Lexicon-vermelding

Bruine springspin Evarcha arcuata

Bruine springspin (Evarcha arcuata), AI-illustratie

Door AI gegenereerde illustratie (geen foto)

Classificatie

Taxonomie

Rijk
Animalia
Stam
Arthropoda
Klas
Arachnida
Orde
Araneae
Familie
Salticidae
Geslacht
Evarcha

Overzicht

Einleitung

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) ist eine Spinnenart aus der Familie der Springspinnen (Salticidae).1 Die Art besiedelt als paläarktisch verbreiteter Bewohner vor allem feuchte Lebensräume und die Krautschicht von Wiesen.12

In één oogopslag

Fakten (kompakt)

  • Weibliche Exemplare von Evarcha arcuata besitzen einen bräunlich und an den Seiten weißlich behaarten Vorderkörper (Prosoma).
  • Das Opisthosoma (Hinterkörper) der Weibchen ist bräunlich-weiß gesprenkelt und weist zusätzlich paarige, oft hell gerandete, schwarze Schrägflecken auf.
  • Bei den Männchen sind zusätzlich zu den weißen Querbändern unter den Augen auch die Unterschenkel der ersten beiden Beinpaare an den Vorderseiten weiß behaart.
  • Das weltweite Gesamtverbreitungsgebiet erstreckt sich neben der Paläarktis auch auf Regionen in Mittel- und Südamerika.
  • Funde der Art wurden unter anderem in Höhenlagen von 1277 m bis 1514 m in nassem Grasland dokumentiert.1

Herkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) ist ein Vertreter der Familie der Springspinnen (Salticidae) und zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus bezüglich Färbung und Zeichnung. Männchen erreichen eine Körperlänge von 5 bis 6 mm, während Weibchen mit 6 bis 8 mm etwas größer werden. Das Männchen ist weitgehend einfarbig dunkelbraun bis schwarz gefärbt und weist einen bräunlich kupferfarbenen Glanz auf. Charakteristisch für das Männchen ist eine markante Gesichtszeichnung mit weiß behaarter Augenumgebung. Unter den Augen befinden sich zusätzlich zwei breite, parallele weiße Querbänder. Zudem sind die Unterschenkel der ersten beiden Beinpaare der Männchen an den Vorderseiten weiß behaart. Der Vorderkörper beziehungsweise das Prosoma der Weibchen ist oberseits bräunlich und an den Seiten weißlich behaart. Das Opisthosoma oder der Hinterkörper der Weibchen zeigt eine bräunlich-weiße Gesprenkelung sowie paarige, oft hell gerandete, schwarze Schrägflecken.1 Belastbare morphologische Beschreibungen zu Eiern, Larven oder spezifischen Verwechslungsarten fehlen in der gegenwärtigen Datenlage.

Portret

Beschreibung

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) ist eine mittelgroße Spinnenart aus der Familie der Springspinnen (Salticidae) und in großen Teilen der Paläarktis beheimatet. Die Art besiedelt überwiegend feuchte Lebensräume wie nasse Wiesen, Grabenränder sowie die Krautschicht in Gewässernähe und feuchten Wäldern. Im natürlichen Habitat fällt die Art durch ihre spezifische Mikrohabitatwahl auf, wobei geschlechtsreife Tiere von Juni bis Oktober anzutreffen sind. Hinsichtlich des Erscheinungsbildes zeigt Evarcha arcuata einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus in Farbe und Zeichnung. Männchen erreichen eine Körperlänge von 5-6 mm, während Weibchen mit 6-8 mm etwas größer werden. Das Männchen ist weitgehend einfarbig dunkelbraun bis schwarz gefärbt und weist einen bräunlich kupferfarbenen Glanz auf. Besondere Kennzeichen des Männchens im Feld sind die weiß behaarte Augenumgebung sowie zwei breite, parallele weiße Querbänder unterhalb der Augen. Ergänzend sind bei den Männchen die Unterschenkel der ersten beiden Beinpaare an den Vorderseiten weiß behaart. Das Weibchen unterscheidet sich deutlich davon durch ein oberseits bräunliches und an den Seiten weißlich behaartes Prosoma. Das Opisthosoma des Weibchens ist bräunlich-weiß gesprenkelt und trägt zusätzlich paarige, oft hell gerandete schwarze Schrägflecken. Bezüglich der Verhaltensweise zeigen die Geschlechter deutliche Unterschiede im Lebenszyklus; Männchen sind sehr aktiv und dadurch im Feld häufig zu beobachten. Weibchen halten sich hingegen oft versteckt, beispielsweise in zusammengesponnenen kleinen Zweigen oder eingerollten Blättern. In diesen Verstecken bewachen die Weibchen im Spätsommer auch ihren Eikokon. Belastbare Daten zu larvalen Entwicklungsstadien oder spezifischen mikroskopischen Unterscheidungsmerkmalen jenseits der äußeren Morphologie fehlen in der aktuellen Literaturlage. In geeigneten Habitaten gilt die Art als weit verbreitet und häufig, weshalb sie in Deutschland in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft wird. Das gesamte Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Großbritannien und Spanien über Mittel- und ganz Europa mit Ausnahme von Island und Irland bis nach Ostsibirien und schließt auch Mittel- und Südamerika ein.1

Systematiek

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet Evarcha arcuata. Im deutschen Sprachraum wird die Art als Dunkler Sichelspringer bezeichnet. Die Art gehört zur Familie der Springspinnen (Salticidae). Da in der bereitgestellten Literatur keine weiteren historischen Erstbeschreibungen, Autorennamen mit Jahreszahlen, Synonyme oder detaillierte Etymologien belegt sind, fehlen hierzu belastbare Angaben. Gleichermaßen liegen keine verifizierten Angaben zu spezifischen internationalen Trivialnamen oder früheren Gattungszuordnungen in den Quellen vor.1

Levenswijze

Biologie & Lebenszyklus

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) ist eine polyphage Springspinnenart, deren Ernährung sowohl im Larvalstadium als auch als Imago carnivor ausgerichtet ist.2 Die Lebensweise der Art ist eng an feuchte Lebensräume wie Wiesen, Gewässerränder und feuchte Wälder gekoppelt, wo sie die Krautschicht besiedelt. Geschlechtsreife Tiere treten im Jahresverlauf von Juni bis Oktober auf. Männchen sind in dieser Periode sehr aktiv und frei laufend zu beobachten. Weibchen halten sich hingegen überwiegend in ihren Verstecken auf. Diese Spinnverstecke legen die Weibchen bevorzugt in zusammengesponnenen kleinen Zweigen oder in zusammengerollten Blättern an. Im Spätsommer erfolgt dort die Bewachung des Eikokons durch das Weibchen.1 Bezüglich weiterer Entwicklungsstadien, spezifischer Paarungsabläufe, genauer Fertilitätsraten oder physiologischer Anpassungen wie Diapause und Kältetoleranz fehlen in der aktuellen Datenlage belastbare Messwerte. Auch zu Mortalitätsfaktoren, natürlichen Feinden sowie spezifischen Nährwertanforderungen liegen bisher keine systematischen Untersuchungen vor.12

Levenswijze

Verhalten

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus bezüglich Aktivität und Verhaltensweise im Habitat. Männchen sind von Juni bis Oktober sehr aktiv und daher häufig frei zu beobachten. Im Gegensatz dazu verhalten sich die Weibchen unauffälliger und verbringen viel Zeit in ihren Verstecken. Diese Schutzräume legen die Weibchen in zusammengesponnenen kleinen Zweigen oder in zusammengerollten Blättern an. Im Spätsommer verbleiben die Weibchen in diesen Verstecken, um ihren Eikokon zu bewachen.1 Belastbare Daten zu spezifischem Jagdverhalten, akustischer oder chemischer Kommunikation sowie weiteren Verhaltensaspekten liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor.

Levenswijze

Ökologie

Evarcha arcuata besiedelt als carnivore Art primär feuchte Lebensräume wie nasse Wiesen, die Krautschicht in Gewässernähe, an Gräben sowie feuchte Wälder und Heidegebiete.12 Das makroökologische Spektrum umfasst feuchte Grasländer, wobei Nachweise beispielsweise aus Höhenlagen von 1514 m vorliegen. Als polyphager Räuber ernährt sich die Art carnivor von verschiedenen Beutetieren.2 Die ökologische Nische ist durch die Präferenz für feuchte Habitate in der Paläarktis charakterisiert.12 Weibchen verbringen viel Zeit in Verstecken wie zusammengesponnenen kleinen Zweigen oder zusammengerollten Blättern, wo im Spätsommer auch die Eikokons bewacht werden. Männchen treten von Juni bis Oktober aktiv in Erscheinung und sind dadurch häufiger zu beobachten.1 Belastbare Daten zu spezifischen Parasitoiden oder detaillierten Konkurrenzbeziehungen mit anderen Arten fehlen.12

Verspreiding

Vorkommen & Lebensraum

Evarcha arcuata besiedelt ein ausgedehntes, transpaläarktisches Verbreitungsgebiet, das von Westeuropa bis nach Ostsibirien reicht.12 Das Areal erstreckt sich über die gemäßigten bis subtropischen Zonen. In Europa ist die Art flächendeckend vertreten und fehlt lediglich auf Irland und Island. Auch in Deutschland gilt der Bestand der Art als weit verbreitet und gesichert, weshalb sie in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft wird. Das natürliche Habitat umfasst primär offene bis halboffene, feuchte Offenlandbiotope. Die Art ist charakteristisch für feuchte Wiesen und die Krautschicht in Gewässernähe, an Gräben sowie in feuchten Wäldern.1 Spezifische makroökologische Erfassungen bestätigen das Vorkommen in feuchten Grasländern und Heidegebieten. Entsprechende Nachweise liegen unter anderem aus Höhenlagen bis zu 1514 m vor. In urbanen Räumen oder landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen wird die Art hingegen kaum angetroffen.2 Die Tiere halten sich bevorzugt in der bodennahen Vegetation auf, wo Weibchen ihre Kokons in zusammengerollten Blättern oder Zweigen anlegen.1

Verspreiding

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Deutschland

    28-04-2026

  • Botanischer Garten, 72076 Tübingen, Deutschland

    28-04-2026

  • Deutschland

    25-04-2026

  • Deutschland

    25-04-2026

  • Hochzoll-Süd, 86 Hochzoll, Deutschland

    24-04-2026

Gegevens: iNaturalist

Waarnemingen

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
1
Waarnemingen in de afgelopen 12 maanden
Gegevens van de Silberkraft Community
Laatst op 28-04-2026
Word lid van de community
Upload een foto en help ons soorten te registreren.

Seizoensverloop

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivitätsperiode von Evarcha arcuata erstreckt sich im Jahresverlauf von Juni bis Oktober, während der geschlechtsreife Adulte auftreten. Männliche Individuen zeigen in dieser Zeit eine hohe Aktivität und sind dadurch besonders häufig im Freiland zu beobachten. Im Gegensatz dazu verbringen Weibchen einen Großteil ihrer Zeit in versteckten Bereichen wie zusammengesponnenen Zweigen oder eingerollten Blättern. Im Spätsommer beziehen die Weibchen diese Verstecke dauerhaft, um dort ihren Eikokon zu bewachen.1 Weitere Details zur jahreszeitlichen Dynamik oder spezifischen Larvenstadien sind in der wissenschaftlichen Literatur derzeit nicht dokumentiert. Belastbare Daten zur Generationenfolge, dem genauen Überwinterungsstadium sowie tageszeitlichen Aktivitätsmustern fehlen bisher. Ergänzende Suchanfragen im deutschsprachigen Raum zeigen vereinzelte Aktivitätsspitzen in den Wintermonaten, die jedoch nicht mit den biologischen Beobachtungsdaten im Freiland korrelieren.3

Praktijkkennis

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Dunkle Sichelspringer (Evarcha arcuata) ist als freilebende Spinne weder als Schädling noch als Lästling klassifiziert, sondern erfüllt als carnivores Insektenfressendes Tier eine nützliche Funktion in feuchten Offenlandbiotopen. Da die Art spezialisiert auf Wiesen, in der Krautschicht sowie in Feuchtgebieten lebt und keine Gebäude besiedelt, geht von ihr kein Schadpotenzial für den Menschen oder Gebäude aus.1 Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder die Übertragung von Krankheitserregern sind für Evarcha arcuata nicht dokumentiert. Befallsanzeichen im Sinne eines Haus- oder Vorratsschädlings existieren folglich nicht, weshalb auch keine spezifischen baulichen oder hygienischen Präventionsmaßnahmen erforderlich sind. Belastbare Daten zu Monitoring-Methoden oder chemischen Bekämpfungsmaßnahmen für diese Art fehlen in der wissenschaftlichen Literatur, da sie nicht als Schadorganismus eingestuft wird. Auch integrierte Schädlingsbekämpfungs- oder rechtliche Quarantänemaßnahmen sind für Evarcha arcuata nicht relevant. Die Art ist in geeigneten Habitaten weit verbreitet und gilt in Deutschland als ungefährdet.1

Bronnen

Bronnen & Referenties

  1. de.wikipedia.org/wiki/Dunkler_Sichelspringer
  2. gbif.org/species/2172846