- Die Chromosomenzahlen von Chrysosplenium alternifolium betragen 2n = 24, 36 oder 48.
- Die Pflanze wird neben dem Hauptnamen auch als Gold-Milzkraut, Wechselblatt-Milzkraut oder Krätzenblume bezeichnet.
- Es ist die bisher einzige bekannte Blütenpflanze, die in einer Lampenflora nachgewiesen werden konnte.
- Neben der Ausbreitung durch Regentropfen und Ameisen erfolgt die Diasporenausbreitung auch als Regenschwemmlinge.
- Die Samen von Chrysosplenium alternifolium sind breit ellipsoidisch, glatt, glänzend, kastanienbraun und weisen eine Länge von 0,6 bis 0,7 Millimetern auf.
- Die Blüten besitzen keine Kronblätter, sondern nur einen Blütenhüllblattkreis mit vier Kelchblättern und acht Staubblättern.
- Der unterständige Fruchtknoten entwickelt sich aus zwei Fruchtblättern.1
- Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 definieren die Art als Feuchtezahl F = 4+w+, Lichtzahl L = 2, Reaktionszahl R = 4, Temperaturzahl T = 3, Nährstoffzahl N = 3 und Kontinentalitätszahl K = 3.1
Alternatiefbladig miltkruid Chrysosplenium alternifolium
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Classificatie
Taxonomie
- Rijk
- Plantae
- Stam
- Tracheophyta
- Klas
- Magnoliopsida
- Orde
- Saxifragales
- Familie
- Saxifragaceae
- Geslacht
- Chrysosplenium
Overzicht
Einleitung
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) ist eine ausdauernde krautige Pflanzenart aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae). Sie besiedelt schattige, feuchte Standorte in Wäldern und an Bachrändern auf der gesamten Nordhalbkugel in den temperierten Breiten. Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Gegenblättrigen Milzkraut besitzt die Art wechselständige, tief gekerbte Laubblätter und einen dreikantigen Stängel.1
In één oogopslag
Fakten (kompakt)
Alternatiefbladig miltkruid: foto's van echte waarnemingen
Herkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15, selten bis 20 Zentimetern erreicht. Durch lange, dünne, unterirdische Ausläufer bildet die Art lockere Kolonien aus. Sie besitzt einen dreikantigen Stängel, der ein bis drei Laubblätter trägt.1 Die grundständigen Laubblätter sind rundlich bis herz-nierenförmig mit breiten, ausgerandeten Zähnen und weisen einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern auf.12 Ihre Stiele sind meist mehrmals länger als die Spreiten selbst, während Nebenblätter gänzlich fehlen. Die am Stängel stehenden Blätter sind deutlich kleiner als die Grundblätter. Die unscheinbaren, zwittrigen und radiärsymmetrischen Blüten werden etwa 5 Millimeter groß und stehen in einem trugdoldigen Blütenstand zusammen. Es ist lediglich ein Blütenhüllblattkreis aus vier gelb-grünlichen Kelchblättern vorhanden, während Kronblätter fehlen. Jede Blüte verfügt über acht Staubblätter, die kürzer als die Kelchzipfel sind, sowie über einen unterständigen Fruchtknoten aus zwei Fruchtblättern.1 Die Schauwirkung des Blütenstands wird primär durch die goldgelben Hochblätter erzeugt, die eine scheinblütenartige Hülle bilden.12 Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich Kapselfrüchte. Die daraus entlassenen Samen sind breit ellipsoidisch, 0,6 bis 0,7 Millimeter lang, glatt, glänzend sowie kastanienbraun gefärbt. Chromosomologisch tritt die Art mit den Zahlen 2n = 24, 36 oder 48 auf. Von dem sehr ähnlichen Gegenblättrigen Milzkraut unterscheidet sich Chrysosplenium alternifolium vor allem durch die wechselständige Anordnung der Laubblätter.1
Portret
Beschreibung
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und repräsentiert einen typischen Vertreter feuchter, schattiger Waldstandorte der nördlichen Hemisphäre. Die Art besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, humose und tonige Böden in Auenwäldern, an Bachrändern sowie in Gesellschaften feuchter Hochstaudenfluren. In ihrem natürlichen Lebensraum bildet die Pflanze durch lange, dünne, unterirdische und fadenförmige Ausläufer lockere Kolonien aus. Charakteristisch für den Habitus ist ein dreikantiger Stängel, der Wuchshöhen von 5 bis 15 cm, selten bis 20 cm erreicht. Im Gegensatz zum Gegenblättrigen Milzkraut weist die Art wechselständige, grundständige Blätter auf, deren Spreiten einen herzförmigen Grund und breite, ausgerandete Zähne bei einem Durchmesser von bis zu 5 cm besitzen. Die Stiele dieser Grundblätter übertreffen die Länge der Spreiten meist um ein Mehrfaches. Am dreikantigen Stängel befinden sich ein bis drei deutlich kleinere, ebenfalls wechselständige Laubblätter. Der blütenbildende Bereich zeigt eine trugdoldige Struktur, bei der gelbe Hochblätter eine auffällige Scheinblütenhülle bilden. Diese goldgelben Hochblätter übernehmen die optische Schauwirkung, da die eigentlichen Blüten kronblattlos sind. Die kleinen, zwittrigen und radiärsymmetrischen Blüten erreichen eine Größe von etwa 5 mm und besitzen vier Kelchblätter sowie acht Staubblätter. Als anatomische Besonderheit entwickelt sich ein unterständiger Fruchtknoten aus zwei Fruchtblättern, aus dem später Kapselfrüchte hervorgehen. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai, in höheren Lagen bis Juni. Die Ausbreitung der 0,6 bis 0,7 mm langen, kastanienbraunen und glatten Samen erfolgt primär durch Regenballister, bei denen Regentropfen die Samen aus den schalenförmigen Kapselfrüchten herausschleudern. Ergänzend findet eine Verbreitung als Regenschwemmling sowie durch Ameisen statt. Ökologisch zeigt die Art eine starke Bindung an nass-wechselnde Verhältnisse und gilt als klassischer Zeiger für Gley- und Mullböden. In alpinen Regionen steigt das Taxon bis in Höhenlagen von 2000 m, in Einzelfällen sogar bis 2450 m Meereshöhe auf. Historisch fand das Kraut aufgrund der Signaturenlehre Verwendung in der Volksmedizin zur Behandlung von Milzbeschwerden. Belastbare Daten zu artspezifischen physiologischen Abweichungen zwischen Populationen in extremen Höhenlagen fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend.1
Systematiek
Name & Einordnung
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae). Der wissenschaftliche Gattungsname Chrysosplenium leitet sich von den griechischen Wörtern chrysos für „Gold“, bedingt durch die kräftig gelben Hochblätter, und splen für „Milz“ ab, was auf die milzähnlichen Laubblätter verweist. Das Art-Epitheton alternifolium stammt aus dem Lateinischen von alternus („wechselnd“) und folium („Blatt“) und beschreibt die wechselständigen Blätter. In der historischen Literatur und in Synonymen wurde die Art unter anderem zu Saxifraga gestellt, wie in John Rays Historia plantarum als Saxifraga aurea aufgeführt. Zu den historischen Synonymen zählen zudem verschiedene von Tournefort und Morison geprägte Kombinationen wie Sedum palustre luteum majus. Für das Wechselblättrige Milzkraut existieren zahlreiche deutsche Trivialnamen und regionale Varianten, darunter Gold-Milzkraut, Wechselblatt-Milzkraut, Krätzenblume, Butterblumen in Schlesien, Eierkraut in Graubünden und Bern sowie Krodenkraut in Salzburg. Diese Trivialnamen werden teilweise identisch für das sehr ähnliche Gegenblättrige Milzkraut verwendet. Belastbare Daten zur vollständigen Erstbeschreibung durch Linné basieren auf historischen Werken wie der Flora suecica und dem Hortus cliffortianus. Als Lektotypus wurde das Belegexemplar im Herbarium Clifford (BM-000558661) festgelegt. Die Zuordnung zur Ordnung der Saxifragales und der Familie Saxifragaceae ist heute etabliert.1
Levenswijze
Biologie & Lebenszyklus
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) ist eine ausdauernde, sommergrüne krautige Pflanze, die als Hemikryptophyt oder Geophyt wächst. Die Fortpflanzungsbiologie der Art basiert auf zwittrigen, vorweiblichen Blüten, die als Nektar führende Scheibenblumen ausgeprägt sind. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai oder Juni.1 Die Schauwirkung der ca. 5 mm großen Einzelblüten wird durch goldgelbe Hochblätter erzeugt. Als Bestäuber fungieren vor allem Fliegen und Käfer, wobei die Narben über einen längeren Zeitraum empfängnisbereit bleiben. Nach der Befruchtung entwickeln sich Kapselfrüchte, die bei Reife zwischen Mai und Juni aufspringen. Die geöffneten Kapselfrüchte bilden flache Schalen, aus denen die kastanienbraunen, glänzenden Samen mit einer Länge von 0,6 bis 0,7 mm durch Regentropfen als Regenballisten herausgeschleudert werden. Ergänzend erfolgt eine Ausbreitung als Regenschwemmlinge sowie durch Ameisen. Neben der sexuellen Fortpflanzung sichert die vegetative Vermehrung über lange, dünne, unterirdische Ausläufer den Fortbestand der Art und führt zur Bildung lockerer Kolonien.1 Belastbare Daten zu spezifischen Mortalitätsfaktoren oder natürlichen Feinden fehlen in der Primärliteratur. Ebenso liegen keine systematischen Untersuchungen zu physiologischen Besonderheiten wie exakten Kältetoleranzschwellen vor, obgleich die Art in temperierten bis subalpinen Regionen bis in Höhenlagen von 2450 m vorkommt.1
Levenswijze
Verhalten
Belastbare Daten zum Verhalten von Chrysosplenium alternifolium im Sinne von aktiver Fortbewegung oder komplexen Verhaltensmustern fehlen, da es sich um eine sessile Pflanzenart handelt. Die vegetative Ausbreitung erfolgt passiv durch die Bildung langer, unterirdischer Ausläufer, wodurch lockere Kolonien entstehen. Hinsichtlich der Reproduktion zeigt die Art eine spezielle Ausbreitungsstrategie der Diasporen, bei der die geöffneten Kapselfrüchte als flache Schalen dienen. Die braunen, glänzenden Samen werden dabei durch aufschlagende Regentropfen als Regenballisten aus der Pflanze herausgeschleudert. Ergänzend findet eine passive Samenausbreitung durch Regenschwemmlinge statt. Auch Ameisen sind an der Verbreitung der Samen beteiligt. Die Bestäubung der unscheinbaren Blüten erfolgt aktiv durch zoophile Interaktionen mit Fliegen und Käfern, die durch goldgelbe Hochblätter angelockt werden.1
Levenswijze
Ökologie
Chrysosplenium alternifolium besiedelt als ausdauernder, sommergrüner Hemikryptophyt oder Geophyt bevorzugt schattige feuchte Standorte in Wäldern, an Flussrändern sowie in bachbegleitenden Erlen- und Eschenwäldern. Die Art ist eine Charakterart des Verbands Alno-Ulmion und kommt zudem in Gesellschaften der Verbände Fagion sowie der Klassen Montio-Cardaminetea und Betulo-Adenostyletea vor. Bezüglich der Bodeneigenschaften benötigt sie nährstoffreiche, humose, lehmige oder tonige Substrate, die konstant feucht sind und zeitweise Überflutungen ertragen. Dabei gilt die Art als Gley- und Mullboden-Zeiger.1 Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. kennzeichnen das Milzkraut als Feuchtezahl F = 4+w für nasse, stark wechselnde Böden sowie als Schattenpflanze mit einer Lichtzahl L = 2. Die Reaktion des Bodens wird mit neutral bis basisch (pH 5,5 bis 8,5) angegeben. Als Besonderheit ist Chrysosplenium alternifolium die bisher einzige Blütenpflanze, die in einer Lampenflora nachgewiesen werden konnte. Die etwa 5 mm großen, vorweiblichen Blüten fungieren als Nektar führende Scheibenblumen, deren Schauwirkung durch goldgelbe Hochblätter verstärkt wird. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch Fliegen und Käfer. Die Samenausbreitung findet überwiegend als Regenballist statt, bei dem die geöffneten Kapselfrüchte flache Schalen bilden und die braunen, glänzenden Samen durch Regentropfen herausgeschleudert werden. Ergänzend erfolgt eine Ausbreitung als Regenschwemmlinge sowie durch Ameisen, während die vegetative Vermehrung über unterirdische, fadenförmige Ausläufer geschieht.1
Verspreiding
Vorkommen & Lebensraum
Chrysosplenium alternifolium besitzt ein eurosibirisches, zirkumpolares Areal und ist auf der gesamten Nordhemisphäre in den temperierten Breiten verbreitet. In Deutschland ist die Art flächendeckend häufig anzutreffen. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über schattige und feuchte Habitate der gemäßigten Zone. In Mitteleuropa besiedelt die Art vor allem kolline bis subalpine Höhenstufen. In den Alpen steigt das Wechselblättrige Milzkraut gewöhnlich bis in Höhenlagen von 2000 m auf. Unter günstigen Bedingungen werden punktuell auch extreme Höhenlagen wie 2450 m am Piz Beverin oder 2100 m im Wattentaler Lizum erreicht. Als typische Habitate dienen naturnahe Wälder, feuchte Bachränder sowie bachbegleitende Erlen- und Eschenwälder. Pflanzensoziologisch tritt die Art primär als Charakterart des Verbands Alno-Ulmion auf. Darüber hinaus ist sie in Gesellschaften der Verbände Fagion sowie der Klassen Montio-Cardaminetea und Betulo-Adenostyletea zu finden. Die Standorte zeichnen sich durch dauerhaft feuchte bis nassen Böden aus, wobei zeitweilige Überflutungen toleriert werden. Bevorzugt werden nährstoffreiche, humose, lehmige oder tonige Böden, weshalb das Taxon als Zeiger für Gley- und Mullböden gilt. Neben diesen natürlichen Waldstandorten ist Chrysosplenium alternifolium zudem als bisher einzige bekannte Blütenpflanze in unterirdischen Lampenfloren nachgewiesen worden.1
Verspreiding
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Waarnemingen
Gemeenschapsanalyse
Seizoensverloop
Saisonalität & Aktivität
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) zeigt eine ausgeprägte jahreszeitliche Aktivitätsdynamik, die maßgeblich durch die Frühjahrsaspekte feuchter Wälder geprägt ist.1 Die Hauptblütezeit der Art erstreckt sich von März bis Mai und dehnt sich gelegentlich bis in den Juni aus.12 Während dieses Zeitraums entfalten sich die gelben Hochblätter, welche die ansonsten unscheinbaren, zwittrigen Blüten optisch ergänzen und Insekten anlocken. Im Anschluss an die Blüte erfolgt die Fruchtreife, die in den Monaten Mai und Juni zu beobachten ist. Die Ausbreitung der Samen geschieht primär durch Regenballistie, bei der Regentropfen die Samen aus den geöffneten Kapselfrüchten herausschleudern. Als ausdauernde krautige Pflanze überdauert Chrysosplenium alternifolium die ungünstige Jahreszeit als Hemikryptophyt oder Geophyt.1 Die vegetative Ausbreitung findet über unterirdische, fadenförmige Ausläufer statt, die lockere Kolonien bilden.12 Das öffentliche und wissenschaftliche Interesse an der Pflanze zeigt in den Frühlingsmonaten, insbesondere im April, deutliche Höhepunkte, was mit der phänologischen Entwicklung und der sichtbaren Blütephase korreliert.3
Seizoensverloop
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Praktijkkennis
Bedeutung, Schäden & Prävention
Das Wechselblättrige Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) ist eine heimische Wildpflanze und besitzt keine schädliche Relevanz im Sinne eines land- oder fortstwirtschaftlichen Schädlin-gs oder Lästlings. Schadpotenziale oder typische Schadbilder durch diese Art sind nicht bekannt, da sie als indigen eingestuft und in ihrer Gefährdung als nicht gefährdet bewertet wird. Die Pflanze ist historisch lediglich durch ihre frühere Nutzung in der Volksmedizin nach der Signaturenlehre gegen Milzbeschwerden bekannt.1 Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften sind in der wissenschaftlichen Literatur nicht dokumentiert. Da keine Schäden verursacht werden, existieren weder Befallsanzeichen, Präventionsmaßnahmen noch spezifische Monitoring- oder Bekämpfungsmethoden. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden oder integrierten Bekämpfungsmaßnahmen fehlen folglich vollständig, da es sich um einen ökologischen Bestandteil feuchter Wälder und Bachränder handelt. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten bestehen für Chrysosplenium alternifolium nicht, und die Art besitzt keinen speziellen internationalen, nationalen oder kantonalen Schutzstatus.1
Praktijkkennis
Wirtschaftliche Bedeutung
Wirtschaftliche Schäden durch Chrysosplenium alternifolium sind in den vorliegenden Quellen nicht belegt, da die Art keine Relevanz als Schadpflanze in der Forstwirtschaft, Lagerhaltung oder im Bauwesen aufweist. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Verlusten, betroffenen Kulturen oder Bekämpfungskosten fehlen vollständig. Historische Schadensberichte oder Berichte über Qualitätsminderungen existieren für diese Art nicht. Positive wirtschaftliche Aspekte beschränken sich historisch auf die Nutzung als Heilpflanze gegen Milzbeschwerden im Rahmen der Signaturenlehre, ohne dass heute eine nennenswerte kommerzielle Bedeutung vorliegt.1
Bronnen