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Hecken-Bärenspinner Arctia villica

Hecken-Bärenspinner (Arctia villica), AI-illustratie

Door AI gegenereerde illustratie (geen foto)

Classificatie

Taxonomie

Rijk
Animalia
Stam
Arthropoda
Klas
Insecta
Orde
Lepidoptera
Familie
Erebidae
Geslacht
Epicallia

Overzicht

Einleitung

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica), auch als Schwarzer Bär bekannt, ist ein Schmetterling aus der Unterfamilie der Bärenspinner. Die Art besiedelt sonnige und warme Habitate mit Busch- und Heckenstrukturen von Nordafrika über Süd- und Mitteleuropa bis nach Vorderasien. In Mitteleuropa ist sie vor allem in wärmebegünstigten Regionen verbreitet und gilt in Deutschland aufgrund ihrer starken Gefährdung als vom Aussterben bedroht.1

In één oogopslag

Fakten (kompakt)

  • Die Raupen besitzen eine schwarze Grundfärbung mit mittellangen, eher spärlich wachsenden hellbraunen Haarbüscheln sowie einen roten Kopf und rote Beine.
  • Nach der Sommerdiapause nehmen die Raupen ab September bis Oktober erneut Nahrung auf und gehen bei einer Körpergröße von etwa 20 mm in die Winterdiapause.
  • Die Überwinterung der Raupen ist durch eine relative Frostempfindlichkeit gekennzeichnet.
  • Die Verpuppung findet im Mai am Boden in einem weiß-grauen Gespinst statt.
  • Als ähnliche Arten kommen der Braune Bär (Arctia caja) und der Englische Bär (Arctia festiva) in Betracht.1

Herkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica) ist ein auffällig gefärbter Nachtfalter aus der Unterfamilie der Bärenspinner. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimetern. Seine Vorderflügel sind von schwarzer Grundfärbung und tragen ausgedehnte, weiße Flecken, die stellenweise ineinanderlaufen können. Zusätzlich befinden sich sehr kleine weiße Flecken auf der Vorderflügelzeichnung. Die Hinterflügel des Falters sind intensiv orange gefärbt und weisen charakteristische schwarze Flecken auf.1 Der Kopf, Thorax und Abdomen sowie weitere feine morphologische Details sind in der vorliegenden Datenbasis nicht spezifiziert. Die Raupen des Hecken-Bärenspinners erreichen eine Körperlänge von bis zu 10 bis 12 Millimetern in frühen Entwicklungsstadien und wachsen später auf etwa 20 Millimeter heran. Sie besitzen eine schwarze Grundfärbung des Körpers. Bedeckt sind die Raupen mit mittellangen, eher locker wachsenden hellbraunen Haarbüscheln. Ein auffälliges Merkmal der Larven ist ihr roter Kopf sowie die ebenfalls roten Beine. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen laut Systematik insbesondere mit verwandten Arten wie dem Braunen Bär (Arctia caja) und dem Englischen Bär (Arctia festiva). Belastbare morphologische Abgrenzungsmerkmale zu diesen ähnlichen Arten fehlen in der aktuellen Datenquelle jedoch. Angaben zu Eiern, Puppen sowie einem geschlechtsspezifischen Dimorphismus liegen aus den Quellen nicht vor.1

Portret

Beschreibung

Arctia villica ist ein Nachtfalter aus der Familie der Erebidae und gehört zur Unterfamilie der Bärenspinner. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimetern. Sie zeichnen sich durch schwarze Vorderflügel mit ausgedehnten, weißen Flecken aus, die ineinander laufen können, sowie durch sehr kleine zusätzliche Flecken. Die Hinterflügel sind orange gefärbt und weisen schwarze Flecken auf. In ihrem natürlichen Lebensraum in sonnigen und warmen Gegenden mit Büschen und Hecken sind die Falter von Juni bis Juli zu beobachten. Die nachtaktiven Tiere werden vom Licht angezogen, wobei die Weibchen auch tagsüber fliegen. Bei Störungen fliegen ruhend auf Blättern angetroffene Exemplare auf, lassen sich jedoch nach kurzem Flug wieder nieder. Die Larvenentwicklung verläuft über mehrere Stadien und umfasst spezielle physiologische Ruhephasen. Bis Ende Juni oder Anfang Juli wachsen die Raupen an Kräutern auf eine Länge von zirka 10 bis 12 Millimetern heran. Danach folgt eine Sommerdiapause unter absolut trockenen Bedingungen und oft über 30 °C Tagestemperatur, in der keine Nahrungsaufnahme stattfindet. Ab September bis Oktober nehmen die Raupen erneut Nahrung auf, bis sie bei einer Größe von circa 20 Millimetern in die Winterdiapause gehen. Da die Raupen relativ frostempfindlich sind, erfolgt die Weiterzucht zur Verpuppung erst ab Februar oder März. Im Mai verpuppen sich die Larven am Boden in einem weiß-grauen Gespinst. Die Raupen ernähren sich polyphag von einer Vielzahl niederer Kräuter, darunter Gewöhnlicher Löwenzahn, Wegeriche, Taubnesseln, Schafgarben, Brombeeren und Erdbeeren. Morphologisch sind die Raupen schwarz gefärbt und tragen mittellange, mäßig dicht wachsende hellbraune Haarbüschel sowie einen roten Kopf und rote Beine. Taxonomisch und morphologisch ähnelt die Art Verwandten wie dem Braunen Bären (Arctia caja) und dem Englischen Bären (Arctia festiva). In Deutschland ist die Art stark gefährdet und in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht geführt.1

Systematiek

Name & Einordnung

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica) ist ein Schmetterling aus der Unterfamilie der Bärenspinner (Arctiinae). Im deutschen Sprachraum ist neben dem Hauptnamen Hecken-Bärenspinner auch die Bezeichnung Schwarzer Bär gebräuchlich.1 Die Gattungszuordnung wurde im Laufe der taxonomischen Geschichte variiert, wobei die Art aktuell zur Gattung Arctia (bzw. teils Epicallia in Systematiken) innerhalb der Familie der Erebidae gestellt wird. Da die bereitgestellten Daten keine spezifischen historischen Erstbeschreibungen durch Autoren mit Jahreszahlen, detaillierte Etymologien oder vollständige Synonymlisten enthalten, kann hierzu nach aktueller Datenlage keine nähere Angabe gemacht werden. Weitere historische Kombinationen oder Synonyme sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Internationale Trivialnamen werden in der Primärliteratur zu dieser Datenbasis ebenfalls nicht explizit aufgeführt. Belastbare historische Details zur Erstbeschreibung fehlen im vorliegenden Datenrahmen.1

Levenswijze

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus von Arctia villica ist an wärmebegünstigte Habitate angepasst und umfasst eine bivoltine beziehungsweise überwinternde Entwicklungsabfolge mit spezifischen Diapausephasen. Die nachtaktiven Falter fliegen in einer Generation von Juni bis Juli, wobei Weibchen auch tagaktiv angetroffen werden können. Nach der Paarung erfolgt die Eiablage, zu deren Fertilität und genauer Dauer der Eistadiums in den Quellen keine quantitativen Angaben vorliegen.1 Die schlüpfenden Raupen ernähren sich polyphag von einer Vielzahl niederer Kräuter wie Gewöhnlichem Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia), Wegerichen (Plantago), Taubnesseln (Lamium), Schafgarben (Achillea), Brombeeren (Rubus) und Erdbeeren (Fragaria). Bis Ende Juni oder Anfang Juli wachsen die Larven unter Nahrungsaufnahme bis zu einer Länge von 10 bis 12 mm heran. Anschließend durchlaufen die Tiere eine Sommerdiapause, die unter Bedingungen von absoluter Trockenheit, fehlender Nahrungsaufnahme und oft über 30 °C Tagestemperatur stattfindet. Ab September bis Oktober nehmen die Raupen erneut Nahrung auf, bis sie eine Größe von etwa 20 mm erreichen. Bei dieser Größe gehen die Larven in die Winterdiapause über. Die Raupen überwintern, reagieren auf Frost jedoch relativ empfindlich. Ab Februar oder März wird die Aktivität fortgesetzt und die Weiterzucht bis zur Verpuppung im Mai fortgeführt. Die Verpuppung erfolgt am Boden in einem weiß-grauen Gespinst. Über die spezifische Dauer des Puppenstadiums sowie die physiologischen Details der Adulten liegen in der Datenlage keine belastbaren Messwerte vor. Belastbare quantitative Daten zu Parasitoiden, natürlichen Feinden oder konkreten Mortalitätsfaktoren außerhalb der genannten Frostempfindlichkeit fehlen ebenfalls.1

Levenswijze

Verhalten

Das Verhaltensrepertoire von Arctia villica umfasst spezifische Aktivitätsmuster, Lichtreaktionen sowie Abwehrmechanismen bei Störungen. Die Falter zeigen eine nachtaktive Lebensweise, wobei Weibchen zusätzlich tagsüber flugaktiv sind. Bei Störungen fliegen ruhend auf Blättern angetroffene Falter auf, kehren jedoch nach kurzen Distanzen rasch wieder zu einer Ruheposition zurück. Bezüglich der Orientierung reagieren die Falter positiv phototaktisch und werden vom künstlichen Licht angezogen. Die Raupenentwicklung ist durch ausgeprägte Diapausen-Phasen geprägt: Nach einer Wachstumsphase bis zu einer Länge von 10-12 mm absolvieren sie ab Ende Juni oder Anfang Juli eine Sommerdiapause, die durch Nahrungsfreiheit bei oft über 30 °C Tagestemperatur gekennzeichnet ist.1 Eine erneute Nahrungsaufnahme erfolgt von September bis Oktober bis zu einer Körpergröße von ca. 20 mm, woraufhin die Überwinterung als Winterdiapause anschließt. Die Verpuppung findet im Mai am Boden statt, wo die Raupen ein weiß-graues Gespinst anlegen.1

Levenswijze

Ökologie

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica) besiedelt als thermophile Art sonnige und warme Regionen mit Hecken und Büschen. Die ökologische Nische der Art ist durch eine Präferenz für wärmebegünstigte Habitate wie trockenwarme Standorte und Hanglagen geprägt.1 Die Raupen sind polyphag und ernähren sich von einer Vielzahl niederer Kräuter, darunter Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia), Wegeriche (Plantago), Taubnesseln (Lamium), Schafgarben (Achillea), Brombeeren (Rubus) und Erdbeeren (Fragaria). Im Lebenszyklus der Art sind spezifische Diapausen ausgebildet, die an klimatische Bedingungen gekoppelt sind; so absolvieren die Raupen nach einer Sommerdiapause bei hohen Temperaturen ab September eine erneute Nahrungsphase vor der Überwinterung. Die Raupen sind relativ frostempfindlich und überwintern, bevor sie sich im Mai am Boden in einem weiß-grauen Gespinst verpuppen. Im Nahrungsnetz fungieren die nachtaktiven Falter sowie die tagfliegenden Weibchen als Beute für verschiedene predators, zudem werden die Falter von künstlichen Lichtquellen angezogen.1

Verspreiding

Vorkommen & Lebensraum

Arctia villica besitzt ein natürliches Verbreitungsgebiet, das sich von Nordafrika und der Iberischen Halbinsel über West- und Südeuropa sowie das Schwarzmeergebiet bis nach Russland und Vorderasien erstreckt. In Europa und im DACH-Raum ist die Art primär an wärmebegünstigte Regionen gebunden. In Deutschland kommt der Hecken-Bärenspinner nur sehr lokal an thermisch bevorzugten Standorten vor, wobei Vorkommen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern an den Donauhängen bei Passau, in Brandenburg sowie im Saarland dokumentiert sind. In Österreich ist die Art in allen wärmebegünstigten Gebieten von Tirol bis ins Burgenland nachgewiesen. Abweichend davon tritt der Schwarze Bär in Oberösterreich heute nur noch isoliert und inselartig auf, vor allem in den Gebieten nördlich der Donau. Als typische Habitate besiedelt die Art in Süd- und Mitteleuropa sonnige und warme Offen- und Halboffenlandschaften mit einem ausgeprägten Bestand an Büschen und Hecken. Das Spektrum der Wirtspflanzen, die von den Raupen als Nahrungsquelle genutzt werden, umfasst eine Vielzahl niedriger Kräuter und bodennaher Pflanzen. Zu den belegten Nahrungspflanzen zählen der Gewöhnliche Löwenzahn, Wegeriche, Taubnesseln, Schafgarben sowie Brombeeren und Erdbeeren. Belastbare systematische Daten zur vertikalen Verbreitung und spezifischen Höhenstufen liegen in der wissenschaftlichen Literatur nicht vor. Aufgrund der starken Bindung an thermisch begünstigte Habitate und dem Rückgang geeigneter Lebensräume gilt die Art in Deutschland als stark gefährdet und wird in der Roten Liste in der Kategorie 1 als vom Aussterben bedroht geführt.1

Verspreiding

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Julianenhof 15B, 15377 Märkische Höhe, Deutschland

    06-06-2026

  • Deutschland

    30-05-2026

  • Deutschland

    28-05-2026

  • Deutschland

    17-05-2026

  • Bahnhof, Hatzenport, 56332 Hatzenport, Deutschland

    08-05-2026

Gegevens: iNaturalist

Waarnemingen

Gemeenschapsanalyse

OpenInsect
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Laatst op 16-08-2026
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Seizoensverloop

Saisonalität & Aktivität

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica) bildet im Jahresverlauf eine Generation aus, deren Adulte von Juni bis Juli beobachtet werden können. Die Falter zeigen eine überwiegend nachtaktive Lebensweise, wobei Weibchen zusätzlich tagsüber fliegen. Die Raupen durchlaufen eine komplexe Entwicklung mit zwei Diapausenphasen. Bis Ende Juni oder Anfang Juli fressen die Raupen an verschiedenen Kräutern und erreichen eine Länge von 10 bis 12 mm. Darauf folgt eine Sommerdiapause, die durch eine trockene Haltung und Temperaturen von oft über 30 °C gekennzeichnet ist.1 Ab September bis Oktober nehmen die Raupen erneut Nahrung auf, bis sie bei einer Körpergröße von ca. 20 mm in die Winterdiapause gehen. Da die Raupen relativ frostempfindlich sind, überwintern sie geschützt, bevor sie ab Februar bis März weiterwachsen und sich im Mai am Boden in einem weiß-grauen Gespinst verpuppen. Öffentliche Suchanfragen zeigen im Juni einen deutlichen Peak, der mit der Hauptflugzeit der imaginalen Falter korreliert.1

Praktijkkennis

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Hecken-Bärenspinner (Arctia villica) ist weder als Schädling noch als Lästling von wirtschaftlicher oder medizinischer Bedeutung, weshalb keine spezifischen Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich sind. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste in die Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) eingestuft ist, stehen Aspekte des Artenschutzes im Vordergrund.1 Das Schadpotenzial an Kulturpflanzen ist minimal, da sich die Raupen polyphag von einer Vielzahl wild wachsender niederer Kräuter wie Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia), Wegerichen (Plantago), Taubnesseln (Lamium), Schafgarben (Achillea), Brombeeren (Rubus) und Erdbeeren (Fragaria) ernähren. Ein spezifisches Schadbild im Sinne eines nennenswerten wirtschaftlichen Ausfalls in der Land- oder Forstwirtschaft ist für Arctia villica nicht dokumentiert. Belastbare Daten zu gesundheitlichen Risiken oder allergischen Reaktionen durch die Raupenhaare fehlen in der Fachliteratur. Aufgrund der Seltenheit und der strengen Gefährdung der Art existieren keine behördlichen Überwachungs- oder Monitoring-Programme für den Pflanzenschutz. Präventions-, Hygiene- oder bauliche Schutzmaßnahmen sind gegen diesen Schmetterling nicht bekannt und ökologisch nicht indiziert. Auch physikalische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen werden für Arctia villica nicht angewendet, da jeglicher Bekämpfungsbedarf aufgrund der Seltenheit entfällt. Integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen (IPM) sind für diese Art folglich nicht relevant. Gesetzliche Regelungen beschränken sich ausschließlich auf den gesetzlichen Artenschutz und die Rote-Liste-Status, eine Meldepflicht für Vorkommen im privaten Bereich existiert nicht.1

Praktijkkennis

Wirtschaftliche Bedeutung

Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Arctia villica als Schädling oder Nützling fehlen in der wissenschaftlichen Literatur vollständig. In den verfügbaren Quellen wird weder von wirtschaftlichen Schäden in der Forst- oder Landwirtschaft berichtet noch sind spezifische betroffene Kulturen oder Materialien dokumentiert. Da die Art in Mitteleuropa sehr selten ist und beispielsweise in der Roten Liste Deutschlands als von der Aussterben bedroht geführt wird, tritt sie in keinem Wirtschaftszweig als Schadorganismus in Erscheinung.1

Bronnen

Bronnen & Referenties

  1. de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_B%C3%A4r_%28Schmetterling%29