann auftreten, die sich als weißer, pudriger Belag auf den Blättern zeigt. Eine verbesserte Belüftung und der Einsatz von Fungiziden können helfen, diese Krankheit zu bekämpfen. Bakterielle Weichfäule kann ebenfalls auftreten, die zu einem schnellen Gewebeabbau führt, wobei die betroffenen Pflanzenteile schleimig werden und einen üblen Geruch entwickeln. Betroffene Pflanzenteile sollten sofort entfernt werden, und es gibt keine heilenden Behandlungen. Es ist wichtig zu beachten, dass *Crassula ovata* für Haustiere wie Katzen, Hunde und Pferde giftig ist. Der Verzehr kann zu Erbrechen, Durchfall, Koordinationsstörungen und Depressionen führen. Bei Verdacht auf eine Einnahme sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Für den Menschen verursacht der Verzehr im Allgemeinen nur leichte Magen-Darm-Beschwerden. Der Saft der Pflanze kann bei manchen Menschen Hautreizungen verursachen.[5]
Wirtschaftliche Bedeutung
Obwohl *Crassula ovata* hauptsächlich als Zierpflanze bekannt ist, gibt es einige Aspekte ihrer wirtschaftlichen Bedeutung im Zusammenhang mit Schädlingen und Krankheiten. Befall durch Schädlinge wie Wollläuse, Spinnmilben und Schildläuse kann die Ästhetik und Gesundheit der Pflanze beeinträchtigen, was besonders für kommerzielle Züchter und Verkäufer von Bedeutung ist. Starker Schädlingsbefall kann zu Wachstumsstörungen, Vergilbung und Blattfall führen, was den Marktwert der Pflanzen mindert. Die Bekämpfung dieser Schädlinge erfordert den Einsatz von Insektiziden oder Schädlingsbekämpfungsmethoden, was zusätzliche Kosten verursacht. Auch Krankheiten wie Wurzelfäule, die oft durch Überwässerung verursacht wird, können erhebliche Schäden anrichten. Betroffene Pflanzen können nicht mehr verkauft werden, was zu wirtschaftlichen Verlusten für Gärtnereien führt. Die Behandlung von Krankheiten erfordert möglicherweise den Einsatz von Fungiziden und eine Anpassung der Anbaumethoden, was ebenfalls Kosten verursacht. Die Aufrechterhaltung einer guten Pflanzenhygiene und die regelmäßige Kontrolle auf Schädlinge und Krankheiten sind wichtig, um wirtschaftliche Verluste zu minimieren.[5]
Geldboom Afbeeldingen en foto's van echte waarnemingen
9 foto'sBiologie & Lebenszyklus
Als immergrüner, sukkulenter Halbstrauch weist *Crassula ovata* einen aufrechten, vielstämmigen und ausladenden Wuchs auf, der eine kompakte Busch- oder kleine baumartige Struktur bildet. In ihrem natürlichen Habitat kann sie eine Höhe von 0,6 bis 2,5 Metern erreichen, wobei sie in Innenräumen oft kleiner bleibt und meist 1 bis 2 Meter erreicht. Die Pflanze ist durchgehend unbehaart, mit verzweigten Stängeln, die dick, fleischig und spröde sind, eine glatte Oberfläche und einen runden Querschnitt aufweisen; der Neuaustrieb ist grün oder rötlich-braun, während ältere Stängel mit zunehmendem Alter braun, holzig und grau werden und bis zu 5 cm dick werden können. Die Blätter sind gegenständig, fast sitzend und fleischig, in Paaren im rechten Winkel entlang der Stängel angeordnet und an den Zweigenden gehäuft. Sie sind verkehrt eiförmig bis gerundet oder elliptisch, 2,5 bis 9 cm lang und 2 bis 4 cm breit, mit einer glänzenden, dicken Textur, die die Wasserspeicherung für die Dürretoleranz ermöglicht. Typischerweise sind die Blätter dunkelgrün und entwickeln rote Ränder, wenn sie vollem Sonnenlicht oder Stressbedingungen wie intensiver Beleuchtung ausgesetzt sind. Junge Pflanzen weisen eine kompaktere Form auf als ausgewachsene Exemplare, die mit der Zeit eine baumartige Struktur entwickeln. Die Blütenstände von *Crassula ovata* bestehen aus endständigen, rundköpfigen, schirmtraubigen Rispen oder zusammengesetzten Zymen, die gestielt und oft dicht mit zahlreichen Blüten besetzt sind und dichte, abgerundete Büschel von bis zu 20 cm Länge bilden. Die Blüten sind klein und sternförmig, messen 5–8 mm im Durchmesser, mit Farben, die von Weiß bis Rosatönen reichen, und sie weisen einen subtilen süßen Duft auf, der Bestäuber anzieht. Jede Blüte hat fünf spreizende Blütenblätter, die lanzettlich bis lanzettlich-länglich und 7–10 mm lang sind, zusammen mit fünf aufrechten Kelchblättern, die 1–2 mm lang, breit-deltatisch und spitz sind; die Krone ist röhrenförmig-glockenförmig mit fünf kurzen, abgerundeten Lappen. Das Androezeum umfasst zehn Staubblätter mit weißen Filamenten von 4–5 mm Länge und violetten Staubbeuteln, während das Gynoezeum fünf Stempel von 3–4 mm Länge mit kurzen oder fehlenden Griffeln umfasst; zehn längliche weiße Nektarschuppen wechseln sich mit den Filamenten ab, um Nektar für Besucher zu produzieren. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet erfolgt die Blüte vom späten Herbst bis zum frühen Winter, ausgelöst durch kurze Tage und kühle Temperaturen von 10–15 °C. In Innenräumen kann die Blüte 6–8 Wochen kühlerer Bedingungen um die 10–13 °C erfordern, kombiniert mit reduziertem Gießen, um diese Bedingungen nachzuahmen. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Blüten zu kleinen, aufspringenden Kapseln, die zahlreiche winzige Samen enthalten, obwohl die Samenproduktion in der Kultivierung ohne manuellen Eingriff selten ist.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Crassula ovata*, auch bekannt als Geldbaum, ist heimisch im südöstlichen Afrika. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst das südöstliche Mosambik und die südöstlichen Kapprovinzen Südafrikas. In Südafrika erstreckt sich das Vorkommen von Willowmore in der Ostkap-Region ostwärts bis nach East London und Queenstown, und nordwärts bis KwaZulu-Natal. Die Art bevorzugt Küsten- und Küstennahe Regionen von Port Elizabeth (Gqeberha) bis Durban, typischerweise in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis 800 Meter. *Crassula ovata* gedeiht im subtropischen Dickicht-Biom, insbesondere im Albany-Dickicht, wo sie trockene, felsige Hänge und Aufschlüsse besiedelt. Die Böden sind oft arm, sandig oder sandig-lehmig, mit sommerdominantem Niederschlag zwischen 400 und 800 mm jährlich. Dieser Lebensraum zeichnet sich durch offene Strauchlandschaften und geschützte Schluchten aus, die Schutz vor extremen Winden bieten und die Pflanze gleichzeitig periodischen Dürren aussetzen.[4] Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets hat sich *C. ovata* in mehreren eingeschleppten Regionen als Zierpflanze etabliert. In Australien, insbesondere in Victoria, gilt sie als Umweltunkraut in frühen Stadien der Invasion. In den Vereinigten Staaten kommen eingebürgerte Populationen in Kalifornien vor, besonders in Küstengebieten südlicher Countys wie San Diego. Im Mittelmeerraum ist sie in Spanien, Portugal, auf den Kanarischen Inseln und Madeira eingebürgert.[4] Beobachtungsdaten zeigen Vorkommen in vielen Ländern weltweit, besonders häufig in gemäßigten und subtropischen Zonen.[5] Die Pflanze wird oft in Gärten und als Zimmerpflanze gefunden.[4]
Saisonalität & Aktivität
*Crassula ovata* blüht in ihrer natürlichen Umgebung von Spätherbst bis zum frühen Winter, ausgelöst durch kurze Tage und kühle Temperaturen zwischen 10 und 15 °C. Unter Kulturbedingungen kann die Blütezeit durch das Nachahmen dieser Bedingungen induziert werden, indem man die Pflanze für 6–8 Wochen kühleren Temperaturen um die 10–13 °C und reduzierter Bewässerung aussetzt. Die Pflanze bevorzugt Tagestemperaturen zwischen 15°C und 24°C. Sie verträgt auch niedrige Luftfeuchtigkeit, wie sie typischerweise in Innenräumen vorkommt. Die Blüte erfolgt in den Wintermonaten (Juni bis August) in ihrer natürlichen südlichen Hemisphäre, obwohl die Blüte im Innenbereich seltener vorkommt.[2] Das öffentliche Interesse an der Pflanze, wie Suchanfragen zeigen, erlebt saisonale Höhepunkte im August und April, während es im Dezember und Februar tendenziell geringer ist.[3]
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Bronnen & Referenties
- https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:273350-1
- https://succulentsbox.com/blogs/blog/how-to-care-for-crassula-ovata-jade-plant
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://pza.sanbi.org/crassula-ovata
- https://www.gbif.org/species/5362063
- Literaturzusammenfassung: Crassula ovata