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Klaverblad mineervlieg Liriomyza trifolii

Klaverblad mineervlieg (Liriomyza trifolii), AI-illustratie

Door AI gegenereerde illustratie (geen foto)

Classificatie

Taxonomie

Geaccepteerde naam
Rijk
Animalia
Stam
Arthropoda
Klas
Insecta
Orde
Diptera
Familie
Agromyzidae
Geslacht
Liriomyza
Soort
Liriomyza trifolii

Wetenschappelijke naam Liriomyza trifolii (Burgess, 1880)

Overzicht

Einleitung

Die Kleeblattminierfliege (Liriomyza trifolii) ist eine Minierfliege aus der Familie der Agromyzidae. Sie gilt weltweit als eine der schädlichsten invasiven Pflanzenminierer und befällt insbesondere Gemüsekulturen sowie Zierpflanzen in Gewächshäusern.

In één oogopslag

Fakten (kompakt)

  • Die Eier weisen eine ovale Form mit einer Länge von ca. 1 mm und einer Breite von ca. 0,2 mm auf und verändern ihre Farbe von anfangs klar zu cremig-weiß.
  • Die Larven unterscheiden sich von vielen anderen Fliegenarten dadurch, dass sich ihr Körper zum Kopfende hin nicht verjüngt, sondern am vorderen und hinteren Ende eine gleichmäßige Dicke aufweist.
  • Der erste Larveninstar besitzt eine durchschnittliche Körperlänge von 0,39 mm und eine Mundwerkzeuglänge von 0,10 mm.
  • Beim zweiten Larveninstar betragen die Mittelwerte 1,00 mm für die Körperlänge und 0,17 mm für die Mundwerkzeuge.
  • Der dritte Larveninstar erreicht eine durchschnittliche Körperlänge von 1,99 mm bei einer Mundwerkzeuglänge von 0,25 mm.
  • Der vierte Larveninstar stellt ein nicht-fressendes Stadium dar und wird daher in der Regel vernachlässigt.
  • Die weltweite, menschengestützte Ausbreitung der Art wurde maßgeblich dadurch begünstigt, dass sie Resistenzen gegen bestimmte Insektizide entwickelte.3

Herkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Kleeblattminierfliege (Liriomyza trifolii) ist eine vergleichsweise kleine Fliegenart innerhalb der Familie der Minierfliegen (Agromyzidae). Die imaginalen Tiere erreichen typischerweise eine Körperlänge von knapp unter 2 mm, wobei Männchen eine Flügelänge von 1,2–1,7 mm und Weibchen von 1,5–1,9 mm aufweisen. Die Grundfärbung des Körpers ist überwiegend gelb mit charakteristischen dunkelbraunen oder grauen Partien an Abdomen und Thorax. Der Kopf präsentiert sich gelb gefärbt, wobei der Hinterkopf oberhalb des Foramens, der Ocellartuberkel, der Clypeus sowie der posterolaterale Rand der Frons braune Zeichnungen aufweisen. Das Mesonotum zeichnet sich durch eine charakteristische, matte, hellgraue Bereifung (Pruinosität) aus und besitzt einen vollständigen lateralen gelben Streifen. Das Scutellum ist gelb und zeigt an den Vorderecken jeweils einen braunen Fleck. Die Beine sind überwiegend gelb, jedoch können die Basis der Vorderhülsen, Teile der Schenkel sowie Tibien und Tarsen art- und geschlechtsspezifisch braun überzogen sein. Das Abdomen ist braun gefärbt, weist jedoch breit gelbe Seitenränder sowie gelbe Hinterränder der Tergite auf. Die transparenten Flügel besitzen eine Flügelspannweite von rund 1,25–1,90 mm und ein Geäder, welches der Unterfamilie Phytomyzinae ähnelt. Larven von Liriomyza trifolii sind beinlos, im Jugendstadium farblos bis klar und färben sich im Laufe ihrer Entwicklung gelb. Einzigartig ist, dass der Larvenkörper im Gegensatz zu vielen anderen Fliegenarten am Kopfende nicht verjüngt ist, sondern an beiden Enden eine gleichmäßige Dicke aufweist und posterior ein Paar Spirakel trägt. Die Larvenstadien lassen sich anhand der Körper- und Mundwerkzeuglängen unterscheiden, wobei das erste Instar eine mittlere Körperlänge von 0,39 mm und eine Mundwerkzeuglänge von 0,10 mm besitzt, während das dritte Instar durchschnittlich 1,99 mm beziehungsweise 0,25 mm misst. Das Puppenstadium zeigt ein anfänglich gelbes, im Alter dunkelbraunes Puparium, welches eine Länge von unter 2,3 mm und eine Breite von rund 0,75 mm erreicht. Die ovalen Eier sind etwa 1 mm lang sowie 0,2 mm breit, anfangs transparent und verfärben sich im Reifungsverlauf cremeweiß. Die Art unterscheidet sich von der sehr ähnlichen Liriomyza sativae vor allem durch das dunkle, matte Mesonotum und die spezifische Ausprägung der Kopf- und Thoraxfärbung.

Portret

Beschreibung

Liriomyza trifolii ist eine wirtschaftlich bedeutende Minierfliege aus der Familie der Agromyzidae, die weltweit als invasive Art in Gewächshäusern und warmen Regionen auftritt. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre gelb-braune Färbung und ihre spezifische Lebensweise als phytophager Schädling auf.1 Im Feld lässt sich Liriomyza trifolii durch schmale, lineare Minen an den Blättern verschiedener Wirtspflanzen erkennen.2 Unter dem Mikroskop zeigt sich ein dunkles, mattes Mesonotum mit leichten graubäuchigen Bereifungen, was sie von ähnlichen Arten wie Liriomyza sativae unterscheidet.12 Anatomisch besitzen die Imagines spezielle Mundwerkzeuge, mit denen sie fächerartige Punktionen in Blätter bohren, um Pflanzensaft aufzunehmen. Die Larven sind beinlos und weisen im Gegensatz zu vielen anderen Fliegenlarven eine gleichbleibende Dicke an beiden Körperenden auf. Während die ersten drei Larvenstadien aktiv fressen und sich in ihrer Körper- und Mundteilänge deutlich unterscheiden, stellt das vierte Stadium ein nicht fähiges und oft unbeachtetes Zwischenstadium dar. Die Entwicklung der Larven verläuft über Längen von durchschnittlich 0.39 mm im ersten Instar bis zu 1.99 mm im dritten Instar. Weibliche Imagines erreichen eine Lebensdauer von 13 bis 18 Tagen, während Männlichkeiten oft nach nur 2 bis 3 Tagen sterben, da sie aufgrund fehlender Mundwerkzeuge keine Pflanzen anstechen und Nahrung aufnehmen können. Ein artspezifisches Merkmal im Fortpflanzungsverhalten ist die Balz, bei der Männchen durch kurze Laute und ruckartige Auf- und Abwärtsbewegungen die Weibchen anlocken.1 Im Vergleich zu nahe verwandten Arten zeichnet sich Liriomyza trifolii durch eine extreme Polyphagie aus, die Wirtspflanzen aus fast 150 botanischen Gattungen umfasst.2 Die historische Verbreitung war auf die Karibik und den südöstlichen Teil der Vereinigten Staaten beschränkt, bevor der globale Handel mit Pflanzenmaterial zu einer weltweiten Verschleppung führte. Die Art durchläuft je nach Temperatur mehrere Generationen pro Jahr, wobei die Überlebensrate der Puppen bei 30 °C ihr Maximum erreicht. Belastbare Daten zur genauen akustischen Kommunikation im Freiland fehlen bisher weitgehend. Die Bekämpfung wird maßgeblich durch Resistenzen gegen bestimmte Insektizide erschwert, die zudem natürliche Parasitoidenpopulationen schädigen.1

Systematiek

Name & Einordnung

Die Kleeblattminierfliege ist unter dem wissenschaftlichen Namen Liriomyza trifolii (Burgess, 1880) bekannt.12 Sie gehört zur Familie der Minierfliegen (Agromyzidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera).13 Als deutscher Trivialname hat sich neben Kleeblattminierfliege etabliert, während im englischsprachigen Raum Bezeichnungen wie „American serpentine leafminer“ oder „celery leafminer“ gebräuchlich sind.1 Die Art wurde ursprünglich in Nordamerika und der Karibik beschrieben, wobei die Typuslokalität in den Vereinigten Staaten (District of Columbia) und Barbados liegt. Durch den weltweiten Handel mit Zier- und Nutzpflanzen hat sich die Art als invasive Spezies in zahlreichen Regionen der paläarktischen, afrotropischen, australischen und orientalischen Region etabliert. Innerhalb der Gattung Liriomyza lässt sich die Art durch spezifische Merkmale wie das dunkel matten Mesonotum und charakteristische Strukturen der männlichen Genitalien von ähnlichen Verwandten wie Liriomyza sativae abgrenzen.12 Belastbare historische Details zu weiteren synonymen Kombinationen oder der detaillierten Etymologie der Gattungsbezeichnung sind in der primären taxonomischen Literatur für diesen Abschnitt nicht separat quantifiziert.1

Levenswijze

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus von Liriomyza trifolii verläuft in warmen Regionen rasant und umfasst in Abhängigkeit von der Temperatur einen Zeitraum von 21 bis 28 Tagen.1 In wärmeren Klimaten und in Gewächshäusern führt dies zu mehreren Generationen pro Jahr, da die Art multivoltin ist.12 Die Entwicklungsrate zeigt eine starke Temperaturabhängigkeit, wobei optimale Überlebensraten der Puppen sowie maximale Oviposition bei 30 °C erreicht werden. Die Paarung findet meist tagsüber statt, und Männchen signalisieren ihre Paarungsbereitschaft unter anderem durch kurze Lautäußerungen sowie ein charakteristisches Auf- und Abwippen in der Nähe von Weibchen. Bereits innerhalb von 24 Stunden nach der Paarung beginnt die Eiablage, bei der Weibchen die Epidermis von Wirtspflanzenblättern mit röhrenartigen Einstichen versehen. Die ovalen Eier sind initial klar und verfärben sich später cremeweiß, mit Abmessungen von etwa 1 mm Länge und 0,2 mm Breite. Auf idealen Wirtspflanzen wie Sellerie legen Weibchen eine Gesamtmenge von 200 bis 400 Eiern ab, was einer täglichen Rate von 35 bis 39 Eiern entspricht.1 Nach dem Schlüpfen durchlaufen die Larven drei Stadien, die anhand der Kopfkapsel- bzw. Mundteil- und Körperlängen differenzierbar sind. Das erste Larvenstadium weist eine mittlere Körperlänge von 0,39 mm und eine Mundteilänge von 0,10 mm auf, während das zweite Stadium 1,00 mm Körperlänge und 0,17 mm Mundteilänge erreicht. Im dritten und letzten fressenden Larvenstadium messen die Tiere im Mittel 1,99 mm in der Körperlänge und 0,25 mm in den Mundteilen. Ein viertes Larvenstadium existiert als nicht fressende Phase, die in der Literatur meist vernachlässigt wird.1 Larven ernähren sich ausschließlich von dem Blattgewebe direkt unter der Epidermis und erzeugen dabei typische, lineare Minen.12 Am Ende der Larvenphase verlassen die Tiere die Minen und lassen sich zu Boden fallen, um sich zu verpuppen. Das entstehende Pupparium ist anfangs gelblich und dunkelt im Laufe der Zeit zu Braun nach, wobei die Maße unter 2,3 mm Länge und 0,75 mm Breite liegen. Adulte Weibchen leben durchschnittlich 13 bis 18 Tage, während Männchen aufgrund fehlender Mundwerkzeuge zur Pflanzeneinstichung nur 2 bis 3 Tage überleben. Adulte Weibchen ernähren sich von austretendem Pflanzensaft an den zuvor angelegten Fräs- und Einstichstellen.1 Die Wirtsspezifität von Liriomyza trifolii ist extrem gering, weshalb die Art als hochgradig polyphag gilt und Pflanzen aus fast 150 botanischen Familien befällt.2 Zu den wichtigsten bevorzugten Wirtspflanzen gehören Chrysanthemen, Gerber-Gänseblümchen und Sellerie.12 Natürliche Mortalitätsfaktoren werden maßgeblich durch parasitöse Wespen aus den Familien Braconidae, Eulophidae und Pteromalidae dominiert, die als Parasitoide die Eier und Larven befallen. Generalistische Prädatoren wie Ameisen spielen im Vergleich zu Parasitoiden eine untergeordnete Rolle bei der Regulation der Population.1

Levenswijze

Verhalten

Das Verhalten von Liriomyza trifolii ist stark durch artspezifische Fortbewegungs-, Nahrungsaufnahme- und Fortpflanzungsmuster geprägt. Die Eiablage erfolgt überwiegend tagsüber innerhalb von 24 Stunden nach der Paarung, wobei die Weibchen bevorzugt Blätter im inneren Bereich der Wirtspflanze aufsuchen. Vor der eigentlichen Eiablage krümmt das Weibchen den Abdomen und führt eine Serie schneller Einstiche mit dem Ovipositor in die Blattoberfläche aus, um den optimalen Ablageort zu bestimmen. Adultguthaben ernähren sich von dem austretenden Pflanzensaft, nachdem sie fächer- oder röhrenförmige Punktionen in das Blattgewebe gebohrt haben. Männliche Imagines sind nicht in der Lage, Pflanzen zu punktieren, weshalb ihre Lebensdauer im Vergleich zu Weibchen stark verkürzt ist. Männchen nutzen kurze akustische Signale im Nahbereich sowie ein schnelles Auf- und Abwärtswippen in der Nähe von Weibchen als Werbeverhalten. Unter stark überfüllten Laborbedingungen wurde innerartliche Aggression zwischen Männchen beobachtet, bei der rivalisierende Männchen durch wiederholtes Flügelspreizen abgedrängt werden. Nach Abschluss des Larvalstadiums verlassen die Larven die Minen und lassen sich auf den Boden fallen, um sich dort zu verpuppen.1

Levenswijze

Ökologie

Die Kleeblattminierfliege (Liriomyza trifolii) ist eine polyphage phytophage Art, deren Larven sich primär von der Blattgewebeschicht direkt unter der Epidermis von Wirtspflanzen aus nahezu 150 botanischen Gattungen ernähren.123 Zu den bevorzugten Wirtspflanzen zählen wirtschaftlich bedeutende Kulturen wie Chrysanthemen, Gerber-Gänseblümchen und Sellerie, an denen Weibchen eine erhöhte Fress- und Eiablagerate zeigen.14 Die Eiablage erfolgt einzeln in tubuläre Einstiche an der Blattunterseite, wobei auf idealen Wirts plantas wie Sellerie 200 bis 400 Eier im Laufe des Weibchens abgelegt werden.15 Nach dem Schlüpfen fressen sich die Larven durch das Blatt und erzeugen charakteristische, lineare Minen, bevor sie sich am Ende der Entwicklung fallen lassen, um im Boden zu verpuppen.167 Natürliche Gegenspieler spielen eine entscheidende Rolle in der Populationsdynamik, wobei parasitoidische Wespen aus den Familien Braconidae, Eulophidae und Pteromalidae die Hauptsterblichkeit verursachen und Populationen in Abwesenheit von Insektiziden effektiv kontrollieren. Generalistische Prädatoren wie Ameisen erbeuten sowohl Larven als auch adulte Fliegen, haben jedoch im Vergleich zu Parasitoiden einen geringeren Einfluss.1 Neben natürlichen Feinden wird die Verbreitung und Populationsdichte maßgeblich durch anthropogene Faktoren wie den weltweiten Handel mit Zier- und Nutzpflanzen sowie Resistenzen gegen Insektizide begünstigt.18 In gemäßigten Regionen ist die Art primär auf Gewächshäuser beschränkt, während sie in tropischen und subtropischen Herkunftsregionen im Freiland ganzjährig mehrere Generationen ausbildet.168

Verspreiding

Vorkommen & Lebensraum

Die Kleeblattminierfliege (Liriomyza trifolii) besitzt ein natürliches Verbreitungsgebiet, das primär auf die tropischen und subtropischen Regionen der Karibik sowie den Südosten der Vereinigten Staaten, insbesondere das südliche Florida, beschränkt ist. Durch den internationalen Handel mit gärtnerischen Erzeugnissen und vegetativen Gütern hat sich die Art weltweit ausgebreitet und kommt heute als invasive Spezies auf mehreren Kontinenten vor. In kälteren, gemäßigten Klimazonen ist das Vorkommen der Art im Freiland stark eingeschränkt, weshalb sie dort vor allem in Gewächshäusern anzutreffen ist. Die weltweite Verbreitung umfasst neben dem amerikanischen Doppelkontinent auch zahlreiche Regionen in Europa, Asien, Afrika sowie Ozeanien. In Europa wurde die Art im Zuge des Pflanzenhandels eingeschleppt und ist inzwischen in zahlreichen Ländern nachgewiesen.1 Als polyphager Schädling befällt Liriomyza trifolii eine Vielzahl von Wirtspflanzen aus fast 150 botanischen Gattungen, darunter wichtige Kulturpflanzen wie Chrysanthemen, Sellerie und Gerbera. Natürliche Habitate im Ursprungsgebiet umfassen offene Vegetation und Küstenbereiche, während in gemäßigten Breiten primär agrarwirtschaftliche Nutzflächen und Gewächshäuser besiedelt werden.12 Belastbare Daten zu einer dauerhaften Freilandüberwinterung in Mitteleuropa sind ohne den Schutz von Gewächshäusern bisher kaum dokumentiert. Die Ausbreitungsdynamik wird maßgeblich durch den Handel mit Stecklingen und Zierpflanzen begünstigt, da die Art Resistenzen gegen diverse Insektizide entwickelt hat.1

Verspreiding

Voorkomen en huidige waarnemingen in Duitsland

  • Germany

    30-06-2020

Gegevens: iNaturalist

Seizoensverloop

Saisonalität & Aktivität

Liriomyza trifolii ist eine multivoltine Art, die in geeigneten warmen Klimazonen und Gewächshäusern mehrere Generationen pro Jahr ausbildet. In natürlichen Habitaten der Tropen und Subtropen sowie in temperierten Regionen außerhalb von Gewächshäusern ist die Aktivität direkt von thermischen Bedingungen abhängig.1 Larvenfunde im Freiland belegen das Auftreten aktiver Stadien in Südkalifornien ab dem 07. März, in Florida ab dem 26. März sowie in North Carolina am 20. Mai und 02. Juni. Die Entwicklungsdauer von Ei bis Adultus ist stark temperaturabhängig und beträgt unter günstigen Bedingungen 21 bis 28 Tage. Maximale Überlebensraten der Puppen und höchste Ovipositionraten werden bei einer Temperatur von 30 °C erreicht. Adulte Weibchen weisen eine Lebensdauer von 13 bis 18 Tagen auf, während Männchen aufgrund fehlender Nahrungsaufnahme meist nur 2 bis 3 Tage überleben. Die Eiablage erfolgt überwiegend tagsüber innerhalb von 24 Stunden nach der Paarung. In kälteren temperierten Regionen ist die Art außerhalb geschützter Kulturen stark eingeschränkt und überdauert überwiegend in Gewächshäusern.1 Das öffentliche Informationsinteresse in Deutschland zeigt saisonale Peaks im September, während in den Wintermonaten Januar und Februar keine Suchanfragen registriert werden.

Praktijkkennis

Bedeutung, Schäden & Prävention

Liriomyza trifolii wird als hochgradig schädlicher Schädling eingestuft, der weltweit landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturen befällt. Die Art ist besonders in Gewächshäusern verbreitet und gehört zu den drei wirtschaftlich schädlichsten Minierfliegen weltweit. Larven und adulte Weibchen ernähren sich von Wirtspflanzen, wobei die Larven durch das Fressen unter der Blattepidermis charakteristische Minen erzeugen. Typische Befallsanzeichen sind linienförmige, grünlich-weiße Blattminen mit dunkelgrünem bis schwarzem Kot. Durch den Frass, die Zerstörung von Sämlingen, die Beeinträchtigung der Blattproduktion und die Übertragung von Pflanzenkrankheiten sinkt der Marktwert der Ernte drastisch. Historisch verursachte der Schädling erhebliche wirtschaftliche Schäden, wie etwa im kalifornischen Chrysanthemenanbau in den 1980er Jahren. Die Früherkennung erfolgt durch die Bonitur von Blattminen, das Zählen lebender Larven, das Sammeln von Puppen sowie den Einsatz von Fangmethoden für Adulte. Aufgrund des globalen Handels mit Pflanzenmaterial gilt Liriomyza trifolii in mehreren Ländern als Quarantäneorganismus, was strenge Isolierungs- und Testmaßnahmen bei Nachweis erfordert. Die Bekämpfung gestaltet sich schwierig, da die Art Resistenzen gegen bestimmte Insektizide entwickelt hat. Chemische Behandlungen vernichten zudem nützliche Parasitoiden wie Schlupfwespen aus den Familien Braconidae, Eulophidae und Pteromalidae, die als natürliche Gegenspieler die Populationen regulieren. Belastbare Daten zu spezifischen baulichen Präventionsmaßnahmen oder physikalischen Barrieren außerhalb des Gewächshausmanagements fehlen in der aktuellen Literatur. Daher stützt sich das Management primär auf die phytosanitäre Kontrolle von Importware, den Schutz natürlicher Parasitoiden und die Vermeidung einseitiger Insektizidapplikationen.1

Praktijkkennis

Wirtschaftliche Bedeutung

Liriomyza trifolii gilt weltweit als einer der drei schädlichsten Vertreter der Minierfliegen und verursacht massive ökonomische Schäden in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Die Art befällt bevorzugt Gemüsekulturen sowie Zierpflanzen, wobei besonders florikale Kulturen anfällig für jegliche Insektenschäden sind. Larven und adulte Weibchen ernähren sich von den Blättern, wodurch es durch Minierfraß, Krankheitsübertragung und die Zerstörung von Keimlingen zu schweren Qualitätsminderungen und Ernteverlusten kommt. Zu den bevorzugten Wirtspflanzen zählen Chrysanthemen, Gerberastern und Sellerie. Die globale Ausbreitung des Schädlings wurde stark durch den Handel mit infizierten Pflanzen begünstigt, wobei Resistenzen gegen bestimmte Insektizide die Bekämpfung zusätzlich erschweren. Als historisches Schadensbeispiel verlor die kalifornische Chrysamthemenindustrie in den 1980er-Jahren etwa 93 Millionen US-Dollar durch Befallsschäden dieses Schadorganismus. Zudem sind die Wirtspflanzen in vielen Ländern als Quarantänemaßnahme streng isoliert, sobald der Schädling nachgewiesen wird. Der Einsatz von Insektiziden führt zudem zur Reduktion natürlicher Gegenspieler wie parasitierender Wespen, was die Populationskontrolle erschwert.

Bronnen

Bronnen & Referenties

  1. en.wikipedia.org/wiki/Liriomyza_trifolii
  2. gbif.org/species/1553384
  3. Literaturzusammenfassung: Liriomyza trifolii