Lexicon-vermelding

Kruipende boterbloem Ranunculus repens

Kruipende boterbloem (Ranunculus repens), AI-illustratie

Door AI gegenereerde illustratie (geen foto)

Classificatie

Taxonomie

Rijk
Plantae
Stam
Tracheophyta
Klas
Magnoliopsida
Orde
Ranunculales
Familie
Ranunculaceae
Geslacht
Ranunculus

Overzicht

Einleitung

Der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens) ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er bildet lange, oberirdische Ausläufer, die an den Knoten Wurzeln schlagen, und kann so in kurzer Zeit größere Flächen bedecken. Seine glänzend goldgelben Blüten erscheinen vom Frühjahr bis in den Sommer auf Wiesen, in Gärten, an Gräben und Wegrändern 12.

Die Art ist in Europa sehr häufig und in vielen anderen Weltgegenden eingeschleppt. Im Garten wird sie wegen ihrer raschen Ausbreitung oft als Unkraut empfunden 12.

In één oogopslag

Fakten (kompakt)

  • Wissenschaftlicher Name: Ranunculus repens L. (Linné 1753)
  • Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
  • Wuchsform: ausdauernd, etwa 10 bis 50 cm, mit oberirdischen Ausläufern
  • Blüte: glänzend goldgelb, 2 bis 3 cm, Mai bis August
  • Standort: feuchte, humose Lehm- und Tonböden, verträgt Verdichtung
  • Höhenverbreitung: bis etwa 2.400 m
  • Giftigkeit: schwach giftig (Protoanemonin), Hautreizung durch Frischsaft
  • Verbreitung: Eurasien, Nordafrika; anderswo eingeschleppt

Herkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Kriechende Hahnenfuß ist eine krautige, ausdauernde Pflanze von etwa 10 bis 50 cm Höhe. Er gehört zu den Halbrosettenpflanzen und bleibt im Winter oft grün 1. Die Wurzeln reichen bis etwa 50 cm tief 1. Die oberirdischen Ausläufer ähneln denen von Erdbeeren, sie wurzeln an den Knoten und bilden neue Blattbüschel 12.

Die Grundblätter sind dreizählig und gefiedert, die einzelnen Teilblätter sind drei- bis mehrlappig oder geteilt und unregelmäßig gezähnt. Nach englischsprachigen Angaben sind sie dunkelgrün, fein behaart und gestielt; obere Blätter sind kleiner und schmaler 12. Die Blüten sind glänzend goldgelb, haben etwa 2 bis 3 cm Durchmesser und meist fünf Kronblätter. Sie stehen einzeln auf gefurchten Stielen. Der Glanz entsteht durch eine glatte, spiegelnde Oberfläche der Kronblätter 12. Aus jeder Blüte entwickeln sich viele einsamige Nüsschen 1.

Als ähnliche Art wird der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) genannt. Bei diesem ist das Endblättchen ungestielt, beim Kriechenden Hahnenfuß hat jedes Teilblatt einen Stiel 2.

Systematiek

Namen & Einordnung (kurz)

Der wissenschaftliche Name lautet Ranunculus repens L. und wurde 1753 von Carl von Linné in den Species Plantarum veröffentlicht 13. Der Artname repens bedeutet „kriechend“ und bezieht sich auf die Ausläufer 1. Im Englischen heißt die Pflanze „creeping buttercup“ 2. Synonyme werden in der deutschen Quelle nicht aufgeführt 1.

Die Gattung Ranunculus ist artenreich. Mit ähnlichem Aussehen verwandt sind der Scharfe Hahnenfuß und der Gift-Hahnenfuß. Eine Übersicht zur Gattung bietet der Eintrag Hahnenfuß.

Levenswijze

Biologie & Lebenszyklus

Der Kriechende Hahnenfuß wächst schnell: Kräftige Pflanzen können sich nach Literaturangaben etwa einen Monat nach der Keimung ausbilden 1. Die Vermehrung erfolgt zum einen vegetativ über die wurzelnden Ausläufer, zum anderen über Samen. Die Nüsschen werden durch Wind, Tiere, Wasser und Weidetiere verbreitet, auch durch Heutransport 12.

Die Blüten werden von verschiedenen Insekten besucht. Der Glanz der Kronblätter hilft, Bestäuber anzulocken, und trägt dazu bei, die Blütenmitte zu erwärmen 2. Einige Pflanzen tragen zwittrige Blüten, andere sind rein weiblich 1. Besonders ist, dass sich die Blüten bei Regen nicht schließen; Wasser sammelt sich darin, und im Experiment konnte gezeigt werden, dass auch Regenwasser eine Bestäubung vermitteln und zur Samenbildung führen kann 1.

Verspreiding

Vorkommen & Lebensraum

Der Kriechende Hahnenfuß ist in Eurasien und Nordwestafrika heimisch und kommt in allen europäischen Ländern vor. In Nordamerika, Australien (Tasmanien) und Neuseeland gilt er als Neophyt, also als vom Menschen eingeführte Art. Als Zierpflanze verkauft, ist er in vielen Regionen invasiv geworden 12.

In Mitteleuropa wächst die Pflanze in Pioniergesellschaften, auf Äckern, Brachen, in Gärten, an Ufern, Gräben und Wegen sowie in Wiesen und Auenwäldern. Sie bevorzugt feuchte, humose und zum Teil steinige Lehm- oder Tonböden, verträgt aber auch verdichtete Böden und zeitweise Überflutung 12. In den Bergen steigt sie bis etwa 2.400 m; in den Allgäuer Alpen wurde sie bei 2.090 m nachgewiesen 1.

Verspreiding

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Mutterstadt, Rheinland-Pfalz, Deutschland

    25-04-2026

  • Deutschland

    25-04-2026

  • Dielingsgrund, Berlin, Berlin, Deutschland

    25-04-2026

  • Deutschland

    25-04-2026

  • Köln

    25-04-2026

Gegevens: iNaturalist

Waarnemingen

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
43
Waarnemingen in de afgelopen 12 maanden
Gegevens van de Silberkraft Community
Laatst op 30-10-2026
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Seizoensverloop

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit reicht nach den Angaben der deutschen Quelle von Mai bis August 1. Da die Pflanze im Winter oft grüne Blätter behält, ist sie auch außerhalb der Blüte gut erkennbar 1. Die Ausläufer wachsen in der warmen Jahreszeit und bilden an neuen Knoten Tochterpflanzen 12.

In der OpenInsect-Community wurden bisher 43 Scans dieser Art erfasst, der letzte am 30.10.2026.

Praktijkkennis

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Kriechende Hahnenfuß enthält Protoanemonin, in der Pflanze etwa 0,01 %, und gilt deshalb als nur schwach giftig 1. Wie die meisten Hahnenfußarten ist er giftig; der frische Pflanzensaft enthält Reizstoffe, die bei Hautkontakt Entzündungen und Blasen auslösen können. Beim Trocknen im Heu gehen die Giftstoffe verloren, und der scharfe Geschmack hält Weidetiere meist vom Fressen ab 2. Beim Jäten in Gärten empfiehlt sich daher das Tragen von Handschuhen; bei Hautreaktionen oder Beschwerden nach dem Verzehr ist ärztlicher Rat einzuholen. Ein Verzehr der Pflanze wird nicht empfohlen.

In Gärten und auf Acker- und Grünland wird die Art oft als lästiges Unkraut empfunden, weil sie sich über Ausläufer schnell ausbreitet und sich durch ihren tief verankerten Wurzelballen nur schwer entfernen lässt 12. Vorbeugend helfen dichte Pflanzendecken und das Vermeiden von Bodenverdichtung und Staunässe.

Bronnen

Bronnen & Referenties

  1. Wikipedia: Kriechender Hahnenfuß. de.wikipedia.org/wiki/Kriechender_Hahnenfu%C3%9F (abgerufen 30.10.2026)
  2. Wikipedia: Ranunculus repens. en.wikipedia.org/wiki/Ranunculus_repens (abgerufen 30.10.2026)
  3. GBIF Backbone Taxonomy: Ranunculus repens L. gbif.org/species/3033339