Lexicon-vermelding

Zilver mos Bryum argenteum

Zilver mos (Bryum argenteum), AI-illustratie

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Classificatie

Taxonomie

Rijk
Plantae
Stam
Bryophyta
Klas
Bryopsida
Orde
Bryales
Familie
Bryaceae
Geslacht
Bryum

Overzicht

Einleitung

Das Silbermoos (Bryum argenteum), auch Silber-Birnmoos genannt, ist ein winziges, aber auffälliges Laubmoos aus der Familie der Birnmoose (Bryaceae).123 Es bildet dichte, kleine Polster, die im trockenen Zustand silbrig-grün bis weißlich schimmern.12 Die Art ist weltweit verbreitet und besiedelt häufig Pflasterfugen, Asphaltränder, Mauerkronen und Dächer, besonders in Innenstädten und Industriegebieten.12 Die deutschsprachige Quelle nennt für das Silber-Birnmoos außerdem die Auszeichnung als Moos des Jahres 2005.1 Im Lexikon sind weitere Moose beschrieben, etwa das Mauermoos und die Klasse der Laubmoose.

In één oogopslag

Fakten (kompakt)

  • Wissenschaftlicher Name: Bryum argenteum Hedw.123
  • Familie: Birnmoose (Bryaceae), Klasse Bryopsida13
  • Triebhöhe: meist unter 1 cm2
  • Blattspitzen ohne Chlorophyll: silbriger Glanz bei Trockenheit12
  • Kapsel: dunkelrot bis schwarz, Seta 12–20 mm12
  • Verbreitung: weltweit (kosmopolitisch)12
  • Standort: Pflasterfugen, Asphalt, Mauern, nährstoffreich12
  • Moos des Jahres 2005 (nach deutschsprachiger Quelle)1

Herkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Das Silbermoos gehört zu den wenigen Arten der Gattung Bryum, die sich ohne Mikroskop erkennen lassen.1 Die Triebe sind meist unter 1 cm hoch; die Stämmchen messen nach englischer Quelle etwa 5 bis 15 mm.2 Die Blättchen sind breit eiförmig und rund 0,5 bis 1,5 mm lang. Ihre Spitzen enthalten kein Chlorophyll, was zusammen mit lufterfüllten, abgestorbenen Zellen den silbrigen Glanz an trockenen Standorten erklärt.12 Die Rippe der Blättchen endet oberhalb der Blattmitte.1

Die Stämmchen sehen wegen der anliegenden Blätter kätzchenförmig oder wurmartig aus; an feuchten, ungestörten Standorten können die Blätter abstehender sein.1 Die Kapsel ist kurz zylindrisch, an der Basis breiter und dunkelrot bis schwarz, auf einer roten Seta von etwa 12 bis 20 mm Länge.12 Mit ähnlichen Arten wie Bryum lanatum, Anomobryum julaceum oder Plagiobryum zieri kann es verwechselt werden; auch grüne Formen des Silbermooses ähneln Bryum dichotomum.2

Systematiek

Namen & Einordnung (kurz)

Der wissenschaftliche Name lautet Bryum argenteum Hedw.; benannt wurde die Art von Johann Hedwig, die englische Quelle nennt für die Erstbeschreibung das Jahr 1801.12 Das Epitheton argenteum bedeutet „silbern“ und bezieht sich auf den Glanz der trockenen Triebe. Deutsche Namen sind Silbermoos und Silber-Birnmoos, englisch heißt die Art „silver moss“ oder „silvery thread moss“.12 Systematisch gehört das Moos zur Klasse Bryopsida, Ordnung Bryales, Familie Bryaceae, Gattung Bryum.13 GBIF führt den Namen als akzeptiert.3

Levenswijze

Biologie & Lebenszyklus

Das Silbermoos ist zweihäusig (diözisch): Männliche und weibliche Pflanzen wachsen getrennt.2 Für die geschlechtliche Fortpflanzung benötigen die Spermien einen Wasserfilm, um zu den Archegonien zu gelangen; die Sporen werden durch den Wind verbreitet.2 Daneben vermehrt sich die Art ungeschlechtlich über Brutkörper und Protonema-Brutzellen sowie über Pflanzenfragmente, die etwa an Schuhen oder Hufen haften oder mit Gärtnereipflanzen verschleppt werden.2 In Freilandpopulationen überwiegen weibliche Pflanzen.2

Bemerkenswert ist die Austrocknungstoleranz: Trockene Triebe überlebten im Versuch kurzzeitig Temperaturen bis 120 °C.2 Bei Trockenheit sterben nach der deutschsprachigen Quelle die äußeren Zellen ab und bilden eine isolierende Schicht.1 Die Art gehört nach der englischsprachigen Quelle zu den ersten Moosen, bei denen Austrocknungstoleranz experimentell nachgewiesen wurde.2

Verspreiding

Vorkommen & Lebensraum

Das Silbermoos ist kosmopolitisch, also weltweit verbreitet.12 Es gilt als stickstoffliebend und als Kulturfolger. Bevorzugt werden Fels, Pflasterfugen und Asphalt an Straßenrändern sowie nährstoffreiche Böden in Siedlungsnähe.1 Besonders häufig tritt es in Innenstädten und Industriegebieten auf, es wächst an Gebäuden und sogar in Fensterfugen von Fahrzeugen.1 Daneben besiedelt es nach englischer Quelle auch weniger gestörte Orte wie Waldränder, Sanddünen, Bachufer, felsige Schluchten und alpine Rasen.2 Als ursprünglicher Lebensraum werden vermutlich Vogelfelsen angenommen.1

Im Pflaster bildet es zusammen mit Niederliegendem Mastkraut und Einjährigem Rispengras die Mastkraut-Trittgesellschaft.1 Im OpenInsect-Profil sind neun Scans erfasst, der letzte am 29.09.2026 in Karlsruhe.

Verspreiding

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Neuschönau, Bayern, Deutschland

    31-03-2026

  • Germany

    31-03-2026

  • Deutschland

    23-03-2026

  • Twedt Grumby, 24894 Twedt, Deutschland

    21-03-2026

  • Deutschland

    21-03-2026

Gegevens: iNaturalist

Waarnemingen

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
9
Waarnemingen in de afgelopen 12 maanden
Gegevens van de Silberkraft Community
Laatst op 29-09-2026
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Seizoensverloop

Saisonalität & Aktivität

Das Silbermoos ist ausdauernd und das ganze Jahr über sichtbar. Zeitangaben zur Kapselreife enthalten die ausgewerteten Quellen nicht. Bei Trockenheit zeigt der Rasen den silbrig-weißen Glanz, der dem Moos den Namen gab.12 Die im Profil hinterlegten Beobachtungen auf iNaturalist stammen aus dem März 2026, die OpenInsect-Scans verteilen sich auf mehrere Monate.

Praktijkkennis

Bedeutung, Schäden & Prävention

Das Silbermoos ist für Menschen ohne Schadwirkung; es wächst auf Pflaster und Dächern nur oberflächlich. Es kann Wege und Terrassen optisch verändern. Als Pionierart besiedelt es nährstoffreiche, gestörte Standorte in Städten und ist Teil der Pflaster-Trittgesellschaften.12

Die Pflanze ist zum Verzehr nicht vorgesehen. Eine Gefährdung der Art besteht nicht; sie gilt als eines der weltweit bekanntesten Moose und ist in vielen Lebensräumen häufig.2 Auf iNaturalist ist sie in Deutschland regelmäßig dokumentiert.

Bronnen

Bronnen & Referenties

  1. Wikipedia (deutsch): Silber-Birnmoos (Silbermoos). de.wikipedia.org/wiki/Silber-Birnmoos (abgerufen 30.10.2026)
  2. Wikipedia (englisch): Bryum argenteum. en.wikipedia.org/wiki/Bryum_argenteum (abgerufen 30.10.2026)
  3. GBIF Backbone Taxonomy: Bryum argenteum Hedw.. gbif.org/species/2676667 (abgerufen 30.10.2026)