- Die Larven überwintern im Inneren der Wirtspflanzenstängel und verpuppen sich dort erst im Frühling.
- Adulte Käfer verlassen die Puppenwiege durch ein neu geschnittenes Ausflugloch an der Seite des Pflanzenstängels.
- Das zoologische Spektrum der potenziellen Wirtspflanzen umfasst neben Korb- und Doldenblütlern auch Gattungen wie Aconitum, Artemisia, Aster, Eupatorium, Foeniculum, Gentiana, Helleborus, Peucedanum, Salvia, Senecio und Veratrum album.
- Die Flügeldecken sind etwa anderthalbmal so breit wie das Pronotum und besitzen ausgeprägte, rechtwinklige Schultern.
- Die Beine des Käfers weisen eine mittlere Länge und eine graue Färbung auf.1
Distelbok Agapanthia villosoviridescens
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Classificatie
Taxonomie
- Rijk
- Animalia
- Stam
- Arthropoda
- Klas
- Insecta
- Orde
- Coleoptera
- Familie
- Cerambycidae
- Geslacht
- Agapanthia
Overzicht
Einleitung
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens), auch Nesselbock oder Linienhalsiger Halmbock genannt, ist eine Käferart aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae). Die Art ist in Europa, im Kaukasus sowie in Teilen Asiens verbreitet und besiedelt als polyphager Phytophophage Offenländer sowie Waldränder, an denen sich die Larven in den Stängeln verschiedener Kräuter entwickeln. In ihrer Erscheinung ähnelt die Art dem kleinen Espen-Bock (Saperda populnea), lässt sich von diesem jedoch durch einen deutlich schmaleren Halsschild abgrenzen.1
In één oogopslag
Fakten (kompakt)
Distelbok: foto's van echte waarnemingen
Herkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) ist ein schlanker, zylindrischer Bockkäfer mit einer Körperlänge von 10 bis 23 mm. Seine Grundfärbung ist schwarz, überzogen mit einer feinen, gelben bis grauen und goldenen Behaarung. Der relativ kleine Kopf zeigt eine dichte Behaarung und trägt auffällige, deutlich längere Fühler als der Körper. Jedes Fühlerglied ist zweigefärbt, wobei die Innenseite hell und die Außenseite dunkel erscheint, während das erste Antennensegment schwarz und ungewöhnlich dick ausgebildet ist. Das Pronotum ist klar länger als breit, verjüngt sich leicht nach vorne und trägt drei grau-gelbe Längsstreifen. Die schmalen, parallelseitigen Flügeldecken besitzen ausgeprägte, rechtwinklige Schultern und sind etwa anderthalbmal so breit wie das Pronotum. Die Elytren zeigen eine feine, unregelmäßige Sprenkelung in Dunkelgrau und Grau-Gelb. Die Beine weisen eine mittlere Länge und eine graue Färbung auf. Aufgrund seiner schmlangen Gestalt ähnelt die Art dem Kleinen Espen-Bockkäfer (Saperda populnea), unterscheidet sich von diesem jedoch durch ein Pronotum, das deutlich schmaler als die Flügeldecken ist. Belastbare morphologische Daten zu Eiern, Puppen, dem exakten Sexualdimorphismus sowie spezifischen Larvenmerkmalen über die Stängelentwicklung fehlen in der zugänglichen Primärliteratur weitgehend.1
Portret
Beschreibung
Agapanthia villosoviridescens ist ein schlanker, zylindrischer Bockkäfer aus der Familie Cerambycidae, der durch seine charakteristische golden-schwarze bis graugelbe Färbung auffällt. Im natürlichen Lebensraum an Waldrändern, Gebirgswiesen und Bahndämmen sind die Tiere vor allem auf Brennnesseln, Disteln und Doldenblütlern anzutreffen. Die Flugzeit der imaginalen Käfer erstreckt sich von Mai bis August. Im Vergleich zu anderen Bockkäfern zeichnet sich die Art durch einen vergleichsweise schmalen Halsschild aus, der deutlich schmaler als die Flügeldecken ist. Der Kopf ist relativ klein und dicht behaart. Die Fühler erreichen mindestens Körperlänge und zeigen eine charakteristische, zweifarbige Bettung aus hellen und dunklen Abschnitten, wobei das erste Antennensegment auffällig verdickt und schwarz gefärbt ist. Die Flügeldecken besitzen ausgeprägte, rechtwinklige Schultern und sind fein gelb und grau beziehungsweise dunkelgrau gemasert, ohne dabei regelmäßige Flecken aufzuweisen. Morphologisch ähnelt die Art dem kleinen Aspen-Bockkäfer Saperda populnea, lässt sich von diesem jedoch durch den deutlich schmaleren Halsschild und den schlankeren Körperbau sicher unterscheiden. Für die Larvalentwicklung nutzt die polyphage Art eine Vielzahl an Wirtspflanzen wie Urtica, Carduus, Cirsium und verschiedene Doldenblütler. Die Larven fressen sich während ihres Wachstums im Inneren der Stängel nach unten, trennen den Stängel ab und legen bodennah Puppenzellen an, in denen sie auch überwintern. Die Verpuppung erfolgt im Frühling, bevor die adulten Käfer im Mai durch ein frisch genagtes Ausflugloch seitlich im Stängel schlüpfen.1
Systematiek
Name & Einordnung
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) gehört innerhalb der Familie der Bockkäfer zur Unterfamilie Lamiinae. Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem Hauptnamen Scheckhorn-Distelbock auch als Nesselbock oder Linienhalsiger Halmbock bekannt. Im englischen Sprachraum wird die Art als golden-bloomed grey longhorn beetle bezeichnet. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art stammt aus der europäischen Taxonomie, wobei die Zuordnung zur Gattung Agapanthia erfolgt.1 Belastbare historische Details zur exakten Erstbeschreibung oder Autorenschaft sowie detaillierte Synonymika gehen aus den vorliegenden Daten nicht hervor. Die Unterfamilie Lamiinae, der die Art zugeordnet ist, umfasst weltweit zahlreiche holz- und stängelbewohnende Käferarten.1 Weitere frühere Gattungszuordnungen oder historische Familienwechsel sind in den Primärquellen nicht dokumentiert.
Levenswijze
Biologie & Lebenszyklus
Die Lebensweise von Agapanthia villosoviridescens ist eng an krautige Pflanzen gebunden, in deren Stängeln der gesamte Entwicklungszyklus der Larven abläuft. Die Flugzeit der adulten Käfer erstreckt sich von Mai bis August. Für die Entwicklung der Larven zeigt sich die Art polyphag und nutzt eine Vielzahl an Wirtspflanzen, darunter Brennnesseln, Disteln und diverse Doldenblütler wie Angelica, Anthriscus und Heracleum. Die Larven fressen sich im Inneren der Stängel nach unten, während sie wachsen. Im Zuge dieser Entwicklung schneiden sie den Stängel ab und legen nahe der Bodenoberfläche Puppenzellen an. Die Überwinterung erfolgt als Larve im Stängel der Wirtspflanze, bevor im Frühling die Verpuppung stattfindet. Die geschlüpften Imagines schlüpfen ab Mai und verlassen die Wirtspflanze durch ein eigens dafür genagtes Ausflugloch an der Seite des Stängels. Weitere Details zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien, spezifischen Fertilitätsraten oder Mortalitätsfaktoren liegen auf Basis der aktuellen Datenlage nicht vor.1
Levenswijze
Verhalten
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) zeigt eine aktive Flugzeit, die sich von Mai bis August erstreckt. Die Lebensweise der Imagines ist eng mit verschiedenen Wirtspflanzen wie Brennnesseln, Disteln und Doldenblütlern verknüpft, auf denen sie angetroffen werden. Während ihrer Entwicklung zeigen die Larven ein charakteristisches Fressverhalten, indem sie sich in den Stängeln der Wirtspflanzen nach unten fressen. Dabei bearbeiten sie den Pflanzenstängel so, dass sie diesen abschneiden und nahe dem Boden Puppenwiegen anlegen. Für den späteren Schlupf der erwachsenen Käfer wird seitlich im Stängel ein neues Ausflugloch angelegt.1 Belastbare Daten zu weiteren Verhaltensweisen wie spezifischer Kommunikation, Aggregation oder Territorialität fehlen in den Quellen.
Levenswijze
Ökologie
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) besetzt eine ökologische Nische als phytophager Destruent herbaceouser Pflanzenstängel. Seine Habitatpräferenzen umfassen Ränder von Nadelmischwäldern, Gebirgswiesen, Waldwege und Bahndämme in Regionen Mittel- und Südeuropas, des Kaukasus, Sibiriens sowie Vorderasiens. Für die larvalen Entwicklungsstadien zeigt sich die Art als polyphag und nutzt ein breites Spektrum an Wirtspflanzen aus verschiedenen Familien wie Korb- und Doldenblütler sowie Brennnesseln, darunter Carduus, Cirsium, Angelica, Heracleum und Urtica. Die Imagines fliegen von Mai bis August und leben vor allem auf diesen Wirtspflanzen. Larven bohren sich während ihrer Entwicklung abwärts durch die Stängel der Wirtspflanzen. Im Zuge dieses Fraßes schneiden sie den Stängel ab und legen nahe der Erdoberfläche ihre Puppenwiegen an. Die Überwinterung erfolgt als Larve im Stängel, ehe im Frühling die Verpuppung stattfindet und im Mai die adulten Käfer schlüpfen. Der Schlupf der Käfer erfolgt im Anschluss durch ein frisch angelegtes Ausflugloch an der Seite des Stängels.1
Verspreiding
Vorkommen & Lebensraum
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) besiedelt ein natürliches Verbreitungsgebiet, das sich über Mittel- und Südeuropa, den Kaukasus, Sibirien, Kasachstan, den Nahen Osten sowie die Türkei und Russland erstreckt. In diesen Regionen ist die Art in der gemäßigten Klimazone sowie in angrenzenden paläarktischen Bereichen heimisch. Im DACH-Raum und in ganz Deutschland tritt die Art flächendeckend in geeigneten Habitaten auf. Als typische Lebensräume besiedelt der Käfer vor allem die Ränder von Nadelmischwäldern, sonnige Waldwege, Gebirgswiesen sowie anthropogen geprägte Offenlandstrukturen wie Bahndämme. Die vertikale Verbreitung und genaue Höhenstufen sind in der Literatur nicht systematisch eingegrenzt, jedoch umfasst das Habitat sowohl Flachland- als auch Gebirgsregionen. Innerhalb dieser Biotopsysteme ist das Vorkommen eng an das Spektrum der Wirtspflanzen geknüpft, zu denen diverse Kräuter und Stauden zählen. Die polyphagen Larven entwickeln sich in den Stängeln verschiedener Pflanzenarten wie Brennnesseln (Urtica), Disteln (Carduus, Cirsium) und zahlreichen Doldenblütlern (Apiaceae) sowie weiteren Gattungen wie Aconitum, Angelica, Anthriscus, Artemisia, Aster, Chaerophyllum, Eupatorium, Foeniculum, Gentiana, Helleborus, Heracleum, Peucedanum, Salvia, Senecio und Veratrum album. Die Imagines halten sich dementsprechend bevorzugt direkt auf diesen Wirtspflanzen sowie auf Doldenblütlern auf, wo sie von Mai bis August anzutreffen sind. Siedlungsbereiche oder Gebäude werden als natürliche Habitate nicht primär genutzt, jedoch können sie in angrenzenden Ruderalfluren und vergrasten Brachflächen auftreten. Beobachtungsdaten bestätigen eine stabile Präsenz in den genannten mitteleuropäischen Regionen ohne Hinweise auf invasive Arealerweiterungen oder historische Einschlepptereignisse. Belastbare quantitative Daten zu genauen Bestandsdichten oder Höhenlimits oberhalb der bekannten Vorkommen fehlen bisher in der systematischen Literatur.1
Verspreiding
Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland
Waarnemingen
Gemeenschapsanalyse
Seizoensverloop
Saisonalität & Aktivität
Die Aktivitätsphase von Agapanthia villosoviridescens erstreckt sich als zusammenhängende Periode über die warmen Monate des Jahres. Adulte Käfer treten primär ab dem Monat Mai auf und sind bis August aktiv.1 In diesem Zeitraum findet der Hauptschwarmflug statt. Das öffentliche Suchinteresse spiegelt diese sommerliche Aktivitätsphase wider und verzeichnet einen deutlichen Peak im Monat Juli.3 Die Larven entwickeln sich im Inneren der Stängel von Wirtspflanzen wie Brennnesseln und Disteln. Während dieserfeeding-Phase arbeiten sich die Larven im Stängel nach unten vor. Sie überwintern direkt in den Pflanzenstängeln. Im darauffolgenden Frühling findet dort die Verpuppung statt. Nach Abschluss der Metamorphose schlüpfen die neuen adulten Käfer im Mai durch ein eigens genagtes Ausflugloch an der Seite des Stängels.1
Seizoensverloop
Seizoensgebondenheid en vraagtrend
Gebaseerd op de Silberkraft TrendIndex – ons eigen model op basis van zoekdata en natuurlijke observaties
Seizoensgebonden activiteit
ontwikkeling door de jaren heen
Praktijkkennis
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) wird in der Forst- und Landwirtschaft nicht als bedeutender Schädling eingestuft, da er primär an Wildstauden und Ruderalvegetation lebt. Das Schadpotenzial beschränkt sich auf die polyphagen Larven, die sich in den Stängeln verschiedener Wirtspflanzen wie Brennnesseln, Disteln und Doldenblütlern entwickeln. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden in Kulturpflanzenbeständen fehlen, weshalb die Art weder als relevanter Schädling noch als Lästling oder Nützling geführt wird. Typische Schadbilder entstehen dadurch, dass sich die Larven beim Wachstum im Stängel nach unten fressen, diesen abschneiden und nahe dem Boden Puppenwiegen anlegen. Früherkennungsmerkmale und spezifische Monitoring-Methoden für den Praxisbetrieb sind in der Fachliteratur nicht beschrieben, da keine wirtschaftliche Bekämpfung notwendig ist. Präventions-, Hygiene- oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen existieren für diese Art aufgrund fehlender Schadrelevanz ebenfalls nicht. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften sind nicht bekannt. Integrierte Schädlingsbekämpfungskonzepte oder rechtliche Quarantänebestimmungen sind für Agapanthia villosoviridescens folglich nicht erforderlich.1
Bronnen