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Rot op plant Plectranthus ornatus

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Rot op plant

Taxonomie

Rijk Pflanzen (Plantae)
Stam Tracheophyta (Tracheophyta)
Klas Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Orde Lamiales (Lamiales)
Familie Lamiaceae
Geslacht Coleus
Soort Plectranthus ornatus
Wetenschappelijke naam Plectranthus ornatus Codd

Einleitung

Die als **Verpiss-dich-Pflanze** bekannte Sorte wird botanisch der Art *Coleus comosus* (Synonym: *Plectranthus ornatus*) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) zugeordnet. Im Handel wird sie oft unter der Bezeichnung *Coleus canina* („Katzenschreck“) geführt, während sie in anderen Regionen unter Trivialnamen wie „boldo“ oder „falso boldo“ auch volksmedizinische Verwendung findet.[2][1] Die taxonomische Abgrenzung gilt als komplex, da morphologische Ähnlichkeiten häufig zu Verwechslungen mit verwandten Arten wie *Plectranthus barbatus* oder *Plectranthus neochilus* führen.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Markteinführung erfolgte im Jahr 2001 durch den schwäbischen Gärtner Dieter Stegmeier († 2016) aus Essingen. - Der Antrag auf gemeinschaftlichen Sortenschutz für die Sorte „SUMCOL 01“ wurde vom CPVO und dem Europäischen Gerichtshof abgelehnt, da die Pflanze nicht von *Plectranthus ornatus* unterscheidbar war.[2] - In den USA besteht im Gegensatz zur EU ein gültiges Pflanzenpatent (Nr. PP 13,843) für die Sorte. - Die Markenrechte an Bezeichnungen wie „Hundeschreck“, „Katzenschreck“ und „Scardy Cat!“ werden von der Volmary GmbH gehalten. - Ein öffentliches Experiment zur Wirksamkeit in der Sendung *stern TV* mit Günther Jauch lieferte umstrittene Ergebnisse.[2] - Chemische Analysen brasilianischer Exemplare zeigten (E)-Caryophyllen (bis zu 29,61 %) und Oct-1-en-3-ol (13,92 %) als Hauptkomponenten des ätherischen Öls. - Die Ausbeute bei der Hydrodestillation ist mit etwa 0,1 ml Öl aus 90 g getrocknetem Pflanzenmaterial sehr gering. - Histo-chemische Untersuchungen wiesen Alkaloide, Tannine, Phenole und Polysaccharide direkt in den Drüsenhaaren nach. - Ethnobotanisch findet die Art Anwendung bei der Behandlung von Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Dermatitis und als Desinfektionsmittel. - Das Sekret der Drüsenhaare reagiert positiv auf Nadi-Reagenz, was auf eine Mischung aus ätherischen Ölen und Harzen (Terpene unterschiedlicher Molekülmasse) hinweist.[1]

Name & Einordnung

Die Art wird wissenschaftlich aktuell als *Coleus comosus* Hochst. ex Gürke geführt, ist jedoch in der Literatur und im Handel häufig unter dem Synonym *Plectranthus ornatus* Codd bekannt. Der Gattungsname *Plectranthus* leitet sich von den griechischen Wörtern *plektron* (Sporn) und *anthos* (Blüte) ab, was einen Hinweis auf die Blütenform darstellt.[1] Die Erstbeschreibung des Basionyms *Coleus comosus* erfolgte im Jahr 1894 durch Robert Louis August Maximilian Gürke in den „Botanischen Jahrbüchern für Systematik“, wobei er einen Namen von Christian Ferdinand Friedrich Hochstetter übernahm. Das zugrundeliegende Typusexemplar wurde von Wilhelm Schimper in Äthiopien gesammelt. Der Name *Plectranthus ornatus* wurde später im Jahr 1975 von Leslie Edward Wastell Codd im Journal *Bothalia* vergeben.[3] Durch eine neuere taxonomische Revision gilt inzwischen *Coleus comosus* als der korrekte Name, während *Plectranthus ornatus* als Synonym betrachtet wird. Züchterisch wurde die Pflanze zunächst unter der botanisch nicht validen Bezeichnung *Coleus canina* eingeführt. Nomenklatorische Verwechslungsgefahr besteht zudem mit dem Homonym *Plectranthus comosus* Sims, welches heute ein Synonym von *Coleus barbatus* darstellt.[1] Im deutschsprachigen Raum wurde die Pflanze 2001 unter dem Trivialnamen „Verpiss-dich-Pflanze“ bekannt und wird auch als „Katzenschreck“ oder „Hundeschreck“ vermarktet. Im englischen Sprachraum sind Bezeichnungen wie *Scar(e)dy Cat Plant*, *Piss-off plant* oder *Dog’s Gone* geläufig.[4] In Brasilien, wo die Art ebenfalls verbreitet ist, nennt man sie unter anderem „boldo“, „boldo miúdo“ oder „falso boldo“.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die als *Coleus canina* gehandelte Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 40 cm.[9] Die Blätter von *Plectranthus ornatus* sind gegenständig angeordnet, einfach und weisen eine elliptische bis ovale Form auf. Der Blattrand ist in der oberen Hälfte gezähnt, während die Blattspreite fiedernervig durchzogen ist. Sowohl die adaxiale als auch die abaxiale Blattseite sind behaart und sukkulent, wobei das Gewebe als Wasserspeicher und Schleimdepot dient. Die Blätter sitzen an kleinen Blattstielen, die im Querschnitt eine konvexe Form mit seitlichen Vorsprüngen zeigen. Ein wesentliches Bestimmungsmerkmal sind die auf der Epidermis befindlichen sternförmigen Trichome, die neben mehrzelligen, einreihigen Deckhaaren und Drüsenhaaren vorkommen. Die Spaltöffnungen sind diacytisch und amphistomatisch auf beiden Blattseiten verteilt. Im Inneren des Blattstiels und des Mesophylls sind Idioblasten mit Calciumoxalat-Kristallen eingelagert, was als Anpassung an Herbivorie gedeutet wird. Aufgrund der in den Drüsenschuppen produzierten ätherischen Öle verströmt die Pflanze einen starken Geruch.[8] Die Blütezeit erstreckt sich von April bis September.[9]

Beschreibung

Die Art *Coleus comosus*, häufig unter dem Synonym *Plectranthus ornatus* geführt, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die Wuchshöhen von bis zu 40 cm erreicht.[3][10] Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind einfach, elliptisch bis oval geformt und weisen in der oberen Hälfte einen gezähnten Rand sowie kurze Blattstiele auf. Ein charakteristisches Merkmal ist die Sukkulenz der Blätter; sowohl die Ober- als auch die Unterseite sind fleischig verdickt und speichern Wasser sowie Schleimstoffe (Mucilago), um die Pflanze vor Dehydrierung zu schützen. Die Blattoberflächen sind behaart (pilos), wobei mikroskopische Untersuchungen eine Vielzahl an sternförmigen sowie drüsigen und nicht-drüsigen Trichomen (Pflanzenhaaren) offenbaren.[11] Diese Drüsenhaare, die entweder gestielt oder sitzend auf der Epidermis vorkommen, sind der Ursprungsort der ätherischen Öle, die für den intensiven, säugetierabweisenden Geruch der Pflanze verantwortlich sind.[10][11] Chemische Analysen zeigen, dass diese Sekrete reich an Terpenen wie (E)-Caryophyllen, α-Pinen und Sabinen sind, welche eine wesentliche Rolle in der ökologischen Interaktion spielen. Anatomisch ist das Blatt amphistomatisch aufgebaut, besitzt also Spaltöffnungen auf beiden Seiten, und zeigt im Querschnitt ein homogenes Mesophyll ohne Differenzierung in Palisaden- und Schwammgewebe. Zur weiteren Abwehr von Fressfeinden lagert die Pflanze in spezialisierten Zellen (Idioblasten) toxische Calciumoxalat-Kristalle ein, die besonders im Blattstiel konzentriert sind. Die Mittelrippe des Blattes ist konvex geformt und durch Kollenchym-Schichten verstärkt, was den vegetativen Organen mechanische Stabilität verleiht.[11] Historisch wurde die Art 1894 von Gürke basierend auf Funden in Äthiopien erstbeschrieben, während der Name *Plectranthus ornatus* erst 1975 von Codd vergeben wurde. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt indigen in Nord- und Ostafrika, während die Art in Südafrika als Zierpflanze eingeführt wurde und dort inzwischen als invasive Spezies gilt.[3] Aufgrund der morphologischen Ähnlichkeit innerhalb der Gattung kommt es häufig zu Verwechslungen mit verwandten Arten wie *Coleus barbatus* oder *Plectranthus neochilus*, was die taxonomische Einordnung oft erschwert.[3][11] Im Gegensatz zu einigen verwandten Arten gedeiht *Coleus comosus* nicht unterhalb einer Temperatur von 8 °C und bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte, wobei die Blütezeit von April bis September reicht.[10]

Verhalten

Das Verhalten von *Plectranthus ornatus* ist primär durch passive Abwehrmechanismen und chemische Interaktionen mit der Umwelt geprägt.[12] Die Pflanze zeigt ein ausgeprägtes Abwehrverhalten gegenüber Säugetieren, indem sie spezifische Duftstoffe produziert.[12][5] Diese chemischen Signale basieren auf ätherischen Ölen, die in Drüsenhaaren auf der Blattoberfläche gespeichert werden.[5] Bei Berührung oder starker Sonneneinstrahlung werden diese flüchtigen Verbindungen freigesetzt, die auf Tiere wie Katzen, Hunde und Kaninchen repellierend wirken.[12] Diese olfaktorische Kommunikation dient der Vermeidung von Tritt- und Fraßschäden durch Wirbeltiere.[5] In der Interaktion mit anderen Arten zeigt sich die Pflanze selektiv, da die abschreckende Wirkung spezifisch auf Säugetiere abzielt, während sie für Menschen ungiftig bleibt.[12] Trotz der Abwehrstoffe interagiert *Plectranthus ornatus* positiv mit der Insektenwelt und wird von Bestäubern angeflogen. Als Anpassung an trockene Standorte weist die Pflanze sukkulente Eigenschaften auf, die ihr Überleben in ariden Gebieten sichern.[5] Die Wirksamkeit der chemischen Barriere ist räumlich begrenzt und wirkt am effektivsten im direkten Umkreis der Pflanze.[12]

Ökologie

Die Art *Plectranthus ornatus* kommt ursprünglich indigen in Nord- und Ostafrika vor, hat sich jedoch in Südafrika als unerwünschte invasive Art etabliert, die dort inzwischen mit einem Handelsverbot belegt ist.[6] Die Pflanze zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum sowie eine hohe Toleranz gegenüber Ressourcenknappheit aus und kann sich leicht an diverse Biome anpassen. In der Interaktion mit ihrer Umwelt spielen die von der Pflanze produzierten ätherischen Öle und Sekundärmetaboliten eine zentrale ökologische Rolle. Die Biosynthese von Verbindungen wie Terpenen und Alkaloiden dient primär dem Schutz vor Herbivoren sowie der Abwehr mikrobieller Pathogene. Als Reaktion auf physische Verletzungen und Angriffe werden zudem Polysaccharide aus den Drüsenhaaren ausgeschieden, die als defensiver Mechanismus fungieren. Eine weitere Strategie zur Vermeidung von Fraßschäden ist die Einlagerung von Calciumoxalat, das aufgrund seiner Toxizität als effektiver Fraßschutz dient. Trotz dieser defensiven chemischen Eigenschaften erfüllen die flüchtigen Verbindungen und Phenole gleichzeitig die Funktion, Bestäuber anzulocken.[8] Die im Gartenbau oft genutzte abschreckende Wirkung des Geruchs auf Säugetiere ist hingegen wissenschaftlich nicht belegt.[6]

Bedeutung, Schäden & Prävention

In Südafrika, wo die Art ursprünglich als Zierpflanze eingeführt wurde, gilt *Coleus comosus* (Syn. *Plectranthus ornatus*) inzwischen als unerwünschte invasive Spezies und wurde dort mit einem Handelsverbot belegt.[14] Die Pflanze zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus und besitzt die Fähigkeit, sich an verschiedenste Biome anzupassen sowie Ressourcenknappheit zu tolerieren.[15] Als biochemische Verteidigungsstrategie gegen Herbivoren produziert *Plectranthus ornatus* Calciumoxalat, eine toxische Substanz, die als Abwehrmechanismus dient.[14] Zusätzlich fungieren die in den Drüsenhaaren gebildeten ätherischen Öle und Terpene als Schutz gegen Fressfeinde und Pathogene.[16] Obwohl die Pflanze im europäischen Handel primär zur Vergrämung von Säugetieren wie Hunden, Katzen und Kaninchen beworben wird, ist die wissenschaftliche Evidenz für diese abschreckende Wirkung umstritten.[17] In der Ethnobotanik und traditionellen Medizin wird die Art hingegen zur Behandlung von Kopfschmerzen, Dermatitis, Verbrennungen oder Insektenstichen sowie als Desinfektionsmittel genutzt.[18] Rechtlich wurde der spezifischen Sorte 'Sumcol 01' in der Europäischen Union der Sortenschutz verweigert, da sie sich phänotypisch nicht hinreichend von wilden *Plectranthus ornatus*-Exemplaren unterscheiden ließ.[19] In den USA besteht hingegen ein Pflanzenpatent für diese Züchtung.[20]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Nutzung von *Plectranthus ornatus* konzentriert sich primär auf den Zierpflanzenbau, wo die Art unter Handelsnamen wie *Coleus canina* oder „Verpiss-dich-Pflanze“ als Tierabwehrmittel vermarktet wird und in den USA durch das Pflanzenpatent PP 13,843 geschützt ist.[13] Aufgrund der chemischen Zusammensetzung ihrer ätherischen Öle besitzt die Art zudem erhebliches Potenzial für die Kosmetik-, Pharmakologie- und Lebensmittelindustrie. Diese Inhaltsstoffe zeigen biologische Aktivitäten, die auch in der traditionellen Kräutermedizin genutzt werden, wenngleich der Verkauf unter dem Namen „Boldo“ zu taxonomischen Verwechslungen führt.[1] Demgegenüber stehen negative wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen in Südafrika, wo die Pflanze als invasive Art eingestuft wurde und einem offiziellen Handelsverbot unterliegt.[8]

Biologie & Lebenszyklus

Die Art *Plectranthus ornatus* (Syn. *Coleus comosus*) ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 40 cm erreicht.[2] Sie zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus und besitzt die physiologische Fähigkeit, sich an verschiedene Biome sowie Ressourcenmangel wie fehlendes Sonnenlicht oder Regen anzupassen. Die sukkulenten Blätter sind gegenständig angeordnet und verfügen über Wasserspeichergewebe sowie Schleimablagerungen, die die Pflanze vor Dehydrierung schützen. Anatomisch weist das Blattwerk eine amphistomatische Struktur auf, bei der diacytische Spaltöffnungen sowohl auf der Blattober- als auch auf der Unterseite vorhanden sind.[1] Die Blütezeit der Pflanze erstreckt sich in der Regel von April bis September.[2] Die Vermehrung erfolgt leicht sowohl in Kultur als auch spontan durch Verwilderung, weshalb die Art in Südafrika inzwischen als invasiv eingestuft wird.[2][1] Physiologisch ist *Plectranthus ornatus* durch die Produktion sekundärer Metaboliten in spezialisierten Drüsenhaaren (Trichomen) gekennzeichnet. Diese Drüsen sezernieren ein Gemisch, das reich an Diterpenen und ätherischen Ölen wie Alpha-Pinen und Caryophyllen ist. Diese flüchtigen Verbindungen dienen der Abwehr von Herbivoren und Pathogenen, dem Schutz vor abiotischem Stress sowie der Anlockung von Bestäubern. Als zusätzlicher Abwehrmechanismus gegen Fraßfeinde werden toxische Calciumoxalat-Kristalle in den Idioblasten eingelagert. Die chemische Zusammensetzung der Öle kann je nach Umweltbedingungen variieren, was die ökologische Interaktion der Pflanze beeinflusst.[1] Bezüglich der Standortbedingungen bevorzugt die Art sonnige bis halbschattige Plätze. Die Pflanze verfügt über keine ausgeprägte Kältetoleranz und gedeiht nicht unterhalb einer Temperatur von 8 °C.[2]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art *Coleus comosus* (bzw. *Plectranthus ornatus*) liegt im nördlichen und östlichen Afrika.[6] Historische Aufsammlungen des Typusmaterials stammen unter anderem aus Äthiopien.[7] In Südafrika wurde die Pflanze ursprünglich als Zierpflanze eingeführt, gilt dort jedoch inzwischen als eingebürgerte und unerwünschte invasive Art, die einem Handelsverbot unterliegt.[6] Auch in Südamerika, insbesondere in Brasilien, ist die Art weit verbreitet und vermehrt sich dort sowohl in Kultur als auch spontan verwildert. Die Pflanzen gelten als anpassungsfähig an verschiedene Biome, wobei die morphologische Ausprägung der Blätter und Wuchsform je nach Habitat variieren kann. Weitere Vorkommen oder kultivierte Bestände sind durch wissenschaftliche Untersuchungen aus Portugal und Saudi-Arabien dokumentiert.[8] Bezüglich der Standortansprüche bevorzugt die Pflanze sonnige bis halbschattige Plätze. Da sie nicht frosthart ist, gedeiht sie unterhalb einer Temperatur von 8 °C nicht mehr.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die vegetative Aktivität von *Coleus comosus* (Syn. *Plectranthus ornatus*) ist in gemäßigten Breiten stark saisonal geprägt und an warme Umweltbedingungen gebunden. Für im Handel erhältliche Exemplare wird eine Blütezeit angegeben, die sich über das Sommerhalbjahr von April bis September erstreckt. Während dieser Wachstumsphase kann die Pflanze eine Wuchshöhe von bis zu 40 cm erreichen. Das Gedeihen ist jedoch streng temperaturabhängig, da die Pflanze unterhalb von 8 °C ihr Wachstum einstellt oder nicht mehr gedeiht.[2] Diese thermische Limitierung beschränkt die aktive Phase im Freiland auf die frostfreie Zeit. Als optimaler Standort für die physiologische Aktivität wird ein sonniger bis halbschattiger Platz beschrieben.[2] Generell zeichnen sich Arten der Gattung *Plectranthus* durch ein schnelles Wachstum aus, was eine rasche Entwicklung während der Saison ermöglicht. Zudem besitzen Vertreter dieser Gattung eine gewisse Toleranz gegenüber Ressourcenmangel, wie etwa temporär fehlendem Sonnenlicht oder Regen.[1] Das öffentliche Interesse an der Pflanze korreliert zeitlich exakt mit dem Beginn dieser biologischen Wachstumsphase. Aggregierte Suchdaten zeigen signifikante Spitzenwerte in den Monaten April und Mai, was dem Start der Pflanzsaison entspricht. Im Gegensatz dazu fällt das Interesse in den ruhenden Wintermonaten November und Januar auf die niedrigsten Werte ab.[5]

Bronnen & Referenties

  1. https://doi.org/10.3897/phytokeys.129.34988
  2. Wikipedia: Verpiss-dich-Pflanze (OCR-Quelltext)
  3. Gürke, R. L. A. M. (1894). Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie, Band 19, Teil 2–3, Seite 212.
  4. Hamburger Abendblatt: Verpiss-dich-Pflanze im Test. 24. Mai 2002.
  5. Suchinteresse-Zeitreihe (aggregiert)
  6. Rice, L. J., Brits, G. J., Potgieter, C. J., Van Staden, J.: Plectranthus: A plant for the future? In: South African Journal of Botany. 77, 2011, S. 947–959, doi:10.1016/j.sajb.2011.07.001
  7. Gürke, R. L. A. M.: Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie Band 19 Teil 2–3, 1894, S. 212
  8. da Silva, L.R.R. et al.: Morphoanatomical, Histochemical, and Essential Oil Composition of the Plectranthus ornatus Codd. (Lamiaceae). Molecules 2023, 28, 6482. https://doi.org/10.3390/molecules28186482
  9. Wikipedia OCR, Seite 1 (Verpiss-dich-Pflanze)
  10. Rice, L. J., et al. (2011). Plectranthus: A plant for the future? South African Journal of Botany, 77, 947–959. https://doi.org/10.1016/j.sajb.2011.07.001
  11. da Silva, L. R. R., et al. (2023). Morphoanatomical, Histochemical, and Essential Oil Composition of the Plectranthus ornatus Codd. (Lamiaceae). Molecules, 28, 6482. https://doi.org/10.3390/molecules28186482
  12. PDF: verpiss-dich-pflanze
  13. United States Plant Patent PP13843P2: Plectranthus plant named 'Sumcol 01' (2003)
  14. L. J. Rice et al.: Plectranthus: A plant for the future? In: South African Journal of Botany. 77, 2011, S. 947–959, doi:10.1016/j.sajb.2011.07.001
  15. Khan, M. et al.: A Detailed Study on Chemical Characterization of Essential Oil Components of Two Plectranthus Species Grown in Saudi Arabia. J. Saudi Chem. Soc. 2016, 20, 711–721
  16. Tak, Y.; Kumar, M.: Phenolics: A Key Defence Secondary Metabolite to Counter Biotic Stress. Plant Phenolics Sustain. Agric. 2020, 1, 309–329
  17. Verpiss-dich-Pflanze im Test. In: Hamburger Abendblatt. vom 24. Mai 2002
  18. Khalik, K.N.A.: A Systematic Revision of the Genus Plectranthus L. (Lamiaceae) in Saudi Arabia. Am. J. Plant Sci. 2016, 7, 1429–1444
  19. CPVO Aktenzeichen 2001/0905
  20. Patent USPP13843P2: Plectranthus plant named 'Sumcol 01'