- Die Unterscheidung der Geschlechter gelingt am eindeutigsten über das Schwarz der Flankenzeichnung, das beim Weibchen blasser ausfällt.
- Bei Weibchen ist die Kehle im Gegensatz zu den Männchen nur grauweißlich gefärbt.
- Jungvögel zeigen eine Körperunterseite, die im Vergleich zu adulten Männchen weniger leuchtend gelb und häufig gräulich überwaschen ist.
- Die Querwellung an den Flanken ist bei Jungvögeln blasser und weniger stark ausgeprägt.
- In Teilen seines Verbreitungsgebietes tritt der Olivastrild stellenweise als seltener, in anderen Regionen dagegen als häufiger Vogel auf.
- Ein komplettes Gelege des Grünastrilds besteht meist aus vier bis fünf Eiern.
- Die Bebrütung der Eier erfolgt durch beide Elternvögel über einen Zeitraum von 13 bis 14 Tagen.
- Die Dauer der Nestlingszeit beläuft sich auf 21 bis 26 Tage.
- Historisch gesehen wurde die Art im Jahr 1863 das erste Mal nach England und 1873 durch Carl Hagenbeck nach Deutschland eingeführt.
- Eine selbsttragende Population durch Zuchterfolge europäischer Halter konnte in Europa bislang nicht etabliert werden.
- Die Zucht dieser Prachtfinkenart gelingt in einer Voliere eher als in einem Käfig, gilt insgesamt jedoch als schwierig.1
Grünastrild Amandava formosa
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Classificatie
Taxonomie
- Rijk
- Animalia
- Stam
- Chordata
- Klas
- Aves
- Orde
- Passeriformes
- Familie
- Estrildidae
- Geslacht
- Amandava
Overzicht
Einleitung
Der Olivastrild (Amandava formosa, Syn.: Stictospiza formosa), auch als Olivgrüner Astrild, Schönfink oder Grüner Tigerfink bekannt, ist eine asiatische Vogelart aus der Familie der Prachtfinken (Estrildidae). Die Art ist im westlichen und zentralen Teil Indiens endemisch und bewohnt dort fragmentarische Verbreitungsgebiete in Grasland, Schilfgürteln sowie in Kulturland. Wegen seines eingeschränkten Verbreitungsgebietes und schrumpfender Populationen infolge des Vogelhandels sowie Habitatzerstörung wird der Olivastrild von der IUCN als gefährdet eingestuft.1
In één oogopslag
Fakten (kompakt)
Herkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Grüner Tigerfink (Amandava formosa) erreicht eine Körperlänge von 9 bis 10 cm und zählt damit zu den eher kleinen Prachtfinkenarten. Sein Oberkörper ist durch eine düstere, graugrüne Grundfärbung gekennzeichnet. Die Flanken der Vögel weisen ein auffälliges, schwarzweißes Muster auf. An der Vorderbrust und der Kehle zeigt sich eine blass gelbliche Färbung. Der Bauch sowie die Unterschwanzdecken sind in einem leuchtenden Gelb gefärbt. Als markantes Merkmal am Kopf sticht der karmesinrote Schnabel hervor. Die Augen des Olivastrilds sind braun gefärbt. Die Füße variieren in ihrer Farbe von bräunlich grau bis bräunlich fleischfarben. Männchen und Weibchen sind morphologisch kaum voneinander zu unterscheiden. Beim weiblichen Geschlecht fallen sämtliche Farben jedoch etwas blasser aus. Dies betrifft vor allem das Schwarz der Flankenfleckung, wodurch sich die Geschlechter am sichersten bestimmen lassen. Zudem ist die Kehle des Weibchens lediglich grauweißlich gefärbt. Jungvögel stellen eine mattere Version des adulten Männchens dar. Ihre Körperoberseite ist olivgrau gefärbt, während die Unterseite weniger leuchtend gelb und oftmals gräulich überwaschen ist. Die Querwellung an den Flanken der Juvenilen ist deutlich blasser und weniger ausgeprägt. Belastbare morphologische Beschreibungen von Eiern, Nestlingen oder spezifischen Abgrenzungsmerkmalen zu anderen Arten liegen in der Literatur ansonsten kaum vor.1
Portret
Beschreibung
Der Grüner Tigerfink oder Olivastrild (Amandava formosa) ist eine asiatische Art aus der Familie der Prachtfinken, die im westlichen und zentralen Teil Indiens beheimatet ist. Mit einer Körperlänge von 9 bis 10 cm zählt die Art zu den eher kleineren Vertretern ihrer Familie. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist fragmentarisch strukturiert und erstreckt sich im Inneren sowie Nordindien von Süden Rajasthans bis Maharashtra. Im Osten reicht das Vorkommen von Madhya Pradesh bis Andhra Pradesh. Die IUCN stuft die Art aufgrund eines relativ eingeschränkten Verbreitungsgebietes, der Zerstörung des Lebensraumes und des Fangdrucks für den Vogelhandel als gefährdet ein. Es werden keine Unterarten für Amandava formosa unterschieden. Der Lebensraum umfasst primär Schilfgürtel, Grasland und Buschland. Zudem hat sich die Art anthropogen geprägte Habitate im Kulturland erschlossen, wo sie vor allem in Zuckerrohr- und Mangoplantagen angetroffen wird. Das Oberkund des adulten Vogels zeigt ein düsteres Graugrün, während die Flanken ein auffälliges schwarzweißes Muster aufweisen. Die Region der Kehle und die Vorderbrust sind blass gelblich gefärbt. Der Bauch sowie die Unterschwanzdecken heben sich durch ein leuchtendes Gelb ab. Farblich markant ist der karmesinrote Schnabel, welcher einen Kontrast zum ansonsten unauffälligen Gefieder bildet. Die Augen sind braun gefärbt, während die Füße eine bräunlich graue bis bräunlich fleischfarbene Tönung aufweisen. Männchen und Weibchen sind morphologisch einander sehr ähnlich, weshalb die Geschlechter im Feld schwer zu trennen sind. Weibliche Exemplare zeichnen sich jedoch durch insgesamt blassere Farbnuancen aus. Dies betrifft insbesondere das Schwarz der Flankenzeichnung, welches beim Weibchen schwächer ausgeprägt ist. Zudem ist die Kehle des Weibchens lediglich grauweißlich gefärbt. Jungvögel ähneln den adulten Männchen, erscheinen jedoch in einer blasseren und matteren Gefiederfärbung. Ihre Körperoberseite ist olivgrau getönt, während die Unterseite ein weniger leuchtendes Gelb aufweist und häufig graulich überwaschen ist. Die Querwellung an den Flanken der Juvenilen verläuft blasser und ist weniger stark ausgeprägt. Historisch wurde die Art 1863 erstmals nach England und im Jahr 1873 durch Carl Hagenbeck nach Deutschland importiert. Eine selbsttragende Population konnte durch europäische Halter bislang jedoch nicht etabliert werden.1
Systematiek
Name & Einordnung
Der Grünastrild (Amandava formosa), im deutschen Sprachraum auch als Olivastrild, Olivgrüner Astrild, Schönfink oder Grüner Tigerfink bekannt, gehört zur Familie der Prachtfinken (Estrildidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Taxonomisch wurde die Art zuvor unter dem Synonym Stictospiza formosa geführt.1 Als englischsprachiger Trivialname ist unter anderem die Bezeichnung Green Avadavat gebräuchlich.2 Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art beschränkt sich auf den westlichen und zentralen Teil Indiens. Innerhalb der Gattung Amandava werden keine Unterarten unterschieden. Die wissenschaftliche Einordnung begründet sich auf morphologische Merkmale wie den karmesinroten Schnabel und die charakteristische Flankenzeichnung. Historisch bedingt ist die Art durch den internationalen Vogelhandel sowie Lebensraumverlust gefährdet. Die Erstbeschreibung und genaue Autorenschaft sowie die Etymologie des Artnamens sind in den vorliegenden Daten nicht detailliert belegt. Belastbare historische Publikationsdaten zur Erstbeschreibung fehlen im aktuellen Quellenkorpus.1
Levenswijze
Biologie & Lebenszyklus
Der Grünastrild (Amandava formosa) zeigt eine in ihrer Wildbiologie bislang nur wenig erforschte Lebensweise, wobei Grassamen als Hauptnahrung vermutet werden. Die Fortpflanzungsbiologie ist stark an regionale Klimabedingungen gekoppelt, weshalb die Brutzeit je nach Verbreitungsgebiet variiert. Im südöstlichen Madhya Pradesh brütet die Art von Oktober bis Januar, während weiter nördlich brütende Vögel im Juli festgestellt wurden. Daraus folgt, dass Amandava formosa sowohl während der winterlichen Trockenzeit als auch während des Monsuns zur Fortpflanzung schreiten kann. Das kugelförmige Nest wird bevorzugt in dichtem Gebüsch errichtet und besteht aus grobem Gras sowie Schilfhalmen. Häufig finden sich die Nester mehrerer Paare in größerer Nähe zueinander. Ein Gelege besteht im Regelfall aus vier bis fünf Eiern. Beide Elternvögel beteiligen sich gleichermaßen an der Bebrütung, welche 13 bis 14 Tage dauert. Nach dem Schlupf verbleiben die Jungvögel als Nesthocker 21 bis 26 Tage im Nest (Nestlingszeit). Für die Aufzucht der Jungtiere ist die Bereitstellung von kleinem Lebendfutter unter natürlichen Bedingungen essenziell, welches von den Elternvögeln bevorzugt verfüttert wird. Belastbare Daten zur genauen Generationsdauer, physiologischen Besonderheiten wie Diapasen oder spezifischen Mortalitätsfaktoren und natürlichen Feinden fehlen in der wissenschaftlichen Literatur bislang.1
Levenswijze
Verhalten
Die Lebensweise von Amandava formosa ist in freier Wildbahn bislang nur wenig erforscht. Als Hauptnahrung werden Grassamen vermutet. Die Brutzeit variiert je nach Region und findet im Südosten von Madhya Pradesh von Oktober bis Januar statt. Weiter nördlich in Sangor wurden brütende Vögel im Juli festgestellt 1, woraus sich eine Fortpflanzung während der winterlichen Trockenzeit sowie des Monsuns ableitet. Das Nest wird in dichtem Gebüsch aus grobem Gras und Schilfhalmen errichtet. Charakteristisch ist eine kolonieartige Aggregation, bei der sich die Nester mehrerer Paare in größerer Nähe zueinander finden. Das Gelege umfasst meist vier bis fünf Eier. Die Bebrütung erfolgt durch beide Elternvögel über einen Zeitraum von 13 bis 14 Tagen. Die anschließende Nestlingszeit der Jungvögel beträgt 21 bis 26 Tage. Unter natürlichen Bedingungen verfüttern die Elternvögel bevorzugt kleines Lebendfutter an ihre Nachkommen.1 Belastbare quantitative Daten zu weiterem artspezifischen Verhalten wie Territorialität, Abwehrmechanismen oder spezifischen Kommunikationsformen fehlen bislang.
Levenswijze
Ökologie
Amandava formosa besiedelt als indische Prachtfinkenart ein fragmentarisches Verbreitungsgebiet im westlichen, zentralen und nördlichen Indien. Der natürliche Lebensraum umfasst vor allem Schilfgürtel, Grasland und Buschland. Darüber hinaus hat sich die Art anthropogen geprägte Habitate erschlossen und kommt im Kulturland primär in Zuckerrohrpflanzungen sowie Mangoplantagen vor. Hinsichtlich der Nahrungsaufnahme bilden Grassamen die vermutete Hauptnahrung der Art. Die Brutzeit zeigt eine geografische Variabilität und findet im Gebiet von Raipur von Oktober bis Januar statt, während in Sangor brütende Vögel im Juli nachgewiesen wurden. Daraus resultiert eine Fortpflanzungsaktivität sowohl während der winterlichen Trockenzeit als auch in der Monsunzeit. Nester werden bevorzugt in dichtem Gebüsch angelegt und bestehen aus grobem Gras sowie Schilfhalmen. Dabei ist die Art durch eine soziale Nesterverteilung gekennzeichnet, bei der Nester mehrerer Paare oft in enger Nachbarschaft zueinander vorkommen. Belastbare Daten zu weiteren ökologischen Wechselwirkungen, spezifischen Antagonisten oder Konkurrenten fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend.1
Verspreiding
Vorkommen & Lebensraum
Der Grüntigerfink (Amandava formosa) ist eine in Indien beheimatete Prachtfinkenart, deren natürliches Verbreitungsgebiet sich über den westlichen und zentralen Teil des Landes erstreckt. Innerhalb dieses indischen Areals tritt die Art fragmentarisch auf und erstreckt sich vom Süden Rajasthans bis Maharashtra sowie im Osten von Madhya Pradesh bis Andhra Pradesh. Gelegentlich wurden Exemplare weiter außerhalb dieses Kernareals wie in Lakhnau oder Lahore registriert, wobei es sich hierbei vermutlich um Gefangenschaftsflüchtlinge handelt. Aufgrund dieser unbeständigen Vorkommen wird die Art in Pakistan nicht mehr auf der offiziellen Vogelliste geführt. Die lokale Häufigkeit variiert stark, sodass der Vogel regional als selten oder stellenweise als häufig eingestuft wird. Zu den natürlichen Habitaten des Grüntigerfinks zählen primär Schilfgürtel, ausgedehntes Grasland sowie dichtes Buschland. Darüber hinaus hat sich die Art auch anthropogen überprägte Kulturlandschaften erschlossen, wo sie bevorzugt in Zuckerrohr- und Mangoplantagen vorkommt. Das Nest wird aus grobem Gras und Schilfhalmen erbaut und befindet sich meist verborgen in dichtem Gebüsch. In Europa und speziell im DACH-Raum existieren keine freilebenden, selbsterhaltenden Populationen dieser Art.1 Historische Importe nach Europa fanden bereits im 19. Jahrhundert statt, allerdings blieb eine Etablierung aus und die Haltung in Vogellaienkreisen ist bis heute eher selten. Belastbare Daten zu einer flächendeckenden vertikalen Verbreitung oder spezifischen Höhenstufen fehlen in der aktuellen Datenlage.1
Waarnemingen
Gemeenschapsanalyse
Seizoensverloop
Saisonalität & Aktivität
Die saisonale Aktivität von Amandava formosa ist eng an die klimatischen Bedingungen seines indischen Verbreitungsgebietes angepasst. Die Brutzeit dieser Art variiert stark in Abhängigkeit von der Region. Im Gebiet von Raipur im Südosten von Madhya Pradesh brüten die Vögel von Oktober bis Januar während der winterlichen Trockenzeit. Im weiter nördlich gelegenen Sangor wurden brütende Exemplare hingegen im Juli festgestellt, was auf eine Fortpflanzung während des Monsuns hinweist. Aus diesen regionalen Unterschieden resultiert die Annahme, dass die Art flexibel auf saisonale Wetterbedingungen reagiert. Das Gelege besteht in der Regel aus vier bis fünf Eiern. Die Bebrütung der Eier durch beide Elternvögel nimmt 13 bis 14 Tage in Anspruch. Daran schließt sich eine Nestlingszeit von 21 bis 26 Tagen an. Belastbare quantitative Daten zur genauen Generationsfolge pro Jahr oder zu spezifischen Schwarmflugzeiten außerhalb der Fortpflanzungsperiode fehlen bislang in der wissenschaftlichen Literatur. Ebenso liegen keine systematischen Untersuchungen zum Überwinterungsverhalten oder zur tageszeitlichen Aktivität vor.1 Öffentliche Suchanfragen zum Vogel zeigen leichte Aktivitätsspitzen im Juni, was jedoch primär auf das allgemeine Informationsinteresse und nicht auf spezifische Freilanddaten zurückzuführen ist.2
Seizoensverloop
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Praktijkkennis
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Grüntigerfink (Amandava formosa) ist weder als Schädling noch als Nützling klassifiziert, sondern ein wildlebender Prachtfinken, der gelegentlich als Ziervogel gehalten wird. Ein spezifisches Schadpotenzial im Sinne von Agrar- oder Materialschäden geht von der Art nicht aus, weshalb keine direkten Schadbilder dokumentiert sind. Medizinische oder gesundheitliche Risiken wie Allergieauslösungen oder Vektoreigenschaften für Krankheitserreger sind durch den Amandava formosa nicht bekannt. Infolge seines fragmentarischen Verbreitungsgebietes und der Gefährdung durch den internationalen Vogelhandel wird die Art von der IUCN als gefährdet eingestuft. Da es sich um einen frei lebenden beziehungsweise in Gefangenschaft gehaltenen Vogel handelt, sind weder bauliche noch hygienische Präventionsmaßnahmen zur Schadabwehr erforderlich. Monitoring-Methoden, Fallen oder chemische beziehungsweise biologische Bekämpfungsmaßnahmen existieren für diese Art konzeptuell nicht, da keine populationsreduzierenden Eingriffe als Schädling stattfinden. Integrierte Schädlingsbekämpfungsmethoden (IPM) finden mangels Schadrelevanz keine Anwendung auf Amandava formosa. Rechtliche Aspekte beschränken sich auf den allgemeinen Artenschutz und die Statusbewertung als gefährdete Art, während spezifische Quarantäne- oder Meldepflichten im Kontext der Schädlingsbekämpfung entfallen. Belastbare Daten zu eventuellen Konflikten mit der lokalen Landwirtschaft in Indien durch Nahrungsaufnahme von Grassamen fehlen weitgehend. Die Zucht in europäischen Volieren gilt als schwierig, was den Fang und Handel regulierungsbedürftig macht. Bisher sind keine spezifischen Früherkennungs- oder Befallsanzeichen für das Vorhandensein der Art außerhalb ihres natürlichen Habitats etabliert. Gefangenschaftsflüchtlinge wurden historisch außerhalb des Kernverbreitungsgebiets beobachtet, bilden jedoch keine dauerhaften Populationen.1
Bronnen