Wenn wir an Bienen denken, haben wir meist sofort ein Bild vor Augen: Ein fleißiges Insekt, das von Blüte zu Blüte fliegt und Nektar sammelt, um daraus süßen Honig zu machen. Doch die Antwort auf die Frage, was Bienen eigentlich essen, ist weitaus komplexer und faszinierender, als es auf den ersten Blick scheint. Bienen ernähren sich keineswegs nur von Nektar. Ihre Ernährung ist ein hochspezialisiertes System, das über Millionen von Jahren evolutionär perfektioniert wurde. Während die bekannte Westliche Honigbiene (Apis mellifera) als Generalist eine Vielzahl von Pflanzen anfliegt, gibt es unter den hunderten heimischen Wildbienenarten wahre Feinschmecker, die ohne eine ganz bestimmte Pflanzenart schlichtweg verhungern würden. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Speisekammer der Bienen ein, erklären die anatomischen Wunderwerke ihrer Nahrungsaufnahme und zeigen auf, wie wir Menschen den Tisch für diese unverzichtbaren Bestäuber decken können.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zwei Hauptnahrungsquellen: Bienen benötigen Nektar als Kohlenhydrat- und Energiequelle sowie Pollen als unverzichtbare Eiweißquelle für die Aufzucht der Brut.
- Spezialisten vs. Generalisten: Während Honigbienen und viele Hummeln an unterschiedlichsten Blüten sammeln (polylektisch), sind rund 30 Prozent der Wildbienen auf ganz bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert (oligolektisch).
- Bienenbrot: Pollen wird im Bienenstock durch die Zugabe von Nektar, Speichel und Enzymen fermentiert und so als "Bienenbrot" haltbar gemacht.
- Winterernährung: Honigbienen halten keinen Winterschlaf. Sie überwintern als "Wintertraube" und ernähren sich von den im Sommer angelegten Honig- oder Zuckerwasservorräten, um durch Muskelzittern Wärme zu erzeugen.
- Gefahr durch Nahrungsmangel: Monokulturen, Pestizideinsatz und "aufgeräumte" Gärten führen zu einem massiven Rückgang des Nahrungsangebots, was das Bienensterben maßgeblich vorantreibt.
Die Grundbausteine der Bienenernährung: Nektar und Pollen
Die Ernährung von Bienen, unabhängig davon, ob es sich um Honigbienen oder solitäre Wildbienen handelt, basiert fundamental auf zwei pflanzlichen Produkten: Nektar und Pollen. Diese beiden Komponenten erfüllen völlig unterschiedliche, aber gleichermaßen lebenswichtige Funktionen im Organismus der Insekten.
Nektar: Der Flugtreibstoff der Bienen
Nektar ist eine zuckerhaltige Flüssigkeit, die von Pflanzen in speziellen Drüsen (Nektarien) ausgeschieden wird, um Bestäuber anzulocken. Für die Biene ist Nektar die primäre Kohlenhydratquelle und liefert die notwendige Energie für das Fliegen, die Wärmeregulation im Stock und den Wabenbau. Die Energie für den Flug entnimmt die Biene direkt dem Honigzucker; auf einem Kilometer Flug verbraucht eine Honigbiene etwa 2 Milligramm Zucker[1].
Um die Honigblase (ein spezielles Organ im Hinterleib, das als Transportbehälter dient) mit einem Volumen von 50 bis 60 Kubikmillimetern zu füllen, muss eine Biene zwischen 15 und 100 Blüten besuchen[1]. Zurück im Stock wird der Nektar an die Stockbienen übergeben. Durch wiederholtes Hervorwürgen (Regurgitation oder "Lüften") und die Zugabe von körpereigenen Enzymen wird dem Nektar Wasser entzogen und er wird in Honig umgewandelt[2]. Sobald der Wassergehalt ausreichend gesunken ist, wird die Wabenzelle mit einem Wachsdeckel verschlossen – der Honig ist nun reif und haltbar.
Pollen: Das unverzichtbare Protein
Während Nektar das "Benzin" ist, ist Pollen (Blütenstaub) das "Baumaterial". Pollen ist die alleinige Proteinquelle eines Bienenvolkes und enthält zudem wichtige Fette, Vitamine und Mineralstoffe[2]. Ohne Pollen kann keine Bienenbrut aufgezogen werden.
Schon während des Sammelns (dem sogenannten "Höseln") wird der Pollen von der Biene mit etwas Nektar und Speichel versetzt, um ihn klebrig zu machen, damit er in den Pollenkörbchen an den Hinterbeinen transportiert werden kann[2]. Im Stock streifen die Sammlerinnen die Pollenhöschen in eine Wabenzelle ab. Stockbienen zerdrücken die Pollenmasse mit dem Kopf und vermengen sie weiter mit Speichel und Honigmageninhalt. Durch diesen Prozess sinkt der pH-Wert und der Pollen fermentiert zu sogenanntem "Bienenbrot". Diese Milchsäuregärung macht den Pollen haltbar und schließt ihn für die Verdauung der Bienen auf[2].
Eine einzige Pollenladung einer Honigbiene ist das Ergebnis von ca. 100 Blütenbesuchen. Um eine einzige Wabenzelle mit Pollen zu füllen, sind etwa 20 solcher Pollenladungen erforderlich[1].

Wie Bienen essen: Ein Blick in die funktionelle Anatomie
Die Nahrungsaufnahme der Bienen ist ein mechanisches und physiologisches Meisterwerk. Bienen besitzen leckend-saugende Mundwerkzeuge. Diese bestehen aus den Oberkiefern (Mandibeln), den Unterkiefern (Maxillen) und der Unterlippe (Labium), die an ihrer Spitze ein kleines Löffelchen trägt[2]. Mit den Mandibeln können sie Pollen kneten oder Wachs bearbeiten, während der Rüssel (gebildet aus Maxillen und Labium) tief in die Blütenkelche eindringt, um Nektar aufzusaugen.
Der aufgesaugte Nektar gelangt zunächst in die Honigblase. Diese ist durch den sogenannten Ventiltrichter vom eigentlichen Mitteldarm getrennt[2]. Der Ventiltrichter fungiert wie ein intelligentes Ventil: Er hält den Nektar in der Honigblase zurück, damit die Biene ihn als Vorrat in den Stock transportieren kann. Benötigt die Biene jedoch selbst Energie für den Flug, öffnet sich das Ventil leicht und lässt etwas Nektar in den Mitteldarm passieren, wo die eigentliche Verdauung und Nährstoffaufnahme stattfindet[2]. Unverdauliche Reste sammeln sich am Ende des Verdauungstraktes in der Kotblase.

Der Speiseplan der Honigbiene im Jahresverlauf
Der Nahrungsbedarf eines Honigbienenvolkes ist nicht statisch, sondern unterliegt einem strengen jahreszeitlichen Rhythmus, der eng mit der Brutentwicklung und den Außentemperaturen verknüpft ist.
Frühjahr: Die Explosion des Lebens
Bereits im Vorfrühling, wenn die Temperaturen steigen, beginnt die Königin wieder mit der Eiablage. Die Temperatur im Brutnest muss nun konstant auf 35 °C gehalten werden, was zu einem enormen Anstieg des Honigverbrauchs führt[1]. Um den Futtersaft (Gelée Royale) für die jungen Larven zu produzieren, benötigen die Ammenbienen massiv Eiweiß. Dieses wird zunächst aus den körpereigenen Fett-Eiweiß-Polstern der Winterbienen mobilisiert, bis die ersten Sammlerinnen frischen Pollen von Frühblühern wie Weiden (Salix) oder Hasel eintragen[1].
Sommer: Massentracht und Trachtlücken
Im Sommer erreicht das Volk mit bis zu 40.000 bis 80.000 Individuen seine maximale Größe[3]. In dieser Zeit sammeln die Bienen intensiv Nektar von Massentrachten wie Raps, Obstblüten oder Linden. Nach dem Schlupf müssen junge Sommerbienen über mehrere Tage intensiv Pollen fressen, um ihre Hypopharynxdrüsen (Futtersaftdrüsen) und ihren Fettkörper vollständig zu entwickeln. Erst dann werden sie zu vollwertigen Ammenbienen[2].
Gefährlich wird es im Hochsommer: In vielen landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen bricht die Nahrungsversorgung im Juni oder Juli drastisch ein. Wenn Wiesen gemäht und Äcker von Beikräutern befreit sind, entstehen "grüne Wüsten", in denen Bienen hungern[4].
Herbst und Winter: Die Überlebensstrategie
Im Spätsommer werden die langlebigen Winterbienen erzeugt. Sie verausgaben sich nicht durch Brutpflege und fressen große Mengen Pollen, um sich ein dickes Fett-Eiweiß-Polster anzulegen[1]. Wenn die Temperaturen fallen, zieht sich das Volk in den Stock zurück und bildet die Wintertraube. Honigbienen halten keinen Winterschlaf! Sie zehren von ihren Honigvorräten und erzeugen durch das Zittern ihrer Flugmuskulatur aktiv Wärme. Im Inneren der Traube, wo die Königin sitzt, herrschen wohlige Temperaturen, während die Bienen an der Außenseite (ca. 13 °C) regelmäßig nach innen rotieren[1]. Ihren Kot sammeln sie über Monate in der Kotblase, bis sie ihn an warmen Wintertagen (über 10 °C) bei sogenannten Reinigungsflügen entleeren können[5].
Wildbienen: Die Feinschmecker unter den Insekten
Während die Honigbiene als Nutztier des Imkers fast überall Nahrung findet, solange überhaupt etwas blüht, sieht die Situation bei den rund 600 in Deutschland heimischen Wildbienenarten völlig anders aus[6]. Wildbienen leben überwiegend solitär (einzeln) und versorgen ihre Brutkammern selbstständig mit einem Vorrat aus Pollen und Nektar.
Etwa 30 Prozent der heimischen Wildbienenarten sind sogenannte oligolektische Arten (Nahrungsspezialisten). Das bedeutet, sie sammeln Pollen ausschließlich an einer einzigen Pflanzenfamilie, Pflanzengattung oder sogar nur an einer einzigen Pflanzenart[6]. Fehlt diese Pflanze in ihrem Flugradius (der oft nur wenige hundert Meter beträgt), kann sich die Biene nicht fortpflanzen und stirbt lokal aus.
Faszinierende Beispiele für Nahrungsspezialisten:
- Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi): Diese Art sammelt ihren Pollen ausschließlich an Glockenblumen (Campanula)[3].
- Natternkopf-Mauerbiene (Hoplitis adunca): Sie ist zwingend auf den Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) als Pollenquelle angewiesen[3].
- Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae): Diese spät im Jahr fliegende Biene sammelt ihre Nahrung fast ausschließlich an blühendem Efeu[6].
- Schenkelbienen (Macropis): Eine absolute Besonderheit! Diese Bienen sammeln anstelle von Nektar pflanzliche Öle von den Blüten des Gilbweiderichs (Lysimachia), um damit ihre Larvennahrung anzureichern und ihre Nester auszukleiden[3].
Kuckucksbienen: Essen lassen statt selbst sammeln
Eine besondere Ernährungsstrategie verfolgen die Kuckucksbienen, die etwa 30 Prozent aller Wildbienenarten ausmachen. Sie sammeln weder Nektar noch Pollen für ihre Brut. Stattdessen schleichen sich die Weibchen in die Nester anderer Wildbienenarten (ihrer spezifischen Wirte) ein und legen ihr Ei auf den fremden Pollenvorrat. Die schlüpfende Kuckuckslarve tötet das Ei oder die Larve des Wirtes und ernährt sich anschließend von dem gestohlenen Proviant[6].
Bedrohungen: Wenn der Tisch für Bienen leer bleibt
Die Ernährungssituation für Bienen hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Die sogenannte ALARM-Studie belegt signifikant, dass die Vielfalt von Blütenbestäubern und der von ihnen bestäubten Pflanzen in den letzten 25 Jahren massiv zurückgegangen ist[4]. Die Ursachen hierfür sind vielfältig:
- Verlust von Lebensräumen und Strukturvielfalt: Die Intensivierung der Landwirtschaft führt zu großen, homogenen Anbauflächen. Blühende Feldraine, Hecken und artenreiches Grünland verschwinden[7].
- Pestizide und Herbizide: Breitbandherbizide wie Glyphosat vernichten systematisch blühende Beikräuter (die sogenannten "Unkräuter"), auf die viele Insekten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind[7]. Insektizide (wie Neonicotinoide) können Bienen direkt töten oder ihre Orientierungsfähigkeit stören.
- Überdüngung (Eutrophierung): Zu hohe Stickstoffeinträge in Böden verdrängen magerkeitsliebende, blütenreiche Pflanzenarten zugunsten von schnell wachsenden, aber blütenarmen Gräsern[7].
- Falsche Gartengestaltung: "Englischer Rasen", Schottergärten und exotische Zierpflanzen mit gefüllten Blüten bieten Bienen weder Nektar noch Pollen[6].
Viele beliebte Zierpflanzen wie bestimmte Rosen, Dahlien oder Astern wurden züchterisch so verändert, dass ihre Staubblätter in zusätzliche Blütenblätter umgewandelt wurden ("gefüllte Blüten"). Diese Pflanzen produzieren keinen Pollen mehr und ihre Nektardrüsen sind für Bienen unzugänglich. Für Insekten sind sie eine optische Täuschung ohne Nährwert[6].
Was können wir tun? Den Bienen den Tisch decken
Jeder Garten- und Balkonbesitzer kann aktiv dazu beitragen, die Ernährungssituation für Honig- und Wildbienen zu verbessern. Das Zauberwort heißt Struktur- und Pflanzenvielfalt.
1. Ein durchgehendes Blütenband schaffen
Bienen benötigen von zeitigen Frühjahr (März) bis in den späten Herbst (Oktober) kontinuierlich Nahrung. Pflanzen Sie so, dass immer etwas blüht.
Frühjahr: Krokusse, Schneeglöckchen, Weiden (Salix), Obstbäume, Kornelkirsche.
Sommer: Natternkopf, Glockenblumen, Reseda, Lavendel, Thymian.
Herbst: Efeu, Fetthenne (Mauerpfeffer), späte Astern (ungefüllt)[6].
2. Heimische Pflanzen bevorzugen
Da viele Wildbienenarten hochgradig auf heimische Pflanzen spezialisiert sind, nützen ihnen exotische Gewächse aus dem Baumarkt oft nichts. Setzen Sie auf Pflanzenfamilien wie Korbblütler (z.B. Schafgarbe, Margerite), Lippenblütler (z.B. Taubnessel, Salbei, Minze) und Kreuzblütler[6].
3. "Unkraut" stehen lassen
Pflanzen, die wir oft als Unkraut abtun, sind für Bienen überlebenswichtig. Lassen Sie Löwenzahn, Klee, Disteln und Brennnesseln in einigen Ecken des Gartens blühen. Reduzieren Sie die Rasenmahd auf ein bis zwei Mal im Jahr, um eine blühende Wiese entstehen zu lassen[6].
Lassen Sie Küchenkräuter und Gemüsepflanzen wie Schnittlauch, Zwiebeln, Möhren oder Fenchel zur Blüte kommen. Die Blüten von Doldenblütlern und Liliengewächsen sind wahre Insektenmagneten[6].
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Essen Bienen ihren eigenen Honig?
Ja, absolut. Honig ist der Energievorrat, den die Bienen für Schlechtwetterperioden und vor allem für das Überleben im Winter anlegen. Imker entnehmen einen Teil dieses Honigs und ersetzen ihn im Spätsommer meist durch spezielles Zuckerwasser, das die Bienen ebenfalls einlagern und im Winter verzehren[5].
Darf ich erschöpften Bienen Honig füttern?
Nein, auf keinen Fall! Füttern Sie niemals gekauften Honig an Bienen. Fremder Honig (besonders aus dem Ausland) kann Sporen der Amerikanischen Faulbrut enthalten. Diese Bakterienkrankheit ist für Menschen völlig harmlos, rottet aber ganze Bienenvölker aus. Wenn Sie einer erschöpften Biene helfen wollen, bieten Sie ihr einen Tropfen Zuckerwasser (Mischung aus Haushaltszucker und Wasser im Verhältnis 1:1) an.
Was essen männliche Bienen (Drohnen)?
Drohnen sammeln selbst keine Nahrung. Sie werden in den ersten Lebenstagen von den Arbeiterinnen mit einem Gemisch aus Pollen und Honig gefüttert. Später bedienen sie sich selbst an den offenen Honigzellen im Stock. Im Spätsommer (zur "Drohnenschlacht") werden sie von den Futterplätzen abgedrängt und aus dem Stock geworfen, da sie für die Überwinterung nutzlos sind und nur Futter verbrauchen würden[1].
Was ist Gelée Royale?
Gelée Royale ist ein spezieller, extrem protein- und vitaminreicher Futtersaft, der in den Hypopharynxdrüsen (Kopfdrüsen) der jungen Ammenbienen produziert wird. Alle Bienenlarven erhalten diesen Saft in den ersten drei Lebenstagen. Nur Larven, die zu Königinnen heranwachsen sollen, werden bis zu ihrer Verpuppung ausschließlich mit Gelée Royale gefüttert[2].
Trinken Bienen auch Wasser?
Ja, Wasser ist lebenswichtig. Ein Bienenvolk benötigt an heißen Tagen große Mengen Wasser (bis zu 140 Gramm für 6000 Brutzellen), um den Stock durch Verdunstungskälte zu kühlen und um kristallisierten Honig oder dicken Futtersaft für die Larven zu verdünnen. Sogenannte Wasserholerinnen transportieren das Wasser in ihrer Honigblase in den Stock[1]. Eine flache Wasserschale mit Steinen oder Moos als Landeplatz im Garten hilft den Bienen sehr.
Fazit
Die Frage "Was essen Bienen?" offenbart ein komplexes Zusammenspiel aus Botanik, Insektenanatomie und Ökologie. Nektar liefert die Flugenergie, Pollen das lebenswichtige Eiweiß für die nächste Generation. Während die Honigbiene als flexibler Sammler auftritt, sind viele der bedrohten Wildbienenarten auf ganz spezifische heimische Pflanzen angewiesen. Der dramatische Rückgang von Blütenvielfalt in unseren Landschaften und Gärten entzieht diesen faszinierenden Insekten buchstäblich die Lebensgrundlage. Doch die Lösung beginnt vor unserer eigenen Haustür: Indem wir heimische, ungefüllte Blütenpflanzen setzen, "Unkraut" tolerieren und auf Pestizide verzichten, können wir den Tisch für Bienen reichhaltig decken und einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.
Quellen und Referenzen
- Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf, Jahreszeitlicher Rhythmus im Bienenvolk.
- Odemer, Richard (Landesanstalt für Bienenkunde, Universität Hohenheim), Funktionelle Anatomie der Honigbiene, Vorlesung November 2012.
- Schwarz, Dr. Martin (Stiftung für Natur des Naturschutzbundes Oberösterreich), Bienen – eine interessante und vielfältige Tiergruppe mit großer Bedeutung, ÖKO·L 38/2, 2016.
- Radetzki, Thomas (Mellifera e.V.), Die Krise der Bienenhaltung - ein Symptom unfruchtbarer Konzepte, 2008.
- Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL), Was machen Honigbienen im Winter?, 2025.
- Deutsche Wildtier Stiftung, Wildbienen schützen und fördern im Kleingarten, 4. Auflage, 2021.
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung, 2019.
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